CM CM Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Mehr dazu TDZ HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusic BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
31
4,3 von 5 Sternen
Careless Love
Format: Audio CD|Ändern
Preis:5,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


TOP 500 REZENSENTam 9. Juni 2017
Madeleine Peyroux startete ihre musikalische Erwerbstätigkeit als Straßenmusikantin. Dabei schon von einer Karriere zu sprechen, wäre verfrüht. Sie war jedoch so gut und bei ihren Auftritten stimmlich so präsent, Aufmerksamkeit fordernd, dass sie diese bekam und mit der Einladung zu einer Studioaufnahme ein wunderschönes Debutalbum mit "Dreamland" aufnahm, welches sich hunderttausende Mal verkaufen ließ. Andere Künstler lassen einem solchen Erfolg oft gleich eine Zweitausgabe folgen, solange man noch in aller Leute Ohren ist. Peyroux nicht. Sie verzichtete ganze 8 Jahre auf eine zweite Veröffentlichung, machte allerdings weiter Lifemusik.

Careless Love war dann diese zweite Veröffentlichung, der inzwischen noch eine ganze Reihe weiterer folgten, so viel, dass ein "Best off - Album" inzwischen immerhin mit 2 CDs bestückt werden konnte.

Auf dem zweiten Album sind eine ganze Menge Coversongs zu hören. Schon der Beginn mit Leonard Cohens "Dance me to the end of love" ist eine geniale Interpretation. In ähnlicher Weise wie Cohen melancholisch ist die Stimmfarbe Peyroux, die Art, wie sie den Vortrag dramatisiert, indem sie die Töne schiebt, modeliert, dehnt unverwechselbar. Die hochkarätige Begleitung, Musiker, die schon mit Holy Cole und anderen Stars im Studio standen tun ihr Übriges.
Peyroux zeigt hier auch mit "Dont wait too long", dass sie auch Eigenes zu sagen hat. Insgesamt 12 Songs in 43 min, die immer wieder zum Auflegen der Scheibe animieren.
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Oktober 2004
"The Lady sings the blues", der Song ist für immer mit Billie Holiday verbunden und mit der unverkennbaren Stimme einer Sängerin, die das Jazz-Lexikon als "zart und sarkastisch, relaxed und gespannt, direkt und distanziert, lebenslustig und resigniert" beschreibt.
Mit einer solchen Sängerin und ihrer Stimme verglichen zu werden, kann tödlich sein. Zu schwer ist die Last des großen Namens, und vielleicht ging es Madelaine Peyroux genau so, als sie vor acht Jahren mit ihrem Debüt-Album "Dreamland" herauskam und alle Welt auf die verblüffende Ähnlichkeit mit der Jazz-Ikone hinwies.
"Wie Billie Holiday", hieß es damals beispielsweise im US-Nachrichtenmagazin TIME, "hat Peyroux eine bittersüße, nach gebrochenem Herzen klingende Altstimme; sie zieht die Töne in die Länge und schlittert plötzlich an ihnen herab, sie findet Emotionen eher im Langsamen, Traurigen, Verblassenden, denn im plakativen Gefühlsausbruch."
Madelaine Peyroux war gerade 22 Jahre alt, als sie schlagartig nach oben katapultiert wurde und ihr Album - mit prominenten Begleitern wie dem Saxophonisten James Carter und der Geigerin Regina Carter - weltweit mehr als 200.000 mal verkauft wurde. Als 13-Jährige war sie gemeinsam mit ihrer - bei einer internationalen Bank tätigen - Mutter von Brooklyn nach Paris gezogen. Mit 16 fing sie an auf der Straße Musik zu machen. Jahrelang tourte sie mit einer Straßenmusikerband und einem Repertoire aus Jazz-Klassikern der 30-er Jahre durch ganz Europa.
Nach ihrer Entdeckung war sie plötzlich Gast der großen Festivals. "Ich hatte die Gelegenheit mit fantastischen Musikern aufzutreten", sagt sie, "ich hätte ewig so weitermachen können, entschied mich aber irgendwann dazu, auf die Bremse zu treten und eine Auszeit zu nehmen." So wird sie im Presseinfo zu ihrem neuen Album "careless love" zitiert, das eine elektrisierende Stimme und eine reife, starke Sängerin hören läßt, die nicht nur bestehen kann neben den aktuellen Shooting-Stars unter den Jazz-Frauen, sondern ihre ganz eigene Note mitbringt.
Ja, diese Lady singt den Blues tatsächlich so, dass man an Billie Holiday denken kann. Ihre dunkel getönte Stimme hat eine ähnlich elastische Intonation, sie dehnt die Töne, sie lässt sich in die Melodien fallen, als wären die Songs eine Hängematte, die vom festen und klaren rhythmischen Gerüst getragen und zusammengehalten wird. Aber Madelaine Peyroux ist keine Epigonin, sie spielt nicht nostalgisch mit einer aufgesetzten Maske, sie entdeckt ihre eigene Billie Holiday in sich selber, und die ist eine Frau von heute, eine erfahrene, souveräne Sängerin, die mit Standards und jüngeren Titeln, mit Swing und Country-Balladen, mit Songs von Leonard Cohen oder Josefine Baker, vor allem aber mit einer Reihe von herausragenden Bluesnummern ihre eigene Geschichte erzählt.
"Sometimes you've got to loose it all, before you find your way", singt sie im kräftig swingenden DONT WAIT TOO LONG, eine Eigenkomposition, die sie zusammen mit dem Produzenten des Albums, Larry Klein, geschrieben hat. Larry Klein, der mit Joni Mitchell verheiratet war, mit Tracy Chapman, Holly Cole oder Peter Gabriel gearbeitet hat, gibt dieser Stimme einen Rahmen aus handgemachter Musik, von erstklassigen Sessionmusikern eingespielt.
Da gibt es Gitarren (Dean Parks), Piano, Hammond-Orgel (Larry Goldings), Bass (David Piltch), Drums (Jay Bellerose), und die klassisch gedämpfte Trompete (Lee Thornburn). Das ist betörend schlicht und klingt noch immer nach Straßenmusik oder nach den Clubs, in denen Madelaine Peyroux nach ihrem Abtauchen aufgetreten ist.
Ihrer zweiten Heimatstadt Paris singt sie ein Liebeslied auf französisch (J'AI DEUX AMOURS), mit dem die nach Frankreich ausgewanderte Amerikanerin Josefine Baker nach dem Zweiten Weltkrieg die dort stationierten US-Truppen unterhalten hatte. Mit dem Titelsong CARELESS LOVE ehrt sie Bessie Smith, zu deren Repertoire der Song gehörte. Mit dem Schlusslied THIS IS HEAVEN TO ME bekennt sie sich zu ihrem eigenen Himmelsweg, der sie unten auf der Straße bleiben lässt, so wie es das CD-Cover anzeigt: Da sitzt eine Frau in einer einsamen Hinterhofstraße - vielleicht irgendwo in New York - auf einem schlichten alten Holzstuhl, die nackten Füße auf dem Asphalt, das bauschige Kleid hat die Farben der Umgebung, Madelaine Peyroux hat ihren Kopf in die Hände gestützt und starrt mit großen Augen den Fotografen an. Ihr Blick ist "relaxed und entspannt, direkt und distanziert, lebenslustig und..."
Wir wünschen uns, dass diese Sängerin mit Eigensinn nicht resigniert und dass sie nicht wieder von der Musikindustrie fallen gelassen wird, damit wir nicht nur alle acht Jahre an ihrem Weg teilnehmen dürfen, der zum Blues zurückführt und ihn in die Gegenwart rettet.
0Kommentar| 48 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. März 2005
Seit Weihnachten genieße ich diese extrem schöne Musik, die weder dem Jazz noch dem Folk so richtig zuzuordnen ist. Aber macht das was? Je häufiger ich die Stücke höre, desto mehr Details nehme ich wahr - abgesehen von den teils wirklich guten Texten. Ich kann Madeleine Peyroux wärmstens empfehlen an Menschen, die melodische Musik mögen, die eine ruhige, freundliche, optimistische Grundstimmung erzeugt und die dennoch spannend und abwechslungsreich bleibt. Wie ihr das gelingt? Vielleicht durch die eher sparsame Instrumentierung, vor allem durch die sehr ausdrucksstarke Stimme.
Einfach fantastisch.
0Kommentar| 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Januar 2005
Aufmerksam geworden durch eine Vorstellung im Radio wurde ich sehr sehr neugierig und war beim Hören doch noch überrascht: 12 Titel, musikalisch unterschiedlich aber durchweg alle gut!Es gibt sie noch, Musiker mit Sensibilität, mit Freude am Musizieren, mit Mut zu genial einfachen, sparsamen (im besten Sinne) Soli. Die Band hat einen wunderbar erdigen Sound (mit Hammond-Orgel!!), dazu die charaktervolle, lebendige Stimme von Madeleine Peyroux. Wann hörte ich je so schöne blue notes gesungen?
Möchten Sie 49 Minuten konzentriert gute Musik, ehrlich, authentisch, herzlich dann ist hier mein Tip: KAUFEN !!!!!
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Dezember 2012
Madeleine Peyroux ist eine Chanson Sängerin, durch (musikalisch) und durch (stimmlich). Dieses Album als jazzigen Chanson anzulegen war ganz sicher keine schlechte Idee. Die Covernummer von Leonard Cohen, Dance me to the end of love, wird dem Original nicht gerecht, aber ist wiederum so schön im Chanson verfasst, das man es ihr überhaupt nicht übel nimmt. Man kann über dieses Album auch nicht behaupten das es Songs gibt die herausstechen, die einfach hängen bleiben oder zu Ohrwürmern fungieren. Aber man kann auch nicht meckern oder etwas Abwertendes sagen. Von daher Vier Sterne plus.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Mai 2013
Ich habe die CD Careless Love bei Entertainment Warehouse Germany bestellt. In der Warenbeschreibung des Verkäufers steht: "Brandneues Produkt aus unserem Lager in 3-5 Tagen geliefert".
Heute, nach 14 Tagen Wartezeit, ist nun die CD angekommen. Sie hatte keine Schutzfolie, die Plastikhülle war stark zerkratzt und die CD lag einfach lose drin und klapperte.
Ich habe sie als Geschenk gekauft und in dem Zustand, in dem sie bei mir angekommen ist, kann ich sie leider nicht verschenken.
Die Musik finde ich schön, die CD kann weiter empfehlen, den Verkäufer nicht.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. März 2013
Für mich die bisher beste CD von Madeleine Peyroux. Ihr schmelzendes, verführerisches "J'ai deux amours" ist für mich zum Ohrwurm und Inbegriff lasziver Entspannung geworden. Hier stimmen Stimme, Instrumentation und Text in besonderer Art und Weise. Auch die restlichen Titel sind in der typischen Peyroux-Interpretation musikalische Leckerbissen. Um abzuschalten, in Blue-Hour-Laune zu kommen oder einfach nur, um dem Mainstream im Radio zu entkommen, eignet sich die CD hervorragend. Neugierig geworden? Unbedingt mal reinhören und sich fallenlassen. Es lohnt sich!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Februar 2013
Darf man sagen eine Sängerin habe eine schwarze Stimme, oder ist das eventuell politsch nicht korrekt? Vorsichtshalber sage ich Madeleine Peyroux ist, zumindest stimmlich, eine Enkelin von Mrs. Peggy Lee und die hatte eine schwarze Stimme. So hieß es jedenfalls früher. Der Stimmumfang ist nicht besonders groß, das hat auch Peggy Lee nicht geschadet, es ist die Phrasierung mit der sie eine intime Atmosphäre erzeugt. Man hört gerne zu, es ist auch etwas zum Tanzen, aber nur mit der Dame des Herzens. Die Kleine Band ist makellos und Stilsicher.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. April 2009
"Careless Love" kam 8 Jahre nach Madeleine Peyroux` gefeiertem Debüt Dreamland" heraus, angeblich teilweise aus gesundheitlichen Gründen, teilweise weil sie sich mit ihrer Plattenfirma überworfen hatte und in der Folge die meiste Zeit mehr oder weniger in Paris lebte. Die Titel sind breiter gefächert, Leonard Cohen's, "Dance Me to the End of Love" ist dabei (nie hatte ein Leonard Cohen-Song mehr Swing, gefällt mir besser als das Original), Bob Dylan's "You're Gonna Make Me Lonesome When You Go" (nie hatte ..... s.o.), selbst Hank Williams ("Weary Blues"). Ein einziges Original findet sich auf dieser CD, "Don't Wait Too Long" (geschrieben zusammen mit Jesse Harris und Larry Klein). Und natürlich die unvermeidliche Erinnerung an Billie Holiday mit "Careless Love", da ist nach wie vor verblüffend viel Ähnlichkeit, was aber keineswegs schlecht ist.

Man kann den Mangel an eigenen Stücken natürlich beklagen, aber man muss zugeben, dass die Auswahl der Cover-Stücke einen makellosen Geschmack beweist. Viel bessere Musik kann man nicht covern. Und viel besser kann man's auch nicht covern.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Dezember 2012
durch zufall bei amazone entdeckt bin ich begeistert von der schönen warmen jazzigen stimme und kann diese nur weiter empfehlen als untermahlungsmusik für ihre feier oder für ein candel light dinner zu zweit.
simone
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

Half the Perfect World
5,97 €
Dreamland
4,99 €
Secular Hymns
7,97 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken