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am 25. Oktober 2004
Es ist recht schwierig, von Uriah Heep ein Album herauszupicken und zu sagen, "dieses ist das Beste", da alle sich voneinandern differenzieren und, obwohl man immer wieder den typischen Sound der Band erkennt, der vor allem durch den Gesang von David Byron, dem schweren Hammond Sound von Ken Hensley (und vor allem durch seine Kompositionen) und Mick Box's Wah Wah Gitarre geprägt ist, somit jedes seinen eigenen Charakter besitzt. Dies ist auch der Grund, warum alle 'Best of' Alben der Band fehlschlagen dürften (obwohl die Verkaufszahlen das Gegenteil beweisen); - man muss sie meiner Meinung nach im Gesamtzusammenhang hören. Jedes Album ist ein 'Unikat'.
'Demons and Wizards' ist deshalb DAS Album von Uriah Heep, da mit ihm für die Band der so genannte 'große Durchbruch' auf der internationalen Musikszene kam. Vielleich sollte man es noch anders beschreiben: 'Demons and Wizards' ist Kult.
Das fängt schon mit der optischen Aufmachung an: mit Uriah Heep wurde auch der Zeichner Roger Dean berühmt, der für das schöne Fantasy Cover verantwortlich war (u.a. gestaltete er auch das Cover des D+M Nachfolgealbums 'The Magician's Birthday', verschiedene Cover der Band 'Yes' u.v.m. In den 90ern erinnerten sich U.H. - in neuer Besetzung - wieder an den Meister des Coverarts, engagierten ihn für das 'Sea of Lights' Album, mit dem sie ein riesiges Comeback feiern konnten.)
Uriah Heep war immer eine Hardrockband und dieses Spektrum ist sehr breit. So unterscheiden sie sich eklatant von zum Beispiel von 'Deep Purple' oder 'Led Zeppelin', die immer eine härte Gangart einlegten. Ihre Stärken lagen vor allem im softeren Bereich, vor allem in den Balladen, die manchmal etwas schwermütig, ernst und melancholisch klingen ( dies trifft vor allemfür die Anfangszeit der Band zu).
'The Wizard' ist einer der schönsten Songs von U.H. Beginnend mit einer akustischen Gitarre und sich langsam steigernd, gehen auch noch bei heutigen Heep Auftritten bei diesem Song die Feuerzeuge an.
'Traveller in Time' zeigt die gigantische Bandbreite von Davids Stimme, Kopfgesang bis kräftig, laut. Sehr schöner, abwechslungsreicher Song im Midtempo Bereich mit ruhigen und 'Heavy'-Passagen (obwohl letztere niemals wirklich heavy klingen).
'Easy Livin': DIE Rocknummer der 70er Jahre. Lief auf jeder Party und in Mal Sondock's Discothek im WDR. Hier achte man auch mal auf Gary's Basspiel; - es ist in keiner Strophe völlig gleich. Für mich gehört der leider verstorbene Gary Thain zu den kreativsten Bassisten nicht nur dieser Zeit. Er prägte mitentscheidend den Sound der Band.
In 'Poet's Justice' wird der soeben erwähnte melancholisch-traurige Einschlag offenbar. Wunderschön zu hören.
'Circle of Hands' ist sehr schön poetisch. Gefühlvoll getragen von Ken Hensleys Hammond Orgel, dramatisch im Gesang und mit einem tollen Gitarrensolo von Mick Box. Fehlt auch heute auf keinem Live-Gig.
'Rainbow Demon' ist ein mehr 'bombastisches' Stück. Druckvoller Sound, eigenwilliges Tempo. Mir gefiel es damals nicht so, dafür heute umso mehr. Gehört unbedingt zu den Klassikern von U.H.
'All my Life' zeigt mal wieder die volle Bandbreite von Davids Gesangsorgan, indem er immer wieder neue Varianten zu dem charakteristischen U.H.-Chorgesang '...all my life' bringt. Typisch für U.H. (wie zum Beispiel auch bei 'Sunrise' auf 'Magician's Birthday'.)
'Paradise/The Spell' ist wiederum eine Songcollage, bestehend aus mehreren Parts mit verschiedenen Tempi. Das Piano, gespielt von Ken Hensley steht im Vordergrund und im Mittelteil glänzt wiederum Mick Box mit einem soft-melancholischem Gitarrensolo, das von einem Choralgesang getragen wird. Dramatisch wird's zum Ende hin. Einfach nur schön...
Bonustrack 'Why' war B-Seite auf der Single 'The Wizard' und hat nur dadurch seinen berechtigten Platz auf dieser CD. Eingespielt wurde es nämlich weit früher. Klasse Gitarrensolo von Mick Box.
'Rainbow Demon' (unreleased) ist in der regulären Album Version besser; hier sollte wohl mal eine Single ausgekoppelt werden, was jedoch tatsächlich niemals geschah.
'Proud Words...'. eine etwas ungeschliffene Version. Die beste Version dieses Songs ist auf Ken Hensleys gleichnamigen Soloalbum zu finden.
'Home again' und 'Green Eye' kamen nie über das Versuchsstadium hinaus. Proberaumsound.
Das Album 'Demons and Wizards' kann durchaus als Meisterwerk von U.H. bezeichnet werden. Produktionstechnisch ist es vor allem in der 'Remastered' Version empfehlenswert (ich hoffe, dass ich die richtige Edition bewertet habe), da der Sound nochmals aufgewertet wurde. Auch die Bonustracks sind meiner Meinung nach hier recht interessant, da es sich nicht nur um Demo- oder sonstige Versuchsversionen von auf dem regulären Album in ausgereifter Form enthaltener Stücke handelt.
Wer sich als Neueinsteiger mit der Musik von Uriah Heep beschäftigen möchte, der liegt hier genau richtig. Hier wurde Musik noch 'von Hand' gemacht und somit hebt sich das Album lobenswert von dem computeranimierten Einheitsbrei mancher heutigen Bands ab. Wie gesagt: auch wenn man U.H. gerne mit Heavy Metal oder Ähnlichem identifiziert; - es ist Hardrock und auch dieses nicht wirklich. Das musikalische Können der Bandmitglieder (vor allem hier in der besten Besetzung) ist über jeden Zweifel erhaben. Alle Fans wissen ohnehin, was sie erwartet. Musikgenuss pur, der auch fast 30 Jahre nach der Erstveröffentlichung von 'Demons and Wizards' nichts an Aktualität eingebüßt hat und immer wieder gerne in den CD-Player eingeschoben wird.
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HALL OF FAMEam 5. Juni 2005
1970-72 hatte die Gruppe große Erfolge in Nordeuropa und ihre kreativste Phase. In Deutschland war ihr Einfluß damals derart, daß z.B. die Schüler meiner Klasse ihr Taschengeld monatelang für eine der ersten LPs (je 22,- DM) sparten. Die Meinungen über ihr bestes Werk fielen auf Salisbury (1970, klassisch angehaucht, experimentell)und
- "Demons and Wizards", das sie zu großen Stars der damaligen Beat-Szene machte. Wirklich magisch, eines der besten Werke des Jahrzehtes, optisch mit Roger Deans Cover und stereophon in eine mytische Fantasywelt entführt. Kein Heep-Werk sonst hatte so viele ansprechende Songs/Collagen in einem Guß. Die meisten Tracks klingen recht ernst (z.B. Circle of Hands), pathetisch (Rainbow Demon, Easy Living), melancholisch und traurig (Paradise, The Wizard). Die treffendste Bezeichnung für die Musik dieser Band jener Tage, die ich bis heute gelesen hatte (ich glaube zu "Salisbury"): Anmutige, stolze wie traurige Klänge, die Musik eines gebrochenen Herzens. Hier lag meiner Ansicht die Stärke der Band und weniger im Heavy-Metal Bereich, dem sie fälschlicherweise manchmal zugeordnet werden. Ihr Sound war damals stark vom Keyboard der Nice und Collosseum beeinflußt.
- The Wizard: beginnt mit einer akustischen Gitarre und steigert sich langsam zu einem harten Track. Das "String-Orchester" ist übrigens das Geräusch eines pfeifenden Wasserkessels, das mit der 16-spurigen Aufnahmemaschine verfremdet wurde. Der superbe Song erschien als Single, mit "Why" auf der B-Seite. Mein Lieblings-Stück der Gruppe mit "Lady in Black".
- Easy-Living: Rasend schneller und beliebter Livesong plus und erfolgreichster Hit neben der schwarzen Dame. Damals schüttelten die Teenager ihre extrem langen Haare zu dem orgellastigen Fetzer in den Jugendzentren aus
- Circle of Hands verbindet einen Alptraum Ken-Hensleys mit den Eindrücken einer erlebten Seance. Hier bestechen nicht zuletzt auch die kräftigen fetten Basslinien des Neulings Gary Thain, dessen Name bei heutigen jungen Bassisten noch bekannt ist.
- Der kräftigere Bass ist vielleicht der größte Unterschied zu den ersten drei LPs. Man höre z.B. das majestätisch-bombastische "Rainbow Demon" (eigentlich ein softer Track), das auch als Single (hier als Bonus) geplant war. Der Text handelt vom Leben des buntschillernden Dämons, der auf der Innencover Seite abgebildet war.
- "Paradise / The Spell" ist die traditionell lange Collage der am Ende der zweiten Plattenseite (wie July Morning und Salisbury). Ein soft-melodiös pianolastiges Werk mit einem wehmütigen Gitarrensolo im Mittelteil.
- Drei Titel gefielen mir weniger: Traveller in time (etwas effekthascherig), Poets Justice (nicht übel aber zu übertrieben dramatisch und choralig)und "All my life" (etwas seicht und albern, paßt gar nicht zu Heeps Frühwerk, in der Ironie und demonstrative Fröhlichkeit Fremdwörter waren). Deshalb ein Stern weniger, den ich wieder dazugeben muß ...
... auf Grund der tollen Boni. Daß "Proud Words on a Dusty Shelf" nicht in die LP integriert wurde kapiere ich nicht. Hätte noch ausgefeilter eine gute Single abgegeben. Das sich ständig wiederholende elegante Riff von Mick Box gefällt mir noch besser als das ähnliche der Single "Spider Woman". Klasse, für mich die Überraschung dieser 2003-CD.
- "Why" kommt noch aus der "Look at Yourself"-Zeit. Damals (wie "July Morning)ein beliebter langer Publikumserfolg. Mick Box Gitarrensolo sind superb.
- Home again wird von Hensley, "Green Eye" von Box dominiert. Im Frühstadium, etwas ungeschliffen.
- Die CD ist (auch produktionstechnisch) ein Meisterwerk und wegen der Zusatztracks, der Informationen des Booklets und der neuen Abmischung Robert Corichs im Februar 2003 auch jenen zu empfehlen, die bisher nur das Original besitzen. Auch junge Hörer, die zu Hause CDs von Dead Can Dance, Mike Oldfield oder Lacrimosa haben, den modernen Corporate-Identity-Heavy-Metal langweilig und immergleich finden - könnten der Gruppe mal eine Hörchance geben.
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am 30. März 2009
Demons & Wizards zu besprechen bedarf eigentlich nicht vieler Worte. Es handelt sich hierbei, wie auch im Fall der Vorgängeralben sowie dem darauf folgenden "The Magicians Birthday" um einen echten Klassiker ! Nicht nur aus dem Blickwinkel eines Uriah-Heep-Fans, sondern, wie ich finde, auch für das gesamte Rock-Genre...

Nach dem famosen "Look At Yourself" zeichnete sich mit der Veröffentlichung von Demons & Wizards" im Frühjahr 1972 eine leichte Stiländerung ab. Ab hier konnte die Band auch endlich eine für die nächsten Jahre feste Besetzung präsentieren. Für die Chronik der Band ein weiterer wichtiger Einschnitt, schon allein auch deshalb, weil diese Formation bis heute als die beste gilt: Box / Byron / Hensley / Kerslake / Thain. Ich brauche nicht mehr zu sagen...
Ein "Dream-Team" vergleichbar mit der klassischen Mark II - Besetzung von Deep Purple.
Uriah Heep war voll auf Erfolgskurs und das war nicht selbstverständlich. Bis heute scheitern viele Musiker am "magischen" zweiten oder dritten Album. Heep hatte hier bereits das vierte auf den Markt geschmissen ! Und sie steigerten sich nochmals...

Als ich seinerzeit als Schüler mir dieses Album vom sauer ersparten Taschengeld kaufte, wusste ich von diesen kommerziellen und personellen Feinheiten noch nichts. Für mich war Demons & Wizards einfach nur sensationell ! Angestachelt vom Super-Hit Easy - Livin', der auf allen Radiosendern zu hören war, musste ich natürlich genau diese Platte haben... Ich sehe noch die Werbung für diese LP vor mir: "Uriah Heep's neuester Electric-Shock"...

Heute betrachtet weist Demons & Wizards im Vergleich zu den Vorgängern eine ganz andere
Ausrichtung auf. Anders zwar, aber mindestens genauso gut !
Eher sogar noch etwas anspruchsvoller mit einem softeren Touch und viel Melodie. Damals fand ich das besser, weil auch die schwere Hammond vielerorts stark dominierte.
Das schmälert jedoch nicht meine Einstufung von Look At Yourself als beste Heep-Scheibe.

Aber Demons & Wizards ist auf eine besondere Art einfach genial. Melodisch, fantasievolle Arrangements, ausgefeilte Kompositionen, Chorpassagen vom Feinsten und viel Pathos ! Und David Byron in Superform ! Das passte damals genau in mein musikalisches Weltbild.

Achtung: Sehr hoher Gänsehautfaktor ! Vom finsteren Rainbow Demon bis zum herrlich strahlenden The Wizard, einem der besten Heep-Songs. Ein Album voller toller Momente einschließlich dem Opus Paradise / The Spell und dem herausragenden Cover-Artwork von Roger Dean.

Wenn Demons & Wizards heute erscheinen würde, ich würde sie wieder kaufen....
5 Sterne !
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am 9. Januar 2015
Alles was zum Thema "Neupressung auf Vinyl" zu dieser Platte für die BackonBlack-Version gesagt wurde, ist hier ganz anders. Wunderbar gemasterd, ohne grausame Höhen-Pixel (die BackonBlack klang ja wie eine schlechte mp3-Version) auf 120g grünem Vinyl. Dazu ein schönes und stabiles Klappcover und eine ordentliche Innenhülle - die die Platte schützt und nicht zerkratzt.
Musik wird jedem altgedientem Fan (solche greifen in der Regel zu derartigen Versionen), bekannt sein. Und da steht genug darüber hier auf Amazon. Jedenfalls im Gegensatz zu derr Enttäuschung BackOnBlack ist hierr Freude angesagt und es waren Produzenten am Werk, die scheinbar auch Musik schätzen und nicht ausschließlich Kohle machen wollen.
Auch hier:
Übrigens großes Lob an Amazon. Diesmal wurde erkannt, dass es sich um Sammlerplatten handelt und jede einzeln verpackt (ich habe mir aus der selben Serie auch die Magican's Birthday gekauft) in einem Überkarton geliefert!
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am 1. Juni 2006
Für mich ist "Demons & Wizards" zusammen mit "The magicians birthday" die Seele von Uriah Heep. Jede Band hat ihren Zenit und der war zweifellos bei diesen beiden Ausnahmealben erreicht.

Auch wenn Uriah Heep immer damit zu kämpfen hatten, daß sie von der "Kritik" belächelt wurden, haben sie bewiesen, daß sie in einem Atemzug mit Deep Purple genannt werden konnten.

Von den Kompositionen her würde ich sagen, Ken Hensley ist ein Genie auf seinem Gebiet und David Byron's Vocals sind und bleiben unerreicht, zumindest was Uriah Heep betrifft.

"The Wizard" ist schon ein ganz besonderer Opener und "Circle of hands" verfehlt auch 34 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung nicht seine Wirkung. Wenn ich den Text im Begleitheft richtig lese, sehen daß die Herren Box und Hensley genauso und deshalb sollte sich jeder, der Uriah Heep vieleicht gerade entdeckt, diese beiden Alben kaufen. Bei den zahllosen "Greatest Hits" Koppelungen wird meiner Meinung nach die Wirkung der Songs untereinander gestört und deshalb gibt es da keine Alternative.

Heute sind Uriah Heep immer noch aktiv, aber für mich ist das eine andere Band und es liegt mir fern, ihre nach wie vor gute Bühnnpräsenz in Zweifel zu ziehen. Man besinnt sich in schöner Regelmäßigkeit auf diese Epoche der Band und wenn ich dann diese "klassischen" Songs von Bernie Shaw gesungen höre, stellt sich bei mir nicht dieses "Kribbeln" ein. Es wäre unfair, daß als Makel zu sehen, einen Originalsänger kann man nur sehr schwer ersetzen und wer will es Uriah Heep verübeln, nach wie vor aktiv zu sein. Die jetztige Besetzung ist die am längsten bestehende Formation, das ändert aber nichts daran, daß die klassischen Alben schon über 30 Jahre zurück liegen.

"Demons & Wizards" und "The magicians birthday" bieten neben erheblich verbessertem Klang auch interessante Bonus-Tracks und es ist ein Genuß, die "verlängerten" Versionen dieser beiden Klassiker tontechnisch auf sehr hohem Nivau zu hören.

"Return to Fantasy" sowie "High and mighty" möchte ich dann denen empfehlen, die nach dem Genuß dieser Alben immer noch den Wunsch nach mehr haben...
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Habe lange Zeit die Ursprünge von Uriah Heep irgendwie ausgespart und kann nur die bekannten Stücke, wie Easy Livin`, Lady in Black und Sweet Lorraine...das diese Zurückhaltung ein Fehler war, hat sich jetzt gezeigt, als ich Demons&Wizard sowie The Magician`s Birthday plus Salisbury auf einen Schlag gekauft habe. O.K. Salisbury ist nicht unbedingt was für meinen Geschmack, bis auf wenige Tracks; aber die anderen beiden habe ich am Wochenende rauf und runter gedudelt! Ich habe auch einige Scheiben aus den letzten 10 Jahren etwa, und somit hat sich der Uriah-Heep-Kreis jetzt für mich sehr schön geschlossen...echt klasse! Vielleicht auch gut, wenn man nicht gleich alles kennt und noch Überraschungen erleben darf, auch wenn sie schon einige Jahrzehntchen vor der Nase schlummern. Meine momentanen Favoriten der für mich "neuen" Tracks auf den beiden Salisbury-Nachfolgern: Rainbow Demon, All my life, Spider Woman und The Magician`s Birthday...
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am 15. August 2015
Vielleicht das (Studio)Referenzalbum von Uriah Heep aus dem Jahre 1972. Gespickt mit Hymnen wie "The Wizard", "Traveller In Time", "Easy Livin' " (in dieser Reihenfolge auch gleich die ersten drei Stücke des Klassealbums!) oder "Rainbow Demon" braucht man eigentlich gar keine großen Worte mehr über diesen (hier trifft's wirklich zu) Meilenstein des melodiösen Hardrock zu verlieren. Es stimmt einfach alles, von der Musik, über die sagen- und märchenhaften Texte, bis zur tollen Coverillustration von Roger Dean (der auch für den ebenso großartigen, noch im gleichen Jahr erschienenen, kaum minder genialen Nachschlag "The Magician's Birthday" die Zeichenfeder schwang)! Nur kurz noch schnell die Nennung der Musiker: David Byron (Gesang), Ken Hensley (Keyboard, Gitarre), Mick Box (Gitarre), Lee Kerslake (Schlagzeug) und Gary Thain (Baß). Letzterer ersetzte kurzfristig Mark Clarke, der als Co-Autor von "The Wizard" noch Erwähnung findet. Alle Titel wurden von den Bandmitgliedern verfaßt. Als Bonusgaben gibt es bei der hier vorliegenden Edition von 2003 noch 5 Stücke (Mixes, Outtakes) obendrauf. Ein Werk, welches unzweifelhaft zum Allgemeingut des Hard 'n' Heavy-Kataloges der 1970er (und nicht nur zu diesem!) gehört. Für alle, die es noch nicht haben oder gar kennen: Pflicht! Selbstverständlich kommen nur 5 zauberhafte Sterne als Wertung in Betracht! Christian Schauer, Berlin. Weitere von mir verfaßte Rezensionen: Iron Butterfly "Live", Rush "Rush"
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Neben "Uriah Heep Live 1973" ist dieses Album ganz sicher das Beste von UH. Die Kreativität eines Hensley wurde niemals wieder so erreicht. Die Besetzung Box/Hensley/Thain/Byron/Kerslake war sowieso die Beste von UH, das bezweifelt niemand. Gary Thain war wahrscheinlich der beste Bassist der 70'er, aber durch seinen frühen Drogentod konnte er das nicht so richtig zeigen. David Byron als Sänger, was soll ich sagen? Er war grandios selbstsicher auf der Bühne, leider neben der Bühne ein Säufer. Auch die anderen Bandmitglieder waren nicht viel besser. Doch tat dies ihrem Songwriting keinen Abbruch. "The wizard" einer der besten Opener auf einem Album war einfach nur toll mit seiner hellen und glasklaren Akustikgitarre. "Circle of hands", noch heute wird dieser Song bei jedem Konzert gespielt. Absoluter Höhepunkt des Album, das über 10minütige "Paradise/The spell": was hier alles zusammen kommt an Kreativität und Spielfreude wurde von nur sehr wenigen Bands der 70'er erreicht. Wie gesagt, wer nur ein bisschen was für UH übrig hat, muss diese CD besitzen.
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Nicht Zauberer oder Dämonen schmiedeten nur sieben Monate, nach der wegweisenden dritten LP "Look At Yourself" ihr "Magnum Opus",
es ist schlicht das Ergebnis harter Arbeit. Die wunderschöne Plattenhülle des YES-Coverzeichners "Roger Dean" passt wie die Faust aufs Auge zu den heraufbeschworenen Phantasiewelten. Ken Hensleys in wundersame Welten entführende Lyrics und die gespenstisch-herbstliche Stimmung melancholische Epen wie "Circle Of Hands" oder " Traveller in Time". Alles passt perfekt zusammen. Die Rocker "All my Life" und "Easy Livin" ziehen das Tempo an. "Easy Livin" war ihr größter Hit in den USA und auch hier in den Radiohitparaden bei Mel Sandock etc. in den 70zigern vertreten. " The Wizard"einer ihrer bekanntesten und für mich besten Songs wurde in der legendären "Disco" im TV aufgeführt (zu sehen bei youtube). Diesen Song hat der Kurzzeitbassist Mark Clarke mitverfasst und hat im Chorgesang fast schon an "Sweet" erinnernde Vocals.
"Uriah Heep" stehen stellvertretnd für die Vielfalt der 70ziger Jahre und leider auch für viele Besetzungswechsel. Dieses Album hat in der remastered Version drei Bonus tracks : 2 mal den Song "Why" als Single version und in der extended Version. Das Demo "Home Again To You"
stammt aus der Session zum Album. Allen 3 Songs fehlt der Letzte Schliff oder der hyptnotische Charakter des Orignalalbums und sie stellen so für den Sammler und Fan eine wichtige, zeithistorische Ergänzung dar, aber mehr auch nicht. Das Booklet enthält die Lyrics, ein Statement von Ken Hensley, Zeitungsasuschnitte, das Original innencover und einen Text von Robert M.Couch.
(Q :"Rocks" 6/2009 Markus Baro) "And today is only yesterday`s tomorrow" ("Circle of Hands")
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am 31. August 2013
Ich wusste doch, dass ich "Demons and Wizards" aus dem Jahre 1972 schon mal gehört hatte und dann fand ich vor kurzem bei mir die alte Vinyl LP und habe sie mir natürlich gleich angehört... sofort wusste ich, warum mir dieses Album so viele Jahre im Gedächnis geblieben war. Die fünf von Uriah Heep haben hier wirklich ein geniales Album zustande gebracht. Meiner Meinung nach ist "Demons and Wizards" das beste Album das Uriah Heep je aufgenommen haben. Mick Box an der Gitarre, David Byron am Mikrophon, Mark Clarke am Bass, Lee Kerslake am Schlagzeug und Ken Hensley an den Keyboards, so heißen die Fünf.

"The Wizard" ist als größtenteils ruhiges Lied gleich ein ganz starker Beginn. Der Hit "Easy Livin'" geht richtig ab und ist ein großer Klassiker der Band. "Circle of Hands" ist eines der besten Lieder der Band. Einfach genial, was die Band hier für einen Song einspielt. "Rainbow Demon" ist ein weiterer Klassiker, düster bass-lastig mit toller Orgel. Der Abschluss mit "The Spell" ist dann der Höhepunkt. Ein langer, mystischer, dann aber auch wieder fröhlicher, melodischer Song, alle fünf können überzeugen. Auch der Rest des Albums ist ganz stark und zu empfehlen.

Uriah Heep liefern hier wirklich ein super Album ab, das sich meiner Meinung nach nicht hinter "In Rock" von Deep Purple, "II" von Led Zeppelin oder "Paranoid" von Black Sabbath verstecken muss. Es folgen noch zwei tolle Album, bevor es vorerst bergab geht. Zu empfehlen ist dieses Album an alle Hard Rock-Fans, wenn man das Album noch nicht hat.
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