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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Dezember 2004
"Der Todesschrei" ist ein subtiler, gar schlichter Horrorfilm, aber dennoch voller rätselhafter Symbolik, welche zu der erstaunlich beklemmenden Atmosphäre beiträgt, die der Film ausstrahlt. Der Film ist nicht linear aufgebaut, sondern wechselt mehrfach die Erzählperspektive. Gerade weil die alltägliche, ländliche Wirklichkeit der Filmcharaktere sehr gut eingefangen wurde (was dem Film einen sehr realistischen Touch verleiht), wirken die mystisch-übersinnlichen Elemente umso verstörender und erschreckender. Selbst nicht handlungstragende Nebenszenen und Darstellungen weisen ein hohes Maß an Ambiguität auf und lassen im Gesamtkontext sehr viel Raum zur Interpretation. Nur ein weiterer Film weist m.E. eine vergleichbare Bildhaftigkeit des Befremdlichen, Ungewöhnlichen und Bedrohlichen auf: das Meisterwerk "Wenn die Gondeln Trauer tragen". Beide Filme erzeugen Grauen ob eines hohen Niveaus an psychologischem Einfallsreichtum.
Die DVD verfügt zwar über keinerlei Extras, zusätzlich zu der passablen deutschen Synchronisation ist aber auch noch die englische Originaltonspur enthalten. Bild- und Tonqualität entsprechen nicht aktuellen Maßstäben, sind aber gemessen am Alter des Films absolut akzeptabel, zumal dies ein Film ist, der (im Gegensatz zu den meisten heutigen Kinofilmen) sehr gut ohne entsprechende audio-visuelle Effekthascherei funktioniert. Die Gänsehaut kommt auch ohne Dolby Surround Sound... ;-)
Fazit: sehr empfehlenswert!
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am 14. November 2009
So rätselhaft wie dieser Film selbst manchmal anmutet, ist es, dass ihn anscheinend kaum jemand kennt. Verwunderlich, denn die Schauspielerriege (John Hurt, Alan Bates, Tim Curry, Susanna York) kann sich fraglos sehen lassen, und der Film ist darüber hinaus künstlerisch ambitioniert umgesetzt, "very british" (Regie aber von einem Polen: Jerzy Skolimowski), ästhetisch - und er erzählt eine ungewöhnliche Geschichte in oft außerordentlichen Bildern.
Worum es geht? - Man schaue es selbst.
Irgendwo las ich, "Der Todesschrei" sei ein "sanfter Horrorfilm" - und das trifft es recht gut.

Diese DVD-Ausgabe ist dabei einigermaßen obskur. Das "DVD-Video"-Label auf der Hüllenseite ist ein Eigenentwurf und nicht das allgemeingültige Label, die Covergestaltung ist eigenwillig und von der "Power Station-GmbH" habe ich bislang auch noch nichts gehört. Vielleicht ist mir da aber auch etwas entgangen.
Die Bildqualität liegt auf dem Niveau einer guten VHS-Kassette, das Bild ist manchmal etwas grieselig, aber die Farben sind recht gut und die Detailschärfe annehmbar. Der Ton ist bescheiden, mit leichtem Hintergrundrauschen, die Dialoge sind verständlich. Immerhin ist es vortrefflich, dass dieser abseitige Film hierzulande auf DVD erschienen ist.
Ein Geheimtipp für Freunde des Außergewöhnlichen!
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Zwar entstand der Film "The Shout" von Jerzy Skolimowski schon 1978, aber dieses Herstellungsdatum kann die teilweise erschreckend schlechte Bildqualität weder entschuldigen noch erklären. Das Seine trägt zu der an VHS erinnernden Bild"qualität" wohl auch der Transfer bei, der den Film in einer 4:3 Letterbox liefert - so etwas habe ich lange nicht mehr gesehen.

Dies ändert jedoch nichts daran, dass der Film selbst sehenswert ist, wenn man sich auf die gebotene Stimmung einlassen kann und die notwendige Phantasie besitzt. Eine sehr empfehlenswerte Rezension von Ekkehard Knörer (filmzentrale), welche vorzüglich in die Stimmung des Films einführt, findet man übrigens in der IMDb.

Im Kern wird eine Dreiecksgeschichte erzählt - oder besser, Charles Crossley (Alan Bates, 44) berichtet selbst in einer Rahmenhandlung während eines skurrilen Cricket-Turniers, ausgetragen von den Insassen einer Irrenanstalt, wie er Rachel Fielding (Susannah York, 39) verzauberte. Das konnte dem Gatten Antony Fielding (John Hurt, 38) nicht gefallen. Aber gegen die australische Magie des Fremden kann er mit konventionellen Mitteln nicht an.

Natürlich wird ein Horror außerhalb der üblichen, blutspritzenden Schlachthof-Dramaturgie nicht jedem Zuschauer liegen - meine Frau zum Beispiel fand diesen Film öd und langweilig. Wer aber ein Gespür für Mystik besitzt und anfällig für magische Musik ist, dem kann ich dieses gekonnt in der Schwebe gehaltene Werk nur empfehlen.

Wenigstens genügt der Ton mittleren Ansprüchen - wenn man den Titel bedenkt, sollte man die Lautstärke keineswegs dezent einstellen...

Im Original 86 Minuten, Format 1,85:1 auf 35 mm Film, Dolby (IMDb)

film-jury 3* A1078 © 8.11.2012eg Genre: Horror | Drama
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am 30. Oktober 2011
Eines Tages kommt ein Fremder in ein beschauliches englisches Dorf und bricht über die Familie eines Musikers herein: Erst ist es nur das Fremde, dann das Animalische und letztendlich die Macht - die Frau, die sich der Faszination nicht erwehren kann, der Mann, der sich verdrängt sieht. Und der Fremde hat, wie er versichert, von den Aborigines einen Todesschrei mitgebracht, der alles zu töten vermag, was sich im Umkreis befindet...
Jerzy Skolimowskis Film wird in einschlägigen Kreisen ob seiner Qualitäten sehr geschätzt, ist in Deutschland aber etwas ins Hintertreffen geraten, vielleicht auch wegen des weitaus bekannteren "Deep End". Verwunderlich ist dies ja ohnehin nicht in einem Land, in dem man "Die Verurteilten" für den Besten aller Filme (OFDB Platz 1 - als ich davon las, wollte ich es gar nicht glauben)hält und ein Großteil der Horrorgemeinde aus 16jährigen Kids zu bestehen scheint, die ohne Punkt und Komma, aber mit vielen Superlativen, (Ich habe es auch nicht so mit der Rechtschreibung, aber bitte!)nach Splatterfaktor 10 greint, um einer bohrenden Langeweile, die schlimmer quält als Kettensägen, zu entkommen. Eine bohrende Langeweile scheint auch über jener britischen Küstenregion zu liegen, wodurch ein Cricketspiel der Psychiatrie zwischen Ärzten, Pfegern und Insassen schon zum gesellschaftlichem Großereignis wird - und die passende Rahmenhandlung für den Film hergibt. Sie behindert den Musiker auch bei seinen Klangexperimenten, weil der wesentliche Faktor, das Dröhnen des Lebens, unerreichbar scheint - durch den Fremden aber als Bedrohung zum Vorschein kommt, nicht als Inspiration. Die animalische Kraft ist die eines Ursopators, seine Lebenskraft egozentrisch, und John Hurt gräbt bald in den Dünen nach dessen Herz. Er provoziert den Rivalen seine Macht, den Schrei, zu offenbaren, und ein Schäfer, von einem Hügel verborgen, wird auch prompt von diesem nebst seinen Schafen gefällt. Hurt aber verschließt die Ohren voller Qual.
Am Ende wird das Spiel (Die Rahmenhandlung, erzählt von einem Psychiatrie-Patienten) vom Unwetter heimgesucht, und alles löst sich auf, fällt der Vernichtung anheim, als der Fremde schreit, während wir aber einer Lösung nicht unbedingt näher sind.
"The Prey" ist ein Film über Urkräfte und Konventionen, Gewohnheit und Chaos, dem Gefühl, vom Fremden bedroht zu sein, aber auch von dessen Faszination. Äusserlich vielleicht nicht viel mehr als ein Fernsehspiel, hebt er sich doch ab mit seinen Stimmungen, die manchmal an Rollin erinnern, seinen subtilen Schwingungen, den Ausbrüchen und Ausgeburten - der Phantasie, der Bedrohungen. Das ist großes europäisches Kino und ohne Zweifel ein Horrorfilm, denn der Horror steckt so oft im Inneren, und Kunst ist, dies zu interpretieren, zumal mit Spielraum, der zuweilen verunsichern mag.
Wer Filme wie "Prey/Alien Prey" oder "Zeder" mochte, wird auch von diesem Film begeistert sein. Vielleicht auch die, welche "Picnic at Hanging Rock" gut fanden, zumal Skolimowski australische Mythen mit britischem Understatement meisterhaft verband.
Noch eine Bemerkung zu den Fassungen: Die absurd teurere bietet außer dem offenbar anamorphem Bild (was ich aber noch bezweifle) keinerlei Vorteile, beide stammen von MMP, einmal mit CinePlus (und nicht mit Koch Media!) und als Nachauflage mit Grenada zusammen herausgegeben. Glaubt man OFDB, so ist die Grenada-Variante sogar eine Minute länger, aber dererlei Behauptungen muß man mit Vorsicht geniessen, jedenfalls sind beide in 16:9 und in der Bildqualität völlig gleich. Man kann also über EUR 59,99 herzlich lachen...
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am 17. November 2004
Dieser Film ist überhaupt nicht zu empfehlen.Die Geschichte ist so was von langweilig und hat nicht im geringsten etwas mit Zaubermyten zu tun oder Horrorfilm!!! Das ich nicht lache, man nehme sich besser ein Kochbuch zur Hand, denn das ist auf jeden Fall aufregender.
Der Schauspieler war sehr jung. Was man nicht alles tut für's Geld.
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am 15. April 2009
Der Film ist Skurril, künstlerisch Wertvoll, gute Charakterdarsteller, nach so vielen Jahren immer noch gut, kann man sich mehrmals ansehen.
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