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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
267
4,4 von 5 Sternen
Sleepy Hollow
Format: DVD|Ändern
Preis:13,77 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


TOP 1000 REZENSENTam 14. November 2017
„Sleepy Hollow“ zählt zweifelsohne zu einem meiner persönlichen Favoriten von Tim Burton. Dieser Film hat alles was mich anspricht: Tolle Schauspieler, eine fantastische Ausstattung, eine gruselig-düstere Atmosphäre, eine sowohl ästhetisch ansprechende wie auch fantasievolle Bildgewalt, ein famoser Score und eine interessante Balance zwischen Horror und Humor. Dass es sich hierbei um eine nicht wirklich werkgetreue Fassung von Washington Irvings „The Legend of the Sleepy Hollow“ handelt, stößt zumindest mir persönlich nicht übel auf. Der Film ist eben Tim Burton-Madness at it`s best!

Story:

Der verschrobene Constable Ichabod Crane wird in das abgelegene Dorf Sleepy Hollow entsandt um dort einer unheimlichen Mordserie auf den Grund zu gehen. Ein kopfloser Reiter soll einige der namhaftesten Einwohner des Dorfes enthauptet und deren Köpfe mitgenommen haben. Der eher rational denkende Crane tut diese Geschichte zunächst als kollektives Hirngespinst der abergläubischen Gemeinde ab. Er möchte den verängstigten Einwohnern beweisen dass kein Geist, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut die grausigen Morde begeht. Jedoch begegnen ihm die meisten Dorfbewohner eher missgünstig und argwöhnisch und sind ihm bei seinen Ermittlungen eher selten eine Hilfe. Doch dauert es nicht allzu lange und es rollen erneut Köpfe…

Meine Meinung:

Ich habe eine Schwäche für düster-skurrile Filme. Gerade Tim Burton bietet mir dies mit seinen Filmen oft. Doch Sleepy Hollow ist in der Hinsicht einer seiner gelungensten Streifen. Es ist jedenfalls einer der mit Abstand blutigsten Burton-Filme welchen ich bislang gesehen habe (in einer Reihe mit „Sweeny Todd“)- und dennoch passt der Film von seiner Skurrilität her perfekt zu Burtons anderen Gruselmärchen. Dabei soll der Film auch eine Anlehnung an die alten Hammer-Filme sein (welche bekannt sind für einige, steinalte Horror -und Sci-Fi-Schinken). So hat auch Hammer-Legende Christopher Lee ein kurzes Cameo. Ich bin allgemein kein sonderlich großer Splatter -oder Gore-Fan. Doch beim Kopflosen Reiter macht es mir ungewöhnlich Spaß seinem blutrünstigen Treiben zuzuschauen, da dies effektvoll und stellenweise auch völlig übertrieben von statten geht. Zumal das gezeigte Blut ebenso überspitzt künstlich aussieht und manch grausige Szene eher abschwächt. Einher geht damit der oft morbide und skurrile Humor. Manchen könnte die Ernsthaftigkeit dadurch zu kurz kommen. Ich finde es lockert den Film auf. Im Kern ist „Sleepy Hollow“ aber vor allem eine Detektiv-Story. Und es macht durchaus Spaß mitzurätseln wer hinter all dem Treiben steckt.

Passend zur Geschichte sind auch die Charaktere eher verschroben und stellenweise komplett abgedreht. Alle Figuren wurden zudem ideal besetzt: Johnny Depp (hier noch in der Prä-Captain Jack Sparrow-Ära) darf einen leicht gestörten Hauptcharakter mimen. Der Film zehrt viel von Depp`s komödiantischem Talent. Seine Love-Interest wird von Christina Ricci dargestellt, welche als einzige etwas fade wirkt. Der kopflose Reiter selbst wird von keinem geringeren als Christopher FAAAAAAKKKKKIIIIINNNNGGGGG Walken dargestellt. Und auch wenn er nicht wirklich viel an Screentime, geschweige denn an Text hat- dem Mann beim crazy sein zu beobachten macht einen Heidenspaß. In den Nebenrollen sieht man zudem den großen Michael „Dumbledore (den Zweiten)“ Gambon, sowie Ian „Palpatine“ McDiarmid, Michael Gough, Jeffrey Jones und Miranda Richardson.

Das Setdesign und die Ausstattung sind famos und man merkt dass hier viel Liebe und Zeit in Details investiert wurden. Top-Notch! Neben den überwiegend grandiosen, oft von Hand gemachten Effekten, gefiel mir aber auch der beklemmend düstere Score von Danny Elfman. Wer auf klassische Horror-Scores steht wird auch Elfmans Filmmusik zu „Sleepy Hollow“ lieben.

Was ich kritisieren könnte ist so mancher in die Jahre gekommener CG-Trick. Manche sind gut genug um auch heute noch zu gefallen (oder sogar nicht weiter aufzufallen). Jedoch sticht manche Szene eher albern hervor, was ein wenig Schade ist. Aber insgesamt gibt es nur wenig meinerseits zu bemängeln.

Daher mein Fazit:

Wie mit allem ist es auch bei diesem Film Geschmackssache. Denn er ist nicht unbedingt straight dem Horror-Genre angehörig und lässt manchmal den nötigen Ernst vermissen. Beachtet man aber das Burton hier das Steuer in der Hand hatte (und eine Hommage an alte Horror-Trash-Filme abliefern wollte), so kann man vieles eher hinnehmen. Ich mag eben die Skurrilität und feier auch die stellenweise abstrusen Metzelszenen. Für zartbesaitete Burton-Fans ist der Film eher weniger geeignet. Denn auch wenn alles überspitzt dargestellt ist, eine Szene ist doch etwas grausiger und sticht hervor. Im Grunde handelt es sich hier um ein typisches Burton-Märchen: von den schaurig-schönen Bildern, der Story, den Charakteren und auch der Musik… nur eben mit viel Mord und Totschlag und literweise Kunstblut.

Ich liebe den Film, daher eine unbedingte Empfehlung von mir!
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am 21. August 2017
Also der Film ist sehr gut gemacht sehr gute Schauspieler die ihre Arbeit hervorragend machen,und erst der Hintergrund düster und gruselig genau so mag ich die filme.Nur wenn ich den Preis sehe,also ich finde,wenn ich sagen darf,wirklich übertrieben.............
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am 10. April 2015
Tim Burton arbeitet wieder mit Johnny Depp zusammen an einem Film, dass kann doch nur
wieder ein Knaller werden, wie wahr.

Wir schreiben das Jahr 1799, New York City, Constable Ichabod Crane (Johnny Depp) versucht
vor Gericht mit der gerade aufkommenden Gerichtsmedizin das Gericht davon zu überzeugen
mehr nach Spuren zu suchen und Obduktionen zu veranlassen um wahre Gründe für Todesfälle
zu finden.
Damit geht er dem Richter (als Gastauftritt Christopher Lee) gehörig auf die Nerven, so er ihn
kurzerhand auf eine 2tägigen Reise schickt, in ein verschlafenes, ländliches Städtchen Namens
Sleepy Hollow.

Dort sollen schon drei Morde passiert sein und jeder hat dabei seinen Kopf verloren.
Man sagt es sei ein kopfloser Schwertschwingender Reiter der sich so seine Opfer holt.
Crane glaubt an diesen Hokuspokus nicht bis er ihm leibhaftig begegnet.

Johnny Depp einmal als mutiger Inspektor und dann wieder wie ein ängstliches Kind.
Als er sich aber wieder gefangen hat, beschloss er dieser seltsamen, gruseligen Angelegenheit
auf den Grund zu gehn.
Dabei verliebt er sich auch in die reizende Katrina (Christina Ricci).

Der kopflose Schwertschwingende Reiter der immer im nächtlichen, nebelverhangenen
Wäldchen hervortritt, mit seinem schwarzen Rappen, sieht schon beeindruckend und
furchteinflössend aus, auch ohne Kopf, oder vielleicht gerade deswegen.

Es werden zwar immer wieder Köpfe rollen, aber man kann sagen das es nichts
horrormäßiges hat, vielleicht weil es eben nur ein Märchen ist.
Doch die Spannung und der schwarze Humor sowie die schauspielerische Leistungen,
lassen diesen Film zu einem kopflosen Mordsvergnügen werden.

Johnny Depp, Christina Ricci, Miranda Richardson, Casper van Dien,
und Christopher Walken als kopfloser Reiter,
und als Gast Christopher Lee und Martin Landau.
Empfehlenswert für alle Johnny Depp und Tim Burton-Fan's
und alle die etwas fantasievolles Gruseln mögen.
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am 18. Mai 2012
Tim Burton hat aus der literarischen Vorlage von Washington Irving (1783-1859) ein Horrormärchen gemacht. Er geht dabei weit über diese 'Legende' hinaus. Das ist legitim, denn Irving ist äußerst knapp und recht vage. So kann Burton erläutern und ausmalen. Das tut er in eindrucksvollen Bildern mit viel virtueller Animation. Im Grunde hat er nur die Grundidee übernommen und trifft sich mit dieser so in etwa inhaltlich erst am Ende wieder. Dazwischen schiebt er natürlich eine Liebesgeschichte zwischen Crane und Katrina ein (Johnny Depp und Christina Ricci) und bringt eine ganze Reihe von prominenten Darstellern zum Einsatz, wohl dosiert auf viele kleinere Rollen.
Es gilt aber besonders Johnny Depp hervorzuheben. Er gibt seiner Rolle eine komplexe Tiefe mit abwechslungsreichen Gegensätzen. Seine Brille und die Gerätschaften sind legendär, seine Kindheitserinnerungen im Traum erste Sahne, eine gelungene Ergänzung, die interpretierende Erklärungen liefert. Und das Ambiente ' ein dichter, dunkler Wald ' der keinen Ausblick erlaubt, schafft die notwendige klaustrophobische Enge. Dazu gibt's einen Soundtrack, der je nach Situation mithilft, die Handlung in die Länge zu ziehen bzw. wenn nötig dramatisch zu unterstützen.
Hier geht Eigenständigkeit vor bloßer Adaption, Blutschocker vor Werktreue. Am Ende überspannt Burton den Bogen fast ein bisschen. Man verliert bei den vielen kopflosen Toten fast den Überblick. Klasse!
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am 19. Februar 2017
Aufmachung der DVD Hülle: Meines Erachtens für eine Spezial Edition etwas lieblos, hätte mir hier ein zusätzliches Booklet gewünscht, anstatt alle Features auf das eingelegte Papiercover zu klatschen. Wirkt für mich leider dadurch etwas überladen.

Die DVDs sind in klappbaren DVD Trays eingelegt und lassen sich leicht entnehmen.

DVD Wiedergabe: Nach dem Einlegen der startet diese problemlos automatisch und nach kurzer Zeit findet man sich im DVD Menü wieder.

Dieses besteht bei der Film DVD aus den Unterpunkten Film starten, Kapitalsauswahl, Einstellungen für Ton und Sprache, Trailer und Credits. Das DVD Menü ist mit stimmungsvoller Musik passend zum Film hinterlegt, es wird das Sleepy Hollow Logo eingeblendet.
Passend auch die Scherenschnitt Projektion, welche von der sich drehenden Nachtlampe ausgeht.

Im Menüpunkt Ton/Sprache lassen sich sowohl DTS 6.1 und Dolby Digital 5.1 einstellen, für englischsprachige Wiedergabe Dolby Digital 5.1.
Weiterhin lassen sich Audiokommentare von Tim Burton, bei der englischsprachigen Version deutsche Untertitel aktivieren.
Die Audiokommentare sind zwar ein nettes Feature, lenken aber meiner Meinung nach zu sehr vom Hauptfilm ab.

Im Menü Trailer gibt es Filmvorschauen zu Sixth Sense, The Insider, Mission to Mars, Erkan & Stefan, American Pie und Harte Jungs.

Hinter Credits verbergen sich Angaben zu den ausführenden Produktfirmen für den, den es interessiert.

Wählt man das fliegende Herz über dem Menüpunkt DVD Crew an, erscheint eine Einblendung, dass man ein Hidden Feature entdeckt hat, sogenannte Goofs. Dahinter verbergen sich einige Logikfehler und dergleichen, die wohl erst nach der Veröffentlichung des Films aufgefallen sind... viel Spaß damit ;)

Die zweite DVD bietet unterteilt in Extras I ein beeindruckendes Making Of zum Film, Interviews mit Tim Burton und den Darstellern, ein interaktives Quiz, B-Roll (Kurzszenen von den Dreharbeiten), B-S-B Best Surround Bites.

Extras II bietet einen Überblick über die Schauspieler, die Produzenten, die Filmmusik, Produktionsnotizen, eine Fotogalerie und die Kinottrailer zum Start des Films.

Am beeindruckendsten finde ich von den Extras das Making of, die Interviews und der Part zur Filmmusik.

Im Making of sieht man, wieviel Aufwand in dem Film steckt. Angefangen vom Aufbau der Kulissen des Ortes, Sleepy Hollow, den Special Effects, Soundtrack usw...

In den Interviews äußern sich die Schauspieler, welchen Eindruck Sie vom Dreh hatten, wie Sie Ihre Charaktere beurteilen usw...

Zur Story des Films möchte ich hier gar nicht so viel sagen. Mich beeindruckt am meisten die Stimmung, die hier durch Tim Burton durch die Umsetzung des Filmsets geschaffen wurde. Sehr gut finde ich auch die Querverweise zu seinen anderen Filmen, die eingebaut wurden, man denke nur an den Kürbiskopf in der Maisfeld Szene vom Anfang und A Nightmare before Christmas.

Die Special Effekts finde ich stellenweise etwas zu viel, man wird teilweise zu sehr von der Filmgeschichte abgelenkt. Hier wäre meiner Meinung weniger manchmal etwas mehr gewesen.
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am 18. Februar 2014
Ich habe den Film vor kurzem gekauft, da er mir sehr gefällt und ich die ganze Zeit auf eine Blu-Ray-Version gewartet hatte.
Der Film ist wirklich lustig und hat eine schöne mystische Stimmung, dafür allein 5 Punkte!!!

Als ich mit den Film angeschaut habe, war ich doch sehr enttäuscht! Die Bildqualität ist einfach nur miserabel!
Die Grundschärfe der Bilder ist kaum vorhanden und das in mindestens 80 Prozent des Filmes. Die Bildqualität erinnert zwischendurch immer wieder an die alte DVD-5-Qualität, wo sich hin und wieder pixelige und unscharfe Darstellungen der Hintergründe, z.B. Anfangsszene Kutsche im nebligen dunklem Hintegrund, darstellen. Zeitweise sieht man oft Konturverzerrungen im Bild, z.B. Gesicht von J.Depp im Gespräch mit dem Richter Christopher Lee, die wie ein Störbild wirken. Einem Kommentar einer vorrangegangenen Rezension stimme ich zu, was die Darstellung dunkler Sequenzen angeht. Teilweise garnicht vorhanden, teilweise total unscharf und manchmal überlichtet (Testamentseinsicht beim Notar Hardenbrook). So habe ich den Film im Original nicht in Erinnerung und das war im Kino und auf einer Leih-DVD (durch meine PS3 hochskaliert).

Des Weiteren ist das Bild durchhinweg grobkörnig und das wirklich noch neutral betrachtet, da der Film durch sein mystisch nebliges Szenario ja schon an eine mittelalterliche Zeit erinnern soll und sich oft der Anschein erwecken könnte, das das so sein muss! Falsch!!! Man muss nicht nah an den Monitor gehen, damit man das Problem sieht. Bei näherer Betrachtung des Monitors erfreut man sich im Normalfall oft an die gestochen Scharfe Pixelung der Blu-Ray-Filme. In diesem Fall scheint es so, als ob jemand eine DVD-5-Qualität auf Blu-Ray kopiert hat.

Die Tonqualität ist wirklich gut, das ist in Ordnung. Zusatzmaterial interessiert mich meist nicht, ist jedoch ein bischen was vorhanden. Hätte gerne noch das spanische und französische Tonfomat drauf gehabt, aber da gehts ja immer um Vertriebsrechte.

Ich vergebe nur einen Punkt für die Blu-Ray, da die Qualität einfach den Spass am schauen vollends mindert. Selbst bei dem günstigen Preis ist es eine Geldverschwendung und man sollte diese Filmemacher - bzw. deren Überarbeiter oder Umsetzer auf Blu-Ray, nicht noch damit belohnen, als wenn sie gute Arbeit geleistet hätten!
Überarbeitung benötigt Zeit und Geduld und bei dieser Blu-Ray-Umsetzung merkt man, das es nur darum ging den Markt zu sättigen!
Der Film ist 1999 entstanden. Ich habe 80er und 90er Filme auf BR mit gestochen scharfer Optik gesehen, von welchen man niemals auch nur geträumt hätte, wenn man den Kinofilm/DVD vorher gesehen hat!

Finger Weg!
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am 8. September 2013
Schon in den "Batman"-Filmen bewies Tim Burton, dass er ein Meister ist wenn es um düstere Filme geht.

In "Sleepy Hollow", inspiriert durch die Kurzgeschichte von Washington Irving, liefert Tim Burton einen herrlichen Horrorfilm mit einem Hauch schwarzen Humor.

Johnny Depp, der schon in den Tim Burton-Filmen "Edward mit den Scherenhänden" und "Ed Wood" brillierte, zeigt sich hervorragend in der Rolle des Constable Ichabod Crane, der an die Vernunft glaubt, anstatt an den Aberglauben.
Doch als er nach Sleepy Hollow versetzt wird um eine Mordserie aufzuklären stößt er an die Grenzen der Vernunft, da er zunächst nicht an die Existenz des Enthaupteten glauben möchte.
Der Enthauptete ist nämlich der Geist eines hessischen Söldners, der in Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg auf der Seite der Briten kämpfte und in den Wäldern vor Sleepy Hollow durch Enthauptung starb.
Christina Ricci, Star aus den zwei "Addams Family"-Filmen und "Caspar", brilliert als die junge Katrina van Tassel, die schon bald was für Ichabod empfindet.

Harry Potter-Fans werden viele Darsteller aus den Filmen erkennen, wie Richard Griffiths, Miranda Richardson und Michael Gambon.

Selbst als Kenner der Kurzgeschichte macht mir der Film großen Spaß.
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am 28. März 2017
Gruselige Grundstimmung, schön morbides Ambiente für ein grundbekanntes amerikanisches Gruselmotiv, gepaart mit einem guten Script, handwerklich fähigen Schauspielern und von einem Tim Burton, der sich für meine Begriffe, wesentlich mal zurückgehalten hat. Mal keinen Edward Scissorhands o.ä. daraus zu machen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. Januar 2009
Es ist kurz vor der Wende zum 19. Jahrhundert. Der Polizist Ichabod Crane versucht in der Stadt New York, seine Fälle wissentschaftlich zu lösen. Bei seinen Zeitgenossen gewinnt er damit allerdings wenig Verständnis. Und als er sie zu sehr nervt, wird er (von einem wie so oft genial agierenden Christopher Lee in einer Nebenrolle) in das kleine, abgelegene Kaff Sleepy Hollow geschickt, um sich dort zu bewähren, wie es heißt.

Die dort stattfindenden Morde stellen die Rationalität unseres Helden denn auch gleich auf eine Probe. Ein Geist ist es, der hier Menschen ihrer Köpfe beraubt. Als Crane diesem selbst begegnet, bricht seine Welt zusammen. Vor Angst zitternd verkriecht er sich in seinem Bett und ist zu keiner Handlung mehr fähig. Denn hier in Sleepy Hollow glauben die Leute nicht nur, sondern hier gibt es sie noch wirklich: Magie, Hexen und Gespenster. Erst als Ichabod Crane lernt, das zu akzeptieren, kann er den Fall schließlich lösen. Aber da hat sich die Einwohnerzahl von Sleepy Hollow inzwischen auch deutlich reduziert.

Wirklich schön ist dieser Film, weil die Probleme, die der Held mit der Magie hat, natürlich die Probleme illustriert, die wir in unser Gesellschaft heute oft mit unseren Gefühlen haben. So wie Crane versucht, alles mit Logik zu erklären, Gründe zu suchen, so versuchen auch wir unsere Emotionen in kleine Boxen oder die Kategorien von Frauenzeitschriften einzuordnen, um sie besser beherrschen zu können. Aber damit fühlen wir dann nicht mehr so intensiv, und manchmal (glücklicherweise) gelingt das auch gar nicht erst. Der Film stellt gut durch Traumsequenzen dar, dass dieses Verhalten durch Angst begründet ist. Wirklich lieben, das können nur mutige Menschen. Und so ist in Sleepy Hollow auch die Liebesgeschichte zwischen Crane und der von Christina Ricci gespielten Hexe Katrina Van Tassel einer der Höhepunkte des Films.

Neben der inhaltlichen Ebene funktioniert der Film aber auch auf einer formalen Ebene. Tim Burton zitiert sich wieder mal selbst. Es gibt keinen Film dieses Ausnahmeregisseurs, in dem man nicht auch viel zu lachen hätte. Inszeniert wird bei Burton immer der Wechsel der Gefühle. Die größten Kalauer sind immer nah am Horror versteckt. So darf der böse Geist in seiner finalen Verwandlung eine wirklich witzige Grimasse schneiden. In anderen Filmen wäre das misslungen, bei Burton ist es gewollt. Wie auch die Wahl von Jonny Depp als genial agierendem Hauptdarsteller ist dies eine Visitenkarte für Burton.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. Mai 2011
Den Untertitel des Films 'Es werden Köpfe rollen', sollte man wörtlich nehmen, denn es sind einige. Davon gleich zwei in den ersten 5 Minuten.
"Sleepy Hollow" ist ein erstklassiger Film für alle, die düstere Horrorfilme mögen und wenn es einen Film gibt, der fast die alten Filme der legendären Hammer-Studios wieder aufleben läßt, ist es dieser.
Kulissen, Kostüme, die ganze Ausstattung verströhmt ein herrlich realistisches Gefühl der Zeit, in der "Sleepy Hollow" spielt. Ebenso die Bildkompositioen, die Burton mit seinem Kameramann erschaffen hat. Überwiegend düster mixt er genial Surreales, aber auch mal märchenhafte Tupfen hinein, etwa wenn es um Cranes Kindheit geht, aber auch hier folgt der Horror auf dem Fuße, wenn der kleine Crane seine Mutter in einem Folterkasten vorfindet.
Darstellerisch agiert Johnny Depp in Höchstform als Ururvorgänger heutiger Gerichtsmediziner, der bisweilen etwas ängstlich ist, sogar vor Spinnen.
Der Eindruck, dass Burton bei "Sleepy Hollow" auch an die alten Hammer-Filme dachte, zeigt sich bei den Darstellern. Spielen hier doch die Hammer-Veteranen Christopher Lee (kennen die meisten als Saruman bei "Der Herr der Ringe") und Michael Gough (den meisten bekannt auch als Bruce Waynes Butler Alfred bei Burtons "Batman"-Filmen) mit, doch auch der Rest ist excellent besetzt mit Michael Gambon (Dumbledore in "Harry Potter"), Ian McDiarmid (Kanzler Palpatine/Imperator bei "Star Wars") und Christina Ricci ("The Gathering").
Burton zitiert zum Ende des Film hin, in einer Szene, in der es zu einer Konfrontation in einer Windmühle kommt, den alten "Frankenstein" von James Whale aus den 30ern. Zudem bietet Burtons Film nicht nur Schauwerte, sondern auch eine wohl durchdachte Story, die die Hintergründe, warum der kopflose Reiter sein Unwesen treibt, lange aufspart. Absolut empfehlenswert zum wohligen gruseln.
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