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am 3. Dezember 2006
Endlich eine Komödie ohne diesen kitschigen High-School-Humor. Die Charakteren sind total liebenswert und der Film lässt keine einzige Minute Langeweile aufkommen. Aber nicht nur, das der Film sehr lustig ist, nein, er beschäftigt sich mit realistischen Gedanken eines jeden beim Coming Out. Nicht überspitzt und auch nicht übertrieben. Nur etwas mit Humor untermalt.

Bei jedem DVD-Abend war dieser Film der Knaller. Gegen Ende des Filmes hätte jeder am liebsten die Mutter und den Vater des Hauptdarstellers in den Arm genommen, weil man sie im Laufe des Filmes aufgrund deren Temperamentes und ihrer späteren Einsicht schätzen und lieben lernt.
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am 25. Mai 2006
man in Italien Tarantella tanzt, ist dieser Film gelungene Unterhaltung pur. Natürlich spielt man mit Klischees und treibt sie so herrlich auf die Spitze, dass die Ungereimtheiten menschlichen Verhaltens wunderbar durch den Kakao gezogen werden. Der eigentliche Witz liegt wohl darin, dass etliche leibhaftige Menschen im Kern genau das durchlebten...

Die Schlusspointe ist brilliant und kommt der Königin aller Schlusspointen in "Manche mögens heiß" gefährlich nah... Vordergründig handelt es sich um eine aufgedrehte Komödie mit hohem Tempo, massenhaft emotionalen Momenten und dem ganz normalen Irrsinn- im Abgang hinterläßt sie den Blick in den Spiegel der Gesellschaft... wie gehen wir mit allŽ den Themen, die in die Handlung gepackt wurden um? Imigration, Homosexualität, dem Streben ins Gesellschaftsbild zu passen, Süchten, Abhängigkeiten von Hilfseinrichtungen & Psychiatern- was wäre wenn??? Die Gefahr dass die große Liebe des Lebens in der heutigen Zeit noch so niedrigen Beweggründen zum Opfer fallen kann, scheint, angesichts der allerorts gepriesenen Offenheit, fast irreal- und hinterläßt erneut einen bitteren Nachgeschmack.

Ein Film zum Glätten der Seele, der Sonne scheinen aber auch ein paar dicke Regentropfen niedergehen läßt- einfach schön!
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am 4. Oktober 2004
Dieser Film ist einfach nur genial! Ich habe selten so viel gelacht, wie in diesem Film über das Coming Out eines Sohns italienischer Einwanderer in Canada!
Angelo lebt im Italiener-Viertel in Montreal zusammen mit seiner Schwester, die permanent einen Psychiater nach dem anderen aufsucht - jeden aber nur ein einziges Mal, damit dieser nicht zu viel über sie erfährt - im Haus seiner Eltern. Eines Tages entschließ er, endlich auf eigenen Beinen zu stehen und auzuziehen - zumal er sein Homosexualität auch ausleben will. Allein der Auszug aus dem Elternhaus entwickelt sich zu einer Tragödie auf offener Straße: Denn ein Italiener verlässt das Hause seiner Eltern erst, wenn er verheiratet oder gestorben ist! Als Angelo sich aber dann noch in seinen Jugendfreund Nino verliebt, dieser die Gefühle erwidert und beide zusammenziehen, outet sich Angelo und das eigentliche Familien-Drama beginnt. Hinzu stößt dann noch die Mutter von Nino, die das Chaos aus Entsetzen, Wut, Trauer, Hilflosigkeit und gegenseitigen Schuldzuweisungen perfekt macht. Es ensteht ein heiloses Durcheinander, so wie man es sich vorstellt, wenn viele aufgebrachte Italiener aufeinander treffen....
In diesem Film werden alle Register gezogen und der Zuschauer wird mit allen Klischees konfrontiert, die man über Italiener so kennt und wie man es sich auch vorstellt. Das ganze ist dann noch in eine wirklich guten Story verpackt und mit lauter liebenswerten Charakteren geschmückt worden, so dass kein Auge trocken bleibt! Und der ernstere Hintergrund dieser Geschichte wird auf eine so humorvolle und liebenswerte Art und Weise dargestellt, dass nicht im geringsten eine zu tiefgründige Schwere aufkommt - heiter und unterhaltsam mit sehr viel Situations- und Wortkomik wird die ganze Geschichte erzählt!
Der Film könnte das italienische Ponton zu "My Big Fat Greek Wedding" sein. Einfach nur empfelenswert, auch für Nicht-Italiener und Heteros!
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am 23. Juni 2005
Dieser Film hat alles, was ein guter Film braucht: Eine Story mit Tiefgang, gute Schauspieler und viel Humor. Die Lebenssituation eingeschworener Einwanderernachkömmlinge - hier sind es die Italiener in Kanada - wird überzeugend und realistisch dargestellt. Hinzu kommt noch das generelle Problem homosexueller Menschen in der Gesellschaft. Doch die Geschichte hat auch so viel Komik - und ein paar rührselige Momente - daß es einfach nur Spaß macht, diesen Film anzuschauen. Sehr zu empfehlen!!!
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Der sympathische Angelo Barberini (Luke Kirby) ist Italiener, 27 Jahre alt, und er hat es endlich geschafft, sich aus der unmittelbaren Sphäre seiner Eltern, die im italienischen Viertel von Montréal (Kanada) genauso kulturverwurzelt leben wie in ihrer alten Heimat, zu lösen: Er ist ausgezogen. Allein das kommt in den Augen von Papa Gino und Mama Maria einem Weltuntergang gleich, denn als Italiener verlässt man das elterliche Heim erst, wenn man heiratet. Ginge es nach dem Willen der Eltern, würde aus Angelo ein angesehener Jurist werden, er würde eine hübsche Italienerin heiraten und mit ihr eine Familie gründen.

Angelos Träume sehen allerdings anders aus: Er ist schwul, seit Kindertagen in seinen damals besten Freund Nino (Peter Miller)verliebt, träumt von einer Karriere als Drehbuchautor und hält sich mit einem Job als Reiseverkehrskaufmann über Wasser.

In der Schule hatte es Angelo als Außenseiter und Lieblingsmobbingopfer nicht leicht. Nino, der Highschool-Liebling, zog es zu allem Übel auch noch vor, den Freund zu ignorieren, statt sich mit ihm zu verbünden und ihm zur Seite zu stehen, wodurch diese Lebensphase zur Qual für Angelo wurde.

Nach Angelos Auszug kommt es zu einem unerwarteten Wiedersehen: Nino ist inzwischen Polizist geworden, atemberaubend anzusehen in seiner Uniform, und plötzlich ist alles wieder wie früher. Sie verbringen viel Zeit miteinander, kommen sich näher, ganz nah, werden ein Paar und am Ende zieht Nino sogar bei Angelo ein. Sie teilen Tisch und Bett und Auto.

Das geht so lange gut, wie beide ungeoutet bleiben. Sie lassen die gelegentlichen Verkuppelungsversuche ihrer heiratswütigen Eltern über sich ergehen (Nino: "Wir sind Machos, Süßer!") und was sonst in ihrer Wohnung passiert, geht niemanden etwas an. Angelos neurotische Schwester Anna stolpert zufällig ins Zimmer, als sie miteinander schlafen. Aber nach ein paar Valium kann sie der Wahrheit einigermaßen gefasst ins Auge blicken: Ihr kleiner Bruder ist schwul. Und er spürt den wachsenden Wunsch, das nicht länger zu verheimlichen.

Als die Eltern Wind von ihrer Beziehung bekommen, überstürzen sich die Ereignisse und das allgemeine Entsetzen ist kolossal. Top oder Bottom, das ist die entscheidende Frage für Ninos resolute sizilianische Mama. Hauptsache ihr Söhnchen liegt männlich oben. Einige Klischees sind einfach weniger witzig als andere...

Von der Situation und dem gesellschaftlichen Anpassungsdruck überfordert fällt Nino augenblicklich in alte Verhaltensmuster zurück: Erneut schafft er es nicht, zu Angelo bzw. zu sich selbst und seiner Sexualität zu stehen, betrügt ihn mit der vollbusigen, zottelhaarigen Pina (Sophie Lorrain) in ihrem gemeinsamen Auto und macht seiner Mama schließlich sogar die Freude, sie zu heiraten und Kinder zu zeugen. Alles Paletti.

Herzzerreißend ist die Szene, in der Angelo bei einer Familienfeier von Ninos Treuebruch erfährt: Fast flehentlich bittet er ihn, mit ihm nach Haus zu gehen. Schauspielerisch wächst Luke Kirby in dieser Szene über sich hinaus. Alle scheinen eingeweiht, Angelo ist der einzige, der als Verlierer dasteht, dessen Leben ruiniert ist, wie früher, wie immer. Doch dann redet er Klartext, spricht deutliche Worte, und man sieht förmlich, wie er wächst und trotz seines Schmerzes und Verlustes am Ende doch etwas gewinnt: ein ehrliches, offenes Leben.

"Mambo Italiano" ist gerade in der ersten Hälfte des Films eine lustige, schwungvolle Komödie, die durch gute Schauspieler und das Spiel mit typischen Klischees besticht und - trotz einiger Abstriche - amüsiert. Man kann nicht anders als lachen, wenn man Angelo in seinem Broterwerbsjob dabei zuhört, wie er Klienten bemüht geduldig geographische Gegebenheiten erläutert, wenn er der Gayline sein Leid klagt oder erste, wirklich fürchterliche Drehbücher einschickt und diese mit entsprechenden Kommentaren zurück erhält.

Allerdings endet der Spaß mit Ninos Treuebruch und die Leichtigkeit des Anfangs stellt sich bis zum Ende des Films auch nicht mehr ein.

Insgesamt sehr verhalten bleibt die Komödie bei der Darstellung der schwulen Liebe: Schnelle Küsse, vielsagende Blicke. Dass man mitfiebert und glaubt, was erzählt wird, ist vor allem der Leistung Kirbys zu verdanken. Peter Miller hat neben seinem guten Aussehen vor allem einen durchtrainierten Körper, aber nur wenig schauspielerisches Talent bzw. Überzeugungskraft zu bieten.

Ist es nun lustig oder nicht, Angelos aufgedonnerte, pillenschluckende, gestörte Schwester von Psychiater zu Psychiater hetzen zu sehen? Jeder hat die Ehre ihrer Konsultation nur ein einziges Mal, denn danach wissen die professionellen Seelenklempner zuviel, und das ist peinlich. Das Übertriebene reizt zum Schmunzeln, tiefergehend nachdenken sollte man über das Dargestellte aber besser nicht. Ähnliches gilt für das kurz skizzierte Mobbing, die Suchtproblematik der Schwester oder Angelos peinliche Unfähigkeit bei der Gay Helpline. An sich ist er ein warmherziger, empfindsamer Mensch. So überrascht sein totales Versagen, wenn es darum geht, anderen Interesse entgegenzubringen und aktiv zuzuhören.

Alles in allem ist "Mambo Italiano" ein unterhaltsamer, kurzweiliger Film, der sich problemlos im Familien- oder mit dem heterosexuellen Freundeskreis ansehen lässt, aber nicht unbedingt nur gute Gefühle hinterlässt. Das erhoffte Happy End gibt es nicht für Angelo und Nino. Jedenfalls nicht für beide als Paar. Schade, dass der neue Mann in Angelos Leben nicht intensiver vorgestellt wird. So schafft er es nicht, ein glaubwürdiges Gegengewicht zu Nino zu bilden, den Angelo sichtlich liebt und mit einer hinreißenden Aktion zurück zu gewinnen versucht.

Gewisse Parallelen zu "My Big Fat Greek Wedding" drängen sich geradezu auf, allerdings kann "Mambo Italiano" im direkten Vergleich nicht standhalten. Dafür hätte es ein deutlicher hervortretendes Happy End gebraucht, mehr Tiefgang und eine Prise knisternde Leidenschaft und Liebe zwischen Angelo und seinem neuen Freund.
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am 24. Februar 2005
Der 27-jährige Angelo, Sohn italienischer Immigranten in Canada, lebt noch immer bei Mama, Papa und seiner "leicht" neurotischen Schwester. Es wird von ihm erwartet, dass er eine schöne Italienerin heiraten, Jura studieren und auch sonst ein braver Italiener werden soll. Angelo hingegen steht eher auf Jungs und ist eigentlich seit seiner Jugend in seinen besten (und einzigen) Freund Nino verknallt, möchte zudem Drehbuchautor werden. Als Angelo und Nino zusammenkommen und -ziehen, hat noch niemand einen Verdacht, doch dann outet sich der hübsche Italiener und das Chaos bricht aus. Während Ninos Mutter versucht, mit Hilfe der vollbusigen Pina ihren Sohn zur Heterosexualität zu bekehren, findet Angelo immer mehr zu sich selbst und am Ende bekommt eigentlich jeder, was er verdient hat.
Ich habe schon lange nicht mehr so eine erfrischende und leichte Komödie über so viele heikle Themen gesehen. Das soll jetzt nicht heißen, dass der Film sich darüber lustig macht, er versucht zu vermitteln, dass man nicht immer alles so schwer nehmen sollte. Egal, wie schlimm eine Situation erscheint, wenn man das Ganze etwas lockerer angeht, sieht man eher einen Ausweg daraus als wenn man verbissen nach einer Lösung sucht. Schön ist auch, wie der italienische Lifestyle augenzwinkernd auf die Schippe genommen wird ("Mutter, wie kommst du hier rein? Die Tür war verriegelt, die Alarmanlage war an..." - "Nino, vergiss nicht, ich bin Sizilianerin.") und erfrischend auch das liebenswerte, überzeugende Ensemble, allen voran Luke Kirby, der sich mit seiner Rolle des Angelo die Seele aus dem Leib spielt und alle Sympathien auf seiner Seite hat. Ein rundum schönes Erlebnis für einen heiteren Nachmittag, der einem noch lange im Gedächtnis hängen bleibt.
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am 23. Januar 2016
Schöner und unterhaltsam kurzweiliger geht es nicht. Der Film ist brillant geschnitten, herrliche Dialoge und wunderbare Musik; dazu grandiose Darsteller. Selten wurde das Problem des homosexuellen Outings so bezirzend charmant auch heterosexuell unterhaltsam dargestellt.
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am 14. Februar 2007
So muss eine Komödie sein, kurzweilig mit witzigen Dialogen. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert !!!
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am 24. Dezember 2014
Der Film zeigt einerseits eine/die ultrakatholische Sichtweise (der Eltern) und anderseits die typisch italienische Art und Weise diese "Vorgaben" zu umschiffen.

Emigrierte Italiener in Kanada mit einem schwulen Sohn. Schlimmer geht es kaum. Eingebunden und verkrampft festhaltend an alten Traditionen stellt das Outing des Sohnes die familiäre Welt auf den Kopf. Letztlich wie wohl bei jeder anderen Familie mit gleichem Thema auch...

Ein toller Film. Locker, Situationskomik, anrührend und auch gesellschaftlich hintergründig. Volle Empfehlung!
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am 7. Dezember 2004
Dieser Film spiegelt wirklich das Wesen der Italiener wieder!
Ihre Dramatik, ihr überschäumendes Temperament, ihre Ansichten...
Es macht einfach Spaß dabei zuzuschauen.
Trotzdem kommt die ernste Seite hier nicht zu kurz. Das Leben macht halt nicht nur Spaß. Und weil die Figuren so liebevoll gezeichnet sind, spürt man als Zuschauer ihren Schmerz mit.
Ein Film zum Mitfühlen, zum Lachen und zum immer wieder Anschauen...
Die DVD bietet auch noch zusätzliche Szenen (2 Stück), Diskussionsszene bei den Barberinis zu Hause in einer längeren Fassung, Outtakes und ein Making Of.
Zusätzliche Leckerbissen zum Genießen....
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