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Kundenrezensionen

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am 15. September 2014
Gleich vorweg, ich bin Atheist. Trotzdem sehe ich mir ab und zu solche Filme an. Diesen habe ich vor Jahren gesehen und nun wieder. Ohne bunte Farben oder Tamtam, hat dieser Film viel für sich. Sehr natürliche und hoch interessante Dialoge, einfach gehalten und doch bewegen sie den Hörer zum hinhören. Auch die Leistungen der Darsteller beeindrucken, Insgesamt ein erhlicher Film, der zu überzeugen weiß. Ein kleines Meisterwerk. Hat mich beeindruckt. Aus meiner Sicht kann ich locker 5 Sterne geben.
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TOP 1000 REZENSENTam 30. März 2016
Er drehte mit einer Bibel anstelle eines Drehbuchs: der italienische Filmeacher Pier Paolo Pasolini, der in den 60er Jahren Aufmerksamkeit mit seinen ersten Filmen "Accatone" oder "Mama Roma" errege und großes Lob der internationalen Filmkritik ernten konnte. In den Filmen setzte er sich mit Mißständen der italienischen Gesellschaft, mit faschistoiden Strukturen und destruktiven Mechanismen in auforitären Systemen auseinander. Die Protagonisten waren meist ausgegrenzte Aussenseiter und Rebellen. Diese Arbeiten hatten eine gewisse Verwandtschaft zum Neorealismus. So wird beispielsweise Ettore Garofano, der Hauptdarsteller in "Mama Roma" am Ende durch eine wiederholende Montage und raffinierte Lichtführung zum Christus.

Die Religion war auch ein Thema, dass seine Filme streifte - so war es zwar etwas überraschend, dass er als nächstes Projekt einen Jesusfilm machen wollte, aber durch die sehr individuelle Handschrift ist Pasolinis Jesus nicht nur ein Heiliger und der Sohn Gottes, sondern auch ein leidenschaftlicher Bekämpfer des Unrechts, dass die Menschen sich zufügen. Somit kein herkömmlicher Jesus Film, denn Christus ist hier weder sehr milde noch extrem leidend dargestellt.

Der mehrfach preisgekrönte und kontroverse Film über Wirken, Tod und Wiederauferstehung Jesu nach dem Evangelium des Matthäus begeistert durch erlesene Schwarz-weiß Bilder und enorm leistungsstarken Laienschauspielern. Die Filmaufnahmen entstanden an den selben Schaupläzten an denen Mel Gibson 40 Jahre später seinen ebenso gewagten wie brutalen Jesus Film drehte. Wenn man schon einige Pasolini Filme kennt, dann entdeckt man auch in "Das 1. Evangelium - Matthäus" sofort die individuelle Handschrift des Regisseurs. Er mischt seiner Geschichte immer wieder die Momentaufnahmen der Menschen bei. Sehr gelungene Portraits, die die Atmosphäre noch stärken - ebenso auch Massenszenen. In diesen Szenen sind die Menschen immer sehr dicht zusammen und nah beieinander - trotz aller Unterschiedlichkeit. Ein Stilmittel, dass später auch seine "Triologie des Lebens", bestehend aus "Decameron", "Pasonlinis tolldreiste Geschichten" und "Erotische Geschichten aus 1001 Nacht" auszeichnete.

Rein optisch setzte Pasolini auf einen sehr schönen Jesus-Darsteller, gespielt von dem spanischen Studenten Enrique Irazoqui, der sich vom Filmgeschäft sehr schnell wieder zurückzog. Grundlage des Films ist das Matthäus Evangelium, das hier wortgetreu umgesetzt wird. Angesichts Pasolinis Homosexualität und seiner kommuniistischen und atheistischen Überzeugungen hat sein Film sowohl in katholischen als auch in linken Kreisen Verwunderung und auch Bewunderung hervorgerufen. Unterlegt ist die Handlung mit einem hypnotischen Soundtrack. Diese Filmmusik präsentiert unterschiedliche Stile und reicht von der Feierlichkeit der maurerischen Trauermusik Mozarts über russische Volkslieder. Odetta Holmes Spiritual "Sometimes I feel like a motherless child" ist öfters zu hören, ebenso kongolesische Rhythmen der Missa Luba. Komplettiert wird die erlesene und expressionistische Auswahl durch Bachs Matthäus Passion.

Viele Laiendarstellungen bleiben im Gedächtnis, so die Darstellung von Maria (jung: Margherita Caruso, alt: Susanna Pasolini, die Mutter des Regisseurs), des Engels (Rossana di Rocco) oder der charismatische Hohepriester Kaiphas (Rodolfo Wilcock). Der Film hat mich schon damals beeindruckt, als ich ihn als kleines Kind zum ersten Mal sah. Viele Bilder blieben mir im Gedächtnis, die 12 Apostel, der Leprakranke, der von Jesus geheilt wird oder der Tanz der Salome (Paola Tedesco). Für mich ist dies immer noch die beste Jesus Verfilmung.
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am 30. Oktober 2006
Die Beste Verfilmung der Figur Jesus Christus. Ohne Pomp und großes Geschrei - nur mit Laienschauspielern - großartiger und beeindruckender film der sich eng an die Schrift hält und deshalb für alle wirklich interessierten Menschen empfehlenswert ist. Wer großes Spektakel sucht ist hier falsch am Platze. Ich liebe diesen Film und kann ihn immer wieder anschauen.

Ja - so könnte es gewesen sein zur Zeit Jesus Chrisus.
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am 28. November 2015
Woran liegt es nur, dass dieser Film, der doch relativ bescheiden gemacht worden ist, so eindeutig der überzeugendste aller Christus-Filme für mich ist? - Die Antwort liegt bereits in der Frage: weil er bescheiden gemacht worden ist. Diese Darstellung der Passion Christi ist weder durch das gewollte Auftreten von berühmten Filmstars, noch durch zuviel Action, Gewalt und Blutvergießen, noch durch überwältigende Farbgebung und Tricktechnik überladen. Das Wort Christi wird hier nicht zur Seite gedrängt durch all diese Dinge, sondern es steht selbst im Mittelpunkt. Filmeffekte lenken nicht ab von dem, was Christus sagt. Denn nur darauf kommt es an: was Christus sagt.

Sogar die Schauplätze bestechen durch ihre Kargheit, nichts ist überdekoriert, alles wirkt fast schon unheimlich authentisch. Die Mimik der Darsteller - insbesondere die des Hauptdarstellers Enrique Irazoqui - ist nicht überzogen. Er bleibt in jeder Hinsicht bescheiden, außer in dem, was er sagt. Er ist da, um etwas zu sagen, die Botschaft zu verkünden, die in diesem Film manchmal so klingt, als höre man sie zum erstenmal: zum erstenmal richtig. Was man bisher in der Bibel gelesen oder in der Kirche gehört hat, erstrahlt hier als neue Botschaft, durchaus im revolutionären Sinn, obgleich sie im Kern ja auch ganz einfach ist, wenn man sie einmal verstanden hat. Christus lebt und stirbt für diese Botschaft - und für uns.
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am 8. Januar 2016
Schnellste Lieferung, günstiger Preis. - Obwohl ich das Neue Testament als MP3 und auch komplett in DVD besitze, ist die Darstellung der Apostel nicht so ausführlich wie je eine eigene, personenbezogene Interpretation. - Sehr hilfreich und gut dargestellt. Qualität der DVD hervorragend, danke.
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am 3. September 2007
Endlich ist er da. Zwar seit einiger Zeit schon, doch ich muß meiner Freude und meinem Dank auch Ausdruck verleihen. Als kleines Kind mit 8 Jahren habe ich dieses Meisterwerk zum ersten Mal gesehen. Schon damals hat mich die Schlichtheit gepackt. Der Ausdruck dieses s/w Streifens ist einmalig. Er unterstreicht die Schlichtheit, ebenso wie es die Laien-Darsteller schaffen, diesem Film die besondere Note zu verleihen. Pasolini hat hier etwas von (ewigem) Wert geschaffen. Dem Betrachter obliegt es nun, aus der Geschichte zu lernen. Das heißt: Matthäus lesen und nach dem Evangelium auf den Ruf Jesu hören: Matthäus steh auf und folge mir nach. Ich wünsche jedem Zuschauer den reichen Segen des lebendigen Gottes! Amen!
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am 2. Juli 2016
Alles Laiendarsteller, Aber die Art auf eine schlichte Art es rüberzubringen ist uns heute etwas fremd geworden. Vielleicht ist nicht jeder damit glücklich. Aber wer eine schlichte Interpretation des Matthäusevangelium sucht, ist hier Goldrichtig.
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am 12. Januar 2013
dieser spielfilmder streng nach dem evangelium spielt,ist für mich der absulte jesusspielfilm,einfach tolle leistung ,wenn man bedenkt das die darsteller alles amatuere waren . der hauptdarsteller war ein italienscher student.
der seine rolleperfekt spielte. nur zum empfehlen.
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am 10. April 2015
Diesen Artikel würde ich jedem empfehlen, denn es wurde nicht nach Drehbuch gearbeitet
sondern allein die Bibel war die Vorlage. Und allein diese Tatsache reicht, um zu wissen, daß der Film
gut ist. Er unterscheidet sich von den Filmen a la Hollywood, wo das Augenmerk mehr auf
Äußerlichkeiten gesetzt wird und durch abweichende Scenen aufgehübscht werden soll. Dieser Film bringt das Wichtigste rüber
und hat den Sinn und Zweck vollkommen erfüllt. Nicht umsonst hat er einen Oscar bekommen
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am 24. November 2004
40 Jahre ist dieses Werk alt - aber zeitlos. Während Mel Gibson seine Herkunft in Passion Christ als Actionfilmer und -star nicht verbergen kann oder will?, kommt Passolini über indirekte Mittel viel näher an die Gefühle der Zuschauer heran. Z. B.: Die Kreuzigungsszene wird anhand der mit Jesus gekreuzigten Räuber eingeführt. Als Jesus gekreuzigt wird, hört der Zuschauer dies nur - aber die entsprechenden Bilder produziert er im eigenen Hirn - das ist eine Leerstelle und Pasolini bezieht somit den Zuschauer als Partner mit ein. Gibson setzt da nur vor.
So ist der ganze Film wirklich Kunst, Gibson bleibt dagegen flach.
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