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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
17
Balzac und die kleine chinesische Schneiderin
Format: DVD|Ändern
Preis:13,98 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 16. Juni 2017
Balzac ist ein ganz ruhig gedrehter Film.Das kann nur ein asiatischer Fimemacher. Die Kulturrevolution wird diesmal von Balzac-literatur in den Köpfen der zwei beiden liebenden Protagonisten gerettet. Sehenswert, aber ein ruhiges vergnügen
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am 9. April 2012
besser haette man das buch kaum verfilmen koennen - super literaturverfilmung auf zwei zeitebenen einer bittersuess (vielleicht etwas zu suess) erzaehlten geschichte mit wunderschoenen bildern einer untergegangenen landschaft
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. November 2015
Lieferung Einwandfrei, guter Spielfilm, aussehen der Hülle gut leichte gebrauspuren, Manko der DVD an Anfang des Films bisschen tonschwirichkeiten und ein kleiner kurzer Hänger im Film aber es macht nichts aus . Ansonsten kann man weiter empfehlen.
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am 1. August 2011
Dies ist ein liebevoller, sehr sensibler Film. Für Asienliebhaber auch informativ.
Dazu passend, weil konträr: Maos letzter Tänzer!
Werde mir auch die Bücher kaufen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 7. September 2004
Inhaltsangabe der DVD:
China 1971. Im Zuge der Kulturrevolution werden der 18-jährige Luo und der 17-jährige Ma zur Umerziehung aufs Land geschickt. Bei harter körperlicher Arbeit sollen sie den Einfluss ihrer bourgeoisen Familien kompensieren. Kultur ist verpönt, Bücher gelten als Feinde der Revolution. Als die jungen Männer auf die Tochter des Schneiders treffen, verlieben sich beide in sie. Die Dorfschönheit ist von vielen begehrt, doch Ma und Luo entdecken einen Schlüssel zu ihrem Herzen: Die wissbegierige Analphabetin hungert nach Literatur und Geschichten. Ma und Luo gelangen in Besitz eines verbotenen Romans von Balzac. Die Liebesgeschichte verändert ihr Leben...
Zusätzliches Bonusmaterial:
Making of, Interviews
Filmemacher Sije Dai war als Autor ein bislang eher unbeschriebenes Blatt. Der 1954 in China geborene jetzt in Paris lebende Dai sorgte jedoch mit seinem 2002 erschienen Buch "Balzac et la petite tailleuse chinoise" für viel Aufregung in seiner Wahlheimat. Bernard Pivot, Frankreichs Literaturpapst, soll in seiner Fernsehshow gesagt haben: "Wenn dieses Buch kein Bestseller wird, dann ist meine Sendung zu nichts mehr gut." Ähnlich lobpreisend gab sich "Le Figaro", er empfahl: "Wenn Sie nur einen Roman dieses Jahr lesen wollen, dann lesen Sie diesen: Er wiegt hundert andere auf." Das Buch wurde ein europäischer Verkaufsschlager und die filmische Umsetzung durch den Autor selbst zwang sich nahezu auf.
Fazit
Die ruhigen Bilder, untermalt durch die musikalische Begegnung von Mozart mit traditioneller chinesischer Musik, erlauben dem Zuschauer eine Reise in eine scheinbar verzauberte Welt. Der Film, der neben dem romantischen auch ein unterhaltsames Element in sich beherbergt, ist eine Liebesgeschichte und gibt auch ein Einblick in die chinesische Kultur vor Maos Tod.
40 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. Februar 2011
Dieser Film ist - ebenso wie das Buch - absolut empfehlenswert, diese DVD gehört zu den schönsten, die ich gesehen habe, faszinierend, authentisch, da ich dieses chinesische Bergland kenne,und die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht, wunderbar gespielt, einfach grandios.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 16. Dezember 2011
Gute Schauspieler (alle samt aus China) in einem interessanten Film mit Einblicke in das chinesische Leben um 1970 -Kulturrevolution-. Liebenswerte Geschichte. Erstaunlich, dass das Französische Filmteam Dreherlaubnis in China bekommen hat, um den Film an den original Schauplätzen des Romans zu drehen.(der Film darf in China nicht gezeigt werden)
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 1. März 2006
Darauf habe ich gewartet und nun kann ich mich wie ein Geier darauf stürzen: "...das Buch ist viel besser...", "...ist im Film alles anders...", "...wieder mal nicht an die literarische Vorlage gehalten...". Bla, bla, bla.
Ich lasse andere für mich lesen. In diesem Fall den Autor selbst. Und er hat seinen eigenen Stoff filmisch nun mal so umgesetzt, weil er es so wollte und das ist sein gutes Recht und auch einfach gut so.
Manchmal bekomme ich den Eindruck, dass unsere wissensdurstigen Leserlinge ein wenig über's Ziel hinaus schießen und die Biografie besser kennen, als der, der sie durchlebt hat. Wenn ich einen Film genau parallel zum Buch drehe, wozu brauche ich ihn dann noch. Wollen die Menschen genau das sehen, was sie mit den Bildern ihrer Phantasie nach dem Lesen eines Buches assoziieren oder ist es nicht wünschenswert einfach eine andere Vision, die Sichtweise eines Anderen (und in diesem Fall desjenigen, der es am besten wissen mus) vorgesetzt zu bekommen?
Schnauf...
Zum Spruch, "sieh dir nie im Kino einen Actionfilm zusammen mit einer Frau an", ergänze ich, "sieh dir nie eine Literaturverfilmung mit jemandem zusammen an, der das Buch schon gelesen hat". Vermutlich können beide Situationen zu einem gründlich verdorbenen Abend beitragen.
Schnauf, die zweite...
Die Handlung hat einige, aber wenige, Längen, die grundsätzlich von den faszinierenden Landschaftsaufnahmen und der Klarheit der Farben wettgemacht werden.
Zu diesen unglaublich schönen Bildern (egal ob Touri-Hochburg mit Müllbergen oder nicht, man muss ja nicht gleich überall hinfahren, von wo man mal tolle Aufnahmen gesehen hat -schnauf, die dritte...) kommen noch die Darsteller, deren weiblicher Anteil (für den man(n) sich wohl mehr interessiert) in echter Konkurrenz zu den Landschaftsbildern steht.
Die Handlung beschreibt eine sanfte Liebesbeziehung, im weitesten Sinn eine Dreierbeziehung. Zwei jugendliche "Intellektuelle" Städtler werden zur Umerziehung in diese "öde" Gegend geschickt. Dort lernen sie, wenn sie nicht gerade Dünger auf die Felder tragen, die Tochter des ortsansässigen Schneiders kennen, ein einfaches Mädchen das nicht lesen kann, und verlieben sich in sie. Der eine mehr, der andere weniger oder auf andere Art. Mit einem "cleveren" Trick kommen sie an versteckte Bücher eines "Mitschülers", stibizen diese und lesen der "kleinen chinesischen Schneiderin" einen Roman von Balzac vor.
Am Rande gibt es immer wieder liebevolle, aber nie bloßstellende, Seitenhiebe auf die sprichwörtliche Bauernschlauheit. Die Bauern glauben ihre Lehrlinge im Griff zu haben und verteilen auf diese Weise ungeahnte Freiheiten an ihre Schüler, die ihnen als Gegenleistung Stücke wie: "Mozart sehnt sich immer nach dem Vorsitzenden Mao" auf der Violine vorspielen.
Mein Tipp: Einfach anschauen (am besten, wenn überhaupt, das Buch hinterher lesen) und sich eindreiviertel Stunden wohlfühlen und entspannen.
Die DVD (ach ja, mein Gott, es ist tatsächlich nur eine, wie unangenehm -schnauf, die letzte !) ist mit der deutschen und der Originalfassung, untertitelten Interviews mit Regisseur und Darstellern, einem Trailer und dem Making Of bestückt. Was kann man eigentlich noch mehr von einer DVD erwarten, vielleicht eine fröhlich blinkende Lichterkette, die man sich um den Fernseher hängen kann (man, man, man, man)
28 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 4. Mai 2008
In einer Gesellschaft, die überflutet ist von "Kultur", wo es gar nichts kostet, Kultur zu konsumieren, ist dies die wunderbare Botschaft von der Kraft der Kultur, in einer kulturfremden, ja -feindlichen Umgebung.

Kultur wird als bourgeois verdammt, Bücher verbrannt. Die Geige kann nur gerettet werden, weil die Bauern Mozart für einen Komponisten von Mao halten.

Und dennoch: sie hören die Geige, sie hören Mozart und sind verzaubert.
Welche Kraft kann Kultur in dieser Umgebung entfalten !

Gleiches gilt für die Romane von Balzac. Die kleine Schneiderin lernt durch die Literatur ihre Bestimmung für das Leben kennen. Sie geht konsequent diesen Weg.

Filme, wie dieser oder padre padrone, rühren mich immer sehr an. Diese Menschen erfahren Kultur als existentiell.

Welche grössere Bedeutung könnte sie haben ?
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 29. Mai 2015
Das Werk versteht es zweifellos eine hervorragende Kombination aus schauspielerischer Brillanz, visueller Pracht und angenehmer Stille zu kreieren.
Mit einem wahrlich erwähnenswerten, gar hohen Maße an Feingefühl, erschuf man eine erfrischend liebevolle Erzählweise, die Charaktere wirken niemals blass und ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, dass dieser entzückende Film kaum sein Publikum findet.
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