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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
57
4,5 von 5 Sternen
Aus der Mitte entspringt ein Fluss
Format: DVD|Ändern
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TOP 100 REZENSENTam 29. August 2017
Unter der strengen Obhut ihres Vaters, eines presbyterianischen Priesters, wachsen die Brüder Norman und Paul in der unberührten Wildnis Montanas der 30er Jahre auf. Ausgleichend zum gestrengen Vater ist ihre Mutter mehr sanfter Natur. Die Brüder haben gegensätzliche Charaktere. Paul ist voller Lebensfreude und jugendlichem Tatendrang, übermütig und leicht zu provozieren. Norman ruht in sich selbst und will nach seinem Studium Schriftsteller werden.

Die Söhne haben ein behütetes Zuhause. Ihr Vater erzieht sie im Einklang mit Gott und bringt ihnen die Naturschönheiten Montanas nahe. Er vermittelt ihnen die mythischen und mystischen Seiten des Lebens. Vater und Söhne frönen einer besonderen Leidenschaft: Dem Fliegenfischen am Fluß. Tief im schäumenden Fluss mit der Angelrute in der Hand stehend erfreuen sich die drei oft eines ständigen Wettfischens und wer von ihnen der beste Angler sei. Die Brüder vergessen bei derartigen Begebenheiten alles um sich herum und verschmelzen förmlich in den Naturschönheiten Montanas.

Paul ist ein mäßiger Lokaljournalist geworden, verfällt dem Alkohol und macht Spielschulden. Er landet wiederholt im Gefängnis, aus dem ihn sein Bruder oft genug herausholen muss und bald muss Norman die Bedeutung des Wortes Familientreue erfahren, nachdem Paul mehr denn je mal wieder in größere Schwierigkeiten steckt.

Robert Redford hat nach Vorlage der klassischen Literatur den gleichnamigen Film mit den Darstellern Craig Sheffer, Brad Pitt, Brenda Blythyn und Emily Lloyd gedreht.

Es wird eine Familie gezeigt, in der den Kindern jede Liebe zuteil wird. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Charaktere gehen sie entgegengesetzte Wege. Robert Redford hat die richtige Starbesetzung für den Film gewählt. Keiner konnte den jugendlichen Übermut und die überschäumende Lebensfreude, den Schabernak und den Mut zum Risiko schauspielerisch besser vermitteln als Brad Pitt. Craig Sheffer spielt ebenso gut die Charakterrolle des in sich gereiften Norman.

Ich hatte den Film gesehen und danach das Buch gelesen. Dabei hat es mir der Film mehr angetan. Auch haben mich die gezeigten Naturaufnahmen Montanas beeindruckt. Zudem sind die ersten Seiten des Buches sehr detailliert mit "Anglerlatein" gefüllt, was nicht jeden Leser wirklich interessieren dürfte.
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am 9. Dezember 2016
Dieser Film verzaubert - ist voll Poesie, Schönheit und Klarheit vor malerischen Kulissen. Wunderbare Erzählkunst - Balsam für die Seele in einer schnellen und hastigen Zeit - fernab vom üblichen Hollywoodlärm.
Sehr feinfühlig wird die Geschichte von zwei sehr unterschiedlichen Brüdern, aufwachsend in einer behüteten Kindheit in der unberührten Wildnis Montanas der 30er Jahre erzählt - deren Entwicklung und Lebensgeschichte in einer ungemein packenden Art geschildert werden, die Zeit und Raum vergessen lassen - gebannt vom Spielgeschehen - und dessen Tragik.
Brad Pitt glänzt hier schon in jungen Jahren in der Rolle des provozierenden, leichtlebigen Journalisten Paul, der sich durch Alkohol und Spielschulden unentwegt in Schwierigkeiten bringt.
Doch besonders Craigh Sheffer bietet hier wahre Meisterleistungen in der Rolle des Norman, der, stets ruhig und besonnen, bestrebt die Welt ausserhalb Montanas zu entdecken, dennoch "Familientreue" über eigene Interessen stellt, sehr ernst nimmt. Eine sehr überzeugende und sehr ausdrucksstarke Darstellung dieses Charakters.
Robert Redford, einem Meister dieses Genres, ist mit dieser Inszenierung aus 1992 ein sehr einzigartiges Filmkunstwerk gelungen.
Sehr, sehr sehenswert.
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am 7. Februar 2012
Zum Film:
Bildgewaltiges und schauspielerisch hochkarätiges Familiendrama, dass manchen etwas zu langatmig erzählt erscheinen mag.
Der Film beeindruckt mich immer wieder durch die Art, wie behutsam und dabei sehr Detail-verliebt die Charaktere im Verlauf näher gebracht werden.
Der erhaltene Oskar für beste Kamera ist wahrlich verdient.

Bild:
Vor allem auffällig ist die fast durchweg gute Detailschärfe.
Bei wenigen Szenen fallen Kompressionsartefakte und entsprechende Detailverluste auf (bewegte Blätter).
Der Kontrast ist eher durchschnittlich und schwankt oft in seiner Güte.
Außenaufnahmen sind teilweise überblendet, wogegen Innenraumaufnahmen im Wohnhaus oft kontrastarm erscheinen.
Die Farben wirken sehr natürlich.
Im x.v. Modus hatte ich aber das Bedürfnis, sowohl Kontrast als auch Farbintensität hochzuregeln,
um den irgendwo sandigen Farbton des Bildes etwas knalliger(=unnatürlicher) erscheinen zu lassen.

Ton:
Der Film beginnt recht frontlastig und entfaltet erst langsam einen zwar schönen aber
gefühlt zu dezenten, obwohl mit vielen Details versehenen Surroundsound.
Hier wünschte ich mir bei der Filmmusik deutlich mehr.
Dem deutschen Ton mangelt es im Vergleich zur englischen Tonspur dann auch noch etwas an Auflösung und Räumlichkeit.
Dies fällt sowohl bei den Dialogen als auch Bachszenen(Wasserrauschen) auf.
Beide Tonspuren liegen in DTS-HD Master vor.
Eine hohe Dynamik kommt erst bei der Feuerwerkszene richtig zur Geltung und erstaunt dann regelrecht.

Fazit:
Wer "nur" die DVD hat, weiss nicht wie schön dieser Film aussehen kann.
Es handelt sich insgesamt um einen gelungenen HD Transfer ohne grobe Schnitzer.
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am 18. Januar 2015
Den Film hab ich das erstemal im Ferhnsehen gesehen. Und hat mir gleich gefallen. Also hab ich ihn mir gekauft. Und im Laden habe ich ihn nirgens gefunden. Es gibt wenig Filme die mann auch öfter schauen kann. Dieser gehöhrt dazu.
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am 19. Dezember 2014
Ein wunderschöner poetischer Film, nicht nur für Fischer! Genialer Brad Pitt!
Macht nebenbei Lust aufs Fliegenfischen! Auch für Jugendliche geeignet.
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TOP 100 REZENSENTam 15. Juni 2016
2 Brüder, verschieden wie Kain und Abel, vereint nur in der Leidenschaft des Fliegenfischens, wählen ganz unterschiedliche Lebensläufe, der eine ruhig und wissenschaftlich, der andere stürmisch und leidenschaftlich, obwohl sie vom gleichen sehr religlösen Vater geprägt werden. Dieser Film ist wunderbar anzusehen, geht einem zu Herzen und ist eine Parabel auf die Selbstbestimmung des Menschen, die letztlich nicht durch Erziehung festgelegt werden kann.
R Opelt, Autor von " Die Kinder des Tantalus: Oder: Ausstieg aus dem Kreislauf seelischer Verletzungen
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am 30. Januar 2009
nach so viel hymnischen Rezensionen bleibt nicht mehr viel hinzuzufügen...
Wundervoll poetische Sprache schon zu Beginn,die Kindheit der Brüder,
"Es war eine Welt auf der noch der Tau lag,eine Welt voller Wunder und Möglichkeiten,wie ich sie später nie mehr erlebt habe..."
Man sollte für sich selbst dieses Bild vielleicht bewahren,so schön ist es, und die Vergangenheitsform mit der Gegenwartsform vertauschen.

Beim Schlußmonolog,der Erinnerung an alle verstorbenen Lieben findet der Film den letzten Höhepunkt in einer erlesen Sprachkunst,die an die Tiefe der Seele rührt.
Die wunderschöne deutsche Übersetzung folgt aber nicht ganz deckungsgleich dem englischen Original,das in seiner Sprachmelodie die Canyons des amerikanischen Westens beschwört,hier ist das Deutsch etwas nebuloser,weniger griffig als das Original,wenn es hier heißt "und aus der Mitte entspringt ein Fluß",lautet das Original wesentlich sachlicher "and a river runs through it",und er wurde nicht "bei der großen Überschwemmung der Welt begraben",so schön das auch klingt,sondern wie die Ströme Amerikas es eben tun,"the river was cut by the world's great flood",er schnitt sich seinen Canyon durch das weiche Gestein.Für mich am rätselvollsten die Formulierung "unter den Steinen sind die Wörter,doch einige Worte wird man nie verstehen",auch hier ist das Englische wesentlich greifbarer,"under the rocks are the words,and some of the words are theirs".
immer wieder zum Ansehen,traurig,elegisch,zeitlos schön,große amerikanische Filmkunst
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am 14. Dezember 2010
Robert Redford hat die Romanvorlage in beeindruckende Bilder mit warmen Farben umsetzen lassen. Aber es geht hier nicht nur ums Angeln, genauer gesagt um seine höchste Form: das Fliegenfischen. Was die üblichen Feld-Wald-und-Wiesen Angler tun, ist ja nur einen Wurm solange baden, bis ein Fisch anbeißt. Die Kunst des Fliegenfischens ist das Zweit-Wichtigste im Leben des Pfarrers und seiner beiden recht unterschiedlichen Söhne (Craig Sheffer, Brad Pitt). Doch von Anfang an kann man das Ende ahnen. So wie die Charaktere der beiden angelegt sind, verläuft ihr Leben zwangsläufig in vorgegebenen Bahnen. Jeder geht seinen eigenen Weg und ist doch innerlich eng mit dem anderen verbunden. Stumme Blicke machen Absichten deutlich, stummes Einverständnis bedarf keiner Worte. Mit viel Feingefühl und großem Einfühlungsvermögen wird ihre persönliche Entwicklung geschildert, begleitet vom Kommentar, der am Ende auch noch den Titel erwähnt, der noch lyrischer ist als der des Originals. Leise und fast unbemerkt zieht sich dann die Kamera nach dem finalen Schocker zurück; ein knapper Kommentar berichtet von einem tragischen Ende und lässt uns mit einem starken Mitgefühl zurück. Und es wäre kein echter Redford, wenn nicht auch auf die Underdogs der Gesellschaft: hier die Indianer aufmerksamgemacht würde.
Gutes Erzählkino mit Niveau.
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am 17. Januar 2009
Wunderschönes, leises, aber nie langatmiges Erzählkino!
Worte, Bilder und Musik ergeben ein betörend schönes Gesamtkunstwerk, das berührt, ganz ohne Melodramatik und Action.
Ein Filmjuwel mit wundervollen Schauspielern, die alle beeindrucken: Brad Pitt als der lebensfrohe Paul, dessen Vorliebe für Alkohol und Glücksspiel ihn in Schwierigkeiten bringen, Graig Scheffer als sein ruhiger, besonnener Bruder Norman, auf dessen Erzählung der Film basiert.
Tom Skerrit und Brenda Blethyn spielen authentisch, glaubwürdig und berührend die Eltern der beiden.
Dieser Film hat eine solche innere Kraft und Poesie, dass man eigentlich gar nicht wagt, in eigenen Worten darüber zu schreiben.
Für alle Cineasten ein absolutes Muss!
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. September 2005
Als Klassiker der amerikanischen Literatur wurde mir einst das Buch angepriesen, hinter dem Klappentext hielt sich damals die wirklich spannende und zugleich gefühlvolle Schilderung der Lebensgeschichte zweier ungleicher Brüder verborgen - meiner Neugierde folgend wurde ich also tatsächlich belohnt, durfte ich dort eine der schönsten Geschichten lesen, die ich bis dahin zu Gesicht bekommen hatte!

Schon während des Buches stand für mich fest: "Den Film dazu wirst Du Dir anschauen!"

Der Roman, von Robert Redford verfilmt - mit Schauspielern wie Craig Scheffer, Brad Pitt, Brenda Blethyn, Emily Lloyd - gespannt war ich auf die Umsetzung des Romanes, die Auswahl der Schauspieler für die einzelnen Romanfiguren - auch hier bleibt nur festzustellen, dass man die Rollen wohl kaum besser hätte besetzen können!

Die Filmmusik - fabelhaft - Mark Isham hat es geschafft den Film, in meinen Augen und Ohren, auf eine Stufe mit "Legenden der Leidenschaft" zu stellen....

Das Ende - im Roman ein wenig enttäuschend "abgehandelt", wurde hier im Film zu einem echten Erlebnis!

Fazit? Es mag selten genug vorkommen - aber hier übertrifft der Film das Buch! 5 Sterne....
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