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Kundenrezensionen

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am 22. Januar 2005
Ganz unverdienter Weise ist dieser stille und traurige Liebesfilm nicht sehr bekannt. Zugegeben - kein Film für Menschen, die Action und Handlungsdichte möchten. Dafür für diejenigen, die die Darstellung von leisen Momenten und Alltagsszenen mögen. Also dann: bitte ansehen!!!
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am 24. April 2006
Junimond, vielleicht der größte Erfolg von Rio Reiser als Solokünstler? Wie war das noch mal ... "Die Welt schaut rauf, zu meinem Fenster. Mit müden Augen ganz staubig und scheu. Ich bin hier oben auf meiner Wolke. Ich seh Dich kommen aber Du gehst vorbei ..."

Sofern man das Lied kennt, wird man mit dem gleichnamigen Film sicherlich keine spaßig-kitschige Allerweltskomödie verbinden ... Selbiges sucht man dann auch vergebens! Es zeichnet sich ab, dass mit Junimond etwas ganz Besonderes über die Mattscheiben flimmert.

Es sind die Untertöne, welche dafür sorgen, dass der Film auf ganzer Linie überzeugen kann. Durch das Fehlen von plakativen Botschaften und durch das ruhige Erzählen der Geschichte gewinnt selbige enorm an Tiefgang. Somit hebt sich der Film angenehm vom sonst eher biederen, zu sehr auf Klamauk setzenden deutschen Film ab.

Fazit:

Ein Film ohne Happy End, weit weg vom üblichen Kinosumpf. Ausgesprochen sehenswert.
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am 21. Juni 2005
Dafür, das Junimond eigendlich relativ unbekannt ist, geht er echt unter die Haut! Dies liegt unter anderem an den neutralen Darstellern mit denen man sich sehr gut identifizieren kann. Laura Tonke und Oliver Mommsen zeigen hier Deutsches Kino der superlative. Gefühlvoll, zärtlich und zugleich traurig ist dieser Film für mich der bisher schönste deusche Liebesfilm. 5 Sterne gebe ich u. a. für die seperaten Audiokommentare der Darsteller (Laura Tonke, Oliver Mommsen) und des Regisseurs(Hanno Hackfort).Zusätzlich ist auf der DVD noch der original Kino-Trailer sowie ein Kochrezept vorhanden.
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am 24. Mai 2010
Junimond will zum einen ein romantischer Film sein. Die Liebe steht Paul im Wege, als er sich eigentlich einigeln will, die Welt hinter sich lassen möchte. Nele macht den Plan zunichte. Zum anderen ist Junimond ein wahrgewordener Albtraum. Flashbacks aus dem Kosovo, wo Paul als Soldat traumatisiert wurde, und - als wäre das nicht genug - eine Leukämie oben drauf, stellen den Wert des Lebens in Frage. Paul und Nele kämpfen einen ungleichen Kampf. Erfolrgreich für die Liebe, umsonst gegen den Tod. Ein Trauerspiel, das man selbst nicht erleben möchte.

Als Psychotherapeut interessierte mich eigentlich v. a. der Zusammenhang mit der Posttraumatischen Belastungsstörung. Die bildhafte Darstellung ist adäquat gelungen. Es werden Flashbacks gezeigt, ohne die Grausamheit dahinter zu plakatieren. Die eigene Phantasie reicht an dieser Stelle. Der Film brilliert in seiner Erzählung (auch aus dem Off), weniger durch seine "wichtigen" Bilder. Das zeigt sich schon darin, dass mit Paderborn eine Stadt ausgewählt wurde, die niemanden etwas sagt - und das bleibt auch nach dem Film so. Der Film spielt in einer Wohnanlage. Hier finden sich die Protagonisten und erkennen ihre Einsamkeit. Beide sind auf ihre Weise traurig, das Trauma springt von einem zum anderen. Auch Nele dürfte nicht unbeschadet aus dieser Geschichte gehen, die berührt, fesselt und gut fotografiert wurde. Die Schauspieler tragen dazu bei, dass es nicht aufgesetzt wirkt: Oliver Mommsen und Laura Tonke sind "Normalos". Hübsche Normalos, vielleicht wohnen sie nebenan. Der Film sagt uns auch, man soll hingucken. Die Menschen, die trauern und verzweifelt sind, nicht alleine lassen, auch wenn sie alleine sein wollen. Denn es findet sich immer dasselbe Muster: Eigentlich will keiner alleine sein, besonders nicht im schlimmsten Schmerz.
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am 24. Juli 2005
„Junimond" sollte man sich mit seinem Partner gemeinsam ansehen, am besten ist es, wenn man gerade frisch verliebt ist und besonders sensibel für die Thematik ist. Also dann gemütlich machen auf dem Sofa und aneinander kuscheln.
„Junimond" ist eine einfühlsam erzählte Liebesgeschichte. Erzählt wird sie von Paul, dem Hauptdarsteller, gespielt von Oliver Mommsen. Paul, der eigentlich aus Berlin kommt ist traumatisiert aus dem Kosovo-Einsatz der Bundeswehr zurückgekehrt. Um sein Trauma zu verarbeiten beginnt er einen Neuanfang in der Kleinstadt Paderborn. Hier lernt er seine Nachbarin Nele, gespielt von Laura Tonke kennen. Es entwickelt sich eine intensive Beziehung zwischen den beiden, ohne dass sie dabei ein Paar werden. Sie sind seelenverwandt und beide haben Angst davor sich dem anderen ganz zu öffnen, weil jeder merkt, dass der andere noch nicht so weit ist und noch zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist. Als bei Paul Leukämie diagnostiziert wird, möchte Nele ihm einen letzten großen Traum erfüllen....... .
Ich gebe „Junimond" 4 Sterne, wenn ich frisch verliebt gewesen wäre, hätte ich bestimmt 5 Sterne vergeben.
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am 12. Dezember 2007
Hallo, ich habe vor ein paar Tagen zum zweiten Mal den Film "Junimond " von Hanno Hackfort gesehen.
Der Film erzählt in sehr ruhigen und einfühlsamen Bildern die kurze Liebesgeschichte von Paul und Nele.
Paul ist nach einem Kosovo-Einsatz als Ex-Soldat nach Paderborn gezogen und sieht
durch sein Fenster seiner Whg. Nele , eine Kindertherapeutin.
Langsam ,zunächst über Zeichensprache , dann über Telefon kommen sich die Beiden näher. Eigentlich wollen sie keine Beziehung haben, als es dann doch passiert , dass sie sich in einander verlieben,
wusste ich , da ich den Film kannte, dass es nun zu spät dafür war.
Paul hat Leukämie und sein Zustand verschlechtert sich dramatisch. Zwar ist der Film kein
Melodram im klassischen Sinn , so kommentiert Paul,der zum Schluss sterben wird, beispielsweise die ganze Geschichte einschließlich seiner Beerdinung . _Dies ist ein interessanter cineastischen Einfall.

Aber das Traurige ist die unumstößliche Gewissheit ,dass er sterben wird und die Beiden , die so gut zueinander passen ,merken erst jetzt wieviel Zeit sie
eigentlich im Nachhinein gesehen, verloren haben .
Jetzt , als sie bereit sind ,sich auf eine Beziehung miteinander einzulassen, ist es zu spät .+++++++++++

Wunderbar gespielt von Laura Tonke und Oliver Mommsen , mit wenig Geld, die Aufnahmen aus dem Kosovo sind in der Nähe von Paderborn gedreht, gelang es dem Team einen Film zu drehen, der gerade beim zweiten Mal sehen, mich zum Weinen brachte,
obwohl er mit der positiven Aussage von Nele- vielleicht musste es ja so kommen, sonst hätten wir uns nie kennnengelernt - endet.
sowie mit ihrem Entschluss , Paul aus dem Krankenhaus zu entführen und ihn in seinen letzten Wunsch zu erfüllen. Trauriger und wunderschöner Film.
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am 18. Juli 2013
Der mit Laura Tonke und Oliver Mommsen brilliant besetzte Film hat mich sehr beeindruckt. Ein starker Film, der mit leisen Tönen auskommt und dafür umso mehr Nachhall erzeugt.
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am 14. Juni 2005
Einer der traurigsten und zugleich schönsten Filme die ich je gesehen habe. Die Story ist großartig und die Schauspieler haben ihn feinfühlig und einzigartig gemacht! Nur weiter zuempfehlen!!!
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