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Kundenrezensionen

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am 18. September 2011
Obwohl das Debut-Album "Very eavy very umble" nicht die beste Arbeit von Uriah Heep sein dürfte, macht es dennoch immer wieder Freude dieses schaurige und dunkle Werk bei Kerzenlicht zu hören! "Gypsy", "Come away Melinda" und "Wake up" sind die absoluten Höhepunkte des Albums! Dieses aus dem Jahr 1970 stammende Album klingt aus heutiger Sicht sehr angestaubt! Doch genau dieses macht den Reiz aus, da die Band das Lebensgefühl und den Zeitgeist von 1970 mit "Very eavy very umble" sehr gekonnt konzervierte! Kernige, bluesige Songs durchziehen das Album, wobei ständige Tempowechsel zu hören sind! So etwas sucht man auf heutigen Alben vergebens! Mit diesem Werk konnte Uriah Heep eine ganz besondere Stimmung einfangen! Man sollte "Very eavy very umble" als Ganzheit betrachten und nicht einzelne Songs bewerten!
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am 7. November 2013
Das Erstling von Uriah Heep mit jeder Menge Bonustracks.
Heep in der Findungsphase, stilistisch etwas uneinheitlich, und dennoch mit lauter tollen Songs und einer gesunden Portion Härte.
"Gypsy" haute mich damals vom Hocker, und tut es heute noch. Hier findet man als Bonustrack eine Version die ohne den leisen Orgelpart auskommt. Seltsamerweise bin ich der Meinung, dass das genau die Version ist, die ich Anfang der 70er Jahre immer gehört habe.
Ach ja: das Mastering ist prima. Immer im Sinne des Vinyl Originals, wie sich das gehört!
Pflichtkauf für jeden Sammler psychedelischen Hardrocks.
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Die Vinylversion habe ich mir so etwa 1978 vom Grabbeltisch im Kaufhof gekauft. Ich kannte die Band schon, aber am besten gefiel mir wohl das "Horrorfilm" Cover. In den USA schmückte nur der Bandname und eine silberne Comicschlange ala "Herr der Ringe" das Cover, hier im Booklet der "Expanded Deluxe CD" abgebildet, neben einigen Singel Covern. Das umfangreiche bookelt beinhaltet Zeitungsausschnitte, Lyrics und persönliche Erinnerungen von Ken Hensley, Mick Box und Paul Newton, die Original liner Notes von 1970 und einen Text vom Fachman Dave Ling, dem Autor von "Wizards and Demons", einem Buch über die Band. Das Album ist natürlich ein Klassiker, der flirrende Hammond-Klänge, mehrstimmige Vokalharmonien und ruppige Gitarren-Power sowie einen Schuß Blues miteinander kombiniert. Das fast schon stilprägende Debüt ist mitverantwortlich für die Gleichberechtigung von Gitarre und Orgel im Heavy-Rock, ala "Deep Purple", wie die Ouvertüre "Gypsy" mit einem der prägnanstenten Riffs vorführt. Der Song ist auf dieser Ausgabe gleich in drei Versionen enthalten : eine extended version und eine "BBC Session" wurden ergänzt.
Die Version von "Come Away Melinda" wurde u.a. auch von "UFO" gecovert und ist Dank des Gänsehaut Gesangs von David Byron (RIP) das wohl berührendeste Anti-Krieg Lied, das je eine Rockband aufgenommen hat. Auch zu diesem Juwel gibt es eine alternate version bei den Bonustracks. Das getragene "Lucy Blues" könnte fast von "Led Zeppelin" sein und ist in dieser Form richtigen Blues Rocks eher die Ausnahme im Gesamt-Oeuvre der Band. Das progressive "Wake Up (Set your sights)" und "I`ll Keep On Trying" sind da schon eher die Blaupausen für die zukünftigen Alben mit den tollen Gesängen und Gitarrensolis zwischen ausgefeilten Arrnagements von Hensley, Box und Co.
"Wake Up" ist ebenso in einer unreleased version als Bonus dabei. Auf dem Originalalbum nur in der US-Verison enthalten ist der Song
"Bird of Prey". Es gibt als Bonus noch eine Version von "Dreammare" der BBC Session und das Outtake "Born In A Trunk" gleich in zwei Versionen. Da lohnt sich die Anschaffung auch wenn man die CD schon in regulärer Form schon besitzt.
(Q :"Rocks" 06/2009 Markus Baro)
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am 26. Juli 2012
Dieses Debut-Album läßt wirklich erahnen was da noch kommt.
Es herrscht ein durchweg hohes Niveau ohne Durchhänger.
"Gipsy" ist natürlich nicht zu toppen, aber es sind noch einge andere echte Highlights zu finden:
"Walking in your shadow", "Dreammare" und "Real turned on" sind schon mal richtig gute (Hard)Rock Nummern.
Aber mit "I'll keep on trying" schiessen die wirklich den Vogel ab - das ist schon genial.
"Wake-up" hat nicht wirklich etwas mit Hardrock zu tun, ist aber irgendwie typisch UH mit einem hervoragenden Gesang von David Byron. Insgesamt ein sehr eingängiges Stück - ich bekam die Melodie tagelang nicht aus meinem Kopf und das soll schon etwas heissen.
"Come away Melinda" ist eine rührende Ballade, allerdings kommt das Stück von UFO besser rüber (siehe UFO 1).
"Lucy Blues" ist wie der Titelname vermuten läßt, eine Blues-Nummer. Auch wirklich gut, aber es passt von allen Stücken irgenwie am wenigsten auf dieses Album.

Mal abgesehen von den live Einspielungen (schlechte Aufnahmequalität) sind die Bonusstücke durchweg in Ordnung.
Hier sind "Bird of Prey" sowie "Born in a Trunk" als gut gelungene Additions zu nennen.
Bei "Born in a Trunk" dachte ich erst, jetzt kommt Bauhaus mit "Bela Lugosi's Dead".
Das Intro weist eine gewisse Ähnlichkeit auf.

Die 5 Sterne sind hier völlig verdient, genauso wie für drei darauffolgenden Alben.
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am 5. Februar 2010
...wird's Zeit für eine Besprechung der aller ersten Heep-Scheibe.

"Very 'Eavy, Very 'Umble" habe ich mir seinerzeit als letzte aller vorhandenen Veröffentlichungen von Uriah Heep gekauft. Natürlich noch als LP... Ich glaube es war 1974 und ich hatte selbst "Wonderworld" schon...
Keine Ahnung, warum ich so lange gezögert habe. Damals galt diese Scheibe bei den Fans untereinander nicht als die beste von Uriah Heep. Vielleicht lag es daran.
Dann dachte ich mir, dass kann nicht sein. Da ist doch Gypsy mit drauf !

Dieser Opener allein lohnt den Kauf. Ich würde jetzt nicht unbedingt die Platte mit sogenannten Meilensteinen wie "Deep Purple In Rock" oder "Led Zeppelin IV" vergleichen (dafür taugt dann eher Look At Yourself !)
Kann man aber auch nicht, denn diese Alben von Deep Purple und Co. waren ja allesamt keine Debut-Alben mehr. Mein Eindruck ist jedenfalls der, dass gerade "Very 'Eavy, Very 'Umble" außerordentlich frisch und lebhaft klingt und für ein Debut verdammt gut gelungen ist. Schließlich kam die Platte auf den Markt, als Berühmtheiten wir Deep Purple das Zepter schon längst in der Hand hatten. Und Hand auf's Herz: Die ersten Deep Purple - Platten sind so viel besser auch nicht und mit Coversongs bestückt. Da haben sich Uriah Heep wohl gedacht, dass sie da jetzt gegenhalten müssen. Mit Gypsy ist ihnen das zweifellos absolut gelungen. Der Song ist völlig zu Recht ein Rock-Klassiker.

Der Rest ist aber auch unbedingt erwähnenswert. Bunt gemischte Stile, wie man Uriah Heep kennt, machen dieses Album aus. Vielleicht nicht ganz wie aus einem Guß, aber mit deutlich erkennbaren "Heep-Markenzeichen". Und Highlights !!! So zum Beispiel der "Lucy Blues" !
Auf keiner der folgenden Veröffentlichungen findet man je wieder so ein tolles und cooles bluesiges Stück...

Oder "Come Away Melinda": Eine "Hellerman / Minkhoff-Fremdkompostion" (die haben auch Songs für Abi & Esther Ofarim in den 60ern geschrieben). Mindestens genauso schön interpretiert wie später auf "Salisbury" der Hensley-Song "The Park"...

Herrlich rockig kommen "Dreammare" oder "Real Turned On" daher. Hier legt Mick Box schon einmal den Grundstock für sein späteres Schaffen. Denn auf "Wake The Sleeper" erkennt man eindeutig, woher die Wurzeln stammen. Dieser Stil kam auf vielen der weiteren Veröffentlichungen in der "Byron / Hensley - Ära" zu kurz. Den Song "Wake Up" muss ich auch noch als herausragend erwähnen. Die opern- oder musicaltypische Stimme Davids ist vielleicht nicht jedermanns Fall, aber musikalisch ist der Song absolute Oberliga.
Am Schluss klingt das Stück jazzig sowie sehr ruhig und entspannt aus.

Alles in allem ein Album, auf dem sich der künftige Stil der Band noch nicht ganz erkennen lässt. Dennoch sollte "Very 'Eavy, Very 'Umble" in jedem gut sortierten Platteregal stehen. Erst recht, wenn bevorzugt Hardrock zu den vorrangigen Hörgewohnheiten zählt. Ich empfehle das Album heute natürlich als CD.
Auf die Bonustracks könnte ich allerdings verzichten.
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Sicher sind Heep hier noch ein wenig auf der Suche nach ihrem Stil (das sind sie aber in den darauffolgen Jahrzehnten noch häufiger gewesen). Das hat sie aber nicht davon abgehalten einen tollen Erstling zu veröffentlichen, der in einem Atemzug mit "in Rock" von Deep Purple, "II" von Led Zeppelin und "Paranoid" von Black Sabbath genannt werden muss. Für damalige Zeiten muss die Platte richtig hart gewesen sein und sie enthält mit "Come away Melinda", "Dreammare" und "Walking in the shadow" Songs, die auf keiner Best Of von Heep fehlen dürfen.

Da gab es aber doch noch einen Song, wie hieß der denn noch? Kleiner Scherz, es kann natürlich nur von "Gypsy" die Rede sein. Was finde ich dieses Lied super! Alleine hierfür hat "Very `eavy" schon 5 Sterne verdient. Mick Box kann an der Gitarre überzeugen, David Byron (RIP) singt sich die Seele aus dem Leib und Ken Hensley konnte, obwohl er erst kurzzuvor zu der Band gestoßen war, schon tolle Akzente (Orgelsolo) setzen.

Also, "Look at Yourself" ist einen Tick besser, aber "Very `eavy, very `umble" ist eine saustarke Platte. Kaufen, wer sie noch nicht hat.
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am 11. August 2016
Als Ende 1969 Uriah Heep von Mick Box und David Byron gegründet wurde, konnte niemand ahnen dass es diese Band – nach dem Wechsel von vielen Bandmitgliedern – immer noch gibt.

Den Bandnamen Uriah Heep übernahmen Sie von einer Charles Dickens Romanfigur aus David Copperfield. Die meisten Songs schrieb der am 24. März 1945 in London geborene Keyboarder Ken Hensley.

Das Erste Album "Very 'Eavy...Very 'Umble" in der Besetzung Mick Box (git), Paul Newton (b), Ken Hensley (keyboards), David Byron (voc), Keith Baker (dr) erschien 1970.

Schon beim Erstlingswerk – was sich stellenweise etwas holprig darstellt (manche sagen das es an Keith Baker und Paul Newton lag, welche später durch Garry Thain und Lee Kerslake ersetzt wurden) – geht es klar in Richtung geradlinigen, progressiven Hardrock. Dies kündigt der Albumtitel ja auch an. Trotz dieser Holprigkeit ist dieses Album mein Favorit. Ich kann es eigentlich gar nicht genau erklären, gehe aber davon aus das es mehr sentimentale Gründe hat, da es das erste Heep-Album war, was ich damals gehört habe.

Seite 1:
Schon beim Opener Gypsy mit dem tollen Orgelintro + Orgelsolo und der markanten, Heep-typischen Stimme von David Byron bin ich schon hin und weg. Die Gitarre von Mick Box unterstützt das Orgelspiel bis man zum Schluss hin die Orgel nur leise hört bis sich der Song dann noch einmal „aufbäumt“.

Das zweite Stück Walking in your Shadow beginnt mit einem Schlagzeug-Intro und geht dann über in einen schönen "Losgehsong" mit einem tollen Gitarrensolo von Mick Box.

Dann kommt der Klassiker schlechthin. Come away Melinda oder einfach nur Melinda. Ruhiges Stück wo es um ein Gespräch zwischen einem Vater und seiner jungen Tochter um den Tod der Mutter während des Krieges geht. David Byrons schöne, ruhige Stimme wird von einer tollen Acoustic-Gitarre von Mick Box bzw. dem Synthi von Ken Hensley begleitet. Sehr räumliche Aufnahme!

Lucy Blues. Nomen est omen. Langsamer, melancholischer Blues mit einer guten Performance von Ken Hensley und David Byron.

Seite 2:
Dreamare. Ein von Newton geschriebener Song mit dominierendem Orgelspiel und schönen Gitarrenriffs. Tolles Schlagzeug!

Bei Real turned on handelt es sich um eine funkige Nummer mit einem ersten Solo von Ken Hensley und dann einem zweiten Solo von Mick Box. Das Stück wurde von Mick Box und David Byron geschrieben.

I’ll keep on trying wurde ebenfalls von Mick Box und David Byron geschrieben und zeichnet sich – ähnlich dem Stück Gypsy – durch eine ausgezeichnete, schwerfällige Orgel aus. Dazu gibt es ein Gitarrensolo von Mick Box.

Das Schlussstück Wake up beginnt mit einem sehr schönen, ruhigen Gesang und wird schön durch die drums (besonders die Becken) untermalt. David Byron singt sich die Seele aus dem Leib. Toller Abschluss dieses Albums.

Es gibt sicher spektakulärere Alben von Uriah Heep mit supertollen Songs als dieses Erstlingswerk aber für mich ist Very 'Eavy...Very 'Umble das Uriah Heep Album mit sehr schönen Erinnerungen. Dazu kommt, das ich das Cover einfach faszinierend finde.
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am 7. Januar 2016
Gypsy knallt rein. Auch andere Titel knallen rein.
Melinda ist aber zart, lieblich, anschmiegsam.

So ungefähr ist das Debüt als Uriah Heep.
Auffallend ist die Abstinenz von Ken Hensley bei den Kompositionen. Statt federführend wie bei den Platten bis seinem Ausstieg ca 1980, glänzt er hier noch durch Abwesenheit als Komponist.

Eine starke Leistung für einen Erstling, der ja für den Großteil der Gruppe gar keiner war.
Ich habe die Castle Ausgabe von 2003, mit Bonus auf 80:02 Minuten gestreckt. Tolle Bonus, auch wenn Gypsy insgesamt 3x vorhanden sind. Aber alles unterschiedlich.

Tipp!
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am 29. Mai 2014
1970 veröffentlichte die Heavy/Hard Rock Gruppe Uriah Heep in der Besetzung - David Byron (Vocals), Ken Hensley (Keyboards), Mick Box (Gitarre), Paul Newton (E-Bass), Ollie Olson (Schlagzeug), Alex Napier (Schlagzeug) und Colin Wood (Keyboards) - ihr Debütalbum "Very 'eavy.....Very 'umble". Produziert wurde es vom legendären Vertigo-Label.

"Very 'eavy.....very 'umble" war der Startschuss für die Engländer und die ersten, prägnanten und prägenden Markenzeichen von Uriah Heep waren innerhalb der Songs schon präsent. Der hohe zweistimmige Falsett-Gesang von David Byron lag zwar noch mehr in den Geburtswehen, doch fand er auch schon des öfteren Verwendung. Zu Zeiten dieses Debüts (und später noch) wurde die Band immer wieder als billige Deep-Purple-Kopie abgespeist, und man musste sich viel Gefallen lassen, was solche Statements anbelangt. Trotz der kräftigen, scharfen Riffs und dem Vorhandensein von drei, vier Klassikern der Gruppe sind die einfachen Arrangements und die dürftige Produktion zur damaligen Zeit schwer im Magen gelegen und es war für viele nicht einfach, das Werk zu schlucken. Und trotzdem ist das Ergebnis des Albums unter dem Strich überzeugend ausgefallen und nach mehreren Durchläufen erkennt man auch erst recht das kreative Potenzial der Songs.

`Gypsy` ist ein musikalisch sehr gut arrangierter Track und vielleicht D E R Eröffnungssong für ein Heep-Album. Auch vom Text her interessant, steigert man sich im Mittelteil und gegen Ende, und gibt dann eine Feuerwerk des Heavy/Hard Rock zum Besten. Damals musste sich die Band oft an diesem formidablen Geniestreich messen lassen.
Weitere grundsolide gute bis sehr gute Songs sind `Come away melinda`, `Lucy Blues`, `Dreammare`, `Real turned on` und das abschließende `Wake up (Set your sights)`. Auch `I'll keep on trying` ist *eigentlich* gut, aber es fehlt etwas, und `Walking in your shadow` passte in der damaligen Zeit - wie auch `The Park` vom Nachfolgealbum - nicht so recht zum Stil von Heep. Hier wäre mehr drin gewesen.

Zu der eher schwächeren, aber doch zeitgemäßen Neuveröffentlichung und Remastering gesellt sich - wie bei allen Wiederauflegungen - unzähliges Bonusmaterial und bisher unveröffentlichte Tracks. Heep 1970 sowohl im Studio als auch auf den nachziehenden Touren eine Macht. Zwar konnte man sich (noch nicht) mit ihren deutlichen Einflüssen Deep Purple auf internationaler Ebene messen lassen, doch ist die schwer im Magen liegende Debütplatte gleich der erste Klassiker von Heep mit einigen bis heute unentdeckten Perlen im Katalog. Dazwischen mangelt es aber auch an Kreativität; man erwartet hin und wieder etwas *mehr*, und somit sind die hier komponierten Songs auch "nur" als gut bis sehr gut zu bezeichnen. 5 Sterne sind aber insgesamt schon verdient und der Weg für kommerziell erfolgreicherer Alben war schon geebnet, auch wenn sich das Potenzial der Songs stellenweise im Zaum hält.

Fazit: Erster, wegebnender Heep-Klassiker. 5 Sterne!
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am 4. Oktober 2005
Uriah Heep wurden einerseits bekannt als Wegbereiter dessen, was man heute "Hardrock" oder auch "Heavy Metal" nennt.
Aber auch Leute, die nicht so sehr auf Hardrock abfahren, kennen und schätzen Uriah Heep, weil sie einfach geniale Songs geschrieben haben, die unter die Haut gehen.
Zu "Very 'eavy, very 'umble": auf ihrem Debut hört man bereits heraus, was für eine sagenhafte Band Uriah Heep werden wird.
Zum einen durch grandiose Songs wie "Gipsy" oder das Cover "Come away Melinda" oder auch "Real turned on". Aber es sind nicht nur die guten Songs, es ist auch der Abwechslunsgreichtum späterer Uriah-Meisterwerke, der sich bereits auf dem Debutalbum ankündigt. Last but not least erkennt man bereits den typsichen Uriah Heep-Sound, auch wenn sie diesen unverwerchselbaren Sound später noch verfeinert haben. Kurz: eine CD die mächtig Spaß macht.
4 von 5 gibt es, weil "Very 'eavy Very 'umble" noch nicht ganz die Klasse von Uriah-Meisterwerken wie "Look at Yourself" oder "Return tu Fantasy" erreicht. Trotzdem: für jeden, der auf innovative, eigenständige, gut gemachte Rockmusik der späten 60er/frühen 70er steht ein guter Kauf, und für Uriah-Fans sowieso ein Pflichtkauf.
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