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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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am 14. November 2004
Diese Rockoper, in der die letzten 3 Tage im Leben Jesu Christi aus der Perspetive Judas' erzählt werden, war der erste große Erfolg zweier Teenager mit den heute recht bekannten Namen Andrew Lloyd Webber und Tim Rice.
Die Geschichte ist den meisten grundsätzlich bekannt. Neu ist, dass versucht wird, Judas' Ansichten zu rekonstruieren. Immer wieder kommentiert er das Geschehen, und er gibt dabei deutlich zu verstehen, dass er Jesus vor allem als Anführer im Befreiungskampf gegen die römische Besatzung sieht und nicht als Sohn Gottes.
Die Handlung ist eingebettet in den Rahmen einer Aufführung dieser Geschichte durch junger Schauspieler an antiken palästinensischen Schauplätzen (eine grandiose Kulisse!). Dadurch wirkt der Film mit Absicht oft sehr theatralisch, und es werden aktuelle Bezüge hergestellt, indem moderne Requisiten zum Einsatz kommen.
Die Besezung ist brilliant. Natürlich ist Carl Anderson als Judas hervorzuheben. Mit seinem Gesang füllt er seine Rolle mit Leben und Glaubwürdigkeit, obwohl er manchmal etwas unbeholfen durchs Bild stapft (aber vielleicht mit Absicht? Immerhin spielt er einen Verzweifelten). Ted Neeley verkörpert den Jesus, wie man ihn sich vorstellt. Ein kleiner und eher schmächtiger Mann, der in diesem Stück ausgelaugt und voller Zweifel dargestellt wird. Zu Anfang möchte man ihm gar nicht zutrauen, dass er über so ein phantastisches Stimmvolumen verfügt, wie es in den Auseinandersetzungen mit Judas und auch immer öfter im weiteren Verlauf des Films zum Ausdruck kommt. Aber auch die Nebenrollen sind toll besetzt, wobei ich besonders Pontius Pilatus und das Priesterduo Caiaphas und Annas hervorheben möchte.
Der Regie von Norman Jewison ist anzusehen, dass er vorher oft Musiksendungen im Fernsehen geleitet hat (-> Schnitte, Effekte). Heute wirkt das manchmal etwas angestaubt, aber 1972 war es eben absolut zeitgemäß. Besonders interessant finde ich, wie Jewison mit Licht arbeitet, und anscheinend hat er eine große Vorliebe für Hände, um Beziehungen dazustellen (achtet mal darauf!).
Zu den Extras der DVD: der Audiokommentar von Regisseur Jewison und Hauptdarsteller Neeley wurde erst zur Veröffentlichung der DVD in Europa dieses Jahr aufgenommen. Manchmal wirkt der Kommentar deshalb wie der Erinnerungsaustausch zweier älterer Herren (was er ja auch ist). Trotzdem hält er einige interessante Hintergrundinformation bereit.
Das Interview mit Autor Tim Rice (ebenfalls neuere Datums) zur Entstehung der Rockoper finde ich sehr interessant und auch unterhaltsam.
Die Photogalerie ist nett (eher eine Diavorführung), aber wäre nicht unbedingt nötig gewesen.
Die Bildqualität der DVD ist dem Alter des Films entsprechend, aber gibt keinen Anlass zur Klage.
Der Sound in Dolby 2.0 erklärt sich ebenfalls aus dem Alter des Films, klingt aber trotzdem akzeptabel.
22 Kommentare| 84 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. März 2007
Ein Klassiker der Filmgeschichte! Und die DVD verdient meines Erachtens ebenfalls 5 Sterne. Meine Vorschreiber bemängeln die schlechte Tonqualität, was ich allerdings nicht bestätigen kann (liegt's vielleicht auch am Gerät?). Sowohl Bild als auch Ton sind absolut Top! Der ganze Streifen ist ein einziger Genuss. Ich kann die DVD absolut empfehlen, da ich den Preis auch gerechtfertigt finde, für das, was man geboten kriegt.
11 Kommentar| 33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Oktober 2013
Die 1971 entstandene einaktige Rock-Oper von Andrew Loyd Webber(Musik),
Tim Rice(Songtexte) und Tom O `Horgan(Buch-nach dem neuen Testament)
erzählt die Passionsgeschichte-die letzten sieben Tage des Lebens v.Jesus Christus.
Im Gegensatz zu den vier Evangelien sind hier die Charaktere der beiden
Hauptpersonen Jesus und Judas gebrochen.-
Jesus wird eine menschliche Note verliehen,er ist nicht länger der Sohn Gottes,
sondern ein durchschnittlicher Bürger voller Selbstzweifel und Schwächen;
Judas`Verrat wird nicht nur durch bloße Habgier motiviert,sondern durch
tiefe Enttäuschung über das Versagen seines Vorbildes Jesus.-

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Die Geschichte:

Vor dem Hintergrund unserer modernen Welt wird die Passionsgeschichte vom
Einzug in Jerusalem bis zum Tod Jesu am Kreuz erzählt...
Jesus ist schon längst nicht mehr nur der Messias-er wird von seinen Anhängerinnen
als unfehlbarer Superstar verehrt.

Nur Judas Iskariot steht diesem Hype kritisch gegenüber und bemerkt,
daß Jesus die Sache mehr und mehr aus den Händen gleitet-und mit der ihm
zugesprochenen Rolle überfordert ist.

Da er Jesus nicht direkt überzeugen kann,wieder zur ursprünglichen Idee
seiner Bewegung zurückzukehren,liefert er ihn an die jüdischen Priester aus,
in der Hoffnung,damit eine Katastrophe abwenden zu können.
Diese sehen in Jesus allerdings eine Bedrohung ihrer Macht und wollen ihn
unter allen Umständen hinrichten lassen-

Das........ist eindeutig die beste Verfilmung des Musicals:
GENIALE MUSIK,-GENIALE SÄNGER/ DARSTELLER!

Lauflänge 103 Minuten

Fazit:

Das Stück/der Film löste große Kontroversen aus-
Vorwürfe der kommerziellen Ausnutzung des Themas kamen auf,
wogegen Radio Vatikan die Rock-Oper immerhin sendete.

Allen Anfeindungen zum Trotz wurde "Jesus Christ Superstar",
nach "Hair" und "Tommy" die dritte Rockopera.......
ein WELTWEITER ERFOLG!!

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Für mich haben Rock-Opern etwas unvergleichlich faszinierendes-
auf musikalischer Ebene werden Themen behandelt,die so manches
Mal im Gegensatz beim Abdrehen eines normalen Spielfilms viel,viel
schöner und eindrucksvoller inszeniert sind!Meine werte Meinung!

ES LEBE DIE ROCKOPER!!WOUWWW-DER HAMMER!!

Und natürlich,wie soll es anders sein,-
fünf alles toppende und wieder musicalische,heilige Sternchen...
vom Himmel kommen sie daher!!!

ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG!

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am 23. Dezember 2005
Erst einmal muss ich sagen, dass man die beiden verschiedenen Versionen des Musicals (1973 + 2000) nicht miteinander vergleichen kann. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.
Die Soundqualität ist in dieser Version tatsächlich nicht sehr gut, was jedoch verständlich ist. Die Gesangsleistung lässt an vielen Stellen zu wünschen übrig. Jedoch passen die individuellen Stimmen immer zu den Darstellern und deren Rollen, was ja nicht umbedingt als Nachteil zu werten ist. Die Kostüme sind nach der damaligen Mode entworfen und lassen den Film heute etwas albern erscheinen. Aber man gewöhnt sich an alles.
Die Darsteller sind nach meiner Meinung besser als in der 2000er Version. Sie wirken nicht so arg übertrieben und künstlich. Sie bewegen sich einfach natürlicher. Außerdem hat jede Figur einen ganz eigenen Charakter, der aus mehreren Perspektiven beleuchtet wird. In der 2000er Version scheint es lediglich gut und böse zu geben. Jesus zeigt mehr Gefühle als in der jüngeren Version, bewegt sich allerdings nicht von einem Extrem zum anderen (siehe 2000), sondern wirkt immer menschlich.
Zum Schluss ein großes Plus der Version 1973: Die Hintergründe. Während sich in der jüngeren Version scheinbar alles in einem Keller abspielt (steril und kühl), bekommt man hier atemberaubende Landschaften zu sehen. Allein das rechtfertigt schon den Kauf.
Fazit: Wenn man sich erst einmal an den schielenden Darsteller, den damals modernen Gesang und die Klamotten gewöhnt hat ist der Film nicht übel, um nicht zu sagen sogar recht gut. Der Knüller ist Barry Dennen in der Rolle des Pilate.
Ach ja, der Film ist auch nicht so brutal wie der andere, also für die etwas empfindlicheren unter euch...
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am 20. März 2016
...diese Worte, welche von der Rolle der Maria Magdalena gesungen werden, sind aus theologischer Sicht in diesem Musical Programm! Dabei muss man eines verstehen: niemand will durch das Drehbuch einen anderen Blick auf die Geschichte des Leben Jesu geben, als es 1500 Jahre Exegese (=Bibelerforschung durch die Theologen) heute präsentieren. -Nein, denn hier geht es um etwas ganz anderes, es geht um verfilmtes Theater! Und das in diesem Musical verfilmte Theater ist eines der besten, die ich in meinem Leben je erfahren habe! Mit großer Liebe wird zunächst die Person Jesu in Szene gesetzt, im Zusammenhang der gesamten Storyline wird nicht die Realität, sondern die Liebe zur Sache Jesu dargestellt, aus einer Zeit, wo die Hippies die Befreiung des Menschen von alten bürgerlichen Zwängen versprachen, und wo aber nach dem Konzept dieses Films nicht die Sache von Jesus Plan vergessen werden sollte! "Ich weiss nicht, wie ich ihn lieben kann!" [I don't know how to love him...], ist nicht dies der zugleich fromme aber auch verzweifelte Alltag eines jeden gläubigen Christen, der hier in Worte gefasst wurde? Wer nur etwas vom Christentum glaubt oder glauben will, gute Rockmusik oder das Theater liebt, dessen Herz wird dieses Musical zutiefst erfreuen! Seht es euch dann gerne an und schwärmt mit mir mit: "...then I'll write the Gospel..." Es lebe das Theater, es lebe die Musik, es Lebe Kyrios Jesus Christus!
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am 3. April 2016
Tolle Interpretation der Jesusgeschichte! Wahrscheinlich sehr realistisch... Immer noch sehr aktuell, obwohl das Musical schon 40 Jahre alt ist.
Auch die Musik ist nach wie vor großartig!
Wer allerdings nicht auf musikalisch inszenierte szenische Schauspiele steht, für den ist der Film nichts!
Ich finde ihn einen Klassiker und äußerst empfehlenswert!
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Mai 2011
Der Film ist Teil meiner Jugend. Wie saßen wir begeistert und bewegt im Kino! Noch immer finde ich: der Film ist Kult. Mit genialer Einfachheit und großer Natürlichkeit wird die spannende Story zwischen Jesus und Judas und Maria Magdalena in die Wüste Negev versetzt und in antike Ruinen, als großes, scheinbar improvisiertes Hippie-Happening.

Schon genial, wie am Anfang der Bus von weit her die staubende Straße heranfährt und fröhliche Menschen ausspuckt - und am Ende steigen dieselben Menschen ernst und fast feierlich wieder ein, teils mit einem wehmütigen Blick zurück. Der Bus fährt ab. Staub. Sonnenuntergang. Im Gegenlicht das leere Kreuz. Es bleibt - scheinbar* - einsam zurück.

Und zwischen Ankunft und Abfahrt des Busses erzählt Norman Jewison die große Story.

Musik, Tanz, Bewegung, Menschen, Landschaft, Kostüme, Show verschmelzen zur Einheit. Man spürt, wie alle mit Lust und Liebe bei der Sache sind. Die Szenen sind großartig fotografiert, die Bilder prägen sich ein. Der große Douglas Slocombe, Brite wie Andrew Lloyd Webber (Musik) und Tim Rice (Text, Drehbuch), brilliert als Kameramann. Die Musik hat etwas zeitlos Beeindruckendes. Und irgendwie strahlt der Film auch etwas sehr Ernsthaftes aus. Ist es ein touch von Heiligkeit? Wie dem auch sei, ich genieße Jesus Christ Superstar auch heute noch begeistert und bewegt. Bis zum letzten Ton und dem Licht der untergehenden Sonne - "John Nineteen: Forty-One"*.

Ach ja, alles ist Jahrgang 1973 und lange vor aller Digitalisierung aufgenommen. Sowohl in Bild wie in Ton. Und es wird sehr viel gezoomt. Und Jesus ist auch - zeittypisch - zu soft. Aber das alles macht mir überhaupt gar nichts aus - vielleicht aus nostalgischen Gründen, vielleicht, weil ich es wunderbar authentisch empfinde. Eben 1973. Und diese Zeit hatte ja ihr Flair.
.

* "John Nineteen: Forty-One": So heißt der Titel des symphonischen Schlusses. Dahinter verbirgt sich die Bibelstelle Johannes 19,41: "Es war aber an der Stätte, wo er gekreuzigt wurde, ein Garten und im Garten ein neues Grab, in das noch nie jemand gelegt worden war." Deutet die Musik ganz behutsam und geheimnisvoll Auferstehung an? Denn es zieht schattenhaft ein Hirte, weit vor seiner Herde, Richtung Horizont ins Licht. Und das ist schließlich ein traditionelles Symbol für die Auferstehung, der "gute Hirte" Jesus lässt sein Leben für die Schafe und sie folgen seiner Stimme vom Tod zum Leben. Wohl kein Zufall. Und ein sehr versöhnlicher Schluss.
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am 22. April 2014
obwohl ich eigentlich den einen oder anderen Stern abziehen wollte, weil die Tonspur leider nicht so toll geworden ist, in meinen Augen wurde da nicht sauber abgemischt, gehört über Surroundkopfhörer, dafür ist die Bildqualität sehr gut geworden, und im Zweifel für den Angeklagten.
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am 26. März 2016
Jesus Christ Superstar ist eine meine Lieblingsfilme und gehört für mich irgendwie zu Ostern dazu. Am Besten natürlich am Karfreitag. Die Version in der Amazon Videothek in HD macht besonders Spaß zu sehen - die Bilder sind wesentlich schärfer als die, die ich seit Jahren auf VHS angeschaut habe. Nur eine Sache stört: die deutsche Untertitel lassen sich nicht ausblenden.
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am 8. Mai 2013
... und trotzdem ist diese Verfilmung einmalig und gut gelungen.

Ich wollte diese Umsetzung der wohl größten Rockoper aller Zeiten (meine persönliche Meinung!) seit über 30 Jahren sehen und bin erst in 2013 dazu gekommen.
Als Schüler hatten wir Mitte der 70ger Jahre diese Oper im Musikunterricht bei einem sehr aufgeschlossenen Musiklehrer durchgenommen (natürlich Audio via Schallplatte!) und sie sprach mich schon damals an.
Oft habe ich sie mir später angehört... doch nur fiel die DVD in meinen Blickwinkel und Einkaufswagen.

Die Musik ist zeitlos - die Verfilmung aus den 70gern. Und sie hat auch den Charme der 70ger konserviert - was nicht unbedingt schlecht ist - aber man muß sich dessen bewußt sein. Die Hippie Generation kommt hier visuell voll zum tragen.

Auch ist weder vom Bild noch vom Sound her ein HD Vergnügen zu erwarten.

Und dennoch kommt für mich eine zeitlose Kreuzigungsgeschichte zum Vorschein, die immer und zu jederzeit aktuell ist. Ein verstörter und fragender Christus, der zwischen Menschsein und der allgemeinen Erwartungshaltung hin und her gerissen ist.
Medien- und religionskritische Bezüge (Gottesbild) wurden sehr gut eingearbeitet.

Mich persönlich spricht mit über 45 Jahren diese Verfilmung noch immer sehr an - dieses ist halt eine sehr subjektive Bewertung!
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