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Auch für das Jahr 2014 ist sich die Ballettwelt einig, daß Robert Altman's THE COMPANY von 2003 der beste bis heute gedrehte Ballettfilm ist.

Für vom Ballett außenstehende Zuschauer ist der Film jedoch ein ereignisarmer und handlungsfreier Tanzfilm!

"Der Film hat keine Handlung, es ist ein Ausschnitt aus dem Leben. Muß immer etwas passieren? Muß jemand Krebs kriegen?" -- Robert Altman

Regisseur Robert Altman erhielt die Gelegenheit, in das 1956 gegründete Ensemble des "Joffrey Ballet" in Chicago einzutauchen und so die scheinbar ätherische Welt des Balletts zu betreten, bis hin zu den intimsten Momenten. Daß die Company dann auch noch die Zusage gab, am Film mitzuwirken, war für ihn dann die Möglichkeit, den bestmöglichsten Ballettfilm zu drehen.

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Hier sein résumé.
"Tänzer machen das Unmögliche möglich. Im Innern unseres Herzens wollen wir sein wie sie. Sie sind so schön, so verletzbar und so ausdrucksstark. Sie verkörpern das, was wir unter traumhafter Schwerelosigkeit verstehen. Natürlich herrscht in ihren Leben das gleiche Chaos wie bei uns Normalsterblichen inklusive Schwierigkeiten mit Familie und Freundschaften, in Liebesdingen und in der Arbeit.
Ich wollte mit THE COMPANY diese Welt in all ihrer Gegensätze zeigen. Hier sind Weltklasse-Künstler am Werk, die meistens schlecht bezahlt sind, von der Hand in den Mund und oft in sehr unglamourösen Verhältnissen leben.
Sie pflegen ihre makellosen Körper, rauchen gleichzeitig aber viel Zigaretten, trinken Kaffee am laufenden Band und arbeiten mörderisch lang. Zu ihrem Alltag gehören blutige Füße, zerstobene Hoffnungen und die Arbeit selbst in all ihrer alles von ihnen verlangender Schönheit. Den Hauptanreiz für diesen Film bildete die Möglichkeit, Teil dieser Gruppe von Künstlern, Träumern und Menschen zu sein.
Jeden Tag und unter unmöglichen und dramatischen Bedingungen sind Tänzer mit dem konfrontiert, was uns alle angeht: die biologische Uhr, die uns sagt: NEIN. Manchmal besiegen die Tänzer in der Arbeit buchstäblich diese Kräfte. Die Tatsache, daß sie (wie wir alle) letztendlich aber der Zeit unterliegen werden, schmälert oder gefährdet jedoch nicht ihre Anstrengungen. Im Gegenteil: Dieser Kampf ist eine Bereicherung für sie und für uns.

Ich empfinde es als Privileg, daß man mir erlaubt hat, in die Welt der Tänzer des Chicago "Joffrey Ballet" Einblick zu bekommen, und fühle mich überglücklich, meine Erfahrungen mit dieser großartigen Gruppe durch den Film mitzuteilen."

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Trotz der Topstars wie Malcom McDowell, James Franco und Neve Campbell, sind die eigentlichen Stars die begnadeten Tänzerinnen und Tänzer des "Joffrey Ballet", zusätzlich jedoch noch verstärkt durch das bei den Horrorfilmfans bekannte SCREAM-Schnuckelchen Neve Campbell. Ihre Leidenschaft für das Ballett wurde für sie schon im zarten Alter von 6 Jahren zur Passion. Sie tanzte in der "National Ballet School Of Canada", bis sie sich jedoch der Schauspielerei zuwandte und Ballett aufs Abstellgleis stellte. Da sie aber im Film bei den schwierigeren Tanzszenen nicht gedoublet werden wollte, nahm sie nun verstärkt Ballettunterricht.

"Wenn du zwei Tage pausierst, wirft es dich um zwei Wochen zurück!"

Und so trainierte Neve bis zu 8 Stunden am Tag, 6 Tage die Woche. Mit Erfolg, denn im Film geht sie zusammen mit den anderen Tänzern auf, so als wäre sie ein natürliches Mitglied des professionellen Ballettensemble.

Malcom McDowell spielt Alberto Antonelli, den Direktor der Company. Neve Campbell die Balletttänzerin Ry, (Abkürzung von Ryan) und James Franco spielt Ry's Freund Josh.

DVD:

Die Bildqualität (Format 2,35:1, 16:9 anamorph) ist grandios, noch getoppt durch den Dolby Digitalen Sound 5.1 (Deutsch wie Englisch), mein Heimkinosytem verleiht meinem Wohnzimmer einen wundervollen räumlichen Klang.

Extras.
- Kinotrailer
- Audiokommentar von Robert Altman und Neve Campbell (Leider ohne deutsche Untertitel)
- Interviews mit Robert Altman und Neve Campbell
- The Making-of
- "The Passion of Dance"-Feature
- Erweiterte Tanzszenen
- Isolierte Tanzszenen
- Produktionsnotizen
- Cast & Crew Infos

BEWERTUNG:
5 ballettbegeisterte Tanzsterne für den bis Dato besten Ballettfilm, der auf den abgedroschenen Klischeeschnickschnack verzichtet und einen unpompösen Einblick in die Welt des Ballett im Spielfilmgewand gibt.

Die Tanzszenen, sei es nun beim Klassischen Ballett, oder dem Modernen, zeitgenössischen Ballett, wurden eindrucksvoll in Szene gesetzt: Choreografie, Tanz, Kostüme, Musik und Setting wie Bühne, einfach fulminant. Man drehte einen Groß an Tanzszenen komplett, um so gut wie es nur geht auf Schnitte zu verzichten.

FAZIT:
THE COMPANY-Das Ensemble, ist eine stimmige Ode an das Ballett!
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am 29. August 2011
Dieser Film bietet Einblick in den Alltag einer Company und in die Privatleben der Beteiligten und ist dabei sehr viel näher an einem Dokumentar- als an einem Spielfilm.

Die Tanzszenen dominieren die Handlung und spielen ihrerseits in einer ganz anderen Liga, als man es sonst von Ballettfilmen gewohnt ist. Auch geht es nicht in erster Linie um irgendeine Handlung, eine Liebesgeschichte oder ein Drama, das in Spitzenschuhe gepresst wurde, sondern schlicht und ergreifend um den Tanz.

Auch wenn man selber kein Tänzer ist, kann diese DVD begeistern. Man kann vielleicht nicht nachfühlen, hat nicht selber erlebt, was für eine Selbstaufgabe dazu gehört, wenn man erfolgreicher Tänzer sein will, wohl aber machen die Szenen dieses Filmes das entbehrungsreiche Leben eines Tänzers deutlich. Und so nimmt einen der Film mit seiner Intensität und seiner offensichtlichen Realitätsnähe gefangen, auch wenn er "nur" aus relativ unzusammenhängenden Szenen besteht.
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am 2. August 2005
Ich bin selber ausgebildete Ballettänzerin und habe mich so auf diesen Film gefreut, zumal ich auch Neve Campbell sehr gerne mag. Leider lief der Film in Frankfurt nur absolut kurz im Kino und ich habe es verpasst reinzugehen. Letztes Wochenende habe ich ihn dann endlich mit einer Ballett-Freundin angesehen und wir waren beide sehr enttäuscht. Die Story ist absolut dürftig, die Charactere werden nicht genug ausgeleuchtet. Selbst die Tanzszenen können leider nicht wirklich überzeugen.
Wir Tänzer sind gar nicht so verschroben und verrückt, wie es dort dargestellt wird !!!
Wer sich für Ballett interessiert, sollte eher auf "Center Stage" zurückgreifen, dieser Film ist wirklich mit einer netten Story und grandiosen Tanzszenen gefüllt.
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am 22. September 2004
Ich habe den Film im Kino gesehen und war hin und weg, da ich selber auch Tänzer bin, zwar Lateinamerikanisch. Ich fand ihn einfach nur klasse, vor allem die Tanzszenen waren einfach nur toll. da bekommt schon irgendwie Lust drauf selber damit anzufangen. Also Menschen, die das Tanzen lieben, so wie ich, werden viel Freude mit dieser DVD haben. Also wer sich für Ballett und generell fürs Tanzen interessiert, sollte sich diese DVD bestellen, ich werde esauf alle Fälle machen, gut man weiß nicht, was an Zusatzmaterial dabei ist, aber der allein würde mir auch schon reichen!!!
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am 10. April 2013
Schließe mich den ersten drei 2-Stern-Rezensionen an.

Der Film zeigt Tanzszenen aus Bühnenaufführungen (Ballett, Modern), einige - auf mich wenig glaubwürdig wirkende - Szenen in Trainingssituationen und diverse Szenen aus dem Privatleben der Tänzer, die für mich kaum etwas aussagen, weder emotional noch handlungsmäßig.

Die Ausschnitte aus Bühnenaufführungen sind überwiegend interessent.
Leider zwingt die Kameraführung oft eine bestimmte Betrachtungsweise auf und nimmt damit die Möglichkeit, Details zu sehen, die mir relevanter erscheinen würden.

Die einzelnen Szenen wirken wie ohne wirklichem rotem Faden relativ willkürlich aneinandergereiht, ohne erkennbaren Höhen und Tiefen. Der Film hinterließ bei mir Langeweile und Leere statt Motivation und/oder Unterhaltung.
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am 18. April 2005
Das Positive vorab: Die Tanzszenen sind wirklich toll. Und die drei Sterne bekommt er auch ausschließlich wegen dieser Szenen.
Das war es dann auch schon mit dem Lob für The Company.
Der Film besteht in der Hauptsache aus einer Aneinanderreihung von Szenen, die keine erkennbare Verbindung und schon gar keinen dramaturgischen Sinn haben.
Es gibt so viele Charaktere in dem Film,aber keiner wird wirklich ausgeleuchtet. Selbst die Hauptdarstellerin, Neve Campbell, die ich sehr mag, bleibt seltsam distanziert und uninteressant.
Es hätte sicher viele faszinierende Themen und Ansatzpunkte in dem Umfeld so einer Tanztruppe gegeben. Schade nur, dass keiner davon ernsthaft aufgegriffen und behandelt wurde.
Wenn ich das vorherrschende Gefühl beim Ansehen der DVD beschreiben sollte, würde ich sagen: Wachsende Verwirrung. Ich habe mich mehr als einmal gefragt: Was sollte diese Szene in dem Film? Hab ich irgendetwas verpasst, was dem Ganzen einen Sinn geben würde? Und wer ist das schon wieder?(Ich hätte gewarnt sein sollen, als ich den Namen Robert Altmann gelesen habe.)
Wenn es der Sinn dieses Projekts war, das wahre Leben in einer Tanztruppe zu zeigen, hätte man meines Erachtens besser daran getan, eine richtige Dokumentation zu drehen. Die wäre sicher spannender geworden.
Mein Fazit: Wer die DVD nur wegen der Tanzszenen kauft, kann kaum etwas verkehrt machen. Wer aber eine Handlung erwartet, und sei sie auch noch so dünn, dem kann ich nur raten: Finger weg.
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am 4. September 2007
Ich habe einen schönen romantischen Tanzfilm erwartet und eher nur tanzen bekommen und kein bisschen Romantik.
Kann man sich sparen.
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am 4. September 2004
Ich habe The Company im Kino gesehen und war von den tollen Tanz szenen beeindruckt. Der Film wirkt sehr authentisch, manchmal wie ein Dokumentarfilm, in dem man einfach echte Tänzer gefilmt hat. Dieser Film hat wenig mit Hollywood (wie zum Beispiel Center Stage), aber umso mehr mit Ballett zu tun. Hier hat man sich nicht unbedingt um eine Handlung bemüht, sondern versucht, den Alltag der Berufstänzer zu zeigen. Ballett und Tanzfans werden bei den atemberaubenden Tanzszenen garantiert auf ihre Kosten kommen, weniger Interessierte wohl nicht.
Vorab weiß ich natürlich nicht, über welche Ausstattung und Extras die DVD verfügen wird, aber der Kauf lohnt schon allein wegen des Filmes!
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am 29. Januar 2005
Habe mir die DVD gekauft und bin insgesamt enttäuscht. Der Film ist sehr realistisch, hat jedoch keinen roten Faden. Die Handlung besteht aus Tanzsequenzen und kurzen Dialogen. Irgendwie wirkt der Film nicht "als Ganzes". Es wäre sicher besser gewesen, diesen Film als reinen Dokumentarfilm zu drehen. Dann hätte man sich die mühsamen Dialoge schenken können und sich voll und ganz auf die gelungenen Tanzszenen konzentrieren können.
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