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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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am 3. Februar 2005
...eröffnet sich der spezielle Spirit der Interpol so einzigartig macht. Ähnlich wie schon beim hochgelobten *Turn on the Bright Lights* braucht es seine Zeit, bis die einfachen Melodien und Harmonien zünden. Beim ersten Anhören ihrer Nachfolgewerks, fühlte ich mich trotzallem etwas enttäuscht. Ich vermisste ein wenig den Raum, den Hall der *Turn on the Bright Lights* so träumend verhüllt, vernebelt wirken ließ. Gesang, Gitarre, Bass, Drums - Antics klingt roher, songorientierter, direkter. Atmosphäre wird nur leise, fast hintergründig aufgebaut. Doch genau dies ist es, dass nach öfterem Hören *Antics* mehr als zu einem würdigen Nachfolger macht. Interpol ist klarer, bewusster geworden. Keine Effekthascherei, sondern klare, gut und effektiv produzierte Songs werden präsentiert. Doch mit musikalischer Hintergründigkeit und keinesfalls platt. Ich empfinde *Antics* als klare Weiterentwicklung und bin gespannt wie die Reise dieser Ausnahmeband weitergeht.
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am 18. März 2005
"Antics", das zweite Album der New Yorker Überraschungsband Interpol, geht den Weg des Erstlings "Turn on the bright Lights" in jeder Konsequenz weiter.
Den Vorrednern kann ich mich eigentlich in jeder Form anschließen.
Völlig richtig ist, dass "Antics" kein Album geworden ist, dass die Ohren des Hörers im ersten Durchgang im Stum erobert.
Aber mit jedem weiteren Hören wächst die Platte und setzt sich immer tiefer fest.
Die Tendenz geht insgesamt weg von der ganz düsteren, melancholischen Grundtendenz des Debüts, hin zu härteren, rockigeren Passagen.
Auf die Produktion wurde hier sehr großen Wert gelegt und an der einen oder anderen Stelle wünscht man sich die eine oder andere Ecke und Kante mehr.
Dennoch ist Interpol erneut ein hervorragendes Album gelungen, das vielleicht nicht das Zeug zum Meilenstein haben mag, aber dank seiner Zeitlosigkeit auch in Jahren noch Spaß machen wird.
Größter Einfluß der Band war und bleibt Joy Division und Interpol stehen ihren Idolen in nichts nach. Großartige Texte, die dominierenden Bässe und auf "Antics" noch spürbar mehr Gitarren als zuvor.
Das Album stellt eine sehr homogene Einheit da, auch durch die zum Teil fließenden Übergänge der Songs. Deshalb um so schwerer einen Anspieltipp zu geben. Aber da würde ich dann schon zu der Klasse-Single "Evil" tendieren, die alles hat, was Interpol auszeichnet.
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am 25. Februar 2005
Jaja natürlich hört man bei Interpol die vielen Einflüsse von Joy Division bis hin du den Smiths. Trotzdem bringen Sie es fertig ihren eigenen Stil soweit auszuweiten das man das Gefühl hat in eine total unbekannte, nachdenkliche und düstere Welt abzutauchen. Das Schlagzeug, der dominierende Bass, die tiefe Stimme sowie die präzisen Gitarren alles passt genau zusammen.
Im gegensatz um ersten album ist antics dichter und komplexer geraten, man muss sich zeit lassen und das gehörte auf sich wirken lassen, vielleicht bei einem glas wein oder sonstigen berauschenden mitteln...
Kurz, interpol haben mit antics einen meilenstein gesetzt, auch wenn mancher das vielleicht erst in 10 Jahren merkt, was ja bei meisterwerken meistens so ist...
P.S. Auch live weiss diese Band zu überzeugen!!
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am 29. September 2004
seit langem habe ich mir mal wieda eine platte wirklich gekauft und das passiert nur sehr selten und hat schon was zu bedeuten...ein mehr als gelungener nachfolger zum perfekten erstlingswerk ''turn on the bright lights''...die platte kommt perfekt zum herbst und läd zum träumen ein wie man es von interpol gewöhnt ist...schon der opener ''next exit'' lässt einen in eine traumweld eintauchen...nicht mehr so melancholisch doch perfekt abgestimmt erscheinen die tracks in einer perfektion wie sie selten erreicht wird...ein riesen dankeschön an die jungs von interpol die mich mit ihrer musik glücklich machen...eine der für mich besten bands überhaupt...unbedingt kaufen...von dieser scheibe kommt man nicht mehr so schnell los
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am 11. November 2008
Meiner Meinung nach passen dei beiden ersten Alben sehr gut zusammen.
Es sind wieder grazile Texte, monologähnlich und von tiefründiger Feinheit mit minimalistischen Begleitungen bis hin zum polyphonen Klangteppich, die einen entweder animieren oder umhüllen.
Es ist ungemein fantasievoll und eignet sich besonders für die kalte Jahreszeit um es über Kopfhörer zu genießen.
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am 17. Januar 2007
Wenn Bands ein gefeiertes Debut hinlegen, ist die Veröffentlichung des Nachfolgers oft eine heikle Angelegenheit.

Interpol sind, wie sie sind, leben weiterhin mit dem Vorwurf Epigonen von Joy Division im Soundgewand des neuen Jahrtausends zu sein, aber was soll es uns stören. Was sie machen, machen sie hervorragend. Überwiegend im Midtempo-Bereich angesiedelt überzeugen die Songs durch glasklare, druckvolle Sounds, atmosphärische, dichte Strukturen und den gewohnt hypnothischen Gesang. Ex-Cure-Gitarrist Perry Bamonte wurde neulich auf einem Interpol-Gig gesichtet und behauptete: "They will be the next big thing!"

Nachdem sich seine Ex-Band als eines der letzten "antiken" Relikte der 80er mit einem schwachen Album aus der Spitzengruppe verabschiedet hat, sollte Interpol tatsächlich wenig im Wege stehen.

Auf ihre Entwicklung darf man jedenfalls gespannt sein...
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am 14. Juli 2006
Beklemmung. Romantik. Beziehungen. Trennung.

Wer nach diesen vier Schlagwörtern noch nicht auf dem Weg ins nächste Plattengeschäft ist, um sich Interpols aktuelle CD "Antics" zuzulegen, ja, der hat scheinbar noch nicht gelebt. Denn diese vier Begriffe stammen von Paul Banks, seines Zeichens Gitarrist, Songwriter, Sänger und locker obendrauf Ian-Curtis-Sound-A-Like von eben dieser New Yorker Band. Und kommen mitten aus dem Leben eines jeden. Gut, abgesehen von "Beklemmung" kommen die übrigen drei Begriffe auch in jedem x-beliebigen Charthitlein von Spears, Aguilera & Konsorten vor. Vollkommen korrekt. Doch welcher dieser Blümchensex-Acts schafft es schon alle drei Dinge in Songs zu komprimieren und oben drauf halt noch mit einer wohl dosierten Portion Beklemmung zu würzen? Vielleicht ist genau das eines der Rezepte, die einfallslosen Mainstream-Pop von Musik unterscheidet, die tatsächlich in Richtung "Kunst" geht. Diese Vielschichtigkeit. Man wühlt sich quer durch einen Song, kommt am anderen Ende heraus und weiss doch, dass es noch viel zu entdecken gibt. Dass jeder Gang in den Keller ein neues wunderbares Geheimnis zutage fördern wird. Und genau das ist Interpol. Und das ist "Antics".

Der Sinn einer Rezension sollte wohl immer sein, dem geneigten Leser mit Worten zu erklären wie eine Platte klingt. Und das so gut, dass am Ende klar ist ob es sich lohnt die sauer verdienten Euronen in einen Kauf zu investieren oder eben nicht. Nun gut, nehmen wir - für die weniger fachkundigen Leser - Robbie Williams und dessen neue Single "Radio". Ein wunderbares Stück, ohne Frage. Es ist aber vor allem darum so wunderbar, weil der Mainstream-King und Dauer-Sweetie Robbie damit eine 180 Grad Wendung vollzogen hat. Und uns allen zeigt, dass manch Boygroup-Smartie vielleicht doch über einen besseren Musikgeschmack verfügt, als wir ach so Pseudo-Intellektual-Hörer es manchesmal vermuten. Und: wir erfreuen uns an dem Gedanken wie Schulmädchen, die ihr Leben lang nur von Schmalspur-Schmalz beträufelt wurden, plötzlich zu ins Düstere tendierenden New Wave-Klängen abhotten. Wem also gefällt was Senore Williams da veranstaltet, der sollte sich "Antics" unbedingt zulegen. Um mal zu erfahren wie das klingt, wenn Leute mit Ahnung und Können eine solche Mukke machen. Wer sich jedoch daran erinnert, dass Interpol vor über zwei Jahren mit der "The Bands"-Welle auftauchten, der sollte sich nicht fehlleiten lassen. Interpol klingen in etwa soviel nach den Hives oder den Libertines wie Pink Floyd nach Ricky Martin klingen. Und wer - wie der Schreiber dieser Zeilen - sich zur aufgeklärten Mitte bekennt, zu der "ich-kann-durchaus-auch-mal-eine-A-HA-CD-hören-wenn-es-darum-geht-die-seichte-Seite-der-80er-zu-kapieren"-Spezies, ja, für den sollte der Kauf von "Antics" eh obligatorisch sein. Morbid-Charme at it's best. Wie ein Selbstmord, der ins Wasser fällt. Aber nicht, weil die Dosis zu schwach gewesen wäre, die Knarre nicht geladen oder der Balken, der das Seil tragen sollte, zu schwach. Nein, eher aus neurotischen Gründen. Weil das Geschirr noch nicht gespült ist. Oder das Bett nicht frisch bezogen. Und man so ja wohl keinesfalls abtreten will. Und falls er dann doch hält bei euch, der Balken. Und wenn die Knarre geladen ist. Ja, dann grüßt mir Ian Curtis.
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am 9. August 2006
Rosemary, heaven restores you in life. Was für ein Glück! Als ich Interpol das erste Mal hörte, saß ich im Autozug nach Sylt. War jemand schon mal im Autozug? Das hat was Klaustrophobisches. Man fährt, aber es ist absurd. Es ist wie in diesen alten schwarz-weiß-Filmen: Der offensichtlich fahrende Wagen steht, denn nur der Hintergrund bewegt sich. Ein ähnliches Gefühl beschleicht mich bei Interpol. Es gibt dir ein gutes Gefühl, aber eigentlich steckst du fest. Auf ihren Konzerten ist es nicht anders. Da tragen sie regungslos ihre düstere Weltstimmung vor, aber du bist in ziemlich in Bewegung. Innen und außen. Bist oben und unten, weil du hüpfst und hüpfst und hüpfst... zu Songzeilen wie "It's different now that I'm poor and aging...." Ich freue mich auf ihr kommendes Album, an dem sie aktuell arbeiten. Hoffentlich mit so einem Gitarrenklangteppich wie bei Antics.
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am 28. Juli 2007
AMAZON

Rezession Interpol

Interpol ?
Kenn ich nicht!
Erst Rezessionen von/über die Editors" lenkten dann jedoch mein Interesse auf Interpol". Nach den rhythmisch und melodischen und dabei "trotzdem" leicht schrägen "Antics-CD" wurde ich zum Überzeugungstäter" und legte mir auch die erste Interpol "Turn on the bright lights" zu, riß mich nicht ganz so mit (4 1/2 Sterne) aber immer noch lohnenswert!
Was mir an Interpol gefällt sind z.B. die Melodien und Rhythmen, die mitreißen, auf eine wie ich finde besondere Art, keine zu süßen" und zu süffigen" und triefenden" Melodien, die einem am Anfang nur so zucken lassen, dann aber innerhalb recht kurzer Zeit die Gehörgänge verkleistern und jeder kennt das, Morgens z. B. im Radio gehört, sind, ob man will oder nicht, dann für den ganzen Tag, best. Bereiche der akustischen Wahrnehmung im Gehirn verstopft und diese Melodie" einen zur Qual werden kann.

Nun Rezessionen über (u.a.von Amazon) über die neueste CD "Our Love to admire" ("Unsere bewundernswerte Liebe"?) stimmten mich skeptisch und zugegeben zu den Texten kann ich nichts sagen. Denn vermutlich wie ein Großteil der nicht englisch sprechenden Hörer kaufe ich die CD fast nur wegen der Musik. Der Text interessiert nur peripher. Erst wenn die Musik so grandios ist, das sie einen langfristig und im positiven Sinne nicht mehr loslässt", weckt das dann auch bei mir das Interesse für den Text.
Ja und nun, die neue vom Interpol" ?
Nach einer Woche und einem guten Dutzend Durchläufen, wird sie immer interessanter, komplexer und für mich immer besser. Zugegeben sie ist anders als die Vorgänger und ich musste sie öfter hören als die Nr. 1 und 2. Doch gerade wenn man nach der Nr. 1 (Turn on...") oder Nr. 2 (Antics") dann Our Love to Admire" hört, pass das für meine Ohren sehr gut zusammen und ist für mich auch nicht uninspiriert.

Wie gesagt der Text, nun Geschmacksache und die Verbesserung der Stimme des Sängers (?) wegen evtl geringerem Cocain-Konsum (?) wäre nur Interessant wenn für mich was übrig geblieben wäre. So aber bleibt für mich eine gut produzierte, interessante CD die anders als wie so oft, bis jetzt keine Langeweile bzw. ein sich Überhören aufkommen lässt.
Bleibt die rethorische Fragestellung, was will man mehr?
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am 4. Juli 2006
Die in Deutschland weitestgehend aus der Serie ,,Gilmore Girls" bekannten Songs von Interpol (bes. Slow Hands) sind für jeden was, der auch gerne REM, Placebo oder Cursiv hört. Die US-Band hält auch in diesem Album an Bewährtem fest: die monotone Stimme von Paul Banks und ein ordendlicher und nicht ganz gewöhnlicher Soundmix aus Gitarre, Bass und Drums...Alles in Allem gepflegter Indierock, den Anzuhören immer wieder Ohren und Seele gut tut!!!
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