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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
30
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am 17. Juni 2016
A. Hitchcock hat aus dem ersten Roman von Patricia Highsmith, der unübertroffenen Großmeisterin des Suspense, die wie keine andere das Seelenleben ihrer Protagonisten darstellen und aus dem bekannten Tom Ripley eine Figur gemacht hat, die in insgesamt fünf Romanen ihre Leser faszinierte, 1951 in Schwarz-Weiß einen vorzüglichen Thriller gemacht, mit einem furiosen Finale auf einem rasenden Kinderkarusssel.

Da vielleicht nicht allgemein bekannt, kurz der Ausgangpunkt: Der Psychopath Bruno Antony (Robert Walker) hat sich ausführlich mit dem bekannten Tennisspieler Guy Haines (Farley Granger) beschäftigt. Dieser will die Trennung von seiner untreuen Ehefrau Miriam Joyce (Laura Elliot) und die ältere Tochter Anne (Ruth Roman) des Senators Morton (Leo.G.Carroll) heiraten. Im Zug spricht Bruno schon sehr aufdringlich den Tennisspieler an und schlägt ihm das perfekte Verbrechen vor. Er tötet Miriam, Guy im Gegenzug Brunos Vater, zwei Mörder die sich nicht kennen, zwei Opfer, die man nicht mit dem Mördern in Verbindung bringen wird. Guy ist empört, verlässt schließlich den Zug, froh den Penetranten Kerl los zu sein, der Guy als Freund und Verbündeten und dessen Einverständnis als gegeben ansieht.
Bruno hält sein Versprechen und teilt dies Guy auch mit und fordert ihn auf, jetzt seinen Teil der Vereinbarung zu erfüllen. Guy denkt gar nicht daran, aber auch nicht, die Polizei einzuschalten, weil er befürchten muss, dass er unter Verdacht als Ehemann, der die ungeliebte Gattin ermordet hat, in den Fokus der Ermittler gerät, und sein reelles Alibi für die Tatzeit ist dann wider Erwarten wackelig.
Bruno lässt nicht locker, Guy bleibt unter Polizeibewachung, und da er den Mord an Brunos Vater weiter verweigert, beschließt Bruno durch eine Manipulation Guy die Schuld in die Schuhe zu schieben. Das Duell der beiden findet seinen Höhepunkt auf einem durchdrehenden Kinderkarussel.
Hitchcock hat, nachdem immerhin Raymond Chandlers Drehbuch ihm nicht gefiel und es von zwei weiteren Autoren überarbeitet wurde, einen Thriller mit einem äußerst raffinierten Plot gedreht. Hervorragend spielt Robert Walker den manipulativen, gewissenlosen und äußest charmant wirkenden Psychopathen Bruno, gegen den die anderen Darsteller allesamt etwas blass wirken, wobei die Rolle des Bruno natürlich für einen Darsteller am dankbarsten ist. Recht nett war noch Hitchcocks Tocher Patricia in der Rolle von Barbara, der jüngeren Tochter des Senators, Brillenträgerin wie die Ermordete, die als "kleine Kriminalistin" einen sympathisch-pfiffigen Eindruck macht.

Ich finde die Umsetzung der ersten Verfilmung eines Highsmith- Werkes sehr gelungen. Natürlich kann ein Film nie die Gedankenwelt eines Verbrechers so genial sezieren wie Patricia Highsmith es sehr oft, speziell bei Tom Ripley schafft, hierin ist sie unübertroffen.
An weiteren Filmen nach Werken von Highsmith kann ich die Ripley-Verfilmung mit Matt Damon, "Tiefe Wasser" mit Peter Bongartz und Constanze Engelbrecht als Zeiteiler von je 90 Minuten empfehlen, auch "Der amerikanische Freund" mit Dennis Hopper und Bruno Ganz nach "Ripleys Game", "Ediths Tagebuch" mit Angela Winkler und "Carol" (zunächst unter Pseudonym als "Salz und sein Preis" veröffentlicht) mit einer so großartigen Darstellerin wie Cate Blanchett sind für mich weniger gelungen, man erkennt Highsmith in ihnen nicht.

Diese Ausgabe mit 2 DVDs mit deutscher und amerikanischer Fassung und eine längerer Preview-Version und viele Extras kann ich nur wärmstens empfehlen.

Doc Halliday
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am 19. November 2004
auf dieser einmaligen zusammenstellung dieses meilensteins des genres mit der bis heute kaum übertroffenen karussellszene befindet sich der film gleich in drei versionen auf der dvd:
1. die deutsche kino-version
2. die um drei minuten längere us-version
3. die bis 1991 verschollen geglaubte und bisher nie auf dvd veröffentlichte sogenannte britische preview-version.
basierend auf einem roman von patricia highsmith adaptierte hitchcock geschickt die geschichte zu einem hervorragend gespielten und bis heute innovativ gefilmten thriller - unvergessen und bis heute nahezu unerreicht ist die karusselszene sowie die szene, in der die kamera den blickwinkel einer auf dem boden liegenden brille mit zerbrochenen gläsern übernimmt. auch die duplizität der ereignisse durch geschickt eingesetzten tonschnitt vervollkommnet hitchcock hier fast bis zur perfektion - erwähnt sei hier nur die anfangsszene mit den auf metal kreischenden bremsenden rädern einer einfahrenden lokomotive sowie das endmotiv mit dem schrillen, nicht enden wollenden todesschrei einer frau - phantastisch!
auf der dvd befinden sich neben der deutschen und englischen tonspur in dolby digital 1.0 noch fünf informative dokumentationen:
1. der fremde im zug - ein hitchcock-klassiker
2. der fremde im zug - eine würdigung
3. der fremde im zug - aus der sicht des opfers
4. die hitchcocks über hitch
5. ein historisches treffen
fazit: ein pflichtkauf
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am 30. Januar 2013
Hitchcocks Qualität besticht auch noch nach über 60 Jahren und zeigt: Ein gutes Script, eine gute Idee, bleibt eine solche, egal wie viel Zeit bisher verstrichen ist.
Seine (Bild-)Umsetzungen sind immer noch grandios anzusehen. Sein Kamerastil auch hier, ein weiters Mal, in "Strangers on a train" -und gerade wegen des S/W-Effektes- genial. Z.B. das Spiegeln des Mordes in der Brille, der Hund auf der Treppe. Die Ausleuchtung, als Robert Walker mit Smoking auf der Bett sitzt. Vergleicht man damit heutige große (TV-)Thriller, sind die ein laues Lüftchen aus Sicht der kinematographisch Machart.

Zur Story, ohne Spoiler heranzuziehen: So einfach die Idee der Geschichte ist, "Morde zu vertauschen", so genial ist sie. Hitchcock bleibt also auch hier seinem -filmischen- Gespür treu und mich verwundert es immer wieder, wie er damals Produzenten und die Zensur überging, an der Nase herumführte (und dazu gerade in Hollywood seinen Stil durchdrückte) usw..

Fazit:
Zumindest die ersten 60 Minuten ein Top-Hitchcock, der nach "hinten heraus" etwas -für das Heute- gezogen wir(d)kt.
Trotzdem bleibt "Der Fremde im Zug" eine modern anzusehendes Stück Kino, indem das Handeln der Figuren rational verständlich ist und -abseits der Kleidung- heute noch, gegenüber anderen Produktionen aus den 50ern, "modern" erscheint.
Ebenfalls ist der Film mit der Tatsache zu genießen, dass Hitchcock die Story um Stalker, in Verbindung mit geistiger Verwirrtheit des Täters (Vaterkomplex), wohl so als erster ins Leben rief und dessen "Nachahmer" erst Jahrzehnte später auf den Plan traten und solche Themen verfilmten (z.B. "Enduring Love" und zu Teilen die Mainstreamverfilmung "Bodyguard [Blu-ray]").

4 Sterne für die BD-Umsetzung, die ein klasse 4:3 S/W-Bild abliefert, mit einem rauscharmen Synchronton (zuweilen läuft der Film -in der deustchen Synchro- manchmal kurz A-Synchron; hervorgerufen wohl von den jetzt vorhandenen kurzen Takes, die deutsch untertitelt sind und in der damaligen hiesigen Kino- bzw. TV-Version fehlten).
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am 4. August 2013
"Strangers on a Train" ist die kongeniale Verbindung von Highsmiths und Hitchcocks Gedankenwelt. Hitchcock macht aus Highsmith Erstling einen spannenden und unterhaltsamen, aber auch entschärften Film. Während im Buch der Haines-Charakter den Vater umbringt, bleibt Hitch mit seiner Version eher im Mainstream.
Der Film ist großartig fotografiert und hat einige brilliante visuelle Effekte, wie die Spiegelung des Mordes in den Brillengläsern des Opfers oder die atemberaubende, wenngleich auch unglaubwürdige Karusselszene.
Am besten in Erinnerung bleibt jedoch die brilliante Darstellung Robert Walkers als psychopathischer Bruno Anthony.
Die 2-Disc-Special-Edition bietet neben der deutschen Version (93 min 29), die US-Version (96 min 38) und eine längere, nie offiziell gezeigte Prewiev-Version (98 min 44).
Die erste DVD enthält einen interessanten Audiokommentar zur US-Fassung, u.a. von Peter Bogdanovich, und den USA-Kinotrailer (2 min 31).
Die zweite DVD mit der Preview-Version enthält zusätzlich mehrere Dokus. "Der Fremde im Zug: Ein Hitchcock-Klassiker" (36 min 41) ist ein sehr schöner und informativer Rückblick auf den Film. In "Der Fremde in Zug: Aus Sicht des Opfers" (7 min 19) spricht die Schauspielerin, die das Opfer spielt, über ihre Erfahrungen. Der Regisseur Shayamalan gibt in "Der Fremde im Zug: Ein Würdigung von M. Night Shayamalan" (12 min 44) eine interessante Interpretation des Films. "Die Hitchcocks über Hitch" (11 min 19) ist eine Doku , in der sich Familienmitglieder sehr liebevoll über Hitch äußern. Dazu noch ein relativ überflüssiger Wochenschau-Ausschnitt "Ein historisches Treffen" (1 min 05)
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am 16. Mai 2016
Mit diesem überaus spannenden Werk hat Hitch wieder einmal so etwas wie ein kleines Meisterwerk geschaffen! Extrem dichte Atmosphäre und die Darstellerriege sehr überzeugend. Allen voran Robert Walker, brillant, als der überaus fiese Bruno Anthony! Es beginnt alles bei einer recht scheinbar harmlosen Bahnfahrt das sich aber für den Tennisprofi Guy Haines bald ändern sollte. Hier lernt Guy den seltsamen Fremden namens Bruno kennen. Im Laufe des Gespräches schlägt dieser ihm dann eine so absurde Mordtheorie vor, das es Guy zunächst für einen Scherz hält. Als dieser Fremde dann mit seinen Ausführungen auch noch immer konkreter wird u. sogar Guys Ehefrau sowie seinen eigenen Vater als Mordmotiv benutzt,velässt Guy angewidert das Zugabteil. Nichts ahnend was ihn da aber von nun an noch extrem Unangenehmes bevorstehen würde. Der Teufelskreis nimmt von jetzt seinen Lauf. Versehentlich vergißt Guy beim Verlassen des Abteils auch noch sein Feuerzeug, das später noch eine bedeutende Rolle spielen sollte! Derweilen stellt Bruno Guys Ehefrau auf dem Rummelplatz nach u. tötet diese brutal nach einer Bootsfahrt. Als erster gerät sofort Guy unter Verdacht. Doch wohin sich Guy auch begibt,der mysteriöse Fremde ist stets wie ein Schatten immer in seiner Nähe.Unverschämt dreist platzt dieser auch noch so einfach in einen Empfang des Senators u. stiftet dort nur Unruhe u. benimmt sich ausserdem auch noch sehr hyperaktiv! Dabei benimmt er sich zuweilen so auffällig das jetzt sogar Guys Freundin diesen Fiesling langsam durschaut. Von jetzt an sind sie sich sicher das dieser Bruno wahnsinnig sein muß. Jetzt sind sie auch beide davon überzeugt das Bruno Guys Ehefrau ermordet hat! Doch nichts ahnend wird nun der Jäger selbst zum Gejagten. Die Polizei ist ihm schon ganz dicht auf den Fersen. Schließlich kommt es dann auf dem Rummelplatz zum dramatischen Schowdown. Hierbei kommt es dann unter dem fahrenden Karussell zur tödlichen Auseinandersetzung zwischen Guy u. Bruno wobei schließlich dann letzterer ums Leben kommt! Hitchcock schuf auch hier wieder einmal ein wahres Meisterwerk! Dabei setzen hier die drei Hauptdarsteller diese überaus spannende Story auch wirklich exzellent um! Auch noch lobenswert wäre da die sehr gute Bild u. Tonqualität! Hervorzuheben wäre auf jeden Fall, das es sich hier um eine Doppel DVD handelt die es in sich hat! Überreichliches Angebot an Zusatzmaterial! Obendrein die orig. Preview Fassung, sowie wahlweise die deutsche u.engl.Fassung! Mehr geht wirklich nicht! Schon das allein rendiert zum Kauf! Also wer diesen hervorragenden Klassiker noch nicht kennen sollte,sollte sich den unbedingt zulegen! Lohnt sich auf jeden Fall, zumal auch der Preis dieser Doppel DVD einfach unschlagbar ist! Dieser ungemein spannende Hitchcock Klassiker gehört unbedingt in jede Sammlung! Also bitte kaufen!
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am 19. Dezember 2012
Regisseur Hitchcock erklärte zwar gegenüber seiner Familie, dass IM SCHATTEN DES ZWEIFELS (1943) sein Lieblingsfilm sei, in der Öffentlichkeit bekam DER FREMDE IM ZUG (1951) immerhin das auch nicht zu verachtende Prädikat des Meisters als sein erstes echtes amerikanisches Werk. Natürlich wählt sich jeder Hitchcock-Fan seine eigenen Favoriten, aber für meinen Geschmack gehört IM SCHATTEN DES ZWEIFELS mit seiner sehr naiven und lendenlahmen Story nicht dazu. Bei STRANGERS ON A TRAIN sorgt die von Krimiautorin Patricia Highsmith raffiniert erdachte Grundidee der Morde überkreuz jedoch für ausreichend Spannung, auch wenn Hitchcock das Drehbuch nach seinem Gusto ändern liess. So übertrug er sein Lieblingsthema des unschuldig Verdächtigten bzw. Verfolgten auf den jungen Tennisspieler, der seinen Mord schließlich - im Gegensatz zu Highsmiths Buch - nicht vollzogen hat. Entsprechend besetzte der Regisseur diese Rolle auch mit dem nett und unsicher wirkenden Farley Granger, der eine fast identische Rolle bereits 1948 im Hitchcock-Streifen ROPE darzustellen hatte.

Trotz vieler guter Nebendarsteller wird DER FREMDE IM ZUG getragen vom unberechenbaren Psychopathen Bruno Anthony, hervorragend gespielt von Robert Walker. Schade dass dieser talentierte Schauspieler noch im Jahr der Film-Veröffentlichung nach einer ärztlichen Fehlbehandlung (siehe Michael Jackson) verstarb. Walkers Synchronstimme wird übrigens auch vielen von ihnen sofort bekannt vorkommen. Kein Wunder, es ist der bei uns als 'DER KOMMISSAR' bekannte Erik Ode, der übrigens auch Cary Grant in Hitchcocks DER UNSICHTBARE DRITTE seine Stimme geliehen hat.

Trivia : die Schauspielerin Laura Elliott musste in ihren Szenen eine dioptrinstarke Brille tragen und hat während des Drehs kaum etwas gesehen. In Wirklichkeit war sie nicht fehlsichtig, ganz im Gegensatz zu ihrem ‘Mörder’, dem Darsteller Robert Walker, der genau eine solche Brille im wahren Leben benötigte. Da Kontaktlinsen damals noch nicht gebräuchlich waren, konnte auch Walker bei den Dreharbeiten ohne seine Sehhilfe nur verschwommen sehen, was ihn bei den Szenen mit Elliott zu der scherzhaften Bemerkung veranlasste, hier hätte der eine Blinde den anderen geführt.

Wie bei den meisten Krimis, so wurde natürlich auch bei diesem Film die Realität zum Zwecke der Spannung etwas entfremdet. Als am Ende des Films der Tennisspieler sein Match schnell beenden muss, um den Psychopathen an der Plazierung eines Beweismittels zu hindern, hätte er - nachdem er in Rückstand lag - doch einfach sein Match zu verlieren brauchen, statt um einen Sieg weiterzukämpfen. Genauso hätte Mr. Antony auf der Liebesinsel des Rummelplatzes sein Beweismittel auch bei Tageslicht mit ins Gesicht gezogener Hutkrempe platzieren können, ohne erkannt zu werden und wäre so seinem Widersacher um Längen zuvorgekommen. Die Filmfans wissen natürlich, dass Alfred Hitchcock in vielen seiner Werke manch kriminelle Situation genüsslich ausgekostet hat, aber schliesslich endete auch bei ihm fast jeder Film mit dem Sieg des Guten.

Diese Blu Ray entspricht in punkto Ausstattung im Wesentlichen der 'Special Edition' von 2004. So enthält sie als Bonus auch die sogenannte 'Preview bzw. britische Version'(nur englischer Ton). Bildmässig ist letztere dem Hauptfilm in HD (US-Kinofassung mit deutschem Ton) ebenbürtig. Merkwürdig nur, dass in der deutschen Fassung der DVD eine Szene komplett synchronisiert wurde, während sie auf der Blu Ray für einen kurzen Moment nur im englischen Original zu hören ist. Insgesamt weist der BD-Ton gegenüber der DVD keine Verbesserung auf und kommt - für meinen Geschmack - ziemlich antiquiert herüber.

Beim Betrachten des HD-Bildes habe ich wenig Freude empfunden. Während sich im Vergleich die DVD mit einem sehr sauberen und fast fehlerfreien Bild präsentiert, machen sich bei dieser BD-Veröffentlichung doch etliche Lichtblitze und Laufstreifen bemerkbar. Auch fehlt es einigen Szenen an Tiefenschärfe. Den Schärferegler konnte ich diesbezüglich leider nicht weiter aufdrehen, da sonst besonders bei hellen Flächen ein unangenehmes Bildrauschen auftritt. Die drei S/W-Filme der A.H. Collection Blu Ray sind da offensichtlich sorgfältiger aufgearbeitet worden.

Fazit : Der Film selbst gehört ohne Frage in jede Hitchcock-Sammlung. Wer bereits die Doppel-DVD besitzt, wird sich (von einigen Szenen in der Totalen mal abgesehen) bildmäßig mit der BD nicht verbessern und sollte sich einen Kauf überlegen.
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Bevor ich mich hier mit sämtlichen Fans des Films verfeinde und als böser Querulant in Erscheinung trete, sollte ich vorweg fairerweise darauf hinweisen, dass ich mir vorliegenden Streifen erst relativ spät zu Gemüte geführt habe. Ich hatte im Vorfeld bereits viele andere Werke aus meiner (dennoch lückenhaften) Hitchcock-Sammlung gesehen, weshalb es das 1951 erschienene "Der Fremde im Zug" verhältnismäßig schwerer hatte, mich zu beeindrucken. Dass A. Hitchcock generell einer der größten Filmemacher aller Zeiten war, steht für mich jedoch außer Frage. Seinen hervorragenden Ruf genießt der Master of Suspense mit Sicherheit völlig zurecht.
Vorliegender Streifen hat mich aber, wie gesagt, dennoch nicht vollends überzeugen können...

Trotzdem - und dabei bleibe ich - ist der Plot des Films grundsätzlich genial bzw. sehr ansprechend.
Zwei Männer, die jeweils jemanden in ihrem Leben haben, den sie gerne loswerden möchten, begegnen einander im Zug und kommen ins Reden. Bruno Anthony (Robert Walker) macht Guy Haines (Farley Granger), einem erfolgreichen Tennisspieler, den ungeheuerlichen Vorschlag, die Rollen als Mörder zu tauschen, da so jegliches Motiv fehlte und die Polizei bei Nachforschungen somit keinerlei Anhaltspunkte hätte.
Guy lehnt die verrückte Idee ab, wird den aufdringlichen Bekannten dummerweise aber nicht mehr los, der ihn daraufhin stets erpresst.
In einem für Hitchcock nicht unytpischen Finale geht das wohl spannendste Tennismatch der Filmgeschichte vonstatten und später kommt es schließlich zum großen, schwindelerregenden Showdown auf einem Karussell. Mehr werde ich jedoch nicht verraten... ;)

Obwohl das 1951 erschienene "Strangers On A Train" als absoluter Kultklassiker gilt und Hitchcock selbstverständlich ein großartiger Regisseur von Welt war, gehört vorliegender Streifen für mich nicht zu den Glanzwerken des Masters of Suspense.
Ehrlich gesagt habe ich die Inszenierung stellenweise etwas mau & uninspiriert gefunden und auch die Schauspieler konnten mich nicht (wenngleich sie freilich dennoch passabel spielen) restlos überzeugen.
Trotz der grandios anmutenden Story und trotz vieler hitchcocktypischer Elemente ist vorliegender Film in meinen Augen selbst für Fans nicht unbedingt ein Pflichtkauf. Schlecht ist "Der Fremde im Zug" selbstverständlich trotzdem nicht. (Muss man ggf. halt abwägen.)

Auch, wenn's sehr subjektiv sein mag, tendiere ich hier einmal zu einer strengeren Bewertung und vergebe letztlich 3 Sterne für dieses insgesamt (in meinen Augen) eher überschätzte Werk des britischen Meisterregisseurs.

OK, aber nicht überragend, daher: +++

P.S. Gewiss hat man es hier mit einem Kult-Klassiker der Kinogeschichte zu tun, an dem Cineasten nur schwer vorbeikommen werden, Hitchcock-Filme gibt's aber einige bessere und essenziellere (u.a. "Saboteure", "Cocktail für eine Leiche", "Immer Ärger mit Harry", "Vertigo", "Der unsichtbare Dritte", "Psycho" oder "Familiengrab" - um abschließend persönliche Favoriten zu nennen).
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am 17. November 2012
Die Story ist so einfach und doch so wirkungsvoll mit Farley Granger ("Ein Cocktail für eine Leiche") und Robert Walker in Szene gesetzt. In einer grösseren Nebenrolle ist auch Hitchcocks Tochter Patricia als Barbara zu sehen.

Story: zwei Fremde treffen sich zufällig in einem Zug. Der "wahninnige" Bruno (Robert Walker) schlägt Guy (Farley Granger) vor, dessen Frau zu ermorden, im gegenzug soll dieser dessen Vater ermorden.

Für diese Blu-Ray hat man zum Glück sämtliche Bonus-Features der DVD übernommen: die Pre-View Version des Films, sowie sämliche Dokus, wo unter anderem Farley Granger, Patricia Hitchcock, Robert Walker Jr., Peter Bogdanovich zu Wort kommen.

Bildqualität der Blu-Ray: recht gut. Schmutz und Defekte, sowie weisse "Flecken/Blitzer" wurden beseitigt. Das i-Tüpfchen für hervorragend fehlt jedoch, denn die Detailsschärfe könnte ein bischen besser sein. Trotzdem ist diese Blu-Ray um einiges besser als sonst so bei den Klassikern auf den Mark geworfen wird.

Der TON ist ebenfalls sehr gut verständlich. Es gibt kein Hintergrundrauschen/brummen. Bei der deutschen Fassung gibt es Szenen die einst geschnitten und nun wieder eingefügt wurde. Diese sind im englischen Original-Ton mit deutschen Untertitel versehen.

Das einzige was mir persönlich nicht so gefällt, mal abgesehen von der hässlichen FSK-Flatsche, ist das "billig"-wirkende Cover.

FAZIT: nicht der beste Hitchcock aber gute Unterhaltung, inkl. Hitchcock-Cameo
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TOP 1000 REZENSENTam 9. November 2012
(Vorsicht, Spoiler!)

Dieser Art ist der schwärmerische Honig, den Bruno Anthony (Robert Walker), der großartige Dandy-Schurke in Alfred Hitchcocks Thriller “Strangers on a Train” aus dem Jahre 1951, seiner Zugbekanntschaft, dem jungen Tennisspieler und Politikaspiranten Guy Haines (Farland Granger) um den Bart streicht. Nachdem er den Prominenten auf die sattsam bekannte „Entschuldigung, aber sind Sie nicht …“-Art angesprochen hat, wird allerdings rasch klar, daß Bruno sehr wohl ein Tatmensch von geradezu beängstigender Energie ist, während der scheinbar so aktive Haines hinter der Maske des Erfolgs sehr viel Charakterschwäche versteckt.

Denn Bruno schlägt Haines einen Mordtausch vor, der – so der Dandy – den Vorteil habe, daß der Mörder nicht über sein Motiv zurückverfolgt werden könne: Bruno werde Guys Ehefrau Miriam aus dem Weg räumen, damit der junge Mann die Senatorentochter Anne (Ruth Roman) heiraten kann; im Gegenzug müsse Guy dann Brunos Vater töten, zu dem Bruno ein sehr gespanntes Verhältnis hat. Von dieser wirren Idee überrascht und anscheinend auch abgestoßen, winkt Haines ab – allerdings nicht sehr eindeutig, so daß er sich von nun an Bruno in sein Leben geholt hat. Bruno – der sich kurzerhand auf den Weg nach Metcalf macht und dort die ziemlich abgebrühte Miriam (Kasey Rogers) erwürgt und der nun von Haines erwartet, seinen Teil der vermeintlich getroffenen Abmachung einzulösen. Als dieser jedoch keinerlei Anstalten dazu macht, verlegt sich der Mörder auf psychologische Kriegsführung mittels Stalkings und beschließt endlich, Haines durch ein Feuerzeug, das der Tennisspieler im Zugabteil vergessen hat, zu inkriminieren. Zu allem Überfluß ist auch die nicht sonderlich phantasievolle Polizei der Meinung, Haines müsse als Nutznießer des Mordes und Mann ohne Alibi unbedingt der Mörder Miriams sein. Und so beginnt, wie so oft bei Hitchcock, der Kampf eines Mannes gegen einen gewieften Psychopathen, aber vor allem auch gegen eine blinde und ineffiziente Polizei, um den Beweis seiner Unschuld an einem Verbrechen zu erbringen.

„Strangers on a Train“ kann durchaus als eines der unterschätzten Meisterwerke Hitchcocks gelten, haben wir hier doch vieles, was die unverwechselbare Handschrift des Master of Suspense trägt, in Reinkultur, so daß dieser Film auch nach dem ersten Sehen noch einiges an neu zu Entdeckendem bereithält. Besonders interessant ist die Ausgestaltung der beiden Hauptfiguren und ihres Verhältnisses zueinander. Auch wenn Hitchcock in seinen Gesprächen mit Truffaud seine Unzufriedenheit mit dem Drehbuch [1] hervorhob und zudem Kritik an Granger und Walker in ihren Rollen äußerte, liegt in dem Verhältnis zwischen Haines und Bruno wohl ein ganz besonderer Reiz. [2] Obwohl Haines‘ Weste im Film sauberer bleibt als in der Romanvorlage von Patricia Highsmith – anders hätte Hitch den Stoff auch kaum durch die Zensur bekommen, denn gerade in Zeiten der Kommunistenhatz benötigte man eindeutige moralische Fronten –, scheint den Tennisspieler und den Nichts- und doch Allestuer mehr zu verbinden, als es auf den ersten Blick den Anschein hat. So geschieht Haines‘ Ablehnung des Mordplanes eher über den Weg der Ironie und erfolgt nicht mit der Bestimmtheit, die gegenüber einem solchen Ansinnen eigentlich angebracht gewesen wäre. Sicher kann man sagen, dies rühre daher, weil Haines sein Gegenüber zu diesem Zeitpunkt bereits für einen Exzentriker hält, den man nicht wirklich ernstnehmen muß, aber nicht ganz abwegig ist auch der Gedanke, daß Haines unbewußt über den Tod seiner berechnenden Frau, die ihn am Eingehen einer neuen Beziehung hindert, nicht wirklich traurig wäre. Interessant ist in diesem Zusammenhang, wie Hitch Bruno und Haines immer wieder miteinander verknüpft, z.B. durch den Schnitt, wenn etwa einer Szene, in der Haines seiner Freundin am Telefon sagt, wie gern er seine Frau erwürgen würde, eine Detailaufnahme folgt, in der Bruno seine von seiner Mutter frisch manikürten Hände betrachtet, die er – nebenbei bemerkt – in Würgehaltung ausstreckt. Genial auch die Szene, in der Bruno nach dem Mord an Miriam Haines die zerbrochene Brille seines Opfers bringt und die beiden Männer ihren Streit durch ein Eisengitter führen, das sie gleichzeitig verbindet und auch trennt. Und zwar bis zu dem Moment, in dem eine Polizeistreife vorbeifährt – hier nämlich wechselt Haines die Seite und schaut, direkt neben seinem unheiligen Zwilling stehend, durch das Gitter – als sei er schon im Gefängnis – argwöhnisch auf die Polizeibeamten. Die moralische Ambivalenz Haines‘ ist überdies in der längeren Fassung des Filmes noch stärker hervorgehoben, wird doch zeitweise der Eindruck erweckt, als sei er durch die endlosen Nachstellungen Brunos so zermürbt, daß er schließlich sogar den Mord an dessen Vater begehen würde, um seine Schuld einzulösen.

Während Haines alles in allem ein wenig farblos bleibt, haben wir mit Bruno einen der für Hitchcock so typischen kultivierten und gewandten Schurken vor uns. [3] Immer wieder sehen wir seine Hände – das Symbol seines Tatendrangs, der sich in seiner Lebensphilosophie – „I have a theory that you should do everything before you die“ –, aber auch in seinen irren Plänen – etwa dem, das Weiße Haus in die Luft zu sprengen –, die von seiner Mutter als skurrile Scherze abgetan werden, widerspiegelt. Auf dem Jahrmarkt wird dieser Tatendrang noch vor dem Mord deutlich, wenn Bruno – wieder mit einem stolzen Blick auf seine Hände – vor einer lüstern zuschauenden Miriam seine körperliche Stärke demonstriert. So ist denn auch der Mord – von Hitchcock auf eine unglaublich eindringliche und originelle Art und Weise inszeniert – ein deutliches Zeichen der geisteskranken Entschlossenheit des Schurken. Wie ein Fels in der Brandung – oder ein Fleck auf einer weißen Weste – ragt er später aus einer Zuschauermenge heraus, deren Mitglieder, uniform dem Hin und Her des Tennisballs folgend, die Köpfe nach links und rechts schwenken lassen, während er als einziger seinen Blick starr auf Haines geheftet hält. Nur seinem Wahn ist er hilflos ausgeliefert, wie sich immer wieder in verschiedenen Situationen zeigen wird – meist ausgelöst durch die Miriam äußerlich sehr ähnliche Barbara (Patricia Hitchcock), Annes Schwester [4].

Doch nicht nur von Bruno geht eine ungeheuere Bedrohung aus, sondern auch von der Polizei, die – wie so oft bei Hitchcock – als kurzsichtig und eigentlich ineffizient gezeichnet wird. So erschießt einer der Polizeibeamten in diesem Film einen unschuldigen Schausteller, und ein anderer Polizist sieht davon ab, einen alten Mann daran zu hindern, sein Leben zu riskieren, als ihm bewußt wird, daß er selbst dann dieses Wagnis eingehen müßte. Auch mit den Müttern meint es Hitchcock wieder einmal nicht gut, denn schaut man sich die ein wenig schrullige und mit einer Affenliebe an ihrem Sohn hängende Mrs. Anthony – sowie die von ihr gemalten Bilder – an, dann ahnt man wohl, von wem der Sohn seine Geisteskrankheit geerbt haben könnte. Nicht zuletzt dank der unnachahmlichen Komik, mit der Marion Lorne diese Nebenrolle ausfüllte, bleibt diese Figur dem Zuschauer wohl nachhaltig im Gedächtnis haften – wie auch so manche Szene (etwa der schon erwähnte Mord, die Montage zwischen dem Tennismatch und Brunos Kampf um das Feuerzeug und vor allem der hysterische Höllenritt auf dem Karussell, der so beeindruckend ist, daß man sich beinahe versucht fühlt, ihn allegorisch aufzuladen). Daneben tragen auch kleine Details, wie die unsäglich dicke Brille Miriams, zur besonderen Wirkung dieses Filmes bei, dem ich persönlich durchaus einen Platz unter den besten zehn Hitchcock-Filmen einräumen würde.

Die vorliegende DVD-Ausgabe bietet den Film in drei Versionen: Zum einen in der gekürzten deutschen Version, aus der einige nach damaligen Anschauungen zu brutale Szenen herausgeschnitten wurden; dann in der 97-minütigen Kinoversion aus den USA, und schließlich in einer Version von 103 Minuten, die fälschlicherweise als die britische Version gilt. Diese letzte Version enthält allerdings nicht das eher augenzwinkernde Ende der 97-Minuten-Version, sondern endet recht kitschig.

Als Extras werden zahlreiche Featurettes geboten – beispielsweise ein sehr interessantes Making-of von mehr als einer halben Stunde, ein etwa zehnminütiges Feature, in dem sich M. Night Shayamalan des Filmes annimmt oder auch ein Audiokommentar, u.a. mit Peter Bogdanovich.

[1] Hitchcock war ja dafür bekannt, mit einem fertigen Konzept für einen Film zum Drehen zu kommen und so gut wie gar nicht zu improvisieren. Aufgrund der sehr genauen Vorstellungen, die Hitch von „Strangers on a Train“ hatte, noch bevor die Dreharbeiten überhaupt begonnen hatten, war die Zusammenarbeit zwischen ihm und dem selbstbewußten Romanautoren Chandler, der sich keinesfalls nur in der Rolle einer Amanuensis sehen wollte, wohl schon von vornherein zum Schiffbruch verurteilt. So wurde Chandler denn auch nach kurzer Zeit durch Czenzi Ormonde ersetzt, so daß sich wohl kaum etwas von Chandlers Arbeit in dem Drehbuch niederschlagen konnte.
[2] Ich halte übrigens auch Walker für eine brillante Besetzung der Bruno-Rolle, gelingt dem Schauspieler die Mischung zwischen scheinbarer Unbekümmertheit und morbidem, zielgerichtetem Wahn doch aufs vortrefflichste. Obwohl ich von Granger weniger angetan bin, überzeugt er doch in der Rolle des etwas stromlinienförmigen mit den Zügen des Parvenüs ausgestatteten Jünglings.
[3] Ganz unbewußt wählte ich beim Schreiben im Zusammenhang mit dem Protagonisten seinen Nachnamen, während ich für den Antagonisten beim Vornamen blieb, was wohl zeigt, daß es einem der Film durchaus ermöglicht, sich mehr für den Bösen zu erwärmen, auch wenn man dessen Handlungsweise sicher nicht billigt. Aber alles in allem ist er indes die interessantere Figur, was sicher auch Robert Walker geschuldet ist.
[4] Übrigens eine Ähnlichkeit, die Hitchcock inszenatorisch leider mit dem Holzhammer unterstreicht.
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TOP 500 REZENSENTam 21. Mai 2016
Der Film ist über 60 Jahre alt. Ich habe ihn mir zugelegt, weil mich die Filme von Alfred Hitchcock stark interessieren. Er ist zwar in schwarz/weiß und im Bildformat 4:3, aber der Film muss in den 50er-Jahren ein Knaller gewesen sein. Es ist interessant zu sehen, wie seinerzeit Filme gedreht wurden.

Es war Hitchcocks erster Film für Warner Brothers. In dem Film kommt es vor, dass einige wenige Passagen im Originalton mit deutschen Untertiteln sind. Das kann ich mir nur so erklären, dass es sich um eine Edition handelt, bei der Jahre Später noch ein paar Szenen eingefügt wurden. Diese Szenen wurden jedoch nicht mehr synchronisiert. Es handelt sich nur um wenige kurze Passagen (insgesamt vielleicht 1-2 Minuten) und stört die Handlung des Filmes nicht.

Technisch ist die Blu-ray top. Das Bild ist gut ausgeleuchtet und gestochen scharf. Der Schwarz-weiß-Abgleich ist exakt. Mir sind keinerlei Bildmängel aufgefallen. Ich hätte nie gedacht, dass man bei einem so alten Film diese gute Qualität herausholen kann. Der Ton ist nach meinem Empfinden kraftvoll und klar. Von den umfangreichen Extras gefällt mir der original Kinotrailer sehr gut.
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