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am 8. Oktober 2004
Nachdem sich "Winterheart's Guild", das vorhergehende Studioalbum der finnischen Hoffnungs- und vielleicht bald Fahnenträger des melodischen Metals, schon deutlich von vorangegangenen Werken und deren Sonstrukturen gelöst hatte, legen die fünf Finnen um Frontmann Tony Kakko nun ihr viertes, reguläres Studioalbum vor - eine Konsequente Weiterentwicklung ihres inzwischen unverkennbaren Stils. Vorbei sind die Zeiten wo man sich an großen Vorbildern wie Stratovarius orientiert und sich mit enormer Geschwindigkeit, relativ hohem, aber dennoch eigenständigem Gesang und eingängigen, melodischen Mitsingrefrains nicht nur in Finnland einen Namen gemacht hat.
Was hat sich geändert? Sonata Arctica gehen progressiver, experimenteller und vorallem selbstbewusster zur Sache, variieren das Tempo und Gesang, der inzwischen deutlich tiefer und kraftvoller geworden ist und mixen ihre ureigenen Zutaten mit erfrischendem Wind aus anderen Genres.
So könnte man zum Beispiel "Blinded No More" als astreinen Rocksong mit Metallica Anleihen bezeichnen, während mit "Ain't your Fairytale" ein Ohrwurm erster Güte vorliegt.
Neben dem bereits im Vorfeld als Single veröffentlichten Song "Don't say a word", der hier als Albumversion, die übrigens noch vielschichtiger geraten ist, zu finden ist, stechen vorallem der epische Titel "White Pearl, Black Oceans" und "Wildfire" hervor. Ersteres ein mit ungewöhnlichen Strukturen und einer einmaligen Atmosphäre versehener Song in Überlänge (Der Chorus ist ein Ohrwurm sondersgleichen), während "Wildfire" das Experimentellste und meiner Meinung nach auch Originellste ist, das Sonata Arctica jemals veröffentlicht haben: Ein Song aus dem einem der Wahnsinn fast ins Gesicht springt, enormem Tempo, stakkatoartigem Riffing und überaus variablem Gesang - sehr, sehr ungewöhnlich, aber, oder eben deshalb, ein Meisterwerk.
Mit "My Selene" liefern die fünf Jungs dann auch noch die gewohnt eingängige Halbballade, die in dieselbe Kerbe wie "Victoria's Secret" vom Vorgängeralbum schlägt und mit einem sehnsüchtigen Refrain aufwartet.
Fazit: Sonata Arctica sind auf dem besten Weg sich endgültig als eigenständige Band von Weltklasse zu etablieren und man wünscht den sympathischen Finnen, dass sie auch jenseits der Grenzen des schönen Landes im Norden die Anerkennung bekommen, die ihnen mindestens seit diesem Album gebührt. Beide Daumen hoch und fünf Sterne für eines der stärksten Alben dieses Jahres!
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am 29. September 2004
Nachdem sich "Winterheart's Guild", das vorhergehende Studioalbum der finnischen Hoffnungs- und vielleicht bald Fahnenträger des melodischen Metals, schon deutlich von vorangegangenen Werken und deren Sonstrukturen gelöst hatte, legen die fünf Finnen um Frontmann Tony Kakko nun ihr viertes, reguläres Studioalbum vor - eine Konsequente Weiterentwicklung ihres inzwischen unverkennbaren Stils. Vorbei sind die Zeiten wo man sich an großen Vorbildern wie Stratovarius orientiert und sich mit enormer Geschwindigkeit, relativ hohem, aber dennoch eigenständigem Gesang und eingängigen, melodischen Mitsingrefrains nicht nur in Finnland einen Namen gemacht hat.
Was hat sich geändert? Sonata Arctica gehen progressiver, experimenteller und vorallem selbstbewusster zur Sache, variieren das Tempo und Gesang, der inzwischen deutlich tiefer und kraftvoller geworden ist und mixen ihre ureigenen Zutaten mit erfrischendem Wind aus anderen Genres.
So könnte man zum Beispiel "Blinded No More" als astreinen Rocksong mit Metallica Anleihen bezeichnen, während mit "Ain't your Fairytale" ein Ohrwurm erster Güte vorliegt.
Neben dem bereits im Vorfeld als Single veröffentlichten Song "Don't say a word", der hier als Albumversion, die übrigens noch vielschichtiger geraten ist, zu finden ist, stechen vorallem der epische Titel "White Pearl, Black Oceans" und "Wildfire" hervor. Ersteres ein mit ungewöhnlichen Strukturen und einer einmaligen Atmosphäre versehener Song in Überlänge (Der Chorus ist ein Ohrwurm sondersgleichen), während "Wildfire" das Experimentellste und meiner Meinung nach auch Originellste ist, das Sonata Arctica jemals veröffentlicht haben: Ein Song aus dem einem der Wahnsinn fast ins Gesicht springt, enormem Tempo, stakkatoartigem Riffing und überaus variablem Gesang - sehr, sehr ungewöhnlich, aber, oder eben deshalb, ein Meisterwerk.
Mit "My Selene" liefern die fünf Jungs dann auch noch die gewohnt eingängige Halbballade, die in dieselbe Kerbe wie "Victoria's Secret" vom Vorgängeralbum schlägt und mit einem sehnsüchtigen Refrain aufwartet.
Fazit: Sonata Arctica sind auf dem besten Weg sich endgültig als eigenständige Band von Weltklasse zu etablieren und man wünscht den sympathischen Finnen, dass sie auch jenseits der Grenzen des schönen Landes im Norden die Anerkennung bekommen, die ihnen mindestens seit diesem Album gebührt. Beide Daumen hoch und fünf Sterne für eines der stärksten Alben dieses Jahres!
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am 5. November 2004
Nach dem eher mittelmäßigen Album „Winterheart's guild" hatte ich persönlich die Erwartung (oder eher Hoffung), dass das nächste Album wieder besser wird, und ich wurde nicht enttäuscht. „Reckoning Night" ist um Längen besser als der Vorgänger; die Band hat sich sichtlich weiter entwickelt, ist reifer und härter geworden.
Zu den einzelnen Songs:
- „Misplaced": Ein wirklich guter Song, der aber erst nach dem zweiten Durchlauf wirklich ins Ohr geht. Daher vielleicht etwas unglücklich gewählt als erster Song der CD.
- „Blinded no more": Das Solo ist gut, sonst ist der Song eher mäßig. Zumindest, wenn man ihn auf CD hört; live gespielt ist der Song sehr viel besser (Konzert in Hamburg).
- „Ain't your fairytale": Einer der eher selten vorkommenden Songs, die Fantasy-Texte haben, mit einer schönen Geschichte. Erstklassig. Der obligatorische Wolf-Song.
- „Reckoning Night, Reckoning Day": Schönes Instrumental, gut platziert als Übergang zum nächsten Song; darf man aber nicht auf Dauer hören, sonst wird's langweilig.
- „Don't say a word": Das mit Abstand beste Lied der ganzen CD. Interessant zu wissen: vom Text her ist „Don't say a word" die Fortsetzung zu „The End of this chapter" - aber sehr viel schneller und härter als der erste Teil. (Und, nebenbei bemerkt, sehr viel fieser :) )
- „The boy who wanted to be a real puppet": Der Titel sagt schon fast alles über die Geschichte aus, die hier erzählt wird. Midtempo, schön gemacht.
- „My Selene": Der erste Song, der von Gitarrist Jani Liimatainen geschrieben wurde und ein mehr als würdiges Debüt. Ohrwurmcharakter pur; nach dem ersten Hören geht der Song stundenlang nicht mehr aus dem Kopf.
- „Wildfire": Sehr interessant. Der schnellste, härteste Song des Albums, bei dem die Band offensichtlich etwas Neues probiert hat. Braucht aber seine 1-2 Durchläufe, um zu zünden. Hier hört man außerdem wieder die Stimme von Nik Van-Eckmann, hierzulande liebevoll bezeichnet als „die fiese Stimme". (...)
- „White Pearl, Black Oceans": Ebenfalls eher Midtempo; der mit rund 11 Minuten längste Song. Auch wieder ein sehr guter Song, der im Ohr bleibt.
- „Shamandalie": Natürlich darf eine Ballade nicht fehlen. Schon schön, hält aber dem Vergleich mit Gänsehaut-Balladen wie Tallulah, Last Drop Falls oder Draw Me nicht stand.
- „Jam" (versteckter Bonustrack): Beim ersten Hören habe ich ernsthaft gedacht „Sind die jetzt verrückt geworden?" - beim zweiten Mal musste ich lachen. Sobald man erst mal die Überraschung überwunden hat, ist dieser Song (bzw. das Instrumental) einfach nur lustig. Völlig anders als alles, was man je von Sonata Arctica gehört hat; aber man muss es selbst hören, um es zu verstehen.
Allgemein gesagt ist dieses Album das beste, was man je von Sonata Arctica gehört hat.
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am 12. Oktober 2004
Mit großer Spannung habe ich auf das neue Album der finnischen Melodic-Metal-Götter Sonata Arctica gewartet. Und gleich vorneweg, das Warten hat sich absolut gelohnt!!! RECKONING NIGHT ist ein abwechslungsreiches, im typischen, melodischen SA-Stil gehaltenes Album geworden, das allerdings nicht zur eigenen Kopie der Vorgänger geworden ist, sondern im Gegenteil eine deutliche Weiterentwicklung erkennen läßt. So hat sich Tony Kakko's Gesang deutlich verbessert, wesentlich tiefer und kraftvoller als auf den Vorgängern (und da war er schon ein Klasse-Sänger!), die Keyboards stehen diesmal weit weniger im Vordergrund als früher (und das Piano paßt eh besser zu den epischen Melodien). Schon der kraftvolle Opener "MISPLACED", das als Single schon vorab veröffentlichte "DON`T SAY A WORD" (hier allerdings noch komplexer und daher auch besser!), die grandiose Halbballade "MY SELENA"...undundund. Hier jagt ein Höhepunkt den nächsten, allerdings übertroffen von dem genialen "WHITE PEARL, BLACK OCEAN", der vielleicht beste Song den SA jemals geschrieben haben (wie kommt man auf so einen gigantischen Refrain?). Ob "RECKONING NIGHT" nun besser ist als "SILENCE" (für mich eines der besten Alben aller Zeiten!) will ich nach ein paar Durchläufen nicht beantworten, allerdings ist schon jetzt klar, das "RECKONING NIGHT" ein absolut geniales Melodic-Metal-Album geworden ist, und mit Sicherheit zu den Highlights des Jahres 2004 gezählt werden muß. Ach ja, und zu meinem Lieblingsthema: Das Cover ist auch nicht mehr ganz so bescheuert wie bei dem Vorgänger....
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am 15. Oktober 2004
Einige Jahre sind ins Land gezogen, seitdem mich die sympathischen Finnen mit ihrem Debut "Ecliptica" umgehauen haben. Die Songs kamen mit dynamischen Riffs, schnellen Drums und einprägsamen Melodien daher, ohne aber den üblichen Fantasy-Pathos zu besitzen.
Die Nachfolger "Silence" schlug in die gleiche Kerbe, orientierte sich aber sehr nah am Debut. Darauf folgte das eher belanglose "Winterheart's Guild"...
Erst mit dem aktuellen Album "Reckoning Night" schaffen es Sonata Arctica ihre Stärken in einem frischen Gewand zu zeigen. Tony Kakko zeigt in "The Boy Who Wanted To Be A Real Puppet" und dem überragenden "White Pearl, Black Oceans", dass er ein Geschichtenerzähler ist, der die Zuhörer in seinen Bann ziehen kann.
Herausragend ist "My Selene", der einzige Song, der nicht von Tony Kakko sondern von Jani Liimatainen geschrieben wurde. Musikalisch und auch textlich stimmt jedes Detail, weshalb sich dieses Lied neben "Letter To Dana", "UnOpened" und "San Sebastian" in die "Hall Of Fame" der Sonata Arctica-Songs einreiht.
Da sich die bisherigen Vorreiter des melodischen Power-Metals Stratovarius leider selbst ins musikalische Abseits befördern, bleibt abschließend die Erkenntnis:
Stratovarius ist tot, lang lebe Sonata Arctica
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am 11. September 2004
Das Wichtigste gleich vorweg: "Reckoning Night" ist (wieder einmal) ein fantastisches Album geworden, welches sich jeder SA Fan völlig bedenkenlos kaufen kann und auch sonstige Liebhaber des symphonischen Power Metals keinesfalls enttäuschen wird! Zu den Songs im Einzelnen:
"Misplaced" - Der Opener ist gleich ein Hammer. Es gibt diesmal kein ruhiges Intro, sondern es geht gleich richtig zur Sache. Ein Kracher.
"Blinded No More" - Eine Midtempo Nummer, die zwar nicht schlecht ist, meiner Meinung nach jedoch den schwächsten Song dieses Albums darstellt.
"Ain't Your Fairytale" - Typischer SA Power Metal Song, schnell und rockig. Gelungen!
"Reckoning Day, Reckoning Night" - Sehr schönes, ruhiges und stimmungsvolles Instrumental, getragen von einem Piano und (synthetischen) Streichern. Dient gleichzeitig als Übergang zum nächsten Song.
"Don't Say A Word" - Sehr rockig, nicht zu schnell, mit wechselndem Tempo und eingängigem, bombastischen Refrain.
"The Boy Who Wanted To Be A Real Puppet" - Eine etwas ruhigere Midtempo Nummer, bei der besonders das schöne Piano und die "Tony Kakko Chöre" überzeugen können. Nicht unbedingt ein Hammer Song, aber dennoch schön!
"My Selene" - Eine typische SA Power Ballade, traurig und schön. Vielleicht vergleichbar mit "San Sebastian", wenn auch bei weitem nicht so schnell! Vor allem durch den schönen Refrain kommt die Sehnsucht dieses Songs sehr gut zum Tragen.
"Wildfire" - Ein durch ein düsteres Intro eingeleiteter düsterer Kracher. Gelungen!
"White Pearl, Black Oceans" - Eindeutig und mit Abstand DAS Highlight dieses Albums! Vereint all das, was die Musik von Sonata Arctica ausmacht. Bei diesem Song stimmt einfach alles!! Super!!
"Shamandalie" - Bildet den ruhigen Abschluss dieses großartigen Albums, getragen vor allem (aber natürlich nicht nur) durch Akustik Gitarre und Piano.
Was mir an diesem Album besonders aufgefallen ist: Die sonst so dominanten Synthesizer treten fast vollständig hinter einem wunderschönen melodischen Piano zurück, das bei vielen Songs sehr stark für Atmosphäre sorgt. Insgesamt ist "Reckoning Night" ein sehr symphonisches Album geworden, das sich eigentlich durchgehend auf einem hohen Niveau befindet. Und auch das Cover ist meiner Meinung nach das bisher beste der Bandgeschichte.
Mein abschließendes Fazit: KAUFEN! MARSCH, MARSCH! :o)
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am 5. Februar 2006
Mit "Reckoning Night" dürften Sonata Arctica wohl endgültig die ständigen Vergleiche mit Stratovarius loswerden. Meiner Ansicht nach waren diese sowieso nicht unbedingt gerechtfertigt, da die Band eigentlich auch auf den Vorgängern bereits einen recht eigenständigen Bandsound hatte. Sicherlich wird dieser Vergleich gerne wegen der Speed-Nummern gezogen, aber es gibt sicherlich noch mehr Bands, die die am Start haben.
Wie dem auch sei, auf jeden Fall wurde der Bandsound weiter entwickelt, die Arrangements sind noch ausgefeilter und das Songwriting vielfältiger.
Die Hammondorgel einzubauen, war beispielsweise eine hervorragende Idee (bin allerdings ohnehin ein erklärter Fan der Hammond), ein Song wie der Opener "Misplaced", der gleich mal zeigt, wo der Hammer hängt, wirkt dadurch noch viel kraftvoller.
Ausfälle gibt es meiner Meinung nach keine und Abwechslungsreichtum ist stets geboten: "Blinded No More" groovt ohne Ende; "Ain't Your Fairytale", "My Selene", "Misplaced" und "Wildfire" sind die Speed-Nummern, wobei besonders die beiden erstgenannten sehr hübsch melodisch sind und letzteres etwas aggressiver (geht aber dafür ab wie Sau!); "White Pearl, Black Ocean" ist ein progressiver, komplexer Longtrack mit wunderbaren Melodie-Einfällen; "Shamandalie" eine göttliche (wirklich göttliche!) Ballade mit traumhaften Gesangslinien; "The Boy Who Wants To Be A Real Puppet" ein total aus dem Rahmen fallender, ebenfalls progressiv angehauchter Song, experimentell, aber durchaus hörbar - und schließlich "Don't Say A Word": der Übersong schlechthin. Ich meine, gelesen zu haben, dass hier über 200 (!) Spuren verwendet wurden.
In jedem Fall sollte man hier, wie allerdings auch bei allen anderen Stücken, genau auf Tony Kakkos Vokalarrangements achten: sensationell, was der Mann da ausgearbeitet hat. Einfach zum Zungeschnalzen!
Es ist also durchaus empfehlenswert, sich die CD das ein oder andere Mal auch unter dem Kopfhörer zu Gemüte zu führen.
Mein Fazit: "Reckoning Night" ist Sonatas bestes Album geworden, es ist am reifsten und eigenständigsten. Wer jetzt noch von Stratovarius-Plagiat redet, hat keine Ahnung. Außerdem: Wie Michael Rensen oben schon meinte: Gegen "Reckoning Night" haben die letzten Stratovarius-Outputs keine Chance...
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am 8. April 2005
Wunderbar: "Reckoning Night" als LP. Da greift der Sammler gerne zu!
Der Opener ertönt im oberen Mid Tempo. Toni Kakko singt ordentlich, die Gitarren halten sich dezent im Hintergrund, das Keyboard übernimmt. Als dann der Refrain wieder einsetzt machen die Gitarren laut weiter. "Blinded No More" ist der heimliche Star des Albums...wenn man ihn mehrmals gehört hat. Stampfendes Melodiewunder! "Ain't Your Fairytale" ist eine typische sehr schnelle Sonata Arctica Nummer, die schön an "Weballergy" vom Album Silence oder "Blank File" erinnert. Toni singt schnell, passt sich also der Gitarre und dem Keyboard an. "Reckoning Day, Reckoning Night" ist ein reines Instrumental, ein Intro. Im Hintergrund sind leichte Windzüge, das keyboard zieht lange zähflüssige Melodien hinter sich her. Im Vordergrund ertönt ein "zuckersüßes" Piano, das sehr verträumt und sehnsüchtig spielt.
Das Lied wird düsterer, eine Uhr tickt, nahtlos leitet es in "Don' Say A Word", das sofort schnell losgeht. Harte Gitarrenriffs und ein Glockenspiel leiten die Melodie ein, Toni fängt an zu singen. Im Hintergrund sind Stimmen. Der Refrain kommt für eine normale Sonata Arctica Nummer recht spät, entschädigt aber für das Warten, wird sehr orchestral. Sofort danach kommt das Glockenspiel wieder. Toni Kakko singt in vielen unterschiedlichen Stimmlagen, bringt unglaublich viele Emotionen gleichzeitig unter. Dann irgendwann kommt der altbeckannte Sprecher der Band mit seiner bekannten Stimme während die Gitarren im Hintergrund weiterbrettern. Unzählige Melodiebögen setzen ein, ein Gitarrensolo setzt ein, auf dieses folgt ein weiteres, im Hintergrund ist immer noch das Glockenspiel, dann geht es schon mit Gesang weiter, mit dem Ende des Refrains endet der Song aprubt. Das vielleicht interessanteste Lied, das Sonata Arctica jeweils gemacht haben ist "The Boy Who Wanted To Be A real Puppet". Anfangs ertönt eine langgezogene Keyboardmelodie, der auch von "The Ruins Of My Life" vom letzten Album stammen könnte. Dann legen die Gitarren ganz kurtz hart los, lassen dann aber dem Sänger und den Keyboards das Feld. Besonders Sänger Toni Kakko leistet hier unglaublich solide Arbeit. Er singt sehr schwierige fast schon orchestrale Passagen fehlerfrei. Mal ist seine Stimme tief, mal hoch ohne Eunuchen Status á la Stratovarius' Kotipelto oder Freedom Call's Bay zu kriegen. Der sehr kurze Refrain endet beispielsweise so und schlagartig kommen wieder die Gitarren zum Zuge. Der Song selbst ist so unglaublich facettenreich, dass die Konkurrenz im Melodic Power Metal Bereich neidisch wird! "My Selene"...es ist grob gesagt eine Mischung aus "The Cage" und "Victoria's Secret" von den zwei letzten Alben. Schnell beginnt das Lied und die Melodie hört sich verdammt japanisch an, Sänger passt sich super an. Liegt der japanische Klang vielleicht daran, dass Sonata Arctica so viele fans in jenem Land haben? Wer weiß.... Später gesellt sich zum Refrain noch ein Elektrobeat, der sich dezent im Hintergrund hält und sehr interessant ist. Gegen Ende steigert sich das ansonsten schon bombastische Lied noch mehr, als Toni Kakko noch höher singt. Absolut superb! Sonata Arctica setzen sich mit "Wildfire" eine neues Denkmal. Es ist ihr bislang schnellstes und härtestes Lied und sogar noch verrückter als "Champagne Bath" von Winterheart's Guild. verschiedene Hauptmelodien wechseln sich ab, fließen ineinander ein. "White Pearl, Black Oceans" ist das längste Stück auf dem Album. Absoluter Gänsehauttrack. Am besten mehrmals selbst hören. "Shamandalie" ist überraschend optimistisch, eigentlich eine Powerballade. Es geht um Freundschaft, auch um Liebe. Man kriegt hier eine richtig nostalgische und sentimentale Stimmung. Sehr schönes Lied, das dieses hervorragende Album abschließt.
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am 8. April 2005
Besser gut kopiert als schlecht geklaut....so ihr anscheinend entfremdetes Motto. Wer glaubt, dass die Musik aber so wie auf den ersten Alben ist, irrt sich gewaltig. Lieder wie "The Boy Who Wanted To Be A Real Puppet" oder "Wildfire" zeigen ganz klar wie innovativ die Band ist. lieder wie "ain't Your Fairytale", "Don't Say A Word" oder das geniale "My Selene" laden zum bangen ein und "Shamandalie" ist die Ballade...und zwar die einzige.
Der Opener ertönt im oberen Mid Tempo. Toni Kakko singt ordentlich, die Gitarren halten sich dezent im Hintergrund, das Keyboard übernimmt. Als dann der Refrain wieder einsetzt machen die Gitarren laut weiter. "Blinded No More" ist der heimliche Star des Albums...wenn man ihn mehrmals gehört hat. Stampfendes Melodiewunder! "Ain't Your Fairytale" ist eine typische sehr schnelle Sonata Arctica Nummer, die schön an "Weballergy" vom Album Silence oder "Blank File" erinnert. Toni singt schnell, passt sich also der Gitarre und dem Keyboard an. "Reckoning Day, Reckoning Night" ist ein reines Instrumental, ein Intro. Im Hintergrund sind leichte Windzüge, das keyboard zieht lange zähflüssige Melodien hinter sich her. Im Vordergrund ertönt ein "zuckersüßes" Piano, das sehr verträumt und sehnsüchtig spielt.
Das Lied wird düsterer, eine Uhr tickt, nahtlos leitet es in "Don' Say A Word", das sofort schnell losgeht. Harte Gitarrenriffs und ein Glockenspiel leiten die Melodie ein, Toni fängt an zu singen. Im Hintergrund sind Stimmen. Der Refrain kommt für eine normale Sonata Arctica Nummer recht spät, entschädigt aber für das Warten, wird sehr orchestral. Sofort danach kommt das Glockenspiel wieder. Toni Kakko singt in vielen unterschiedlichen Stimmlagen, bringt unglaublich viele Emotionen gleichzeitig unter. Dann irgendwann kommt der altbeckannte Sprecher der Band mit seiner bekannten Stimme während die Gitarren im Hintergrund weiterbrettern. Unzählige Melodiebögen setzen ein, ein Gitarrensolo setzt ein, auf dieses folgt ein weiteres, im Hintergrund ist immer noch das Glockenspiel, dann geht es schon mit Gesang weiter, mit dem Ende des Refrains endet der Song aprubt. Das vielleicht interessanteste Lied, das Sonata Arctica jeweils gemacht haben ist "The Boy Who Wanted To Be A real Puppet". Anfangs ertönt eine langgezogene Keyboardmelodie, der auch von "The Ruins Of My Life" vom letzten Album stammen könnte. Dann legen die Gitarren ganz kurtz hart los, lassen dann aber dem Sänger und den Keyboards das Feld. Besonders Sänger Toni Kakko leistet hier unglaublich solide Arbeit. Er singt sehr schwierige fast schon orchestrale Passagen fehlerfrei. Mal ist seine Stimme tief, mal hoch ohne Eunuchen Status á la Stratovarius' Kotipelto oder Freedom Call's Bay zu kriegen. Der sehr kurze Refrain endet beispielsweise so und schlagartig kommen wieder die Gitarren zum Zuge. Der Song selbst ist so unglaublich facettenreich, dass die Konkurrenz im Melodic Power Metal Bereich neidisch wird! "My Selene"...es ist grob gesagt eine Mischung aus "The Cage" und "Victoria's Secret" von den zwei letzten Alben. Schnell beginnt das Lied und die Melodie hört sich verdammt japanisch an, Sänger passt sich super an. Liegt der japanische Klang vielleicht daran, dass Sonata Arctica so viele fans in jenem Land haben? Wer weiß.... Später gesellt sich zum Refrain noch ein Elektrobeat, der sich dezent im Hintergrund hält und sehr interessant ist. Gegen Ende steigert sich das ansonsten schon bombastische Lied noch mehr, als Toni Kakko noch höher singt. Absolut superb! Sonata Arctica setzen sich mit "Wildfire" eine neues Denkmal. Es ist ihr bislang schnellstes und härtestes Lied und sogar noch verrückter als "Champagne Bath" von Winterheart's Guild. verschiedene Hauptmelodien wechseln sich ab, fließen ineinander ein. "White Pearl, Black Oceans" ist das längste Stück auf dem Album. Absoluter Gänsehauttrack. Am besten mehrmals selbst hören. "Shamandalie" ist überraschend optimistisch, eigentlich eine Powerballade. Es geht um Freundschaft, auch um Liebe. Man kriegt hier eine richtig nostalgische und sentimentale Stimmung. Sehr schönes Lied!
Also, mit diesem Album kann eigentlich keiner was falsch machen. Sonata Arctica haebn sich weiterentwickelt und legen uns hier ein echtes Meisterwerk vor. Wer nicht zugreift ist selber schuld.
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am 16. Mai 2006
Nach der kleinen Schwächephase mit "Winterheart's guild", das mich bis zum heutigen Tage nicht voll überzeugen konnte, liefern die Finnen mit "Reckoning night" ihr zweites Meisterwerk nach dem wunderschönen "Silence" ab. Zwar scheint die Band das Balladenschreiben weitestgehend aufgegeben zu haben - ein Umstand, den ich schon beim Vorgängeralbum beklagte, schließlich gehören "Last drop falls", "Tallulah und "Letter to dana" zu den besten SA-Songs überhaupt - aber das tut der Klasse des vorliegenden Werkes keinen Abbruch, denn zum Ausgleich wird das Ohrwerk mit den beeindruckendsten Power-Metal-Soundwänden seit Tobias Sammets Avantasia-Oper verwöhnt. Und so überrascht es auch nicht, dass gerade das fast neunminütige Epos "White pearls, black ocean..." ein Hochgenuss von der ersten bis zur allerletzten Sekunde ist. Doch es wäre ein fataler Fehler, die anderen Songs stifmütterlich zu behandeln, wo doch gleich der Opener mächtige Gitarrenberge auftürmt. "Misplaced" ist, auf den Punkt gebracht, der perfekte Eröffnungstrack. Wobei das nachfolgende "Blinded no more" ohne Weiteres ebenfalls diese Position innehaben könnte. Besondere Erwähnung verdient noch "The boy who wanted to be a real puppet". Ein Song, der trotz seiner kurzen Spielzeit so facettenreich geraten ist, dass die versammelte Konkurrenz Bauklötze staunen dürfte. Zum Schluss gibt's dann doch noch die obligatorische Ballade, welche jedoch nicht ganz an die oben erwähnten Balladen früherer Alben heranreicht.

"Reckoning night" ist ein Album, das durch seine erfrischende Art, Power-Metal in zeitgemäßem Gewand zu präsentieren, als derzeitige Referenz angesehen werden muss. Ein Album, bei dem auch Fans härterer Gangarten ein Ohr riskieren dürfen, denn Sonata Arctica umschiffen mühelos alle Klischees, die man mit dem Genre oft in Verbindung bringt.
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