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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
48
4,8 von 5 Sternen
Edgar Wallace Edition 01 (4 DVDs)
Format: DVD|Ändern
Preis:22,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 30. März 2017
Die Box ist sehr praktisch, um schon mal mit der Sammlung der Edgar Wallace Filme zu beginnen. Super Filme, Klassiker!
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. März 2006
„Hallo, hier spricht Edgar Wallace!“ Endlich gibt es mal alle Edgar Wallace-Klassiker zusammengefasst in einer zudem auch noch sehr schönen DVD-Box. Wenn man mehrere der Boxen zusammen ins Regal stellt, ergibt sich auf der Rückseite ein fortlaufendes Bild – ein netter Gimmick am Rande :-)
Wie auch immer, zu der Filmreihe selbst braucht man wohl nicht mehr viel sagen, wohl jeder von uns hat irgendwann schon mal einen Edgar-Wallace-Krimi gesehen, griffige Titel wie „der grüne Bogenschütze“, „der schwarze Abt“ „der rote Kreis“, „der Bucklige von Soho“, „die seltsame Gräfin“ und wie sie alle heißen, bleiben einem ein Leben lang im Gedächtnis. Die Edgar-Wallace-Reihe ist immerhin die erfolgreichste Kinofilmreihe aller Zeiten. Skurrile Charaktere, großartige Schauspieler, abenteuerliche Handlungsstränge und natürlich dieser fesselnde 60er-Jahre-Schwarz-Weiß-Film-Charme machen jeden einzelnen Film zu einem unvergleichlichen Erlebnis. Highlight natürlich immer Klaus Kinski und Eddi Arent!
In jeder Box sind 4 Filme, wobei die Verpackung manchmal doch etwas schlecht ist. Gelegentlich sind die DVD-Hüllen-Inlays schief abgeschnitten oder die Schutzfolie zerknittert und schief eingeklebt. Das könnte man bei dem Preis beanstanden, ich persönlich finde so was zwar ärgerlich, aber nicht so wichtig. Dazu gibt’s immer eins sehr schön aufgemachtes Booklet, das einige zusätzliche Informationen bereithält. Auf den DVDs selbst gibt’s dann noch die Original(!) Kino-Trailer, die für heutige Verhältnisse unglaublich schlecht gemacht sind ;-) aber gerade dadurch ihren unvergesslichen und ganz besonderen Charme entfalten.
Aber jetzt konkret zu den Filmen dieser Box:
“Der Frosch mit der Maske“: Sicherlich ein echter Klassiker unter den Wallace-Krimis. Eine solide spannende Geschichte in herrlicher absurd-abstruser Edgar-Wallace-Manier (wer würde sich heutzutage noch mit solch einer bizarren Maske vermummen? :-) )
“Der rote Kreis“: War für mich eher ein unbekannter Film, ist mittlerweile aber einer meiner Lieblings-Wallace-Krimis. Unglaublich spannende Story mit einem herrlichen überraschenden Ende!
“Die Bande des Schreckens“: Sicherlich nicht einer der besten Wallace-Krimis, aber doch ganz solide. Herrliches 60er-Jahre Techtemlechtel zwischen Joachim Fuchsberger und Karin Dor.
“Der grüne Bogenschütze“: Ein weiterer Klassiker. Ein wunderbarer Gert Fröbe als fieser Amerikaner in England. Herrlich abstruse Geschichte!
FAZIT: Über die Filme selbst kann man natürlich – wie immer – streiten. Der eine findet den einen ganz toll, der andere findet den gleichen totlangweilig, also natürlich kann so eine Rezension immer nur ein sehr subjektives Urteil sein. Meiner Meinung nach eine der besten Boxen – die alten Filme sind halt doch die Besten…. Aber mit „der grüne Bogenschütze“ und „der Frosch mit der Maske“ wieder zwei großartige Klassiker in dieser Box! Klare Sache: Fünf Sterne!
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am 22. November 2004
In acht stabilen Boxen mit je vier DVDs erscheinen jetzt sämtliche Edgar-Wallace-Verfilmungen, die einst fürs Kino produziert wurden. Zwischen 1960 und 1972 entstanden diese 32 legendären Streifen, von denen bislang nur vier - lieblos kopiert - auf DVD erschienen sind. Als Zugabe gibt's noch den Vohrer-Film "Wartezimmer zum Jenseits" von 1966.
Was lange währt, wird endlich gut. Die Edition macht einen sehr gediegenen Eindruck, auch äußerlich: nebeneinanderstehend im Bücherregal schauen Dor, Kinski, Drache, Lowitz, Fröbe, Arendt und weitere Größen des deutschen Films der 60er Jahre auf den potentiellen Wallace-Fan herab. Jeder Schuber offeriert exklusives Bonusmaterial. In Box-2 etwa findet man u.a. den originalen Drehplan von "Die toten Augen von London" als verkleinerten Reprint. Den bekommt man nicht mal in der einschlägigen Literatur geliefert.
Weitere Bonusmaterialien: Audiokommentare zu einigen Filmen, Interviews, Kinotrailer, Fotogalerien usw. Das alles ist sehr lobenswert. Aber was ist mit der Hauptsache, den Filmen selbst? Im Beiheft wird ausführlich berichtet, daß fast immer das Zwischenpositiv der jeweiligen Kinofilme verwendet und neu abgetastet wurde. Im Gegensatz zum Original-Negativ weise es meist deutlich weniger Gebrauchsspuren auf, habe keine störenden Randkerben oder Klebestellen. Das Originalformat sei stets beibehalten und nach der Neuabtastung in mehreren Arbeitsvorgängen digital restauriert worden. Für "Das Gasthaus an der Themse" habe man z.B. über 160 Stunden benötigt.
Bei derart alten - und begehrten - Filmen wie diesen kursieren für gewöhnlich die unterschiedlichsten Versionen. Generationen von Produktions- und Verleihfirmen haben in den letzten 44 Jahren ihre Spuren und Hunderte unterschiedlicher Kopien hinterlassen. Hingegen wurde nur in seltenen Fällen das Zwischenpositiv verstümmelt. Wenn doch, ging es überwiegend um die Erfüllung von FSK-Auflagen. Aber selbst das hätte man vielleicht noch rekonstruieren können, wenn nicht zu Beginn der 90er Jahre das dafür nötige Restmaterial vernichtet worden wäre - vorsätzlich! Die Filmindustrie hat eben noch nie ein Gespür für Filmgeschichte gehabt...
Ich habe mir einige Ausschnitte angesehen und bin hocherfreut von der gebotenen Bild- und Tonqualität. Wallace-Enthusiasten (zu denen ich noch nicht gehöre) werden sicher die eine oder andere Macke aufdecken. Aber insgesamt dürften die hohen Erwartungen an diese Edition, verbunden mit einem sehr moderaten Preis, weitgehend erfüllt werden
In Anbetracht der Tatsache, daß Wallace-Filme praktisch nur noch im nervigen Kommerzfernsehen ausgestrahlt werden, ist es geradezu eine Offenbahrung, sie nunmehr in aller Ruhe und ohne Werbequark ansehen zu dürfen. Das ist fast jeden Preis wert.
Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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am 16. August 2017
Effekten hergestellt und haben eine bessere Spannung erzeugt als die heutigen Kriminalfälle, die stets einem berechenbarem Muster folgen. Die Schauspieler konnten auch noch ihr Handwerk. Immer wieder ein Genuss!
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. Januar 2011
"Nachts im Nebel an der Themse, soll man nicht alleine sein". So singt die, ein wenig verruchte, Lolita in der gleichnamigen Bar in dem Edgar Wallace Film "Der Frosch mit der Maske". Und so ist es nicht nur sicherer diese Klassiker der deutschen Kinogeschichte zu Hause auf dem gemütlichen Sofa anzuschauen, sondern auch wesentlich unterhaltsamer. Sofern man sich den ersten Schuber der Edgar Wallace Edition geleistet hat.

In regelmäßigen Abständen brachte früher der Sender Kabel 1 Wiederholungen der Wallace Filme aus den frühen 1960er Jahren. Nur leider im letzten, doch so nebligen Herbst, nicht. Kurz entschlossen kaufte ich den ersten Schuber der Wallace Edition. Und war nicht nur begeistert die Filme ohne lästige Werbeunterbrechungen sehen zu können. Die Box enthält neben den vier DVD's eine gut gemachte Broschüre mit vielen Hintergrundinformationen zu den enthaltenen Filmen. So erfährt man einiges über die Entstehungsgeschichte der einzelnen Filme, die Drehbuchschreiber, Regisseure und Schauspieler.

Besonders schön fand ich, die Filme einmal komplett in ihrer Urfassung zu sehen. Einige Sequenzen waren mir neu, obwohl ich die Filme schon öfters im Fernsehen gesehen habe. Auch das Bonusmaterial auf den DVD's ist sehr interessant. Neben Interviews (u.a. mit dem erfolgreichen Produzenten Horst Wendland) sind dort auch Trailer und die damalige Werbung für die Filme zu sehen. So wird das ganze unversehens zu einer spannenden Zeitreise in die deutsche Unterhaltungskultur vor einem halbem Jahrhundert.
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am 5. Juli 2016
Im Jahre 1959 startete die bis heute erfolgreichste und längste Kriminalfilm Reihe aller Zeiten.
Rialto Film und Produzent Horst Wendlandt hatten den richtigen Riecher für einen neuen Publikumsgeschmack in Sachen Grusel, Halbwelt-Faszination und Suspense. In England waren die "Hammer"- Filme sehr erfolgreich, in deutschen Landen hatte man gerade mit der finsteren Dürenmatt Verfilmung " Es geschah am hellichten Tag" die Zuschauermassen mit nie gekanntem Psycho- Thrill und Schauder in die Lichtspielhäuser gelockt, und so war die Zeit reif für ein Produktions-Wagnis, das sich zur einflussreichsten und aufregendsten Kinoserie überhaupt mausern sollte.
Dreizehn Jahre lang bis ins Jahr 1972 hieß es," es ist unmöglich von Edgar Wallace nicht gefesselt zu sein", und die durch die Bank nie richtig schlechten, sondern fast immer mitreissenden bis herausragenden Kultfilme sind nicht nur Spannungsgenuß, sie sind auch beredtes Beispiel des gesellschaftlichen Wandels , der sich ab Mitte der Sechziger in der Bundesrepublik vollzog.
Ein finaler " Rätsel des silbernen Halbmonds" hat mit dem 13 Jahre zuvor erschienen Nostalgie Grusel von " Der Frosch mit der Maske" so gut wie nichts mehr gemein. So nehmen uns diese Filme als astreine Spannungreisser, als Zeugnis des Zeitenumbruchs und ebenfalls in ihrer Ästhetik unter filmwissenschaftlichen Aspekten gleichermaßen immer wieder gefangen. Denn aus dem Sub-Genre des Wallace Films entstand eine neue eigenständige Spielart voll Thrill und eigenem Flair: Der italienische Giallo.
Die findigen südländischen Produzenten waren schon immer gut im Ideenklau. So wäre der Italowestern auch nie entstanden, ohne das Bestreben den Erfolg der sogenannten "Sauerkraut Western" , sprich unserer deutschen Karl May Filme kopieren zu wollen. Gleiches gilt für die Nervenkitzel Wallace -Reisser und aus beiden beliebten Serien gelang es den Italienern ganz neue originelle Genres mit ihrer eigenen Handschrift zu kreieren.

In dieser preisgünstigen Box sind nun in hervorragender Qualität mit vielen Interviews, Reportagen etc. die vier ersten Edgar Wallace Filme von insgesamt 38 (!) enthalten. Alle sind mittlerweile auch einzeln sehr preisgünstig zu haben, was sich natürlich dann empfiehlt, wenn man nur an seinen Favoriten und nicht an einer Komplettsammlung interessiert ist.
Jeder hat natürlich seine speziellen Lieblinge und so ist jede Kritik wie immer subjektiv . Meine persönlichen Highlights der Wallace Reihe bekommen von mir eine ausführlichere Einzelrezension unter dem jeweiligen Titel.
Hier nun enthalten sind:

" Der Frosch mit der Maske" (1959) :
" Megan, hörst du das nicht..?" " Gewiss mein Lieber, die Frösche quaken im Teich. "
Voila, der allererste Dialog in der Wallace Serie. Natürlich sind es nicht die Frösche im See, die der reiche Adelige da nächstens hört, sondern es ist DER FROSCH, ein mit einer Art Taucheranzug und zwei unheimlichen Glubschaugen maskierter Bandenchef aus dem Untergrund , der sich auf Erpressung und Einbrüche spezialisiert hat und just in diesem Moment den Tresor des alten Herrn aufknackt. Das Netzwerk des Froschmannes ist gut organisiert. Alle Mitglieder bekommen ein Froschzeichen in die Haut geätzt und dieses Zeichen findet sich auch als Insignie seiner Verbrechen an den Tatorten. Sigfried Lowitz darf ermitteln und zum ersten Mal tauchte der Zuschauer tief ein in Halbwelten, ein wenig laszive Barclub Erotik, Schlösser, erlebte Schiessereien und gruselte sich bei zwielichtigen Gestalten.
So ganz überzeugt hat mich der " Frosch" heute nicht mehr. Der erste Wallace ist noch sehr betulich, fährt mit angezogener Handbremse.Am Ende zuwenig Frosch , damit zuwenig Spannung und zuviel staubige Vater- Sohn und Adoleszenz Problematik, wie sie in den fünfzigern öfter durchdekliniert wurde.
Harald Reinl inszenierte für damalige Verhältnisse sehr mutig und sollte mit dem hier auch enthaltenen" Die Bande des Schreckens" einen der besten Wallace Thriller abliefern.

" Der Rote Kreis"
Jürgen Roland, Regisseur des berühmten "Stahlnetzes" , hatte die Ehre den zweiten Wallace Streifen zu drehen, der schon in Produktion ging bevor der erste überhaupt das Licht der Kinoleinwand erblickte.
Im Zuchthaus von Toulouse soll ein Schwerverbrecher mit dem Fallbeil hingerichtet werden. Es kommt zum Skandal als ein Nagel im Blutgerüst das Herabsausen des Beiles verhindert. Fünf Jahre später ist der Bösewicht somit immer noch quicklebendig und betätigt sich als Kopf der Erpresserbande " Der Rote Kreis" die Angst und Terror verbreitet . Der junge Klausjürgen Wussow darf diesmal die Hufe als Ermittler schwingen. Jürgen Roland inszeniert fast reportagehaft nüchtern, etwas zu solide und brav. Es fehlen die irren Ideen und die atemberaubende Anspannung.
" Der Rote Kreis" ganz ohne Effekthascherei- und genau das ist sein Problem.

" Die Bande des Schreckens"
Harald Reinl zum zweiten Mal auf dem Regiestuhl , und chapeau, dies ist dann gleich einer der brillantesten, unheimlichsten und temporeichsten Wallace Filme überhaupt. Ein zum Tode Verurteilter schwört Rache an seinen Häschern und tatsächlich , nach dem der Mörder und Scheckfälscher Shelton gehängt ist, beginnt eine schaurige Mordserie unter allen die an seiner Verurteilung und Hinrichtung beteiligt waren. Welcher Wahnsinnige setzt Sheltons Racheschwur in die Tat um, oder ist am Ende der Tote aus dem Jenseits zurückgekehrt ?
Joachim Fuchberger ist hier in seiner Paraderolle als Kriminalist zu geniessen und Karin Dor, damals die Ehefrau von Harald Reinl, darf hier auch nicht fehlen.
Der erste Wallace Film bei dem wirklich alle Zutaten perfekt abgestimmt sind. Ausführlicher bin ich noch einmal unter der einzelnen Ausgabe auf diesen eingegangen.

" Der grüne Bogenschütze"
Leider einer der schwächsten Wallace Filme, weil er die Grenze zum Klamauk zu sehr streift. Eddie Arent geht einem dann doch mit seinen Witzeinlagen zunehmend auf den Keks und die ganze Story nimmt sich selbst in unguter Weise auf die Schippe, ist fast schon Parodie. Die Dramatik holperig, saft und kraftlos. Positiv ist die geheimnisvolle Schlossatmosphäre und ein wie immer herausragender Mime Gert Fröbe als aufbrausender Schlossherr mit düsterer Vergangenheit.

Anzumerken sei noch, dass der Film " Der Rächer" , der ebenfalls 1960 entstand, allerdings von einer anderen Produktionsfirma gedreht wurde, in dieser Box fehlt.
Viermal Wallace, viermal Nostalgie und Aufregung, wenn auch drei der Filme noch nicht zu den All-Time Classics gehören. Diese Box ist jede Empfehlung für Krimibegeisterte und Sammler wert.
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am 18. Juni 2013
If you are into 1960s "cool & strange" culture then these movies are for you. Unfortunately my high school German is long forgotten but thankfully there are English subtitles and even an English soundtrack on three of the movies.

Regretably "The Green Archer" has no English subtitles and no English audio so, if you don't sprechen Deutsch, you may have a hard time following the plot. Maybe it was never released with an English soundtrack. It's still a fine, fast-moving film to watch as it stars the great Gert Frobe. I must confess that the sight of "Goldfinger" running around the halls of a spooky old castle wearing striped pyjamas does make me smile, even if I don't have a clue as to what he is saying.

A very handsome box set which also comes with a booklet full of pictures and information. Again,(understandably) it's all in German. Highly recommended if you like this kind of stuff.
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am 21. Juli 2013
Die Edgar-Wallace-Verfilmungen der Rialto von 1959 bis 1972 zählen für mich zu den bedeutendsten Werken deutscher Filmgeschichte. Toll, dass sie nun alle perfekt restauriert auf DVD veröffentlicht wurden!
Diese erste Box, beinhaltet folgende Filme:

„Der Frosch mit der Maske“ (1959)
„Der rote Kreis“ (1959/60)
„Die Bande des Schreckens“ (1960)
„Der grüne Bogenschütze“ (1960/61)

Bei diesen Filmen hielt man sich noch sehr eng an die Romanvorlagen, was ihnen eindeutig zu Gute kam, da man sich für die ersten Filme auch gleich die Rechte an einigen der besten Romane von Edgar Wallace gesichert hatte. Drei dieser vier Filme, nämlich „Der Frosch mit der Maske“, „Der rote Kreis“ und „Die Bande des Schreckens“ kann ich getrost zu den besten der gesamten Serie zählen. Alle drei sind temporeiche Kriminalfilme erster Güteklasse. Die beiden Regisseure Dr. Harald Reinl („Frosch“, „Bande“) und Jürgen Roland haben ganze Arbeit geleistet; Darsteller, Drehbuch, Spannung, Kamera, Musik, Humor - in keinem dieser Punkte mangelt es, alles wurde brilliant durchdacht. Der perfekte Anfang einer langjährigen Reihe!
„Der grüne Bogenschütze“, ebenfalls von Jürgen Roland, weist dagegen einige Schwächen auf: Gert Fröbe stellt alle anderen Schauspieler (Karin Dor vielleicht mal ausgenommen) in den Schatten, alle anderen verblassen ein wenig - Heinz Weiss sogar sehr. Der Humor in diesem Streifen wurde nicht so fein und bedacht dosiert wie in den Vorgängerfilmen. Der überaus lustige Eddi Arent hat hier zwar eine seiner besten Wallace-Rollen, aber leider hatten Regisseur und Drehbuchautor dafür gesorgt, dass die Überdosis Humor dem Film etwas schadete, ihm Spannung entzog. Dennoch gehört „Der grüne Bogenschütze“ noch lange nicht zu den schlechten Beiträgen der Edgar-Wallace-Serie, sondern eher zum guten Mittelfeld.
Bonusmaterial gibt es reichlich: Ein 24-seitiges Booklet, welches Produktionsnotizen beinhaltet, ist in der Box vorhanden. Auf der DVD von „Der Frosch mit der Maske“ befinden sich die Original-Kinotrailer, ein alter Ausschnitt der Wochenschau über den Produzenten Horst Wendlandt und eine Fotogalerie. Außerdem ist ein hochinteressanter Audiokommentar zu „Der Frosch mit der Maske“ vom Wallace-Experten und Buchautor Joachim Kramp vorhanden.

Für mich ist diese erste Box, mit einem guten und drei überragenden Edgar-Wallace-Filmen, auch gleich die beste von allen acht Editionen. Ein absoluter Muss für alle Krimi-Fans!
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am 15. Mai 2017
Ein guter Kauf, da ich zwei der vier angegebenen Filme nicht kannte. Ein Blick in die Vergangenheit. Edgar Wallace ist Kult
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am 26. Juni 2011
Nach langem Überlegen, habe ich mich entschlossen mit dem Sammeln der Edgar Wallace DVD Boxen zu beginnen.

Diese erste Box enthält die ersten vier Streifen der Rialto-Film unter Produktion von Horst Wendlandt, die heutzutage als "die" Edgar-Wallace-Verfilmungen schlechthin gelten (es gab ja auch in den 30ern Verfilmungen des Stoffes bzw. Konkurrenzprodukte wie "Der Rächer", die es aber nicht zu einer vergleichbaren Popularität gebracht haben) und die langlebigste Kinoreihe in der Geschichte der Bundesrepublik gründeten. Enthalten sind also (übrigens ohne das charakteristische MG-Intro mit dem Spruch "Hallo,...; das kam erst später):

Der Frosch mit der Maske (1959) - auch chronologisch der erste Wallace und sicher ein Prunkstück der Serie mit überzeugenden Stars wie Dieter Eppler und Ulrich Beiger (beide hervorragend) sowie dem jungen "Blacky" Fuchsberger, die in einer spannenden Story die Romanatmosphäre auf den Bildschirm bannen. Die Geschichte rund um eine Einbrecherbande mit ihrem Chef, dem "Frosch", und den hilflosen Inspektoren, sowie der Geschichte rund um den "verlorenen Sohn" in der Lolita-Bar und dem überraschenden, fast tragischen Ende, machen diesen Film einfach gut.

Der rote Kreis (1959) - Sicher ein etwas untypischer Wallace, vergleicht man ihn mit Filmen wie dem "Frosch" oder dem später gedrehten "Zinker"; dennoch ein sehr, sehr guter Film mit dem jungen Klausjürgen Wussow, Fritz Rasp und vielen bereits bekannten Gesichtern aus dem "Frosch mit der Maske". Die Story dreht sich um den Verbrecher "der Rote Kreis" der mit Morden und Ränkepielen London in Atem hält. Äußerst spannend mit einem Ende, das viele überraschen dürfte. Mir gefällt der Film außerordentlich gut.

Die Bande des Schreckens (1960) - Wiederum viele bekannte Gesichter mit einem sehr starken Ulrich Beiger, Dieter Eppler, Fritz Rasp, Karin Dor, Blacky Fuchsberger und nicht zu vergessen, wie bei allen anderen Filmen, Eddi Arent ! Dieser Film gehört auch zweifellos zu den besseren Wallace-Verfilmungen mit ihrer Geschichte rund um die "Galgenhand". Der Film gestaltet sich als rasant, wendungsreich, einer Unzahl Verdächtiger und mit einem ebenfalls überraschenden Ende. Rundum gelungen. Allerdings etwas unpassend fand ich die oft zu hektische Filmmusik.

Der grüne Bogenschütze (1961) - Die Geschichte rund um den Milliardär Abel Bellamy und seiner unrühmlichen Vergangenheit, bringt wiederum die bekannte Besetzung aus den ersten Wallace-Jahren auf die Leinwand (Karin Dor, Blacky Fuchsberger,Eddi Arent usw.). Daneben finden aber auch der junge Wolfgang Völz und der großartige Gert Fröbe als Abel Bellamy ihr Debüt. Ich persönlich fand den "Bogenschützen" nicht so gelungen, weil die Aufklärung des Täters hinter das tete-a-tete von Fuchsberger und Dor zurücktritt und eher beiläufig (und das unspektakulär) geschieht. Darstellerisch, wie auch im Booklet beschrieben, bin ich der Meinnung, dass viele Schauspieler einfach neben den auftrumpfenden Gert Fröbe verblassen (zu Unrecht, da niemand schlecht spielt, aber Gert Fröbe einfach hervorragend ist).

Alle Filme kommen jeweils einzeln in Standard-DVD-Einzelboxen, also keine Slimcases, daher und vernünftigen Haltmechanismen. Denke ich da an andere Boxen (z.B. Family Guy) sicher positiv anzumerken. Die Hüllen sind mit ansprechendem Cover und Rücken gestaltet, daher auch einzeln im Regal eine Augenweide, da konsistent aufgemacht. Schade ist die überraschend wellige, also unsaubere Verpackung in die auch die DVD-Cover eingelegt sind. Auch, dass einige Cover etwas schief in den Hüllen hängen, da etwas unsauber zugeschnitten, ist etwas ärgerlich.
Toll wiederum ist zum einen die Box drumherum. Sie ist sehr wertig, mit Reliefdruck des Namensschriftzuges "Edgar Wallace" und Glanzdruck der Bilder (das Schwarz der Box ist matt gehalten). Also sehr liebevoll und mit Liebe zum Detail gestaltet. Dazu gibt es weiterhin ein tolles etwa 23-seitiges Booklet mit zahlreichen Produktionsnotizen zu den einzelnen Filmen, die jedem Wallace-Fan interessante Details liefern werden. Klasse.
Bonusmaterial ist spärlich, aber vorhanden. So gibt es die Original-Kinotrailer und auch ein Kurzinterview mit Horst Wendlandt zu sehen ("Papi, kannst du nicht mal was anderes drehen als nur Edgar Wallace?").
Das Bild ist lt. Box digital überarbeitet worden und neu gemastered. Ich finde, man kann es am allerbesten beim Frosch mit der Maske sehen. Keine Laufspuren, Kratzer oder Schnitte zu sehen, gut beleuchtet, Bild sehr scharf. Eigentlich unglaublich bei einem Film, der über 50 Jahre auf dem Buckel hat. Bei den anderen Filmen sieht man schon stellenweise das Alter mit einem unruhigen Bild und ein paar Kratzern, aber das gehört für mich auch einfach dazu. Allerdings bilde ich mir ein, keine Wahnsinnsverbesserungen feststellen zu können (im Vergleich zu den zahlreichen Fernsehausstrahlugnen). Insofern kein Negativpunkt von mir.
Ton ist Deutsch und, kaum zu glauben, Englisch in DD 2.0 Mono und ebenfalls recht gut. Manchmal dringt aber das Grundrauschen schon deutlich hörbar hervor.
Bild ist das original Kinoformat der damaligen Zeit, nämlich 1,66:1 oder 4:3 Vollbild, was auch eine Verbesserung zu manchen Ausstrahlungen im Fernsehen in 4:3 darstellt.

Ich finde die Box höchst gelungen und kann sie nur empfehlen. Übrigens: Sammeln lohnt, da die Box-Rücken der Editionen ein fortlaufendes Bild ergeben. Auch schön im Regal ;)

P.S.: Das FSK-Logo ist auf der Umverpackung FEST aufgedruckt. Die Einzelhüllen haben, wie gesagt, Wendecover.
Bitte beachten Sie auch meine anderen Edgar-Wallace-Box-Rezensionen.
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