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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
38
3,7 von 5 Sternen
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am 26. Februar 2005
Der Hype um Anna Netrebko ist mir nach Hören dieser CD nicht ganz verständlich. Freilich ist sie eine beachtliche Sängerin, die CD eine wirklich rundum gute Einspielung, die man gerne hört; die Ausschnitte ergeben eine runde Auswahl schöner Belcanto-Szenen, lediglich könnte man einwenden, dass Puccini mit der kurzen Zugabe etwas unterrepräsentiert ist. Vielleicht, weil sich hier beim großen Klang am ehesten zeigt, wo ihre zierliche Stimme an Grenzen stößt. Das Orchester unter Abbado spielt gut, Netrebko singt zweifelsfrei schön und technisch makellos.
Aber die häufig bemühten Vergleiche mit großen Belcanto-Sängerinnen scheinen mir etwas voreilig. Netrebkos Stimme fehlt das entscheidend Charakteristische. Sie hat weder ein sehr spezielles Timbre, noch eine sonderlich brillante Höhe, noch zeichnet sich ihre Stimme durch besondere Kraft, Leichtigkeit oder Reinheit aus. So bleibt alles ziemlich glatt, Netrebko scheint die Partien fast mit sportlichem Ehrgeiz anzugehen. Den Beweis ihrer Authentizität als große Künstlerin muss sie noch erbringen.
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am 23. März 2005
Also,ich habe mir diese CD mehrmals angehört,um endlich verstehen zu können,was das BESONDERE an Anna Netrebko ist.Ihr erstes Album,Opera arias,habe ich mir sofort,als es bei Amazon erschienen ist,bestellt,weil ich neugierig war auf den NEUEN Stern am Opernhimmel,wie sie in den Medien genannt wurde und leider immer noch wird.Die CD war eine Enttäuschung,habe mich permanent gelangweilt,Arie für Arie,bis ich schliesslich genervt den CD-Player ausgeschaltet habe.Ja,sie kann singen,auch gut,aber mehr ist da nicht.Es gibt bessere Sopranistinnen,und man möge es bitte unterlassen,sie in die Reihe grosser Belcanto-Sängerinnen einzureihen.Genauso erging es mir mit dieser CD,Sempre Libera.Viele schöne Arien,nett gesungen,muss man aber nicht als CD zu Hause haben.Ihr erstes Album habe ich einem Second-Hand-Laden verkauft und das bisschen Geld,was ich dafür bekommen habe,investierte ich in die Norma-Einspielung mit der wunderbaren Edita Gruberova,die jetzt erschienen ist.Eine sehr schöne Aufnahme mit einer wundervollen Belcanto-Sängerin.Also,bevor Sie diese CD bestellen,bitte zuerst reinhören,damit Sie sich dann nicht daheim,wie ich,ärgern.Ich begebe mich weiter auf die Suche nach dem Besonderen dieser Sängerin.Es gibt ja noch ihr "MTV"-Musikvideo und 2 Bücher über ihr zu kaufen,vielleicht finde ich dort endlich Antworten auf meine Fragen.Es lebe das Vermarktungsmanagement!!!!!!
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am 27. September 2004
oft werden cd neuveroeffentlichungen von gewissem erfolgsdruck begleitet, was sich ja auf das gesamtprodukt auch positiv auswirken kann. nach anna netrebkos letztjaehrigem debut be DG, welches durchaus gelungen war, lastete nun auch solch eine erwartung auf ihren schultern, oder besser stimmbaendern. leider war der druck wohl zu gross, denn beim anhoeren dieser neuen cd bleibt oft ein schaler beigeschmack.
was lief also verkehrt? frau netrebko verfuegt wirklich ueber ausgesprochen hohes qualitatives stimmaterial und ein warmes, etwas verhangenes timbre. leider weiss sie dieses jedoch nur rudimentaer einzusetzen, sie singt eine rolle, aber sie kommt dem gesungenen hier niemals nahe, so dass zwar die stimme waerme versprueht, der ausdruck aber unterkuehlt bleibt. sehr schoen zwar ihr 'o mio babbino caro' ... doch ist dies nun eine arie, die technisch wenig anforderungen an eine saengerin stellt. auch ihr 'sempre libera' aus la traviata ist nicht ohne, denn in dieser rolle hat frau netrebko auch buehnenerfahrung, und das zeigt sich dann auch in ihrem gesang - doch schon hier merkt man, dass die spitzentoene nicht frei klingen, sondern erkaempft sind. sie kommen zwar, aber sie sind ohne glanz.
die anderen rollen leiden sehr stark an einer nivellierung der charaktere, ihre lucia klingt wie ihre desdemona klingt wie ihre elvia und so weiter und so fort. da ist nichts gelebt. die rolle wird runtergesungen ohne auf den charakter zu achten. hier kommt dann auch das groesste manko von frau netrebko zu tage: die fehlende diktion! selbst mit libretto ist es oft schwer auszumachen, was sie denn eigentlich singt ... und ohne aussprache kann es natuerlich auch keinen ausdruck geben (darin ist sie joan sutherland sehr aehnlich ... ohne allerdings deren brillianz in der hoehe zu besitzen). ich will nicht wie ein beckmesser klingen, aber bei solch hohem stimmlichen potential, ist ein solches absingen von rollen ganz einfach unakzeptabel! in einem interview las ich, dass sie die rolle der elvira in puritani in einem jahr oder so auch auf der buehne singen wird ... jedoch kenne sie bisher ausser der wahnsinnsszene (die auf dieser cd vertreten ist) diese oper nicht! kein wunder, dass da dann nicht mehr als maschinelles produzieren von toenen passieren kann, wenn kein rollenverstaendis vorhanden ist.
auch von abbado als italienischem dirigenten haette ich mehr belcanto gefuehl erwartet. sein dirigat ist irritierend unscheinbar (und der eintritt des chores nach 'ah! non credea mirarti!' zu wuchtig), wenngleich aber adaequat. Das Mahler Chamber Orchestra spielt mit elan und klangtechnisch betoerend ... welches dann fuer mich auch der hoehepunkt dieser aufnahme ist. und natuerlich ist es wunderbar, die lucia szene endlich einmal mit glassharmonika zu hoeren (bisher gab es das nur auf der geamtaufnahme mit beverly sills, die in punkto rollengestaltung in einer anderen klasse als anna netrebko ist!).
schade, dass dies eine vertane moeglichkeit ist, die wiedereinmal zeigt, dass stimme allein nicht ausreicht einer rolle und gerade einer aufnahme leben einzuhauchen.
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am 11. Dezember 2007
Ich kann nur sagen, dass ich diese CD sehr gerne höre... braucht das eine Begründung? Dann kann ich nur sagen, dass es für meine Ohren etwas Schönes ist Anna Netrebko singen zu hören. Was noch schöner ist, ist sie gleichzeitig anzusehen...
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am 2. Januar 2008
Was für eine Stimme! Schöner geht es nicht mehr. Der Fritz Wunderlich unter den Sopranen. Bravo Netrebko!
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am 18. Dezember 2004
Nun habe ich mir diese CD mehrmals angehört und muss trotzdem feststellen, dass einfach nicht mehr rüberkommen will als bei einem Discount-Klassik-Sampler für 3,99€. Sicherlich ist an der Qualität und Ausdrucksstärke von Anna Netrebkos Gesang nichts auszusetzten, jedoch hätte man etwas mehr Sorgfalt bei der Auswahl der Stücke anwenden sollen. Mir, als Klassiknovize fehlt auf dieser CD einfach der rote Faden. Die Emotionen, die klassische Musik übermitteln soll werden einfach nicht geweckt. Stattdessen springt man hier sehr viel hin und her. Vielleicht liegt es aber auch einfach nur daran, daß Anna Netrebkos Schönheit hier nichts wett machen kann. (Im Gegensatz zu Ihrer sehr gelungen DVD). Schließlich "hört" das Auge ja in der Musik auch mit.....
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am 30. August 2004
Anna Netrebko will ein Star werden. Wer will ihr das verdenken? Sie hat Schönheit und Charisma und kann sich deshalb wie ein Popstar vermarkten lassen. Das kann man mögen, oder nicht. Aber die entscheidende Frage, nämlich "Was taugt ihr Gesang" wird davon nicht berührt. Und erneut gelingt ihr mit "Sempre Libera" ein Talentsnachweis, der sie auch ohne ihr umwerfendes Aussehen in die erste Reihe junger Sängerinnen katapultieren würde. Ihr Timbre, gleich wirkungsvoll auf Bühnen und Tonträgern, strahlt dunkel und schwer und ist doch weich und beweglich, wo nötig. Der fließende Klang und ihre immer weichen Übergänge erzeugen die Illusion eines erlesenen Musikintrumentes, sehr weit weg von jenen schrillen und überdramatisierten Tönen, die leider so viele Sänger mit dramatischem Ausdruck verwechseln. Im Gegensatz zu vielen Konkurrentinnen klingt Netrebko niemals gepreßt, der auf die Stimmbänder ausgeübte Druck bleibt unhörbar. Und: Ihre Stimme ist unverwechselbar, sie hat einen Klang, der ganz ihr eigener ist! An Volumen hat sie seit ihrer ersten DG-Aufnahme noch gewonnen, was Hoffnung für die Zukunft macht. Die Gefahr, daß sie sich verheizen läßt, besteht ohne Frage. Aber so kann es weitergehen.......
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am 1. August 2007
möchte ich am liebsten rufen, wenn ich ständig lese wie super, göttlich und einmalig diese CD ist. Einmalig ist wohl nur der Megahype, der sich um die Person von Anna Netrebko entwickelt hat.

Ja, sie hat eine tolle Stimme und sie sieht phantastisch aus. Und dennoch: Diese CD ist nicht das "Gelbe vom Ei". Seit dem Medienspektakel anläßlich der »La Traviata« bei den Salzburger Festspielen 2005 macht sich eine Massenhysterie um die Netrebko breit, die ihresgleichen sucht. Der Erfolg dieser CD beruht meines Erachtens hauptsächlich auf dem wochenlangen Hochpushen durch die Medien. Und je mehr Publicity eine Platte erhält, desto größer ist die Nachfrage und je mehr Leute sie mit großen Erwartungen hören, desto mehr hören sie auch, "weil man sie gehört haben muss" frei nach dem Motto: Wenn die CD so toll besprochen wird, muss sie ja gut sein... Nur - das ist die hier sicher nicht!
Oder wie es die »Süddeutsche« einmal sehr treffend formuliert hat: Das Gefühlige ist Netrebkos Sache, aber nicht die jubelnde Virtuosität.
Zu brav, zu bieder, schön gesungen - aber auch schnell langweilig.

P.S.:
Ich war bei den Salzburger Festspielen 2005 auch in einem Liederabend von Cecilia Bartoli. Was sie geboten hat, »das« war sensationell. Vergleichen Sie einmal Netrebkos »Sempre Libera« mit der Bartoli-CD »Opera Proibita«. Dann wissen Sie, was man unter "hervorragend" versteht.
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am 5. Januar 2010
Der Rummel um diese Sängerin ist mir nicht verständlich. Ihrem Timbre fehlt der charakteristische akustische "Fingerabdruck", jene unverwechselbare Individualität, die die Kunst einer Joan Sutherland, Maria Callas, Leontyne Price oder Renata Tebaldi sofort und eindeutig identifizierbar macht. Da Frau Netrebko auch über wenig Wandlungsfähikeit verfügt, um den Figuren einer Violetta, Amina, Elvira, Lucia, Desdemona und Lauretta ein je eigenes Gesicht zugeben, summieren sich diese Rollenportraits zu einer zwar gut gesungenen, aber wenig abwechslungreichen, gleichförmigen Arienfolge.
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am 10. August 2004
Ist es nicht eine Freude, daß wir jetzt eine Sängerin unter uns haben, die das Zeug hat, es mal zur Primadonna zu schaffen?
Klar, Annas Stimme kann und muß noch etwas reifen, wo Höchstschwierigkeiten anstehen. Aber sie singt so leidenschaftlich und voller Gefühl, ich glaube ihr die Worte, die sie widergibt. Ihre Darbietung setzt auch auf CD auf Natürlichkeit ohne übertriebenes Pathos, vor dem inneren Auge des Hörers ersteht förmlich die Künstlerin und ihre Rolle. "Schmelz ohne Schmalz" hat das mal ein Freund treffend zusammengefaßt, und das gehört wohl mit zum Schwierigsten beim Singen, vor allem, wenn man noch so jung ist.
Ich habe selbst mal das Glück gehabt, eines dieser legendären Opernrecitals vor ausverkauftem Haus in der Münchner Staatsoper zu hören, für die die Karten innerhalb eines Tages vergriffen waren, und - Magie! Ein ganzer Abend ohne einen schrillen Ton, ein Timbre, dunkel und zart zugleich, und vollkommene Identifikation mit den Rollen. Genau das bringt sie auch auf ihrer neuen CD rüber, trefflich unterstützt von den formidablen Tonmeistern der DG, die es immer wieder schaffen, den Hörer der Konserve mitten ins imaginäre Publikum zu "beamen".
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