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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
110
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am 26. Juni 2017
Gothika ist einer der besterzählten und bestbestzen Horrorfilme die ich je gesehen hab (und ich habe einige gesehen :)) Hochspannend von der ersten bis zur letzten Minute.
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am 3. September 2016
Die Kriminalpsychologin Dr.Miranda Grey (Halle Berry) hat eine Begegnung der ganz besonderen Art. Auf dem Heimweg muss sie einen Umweg machen (warum wohl!?), kann einem auf der Strasse stehenden Mädchen nur durch eine Vollbremsung und Lenken des Wagens in den Graben ausweichen, geht Hilfe anbietend auf die Gestalt zu, und diese geht plötzlich in Flammen auf. Tage später erwacht sie aus ihrem Schock - in der Gefängnispsychiatrie, denn sie soll ihren Ehemann Douglas (Charles S.Dutton) im Haus ermordet haben.
Bald muss die Wissenschaftlerin, die nicht an Übersinnliches glaubt wie die Versicherungen ihrer Patientin Chloe Sava (Penélope Cruz, erfreulich nicht aufgedonnert), sie werde vom Teufel vergewaltigt, an ihrer eigenen Wahrnehmung zweifeln: es häufen sich unerklärliche Vorfälle wie eine angehaucht aussehende beschlagene Glasscheibe vor ihrer Zelle, auf der der Schriftzug >NOT ALONE< erscheint, unter der Gemeinschaftsdusche bricht eine Panik aus und sie wird am Unterarm zerkratzt, das Geritze wird ihr selber zugeschrieben, und das zeigt dann ebenfalls der Schriftzug >NOT ALONE<, der gleiche Spruch un Blut findet sich an der Wand ihres Heims, in dem der Gatte gemeuchelt wurde, und dann gelingt ihr durch einen elekktrischen Zwischenfall auch noch die Flucht aus der Zelle und ein wirklich atemberaubendes Gehetze durch die zahllosen Gänge des Baus, beindruckend in kaltes blaues Neonlicht getaucht, reflektiert von vielen Metallbauteilen.
Am Ende sind 2 Serienfrauenmörder enttarnt, und 1 Jahr später sieht Miranda wieder eine Gestalt auf der Strasse, die sich auflöst, als ein Laster sie "überfährt", eine Erscheinung, die auf einen kleinen Jungen hinweist, der laut Plakaten vermisst wird.

Die Inszenierung in dem steril-kalten Gefängnisbau mit bläulichem, teils flackernden Neonlicht und die Darstellerleistung der wunderschönen Halle Berry sind beeindruckend, die Story letztendlich nicht. Ich hätte akzeptiert, dass Miranda über das "Zweite Gesicht" verfügt und Visionen von abgelaufenen Ereignissen hat, und den Schriftzug auf der beschlagenen Zelle kann ich dann als ihr Trugbild akzeptieren, aber warum sollte ihr jemand diesen in den zur Abwehr erhobenen Unterarm ritzen, und nur in einen, sie wehrt oder schützt sich mit beiden, und wenn sie es selbst getan haben sollte, wer hat ihr diese Vision eingegeben, die sie erst später einordnen kann?
Ein Stromausfall, und schon ist sie aus ihrer Zelle raus, auf ihrer Flucht durch mir Reihen von Neonröhren illuminierten Gängen flackern diese plötzlich wie die fortlaufenden Lichterketten bei Autobahnbaustellen des Nachts, aus noch akzeptabler ESW (übersinnlicher Wahrnehmung) wird plötzlich platte Mystery, erst recht, als Miranda in einer Zelle von Wand zu Wand titscht, sie kämpft mit jemanden, kein anderer sieht mehr als nur Miranda, die "sich wohl umbringen will".

Schuster bleib bei Deinen Leisten - damit meine ich nicht, dass Regisseur Kassowitz bei der Schauspielerei bleiben , sondern sich für ein Genre bei dem Film hätte entscheiden sollen, ich habe hier leider keinen Genre-Mix, sondern einen unentschlossen hin- und herspringenden Streifen gesehen, der gute Anfang ließ Besseres erwarten.

Doc Halliday
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am 14. August 2015
*** Spoiler ***

Bei den vielen Bewertungen wirkt sich meine eh kaum aus, aber trotzdem...
Also, "Gruselfilme" müssen ja nicht logisch sein, aber das Ende des Films ist so erbärmlich schlecht, dass ich von 3-4 Sternen auf einen
reduziere.

Auf einem Polizeirevier ist eine Gasleitung offen an der Wand, auf der - für den letzten Vollpfosten zum Verständnis - auch noch "Entflammbar" steht. Der Polizist schießt sie zufällig an, Gas strömt aus. Dieses explosive Gas wird kurz danach durch Funkenflug entzündet und siehe da:
Es gibt keine Explosion, sondern nur der Polizist brennt! Herrlich!

Vorschlag: Schaltet den Film vorher ab, lasst ihr die Flucht gelingen bis vor die Tür, es kommt zur Explosion, warum auch immer überlebt der Polizist und bricht vor der Tür brennend zusammen...

Wenn mir ein Fan von diesem Film (der ansonsten nicht schlecht ist) diese grottenschlechte Entgleisung logisch erklären kann, wäre ich zu einer Aufwertung bereit! ;-)
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am 24. März 2013
an der Dvd bei Beginn abspielprobleme, letztlich ging es aber dann doch, film selbst hat mir so na ja gefallen.
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am 15. Juli 2013
Mit "Gothika" ist das so eine Sache!
Er gehört für mich zu den Filmen denen man so gern mehr abgewinnen möchte, denen man ungern eine schlechtere Bewertung gibt, der jedoch aufgrund eklatanter Mängel leider schlussendlich nicht überzeugen kann.
Mathieu Kassovitz bescherte uns den Film "Hass", überzeugte auf ganzer Linie mit seinem dämonischen "Die purpurnen Flüsse" und dann kam leider der Ruf nach Hollywood.
Und wie eine selbst erfüllende Prophezeiung ist natürlich "Gothika" um einiges glattgebügelter, klischeehafter und mainstreamiger als jeder vorherige seiner Filme.
Über Halle Berrys schauspielerische Talente läßt sich trefflich streiten.
Tatsache ist, daß sie wenig Schuld am Mißlingen des Gesamtprodukts trägt.
Vielmehr liegt es an einer vollkommenen Überfrachtung des Drehbuchs, hanebüchenen Storytwists und der Unentschlossenheit in welche Richtung Geister-, Horror,-Psychothriller sich denn nun die ganze Soße bewegen soll.
Natürlich schaffen es viele Filme sehr gut verschiedene Genres zu kombinieren, und natürlich ist man als Zuschauer auch bereit viele auch eklatante Wendungen in der Geschichte mit zu tragen.
Doch muss dieses dann auch gekonnt, stark und glaubwürdig inszeniert sein, sonst bleibt nur Kopfschütteln, Lächerlichkeit und Langeweile.
Mathieu Kassovitz will hier einfach zu viel auf einmal, verliert die Fäden aus der Hand und verheddert sich in heillosem aufgebrezeltem Durcheinander.
Dabei ist die erste halbe Stunde durchaus sehr stark.
Halle Berry spielt eine Gefängnispsychologin. Wir erleben sie zu anfangs im Vier-Augen Gespräch mit einer Patientin. "Warum sollte ich jemandem trauen, der mich für verrückt hält?" fragt diese.
Sehr bald wird Halle Berry am eigenen Leib erfahren wie es ist in der Situation vollkommener Hilflosigkeit und Auslieferung zu sein.
Auf dem nächtlichen Nachhausweg zu ihrem Mann hat sie fast einen Autounfall. Gerade noch kann sie den Wagen in den Strassengraben lenken.
Fast hätte sie ein geisterhaftes Mädchen überfahren, das regungslos und unheimlich mitten auf der Strasse steht.
Auch nach dem Beinahe- Zusammenstoß bleibt diese wie zur Salzsäure erstarrt stehen, als sich Halle Berry ihr nähert, geht sie vor ihren Augen in Flammen auf.
Eine Vision, ein alptraumhaftes Bild!
Schnitt: Halle Berry wacht auf als Insassin einer psychatrischen Klinik. Nun ist sie es selbst die hinter Gittern sitzt, der nicht geglaubt wird, die eingesperrt und scheinbar unzurechnungsfähig hilflos der schockierenden Situation ausgesetzt ist.
In blau getöntem Neonlicht,(welches übrigens fast den gesamten Film durchzieht) fleht sie darum zu erfahren was eigentlich geschehen ist.
Die Geschichte mit dem Mädchen auf der Strasse wird ihr nicht geglaubt: Tatsache ist, daß sie mit einer Amnesie hier seit drei Tagen eingesperrt ist, daß sie angeblich an jenem Abend nach Hause kam und ihren Mann bestialisch ermordete.
Dies ist eine unglaublich spannende Ausgangssituation für eine Horror-Thriller.
Mit der Patientin verlieren wir den Boden unter den Füssen, sind gefangen in dem Alptraum.
Nun müsste ein starkes Drehbuch diese Story auch einigermaßen glaubhaft, so das der Zuschauer emotional bei der Stange bleibt, fortführen.
Wir erleben jedoch eine zunehmende Überkonstruirung. Je mehr an Klischees, an Unglaubwürdigkeiten hier zu sehen sind, desto mehr verliert der Film an Substanz, ist zwar nie richtig langweilend, aber viel zu überladen.
Wir haben Geistererscheinungen, zwei, drei wirklich gute Schrecksekunden, wir bekommen noch einen Vergewaltiger in den Anstaltsmauern präsentiert, wir haben ein Gebäude in dem Opfer gefangen gehalten werden, ein Tattoo spielt eine Rolle, wir haben Visionen, wir haben spannende, doch unlogische Fluchtszenen, eine absolut angepappt wirkende Schlußwendung, und Handlungsstränge, die einem die Gehirnwindungen verknoten lassen.
Von allem gibt es zu viel.
Die Verbindung Horror,-Thriller- Supernatural klappt hier sehr schlecht.
Schöne Szenen wie das Verstecken in dem großen Schwimmbecken bleiben gut inszenierte Einzelsequenzen, die aber dem Film nicht einen inneren Spannungsbogen geben können.
Fazit: "Gothika" verschenkt seinen spannenden Beginn, wirkt zunehmend überstrapaziert, absolut überfrachtet und damit halbherzig. Vieles wird versucht, nichts wird tiefer, konsequenter durch gedacht.
"Logik spielt nur eine untergeordnete Rolle" wird am Ende auch noch richtigerweise von Halle Berry gesagt.
Dies trifft in vollem Maße auf den Film zu.
Dies verzeiht man "Gothika"auch sehr lange, doch irgendwann ist das Maß voll und dann macht sich Verärgerung und Langeweile breit.
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. Juni 2012
--- Inhalt ---

Miranda Grey (Halle Berry) ist eine scharfsinnige Psychiaterin, die in der abgelegenen Woodward-Nervenheilanstalt für geistig instabile Frauen arbeitet. Sie versucht rationale Erklärungen für die Spukgestalten ihrer Patientinnen zu finden. Eine davon ist Chloe (Penélope Cruz), die in der Kindheit von ihrem Stiefvater missbraucht wurde und seitdem mit inneren Dämonen zu kämpfen hat.
Eines Nachts droht ihrer behandelnden Ärztin selbst der gesunde Menschenverstand auf Grundeis zu gehen, als sie bei Regen und Donner einer jungen Frau begegnet, die es gar nicht mehr zu geben hat, die allerdings quicklebendig mit Flammen um sich wirft. Wie diese Begegnung endet, erfährt Miranda nicht, weil sie kurz danach einen Blackout erleidet und sich plötzlich hinter einer durchsichtigen Zellenwand befindet. Sie ist von der Ärztin zur Patientin geworden und wird immer wieder von dem Poltergeist heimgesucht. Miranda muss nun dem Geheimnis der Toten auf den Grund gehen und ihren Kollegen Dr. Graham (Robert Downey, Jr.) von ihrer Unschuld überzeugen. Der macht ihr nämlich weiß, dass sie während des Blackouts ihren Ehemann getötet hat...

--- Kritik ---

Grusel, der sich langsam einschleicht: Das macht GOTHIKA aus dem Jahr 2003 aus. Statt auf Gemetzel und Blutvergießen zu setzen, baut der Mysterythriller langsam und gemächlich Spannung auf. Zwischendurch verliert der Film zwar ein wenig an Fahrt, er macht es aber mit der düsteren Grundatmosphäre wieder wett. Die Kulisse der Nervenheilanstalt, stets in kalte, dunkle Farben eingebettet, und die plötzlichen Einblendungen des toten Mädchens à la THE GRUDGE sorgen für abgezählte, wenngleich intensive Schockmomente. Halle Berry in der Hauptrolle der Miranda, die eine Gratwanderung zwischen Realität und Übernatürlichem unternimmt, weiß dabei genauso zu überzeugen wie der damals noch recht unbekannte Robert Downey, Jr., der ohne Bart überraschend jungenhaft aussieht. Lediglich Penélope Cruz hätte man etwas mehr in die Handlung einbinden können. Ihre Rolle der Chloe wirkt gegen die von Berry und Downey, Jr. wie eine kleine Randfigur. Dennoch ist GOTHIKA ein gelungenes Schauermärchen mit guten Effekten und - allen voran - einer richtigen Geschichte, die zum Ende noch mit einer großen Wendung auftrumpft.

--- Die Blu-ray ---

Und wieder einmal hat Sony Pictures Home Entertainment ordentliche Arbeit bei der High-Def-Verwirklichung eines Filmes geleistet. Die Bildqualität von GOTHIKA lässt wahrhaftig keine Wünsche offen und überzeugt aufgrund eines hohen Plastizitätspegels, durch den man zahlreiche Details ausmachen kann.
Oh Schreck, es wird laut: Die deutsche Tonspur in unkomprimiertem PCM 5.1 trägt wesentlich zur schaurig guten Akzentuierung der Schockmomente bei und macht den vierten Stern in der Gesamtwertung fest. Italienisch steht ebenfalls in diesem dynamischen Klangformat zur Auswahl, während der englischen Spur nur Dolby Digital 5.1 gegönnt wurde.
Gut eine Stunde Extras in Standardauflösung bekommt man noch obendrauf serviert. Sie bestehen aus einem Audiokommentar, allen Anschein nach fiktiven Patientenfällen und drei Featurettes, wovon sich eines dem berühmt-berüchtigten Musikvideo BEHIND BLUE EYES von limpbizkit widmet. Dabei handelt es sich um ein Special, das auf dem amerikanischen Musiksender MTV gelaufen ist und in dem Halle Berry dem Sänger von limpbizkit Fred Durst einen Streich spielt. Der Musik-Clip ist natürlich auch noch enthalten und das gleich zwei Mal. Es wäre schließlich fatal, dieses Musikvideo zum Film vorzuenthalten, ist es wahrscheinlich bekannter als GOTHIKA selbst.
Zu guter Letzt hat die Blu-ray das von Sony obligatorische Wendecover erhalten. Zusätzlich wurde der Hülle ein aufklappbares Booklet beigelegt, das einige Informationen in deutscher Sprache zu GOTHIKA offenbart, welche man bei Sichtung der Bonusmaterialien aber sicherlich schon kennen dürfte.

--- Fazit ---

Fans, die von atmosphärisch dichten Gruselfilmen wie THE GRUDGE mit Sarah Michelle Gellar begeistert sind, können mit GOTHIKA am ehesten etwas anfangen. Für Anhänger von Gore, die auf rohe Gewaltdarstellung stehen, wird der Mysterythriller wahrscheinlich zu leicht daherkommen, aber auf Splatter wollte man bei GOTHIKA eh nicht setzen. Man konzentriert sich schlichtweg darauf, eine Geschichte zu erzählen, in der sich Halle Berry öfter umdrehen muss um sich zu vergewissern, dass niemand hinter ihr steht (oder vielleicht doch?). Ihre Darbietung gepaart mit der stimmungsvollen Filmmusik sorgen für kurzweiligen Nervenkitzel.
Beim Kauf der Blu-ray kann man eigentlich auch nichts falsch machen, präsentiert Sony abermals einen Film aus seinem Repertoire auf gekonnte Weise - vier Sterne.
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am 15. Januar 2016
Langweiliger Psychothriller. Wer an grusel denkt liegt falsch. Es sind lediglich gruselige Elemente dabei, Die allerdings auch eher an Wahnvorstellungen erinnern. Aber der Film hat auch zu viel Gequatschte. Lediglich nach etwa ner Stunde fängt er an interessant zu werden. 1 Stern weil Halle Berry exzellent spielt
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am 19. April 2005
Endlich mal ein Mystery-Thriller mit erdverbundenem Ende bzw. Aufklärung! So dachte ich zwar, aber das Ende des Films war dennoch nicht befriedigend. Der Film jagt von einem Rätsel ins nächste und ist spannend, doch nach Genuss des Films sagt man sich: Ganz nett, aber einmal ansehen reicht...
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am 12. August 2004
Mir ging es ähnlich wie den anderen Rezensenten: die Trailer, die sowohl im Fernsehen als auch im Kino liefen, waren wirklich überaus reizvoll inszeniert und vielversprechend. Mit den entsprechend hohen Erwartungen ging ich an die DVD heran, nachdem ich den Film im Kino verpaßt hatte. Ich will ehrlich sein, dieser Film kommt über das Mittelmaß allerdings nicht hinaus.
Zur Geschichte: Miranda Grey, gespielt von Halle Berry, arbeitet als Psychiaterin in einer Anstalt für psychisch kranke Menschen. Ihr aktueller Fall (Penelope Cruz mit reizvollem Akzent) ist u.a. sehr heikel, da die Patientin ihre Psychiaterin wissen läßt, daß sie ihr keinen Meter über den Weg traut. Angetrieben von ihrem Fall und geplagt durch ein schweres Unwetter fährt sie ein auf der Straße stehendes, halb nacktes Mädchen fast um. Als Miranda ihre Hilfe anbieten will, geht das Mädchen in Flammen auf. - Schnitt - . Dr. Grey wacht auf einmal in einer Isolierzelle der Anstalt auf, da sie ihren Ehemann, den Leiter der Anstalt, bestialisch umgebracht haben soll. Noch dazu wird sie von Visionen des Mädchens heimgesucht, das sie beinahe umgefahren hätte.
Was die Faszination dieses Films ausgemacht HÄTTE, wenn er denn entsprechend umgesetzt worden wäre, ist das Spiel mit Licht und Schatten, Traum und Wirklichkeit, Arzt und Patient. Miranda soll all dieses verkörpern, steht quasi gleichzeitig zwischen allen Welten. Die Kameraführung ist hierbei sehr gelungen, nur die Umsetzung der Story ist leider derart platt (Miranda "Grey" als Mittelsmann zwischen Licht und Dunkelheit) und voller Löcher, so daß der Film nicht nur sein Potential, sondern einfach seine gesamte Spannung verliert. Die oft eingesetzten Schockeffekte irritieren dabei nur, anstatt der Story an Substanz zu verleihen und verlieren ihre Wirkung irgendwann komplett (gelungenes Gegenbeispiel: "The Ring"). So muß man sich z.B. fragen, warum ein Mädchen, das nach Hilfe sucht, ihre Helferin terrorisieren muß. Und welcher normale Mensch würde in einem Hallenbad bei völliger Dunkelheit schwimmen gehen? Sind wir an dieser Stelle doch einmal ehrlich zu uns selbst - niemand! So mutiert der Film letzten Endes auch nur zu einem mittelmäßigen Krimi mit einem Ende, das man schon tausendmal gesehen hat
Ähnlich dünn verhält es sich mit den Special Features auf der DVD. Da haben wir lediglich eine Kommentarspur des Regisseurs, den Kinotrailer und das Musikvideo zu "Behind Blue Eyes", das sich nicht nur in den Film, sondern ja schon zur Genüge auf MTV und VIVA geschmuggelt hat. O.k., auf der positiven Seite sind das exzellente Bild und die Tonspur zu vermerken.
Fazit: für Realisten ist der Film eher ungeeignet, da man sich einfach zu viele Fragen über das Handeln der Charaktere stellen muß. Zudem verliert der Film ab einem gewissen Zeitpunkt jegliche Spannung, um am Schluß in besagtem Allerweltsende zu versinken. Wer allerdings weniger rational veranlagt ist oder einfach nur einen netten Abend bei einem Film genießen möchte, der kann durchaus Gefallen finden an Gothika. Halle Berry Fans ja sowieso!
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am 8. April 2006
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Kurzes Fazit:
„Gothika" ist ein netter Horrorfilm mit Thrilleranteil, der sicher einen Blick wert ist. Man sollte nur nicht mit zu großen Erwartungen an den Film rangehen.
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Ausführliches Fazit:
Die anfängliche Euphorie über „Gothika" legte sich schon nach wenigen Minuten des Überlegens. Hat sich Regisseur Mathieu Kassovitz das Drehbuch eigentlich mit Verstand durchgelesen oder nur oberflächlich angeschaut? Zum Leid der aufmerksamen Zuschauer geschehen in dem Strickmuster der Geschichte zu viele logische Fehler und unrealistische Handlungen. Selbst das Ende lässt über meinem Kopf ein großes Fragezeichen kreisen. Ich werde es mir aber unterstehen jetzt die Geschichte zu entlüften, denn selbst der schläfrigste Kinobesucher wird die Fehler bemerken. Da grenzt es schon an Ironie, wird doch in den rund 90 Minuten von logischem Denken gesprochen.
Obwohl ich ein erprobter Gruselfan bin, hat es mich wieder in Form von zusammenzucken erwischt. Der Umgang mit Lichtern und Schreckmomenten ist gut umgesetzt worden, auch wenn weniger manchmal mehr ist. Um den ganzen aber noch die Krone aufzusetzen, wurde für die depressive Stimmung in der Anstalt ein blauer Lichtfilter gewählt. Die Hauptfigur Dr. Miranda Grey spielt Oscar-Preisträgerin Halle Berry. Den verdienten goldenen Mann muss sie aber als Rolle einer angeblichen Wahnsinnigen nicht verteidigen, eher Ihr vielleicht im Besitz befindliches Sportabzeichen. Nämlich unentwegtes rennen und schreien ist das Motto, was sie wirklich exzellent kann. Penélope Cruz Charakter der Mitinsassin Chloe Sava hätte man auch günstiger besetzen können, aber was wird nicht alles getan, um Publikumsmagnete heranzuschaffen. So besetzt sie eine Vergewaltigungspatientin, die in meinen Augen nur den Anstoß für das übernatürliche Thema ist.
Einzige Übereinstimmung bei mir in Sachen richtiger Schauspielerwahl ist Mirandas Mann und Vorgesetzten Douglas. Charles S. Dutton passt ideal mit dem liebenswerten Gesicht und verleiht dem Satz „Stille Wasser sind tief" neuen Glanz. Das bringt mich zur Geschichte, die in das Thrillergenre fällt. Zwar ist sie nicht sehr innovativ und neuartig, aber die Gruselelemente frischen das Ganze etwas auf. Wie in anderen Horrorfilmen, genießt die Musik hier ebenfalls ein hohes Maß an Priorität, um Spannung zu erzeugen. Das tut sie auch klassisch mit einer Mischung aus ruhigen Szenen und lauten Audioeffekten.
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