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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
14
3,2 von 5 Sternen
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am 12. März 2016
Dieser Film zeigt die zweifelhafte Moral einer von politischen Kontraversen zersplitterten USA: Erzkonservative Selbstjustiz, die sich am liebsten die Zähne ausreist wenn schon der erste Milchzahn zu wackeln beginnt, versus "Universal Love" Liberalismus, das zugunsten dem intrinsischen Motiv der Selbstverwirklichung innerhalb des Proletariats über alles andere hinwegsieht.

Dem recht offensichtlichen Subtext ist zu entnehmen, das keine dieser extremen Sichtweisen recht behält ... jedoch auf beiden Seiten mit Konsequenzen verbunden ist, derer man sich im vorhinein nicht bewusst war oder schlicht verdrängen mochte. "Naivität" scheint damit ein Charakteristikum beider Gesinnungen, welche in ihren Grundzügen auch heute noch die amerikanischen Werte prägt (im positiven wie auch im negativen Sinne zu verstehen). Im Vergleich dazu könnte man behaupten, dass das alte Europa mit Nachsehen auf die Entwicklung/Popularisierung dieses Diskurses stagniert - denn die darin wurzelnde Zereissprobe findet sich ebenso hierzulande. Doch was sind die Alternativen? Wo findet sich die Mitte? Der Film gibt dazu keine Antwort, aber bietet eine Vergegenwärtigung des Konfliktes - und das auf hohem Unterhaltungsniveau.

Ein beeindruckendes Drehbuch, meisterhaft in Szene gesetzt, hervorragende Platzierung der musikalischen Untermalung John Williams' und eine Besetzung, deren Charakterdarstellung etwas unvereinbares zu vermitteln versucht und dabei volle Punktezahl erreicht.

Ganz klar eine Empfehlung!
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am 9. April 2017
... um mitreden und urteilen zu können kann man sich den mal ansehen aber für die Sammlung ist er sicher nichts -
die BQ ist i. O.
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am 7. April 2013
Lou Jean (G. Hawn) und Clovis (W. Atherton), beide vorbestraft, wollen ihr Kind zurück, das jetzt in der Kleinstadt Sugarland in Texas bei reichen Adoptiveltern lebt. Nachdem Lou Clovis hilft, aus dem Bau auszubüchsen, machen sie sich auf dem Weg. Als sie im Affekt den Polizisten Slide (M. Sacks) zur Geisel nehmen, bleibt ihre Reise nicht länger geheim... Steven Spielbergs erster Spielfilm fürs Kino gehört zum New Hollywood: originale Schauplätze, damals recht neue Schauspieler und mit Außenseitern bestückte Hauptrollen.

Die glohreiche Polizei, mit so vielen Wagen vor Ort und dennoch machtlos weil sie immer im letzten Moment zurückgepfiffen wird. Die Presse ist hauptsächlich daran interessiert, eine Story zu verkaufen und nimmt dafür auch Schmerzen auf sich. Sehr einnehmlich legt Spielberg den Konflikt zwischen Gesetz und Selbstjustiz dar, indem er ein paar selbst ernannte Hilfssheriffs auf die Flüchtlinge hetzt - ein Seitenhieb auf die Waffengeilheit der amerikanischen Gesellschaft und nebenbei gemerkt eine Tatsache, die 39 Jahre später nicht groß anders ist. Der absolute Hammer sind aber die von Spielberg gelieferten Tiermetaphern, die vor allem aus Hawn und Atherton Vieh machen. Da wäre einaml das Baustellenklo auf dem Acker (!), und die Szene, in der der Konvoi in eine Kleinstadt einfährt und dabei so viele Menschen das Auto der Flüchtenden umkreisen, dass man sofort an die Hatz und Zurschaustellung der spanischen Stiere denken muss. Eine weitere denkwürdige Szene gilt den Polizisten, die bei ihrer Verfolgung natürlich Benzin brauchen und plötzlich wie Heuschrecken oder Termiten eine Tankstelle plündern. Bilder, durch welche "Sugarland Express" eine skurrile Note verpasst bekommt.

Spielberg hat alles richtig gemacht, sein kritisches Roadmovie ist facettenreich und spannend und erhält verdient die Höchstwertung.
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am 2. Januar 2006
Ein weiterer Spielberg-Film, der im Gegensatz zu seinen anderen Filmen (Jaws, E.T., Jurassic Park, Schindlers List etc.) heute ziemlich unbekannt ist. Zu Unrecht, denn der Streifen ist nicht schlecht. Ein junges Paar(Goldie Hawn und William Atherton) befindet sich auf der Flucht vor der Polizei von Texas. Während beide im Knast einsaßen, wurde ihr gemeinsames Kind zur Adoption freigegeben. Verzweifelt macht sich das Pärchen auf die Suche nach ihm - und werden dabei eher unfreiwillig zu Entführern. Leider kidnappen die beiden unterwegs nicht nur einen alten Buick Century, sondern auch noch einen Texas State Trooper, und nun ist den beiden naiven Eltern die ganze Polizei von Texas auf den Fersen.
Das actionreiche Drama, das sich lose an eine wahre Geschichte anlehnt, war an den Kinokassen nicht sehr erfolgreich. Eigentlich schade, denn die Story ist berührend, ohne melodramatisch zu sein. Ein echter geheimtipp außerdem für Fans amerikanischer Straßenkreuzer - es gibt viele, viel Polizeiautos der frühen 70er Jahre zu sehen.
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TOP 1000 REZENSENTam 14. November 2011
Mit "Sugarland Express" lieferte der damals 28-jährige Steven Spielberg sein offizielles Spielfilm-Debüt, das heute immer noch leider recht unterschätzt ist. Obwohl sich Spielbergs einmalige Handschrift noch kaum erkenntlich zeigt, ist der auf Tatsachen beruhende Film auf jeden Fall einen Blick wert.

Spielberg überraschte damals mit überraschend großer Souveränität und Klasse, die für einen Debütanten, gerade bei einem recht aufwändigen und ambitionierten Filmen, doch eher ungewöhnlich ist. Heute wundert das natürlich keinen mehr, denn Spielbergs Status ist nun jedem bekannt.

"Sugarland Express" basiert auf einem wahren Fall, der sich in Texas im Jahr 1969 ereignet hat. Spielberg hat das Projekt selbst in die Wege geleitet, von ihm stammt auch die Story, die dann von Matthew Robbins und Hal Barwood adaptiert wurde.

Der Film folgt Lou-Jean (die damals 29-jährige Goldie Hawn), einer Kleinverbrecherin, die nach einer achtmonatigen Haftstrafe ihren ebenfalls inhaftierten Mann Clovis (William Atherton) überredet, nur vier Monate vor seiner Entlassung aus dem Gefängnis zu entfliehen. Ziel dieser Aktion ist es, das gemeinsame Baby, das ihr vom Staat genommen wurde, zurückzuholen. Durch unglückliche Umstände müssen die beiden einen Streifenpolizist (Matthew Sacks) erntführen, der sie ins hunderte Kilometer entfernte Sugar Land zu fahren, wo ihr Kind von Pflegeeltern aufgezogen wird. Schnell ist fast die komplette Polizei hinter ihnen her und die Flucht entwickelt sich zur Mediensensation. Es wurden Namen und viele Details abgeändert, aber im Groben zeigt der Film was damals passiert ist.

Man kann den Streifen am ehesten als Actiondrama bezeichnen, jedoch gibt es auch komödiantische Momente und auch eine Kategorisierung als Road-Movie wäre denkbar. Die Charaktere kann man eigentlich nur schwer als sympathisch empfinden, da sie ein völlig unerreichbares Ziel haben und konsequent sinnlos handeln. Dennoch macht allen voran die junge Goldie Hawn eine glänzende Figur, spielt emotional und ist typisch quirlig, wodurch es ihr gelingt, ihren Charakter interessant zu machen.

Eine großartige Präsenz hat der immer wundervolle Ben Johnson (Oscar für The Last Picture Show), der den grundanständigen und liebenswerten Police Captain Harlin Tanner spielt, der stets in Kontakt mit den Flüchtigen über Funk hält und fast schon eine fürsorgliche Beziehung zu den jungen Kriminellen aufbaut.

Interessant ist auch die (nicht auf Tatsachen beruhende) Beziehung zu dem Entführten Polizisten, der mehr und mehr mit seinen Geiselnehmern sympathisiert. William Atherton (bekannt u.a. als arroganter Schnösel in "Stirb langsam") als Ehemann macht eine interessante Figur. Er weiß, dass der Plan seiner Frau der absolute Blödsinn ist, aber er macht aus Liebe (oder Angst?) trotzdem mit.

"Sugarland Express" ist auch interessant als Zeitdokument, in dem Spielberg Amerikas Waffenkultur, Glorifizierung von Kriminellen und Berühmtheitswahn in den Medien portraitiert. In dieser Hinsicht wäre der Film wohl geringfügig vergleichbar mit Oliver Stones "Natural Born Killers" oder Terrence Malicks "Badlands", jedoch sind diese Kriminellen harmlos (anders als in der Realität) und keine kaltblütigen Mörder.

Es gibt viele Autos zu sehen, auch einige Verfolgungjagden und Crashs, doch der Film lebt ganz klar von seinen etwas wiedersprüchlichen Charakteren. Bei "Sugarland Express" handelt es sich um einen sehr sehenswerten und unterhaltsamen Film, der ganz sicher unterschätzt und zu wenig bekannt ist, doch Spielbergs Meisterwerke sollten noch folgen. Schon ein Jahr später, um genau zu sein, mit "Der weiße Hai".
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am 22. August 2016
In meiner Jugend habe ich den Klassiker im Fernsehen nie verpasst. Umso mehr habe ich mich auf die BlueRay nun gefreut.
Ich gebe für die Bild- und Tonqualität des Films 4 Sterne. In so hoher Qualität habe ich ihn noch nie gesehen (kein Wunder, war früher ja nur ein oller Fernseher). Dennoch: digitally remastered wie manch anderer Klassiker ist er nicht, sonst gäbe ich 5 Punkte.
Der Road-Movie macht wirklich Spaß und die flippig-süße Goldie ist einfach goldig!
Und: wenn er irgendwann noch mal digital überarbeitet wird, dann kaufe ich ihn mir nochmal.
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am 23. Februar 2013
Typisches Amerikanisches Road-Movie vom Meisterregisseur Steven Spielberg.Action und Spannung in guter Bild und Ton Qualität.
Dies war auch der erste Kinofilm von Steven Spielberg.Diese DVD kann ich nur weiterempfehlen.
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am 21. Mai 2013
Wer hätte das gedacht, dass am Anfang von Spielbergs Karriere eine Sozialgroteske steht. Bereits der Titel weist darauf hin, dass auf dem Weg zur ‘Heimholung‘ ihres Babys von den Pflegeeltern in Sugarland den beiden durchgeknallten Eltern Poplin (Goldie Hawn und William Atherton) eine lange Schlange Polizei- und Presseautos folgen. Sie sind auf der Flucht, denn er war aus dem Gefängnis ausgebrochen. Bis zur Geiselnahme eines Polizisten (Michael Sacks) läuft alles noch im üblichen Rahmen ab, doch dann dreht Spielberg die Handlung immer mehr ins Groteske.
Die Gespräche des Pärchens entfernen sich von ihrer realen Situation, Goldie bestellt Babysachen aus einem Katalog und muss mal dringend usw. Es wird deutlich, dass den beiden jeglicher Realitätssinn fehlt. Die ganze Sache entwickelt eine gewisse Eigendynamik, ihre Fahrt wird zum Triumphzug und bekommt Volksfestcharakter. Spielberg geißelt die Sensationsgier seiner Landsleute und die der Presse natürlich und die Polizei macht sich zum Affen. Auch die Schießwütigkeit der Amerikaner in Form einer selbsternannten Bürgerwehr wird karikiert. Da sieht man ein Schild ‘Registrieren wie Kommunisten, nicht Feuerwaffen‘.
Nachdem alles gesagt ist, macht Spielberg Schluss. Kurz und schmerzlos: Vater tot, Mutter sprachlos. Für 1974 irgendwie weitsichtig. Die Nebenhandlungen bieten viel Platz für Komik in Situation und Dialog. Hier zumindest sah er seine Landsleute noch viel kritischer als später.
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am 21. November 2016
Also ich weiß nicht ob ich zu jung bin bzw moralisch so erzogen das ich mir nicht vorstellen kann so primitiv zu sein. Aber ich habe den ganzen Film lang einfach nur den Kopf geschüttelt wie dämlich man sein kann. Der Film ist extrem dämlich und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das selbst Amerikaner so dumm sein können. Dem Baby herzlichen Glückwunsch wenn es die Mutter nach der wahren Begebenheit wiederbekommen hat. Traurig sowas zu verfilmen. Wenn jemanden ein Kind zu Unrecht weggenommen wird dann soll und muss man auch für sein Kind kämpfen. Aber in dem Fall war es mehr als angebracht. Ekelhafter Film mit Ekelhafter Story, sorry.
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am 27. Januar 2016
Laut DVD-Hülle „Goldie Hawn in einer der spektakulärsten Rollen ihrer Karriere“. Kann ich nicht nachvollziehen. In „Kaktusblüte“, „House-Sitter“ und „Overboard“ fand ich sie besser. Dieser Film hier besteht praktisch nur aus einer Verfolgungsjagd, ist insofern spannend, als man nicht weiß, wie es ausgeht, aber man muss ihn sich kein zweites Mal ansehen…
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