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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 12. September 2017
Anno Domini hat viele Stärken. Die vielleicht größte ist, dass sich mit diesem Spiel auch absolute Nicht-Spieler an den Tisch bringen lassen, denn es gibt im Prinzip gar keine Einstiegshürde. Die Regeln sind simpel, logisch und bedürfen keiner weitschweifigen Erklärungen. Der Spielablauf sieht wie folgt aus: Zu Beginn erhalten alle Spieler 9 Karten, die sie vor sich ablegen müssen. Darauf sind bestimmte Ereignisse skizziert, zu denen man sich denken muss, aus welchem Jahr sie stammen. Zu Beginn wird ein Ereignis in der Mitte platziert. Anschließend legen die Spieler im Uhrzeigersinn entweder über oder unter das Ereignis eine der eigenen Karten an. Dadurch sagt der legende Spieler aus, dass sein Ereignis vor oder nach dem ersten stattgefunden hat. Somit erhalten wir eine ganze Kette aus Ereignissen. Das geht solange, bis ein Spieler reklamiert, dass sich ein Fehler in die Chronik dieser Ereigniskette eingeschlichen hat. Dann werden die Karten umgedreht, so dass alle die Jahreszahlen auf der Rückseite der Karten sehen können. Sollte wirklich ein Fehler stattgefunden haben, muss der Spieler, der vor der Reklamation die Kette als korrekt anerkannte, indem er eben nicht reklamierte, Strafkarten ziehen. Ist alles korrekt, zieht derjenige nach, der fälschlicherweise reklamierte. Sobald ein Spieler alle seine Karten losgeworden ist, hat er gewonnen.

Dadurch, dass man immer nur eine Karte richtig einordnen muss, kann wirklich jeder ganz einfach in dieses Spiel einsteigen. Ich selbst habe es zum Beispiel schon mehrfach mit meinen Großeltern gespielt, die sonst überhaupt nicht für Spiele zu haben sind. Trotz der simplen Regeln hat das Spiel eine gewisse Tiefe. Je länger die Kette der Ereignisse wird, desto mehr kommen die Spieler ins Schwitzen und Überlegen, wo denn nun die eigene Karte richtig einzuordnen sei. Darüber hinaus besteht natürlich immer die Gefahr, dass der nachfolgende Spieler die Kette anfechten könnte. Schließlich kann man sich nur selten zu 100% sicher sein, dass wirklich alles korrekt ist.

Zu den bisher genannten Stärken kommt noch, dass sich bei Anno Domini Unterhaltung mit Wissen paart. Man beendet eine Partie immer ein Stückchen schlauer als man sie begonnen hat. Allerdings verdeutlich das Mitlernen auch die einzige Schwäche des Spiels. Nach einer Vielzahl von Partien kennt man viele Karten natürlich schon auswendig, was einen unfairen Wettbewerbsvorteil mit sich bringt. Aber bis es dazu kommt, müssen wirklich schon einige Partien gespielt worden sein, da es doch schon recht viele Ereigniskarten gibt. Außerdem lässt sich hier auch Abhilfe mit dem Erwerb neuer Editionen schaffen, die wiederum ein anderes Oberthema mit sich bringen. Wer dann noch mehr Abwechslung sucht, der kann auch alle Editionen, die er hat, zu einem großen Kartenpool zusammenfügen.
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am 28. Juni 2017
Wie auch schon die anderen Versionen dieses Spiels, ein wirklich schönes, spannendes und sinnvolles Gesellschaftsspiel. Aufgrund der Thematik ist diese Version allerdings nicht für Kinder und Jugendliche unter 14 oder 15 geeignet.
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am 23. Juni 2008
Die Spielreihe Anno Domini ist insgesamt sehr unterhaltsam, spannend und empfehlenswert. Speziell die Version "Sex and Crime" ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Unter dem Thema "Crime" werden alle perversen Auswüchse der Menschheitsgeschichte hervorgekramt, seien es Massenmörder und Kannibalen, Bischöfe, die Leute von ihren Doggen zerfleischen lassen, Heerführer, die einer Armee von 15.000 Mann die Augen ausstechen lassen und ähnlich abartige "Histörchen". Wenn man permanent solche Grausamkeiten vor sich auf dem Tisch liegen hat, wird einem auf die Dauer schlecht. Wir haben es selbst ausprobiert. Leider war diese Version die erste, mit der wir überhaupt gespielt haben. Zum Glück haben wir noch andere Versionen. Für Kinder ist diese Ausgabe deshalb nicht geeignet und für Erwachsene nur bedingt. Es hätte ruhig ein bisschen mehr Sex und weniger Crime sein können.

Deshalb ein Punkt Abzug für die insgesamt sehr gute Spielidee "Anno Domini".
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TOP 500 REZENSENTam 10. September 2012
Dies ist jetzt mittlerweile das 8. Themengebiet, das ich mir aus dieser Reihe kaufe, um die Unterhaltung und die Wissensgebiete so flexibel wie möglich zu halten.Ich bin mittlerweile zu einem richtigen Fan dieses Spieles geworden.

Anno Domini ist ein Wissensspiel, das es mittlerweile in 19 verschiedenen Wissensgebieten gibt.Von Deutschland, über Amerika, Frauen, Lifestyle, Natur und, und ,und........Gespielt werden kann es mit 2-8 Spielern, ein Durchgang dauert in etwa 30 min.Das Schöne ist, sie können alle Wissensgebiete miteinander kombinieren. Jede Schachtel eines Wissensgebietes enthält 336 Karten. Auf der Vorderseite ist eine Jahreszahl angegeben, dies ist die Seite, die verdeckt bleiben muss.Auf der anderen Seite werde kurze Hinweise angegeben z.B." eine Uhr mit Sekundenzeiger oder Bette Davis kommt zum Film ". Diese Ereignisse müssen die Mitspieler, an die jeweils 9 Karten verteilt werden, in eine chronologische Reihenfolge bringen, ohne die Zeiten einzusehen. Gewonnen hat der, der die Karten als erstes los wird.Allerdings gibt es einen Haken an der Sachen. Wenn ein Mitspieler meint, dass die Ereignisse in der Chronologie falsch liegen, macht er darauf aufmerksam.Dann werden die Karten umgedreht, um die Jahreszahlen einsehen zu können. Hat der Zweifler recht, muss der Vorgänger 3 zusätzliche Karten nehmen, hat er unrecht,nimmt er selbst 2 zusätzliche Karten .Wenn ein Zweifler eine Spielrunde unterbricht, muss neu gestartet werden.Es wird wieder eine Karte mit einem Hinweis auf den Tisch gelegt und die Mitspieler müsse versuchen ihre 9 Karten so schnell als möglich loszuwerden.

Was ich an diesem Spiel sehr schön finde ist, dass die Ereignisse, die den Jahreszahlen entsprechend hingelegt werden, nicht unbedingt zum Allgemeinwissen gehören und somit für Quizcracks fast genauso schwer zu lösen sind, wie für einen Spieler,der nicht so ein großes Allgemeinwissen hat. Bei diesem Spiel überwiegt der Crime -Teil, hat aber auch den Vorteil, dass man manche Fragen gut beantworten kann. z.B. Wann wurde Hans- Martin Schleyer ermordet, oder wann spielte Gudrun Landgrebe in "die flambierte Frau?
Ein tolles ,aufwechslungsreiches Spiel, bei dem auch das Bluffen wieder eine große Rolle spielt.
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am 19. Mai 2005
Wir gehören zu 12köpfigen Spielgruppe (37 - 46 Jahre) die sich regelmäßig trifft. Aus Termingründen sind wir selten vollzählig - wenn aber doch, stellt sich immer wieder das Problem, dass es kaum Spiele für solch große Gruppen gibt.
Als ich vor einigen Monaten bei Amazon auf "Anno Domini" stieß, war mein Interesse sofort geweckt und ich bestellte die Titel "Lifestyle" und "Sex & Crime", da sie den meisten Spielspass versprachen und vermutlich kein Spezialwissen voraussetzten. Letzteres war wichtig, da innerhalb der Gruppe ein hohes (Aus)Bildungsgefälle besteht.

Spielbeschreibung (anhand von 3 Spielern):
--- Jeder Spieler erhält 9 Karten, auf deren einen Seite in Schwarz diverse Ereignisse stehen.
--- Eine Karte wird aufgedeckt, z. B. "In der Türkei wird die Polygamie abgeschafft"
--- Der erste Spieler muss nun erst mal überlegen, wann das gewesen sein könnte und dann eine seiner Karten oberhalb (zeitlich früher), oder unterhalb (zeitlich später) neben die 1. Karte ablegen.
--- Er entscheidet sich für "Brigitte Bardot heiratet einen Regieassistenten" und legt die Karte unterhalb ab.
--- Spieler 2 legt die Karte "Jesse James wird erschossen" oberhalb der ersten beeiden ab.
--- Spieler 3 legt "Gudrun Landgrebe - Die flambierte Frau" an die unterste Stelle der entstandenen Reihe.
--- Spieler 1 begeht nun den ersten Fehler und legt "RAF ermordet H-M Schleyer" wiederum an die unterste Stelle der Reihe.
Das fällt Spieler 2 auf und er fordert das Aufdecken der roten Seite der Karten, auf denen die Jahreszahl und gelegentlich Erläuterungen abgedruckt sind. Die Reihe sieht nun so aus:
1882 - "Jesse James wird erschossen"
1926 - "In der Türkei wird die Polygamie abgeschafft"
1952 - "Brigitte Bardot heiratet einen Regieassistenten"
1983 - "Gudrun Landgrebe - Die flambierte Frau"
1977 - "RAF ermordet H-M Schleyer"
--- Spieler 1 hat also tatsächlich die Zeittafel unkorrekt bedient. Zur Strafe muss er nun 3 Strafkarten ziehen, hätte Spieler 2 ihn aber zu Unrecht beschuldigt, würde dieser mit Strafkarten "belohnt".
--- Es beginnt eine neue Runde, eine neue Anfangskarte wird vom Stapel in die Mitte gelegt, usw.
--- Das Spiel endet, wenn ein Spieler seine letzte Karte korrekt in die Zeittafel ablegt.

Anmerkung: Unsere Gruppe hatte schnell raus, dass es (für uns) bessere als die oben beschriebene vom Hersteller vorgegebene Spielweise gibt, aber alle Vielspieler werden da schnell eigene Ideen entwickeln.

Verpackung/Haltbarkeit/Spielbeschreibung:
Das Spiel befindet sich in einer handlichen 6,5 x 11 x 4,5cm großen Box. Diese ist nicht sonderlich stabil, daher nicht in Kinderhände fallen lassen.
Die Karten (336) messen 4,1 x 6,3cm, sind ausreichend stabil für lange Spielfreude.
Die Spielbeschreibung ist kurz, prägnant und klar verständlich

Vorteile:
--- Geringes Gewicht, geringe Größe - gut zum mitnehmen auf Reisen und zu Spielabenden
--- vielfältige Regeländerungen möglich, was Bildungsunterschiede ausgleichen hilft.
--- Auch mit 12 Personen (lt. Hersteller höchstens 10) noch gut spielbar.
--- Regeländerungen führen auch (zumindest bei uns) zu mehr Spielspass, da die Herstellervorgabe doch recht "trocken" ist (Daher oben 3 Sterne).
--- Lässt sich mit anderen "Anno Domini" Spielboxen mischen, was zu längerem Spielspass führt.
--- Nebenbei werden Geschichtskenntnisse vermittelt (, aber s. u.).
--- Teils interessante Anekdoten, die zu allgemeiner Heiterkeit am Tisch führen
--- Zu meiner Überraschung fand auch meine Tochter (10) Gefallen an dem Spiel. Kinder sollten es aber m. E. nur gemeinsam mit Erwachsenen spielen, deren Aufgabe dabei hauptsächlich geduldige Lenkung und Motivierung ist.

Nachteile:
--- Die Anmerkungen auf der roten Kartenseite sind leider wegen des beschränkten Platzes sehr dürftig geraten.
--- Bei vielen Spielern braucht man trotz der geringen Kartengröße einen ziemlich großen Tisch zum auslegen der Kartenreihe.
--- Wegen der geringen Kartengröße ist es dann nur den Mittig sitzenden möglich nach dem herumdrehen alle Karten zu lesen.
--- Einige der angegebenen Daten sind schlicht falsch. Zwei der Karten habe ich daher bereits weggeschmissen (Daher 1 Stern Abzug).
--- Der Titel "Sex & Crime" ist irreführend, erotische Fragen tauchen überhaupt nicht auf.
--- Innerhalb der Spieler sollte kein zu großes Bildungsgefälle bestehen, da ein großer Teil der Fragen annährend korrekt nur mit Geschichtswissen oder zumindest guter Allgemeinbildung zu beantworten ist.

Update am 02.11.2010
Da wir Anno Domini bis heute immer wieder gerne spielen habe ich gerade die Bewertung wie folgt geändert:
Spaßfaktor von 3 auf 4 Sterne (azeptiert das System leider nicht)
Gesamtwertung von 3 auf 4 Sterne
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am 31. Januar 2011
Wir haben mehreren Kategorien Anno Domini und nun Sex&Crime gekauft.Sicherlich ist mehr Crime vorhanden, aber trotzdem sehr spannend.

Was ich an dem Spiel so fazinierernd finde, ist das auch wenn man kein Experte in einem Wissensgebiet ist hat man trotzdem Chancen, dass Spiel zu gewinnen. Den das Einreihen der Karten ist manchmal ganz schön schwer und bringt einem ganz schön ins Grübeln. War das nicht erst gerade oder ist das schon lange her? Und manchmal muss man genau lesen, sonst tappt man in die Falle. Und für den Aha-Effekt ist gesorgt, denn man staunt manchmal gar nicht schlecht, wann die gefragten Ereignisse waren. Querbett von der Steinzeit bis heute.

Kann das Spiel für Wissensbegierdige und Quizliebhaber wärmstens empfehlen, sehr viele witzige Ereignisse vorhanden.
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am 16. Juni 2016
Viel Gutes hatte ich über Anno Domini schon gelesen und gehört, jetzt wollte ich es dann auch mal selber ausprobieren. Und ich muss sagen: ich kann die positiven Kritiken gänzlich nachvollziehen. Die Anzahl an Karten kann abhängig von der Version anscheinend minimal abweichen. Denn ich habe schon Versionen mit 336, aber auch schon solche mit 340 Karten gesehen. Am Ende ist das aber vernachlässigbar.

Die Regeln sind schnell erklärt. Es geht darum, Ereignisse in zeitlicher Reihenfolge richtig anzuordnen. Jeder Spieler erhält hierfür neun Karten, auf deren Vorderseite jeweils ein Ereignis steht. Auf der Rückseite steht dann, in welche Zeit dieses Ereignis einzuordnen ist. Entweder ist dies ein konkretes Jahr, ein ganzes Jahrhundert oder eine ungefähre Angabe, die man an dem Zusatz "um" erkennt.

Zu Beginn wird ein Ereignis als Referenz ausgelegt. Beginnend mit dem Startspieler muss nun jeder eines seiner vor sich liegenden Ereignisse anlegen. Natürlich sollte man sich vorher geeinigt haben, wo man die Ereignisse anlegt, die früher bzw. später waren, also zum Beispiel von links nach rechts oder oben nach unten. Es versteht sich von selbst, dass man seine Karte natürlich auch zwischen zwei schon ausliegenden Karten platzieren kann. Im Laufe der Zeit entsteht so eine Kette, wobei jeder Spieler diese Kette von seinem Vorgänger in Gänze übernimmt - gegebenenfalls mit allen Fehlern.

Anstatt eine Kette zu übernehmen und eine eigene Karte anzulegen, kann man diese Kette auch anzweifeln. Dann wird die zeitliche Reihenfolge überprüft. Ist alles in der richtigen Reihenfolge, dann wird derjenige, der die Kette angezweifelt hat, bestraft und muss Karten nachziehen. Die nächste Runde beginnt zudem auch der nächste Spieler nach dem Zweifler, sodass dieser quasi doppelt bestraft wird: er muss Karten ziehen und muss eine Runde warten, bis er wieder anlegen darf. Hat der Zweifler zu Recht Bedenken geäußert, ist also mindestens ein Fehler in der Kette, so muss der Spieler vor ihm, der die letzte Karte gelegt hatte, Karten ziehen und zwar egal, wer den Fehler vorher gemacht hat, denn wie gesagt: wenn man eine Kette nicht anzweifelt, dann übernimmt man sie in Gänze. Wie viele Karten man ziehen muss, hängt wohl wieder von der Version bzw. von dem Themengebiet ab. Denn nach den Regeln in einer Version muss derjenige, der zu Recht angezweifelt wurde drei, in einer anderen vier Karten ziehen. Das Gute: man kann es ja auch vorher absprechen und sich einigen, wer wie viele Karten ziehen muss. Jedenfalls darf der Spieler, der zu Recht angezweifelt hat, die nächste Runde beginnen, indem er eines seiner Ereignisse an eine neue Referenzkarte anlegt. Das geht dann so weiter, bis ein Spieler alle seine Karten los geworden ist. Natürlich darf der nächste Spieler diesen dann noch anzweifeln...

Was die Ereignisse anbelangt, so kennt man natürlich tendenziell keines. Der Großteil ist aber sehr interessant und es macht allein schon Spaß, sich bei der Auflösung auf der Rückseite die nähere Beschreibung durchzulesen - die aber natürlich nicht auf allen Karten vorhanden ist. Und auch wenn man vielleicht von den meisten Geschehnissen noch nichts gehört hat, so ist nicht selten ein Schlagwort im Text enthalten, dank dessen man dann das Ganze vielleicht doch grob einordnen kann. Und keine Sorge: es ist nicht so, dass man hier völlig ahnungslos wäre. Das eine oder andere hat man sicherlich schon mal irgendwo irgendwie gehört. Und gerade solche Karten sollte man sich erstmal aufbewahren und nicht gleich im ersten Zug legen.

Denn man kann auch bei Anno Domini durchaus taktisch agieren. Legt man ein Ereignis, das ganz offensichtlich früher oder später war, macht man es seinem Nachfolger leicht, Karten loszuwerden, die tendenziell schwerer einzuordnen sind, da dieser die dann einfach dazwischen legen kann. Legt man stattdessen ein Ereignis, das gefühlt nahe an einem schon ausliegenden liegt, wird man selber nicht nur eine schwerere Karte los, man macht es dem Nachbar auch nicht einfach und zwingt ihn vielleicht sogar auch dazu, die Kette anzuzweifeln.

Lernen kann man zumindest beim Themenbereich Sex and Crime nur für den Moment. Die meisten Jahreszahlen wird man sich sicherlich nicht merken können. Aber das finde ich persönlich nicht schlimm, denn erstens kann man die Karten dann öfter verwenden, zum Beispiel auch mit anderen Themengebieten, zweitens geht es bei dieser Ausgabe um den Spaß für den Moment. Denn die meisten Ereignisse sind wie gesagt interessant, allerdings wird man dieses Wissen sehr wahrscheinlich nicht mehr so oft anderswo brauchen.

Alles in allem vergebe ich fünf Sterne für ein einfaches, schnelles und trotzdem interessantes Spiel, das man mit der ganzen Familie spielen kann und wenn man mal nicht so viel Zeit hat, auch gerne mit nur zum Beispiel fünf Startkarten beginnen kann. Und keine Angst: auch wenn hier irgendwo in der Artikelbeschreibung das Jahr 1998 angegeben ist und das Spiel bei amazon seit 2006 erhältlich ist: es gibt auch Ereignisse in Sex and Crime, die später waren und damit aktuell sind.

So, dann wollen wir mal. Wurde zuerst der weltweit einzige Fußabdruck eines Stegosaurus von Dieben aus dem Fels geschnitten und geklaut oder erbeuteten Posträuber in der Zürcher Frauenmünsterpost 53 Mio. Franken? Hmmmm...
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am 10. Februar 2015
Ich habe schon einige dieser Anno Domini Spiele gekauft und mehrere davon verschenkt!!
Es ist ein wirklich lustiges Spiel, man kann es mit anderen Anno Dominis kombinieren und man muss kein Spieler sein um trotzdem Spass daran zu haben.

Es geht um geschichtliche Ereignisse, die man versucht chronologisch aneinanderzureihen. Man versteht das Spiel innerhalb von wenigen Minuten und man braucht kein allumfassendes Wissen zu haben um mitspielen zu können.

Zu erwähnen wäre noch, dass man die Themen nicht ganz so ernst nehmen darf. Es sind also auch bei Sport oder bei Länderspezifischen Titeln wirklich unglaublich komische Ereignisse dabei. Bei Sex und Crime hab ich mir dann etwas mehr erwartet, als dann "drinnen" war. (trotzdem super, also kein Grund einen Stern abzuziehen.)

Wir nehmen das Spiel immer zu Hüttenausflügen mit oder wenn wir zu einem Essen oder so eingeladen sind, dann passt es manchmal ganz gut, wenn man danach was zum Spielen hat. Man kann nämlich dabei auch ganz gut über Gott und die Welt phylosophieren und braucht sich nicht auf das Spiel zu konzentrieren. Was ich damit sagen will, ist, dass das Spiel viel Gesprächsstoff aufwirft und den Abend wirklich nett werden lassen kann. (Manchmal ist man ja wo eingeladen, wo es dann nicht gleich funkt und mit dem Spiel ist noch so einiges an Eis geschmolzen)

Klare Kaufempfehlung
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am 13. Oktober 2016
Das Spielprinzip wurde ja schon zu Genüge geschildert. Dass man sehr viel Spaß damit haben kann, dürfte auch klar geworden sein. Daher seinen hier nur zwei kleine Einschränkungen genannt, die aber die Wertung nicht schmälern:

1. Wie nahezu alle Spiele mit Fragekarten (o.ä.) kann man es nur begrenzt oft spielen, bis man die Karten langsam kennt. Je nach Gedächtnisleistung kann das natürlich häufiger oder seltener sein...

2. Die Fokussierung auf Geschichtsthemen verschiebt das Spielgleichgewicht etwa im Vergleich zu Trivial Pursuit stark zu Gunsten von geschichtsinteressierten Menschen. Meine Spielrunde bestand regelmäßig aus vier Historikern und einem Naturwissenschaftler. Bei anderen Wissensspielen konnte er in der Regel mithalten. Hier hat er absolut kein Land gesehen.
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am 30. Januar 2013
Ich bin ein richtiger Anno Domini-Fan. Dashalb wollte ich mit diesem Kartenset meine Sammlung komplettieren. Wer die Spielereihe kennt, weiß, dass sich dieses Spiel durch seinen Facettenreichtum auszeichnet. Immer wieder neue Spielkonstellationen und abwechslungsreiche Fragen lassen es nie langweilig werden.
Bei diesem Baukasten muss ich allerdings sagen, dass "Sex and Crime" nicht ganz zu einigen Fragen passt. Es geht zwar um Verbrechen im weitesten Sinne, aber der "Sex" kommt mir leider ein bisschen zu kurz. Die Fragen sind top und auch dieses Set zu spielen macht genauso viel Spaß wie die anderen, jedoch sollte man sich unter dem Motto des Themengebietes nicht zu viel vorstellen.
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