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am 9. September 2004
Mit viel Mühe kämpfte sich Star Trek 1968 in die dritte Season: bereits zum zweiten Mal waren es die loyalen Fans selbst, die mit einer noch gewaltigeren Briefaktion als vor der zweiten Season NBC überzeugten, die Verlust eintreibende Serie fortzusetzen. Bei der gewaltigsten Fanreaktion auf eine TV-Serie aller Zeiten, begleitet von Demonstrationen hunderter von Studenten vor den NBC-Studios, musste NBC zwei zusätzliche Kräfte einstellen, nur um der Fanpost Herr zu werden.
Der aufkommenden Euphorie - Star Trek- Schöpfer Gene Roddenberry selbst wollte sich sogar erstmals seit Beginn der Serie wieder stärker um sein 'Kind' kümmern und wieder selbst produzieren - folgte bald die große Ernüchterung: Der schlechte Sendeplatz, seit Season 2 freitags um 18.30 Uhr, wurde noch schlechter: freitags um 22.00. Jeder wusste, dass die Serie, die ihr Zielpublikum damit kaum noch erreichen konnte (von Episode 1 bis 79 sanken die Zuschauerzahlen dann auch um über 50 %) , endgültig auf der Abschussliste stand. Statt eines verstärkten Engagements zog sich Roddenberry als "ausführender Produzent" noch mehr zurück.
Season 3 erreichte unterm Strich nicht mehr ganz die Qualität der ersten beiden Staffeln, die von vielen Höhen und manchen Tiefen geprägt waren, sondern schleppte sich über weite Strecken im Mittelmaß durch. Ein Grund hierfür war, dass der 'auslaufenden' Serie nochmals bei steigenden Schauspielerbezügen und weniger inklusiven Leistungen das Budget gekürzt wurde (von 193 500 $ in der 1. über 187 500 $ in der 2. auf 178 500 $ in der 3. Staffel). Man musste noch stärker auf "Location"- Drehs verzichten, Drehbücher vereinfachen, weniger Sets einsetzen... Noch schwerwiegender war aber der Substanzverlust hinter den Kulissen. Schon seitdem Drehbuchgenie Gene Coon während Season 2 ausstieg hatte man Probleme mit kreativen Skripts. Vor Season 3 kündigte Herbert Solow, der von Beginn an für Produktion, Qualität und Verkauf der Serie zuständig war, wegen des kommerziellen Drucks und der daraus erwachsenen Querelen mit einem neuen Management. Das Herz war weg, und die Seele folgte: nach zwei Dritteln der dritten Season ging ausgepowert und demotiviert durch den stetigen Qualitätsverlust der Serie auch Co-Produzent Bob Justman, der die komplette Serie de facto als Produzent pflegte, aber nie offiziell als solcher ausgezeichnet und gewürdigt wurde. Seit Beginn von Season 3 bekam er den sehr fähigen Fred Freiberger als Produzenten vorgesetzt, der aber, unerfahren mit Science Fiction, nicht das notwendige Gespür und Herzblut für die Star Trek- Philosophie mitbrachte und das wankende Schiff Star Trek schließlich ins Trockendock führte.
Ein Glücksfall für Season 3 war jedoch, dass Gene Coon, der mit seiner Kreativität für viele der besten Episoden und Konzepte in Season 1 und 2 verantwortlich war (er erfand u.a. die Klingonen), vor seinem Abschied zugesichert hatte, noch ein paar Drehbücher abzuliefern. Unter dem Pseudonym Lee Cronin schrieb er z.B. SPECTRE OF THE GUN, das in einer unwirklichen Westernkulisse spielt. Einfache Hausfronten ohne Seiten machten die Budget-Not zur Tugend, indem sie sogar die gewollt surrealistische Atmosphäre verstärkten. Zusätzlich war es die erste Episode, die Chekov in den Vordergrund rückte. Und gerade in dieser Hinsicht, der tiefer gehenden Behandlung von Charakteren, zeigte die 3. Season einige Stärken. Das außergewöhnliche ALL OUR YESTERDAYS z.B. haben sich die Bewohner eines Planeten kurz vor ihrer Auslöschung durch eine Supernova durch ein Portal in verschiedene Epochen ihrer Vergangenheit befördert. Nachdem Kirk durch das Tor springt, wollen Spock und McCoy helfen, landen anders als ihr Captain aber in der Eiszeit, wo Spock selbst von früheren Evolutionsstufen seines Volkes erfasst wird und starken Emotionen verfällt. Auch für McCoy gibt es eine starke Episode mit FOR THE WORLD IS HOLLOW AND I HAVE TOUCHED THE SKY. Davon überzeugt, unheilbar krank zu sein, verliebt er sich auf einem Asteroiden, der sich als gewaltiges Generationenschiff entpuppt, in eine Frau und ist in Versuchung, nicht zur Enterprise zurückzukehren. Eine weiter starke Folge, und wieder auf einer Idee von "Lee Cronin" beruhend, ist LET THAT BE YOUR LAST BATTLEFIELD. Bereits früh in der Tradition, ganz irdische und menschliche Probleme symbolisch auszudrücken, zeigt Star Trek hier die Unsinnigkeit rassistischen Hasses: Zwei Welten haben sich gegenseitig ausgelöscht, nur, weil die einen auf der linken und die anderen auf der rechten Seite ihres Gesichts schwarz bzw. weiß sind - wiederum also stark und symbolträchtig ausgedrückt durch einfachste, budgetfreundliche Mittel. Rassismus wird auch in PLATO'S STEPCHILDREN, einer der berühmtesten Episoden der Serie, zum abseits der eigentlichen Handlung vieldiskutierten Thema. Die Episode brach mit dem ersten TV-Kuss zwischen einem weißen Mann und einer farbigen Frau ein Tabu, obwohl die Intimität zwischen Kirk und Uhura unter Zwang von Telekinese stattfand. In einigen Südstaaten der USA wurde die Episode nicht ausgestrahlt. Trotz einiger Lichtblicke, darunter auch das spannende THE THOLIAN WEB, wo Kirk auf der driftenden Defiant in eine fremde Dimension gerissen zu werden droht, während die Enterprise von den geheimnisvollen Tholianern bedroht wird, oder THE MARK OF GIDEON mit dem interessanten 'Problem' einer überbevölkerten Gesellschaft, in der keine Krankheiten existieren, erinnert man sich bei Season 3 auch an Ausfälle wie der flachen und nervigen Folge AND THE CHILDREN SHALL LEAD, SPOCK'S BRAIN, das mit der legendären Gehirnmopserei eine unterirdisch schlechte Science Fiction- und erst recht Star Trek- Episode darstellt oder THE WAY TO EDEN mit Weltraum-Hippies auf der Suche nach dem Paradies (zudem später Inspiration für den schwächsten Trek-Film "Star Trek V - The Final Fontier").
Natürlich ist Season 3 natürlich ebenso Kult wie alle 79 Episoden. Und was zunächst für viele Unbeteiligte als überfälliges Ende einer erfolglosen Serie erschien, war lediglich die Geburt eines Phänomens. Star Trek wurde zum Selbstläufer, als die billig verkauften Episoden Anfang der 70er von immer mehr regionalen TV-Stationen zielgruppengerecht täglich am frühen Abend immer und immer wieder ausgestrahlt wurden, von Mal zu Mal erfolgreicher. Der rasante Wachstum der Fangemeinde zeigte sich im Januar 1972 bei der ersten Star Trek-Convention, als statt wie erwartet einiger hundert über 3000 Fans herbeiströmten - und das war erst ein ganz kleiner Anfang.
Die Desilu-Studios, in denen Star Trek geboren wurde, wurden für 17 Millionen Dollar verkauft. Allein bis 1994 hatte Paramount durch die Vermarktung des einstigen Schnäppchens mitsamt Büchern, Fanartikeln, Kinofilmen und Nachfolgeserien schätzungsweise mehr als 1,4 Milliarden mit Star Trek verdient.
Übrigens: Ironischerweise sechs Wochen, nachdem TURNABOUT INTRUDER ausgestrahlt wurde, die letzte Episode von Star Trek, das in seinen Beginnen von Kritikern seinerzeit als unendlich unrealistisch abgetan wurde, landeten die ersten Menschen auf dem Mond...
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am 18. November 2004
Die Folgen sind auf den DVDs angeordnet nach der "original air date sequence"; im folgenden jedoch nach der "production sequence". Produktionsnr./Jahr folgen in Klammern jeweils nach der Titelangabe.

DVD 2,2: Wildwest im Weltraum [Spectre of the Gun] (56 - 1968)
Auf dem Planeten Melkot werden Kirk, Spock, McCoy, Scotty und Chekov in einen surrealen Wilden Westen versetzt. Anstelle ihrer Phaser tragen sie Revolver und können keinen Kontakt mit der Enterprise aufnehmen. Sie befinden im Jahre 1881 in der Stadt Tombstone und müssen die Rolle der Clantons übernehmen, die bei einer Schießerei am O.K. Corral von den Gebrüdern Earp (Ron Soble, Rex Holman, Charles Maxwell) und Doc Holliday (Sam Gilman) getötet worden sind.

DVD 4,1: Brautschiff Enterprise [Elaan of Troyius] (57 - 1968)
Die verfeindeten Planeten Elas und Troyius wollen ihren Frieden mit einer Hochzeit besiegeln. Während die Enterprise die schöne Elasianerin Elaan (France Nuyen) zum Nachbarplaneten bringt, soll Lord Petri (Jay Robinson) die launische Herrscherin mit den Sitten auf Troyius vertraut machen. Als er scheitert, bemüht sich Kirk um den weiteren Unterricht. Dabei kommt er zufällig mit den Tränen der Braut in Berührung, die unweigerlich jeden Mann in Liebe entflammen lassen. Ausgerechnet in diesem Moment nähert sich ein klingonischer Schlachtkreuzer und fordert die Übergabe der Enterprise. - Drehbuchautor John Meredyth Lucas hielt sich weitgehend an Shakespeares "Der Widerspenstigen Zähmung".

DVD 1,3: Der Obelisk [The Paradise Syndrome] (58 - 1968)
Bei einer Expedition auf dem idyllischen Planeten Amerind verliert Kirk sein Gedächtnis. Von den einheimischen Ureinwohnern wird er als Gott "Kirok" verehrt. Dabei sind ihm vor allem die Priesterin Miramanee (Sabrina Scharf) und Stammeshäuptling Goro (Richard Hale) zugetan, während der Medizinmann Salish (Rudy Solari) vor Eifersucht tobt. Als es für Kirk gefährlich wird, kann die Enterprise nicht helfen, da sie vordringlich damit beschäftigt ist, einen Asteroiden zu stoppen, der auf den Planeten zurast. - In dieser Folge werden die "Preserver" erwähnt, die vor Zeiten verschiedene Kulturen von der Erde auf andere Planeten ausgesetzt haben, um ihnen die Gelegenheit zu geben, sich ungestört weiterentwickeln zu können.

DVD 1,2: Die unsichtbare Falle [The Enterprise Incident] (59 - 1968)
Kirk scheint den Verstand verloren zu haben! Er steuert die Enterprise mitten in die Neutrale Zone, bis sie von romulanischen Kriegsschiffen eingekesselt ist. Subcommander Tal (Jack Donner) gibt Kirk eine Stunde, sich zu ergeben, doch die romulanische Kommandantin (Joanne Linville) ist nicht an der Zerstörung der Enterprise interessiert. - In "The Enterprise Incident", Höhepunkt der dritten Staffel, ist das erste Mal von einer romulanisch-klingonischen Allianz die Rede.

DVD 1,4: Kurs auf Markus 12 [And the Children Shall Lead] (60 - 1968)
Alle Mitglieder der archäologischen Exedition auf dem Planeten Triacus findet man tot - bis auf die Kinder. Während sich Kirk und Spock die Aufzeichnungen durchsehen, kümmert sich Schwester Chapel (Majel Barrett) um die Weltraumwaisen. Sie wirken merkwürdig unbeschwert, stehen aber unter dem Bann eines Wesens namens Gorgan (Melvin Belli), der die Enterprise zur Eroberung der Kolonie Marcos XII einsetzen will. Um das Schiff zu kontrollieren, treibt der "Freundliche Engel" die Erwachsenen in den Wahnsinn.

DVD 1,1: Spocks Gehirn [Spock's Brain] (61 - 1968)
Ein fremdes Raumschiff nähert sich der Enterprise. Urplötzlich materialisiert sich eine unbekannte Frau auf der Brücke und lähmt die Crew. Als alle wieder erwachen, ist Kara (Marj Dusay) mit Spocks Gehirn verschwunden. In 24 Stunden wird sein Körper sterben. Kirk folgt der Spur des feindlichen Schiffes und erreicht den 6. Planeten im System Sigma Draconis. Auf der Oberfläche leben die primitiven Morg (u.a. James Daris), aber unter der Erde existiert die hochentwickelte Zivilisation der Eymorg, die durch einen Zentralcomputer gesteuert wird. "Spocks Gehirn" wurde dringend als Ersatzteil benötigt. - Von allen Folgen ist diese die schlechteste: die Geschichte ist unglaubwürdig, das Drehbuch geschlunzt, die Effekte billig.

DVD 2,1: Die fremde Materie [Is there in Truth No Beauty?] (62 - 1968)
Die Enterprise soll Kollos, den Botschafter der Medusen, in seine Heimat zurückbringen. Dr. Miranda Jones (Diana Muldaur) begleitet das Wesen und hält telepathischen Kontakt mit ihm. Da Medusen so schrecklich aussehen, dass jeder Mensch bei ihrem Anblick wahnsinnig wird, hat Lawrence Marvick (David Frankham), der Konstrukteur der Enterprise, eine besondere Schutzbrille entwickelt. - "Is There in Truth no Beauty" präsentiert das wichtigste Symbol im Star Trek-Universum: "Infinite Diversity in Infinite Combinations" (IDIC).

DVD 3,4: Der Plan der Vianer [The Empath] (63 - 1968)
Kirk, Spock und McCoy werden von den Vianern Lal (Alan Bergman) und Thann (William Sage) gekidnappt und als Versuchskaninchen missbraucht. Zusammen mit der taubstummen, aber hoch empathischen "Gem" (Kathryn Hays), die Verletzungen anderer übernehmen und dann auflösen kann, werden sie immer grausameren Experimenten ausgesetzt. Gleichzeitig stehen die Planeten im System Minara vor der Auslöschung, da sich auf dem Zentralgestirn eine Nova ankündigt. - "The Empath" ist eine der umstrittensten Folgen und wurde z. B. im britischen Fernsehen nicht gesendet!

DVD 3,1: Das Spinnenetz [The Tholian Web] (64 - 1968)
Kirk ist beim Beamen auf das Schwesterschiff Defiant in einer instabilen Region des Alls verschwunden. McCoy sucht verzweifelt nach einem Gegenmittel, um die Crew-Mitglieder zu retten, die aufgrund der instabilen Raumstrukturen schwere Anfälle bekommen. Und Spock muss sich mit den beiden tholianischen Raumschiffen beschäftigen, die gleichzeitig ein Netz aus Energiestrahlen um die Enterprise weben. - Wegen der hervorragenden Trickeffekte gewann "The Tholian Web" einen Emmy Award.

DVD 2,4: Der verirrte Planet [For the World Is Hollow, And I Have Touched the Sky] (65 - 1968)
McCoy hat eine unheilbare Blutkrankheit. Er muss in einem Jahr sterben. Auf einem Asteroiden, der von Gängen und Höhlen durchzogen ist, lernt er die Hohepriesterin Natira (Kate Woodville) kennen und lieben. Er bleibt bei ihr und erfährt, dass es sich bei ihren Leuten um die Nachkommen der Fabrini handelt, deren Heimatstern vor einigen tausend Jahren zur Nova wurde und seine Planeten vernichtete. Um einen Teil ihres Volks zu retten, bauten die Fabrini aus dem Asteroiden das computergesteuerte Emigrationsschiff Yonada.

DVD 2,3: Das Gleichgewicht der Kräfte [The Day of the Dove] (66 - 1968)
Nach einem Halt auf dem Planeten Beta XII-A hat sich auf der Enterprise ein Energiewesen eingenistet, das sich von feindseligen Emotionen nährt. Als eine klingonische Mannschaft an Bord kommt, beginnt ein heftiger Kampf. Chekov überfällt die Klingonin Mara (Susan Howard), um sich für den Tod seines Bruders Piotr zu rächen. Doch dem klingonischen Captain Kang (Michael Ansara) gelingt es, den Maschinenraum in seine Gewalt zu bringen. - Autor Ferome Bixby gelang eine Folge mit einem intelligenten Ende, bei der man auch viel über die Klingonen erfährt.

DVD 3,2: Platons Stiefkinder [Plato's Stepchildren] (67 - 1968)
Die Humanoiden auf Platonius hatten vor Jahrhunderten das antike Griechenland besucht und tief beeindruckt ihre eigene Kultur auf den Ideen Platos aufgebaut. Doch da niemand mehr altert, sind König Parmen (Liam Sullivan) und seine Frau Philana (Barbara Babcock) launisch und sadistisch geworden. Mit Hilfe ihrer telekinetischen Kräfte demütigen und quälen sie ihre Gäste von der Enterprise. - Berühmtheit erlangte die kontroverse Folge durch die Kuss-Szene zwischen Uhura und Kirk - das erste Mal in der Fernsehgeschichte, dass ein weißer und ein farbiger Mensch sich küssten!

DVD 3,3: Was summt denn da? [Wink of an Eye] (68 - 1968)
Vulkanische Eruptionen haben das Wasser auf Scalos vergiftet, so dass der Metabolismus des Körpers extrem beschleunigt wurde. Die wenigen Bewohner leben so schnell, dass sie nicht mehr gesehen werden können und ihre Stimmen nur als insektenartiges Summen erscheinen. Als sie unbemerkt an Bord der Enterprise gelangen, versucht Deela (Kathie Browne), die Königin von Scalos, Kirk mit Hilfe des Wassers auf ihre Zeitebene zu "beschleunigen".

DVD 5,1: Gefährliche Planetengirls [That Which Survives] (69 - 1969)
Bei der Errichtung einer Raumstation haben die Kalandaner versehentlich einen tödlichen Virus produziert, und Losira (Lee Meriwether), die letzte Überlebende, hat den Computer programmiert, mit Hilfe von Hologrammen die Station gegen Invasoren zu verteidigen. Während Kirk mit McCoy, Sulu und dem Geologen D'Amato (Arthur Batanides) das Phänomen untersucht, wird die Enterprise durch einen gigantischen Transporter fast 1000 Lichtjahre weit in den Raum geschleudert.

DVD 4,3: Bele jagt Lokai [Let That Be Your Last Battlefield] (70 - 1969)
Bele (Frank Gorshin), der eine weiße und eine schwarze Gesichtshälfte hat, jagt hinter Lokai (Lou Antonio) her, dessen Gesicht gerade andersherum gefärbt ist. Beide stammen von dem Planeten Cheron. Bele erklärt Kirk, dass Lokai ein entflohener Verbrecher sei, aber der Kapitän der Enterprise ist nicht bereit, den Geflohenen auszuliefern, denn nach dessen Angaben haben Beles Leute seit 50.000 Jahren sein Volk unterdrückt und ausgebeutet. - Ein warnende Stellungnahme gegen die damals eskalierenden Rassenunruhen!

DVD 4,2: Wen die Götter zerstören [Whom Gods Destroy] (71 - 1969)
Kirk und Spock besuchen die Irrenanstalt auf Elba II, um ein neues Medikament auszuliefern. Anstaltsleiter Dr. Cory (Keye Luke) führt sie zu einem der Helden der Raumflotte, Garth von Izar (Steve Ihnat). Er wurde nach einem Unfall schwer verletzt. Die Antosianer konnten ihn retten, doch erlangte er durch die Behandlung auch die besondere Fähigkeit zur Metamorphose. Seitdem fühlt er sich zum Herrscher des Universums berufen. - In der deutschen Fassung behält Garth, auch als er Kirks Gestalt annimmt, seine ursprüngliche Stimme.

DVD 4,4: Fast unsterblich [The Mark of Gideon] (72 - 1969)
Nach langen Verhandlungen erlaubt der hohe Rat von Gideon der Föderation endlich eine direkte Kontaktaufnahme. Also lässt sich Kirk von Spock direkt zum Ratsvorsitzenden Hodin (David Hurst) beamen. Doch irgend etwas stimmt nicht. Kirk materialisiert auf einer menschenleeren Enterprise. Als er das Schiff absucht, findet er nur die naive Odona (Sharon Acker). Sie erklärt ihm, dass auf ihrem Planeten jeder Quadratmeter Boden mit Menschen bevölkert sei.

DVD 5,2: Strahlen greifen an [The Lights of Zetar] (73 - 1969)
Die letzten Zetarier haben ihren Planeten in körperloser Form verlassen und durchqueren nun das Universum auf der Suche nach einem neuen Körper. Bei dem Anflug auf den Biblotheksplaneten Memory Alpha erscheinen sie der Enterprise als ein Sturm glitzernder Lichter. Dann verschmelzen sie mit Lieutenant Mira Romaine (Jan Shutan), der zweiten großen Liebe in Scottys Leben.

DVD 6,1: Die Wolkenstadt [The Cloud-Minders] (74 - 1969)
Die Oberschicht von Ardana lebt in einer wunderschönen Stadt in den Lüften, während die geknechteten "Troglodyten" unter der Erde für sie schuften. Als die Enterprise entrifft, um das in den Höhlen abgebaute Zienite an Bord zu holen, kommt es zu einem Zwischenfall: die Unterprivilegierten lassen das Mineral verschwinden, um ihre Forderungen gegen die Regierung durchzusetzen. Als Kirk und Spock in "Stratos City" vom Administrator Plasus (Jeff Corey) und seiner Tochter Droxine (Diana Ewing) empfangen werden, kann aber ihre Anführerin Vanna (Charlene Polite) überwältigt werden. - David Gerrolds "The Cloudminders" erinnert an den Science Fiction-Klassiker "Metropolis".

DVD 5,4: Die Reise nach Eden [The Way to Eden] (75 - 1969)
Dr. Sevrin (Skip Homeier) und seine Anhänger steuern Eden an, dessen Koordinaten im romulanischen Gebiet liegen. Der Planet fernab der hochzivilisierten, technisierten Welt soll das reinste Paradies für Aussteiger sein. Unterwegs veranstalten Sevrin, sein Stellvertreter Adam (Charles Napier), Tongo Rad von Catulla (Victor Brandt) und die drei sie begleitenden Mädchen (Mary Linda Rapelye, Phyllis Douglas, Deborah Downey) Jam Sessions und Sit-ins. - Endlich tauchen die Hippies der Flowerpower-Zeit auch auf der Enterprise auf!

DVD 5,3: Planet der Unsterblichen [Requiem for Methuselah] (76 - 1969)
Auf der Enterprise ist das rigelianische Fieber ausgebrochen. Das einzige Gegenmittel heißt Ryetalyn. Im Omega-System, wo es auf Holberg 917-G vermutet wird, stößt der Landetrupp auf den Roboter M-4 und einen Mann, der sich Flint (James Daly) nennt. Wie sich herausstellt, ist er ein Unsterblicher, der bereits unter vielen Namen Geschichte geschrieben hat: im Jahre 3034 v. Chr. wurde er in Mesopotamien als Akharin geboren; seither lebte er auf der Erde als Methusalem, Alexander, Lazarus, Merlin, da Vinci und Brahms. Als er die Menschen mit all ihren Schlechtigkeiten nicht länger ertragen konnte, verließ er die Erde. Um nicht ganz allein zu sein, hat er die mysteriöse, hochintelligente Rayna Kapec (Louise Sorel) in seine Obhut genommen. Doch erscheint sie nicht nur ihm als perfekte Partnerin. - Jerome Bixbys Drehbuch mag von Schillers "Menschenfeind" inspiriert worden sein; die Grundidee wurde später vom "Highlander" aufgegriffen.

DVD 6,2: Seit es Menschen gibt [The Savage Curtain] (77 - 1969)
Die Excalbianer wollen die Philosophie von "Gut" und "Böse" verstehen lernen und lassen deshalb "gute" und "böse" Wesen miteinander kämpfen. Yarnek (Janos Prohaska), der wie eine aus Stein geschlagene Kreatur aussieht, verbündet Kirk und Spock mit Präsident Abraham Lincoln (Lee Bergere) sowie dem ehrenwerten Surak (Barry Atwater), dem Begründer der vulkanischen Philosophie. Als Gegenspieler hat er die schlimmsten Übeltäter der Galaxis ausgesucht. Es sind Kahless (Robert Herron), der erste Klingonenführer, Dschingis Khan (Nathan Jung), Colonel Green (Phillip Pine), der im 21. Jahrhundert einen Völkermord auf der Erde befahl, und die skrupellose Wissenschaftlerin Zora (Carol D.Dement), die auf dem Planeten Tiburon grausame Experimente mit unterdrückten Völkern durchführte. Es gilt das Recht des Stärkeren! (Diese Folge enthält einen Textkommentar.)

DVD 6,3: Portal in die Vergangenheit [All Our Yesterdays] (78 - 1969)
Da die Sonne des Planeten Sarpeidon explodieren wird, sind alle Bewohner durch ein Zeitportal in diverse Vergangenheiten geflohen. Versehentlich gehen auch Kirk, Pille und Spock durch das Portal und gelangen in verschiedene Epochen der Geschichte. Während sich Kirk im sarpeidonischen Mittelalter wiederfindet, drohen seine beiden Freunde in der Eiszeit des Planeten zu erfrieren. Doch die junge Zarabeth (Mariette Hartley), die einst in die kalte Epoche verbannt worden war, kann sie retten. - Das Drehbuch zu der sehr populären Folge von Jean Lisette Aroeste enthält eine faszinierende Grundidee.

DVD 6,4: Gefährlicher Tausch [Turnabout Intruder] (79 - 1969)
Von einem archäologischen Team auf dem Planeten Camus II leben nur noch Expeditionsarzt Dr. Coleman (Harry Landers) und die Leiterin Dr. Janice Lester (Sandra Smith). Ihr gesundheitlicher Zustand erscheint kritisch, doch kann sie ein Gerät aktivieren, mit dessen Hilfe sie einen Körpertausch mit Kirk vollzieht, der früher einmal ihr Jugendfreund gewesen war. Während Kirk in ihrem kranken Leib gefangen ist, übernimmt sie - in seinem Körper - das Kommando über die Enterprise und setzt Kurs auf die Benecia-Kolonie. - "Turnabout Intruder" wurde erst im Juni 1969, also drei Monate nach der vorangegangenen Episode "All Our Yesterdays", ausgestrahlt. Schon damals wollte NBC "Star Trek" aus dem Programm nehmen und sendete daher die letzte Folge gar nicht mehr. Als dann aber im Juni noch ein Sendeplatz frei war, wurde "Turnabout Intruder" in die Lücke gesetzt. (Die Folge enthält auch einen Textkommentar.)

Auf Disc 7:
DVD 7,1: Der Käfig [The Cage] (00 - 1964 und 99 - 1986 {sw-Fassung})
Die Enterprise, die bei ihrer letzten Mission auf Rigel VII einige Besatzungsmitglieder verlor, kehrt zur nächsten Raumbasis zurück. Captain Christopher Pike (Jeffrey Hunter) hadert noch mit sich selbst, als ihn ein Notruf von der S.S. Columbia erreicht, die vor 18 Jahren auf den Planeten Talos IV abstürzte. Am Ziel angekommen finden Pike, Nummer Eins (Majel Barrett) und Schiffsarzt Boyce (John Hoyt) tatsächlich ein Camp mit Überlebenden. Sie sind in bemerkenswert guter Verfassung. Unter ihnen befindet sich auch Vina (Susan Oliver), die beim Absturz noch ein kleines Kind war. Die junge Frau möchte Captain Pike etwas zeigen und führt ihn von dem Lager fort zu einem Felsen. Dort verschwindet sie plötzlich, wie auch das ganze Lager der Überlebenden, und aus einem verborgenen Fahrstuhl kommen zwei Talosianer heraus, betäuben Captain Pike und verschwinden mit ihm. Spocks Rettungsversuche kommen zu spät. Pike kommt in einem Glaskäfig zu sich und stellt fest, dass er sich in einer Art intergalaktischem Zoo befindet. In den Käfigen in seiner Nachbarschaft sind fremde Wesen aus der ganzen Galaxis eingesperrt. - Da "The Cage" bei NBC als Pilotfilm durchfiel, wurde der Film zunächst auch nicht im Fernsehen gesendet. Jahre später erschien eine Videofassung, bevor 1988 im US-Fernsehen und 1993 bei SAT 1 endlich eine restaurierte Fassung gezeigt wurde.

Specials auf DVD 7:

- Prolog von Gene Roddenberry zu "The Cage" 6:17
- Epilog von Gene Roddenberry zu "The Cage" 1:11
- Wo nie zuvor ein Mensch gewesen ist ... [To Boldly Go... - Season Three] 22:26
- Leben jenseits von Star Trek [Life Beyond Trek: Walter Koenig] 10:49
- Aus dem Logbuch des Chefingenieurs [Chief Engineer's Log] 6:01
- Die Erinnerungen von Mr.Sulu [Memoir From Mr. Sulu] 8:32
- Der Einfluss von Star Trek [Star Trek's Impact] 8:53
- Sammel-Trek [Collectible Trek] 14:26
- Der Traum eines Star Trek-Sammlers wird wahr [A Star Trek Collector's Dream Come True] 6:55
- Star Trek The Next Generation DVD Trailer 1:10
- Star Trek Deep Space Nine DVD Preview 4:49
- Star Trek Voyager DVD Trailer 2:20
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am 8. Juni 2004
Für viele Fans der Original-StarTrek-Serie war die 3.Staffel die schwächste der drei Seasons. Der Grund dafür hatte einen Namen: Fred Freiberger, der in dieser Staffel als Produzent zur Serie stieß. In der Tat sollte der gleiche Fred Freiberger einige Jahre später auch die 2.Staffel der Serie "Space: 1999" (dt: "Mondbasis Alpha") völlig an die Wand fahren. Doch in der 3.Star Trek-Season wirkt sich sein Zugang dann doch nicht so dramatisch aus, wie von manchem Fan behauptet.
Mit "Spocks Gehirn" weißt diese Staffel ausserdem die schlechteste Episode der ganzen Serie auf, doch sollte nicht vergessen werden, dass diese Episode bewußt als Selbstpersiflage gedacht war und deshalb nicht zu ernst genommen werden sollte.
Positiv ist festzustellen, dass die Effekte der Serie deutlich besser werden. Die Außenaufnahmen des Schiffes werden detailierter auch wenn sie freilich noch nicht das hohe Niveau der Kinofilme oder späterer Serien erreichen. Thematisch bietet die Staffel im Verhältnis zu den ersten beiden Staffeln mehr vom selben und ist insgesamt nicht mehr so kreativ wie die vorausgehenden Seasons.
Dennoch gibt es einige herausragende Episoden, u.a. die geniale Rassismus-Kritik "Bele jagt Lokai" und die sehr unterhaltsame witzige Episode "Brautschiff Enterprise". Von herausragender, bizarrer Sinnlichkeit, wie nur die Originalserie es zu verkörpern verstand, sind Episode "Die fremde Materie", "Der Plan der Vianer" und "Die unsichtbare Falle". In "Die Reise nach Eden" gibt es eine zeitgenössische Auseinandersetzung mit der Hippie-Bewegung und "Das Gleichgewicht der Kräfte" ist eine der besten Klingonen-Episoden der Originalserie.
Leider gibt es auch einige eher schwache Episoden, wie z.B. "Platos Stiefkinder" (die allerdings immerhin den ersten TV-Kuss zwischen einer Schwarzen und einem Weißen in den USA enthielt!), "Gefährliche Planetengirls", "Seit es Menschen gibt" oder "Gefährlicher Tausch", die aber dennoch voller bizarr-außerweltlicher Momente sind, wie sie nur das Original bislang zu bieten hat. Trotz einiger Schwächen kann ich auch dieser Star Trek-Staffel noch problemlos 5 Sterne geben. Denn ohne diese Schwächen bekäme sie sogar 6 oder 7 Sterne...
Wenn die Originalserie nach nur 79 Episoden zu Ende ging, so war dies doch nur der Anfang der Geschichte. Denn 9 Jahre später sollten Kirk und seine Crew zu neuen, großen Abenteuern auf der Kinoleinwand aufbrechen. Und 18 Jahre später wird mit der "Next Generation" eine neue Crew die TV-Abenteuer fortsetzen...
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am 18. Juli 2013
Zwar gibt es hin und wieder unterschiedliche Snychronsprecher in der deutschen Fassung (auch innerhalb einer Folge),
dafür kommt diese DVD Veröffentlichung OHNE CGI Nachbearbeitungen von Weltraumszenen aus.
Für Fans die es original und unverfälscht lieben ein "Must Have".

Billig ist dieses DVD Set sicherlich nicht, aber es ist jeden Cent des Preises wert!
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am 30. September 2004
Man sollte bei dieser Box noch besonders hervorheben, dass hier laut Ankündigung der in der ersten Staffel schmerzlich vermisste Pilotfilm "The Cage" (mit Jeffrey Hunter als Captain Pike) sowohl in einer Farb- als auch in der originalen Schwarzweiss-Fassung auf der letzten Disk nachgereicht wird....
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am 31. Mai 2005
Angesichts der TNG, DS9 und Voyager-Box-Ausgaben ist es schwer vorstellbar, dass es von der Originalserie wirklich nur drei Staffeln gab und dass mit dieser Box alles vorbei sein soll. Bei Licht betrachtet muss man allerdings zugeben, dass Kirk und Consorten damit alle für das Fernsehen der damaligen Zeit vorstellbaren Spielarten durch hatten und eine weitere Verlängerung unweigerlich zu Wiederholungsmustern geführt hätte.
In der Aufbereitung hat Paramount auch bei der dritten Box ganze Arbeit geleistet. Da die alten Serien noch auf "richtigem" Filmmaterial aufgenommen wurden, war hier offenbar auch noch einiges möglich. Von den sehr ordentlichen aber eben doch schon aus den 80ern stammenden LaserDiscs verwöhnt hat mich die Bildqualität nochmal angenehm überrascht. Beim Ton bin ich Pragmatiker: Die deutsche Fassung soll und muss so sein, wie wir sie aus der klassischen Fernseh-Ausstrahlung kennen. An den unweigerlichen Übersetzungsfehlern und der z.T. unfreiwilligen, z.T. beabsichtigten Komik (auch im Original ist James T. Kirk alles andere als ein spröder Knochen und seine Kollegen sich auch selten für einen dummen Spruch zu schade) finde ich nichts auszusetzen.
Dennoch bekommt nach der m.E. hervorragenden Umsetzung von TNG diese Umsetzung einen Stern "Abzug": Das Spacemiles-Programm (mit dem noch ein Sonder-Gimmick bezogen werden kann) ist so unmöglich terminiert, dass ein aktueller Käufer der Discs nichts mehr davon hat. Zwar müssen Marketing-Aktionen wohl irgendwo zeitlich begrenzt werden, aber das Zeitfenster war eindeutig zu knapp gewählt. Schade, eine Bonus-DVD weniger...
Ein bisschen mit den 5. Stern weggekratzt hat das Box-Design. Bei meinen Boxen (aller drei Staffeln) bröseln die Disc-Halter, und ohne den Pappständer fallen die Boxen im Regal eher unelegant um. Die Farbwahl hingegen ist eine gelungene Reminiszenz an die grellen Kostümfarben von damals.
An dieser Sammlung führt für einen Trekkie kein Weg vorbei.
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am 20. März 2005
Wie bereits Staffel 1 und Staffel 2 bietet auch die 3. Season von Raumschiff Enterprise (Star Trek) eine exzellent überarbeitet Bildqualität. Der deutsche Sound ist im Gegensatz zum englischen 5.1-Sound wieder nur in Mono, aber das ist ja bei fast allen alten DVDs so. Die im deutschen fehlenden oder damals gänzlich falsch übersetzten Szenen wurden mit neuen Sprechern nachsynchronisiert. Es befindet sich nur der amerikanische Vor- und Abspann der Serie auf den DVDs, der ohnehin besser als der deutsche ist.
Staffel 3 ist meiner Meinung nach die schlechteste der Originalserie, aber hier soll nur die Qualität der DVDs bewertet werden. Und die ist durchaus wieder überzeugend.
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am 29. Dezember 2004
Raumschiff Enterprise - das Original - muss man gesehen haben. Schließlich begründete sie das SciFi Genre mit und war Inspiration für viele weitere (Star Trek und andere) Serien.

Doch warum war das Original so erfolgreich? Warum konnte selbst die doch recht gute neue Serie 'Star Trek - Enterprise', die in der Zeit vor Cpt. Kirk spielte, nicht an den Erfolg von 'Star Trek - The Original Series' anknüpfen? Ganz einfach: Obwohl in der alten Serie die Tricks wirklich recht simpel daherkommen und man merkt, dass die Mittel begrenzt waren, wirkt diese Serie (trotz einiger Logikfehler) in gewissem Sinne glaubhafter als die neueren Trek-Serien.

Das liegt zum einen an den Schauspielern - sie handeln so wie Menschen, die wirklich im Weltraum unterwegs sind und sich der entsprechenden Gefahren voll bewusst sind, und die auch um die Isoliertheit eines Schiffs im Raum wissen (trotz Warpantrieb). Bei Voyager hingegen und auch dem neuen Enterprise spielen die Schauspieler ihre Rollen oftmals viel zu locker: z.B. Hoshi im neuen Enterprise sagt mal 'So eine Tarnvorrichtung ist wirklich praktisch' oder so - was hätten Kirk & Co gesagt? Wahrscheinlich etwas wie: 'Das ist doch vollkommen unmöglich... das Schiff ist auf den Sensoren nicht zu erkennen, aber eben war es noch da! ... Faszinierend.' Staunen Kirk & Co. noch über tödliche Wolken, die ihre Molekularstruktur verändern können, nehmen in den neuen Serien (und eben leider auch in ENT, wo die Menschheit gerade erst beginnt, das Universum zu erforschen) die Protagonisten vieles im All als selbstverständlich hin - eben weil die Drehbuchautoren selbst mit SciFi aufgewachsen sind und schon 100x Star Trek gesehen haben. Auch die Regie hätte da bessere Arbeit leisten müssen. Beim alten Star Trek hingegen haben Schauspieler und Regie alles gegeben - auch, um die mageren Geldmittel auszugleichen.

Zum anderen ist es die Musik, die der Original-Serie eine unvergleichliche Dramatik gibt. Versuchte man bei Voyager z.B., mit mehr Action und weniger Beziehungskisten (wie bei TNG und DS9) mehr Zuschauer anzulocken, so vergaß man doch die Musik. Denn auch bei Voy, ebenso wie beim neuen ENT, sind doch allzuoft die immer gleichen 'Space Opera' artigen Weichspülklänge zu hören. Schaut man jedoch von dem klassischen Star Trek z.B. 'Planetenkiller', wird man (zumindest ich ;-) von der packenden Musik mitgerissen - die Bedrohung wirkt realer. Und das eben trotz der viel kritisierten Low Budget Effekte.

Letztendlich sind die Stories der neuen Trek-Serien sicher oft anspruchsvoller als manche der einfacher gestrickten TOS-Folgen (ich schätze TNG sehr, ebenso DS9, vor allem die späteren Staffeln), doch die Logikfehler sind, vor allem bei Voyager, oft auch noch deutlich drastischer ausgefallen. Nach dem Motto: 'Über Logikfehler haben Star Trek Fans schon immer hinweg gesehen'. Das mag nicht auf den Kern der Fans zutreffen, nur war 'Raumschiff Enterprise' eine Serie, die fast 'jeder' aus der Bevölkerung gesehen hat, während die Nachfolgeserien mehr und mehr 'nur' von echten Fans geschaut wurden. Logikfehler sind keine Grundvoraussetzung für gutes Star Trek! Man kann sie verschmerzen, aber sie sind doch bitte nach Möglichkeit zu vermeiden. In TOS gelang es, das man oft (nicht immer ;-) erst bei späterem Nachdenken auf sie gestoßen ist, bei Voy hingegen schüttelt man schon so manches Mal während einer Folge den Kopf.

Raumschiff Enterprise - das Original - kann man in vielen Dingen sicher überbieten, doch in Sachen Spannung und Dramatik könnten sich die anderen Trek-Serien wirklich gern eine Scheibe abschneiden.
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am 6. Dezember 2004
Die letzte und leider schwächste TOS-Staffel; 6 DVDs mit je 4 Episoden + 1 DVD mit Extras.

Diese Staffel beinhaltet neben vielen mittelmäßigen oder eher schwachen Folgen auch (m)ein absolutes Highlight: "Bele jagt Lokai"! Bis heute gilt es eines der bestgehütetsten ST-Geheimnisse, wie diese Episode die damalige Zensur passieren konnte - sehr zu unser aller Freude.

Die von vielen als schlechteste Star-Trek-Episode 'ever' bezeichnete Folge "Spocks Gehirn" ist eine Satire auf die Serie selbst -> weil als solche zu verstehen, ist sie zumindest recht amüsant.

Das DJ-Problem besteht weiterhin!!!

Das Bonus-Material enthält - endlich - den Original-Pilotfilm "Der Käfig", und das sogar in zwei Versionen!
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am 27. Dezember 2004
schade, dass es nur drei Staffel der ersten Star Trek Serie gibt, die Gespräche zwischen Spock, Pille und Kirk sind mit das beste was je für's TV produziert wurde, finde ich
bei Staffel drei sollte man sich auch unbedingt die Hidden Files anschauen (die Red Shirt Logs), denn in einem gibt es besonders bewegende Bilder von einem der letzten Auftritte von Gene Roddenberry und George Takei erzählt von diesem Auftritt, da er dabei war
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