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am 8. Juni 2017
Ich habe mir das Spiel gekauft, weil ich es geliebt habe es auf dem Amiga 500 zu spielen. Das hat sich nun etwas vereinfacht, da nicht ständig die Disk gewechselt werden muss. :o) Es ist immer noch ein schönes einfaches Spiel. Die Grafik ist natürlich besser. Das tanzen mit der Guvanörstochter ist recht kniffelig, aber dafür gibts Tipps im Internet. Ich habe nur 4 Sterne gegeben, weil die Zeit, die man als Pirat auf See verbringen kann ein wenig kurz ist um all die tollen Abenteuer und Beutezüge aus zu kosten, die das Spiel bietet.
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am 17. Dezember 2004
Lange haben wir auf die Neuerscheinung von Sid Meiers Pirates gewartet, Spiele wie "Fluch der Karibik" oder "Piraten" versüßten zwar etwas das Warten, konnten dem Original allerdings nicht das Wasser reichen, doch nun hat das Warten ein Ende....
Pirates kommt grafisch stark angelehnt an "The Curse of Monkey Island" daher, was besonders bei den Piratenschlachten auf den Schiffen auffällt, so hat der Pirates-Charakter starke Ähnlichkeit mit Guybrush Threepwood, was sicherlich nicht nur daran liegt, dass ich meinem Charakter diesen Namen verpasst habe. Hier wurde Pirates wirklich recht gut aufgepeppt, auch wenn die Grafik natürlich mit anderen aktuellen Spielen nicht konkurrieren kann. Das muss es aber auch nicht, da die Zielgruppe von Pirates sicherlich eher bei den Fans liegt, die Pirates früher schon auf dem Amiga 500 gespielt haben, dann kommt es auf perfekte Grafik auch nicht mehr so an
Zum Spiel: Am Spiel an sich hat sich nicht viel geändert, so gilt es wieder einmal, in der Karibik Schiffe anzugreifen und Punkte für bestimmte Nationen zu sammeln. Der einfachste Einstieg gelingt hier als Engländer, da man dann jedes spanische Schiff angreifen kann, was das Punkten für die englische Nation recht einfach macht, da spanische Schiffe und Siedlungen doch deutlich in der Überzahl sind. Schwierig wird es dagegen als Spanier, da man viele Schiffe und Städte dann nicht mehr angreifen kann. Im Hafen einer Stadt hat man wieder einmal die Option, mit dem Gouverneur zu sprechen, der wichtige außenpolitische Informationen und vielleicht auch Beförderungen für einen parat hat. Des weiteren findet sich hier wieder die Schenke, wo man Leute für seine Mannschaft anheuern kann, außerdem sitzt dort ein Schiffbrüchiger, der viele wichtige Dinge zu verkaufen hat. Auch ein Gespräch mit der Bardame und dem Barkeeper können sich lohnen, da diese oft wissen, wo sich Schatzflotte oder Piraten verstecken. Beim Händler können Waren gehandelt werden, der Schiffbauer repariert die Schiffe oder kauft sie, auch haben manche Schiffbauer die Fähigkeit, Schiffe mit einigen Extras auszustaffieren, was sich im Kampf als nützlich erweist.
Die Änderungen: Die Änderungen gegenüber dem alten Spiel sind klein, aber fein, so finden sich nicht nur Städte und Siedlungen in der Karibik, sondern auch Piratennester, wo sich die Piraten bevorzugt aufhalten oder auch Jesuitenklöster, die sich als äußerst nützlich erweisen können, da ein Abt auch Amnestie für einen herausschlagen kann. Darüber hinaus gibt es auch Indianersiedlungen, wo der Häuptling nur erpicht darauf wartet, eine Stadt anzugreifen, die man ihm selbst vorschlagen kann. Dadurch sind viele Manipulationen möglich. Falls man in eine feindliche Stadt gelangen möchte, so kann man in die Stadt schleichen, dies geschieht allerdings nicht mehr automatisch, sondern man muss seinen Piraten durch die nächtlichen Straßen leiten und den Wachen ausweichen. Dies erweist sich als äußerst schwierig, gerät man den Wachen in die Finger, so landet man im Gefängnis.
Neu ist außerdem das Tanzen, denn um die Gunst einer Gouverneurstochter zu erlangen, reichen nun nicht mehr die Titel aus, man muss sie auch zu einem Ball ausführen und dort mit ihr tanzen. Zur Steuerung werden insgesamt 8 Tasten benötigt, die im schnellen Wechsel gedrückt werden müssen. Hierzu ist viel Übung notwendig.
Im Laufe seiner Piratenjahre sind viele Aufgaben zu erfüllen, so müssen 9 Piraten besiegt und 9 Schätze gefunden werden, es müssen Schurken bestraft und versteckte Siedlungen entdeckt werden, außerdem sollte man eine Gouverneurstochter heiraten und seine Familienangehörigen finden. All dies gibt später Punkte. Ganz wichtig ist natürlich auch das Ansammeln von Vermögen, dies erhält man beim Aufteilen der Beute, was sich als nützlich erweist, wenn die Mannschaft unzufrieden ist oder wenn man so viel Geld gescheffelt hat, dass man sich schnell seinen Anteil sichern möchte. Darüber hinaus bekommt man für jede Beförderung Land geschenkt.
Fazit: Insgesamt ist Sid Meier mit Pirates eine vielversprechende Fortsetzung gelungen, die ale Pirates-Fans durchaus zufrieden stellen dürfte. Im Vergleich zu anderen aktuellen PC-Spielen lässt die Grafik etwas zu wünschen übrig, das macht es einem allerdings auch möglich, das Spiel auf Mittelklasse-PCs zu spielen. Ich kann Pirates daher uneingeschränkt weiterempfehlen! Der Spielspaß für einige Wochen ist definitiv gesichert, da man auch als alter Pirates-Fan noch viele neue Dinge dazulernen muss, um am Ende erfolgreich in den Piratenruhestand gehen zu können.
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am 30. Dezember 2004
Obwohl ich langjähriger PC Spieler bin, hatte ich nicht das Vergnügen, Sid Meier's Pirates! in der einhellig als genial bezeichneten Urfassung zu spielen. Auch Pirates! Gold entging meiner Aufmerksamkeit. Als Liebhaber der Freibeuterromantik alter und neuer Hollywoodstreifen war mir jedoch klar, dass Nachholbedarf bestand, weshalb ich mich letztendlich entschied, das offizielle Remake zu kaufen. Zwar ist mir auf diese Weise der Charme des Originals entgangen, doch Sid Meier's Pirates! ist ein dermaßen süchtig machendes Spiel, dass ich nicht das Gefühl habe, dass mir einer der größten Klassiker der Spielgeschichte entgangen ist. Vielmehr entdecke ich ihn gerade zum ersten Mal.
Da ich bereits Tropico 2: Die Pirateninsel besitze und sehr gern spiele, befürchtete ich zuerst, das siebzehn Jahre alte Spielprinzip von Pirates! könnte etwas zu simpel für die heutige Zeit sein. Tatsächlich sind die einzelnen Elemente des Spiels auch genau das: simpel. Der besondere Funke jedoch liegt in der immensen Abwechslung und der völligen Freiheit, die Karibik zu erforschen und zu erobern. Unzählige Schiffstypen warten darauf, mit einem passenden Pendant gekapert zu werden. Geheimnisvolle Fremde verkaufen Schatzkarten und Informationen, die einen um die halbe Inselwelt führen. Die Regionalpolitik der karibischen Gouverneure beeinflusst die eigene Karriere ebenso wie Zufriedenheit der Mannschaft oder das Wetter auf See. Das alles ist jedoch nicht in umständlichen Diagrammen und Menüs zusammengefasst, sondern leicht ersichtlich in die Grafik eingebaut und lässt sich angenehm locker in die Planung der Raubzüge einbinden.
Seeschlachten, Duelle und Tanzeinlagen gefallen durch einfache Steuerung, steigenden Schwierigkeitsgrad und genau die richtige Länge, um Langeweile zu vermeiden. Anstatt stupide Handelsschiffe zu überfallen, hält das Spiel immer wieder besondere Missionen mit unterschiedlichen Belohnungen bereit, die lange genug beschäftigen, um das Interesse an anderen Möglichkeiten des Geldverdienens wieder zu wecken.
Der strategische Part verlangt vom Spieler wenig Weitsicht, frischt jedoch den Actionteil des Spielprinzips sehr angenehm auf. Soll die eben gekaperte Galeone behalten werden, um die erbeutet Ladung zu transportieren? Wie viele Mannschaftsmitglieder sollen angeheuert werden, um einerseits in den Kämpfen eine Chance zu haben, andererseits den Beuteanteil nicht zu sehr schrumpfen zu lassen, was Unzufriedenheit zur Folge hätte? Lohnt sich der Kauf teurer Tanzstiefel, um den Töchtern der Gouverneure Informationen oder Präsente zu entlocken, nachdem man sie auf dem Parkett begeistert hat? Und soll man zuerst dem berüchtigten Piraten Captain Kidd nachstellen, um seinen Platz auf der Liste der am meisten gefürchteten Piraten einzunehmen - oder jagt man doch lieber dem schuftigen Marquis nach, der vielleicht Informationen zu verschollenen Familienmitgliedern besitzt? Auch einen einfachen, taktischen Part besitzt das Spiel in Form der Belagerung feindlicher Städte.
Alle Aktionen des Spielers schlagen sich letztendlich in Beförderungen, Ruhmespunkten, aber auch Feindseligkeiten nieder, die am Ende Aufschluss über den Erfolg des Piratenlebens geben. Damit man jedoch im Laufe der Zeit nicht zum unbesiegbaren Überpiraten wird, schiebt einem das Programm recht originell Riegel vor. Zum einen verlangt die Mannschaft irgendwann das Aufteilen des gestohlenen Schatzes, ansonsten wird gemeutert. Dies hat jedoch zur Folge, dass man alle Schiffe der eigenen Flotte bis auf das Flagschiff verkaufen muss und nur seinen persönlichen Anteil behalten darf. Obwohl man seinen Ruhm und seine Errungenschaften nicht verliert, heißt es immer wieder, sich hochzuarbeiten um einen gewissen Stand zu wahren. Verliert man Schlachten oder Duelle, endet nicht das Leben des Piraten, man hat jedoch herbe Rückschläge zu verkraften, da man Geld, Schiffe oder Zeit durch Gefängnisaufenthalte verliert. Richtig gelesen, Zeit: der eigene Pirat altert, was zwar nicht zur Aufgabe zwingt, jedoch erfolgreiches Kapern immer schwieriger werden lässt. Irgendwann muss man sich von der See zurückziehen, was die Bewertung der Laufbahn und den Einzug in die Ruhmeshalle zur Folge hat.
Womit man beim Wiederspielwert wäre, denn der ist riesig. Obwohl Pirates! einen (losen) roten Faden in Form der Suche nach der verschollenen Familie besitzt, wird man nicht in eine lineare Story eingebunden, das alle Überraschungen verdirbt und einen Neuanfang uninteressant macht. Selbst das Aufspüren der Verwandten ist nur optional, bereichert das Spielerlebnis jedoch um große Ziele und immer wieder auftauchende Widersacher wie Baron Raymondo.
Ich könnte hier noch stundenlang weiter schreiben, um das Spiel in seinen Einzelheiten zu erklären. Die Wahrheit ist aber, dass ich selbst längst nicht alle Winkel der Karibik erforscht, jeden Schurken zur Strecke gebracht, alle Schätze gesammelt, schöne Töchter beeindruckt, Kopfgelder kassiert oder Schätze gefunden habe. Pirates! ist weitaus mehr als die Summe seiner recht einfachen Teile und macht durch sein offenes Gameplay sehr lange Spaß. Piratenfans sei das Spiel also als ungemein unterhaltsames PC-Popcornkino ans Herz gelegt. Absolut ideal, wenn nach einer anstrengenden Partie Tropico 2 der Kopf raucht, als kleiner Snack zwischendurch, aber auch für durchzockte Wochenenden mit abschließendem Fluch der Karibik-Videoabend.
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am 9. Mai 2006
Ich stolperte relativ unverhofft über dieses Spiel. In Erinnerung an selige Zeiten mit dem Ur-Pirates (damit habe ich viele, viele Stunden, Tage, Wochen und Monate verbracht) griff ich dann auch sofort zu.
Die Story ist relativ motivierend, allerdings bleibt man als Spieler sehr frei (man muss keine einzige Story-Mission erfüllen). Genau wie im greisen Vorbild hat man auch in "Sid Meier's Pirates!" als Freibeuter eine Menge Aufgaben, so wird einem nicht allzuschnell langweilig: Tanzen, Fechten, Schatzsuchen, Crew-Anheuern, Schiffe umrüsten, Segeln und Seeschlachten bieten nicht nur Abwechslung, sondern auch alle (für mich ohne Ausnahme) eine Menge Spaß. So kann es dann auch sein, dass man in der Story keine nennenswerten Fortschritte vorzeigen kann, obwohl man mehrere Stunden gespielt hat.
Das das Spiel aber nicht nur etwas für Kenner des Originals ist beweist mein Bruder: Er hat das Original nie gespielt, findet das Remake aber genau so genial wie ich. In diesem Sinne: Absolute Kaufempfehlung!
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am 5. September 2005
Die Einwände meines Vorredners kann ich absolut nicht teilen. Sicherlich geht es immer um die selben Ziele: gold erbeuten, Städte und Verwante, sowie eine schöne Braut finden. Zu guter letzt muss man auch alle anderen großen Piraten eleminieren.
Die Grafik ist sehr gelungen, ebenso die Zwischensequenzen,
Der Spielverlauf ist nichtlineal und somit auch langzeit motivierend,
Der Spaßfaktor ist sehr hoch,
Die Steuerung ist sehr einfach,
Das einzige was etwas nervt sind die langen Tänze mit den Gouvaneurstöchtern.
Alles in einem ist Pirates ein sehr gutes Spiel mit Langzeit-Spaßfaktor.
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am 5. März 2009
Sid Meier's Pirates für den PC ist eine Neuauflage des Commodore Klassikers.
Das Spiel ist leicht zu erlernen und schnell wird man in den verschiedenen Spielstufen aufsteigen und seinen Spaß haben.
Die Szenen wiederholen sich zwar häufig und auch das Prozedere ist ein wenig monoton, jedoch der sich dadurch verändernde Charakter lässt einen in der Welt der Karibik als Pirat leben. Die Aufträge zu erfüllen und die Gunst der vier Seefahrernationen Spanien, England, Niederlande und Frankreich zu erwerben ist in den unteren Spielstufen schnell getan. In den höheren ist da schon ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt.
Die Bedienung ist über Keyboard, Maus oder in Kombination möglich. Die Steuerung des Schiffs und das Tanzen am besten über das Keyboard, kämpfen mit der Maus ist extrem leicht zu lernen und man wird schnell den ein oder anderen Gegner besiegen. Ein Muss für jeden C-64 Fan!
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am 7. Januar 2005
Es war noch zu Zeiten des seligen Amigas, als mich ein Spiel ganz besonders von meinen Hausaufgaben abhielt: Pirates! Unzählige Stunden meines Lebens habe ich mit der (für damalige Verhältnisse) edlen Karibik-Pergamentkarte am Schreibtisch gesessen und bin auf visuelle Schatzflottenjagd gegangen, habe holländische Handelsschiffe überfallen, unschuldige Gouverneurstöchter becirct, Schätze ausgegraben, Städte geplündert und mich geärgert, wenn meine Mannschaft mal wieder meuterte und die hart verdiente Beute in den Tavernen Havanas versenkte.
Jahre später kam dann nochmal Pirates! Gold für den PC heraus, das alte Pirates! nahezu 1:1 umgesetzt, aber mittlerweile konnte einen die grafische Präsentation nicht mehr so recht vor den Monitor locken.
Und was soll ich sagen, Sid Meiers Pirates! hat's geschafft. Es ist kein wirklich neues Spiel, das einen da erwartet. Und das ist auch gut so. Es wurde jedoch eine Menge verbessert und optimiert:
Die Grafik ist nun kein Hammer im eigentlichen Sinn, aber doch so gut, daß Karibik-Flair aufkommt und das Programm auch noch auf Rechnern von Leuten läuft, die sich nicht alle 3 Monate einen neuen ALDI-Rechner holen. Zumal die Detailtiefe auch justierbar ist. Die Fahrt in der Karibik kann nun wahlweise in der Vogelperspektive oder in der „Hinter-Schiff"-Kamera von Statten gehen. Die Kamera ist in beiden Varianten stufenlos zoombar.
Der Sound ist klasse. Die Musik fügt sich sehr schön in das Spielgeschehen ein und ist auch sehr stimmig. Es kann auch schonmal vorkommen, dass die Crew nach einem besonders schönen Sieg eine Variation von „What shall we do with the drunken sailor" anstimmt.
Die Steuerung ist fantastisch und geht schon nach wenigen Minuten in Fleisch und Blut über. Nahezu das gesamte Spiel kann mit dem Ziffernblock gesteuert werden (die Funktionen sind je nach Spielsituation kontextabhängig, und werden am Bildschirm dargestellt). Wahlweise kann man auch die Maus zu Hilfe nehmen.
Der Spielablauf ist wie erwähnt recht unverändert gegenüber dem Ur-Pirates!. Es ist bei den 4 Handelswaren geblieben, es sind die gleichen Optionen in den Städten (Gouverneur, Schenke, Händler, Schiffsbauer, Beute aufteilen, Statistik, Weitersegeln), der Hauptanteil am Spiel besteht immer noch aus Schiffe überfallen, Städte plündern, Fechten, Schätze und Familienmitglieder suchen und zu versuchen, bei einer möglichst hübschen Gouverneurstochter zu landen.
Einige wirklich sinnvolle Gimmicks sind jedoch hinzugekommen:
- Die Schiffe können „getunt" werden. Bessere Segel, Kanonen, etc. machen aus einer morschen Brigg den schrecken der spanischen Schatzflotte.
- Es gibt nun Spezialisten, die z.B. die Mannschaft bei Laune halten, besser mit den Rationen umgehen, die Treffsicherheit erhöhen, etc.
- Neu hinzugekommen sind auch Piratenenklaven, Indianerdörfer und Jesuiten-Missionen.
- 9 „echte" Piraten à la Blackbeard, Henry Morgan oder Captain Kidd kämpfen mit dem Spieler um einen möglichst hohen Platz in der ständig aktualisierten Hall of Fame der Piraten.
- die Städteangriffe sind nun taktisch etwas anspruchsvoller, arten aber glücklicherweise dennoch nicht zum Echtzeit-Strategie-Gemetzel für Hobby-Napoleons aus.
- diverse Gegenstände verbessern die eigenen Fertigkeiten in Kampf, Navigation, Charme, etc.
- den Gouverneurstöchtern reicht nunmehr nicht ein fescher Seemann, nein, auch tanzen muß man können. Das stellt sich zunächst als sehr verwirrend heraus, nach einiger Zeit sollte man die tanzschritte jedoch verinnerlicht haben und auch hier zu Erfolgserlebnissen kommen. Wem's zu schnell geht, der kann immer noch die Pause-Taste verwenden...
- Die Fechtduelle sind nun optisch wesentlich interessanter und wurden sehr amüsant im Zeichentrickfilm-Stil umgesetzt.
- Die Reaktionen der Spielfigur nehmen realistischerweise mit zunehmendem Alter ab
- Es gibt einige neue Schiffe, wie Ostindienfahrer, Postschiff, Kriegskanu, etc.
- Man verliert dank übersichtlicher ins Spiel integrierter Karte mit eingeblendeten Informationen, Tagebuch, etc. nie die Übersicht über die noch ausstehenden Missionen.
Alles Sachen, die Pirates! nun optimieren, jedoch das alte Flair beibehalten. Freunde der Pergamentkarte sollten sich die Special Edition zulegen, sie ist aber auf Grund der im Spiel integrierten Karte nicht wirklich wichtig, nur schön anzusehen.
Fragt sich nur, warum es in fast 20 Jahren keine Spieleschmiede geschafft hat, den alten Pirates!-Spirit auf Festplatte zu bannen, dabei ist es doch so einfach. Danke, Sid Meier!
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am 1. August 2014
Sid Meier hat ja bekanntlich viele Games gemacht. Ich finde alle anderen Games vom ihm nicht schlecht, aber er hätte aus vielen seiner Games mehr machen können (incl. Civ). Aber naja... Bei Pirates allerdings kommt er der "Perfektion" sehr nahe.

Also nun zu Pirates. Man ist ein Pirat hat so gut wie nichts zu Beginn und muß nun jede Menge Abenteuer bestehen. Im Grunde alles was man sich so vorstellen kann. Feindliche Schiffe kapern, Schätze finden, Fechtkämpfe, Landkämpfe, Diplomatie, einzigartige Orte finden, handeln, Schiffe ausrüsten/bestücken usw. Und alles umschleicht ein leicht von der Hand gehendes Gameplay und nie lange Weile entstehendes Feeling. Ich möchte jetzt gar nicht weiter in die Einzelheiten gehen, vielmehr möchte ich einige Tipps dazuschreiben die dem ein oder anderen helfen, bzw. das Spiel besser verdeutlichen. Da es irgendwie schon einfach ist, aber dennoch sehr viel Tiefe hat.

1. Es gibt 5 Schwierigkeitsgrade... wer ein bissi Herausforderung sucht sollte den 4. spielen. Der 5. hats schon ganz schön insich, da es hier schon ziehmlich schwer ist... (viele Frustmomente sollten eingeplant werden)

2.Ihr könnt Städte "ausbauen" in dem ihr eine Jesuitenmission annehmt und Immigranten in euere Städte schippert. Bringt jedes mal 2000 neue Einwohner. Kapert ihr feindliche Immigrantenschiffe ist oftmals ein besonders befähigter Matrose dabei.

3.Je mehr Geld ihr habt, um so unwahrscheinlicher ist es die Mannschaft unzufrieden wird. Das Beute teilen solltet ihr unterlassen, da erstens alles Geld/Mannschaft/zusätzliche Schiffe weg sind (ihr bekommt nur einen gewissen Anteil vom Geld), zweitens wenn ihr ein älterer Pirat seit, kann es sein das das Spiel vorbei ist. Da ihr euch zur Ruhe setzen müsst.

4.Von den "geheimnisvollen" Mann in der Schenke erfahrt ihr eine Menge über unbekannte Städte u.a. auch wieviel Soldaten dort sind.

5.Ihr solltet euch die Ziffernblock Steuerung (fürs tanzen und fechten) mittels xpadder auf ein Gamepad legen. Macht gleich nochmal mehr Spaß dann das ganze.

6.Legt ihr Wert auf viele Stadteroberungen (was eine große Mannschaft erfordert) solltet ihr viel Geld auf dem Konto haben.

7.Die Fechtschwierigkeit z.B. bei erobern eines Schiffes hängt erstens davon ab, was ihr für Säbel und Items habt und auch von der Mannschaftsstärke gegen die ihr kämpft. Wenn ihr bspw. 40 Mann habt und kämpft gegen 130 dann nehmen eure Männer während des Fechtkampfes immer mehr ab. Wenn ihr nur noch allein seit müßt ihr kapitulieren... Umgekehrt natürlich genau so.

8.Gereffte Segel bringen eine bessere Manövrierfähigkeit und weniger Schaden in Kämpfen

9.Ihr könnt in Piraten/Indianer Dörfern Angriffe auf Städte veranlassen, diese dezimieren die Soldaten stark was euch ein leichteres Erobern ermöglicht. Bzw. ihr benötigt nicht so viele Soldaten für die Eroberung.

10.Die mitgeführte Kanonenanzahl gilt immer für euer Flagschiff.

11.Je mehr Männer an Bord sind umso schneller werden die Kanonen geladen.

12.Im "Status" könnt ihr sehen wie es der Mannschaft geht und was ihr alles so an Board habt.
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am 6. Dezember 2004
Als alter Pirat der Urversion hatte ich sehnsüchtig die neue Version erwartet. Leider musste ich bereits nach kurzer Zeit feststellen, dass das neue Spiel zwar graphisch logischerweise deutlich verbessert wurde, es ansonsten allerdings im Wesentlichen 1:1 der alten Version entspricht. Natürlich gibt es nun etliche Schnörkel wie z.B. besondere Gegenstände oder Tanzeinlagen, aber einige - zumindest von mir lieb gewonnene Details - wie z.B. das Abfragen von Nachrichten von Schiffen auf See oder das Nachspüren der Schatzflotte oder des Silberzuges gibt es dafür nicht mehr. Dafür wurden schon damals eher nervige Dinge, wie der Zwang zum Aufteilen der Beute nach einiger Zeit oder die Zwangspensionierung beibehalten. Was mich abgesehen davon noch gestört hat, ist die Verteidigung bei Schwertkämpfen und die Steuerung bei den "Tanzeinlagen", die sogar auf niedrigen Schwierigkeitsstufen Reflexe zu erfordern scheinen, die ich mit meinem für die Spieleindustrie Methusalemalter von 35 Jahren wohl nicht mehr aufzubringen vermag.
Im Großen und Ganzen ist das Spiel meiner Meinung nach in dieser Form nicht dem heutigen Standard entsprechend. Man hat hier die Chance verpasst, dem an sich guten Spielprinzip, durch längere Questen oder eine durchgehende Hintergrundstory mehr Tiefe zu verleihen. So kommt sehr schnell Langeweile auf und ich habe das Spiel nach wenigen Stunden enttäuscht zur Seite gelegt. Vor 15 (?) Jahren hatte mich dieses Spiel noch monatelang an den Computer gefesselt - für heutige Verhältnisse ist das Spiel eher unterdurchschnittlich.
Schade, denn man hätte sicher mehr daraus machen können. :-(
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am 4. Januar 2015
alles ok. danke alles ok. danke alles ok. danke alles ok. danke alles ok. danke alles ok. danke alles ok. danke alles ok. danke alles ok. danke alles ok. danke alles ok. danke alles ok. danke super gerne wieder
Seit ca. 15 Jahren im regelmässigen Einsatz für 4 Personen und keine Alterung festzustellen obwohl der Grill im Sommer wie im Winter ungeschützt auf dem Balkon steht! Solche Qualität ist leider selten geworden! Lediglich der Kohlenrost hat sich auf Grund der starken Hitze verzogen und die Aussenflächen der Feuerschale haben sich verfärbt aber das ist normal und ändert nichts an der Funktion, der Grill wird nun mal benutzt und ist kein Ausstellungsstück! :-)
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