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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
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5,0 von 5 Sternen

am 6. April 2010
"Aber so richtig gefunkt hat es erst bei der Chapelle Rhénane.
Hier darf Schütz auch etwas von Rhythmus und Tempo wissen, dazu auch in Italien gewesen sein und Temperament beweisen.Dazu kommt die absolute Klasse der Ausführenden. Ich hab wirklich schon viele singen hören (müssen), so etwas aber noch nicht erlebt." so schreibt ein Klassikfreund über die Chapelle rhenane unter Benoit Haller.

Hört man Schütz von diesen ensemble, wird man diese Meinung bestätigt finden. Gestern kam bei arte in der Früh ein Konzert von diesen ensemble aus Nantes. Schütz wurde mit einer Intensität, einer Virtuosität musiziert, dass es einem die Schauer über den Rücken jagte.

Auch wenn dieser Zugang zu Schütz durchaus Kontroversen auslöst: einerseits wird geltend gemacht, die geistliche Musik werde zu "weltlich" aufgeführt, andererseits freut man sich, dass die "mehrstimmige Anämie" bei Haller überwunden werde, und man sich der Emphase erfreuen könne.

Ich gehöre eindeutig zu der Gruppe derer, die diesen Zugang ausserordentlich schätzen.Es ist geistliche Musik, anderes hat Schütz ja kaum hinterlassen. Die Kunst des Heinrich Schütz bestand darin, den Text mit den damals üblichen Mittel der musikalischen Umsetzung ( Rhetorik) perfekt umzusetzen. Ein relgiöser Text will bewegen. Das kann er nicht, wenn man ihn herunterleiert. Also werden auch zurückhaltende Interpretationen eher Langeweile auslösen.

Das wird man bei Benoit Haller nicht erleben. Er musiziert äusserst spannend.

Momentan ist er für mich mit seinem ensemble DER Schütz-Interpret.
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