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Kundenrezensionen

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Anfang der 90er Jahre entstand in Norwegen die sogenannte "zweite Black-Metal-Welle". Zwar gab es bereits in den 80ern einige bekannte Vorläufer, die zur ersten Welle gezählt werden (die bekanntesten Vertreter sind wohl Venom, Celtic Frost, Bathory und Mayhem, die zunächst jedoch keinen "richtigen" Black Metal spielten), doch als erstes echtes Black-Metal-Album, das veröffentlicht wurde, wird meist Darkthrones "A Blaze In The Northern Sky" (1992) genannt, welches gleichzeitig als Meisterwerk gilt. Nun ja, den Status erkenne ich zwar an, und ich besitze das Album auch, aber hundertprozentig mein Fall ist es nicht. Anders sieht es da bei dem 1994 erschienenen "In The Nightside Eclipse" von Emperor aus. Die Norweger fuhren zwar auf der damals üblichen Schiene (klirrender, höhenlastiger LoFi-Sound, Corpsepaint, satanisches Image), doch gingen sie filigraner als etwa Darkthrone oder Mayhem zu Werke. Außerdem reicherten sie ihren Sound mit Keyboardteppichen an, was nach wie vor für eine gewisse Epik sorgt. Diese ist allerdings, das muss erwähnt werden, weit weg von "kommerzielleren" Bands wie Dimmu Borgir. Melodien sind zweifelsohne vorhanden, allerdings sind sie in ein Gewand aus Raserei, Kälte und Hass (wir reden hier ja immerhin von Black Metal) verpackt. Die Platte ist von vorne bis hinten (besonders hinten, da stehen nämlich die übermächtigen "I Am The Black Wizards" und "Inno A Satana") stimmig und vollends gelungen. Für eine solch junge Band, wie sie Emperor damals vor 20 Jahren war, ist das mehr als beachtlich. Das schicke Artwork von Kristian Wåhlin rundet die Sache perfekt ab. Für mich ist "In The Nightside Eclipse" das mit Abstand beste norwegische Black-Metal-Album der frühen 90er Jahre.
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am 23. Juni 2011
Ein weiteres Review über dieses Album ist eigentlich Blödsinn, nach mittlerweile fast 17 Jahren ist eigentlich alles über dieses Album gesagt worden, was zu sagen ist. Dennoch habe ich das Bedürfnis es zu lobpreisen, ist es doch nicht umsonst als eins der größten Werke des Black Metals, wenn nicht sogar als das größte zu betrachten. Emperor waren eine damals noch sehr junge Band aus Telemark in Norwegen, was den musikalischen Anspruch dieses Meisterwerks nur noch erstaunlicher macht. Recht schnell zu Bekanntheit gekommen durch den Euronymous/Mayhem-Dunstkreis, in dem sie sich bewegten, veröffentlichten sie ein Demo und eine Split-EP mit Enslaved, die bereits erahnen ließen, was hier auf einen zukommt. Allerdings machte die Truppe nicht nur musikalisch auf sich aufmerksam, die zur damaligen Zeit zum guten Ton gehörenden Gewaltverbrechen (Raub, Mord, Brandstiftung) überschatteten den Release dieser Platte, umgeben sie aber auch wie eine mystische Legende. So wurde die Veröffentlichung um über ein Jahr verschoben (man wollte das Album ursprünglich auf Euronymous' Label Deathlike Silence Productions rausbringen), da etwaige Bandmitglieder Haftstrafen absitzen mussten. Letzendlich doch noch auf Candlelight Records veröffentlicht, kam die Platte zu einem Zeitpunkt raus, zu dem die Hochphase des Black Metals eigentlich schon wieder vorüber war. Trotz allem wird dieses Werk als eins der definitivsten Alben des norwegischen Black Metal verehrt. Warum also, was unterscheidet Emperor von Bands wie Darkthrone oder Burzum, die eigentlich schon alles gesagt hatten? Es sind ganz einfach die kompositorischen Fähigkeiten der Jungs. Wo sich Bands wie Burzum damit begnügen, sich in Monotonie zu ergehen und möglichst wenig Abwechslung zu schaffen, was auch eine Spielart dieser Musik ist und hier nun keineswegs geschmälert werden soll, reizen Emperor ihre Fähigkeiten als Songwriter aus. Viele Tempi-Wechsel, die erstaunlich hohe Anzahl an unterschiedlichen Riffs pro Song, der für damalige Verhältnisse (und eigentlich auch noch für heutige) innovative Einsatz des Keyboards, das infernalische Gekreische - all das hebt dieses Album von anderen Veröffentlichungen dieses Genres ab. In The Nightside Eclipse ist 100% Black Metal und klingt dennoch so frisch und eigenständig, wie man es diesem zu 80% vom Image lebenden Genre niemals zugetraut hätte. Wo andere Bands nur durch böse Mimik, finstere Posen und vielleicht noch der einen oder anderen Haftstrafe von sich reden machen können, zeigen Emperor, dass Black Metal tatsächlich das ist, was eigentlich jede Form von Musik sein sollte: Kunst. Egal ob in Highspeed-Songs ("Into The Infinity Of Thoughts"), Mid-Tempo-lastigeren Songs ("Beyond The Grand Vast Forest") oder eingängig-melodischen Hymnen ("Cosmic Keys To My Creations & Times", "I Am The Black Wizards", "Inno A Satana"), Emperor überzeugen einfach zu jedem Zeitpunkt und haben mit den letzten beiden Songs zwei der wohl größten "Black Metal-Hits" zu bieten, diese Tracks sollte jeder kennen, der von sich behauptet Black Metal zu mögen. Einzig die Produktion ist sehr zeitgemäß, wie viele andere Bands der norwegischen Szene haben auch Emperor ihr Album von Pytten in den Grieghallen aufnehmen lassen. Hervorzuheben ist auch das Artwork, das aus der Feder Von Kristian Wåhlin stammt. Der gute Mann hat in meinen Augen hiermit sein Meisterwerk vollbracht.

Fazit: In meinen Ohren das weltweit beste Black Metal-Album. Kein Album versprüht derartig viel Kälte und Finsternis und kann trotzdem durch musikalische Leistungen überzeugen wie dieses, vor allem nicht zu der damaligen Zeit. Hier treffen Melodie und Härte aufeinander, sie verschmelzen miteinander, ohne dass das Konzept zu irgendeinem Zeitpunkt unausgegoren klingt. Der Gesang ist an Intensität kaum zu überbieten und wird höchstens noch von Varg (Burzum) erreicht. Ich würde ja gern ein Manko aufweisen, aber egal wie oft ich dieses Album höre, ich finde keins. Die Platte ist aufgrund des recht hohen Melodie-Anteils, der eingängigen Song-Strukturen und der zumindest nicht so stark Low-Fi ausgefallenen Produktion auch für Genre-Einsteiger definitiv empfehlenswert. Perfektion!
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am 2. Januar 2016
Jeder der Blackmetal mag, egal ob erste oder zweite Welle MUSS dieses Album haben!
Wer dieses Album nicht hat, hat keine Ahnung von Blackmetal!
(ach und NSBM-Fans haben sowieso keine Ahnung und sollten auch keine Musik hören dürfen!)
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TOP 1000 REZENSENTam 31. August 2009
Muss man über dieses Album noch Worte verlieren? IN THE NIGHTSIDE ECLIPSE ist, da sollte weitestgehend Einigkeit herrschen, ohne Frage eines der drei wichtigsten Alben des ursprünglichen norwegischen Black Metals... und ohne Frage ein zeitloses Meisterwerk, welches auch nach mehr als 15 Jahren noch begeistert.

Die damaligen Jungspunde von EMPEROR schufen hiermit eines der ersten Alben, welches stilistisch den hysterischen, tosenden und rasenden Black Metal nahtlos mit symphonischen, majestätischen und melodischen Elementen verband. Das Ergebnis ist ein intelligentes und durchdachtes Werk, welches Attribute wie Leidenschaft, Raserei, Wahn und Erhabenheit perfekt zum Ausdruck bringt. Die Lieder sind rau und gleichzeitig geschliffen, eingängig ohne irgendwie poppig oder flach zu sein, tiefgründig ohne verkrampft verkopft daher zu kommen - schlichtweg große Kunst.

Höhepunkte sind auf diesem Album schwer auszumachen, da es einfach voller Klassiker ist und aus einem Guss geschmiedeten (eiskalten) Stahl bietet - persönlich finde ich aber, das der Opener "Into the infinity of thoughts" und natürlich "I am the black wizards" zu den Highlights zählt.

EMPEROR haben musikalisch eine bemerkenswerte Karriere durchlaufen, bei der sie sich und Ihren Stil mit jedem Album neu erfunden haben - manche Neuerungen fand ich großartig, manche eher durchwachsen. Als Künstler sind sie jedenfalls niemals stehen geblieben, und genau das hätten viele andere gemacht, wenn ihr Debut auch nur halb so gut wie IN THE NIGHTSIDE ECLIPSE gewesen wäre!
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am 11. Januar 2000
Diese Mini - CD wurde vor der "Anthems to the welkin at dusk" veröffentlicht, und enthält die Songs "The loss and curse of reverence", auch als CD-Rom - Videoclip, "In Longing Spirit" und "Opus a Satana". Der letzte Song ist eine sehr gelungene Orchester - Adaptian von "Inno a satana" vom Debut - Album "In the nightside eclipse". Die anderen beiden klingen wie typische Emperorsongs, jedoch fehlt ihnen irgendwas, um so gut zu sein wie die Stücke auf dem Debut, auch wenn sie schneller und technisch anspruchsvoller sind. Diese CD ist trotzdem hörenswert, da sie besser ist, als ein großer Teil dessen was vorher und nachher von anderen Bands veröffentlicht wurde. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 9. Februar 2000
Was les ich da schon wieder? "Technisch anspruchsvoll, aber etwas fehlt diesen Songs". Nein, nichts fehlt ihnen. Emperor pur. Erwähnt sei, das sich hier noch ein (versteckter) PC-Videotrack auf der CD befindet. Scheinbar hat den noch niemand gefunden. Der ist zwar etwas lächerlich, aber woher sollte das Budget dafür auch kommen? Ein nettes Extra auf jeden Fall. Ich sage : Danke schön!
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am 1. September 2013
Wer Black Metal liebt und Ihsahns umwerfende Arbeit, der muss diese Scheibe einfach haben. Gutes Songwriting, dramatische Stimmungen und Songs, die nach vorne gehen. Abzüge gibt es nur für den nicht so guten Sound der Produktion.
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am 7. November 2009
Das Album unterscheidet sich insofern von den Nachfolgern, dass es reiner Black Metal mit vielen genialen Keyboard-Soundteppichen ist. Die Riffs sind im Gegensatz zu den Nachfolgewerken primitiver, aber überbieten einige Klassiker, die im damaligen Zeitraum erschienen sind.

Das Album beginnt Into The Infinity Of Thoughts, dass mit einem Sample startet, bis es in den typisch schwarzmetallischen Teil startet und sich über 10 Minuten erstreckt. Das ganze wird mit wunderbar passenden Keyboards untermalt, was den Song recht schnell umgehen lässt und sich ins Gedächtnis eingebrannt hat.

The Burning Shadow Of Silence zieht da gleich, ist aber wesentlich kürzer.

Cosmic Keys To My Creations And Times ist auch schon der nächste unvergessene Klassiker, der Song wird nicht umsonst als bester Emperor Song aller Zeiten geehrt, solche Melodien bekommt man allerdings nicht nur dieses mal auf dem Album zu hören.

Emperor decken alles ab, was sämtliche Melodic Black Metal-Kollegen nachgemacht haben (hier seien vor allem Dimmu Borgir - For All Tid/Stormblast und Covenant (heute The Kovenant) - In Times Before The Light als Beispiel zu nennen!), man höre semi-akustische Gitarren, rasende Riffs und eine symphonische Keyboard-Untermalung und Melodien für die Ewigkeit.

Erwähnenswert sind vor allem noch mal die 2 letzten Songs I Am The Black Wizards und Inno A Satana, die sich wie Cosmic Keys... an Argumenten für Kult-Songs überschlagen.

Insgesamt ein sehr gutes - geniales Album mit vielen Klassikern, aber auch Songs, die nicht sofort hängen bleiben.

Für die Sound-fanatiker: Das Album ist (im traditionellen Stil) roh gemischt.
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am 16. September 2009
dieses album verbreitet eine bis dato nicht dagewesene atmosphäre und energie. unglaublich auch dank der keyboardarbeit von mortiis. 5 sterne plus. mein lieblings album!
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