Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicAlexa BundesligaLive wint17



am 29. Dezember 2015
Egal wie gläubig oder ungläubig man ist, die Weihnachtszeit und vor allem die Musik in dieser Zeit zieht doch jeden in seinen Bann. Egal, ob es neue Klassiker wie Last Christmas, was gefühlt 100 mal am Tag auf jedem Radiosender läuft, das Weihnachtsalbum von Michael Buble, oder einfach das gute alte Weihnachtsoratorium von Bach ist.
Wie bei jedem Klassiker dieses Bekanntheitsgrades gibt auch hier tausende von verschiedenen Aufnahmen, die auch oft eine andere Qualität haben. Leider sind manchmal die Aufnahmen mehr schlecht als recht geraten durch entweder einen unpassenden Raum, oder einem schlechten Tonmeister. Der häufigste Grund hierfür ist hierfür jedoch die Solisten. Leider findet man selten ein solch erstklassiges Quartett an Solisten auf einer Aufnahme eines Barock-Oratoriums. Ich weiß nicht genau warum erstklassige Chöre und Orchester ausgerechnet mit mittelklassigen Sängern zusammenarbeiten. Sicher machen sie ihre Arbeit und für die meisten Zuhörer auch zufriedenstellend, jedoch gerade als Sänger in der Stimmlage Tenor findet man es sehr schade, wenn die Höhe nicht so strahlend schön und leicht in perfektionierter Stimmführung und Technik gesungen wird.
Ich kann jedoch behaupten, dass ich noch nie eine Aufnahme mit einem solch herausragenden Evangelisten wie Peter Schreier gehört habe wie diese. Wo fast jeder die as und a nur falsettieren, damit sie nicht herausplatzen und sich somit eher verstecken, singt er diese Töne in perfekter Manier, ohne dass sie herausplatzen und den Melodie verlauf einschneiden.
Aber auch Arleen Auger brilliert trotz ihrer zarten beweglichen Stimme mit schöner Höhe und passend eingesetztem Vibrato.
Annelies Burmeister bringt wunderbar mit ihrem angenehm dunklem, fast mütterlichem Timbre, Maria zum Leben.
Theo Adam singt so leicht und beschwingt seine große Arie in der ersten Kantate, dass man nur staunen kann.
Im allgemeinen lässt sich sagen, dass die Sänger es schaffen trotz des ausserordentlichen Schwierigkeitsgrades dieses Werkes es kinderleicht anhören zu lassen.
Zum Chor muss nicht viel gesagt werden. Jedem, der sich ein wenig mit klassischer Musik beschäftigt, ist bewusst, dass der Dresdner Kreuzchor schon immer zu den besten in ganz Deutschland und der Welt gehört und sich auch diesen Ansprüchen mit Bravour stellt.
Martin Flämig ist für diese wunderbare Aufnahme als musikalischer Leiter größten Teils verantwortlich und ihm gebührt mein Dank hierfür. Ich denke, dass noch viele mehr genauso viel Spass an dieser Aufnahme haben werden wie ich.
Zu guter Letzt noch eine Kleinigkeit, die aber trotzdem nicht unerwähnt bleiben sollte. Die Verpackung der CD wird der Qualität der Aufnahme mehr als gerecht. Die Papp-Verpackung ist mit einem samtähnlichem Material (oder ist es wirklich Samt? ich weiß es nicht.) verkleidet, was dem ganzen einen sehr edlen Touch verleiht.
ich hoffe ich konnte euch mit meiner Rezension weite helfen und hattet Spaß beim lesen.
Dann noch einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr 2016!
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 6. Dezember 2013
Diese CD kommt rundum samtweich daher, sowohl musikalisch als auch in der Verpackung. Ein roter samtbezogener Pappschuber: Der eine findet es edel, der andere kitschig. Kitschig darf es Weihnachten ja auch mal sein, nur bitte nicht musikalisch!

Diese Gefahr ist allein schon durch die erstklassige Besetzung mit Orchester, Leitung, Chor und Solisten gebannt, die sämtlich auf eine langjährige, seriöse und künstlerisch erstklassige Bachtradition in ihrem Werdegang verweisen können.

Dresdner Kreuzchor, Dresdner Philharmonie, Peter Schreier, Annelies Burmeister, Theo Adam: Diese Namen allein sorgen bei mir schon für Gänsehaut und nostalgische Gefühle. Zusammen mit den Thomanern und dem Gewandhausorchester waren sie in den 70er Jahren Ausweis des enormen, bis heute andauernden musikkulturellen Reichtums im anderen Teil Deutschlands.

Wie schön, dass die Aufnahme der VEB Deutsche Schallplatten Berlin in dieser Ausführung wieder aufgelegt wurde!

Samtweich also auch die Musik, klangästhetisch fernab des schlanken, vibratoarmen Musizierens der Vertreter einer historisierenden Aufführungspraxis. Martin Flämig zelebriert ein Oratorium mit warmem, sinnlichen Chorklang. Der Kreuzchor lässt es zuweilen an Luftigkeit und Transparenz etwas vermissen, dafür gelingen ihm die andachtsvollen, kontemplativen Passagen umso schöner und ergreifender. Flämig gibt hier Zeit zum Atmen.

Peter Schreier scheint als Evangelist geboren, so sehr ist ihm diese Rolle auf den Leib geschneidert. Distanz und Anteilnahme befinden sich bei ihm in den Rezitativen stets in einem perfekten Verhältnis. Freilich, sein charakteristisches, leicht "knödeliges" Timbre muss man mögen, ich liebe es!

Arleen Augér, als Amerikanerin unter Sachsen, fügt sich perfekt ins Ensemble ein. Mit klarer Artikulation nimmt ihr warm strahlender Sopran für sich ein. Herrlich die Echo-Arie "Flößt mein Heiland"! Annelies Burmeisters Alt steht dem in nichts nach.

Theo Adams Bass (für mich eher Bassbariton) besticht durch seine lyrischen Qualitäten mit schlanker Stimmführung.

Die beschriebenen Dispositionen des Sängerensembles, dabei stets frei von Manieriertheit, tragen zum samtigen Wohlgefühl bei, das diese Aufnahme bei mir hinterlässt. Das Klangbild der Aufnahme ist transparent, warm und ausgewogen. Die hierzu von einem Rezensenten geäußerte Kritik mit Verweis auf mangelhaftes ostdeutsches Aufnahmeequipment kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Er möge sich einmal anhören, wie gesamtdeutsche Tontechniker 1994 Rillings Matthäus-Passion durch ein viel zu direktes Klangbild "verhunzt" haben.

Für den überaus günstigen Preis zumal ist diese Aufnahme des Weihnachtsoratoriums für mich konkurrenzlos.
33 Kommentare| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 5. Dezember 2015
Musikkassetten in Dolby B von Eterna. Leider ist die Erste davon wegen Bandsalat am Anfang in schlechter Qualität und deshalb habe ich mir diese CD's gekauft. Auch hatte ich mir eine DVD in Dolby Digital aus einer Aufnahme in einer Kirche in Thüringen gekauft und war enttäuscht. Es gibt meiner Meinung nach keine bessere Bachinterpretation seines Weihnachtsoratoriums als diese. Sie gehört jedes Jahr zur Advents- und Weihnachtszeit zu meiner Lieblingsmusik...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 26. Dezember 2015
Wie schon mehrfach ausgeführt, sind für mich die Berlin Classics- Aufnahmen erste Wahl. Wer die Interpreten und die Aufführungen aus DDR- Zeiten mag, bekommt hier hochwertig umgesetzte Aufnahmen auf CD. Original bei mir noch auf 3 MC's im Cover vorhanden, brauchten diese jetzt aufgrund Alterung und inzwischen fehlender Abspielmöglichkeit Ersatz.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 7. Januar 2011
Wirklich eine edle und dazu noch super günstige Sonderediton dieser wundervollen musikalischen Weihnachtsgeschichte von J.S. Bach.
Zugegeben, ich bin kein echter Klassik-Kenner. Für mich war diese Ausgabe ein Muss, weil mein Vater als kleiner Bub im Dresdner Kreuzchor gesungen hat. Das Booklet ist zweisprachig (deutsch und englisch), sehr ausführlich und toll bebildert, auch die Aufdrucke der drei CD`s sind wirklich sehr festlich gestaltet.
Die Musik ist zeitlos und der Ohrenschmaus war für mich ungetrübt und von sehr hoher Qualität. Ich kann diese Ausgabe nur empfehlen auch vom Preis-Leistungsverhältnis her.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 2. Februar 2015
Diese Aufnahme aus DDR-Zeiten habe ich bereits als Schallplatte von VEB Deutsche Scahallplatten Berlin / DDR (Label "ETERNA") und kaufte sie, um dieses Werk auch im Auto hören zu können (schließlich war ich als Mitglied des Dresdner Kreuzchores an der Aufnahme beteiligt....). Es stellt eine unvergessene Erinnerung an diese wunderbare Zeit in Dresden (DDR) dar.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 6. Februar 2013
Das Meisterwerk gespielt von Meistern - von manchen Rezensenten niedergemacht wegen des Alters, einer müden Erscheinung und keiner modernen Aufnahmetechnik.
Ich finde, die Musik klingt klar, überwältigend und vor allem wurde darauf geachtet, daß man was vom Text versteht, was ich von anderen, moderneren und anderweitig gelobten Aufnahmen nicht behaupten kann. Da kommt die Musik eher wie ein Sound, der vielleicht etwas flüssiger, aber auch monotoner klingt. Ich bin froh, daß ich dieses Werk auf CD habe.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 13. November 2013
Nach langem Zögern habe ich mir endlich diese CD gegönnt, wunderschöne Verpackung, roter Samt, einfach nur klasse, der Klang dieser CD ist einfach toll mit meiner neuen Radioanlage, diese Version ist einfach phantastisch, dankeschön, sehr, sehr empfehlenswert !!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 11. Dezember 2015
Eine super starke Aufnahme aus dem Jahre 1974/1975. Kann ich jeden nur empfehlen. Mit unseren Weltstars aus der damaligen DDR. Hab danach noch keine mich bewegender Aufnahme gehört.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 28. Dezember 2012
Dies ist die wahrscheinlich beste Aufnahme von Bachs WO. Peter Schreier, Theo Adam und Ludwig Güttler (um nur ein paar Teilnehmende zu nennen) machen diese Aufnahme einfach unvergesslich. Ich bin mit der Schallplattenversion dieser Aufnahme aufgewachsen und möchte keine andere im Haus haben. Klare Kaufempfehlung!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken