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am 6. November 2017
Ein Klassiker, der jedes Buben- und junggebliebene Männerherz höherschlagen lässt. Nostalgie und Abenteuer pur, farbenfrohe Ausstattung. Wenngleich aus heutiger Sicht manches fragwürdig erscheint.

Der versnobte britische Gentleman Phileas Fogg wettet mit den anderen Mitgliedern des steifen Londoner Reform Club um £ 20.000, dass er die Welt in exakt 80 Tagen umrunden kann. Gesagt, getan: Fogg macht sich mit seinem frisch engagierten, umtriebigen französischen Haushälter Passepartout auf die Reise. Alleine die Ballonfahrt des ungleichen Duos von Paris über die Pyrenäen bis Spanien ist Kult und Filmgeschichte; ebenso die Fahrt mit der Segeldraisine durch die Prärie.

Spanien und Wilder Westen. Hier kommen meine Kritikpunkte. 1.) Die naiv-folkloristische Verkitschung des spanischen Stierkampfs. An diesem blutigen ‚Brauchtum‘ ist nichts Lustiges dran. 2.) Die Sioux werden als völlig vertrottelte Wilde dargestellt, die kaum fähig sind, Pfeil und Bogen ordentlich zu halten – geschweige denn zu treffen, während bei den Weißen jeder Schuss sitzt. 1956 mag das den Mainstream-Humor getroffen haben, heute berühren Szenen wie diese peinlich.

Zurück zum Positiven, was ja überwiegt. David Niven war für die Rolle des Phileas Fogg wie geschaffen, auch sein vifer Diener wurde gut besetzt. Neben den beiden sammelt sich ein Staraufgebot, wobei man genau hinsehen muss, um auch alle bei ihren Kurzauftritten zu erspähen: Fernandel als Kutscher in Paris, Peter Lorre als Schiffssteward, Frank Sinatra als Saloon-Pianist in San Francisco, oder Marlene Dietrich als Bardame. Unschwer zu erkennen, dass alle ihre Freude an diesem Abenteuerstreifen hatten.

Ich glaube, auch Jules Verne hätte diese Verfilmung seines Romans gut gefallen. Die humoristische Pointe am Ende, wenn die (von Shirley MacLaine weißgewaschene) indische Prinzessin Aouda den exklusiv für weiße Männer vorgesehenen Reform Club betritt – und das British Empire dadurch dem Untergang geweiht ist – entbehrt nicht einer ungewollten Ironie. Aber gut so.

Was die DVD angeht, besteht sie aus zwei Silberlingen. Teil eins von London bis Yokohama. Dann die Intermission – wie in alten Kinotagen. Teil zwei von San Francisco bis zurück in den Reform Club.

Lehrreich ist das Ganze auch. Der Trick mit der Datumsgrenze funktioniert bis heute.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 16. Januar 2016
Wer das Buch gelesen hat, wird von dieser Verfilmung begeistert sein.
Mit viel Aufwand und vielen Kostümen und Requisiten entstand hier ein cineastisches Meisterwerk, das bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat. David Niven miemt den britischen Gentleman und Kosmopoliten Phileas Fogg mit allen seinen Schrullen dermaßen gut, dass man meinen möchte, die Rolle sei ihm auf den Leib geschrieben worden.
Dagegen wirkt die neuere Verfilmung, mit einem zeitweise recht dümmlich agierenden Pierce Brosnan als Phileas Fogg, recht farblos und fad.

Freuen Sie sich auf großes Hollywood-Kino in bester Manier und großem Unterhaltungswert!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 29. Januar 2017
Über den Film muss man nicht mehr viel sagen. - Und ich würde ohnehin nur wiederholen, was hier schon gesagt wurde!

Ich mache es mir daher einfach und schließe mich allen guten Rezensionen an!!!

Ich habe den Film übrigens über Amazon Video gekauft und bin von der HD-Bildqualität sowie dem Ton begeistert! - So gut habe ich den Film bisher noch nie gesehen!!!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 30. September 2014
Es ist ein typischer Film aus den 50iger Jahren. Monumental, unterhaltsam, schön.
Aufwendig in Szene gesetzt wurde dieser Film nach einer Romanvorlage von Jules Verne.
Der damalige Mann von Elisabeth Taylor, Michael Todd, hat seine ganze Leidenschaft als Producer in dieses Grossprojekt gelegt.
Viele grosse Filmstars haben zumindest einen kleinen Cameo-Auftriftt. Darunter sind: Buster Keaton, Marlene Dietrich, Fernandel, Frank Sinatra, u.a. - Diese Jules Verne Verfilmung lässt in mir schöne Kindheitserinnerung wach werden. Diese ältere Adaption ist eindeutig besser als die mit Pierce Brosnan in der Hauptrolle. David Niven spielt den Phileas Fogg ausserordentlich überzeugend penetrant genau. An seiner Seite brilliert die bezaubernde Shirley Maclaine. Der Protagonist Fogg ist in Vernes Vorlage ein typischer englischer Gentleman mit dem Hang zur genauen Übertreibung. Es ist ein sehr unterhaltsamer und schöner Film. Filmmusik, komödiantische Elemente und Fotostills entführen uns in eine märchenhafte Reiseerzählung. Für die in jeder Szene passende Musik verantwortlich ist Victor Young. Von ihm stammt u.a. die Komposition Stella by Starlight, das von ganz vielen grossen Jazzmusikern aufgenommen worden ist (Miles Davis, Charlie Parker, Stan Kenton, Stan Getz, Dexter Gordon, Bill Evans, Ella Fitzgerald und viele andere mehr).
Mit nur 56 Jahren starb der Komponist Victor Young im Jahr 1956, der als eine Art Violinwunderkind gestartet war und ganz fantastische Filmmusiken geschrieben hat.

Die DVD liegt in einer Special-Edition vor. Bild und Tonqualität sind sehr gut. Auf de beiligenden Extra-DVD befinden sich ein umfangreiches Interview mit Personen jener Zeit wie u.a. Elisabeth Taylor. Michael Todd, der Produzent der aufwendig gestalteten Hyperproduktion erhielt dafür auch einen Oscar für den besten Film des Jahres 1957. Nach ihm benannt ist auch die neue Kameratechnik Todd-AO-System. Es ist dies eine Weiterentwicklung des Cinerama-System, bei dem eine Filmszene mit 3 Kameras aus unterschiedlichen Winkeln gefilmt wird und anschließend zu einer Art Super-Panorman montiert wird. Späterhin wurde im Jahr 1964 der Western "How the west was won/Das war der wilde Westen" mit dieser Technik gedreht.
Michael Todd kam im Jahr 1958 mit seinem eigenen Privatflugzeug ums Leben.
Freunde und Kollegen erinnern sich an Michael Todd auf der Extra DVD: Orson Welles.

Weitere Extras: Highlights von der Oscar-Verleihung
11 nicht verwendete Szenen mit Einleitung
Auch ganz interressant ist die Einleitung zur Story selbst von Robert Osborne.

Diese Spezial-Edition von "In 80 Tagen um die Welt" kann ich nur empfehlen. 5 Sterne

- Pepperland -
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am 17. Juli 2015
Viele Stärken, tolle Farben, ein wunderbarer David Niven in der Rolle seines Lebens - täuschen nicht darüber hinweg, dass der Film in so mancher Hinsicht Staub angesetzt hat. Damals noch eine bunte und exotische Mischung abenteuerlicher Erlebnisse in fremden Ländern, heute eine eher kindliche Aneinanderreihung überkommener Reisevorstellungen.

Drei Sterne für den Klassikerstatus, mehr nicht mehr.
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am 14. April 2016
Es gibt viele Verfilmungen von diesem Jules Verne Roman, aber diese hier ist die Allerbeste. Herrlich wie vor 60 Jahren Film gemacht wurde. Dazu dieser feine englische Humor der Protagonisten, die tolle Musik, die schönen Farben, die Landschaftsaufnahmen, die vielen Statisten, die schönen Kostüme, die Tänzer !!!
Auf der DVD gibts ganz viele Sprachmodi mit denen man den Film schauen kann. Dazu viele Hintergrundinformationen.
Die Lieferung erfolgte perfekt. Super Preis-/Leistungsverhältnis.
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am 18. Januar 2018
Alle Filme sind großes Kino, erstklassige Unterhaltung. Solche Klassiker wird es wohl nie wieder geben. Im TV laufen z.B. diese Streifen viel zu selten (dafür wird die Masse an Serienmüll immer mehr oder es gibt Unmengen von Billigfilmen - schade).
Ich suche aber noch einige Klassiker auf DVD - leider noch nicht gefunden: Schönheit der Sünde (Jugoslawien), Monte Carlo Rallye (dt. Version),
Das Schloss hinterm Regenbogen (Märchen,Rumänien)
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am 2. Juli 2015
Mich hat der Film als Kind sehr beeindruckt, aber aus heutiger Sicht ist die Handlung natürlich etwas langweilig.

In einer Zeit, wo jeder tagaus tagein mit Bildern aus den exotischsten Ecken der Welt bombardiert wird und Luftbilder/Satellitenbilder etwas selbstverständliches sind, ist der Film zeitweise eher langweilig, die Bilder, die bei der ersten Vorführung die Menschen faszinierten, sind heute normal ... Reisebeschreibungen mit Handlung funktionieren vermutlich nur noch bei der "Traumschiff-Fans".
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am 9. Januar 2016
Erinnerungen aus der Kindheit wieder aufleben lassen. David Niven und Shirley Mac Laine sind jeden ein Begriff bestens Schauspiel. Cantiflas aber mit seinem Charme und Schalk verzaubert immer wieder. Für Viele wird er eine neue Entdeckeung werden durch seine lateinamerikanischen Wurzel. Ein Gigant der mexikanischen Schauspielkunst ;-)))
Tolles Abenteuer bei der die Augen durch die Komik Cantlinflas nicht trocken bleiben..
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am 3. Dezember 2015
Ein Klassiker, den jeder Film (meiner Meinung nach) haben sollte.
Die vorliegende 2-DVD-Version ist von guter Qualität. Entsprechend einer DVD. Ich bereue den Kauf nicht und der Film ist immer für einen unterhaltsamen Abend gut.

P.S.: Den Inhalt des Filmes kann man an derer Stelle nachlesen.
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