Sale70 Sale70w Sale70m Hier klicken Sonderangebote studentsignup Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken BundesligaLive Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive BundesligaLive

Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
10
3,3 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:10,49 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 4. Februar 2006
Bei der vorliegenden Aufnahme scheint Martin Stadtfeld beweisen zu wollen, dass er noch schneller spielen kann als sein großes Vorbild Glenn Gould. Das Ergebnis sind in weiten Teilen atemlose, gehetzt wirkende Interpretationen, die manchmal schon einen Einschlag ins Karikaturhafte haben (wie z.B. der 3. Satz des Italienischen Konzertes). Daher nur Liebhabern des sportiven Interpretationsansatzes zu empfehlen, welche auch die erste (!) Einspielung der Goldberg-Variationen von Glenn Gould dessen letzter vorziehen.
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Oktober 2005
Im Porsche 911 mit über 200 durch das Italienische Konzert BWV971
Der deutsche Nachwuchs-Pianist Martin Stadtfeld (geb. 1980) hat nach seiner extravaganten Goldberg-Einspielung vom März 2004 im Herbst 2004 noch eine CD mit Bach nachgeschoben:
"Bach Pur" erschienen bei Sony Classical.
Das Programm beginnt mit einer Transkription: Ich ruf zu Dir, Herr Jesu Christ BWV 639 (arr. F.Busoni).
Schon nach 6 Takten eine Sünde; die Verzierung will gar nicht gut gelingen, da sie in der Lamento-kantablen Oberstimme ausgeführt werden muss. Das Langsame ist Stadtfeld's Sache nicht.
Ansonsten ist diese Choralbearbeitung ganz schön durchgeführt. Dinu Lipatti und W. Kempff machten es zwar besser - allerdings ist die Aufnahmetechnik hier moderner und dadurch klarer.
Dann das Italienische Konzert BWV 971 (nicht 911?! ;-)) mit seinen drei Sätzen.
Erster Satz: zügig und brilliant eingespielt.
Zweiter Satz: (Andante) die getupften Bässe sind
etwas gar marinierlich und gewöhnungsbedürftig. Legato wäre hier wohl besser.
Dann der Höhepunkt: 3. Satz (Presto) wird hier zu Prestissimo. Mit über 200 Sachen (hier bpm) wird dieser Satz abgespult. 2:40 Minuten reichen dafür.
Das ist technisch wirklich virtuos, ja halsbrecherisch - allein; die wunderbar ausgestaltete Rhythmik geht in diesem "Raserrausch" für's Ohr verloren. Eine brilliant absolvierte Fingerübung. Schade.
Man sollte das vielversprechende junge Talent hier besser beraten. Wenn er dies annehmen könnte. Oder reifen lassen. Bzw. eben wohl beides...
Weiter geht's mit der franz. Suite Nr. 2, den Dreistimmigen Inventionen, den Fantasien c-moll und a-moll für Klavier.
Schliesslich nochmals so ein Husarenritt auf dem Glatteis: die Choralbearbeitung "Nun freut euch, ihr lieben Christen" (arr. F. Busoni). Der durchschnittliche Christ wird sich eher fürchten.
Hier jagt Stadtfeld (bekennender Porsche-Fan) nur noch ungebremst durch alle Kurven und Kreuzungen. Die Komposition wird quasi wie in abstrakter Malerei nur noch schemenhaft gepinselt.
Man muss (sich) festhalten, nie kommt es zu einem absoluten Crash! Gott sei Dank.
Dafür ist der Pianist technisch einfach zu gut. Schliesslich hat er 2002 als erster Preisträger am Bach-Wettbewerb in Leipzig, den seit 1988 nie mehr vergebenen 1. Preis gewonnen.
Aber etwas mehr Atem, mehr Ruhe, möchte man diesem begnadeten und blendend aussehenden Menschen (und uns Hörern) schon gönnen.
Ich könnte mir vorstellen, dass das mit zunehmender Erfahrung noch wird.
Man könnte es sich einfach machen und Stadtfeld ausblenden, bis er ev. dannzumal die weise Reife eines Murray Perahia bezüglich Bach-Interpretation erreicht hat.
Aber ich finde es sehr interessant, diesen Pianisten auf seinem Werdegang zu verfolgen.
Dafür ist diese CD eine interessante Grundlage; zumal sie noch mit einer Bonus-CD geliefert wird, auf der, recht unspektakulär, die 15 zweistimmigen Inventionen BWV 772-786 aufgenommen sind.
Alle 30 Inventionen (BWV 772-801; also 2- und 3-stimmig) sind also dabei.
Und Überraschung: recht ordentlich und gar nicht exzentrisch eingespielt!

Hans-Ruedi aus Zürich
11 Kommentar| 49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Januar 2007
Martin Stadtfeld ist jung, dynamisch und erstaunlich eigenständig mit seiner zweiten CD "Bach Pur". Gerade in der klassischen Musik gibt es viele, die ihm seinen Erfolg neiden und ihn runtermachen wollen gerade weil es auch verpönte "Werbekampagnien" seiner Plattenfirma gibt. Wenn man nur die Musik betrachtet, so spielt er Bach herzerfrischend dynamisch und mitreissend und hat mir Bach wieder etwas näher gebracht. Höhepunkt der CDs ist für mich Fantasie und Fuge BWV 944. So wunderbar habe ich das Stück noch nie gehört!! Er erinnert an Glenn Gould, der wegen seines Bach-Spiels anfangs schroff abgelehnt wurde. Ich hoffe, Stadtfeld lässt sich nicht beeinflussen und erfreut uns mit mehr Bach!!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Mai 2013
guten tag,
so sehr mich das Spiel von martin Stadtfeld entzückt,
kann ich ihm nUR 4 Sterne geben, obwohl er isngesamt auch 100 Sterne
verdient hätte-
und das BLOSS seines rasenden Speiltempos, so als würde er auf Autobahn mit Porsche rasen
und alle anderen Autofahrer vorfahren
(bei 3 Stücken spielt er so schnell, wie ein Ausserirdischer)
man kann also die Stücke nicht auskosten, und sich gar nicht beim Hören
erholen. allerdings- die letzten 3-5 Stücke auf CD 1, da ging mein herz auf
es hilft (bei mir) nicht, zu "ruhigeren" Bachinterpreten zu zu greifen
da sie das Bachspiel nicht so wunderbar verinnerlicht haben, wie Stadtfeld
so fühle ich es zumindest
Sarka
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Dezember 2004
Heute werden viel Verkaufstrategien eingesetzt, um CD in den Markt zu bringen. Die Goldbergvariationen von Stadtfeldt sind sicher ein Dokument einer besonderen Begabung, aber seit den Zeiten Glen Goulds auch nicht eine Offenbarung. Da gab es andere Pianisten , die sie auch sehr überzeugend spielen, wie Peraiha oder Weissenberg. Es entspricht der Marktstrategie, gleich eine CD nachzuschieben. Diese ist noch weniger spektakulär als die Goldbergvariationen, aber die Strategien stimmen,und die CD verkauft sich gut. Nichts gegen Stadtfeld, aber es gibt andere Klavieraufnahmen Bach'scher Musik, die überzeugender sind, Argerich, Pogorelich, Katsaris usw.
Mit solchen Strategien der Vermarktung werden die beworben, die Alternativen nicht kennen.
0Kommentar| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Januar 2011
Technisch sicherlich beeindruckend.
Aber Martin Stadtfeld spielt, als ob ihm der Teufel im Genick sitzt!
Das Tempo ist bei Bach ein wesentliches Element und gehoert unmittelbar zu der besonderen Wirkung seiner Harmonien. Das Tempo, mit dem Martin Stadtfeld dieses elementare Werk wie eine technische Fingeruebung herunterreisst, macht alles kaputt und hat ganz offensichtlich nur einen Zweck: Bekannt zu werden und sich von der Masse abzusetzen. Das zumindest, ist ihm gelungen.

Bach dreht sich im Grabe um und Daniel Barenboim schuettelt vermutlich fassungslos den Kopf.

Mich hat das Hoeren dieser CD extrem angestrengt! Trotz ernsthaften Bemuehens um Verstaendnis wurde ich die Frage nicht los: "Was soll das?"

Moege Herr Stadtfeld mit zunehmender Reife und Lebenserfahrung zu einer angemesseneren Interpretation kommen, sonst bleibt seine "Kunst" wohl ein Koennen, aber eine Vergewaltigung dieses "Alten Testaments der Musik" (Zitat Hans von Buelow).Bach Pur (Limited Edition mit Bonus CD)Bach Pur
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Januar 2005
Martin Stadtfeld mit seinen gerade einmal 23 Jahren gibt Bach einen neuen, verjüngten Klang. Mir hat diese CD doch enorm imponiert und ich wünsche ihr viele Hörer!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. April 2005
Sicher ein nettes Talent. Es gibt sehr schöne Momente aber das Gesamtbild der Aufnahmen ist alles andre als überzeugend. Die Deutsche Grammophon tät gut daran dem Jungen mehr Zeit zu geben seine Persönlichkeit zu entwickeln. Einem Vergleich mit Glenn Gould oder anderen Pianistengrößen hält er sicher noch nicht stand.
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Oktober 2005
Ich bin normalerweise nicht schnell in der Vergabe von Superlativen, aber Martin Stadtfeld bietet sowohl interpretatorisch
wie auch spielerisch eine grandiose Darbietung. Wirklich ein Muss für jeden Bachfan. Diese CD wie auch seine anderen CDs kann man wirklich ungehört kaufen.
Martin Stadtfeld könnte bald mit Glenn Gould in einem Atemzug genannt werden...
10 Sterne!!!!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. November 2012
für ein unglaublich langweiliges Titelbild - ich würde diese CD nicht einmal kaufen, wenn drinnen Musik vom alten Bach persönlich gespielt drin wäre.

Weshalb wird die Klassik in den letzten Jahren so seelenlos und kalt verpackt?

Spiegelt das die nicht vorhandene Seele der Interpreten wider, geht die Covergestaltung an irgendeine dumme Werbeagentur oder was?

Mich erreicht man damit jedenfalls nicht.
66 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

7,49 €
7,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken