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Kundenrezensionen

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am 27. September 2004
SAGA servieren uns nach ertaunlich kurzer Zeit den Nachfolger des bärenstarken "Marathon" (2003) und erreichen zum Teil ein überraschend hohes Level. Man sollte schon vorbereitet sein und ruhig sitzen, wenn man von der akustischen Achterbahnfahrt namens 'On The Air' überrollt wird. Das ist ganz, ganz großes Open-Air-Kino und repräsentiert das Spektrum der folgenden Glanzstücke. "Network" klingt noch frischer und abwechslungsreicher als in den letzten Jahren, woran Neuling Christian Simpson mit seinem kraftvollen Drumming sicherlich nicht ganz unschuldig ist. Auffallend sind auch beinharte Passagen (wie z.B. in 'Keep It Reel'), die mit balladesken Gänsehautgaranten ('If I Were You') Hand in Hand gehen. Wenn Keyboarder Jim Gilmour in 'Back Where We Started' traditionell den Gesang übernimmt, sollte man sich noch eine Tasse Beruhigungstee bereitstellen. Denn was mit den zwei letzten Songs dargeboten wird, ist schier unglaublich! 'Believe' ist eine Champions-League-Ballade vor dem Herrn, eine Schönheit, wie wir sie seit 'Scratching The Surface' nicht mehr zu Ohren bekommen haben. Und die abschließende Sensation 'Don't Make A Sound', die in den letzten 2 Minuten mit einem göttlichen Up-Tempo-Part an das fantastische 'The Pitchman' von 1983 erinnert, ist auch nicht von dieser Welt! Liebe Amazon-Redaktion, 5 Sterne sind manchmal einfach zu wenig...
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am 22. September 2004
nach langer, mehr als 10-jähriger Saga-"Abstinenz" hatte mich mir vor kurzem ein Ticket für ihr Konzert in Hamburg im November bestellt, und in Einstimmung darauf gleich die neue "Network"-CD gekauft. Ich hatte die Band Anfang der 90er aus den Augen verloren, wohl weil mir ihre damaligen Alben nicht mehr so gefielen. Es war allerdings auch schwer den immens hohen Standard von Alben wie "Worlds apart" oder "Silent knight" zu halten. So hatte ich mir gestern morgen die allerste CD von 1978 reingezogen, und dann abends die "Network".
Von wegen "Alte-Herren-Musik", dies stelle ich fast in eine Reihe mit dem Besten, was Saga bis dato hervorgebracht hat!
Ich war seit jeher schon ein Melodie-Freak. Was nützt ein tolles Intro wenn's der Refrain nicht bringt. Hier aber stimmt so ziemlich alles. Brettharte Gitarrenriffs, sphärische Keyboards, dazu Michael Sadler's tolle Stimme und Melodien satt. Einerseits komplex arrangiert klingt es doch wie locker aus dem Ärmel geschüttelt und zeigt, daß Saga nichts verlernt haben und noch immer ernst genommen werden müssen.
Glanzlichter aufzuzählen fällt schwer, knapper Punktsieger für mich und als abschließendes Fazit wie die Faust auf's Auge passend ist Stück Nummer 3: "I'm back".
Ich freue mich schon auf das Konzert und hoffe, daß sie etliches vom neuen Album spielen, denn live dürften diese Stücke für große Stimmung sorgen.
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am 19. September 2004
Mit "Full circle" wurde die erfolgreiche Rückkehr zu den Wurzeln eingeläutet. Musikalisch orientierte sich die Band wieder stärker an den ersten vier Alben. Sogar die Chapters wurden weitergeführt und fanden mit dem letzten Album "Marathon" ihren vorläufigen Abschluß. Nun liegt nach "Full circle", "House of cards" und "Marathon" mit "Network" die neue CD von SAGA vor. Drummer und Gründungsmitglied Steve Negus hat die Band nach der letzten Tour verlassen und wurde durch den jungen Christian Simpson ersetzt. Musikalisch gesehen ist das neue Werk druckvoller, härter und abwechsungsreicher als die Vorgänger. Die Band entfernt sich wieder etwas vom "Worlds apart-Sound" mehr in Richtung "Heads or Tales". Der Opener "On the air" ist mit 6:30 lang und sagatypisch. Die folgenden Songs "Keep it real" und "I'm back" sind härter und einfacher strukturiert. Mit "if I were you" und "Outside looking in" folgen zwei sehr schöne ruhigere Nummern. "Don't look now", "Live at five" und "Back were we started" sind wieder typische SAGA-Rocksongs mit Wiedererkennungswert, Tempiwechsel und schönen Soli. Höhepunkt des Albums sind die beiden letzten Tracks. "Believe" ist neben "Images" vielleicht die schönste SAGA-Ballade überhaupt. Erst nur Sadlers ausdrucksstarke Stimme mit Klavier, dann eine Steigerung zum Schluß mit Band. Ein echter Hammer ist das abschließende "Don't make a sound", in dem Saga-Fans alles geboten bekommen, was SAGA ausmacht. Wäre ein klasse Chapter gewesen. Ingesamt ein interessantes Album, das die Reihe der letzten drei guten Alben würdig fortsetzt.
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am 7. Oktober 2004
Ich muss sagen, ich war skeptisch. Nach so kurzer Zeit schon ein neues Album von Saga. Ein Schnellschuß? Und ich wurde eines besseren belehrt. Ein durch und durch gelungenes Album präsentieren Sadler & Co hier. Vermutlich das beste Songwriting seit der Rückbesinnung auf alte Tugenden, also seit Full circle. House of cards war schon super, Marathon war auch wirklich gut, aber nicht so brilliant wir der Vorgänger und nun Network. Ein wirklich stimmiges Album. Sicher werden Saga auch mit dem Album keine neuen Fans auftun, weil ihre Musik einfach megaout ist, aber ihre alten Fans werden sie begeistern. Man benutzt Bewährtes und fügt sogar Neues hinzu, wie akustische Instrumente. Network vereint tolle Saga-typische Epen wie zum Beispiel den Opener ON THE AIR mit gefühlvollen Songs wie IF I WERE YOU oder BELIEVE. Zum krönenden Abschluss folgt dann noch ein Saga-Epos par exellence DON`T MAKE A SOUND. Sicherlich kann man über den Klang der CD streiten. Aber es war halt dieses Mal etwas anders. Dieses Album wurde mehr oder weniger live im Studio eingespielt und vor allem gemeinsam. Ein Experiment, was wiedergibt, wie Saga live klingen. Und sie harmonieren einfach hervorragend. Außerdem ist der sonst so perfekte Sound nicht alles, was wirklich wichtig ist, sind doch die Songs an sich und die zeigen Saga von ihrer besten Seite. Volle Punktzahl Jungs, weiter so. Einen treuen Fan habt ihr überzeugt. Network ist für mich eines der besten Saga-Alben aller Zeiten, wenn nicht das beste. Obwohl gegen mein Worlds apart hat es jedes Album schwer.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. September 2014
"Network" ist nur eines von einer ganzen Serie von Alben der kanadischen Kult-Prog-Rocker,auf denen sich die Band nach Ausflügen in poppigere Gefilde und einigen Experimenten wieder auf ihre Wurzeln besinnt.
Die Scheibe erschien 2004 mal wieder bei SPV/Steamhammer.Auch die Besetzung blieb bestehen,außer,daß hier Christian Simpson an den Drums sitzt.Man darf sich also wieder über den markanten,leicht theatralischen Gesang des Michael Sadler freuen,auf Ian Crichton an der Gitarre,seinen Bruder Jim am Baß und Jim Gilmour an den Tasten.Und alle sind sie hier wieder mit viel Spielfreude und selbstverständlich Können dabei.Auch der Gastdrummer fügt sich toll ein.
Da auch Melodik und Spaßfaktor wieder auf starkem Niveau sind,kann jeder,der eine Schwäche für Saga hat,hier bedenkenlos zugreifen.
Beim letzten Album "Marathon" hatten die Jungs im Vergleich zu den beiden Alben zuvor etwas Druck und "Rock" herausgenommen und sich wieder etwas ihrer Pop-Phase angenähert;auf "Network" geht es wieder deutlich mehr zur Sache.
Saga haben es auch hier wieder geschafft,an alte Zeiten anzuknüpfen,ohne angestaubt oder stehengeblieben zu wirken.
Ein ganz starkes Album,selbst das Cover hat was,meine ich.
Das Mastering wurde wieder von Brian Foraker durchgeführt ,die Dynamikwerte sind grottenschlecht.
Eine Special Edition mit Bonusmaterial (Bonus DVD mit 5.1 Abmischung des Albums) gibt/gab es auch.
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am 20. November 2005
Die CD hat 10 Tracks und besticht als erstes mit "On the air", das mit einem sehr weichem Intro den Hörer in die typische Saga-Klangwelt entführen will.

Als nächster Track folgt "Keep it real", der mit Sicherheit nicht jedermanns Sache ist, da er sehr schnell und gitarrengeladen rüberkommt.

Der dritte Song "I'm back" erinnert sehr an alte Saga-Songs, ebenfalls sehr gittarig und stimmgewaltig.

4. "If I were you" - einfach Augen schließen und genießen - träumerisch, ruhiger Song, der wieder einmal beweist, dass gefühlvolle Musik nicht immer weinerlich und devot, sondern auch kraftvoll und konsequent, ehrlich ins Gehör schlüpft.

5. "Outside lokking in" - für mich der beste Song am frühen Morgen zum Aufwachen - klingt zwar etwas poppiger, dennoch mit Michael Sadlers Stimme immer wieder ein Genuss.

6. "Don't look now" fängt mit Pianoklängen an und verwandelt sich zu kraftvollem Rock - erinnert auch an alte Saga-Songs

7. "Live at five" - viel Bässe (optimal im Auto zu hören)

8. "Back where we started" - siehe Track 5, hier nur das Gegenteil - super Feierabend-Song. Hier auch sehr viel Gitarre und Bässe.

9. "Believe" - viel Piano, kommt sehr klassisch rüber, könnte ich mir auch in einem großen Konzertsaal vorstellen. Sehr gefühlvoll, aber keine Zuckerwatte!

10. Der optimal Schlusstrack - am Anfang sollte man seine Anlage nicht zu laut aufdrehen, weil der Song zuerst sehr dazu verlockt, später dann aber die Kabel glühen lässt.

Wer Saga vor allem aus den 80igern kennt, wird dieses Album lieben. Es ist abwechslungsreich und kreativ komponiert. Michael Sadlers Stimme ist wie immer unverwechselbar.

Es ist ein Ohrenschmaus, nach einem langweiligen Radiotag diese CD einzulegen, aber jeder, der Saga kennt, weiß bestimmt wovon ich rede!
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am 3. November 2004
Kaum ist Marathon so einigermaßen im Kopf verarbeitet da erscheint auch schon das nächste Album.Ich muss sagen das ich seit Images at Twilight zwar schon dabei bin und auch seit dem nicht mehr von Saga weg zu bekommen bin,aber besonders gefällt mir der letzte Song "Don't make a Sound".Das was mich als Musiker und Saga Fan doch immer noch ein bischen nervt,ist das ich bis heute noch nicht weiss was es mit den Chapter Songs auf sich hat.Schliesslich gab es mal gerüchte über eine verfilmung der Story aber bis heute habe ich nichts mehr davon gehört.Ich kann nur eines gewiss sagen,seit dem ich bei Saga mal die Ehre hatte Backstage Sadler & Co kennen zu lernen lässt sich meine verbundenheit mit ihrer Musik erst recht nicht wieder los.Da ich die Musik von Saga nun schon fast eine ewigkeit kenne,war das gefühl die jungs begrüssen zu dürfen so als kenne man sich ebenfalls genau so lange Persönlich,denn alles was man von Saga an Musik und Songs kennt spiegelt sich in der Person jedes einzelnen wieder.Ähem ...sorry wollte nicht vom Thema abkommen aber ich kann auch nur sagen...KAUFEN KAUFEN KAUFEN
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am 2. Februar 2008
Die Chapters sind seit Vorgaenger 'Marathon' zu Ende, doch es geht weiter mit Saga. Diesmal aber endgueltig ohne Drummer Steve Negus, der die Band schon das eine oder andere mal verlassen hat. Seine Rolle uebernimmt ein gewisser Christian Simpson, der sich gut ins Bandkonzept einfuegt.

Gegenueber 'Marathon' sind deutliche Steigerungen zu vermerken. Wo das 2003er-Album noch etwas fad war, hat dieses Album wieder ordentlich Pepp. Wo vorher gepflegte Langeweilge vorgetragen wurde, haben wir es hier mit rockenden Stuecken zu tun. Schon der schwebend beginnende und nachher riffig-krachende Opener 'On The Air' bringt Saga in bester Qualitaet hervor. Der Refrain animiert malwieder zum Mitsingen. Dieses Saga-typische, immergleiche, aber aufgrund der einzigartigen Spielfreude nie langweilige, rhytmisch praegnante Riffing treibt den Song voran. Ruhige Passagen wechseln sich gekonnt mit floterren ab, auch Soundvielfalt wird geboten, mal Synthies, mal Piano, mal Akkustik-, mal E-Gitarre. Prima! 'Keep It Real' rockt von vorn herein und ist ein bisschen sperriger. Es hat aber wieder die typischen Sadler-Gesangslinien. Aufgrund des hohen E-Gitarrenfaktors laesst sich das Album gut mit dem 93er 'Security Of Illusion' vergleichen. Selbst der dritte Track 'I'm Back' hoert nicht auf zu rocken. So machen Saga Spass, besonders der Refrain zieht einen wieder mit. Mit 'If I Were You' musste es dann auch einfach wieder ruhiger werden. Eine schoene, sanfte Nummer. 'Outside Looking In' ist ebenfalls ganz entspannter Song, den man einfach gerne hoert. 'Don't Look Now'(schoenes Piano-Intro und -Outro), 'Live At Five'(starker Bass!) und 'Back When We Started'(Midtempo, von Jim Gilmour gesungen) sind wieder Saga-typische floterre Nummern. Sehr stark wieder der vorletzte Song 'Believe'. Eine Ballade, die sehr an 'Alone Again Tonight' aus 'The Security Of Illusion' erinnert. beginnend mit Piano und ruhigem Gesang. Spaeter steigert sich Michael Sadler in Extase. Sein Stimme wird immer eindringlicher. Und was folgt? Natuerlich der Hoehepunkt, ein Gaensehaut erzeugendes Gitarrensolo. Herzergreifender Song. Sehr stark! Die Platte haette so enden koennen. Aber Saga waeren nicht Saga, wenn sie in ihrem letzten, 6 Minuten langem Song nicht nochmal all ihre Staerken auffahren wuerden! So eine Lesitung haette ich von den fuenf Kandiern nicht mehr erwartet...

Ein starkes Album, bei dem sowohl die ruhigen als auch die rockien Tracks auf voller Linie zu ueberzeugen wissen. Eignet sich sehr gut zum Autofahren.
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am 26. Juli 2007
Es brauchte ein paar Durchläufe, bis sich diese Musik bei mir so richtig festsetzen konnte und das ist bei Musik normalerweise ein gutes Zeichen. Schließlich schüttet man den guten (und teuren) Wein auch nicht einfach so in sich hinein. Außerdem ist die "Halbwertzeit" dann normalerweise auch um einiges länger, ergo man hat einfach länger etwas davon.

Zu den einzelnen Songs:

On The Air - Gleich der Opener ist mein Favorit dieses Albums! Dieser Song hat es in sich und hier lässt Saga gleich alles vom Stapel, was sie zu bieten haben. Das Stück ist interessant komponiert, besteht aus zwei Teilen und lebt vom Kontrast zwischen ruhigen Stellen und krachenden Momenten.

Keep it Real - ein typischer Saga-Kracher. Fetzige Rythmus-Gitarre, die sich mit Sadlers wundervoller Stimme dueliert.

I'm Back - noch ein Kracher! Es geht in gleicher Manier weiter und es wird einem kaum eine Verschnaufpause geboten - gut so !

If I Were You - ein Bombast-Song im Midtempoformat. Schöne Melodie und Refrain. Schrammt knapp am Clichè vorbei.

Outside Looking In - netter Bombast-Refrain. Der Midtemposong ist drumherum komponiert.

Don't Look Now - Schluss und aus mit der Pause - es wird weiter gekracht. Ein weiterer Rocker in typischer Saga-Manier.

Live At Five - einer der weiteren Höhepunkte der Platte. Fängt stark an, steigert sich und entlädt sich im Kracher-Refrain.

Back to Where We Started - der "obligatorische Gilmour-Song" der Platte. Atmosphärischer Midtempo-Rocker zum Mitsingen.

Believe - Die Ballade. Der erste Teil ist mir zu pathetisch und clichebeladen. Der zweite Teil des Songs reisst es dann noch etwas raus, kracht drauf los und erzeugt Gänsehaut.

Don't Make A Sound - Der Rausschmeisser und zugleich letzter Höhepunkt der Platte. Während sich die vorherigen Songs teils ziemlich gleichen, kommt dieser hier in einem anderen Gewand daher. Midtempo, ruhige Stellen, dann stampfender Rhythmus. Der Refrain gerät eher nachdenklich. Der Song mündet dann noch in einen zweiten Teil. Sehr gut!

Fair ist fair - nun zu den Mankos:

1. Die Aufnahmequalität ist nicht optimal. Das Drumming hört sich mehr
nach Schuhkarton als nach Trommeln an;

2. Das Trommelspiel an sich reißt mich auch nicht vom Hocker - zu
gleichmäßig und schwerfällig kommt es daher;

3. Die Struktur der Songs, die Refrains, das hört sich teils doch recht
ähnlich an. Das Rezept an sich ist ja sehr gut: Gilmorus schöne
Hintergrundflächen werden immer wieder von Crichtons fetzigen Riffs und
Melodienfragmenten durchbrochen und darüber schwebt Sadlers Stimme. Die
Refrains an sich sind aber zumeist recht einfach geraten - erinnert
hier und da einbißchen an Stadion-Rock.

Und trotzdem die volle Punktzahl für mitreißenden, knackigen Rock, Sadlers tolle Stimme, Crichtons tolles Gitarrenspiel und Gilmours wunderbare, unverzichtbare Melodien und Flächen.
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am 21. Oktober 2004
Die alten Herren aus Kanada sind nicht kleinzukriegen! Waren ihre vorherigen drei Alben, mit denen sie zu ihrem ursprünglichen Stil der "Silent Knight"- und "Worlds Apart"-Phase zurückkehrten schon durchweg gutklassig, so bietet "Network" sogar noch eine kleine Steigerung. So frisch und kraftvoll haben Saga seit ihrem hardrockigen "The Security of Illusion" nicht mehr aufgespielt, was vielleicht auch an Neuzugang Christian Simpson an den Drums liegen mag.
Die Songperlen reichen sich hier die Klinke in die Hand, seien es typische Saga-Rocker wie "On The Air", "I'm Back", "Don't Look Now", "Live At Five" oder das alles überragende "Don't Make A Sound", das dem Klassiker "The Pitchman" ein wenig ähnelt, oder gefühlvolle Balladen wie "Believe", das fast an das majestätische "Images" heranreicht.
Sagas Markenzeichen, der markante, immer irgendwie coole Gesang von Michael Sadler, die noch cooleren Unisono-Läufe von Keyboard und Gitarre und der starke, oft tanzbare Groove sind lebendig wie eh und je. Insgesamt wird der Weg des gelungenen Vorgängers "Marathon" weiterverfolgt, hinzugekommen sind jedoch ein gehöriges Maß an Spielfreude und die eine oder andere Reminiszenz an rockigere Saga-Großtaten wie eben "The Security of Illusion" und "Heads or Tails". Prog-Pop, der immer noch Spaß macht. Gute Vorstellung, meine Herren!
Die Höchstnote bleibt allerdings für die Klassiker reserviert.
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