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Kundenrezensionen

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am 26. Juli 2004
Ich bin ja selber Schuld und hätte dem Back-Cover glauben schenken sollen: Dort wird das Seitenverhältnis 1:2,20 angegeben. Ich hielt es für einen Druckfehler, aber ne, MGM macht (wie viele US-Majors) wieder mal einen auf Riesenleinwand und maskiert diesmal gleich das halbe Bild. Der Film wurde nicht anarmorphisch aufgenommen, sondern im Vollbild-Format mit 1:1,66 (Europa) oder 1:1,85 (USA) Maskierung bei der Kinoauswertung. Der Film (35mm) wurde auch auf 70mm 'aufgeblasen' und dazu wahrscheinlich zwangsweise schwer 'beschnitten' um das Bild auf die Großbildleinwand zu quetschen. Und diese Ausnahme-Notlösung veröffentlichen die Brüder auf DVD! So ein Schmarrn.
Leut' die es nicht besser wissen, stört es wahrscheinlich weniger. Aber wenn man die Bildinformationen der DVD mit der TV-Fassung (ARD oder TNT) vergleicht, fliegt einem der Hut hoch: Hände und Beine fehlen andauernd, Köpfe sind pausenlos angeschnitten.
Eine Schande. Was gibt's demnächst? Dumbo in ULTRA-PANAVISION?
Der Film ist natürlich klasse, auch die Bildqualität als solche.
Und die 1967er Featurette ist auch ein 'muß' für Fans.
Aber man will ja sein Filmchen auch genießen - was mir bei dieser sinnlosen Beschneidung schwer fällt (1:2,20 Großbildleinwand zuhause ist ja noch eher selten, oder?).
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am 20. September 2009
Auch ich habe mich bei der DVD-Erstveröffentlichung schwer über das Format 1 : 2.20 geärgert. Da der Film im Format 1 : 1.85 aufgenommen wurde, ist das Bild mit den abgesägten Köpfen oder Beinen kaum über 140 Minuten zu ertragen.
Jetzt kam die 2-Disc Premium Edition des "Dreckigen Dutzend" auf den Markt und obwohl das Cover noch immer das Format 1 : 2.20 ausweist, beinhaltet er doch das korrekte Format 1 : 1.85, anamorph kodiert. Erfreulich auch, dass hier der Ton in Dolby 5.1 vorliegt.
Über den Bonus-Film "Das dreckige Dutzend 2" möchte ich keine Worte verlieren - er ist einfach nur grottenschlecht. Doch immerhin gibt es noch ein paar nette Extras die auf der DVD von 2004 nicht enthalten sind.

Nachtrag 2013: Inzwischen sind die völlig wertlosen Teile 2 - XY alle auf BR erschienen. Warum nicht das Original??
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am 12. August 2016
Ich schließe mich meinen Vorednern an.
Ich denke, zu diesem Klassiker gibt es nichts weiter zu schreiben.
Toller Film, tolle Schauspieler. und eine weitere Sicht auf die Unsinnigkeit des Kriegs.
Top Qualität für DVD
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am 29. Januar 2012
London 1944: Ein amerikanische Einheit der aliierten Streitkräfte wird aus ganz besonderen Soldaten zusammengesetzt. Alle Aufgebotenen können nur wählen zwischen einem lebensgefährlichen und dem sicheren, wenn nicht todsicheren Knast. Die meisten sind Gewaltverbrecher, denen hohe Strafen drohen. Der Anführer ihrer Kompanie, Major Reisman (Lee Marvin), riskiert mit der Unternehmung viel bei seinen Vorgesetzten. Entsprechend hart nimmt er seine Knastvögel ran und droht ihnen mit der sofortigen Rückkehr in den Bau, wenn einer Blödsinn macht. Es gelingt ihm aber, den Haufen einigermassen team- und einsatzfähig zu machen. Das Ziel der geheimen Operation: ein französisches Schloss der Nazis zu stürmen, in dem sich regelmässig hohe Offiziere treffen, und dort möglichst grossen Schaden zu verursachen. Das Himmelfahrtskommando muss alle seine Stärken zusammennehmen, um Erfolg zu haben.
"The Dirty Dozen" (MGM, 1967) ist wohl der berühmteste Film von Robert Aldrich, der hier für einmal nicht offiziell als Produzent in Erscheinung tritt. Das tut aber der Qualität des Ergebnises keinen Abbruch. Die Geschichte wird kurzweilig und unterhaltsam erzählt, die Darsteller, darunter viele bekannte Namen und natürlich auch einige Aldrich-Veteranen, sind in ihren Rollen gut aufgehoben. Während der 143 Minuten, die der Film auf DVD dauert, kommt kaum je Langeweile auf.
Die DVD-Macher meinen es im Grunde gut mit dem Film, denn noch etwas Bonusmaterial von knapp einer Viertelstunde Dauer, das aus der Zeit der Produktion des Films stammt, ist enthalten. Der Film selber wird auf Deutsch, Englisch und Spanisch gezeigt, dazu über ein Dutzend Untertitelsprachen. Beim Bild wurde dann aber doch ein bisschen zu fest nachgeholfen, denn es wurde nachträglich verbreitert, indem oben und unten schwarze Fläche aufgelegt wurde. Das fällt besonders in den Sequenzen mit festen englischen Untertiteln auf, aber auch sonst oft. Das ist insgesamt unnötig, und es wäre wohl auch nicht im Sinne des Regisseurs gewesen, denn ein so breites Format wie 2,20:1 (16:9) wie hier war nicht gerade typisch für Aldrich. (Bei späteren DVD-Ausgaben wurde das offenbar wieder geändert.)
Diese Verfälschung gibt Punkteabzug. Am Ende reicht es noch für drei von fünf gekaperten Panzerfahrzeugen und eine Baracke Marke Eigenbau.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. September 2011
Die Rezension bezieht sich auf die DVD-Einzelherausgabe durch: Warner Home Video - DVD. ASIN: B00026ZDJK.
Die Sprache ist Originalton: Englisch. Synchronisationen: Deutsch und Spanisch. Untertitel: mannigfaltige. Specials: Trailer und Produktionsdoku von 9 Minuten in englischem Kommentar.
Der Film selbst wartet mit ganz großen Stars der Sechziger Jahre auf, unter welchen Lee Marvin, Charles Bronson, Clint Walker, Donald Sutherland, John Cassavetes, Telly Savalas, Jim Brown, Ernest Borgnine, Robert Ryan und Andere zu erwähnen sind. Manche von ihnen wurden etwas später noch bekannter. Der Regisseur Robert Aldrich, welcher geeicht war, mit markigen Filmen umzugehen und in ihnen starke Männer zu zeichnen, begibt sich hier auf ein schonungsloses, tödliches Todeskommando für Freund und Feind, das von Anfang bis zum Ende seine Spannung ins Unermessliche zu steigern versteht. Aldrich, der ab den frühen Fünfziger Jahren mit Attack (Ardennen 1944) oder Ten Seconds to Hell (Vor uns die Hölle) starke Zeichen setzte für die Aufarbeitung des Zweiten Weltkriegs, macht hier weiter, aber noch zynischer, dreckiger, tragischer, was er einige Jahre später steigert, wenn er in Ulazanas Raid wieder Freund und Feind am Ende sich gegenseitig ausradieren lässt. Diese Auslöschungstendenz scheint zu einem Grundzug Aldrichs geworden zu sein, um in versöhnlichere Spätwerke einzumünden. Wie dem auch sei, die äußerst opferreichen Filme der Schaffenszeit von Robert Aldrich weisen hin auf eine Tragik Amerikas schlechthin, die sich verköperte in den sinnlosen Kriegsspielen in Vietnam und sonst wo in der Einflusszone der Welt für die USA. Wenn also zB Aldrich in Massai der große Apache oder Ulzanas Raid das Thema des mördersichen Auslöschungskonfliktes zwischen Rot und Weiss darstellt, so symbolisiert er darin gleichzeitig das zynische Verhältnis des überheblichen Amerikaners gegenüber Anderen. Und dieser Zynismus fordert eben viele Opfer - auf der feindlichen, aber auch eigenen Seite. Genau das kritisiert Aldrich auch in diesem Film. Die Todeskandidaten reiben sich selbst und Andere auf bis zum Exzess. Das ist in keiner Weise schön anzusehen, vor Allem auch nicht, wenn man sieht, dass die eingeschlossenen deutschen Offiziere getötet werden samt ihren Ehefrauen.
Dennoch vermag der Film auch als Actionfilm zu gefallen, denn die finale Aktion findet erst im letzten Viertel statt. Bis dahin kann man sich erfreuen an den Episoden rund um die gut gelaunten, talentierten Schauspieler und deren Vorbereitungstrainig. Das ist große Filmgeschichte. Männerschicksale und Freundschaften vermochte Robert Aldrich meisterlich zu inszenieren, wie zB. in dem starken Western Vera Cruz. Sämtliche Schauspieler scheinen im Film äußerst gerne mitgemacht zu haben, denn jeder überbietet sich auf seine Weise in der Darstellung. Es ist ihnen schön zuzusehen, wie sie als Menschen einerseits ihre Würde zu bewahren und als Akteure den Sieg davonzutragen trachten. Dass am Ende nur ganz wenige überleben, steigert deren heldenhaften Kultstatus. Zum Beispiel lässt Aldrich den afroamerikanischen Footballstar Jim Brown im Finish einen Sprint loslegen, um dessen athletische Läuferqualitäten zu zelebrieren. Dem Lee Marvin gewährt er vorbehaltlose Präsenz und Autorität, welche er einige Jahre später in dem Film Ein Zug für zwei Halunken verdichtete und krönte.
Dennoch darf man diesem fünf Sterne Meisterwerk hier seine verunstaltende DVD-Ausfertigung nicht durchgehen lassen. Gerade weil der Film ausgezeichnet ist, wirkt die krasse Stutzung des Bildes oben und unten, vor Allem mit den beschnittenen Köpfen katastrophal, für den Zuschauer beleidigend und anticineastisch. So kann man gute Filme vermiesen.
Mladen Kosar
PS: leider bin ich nicht in der Lage, auf Kommentare zu antworten.
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am 31. Oktober 2011
Ein Kriegsfilm der alten Schule. Wer Spaß an guter alter Filmunterhaltung hat, wird diesen Film lieben. ich hatte ihn früher auf Video und wollte ihn unbedingt haben. Bin nicht enttäuscht worden, da ich die Geschichte ja kannte. Gute Kinokost nach alter Manier: Spannende Story mit dem damals üblichen Humor untermalt. Natürlich keine übertriebenen Kampfszenen - die teilweise etwas hausbacken daher kommen - aber man war halt früher noch nicht auf dem Stand von heute, daher wirken einige Szenen etwas holprig. Aber insgesamt ein Klassiker. Gute Schauspieler in jungen JAhren: Donald Sutherland; Lee Marvin; Charles Bronson; Telly Savallas, usw. Macht Spaß.
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TOP 500 REZENSENTam 25. Dezember 2015
Das dreckige Dutzend repräsentiert perfekt das Actionkino der 60er, das noch ganz anders war, als heutige Actionfilme.
Wenn hier zwölf Sträflinge binnen sechs Wochen für ein Himmelfahrtskommando fit gemacht werden, ergeht sich der Film in langen Dialogen, nimmt sich Zeit für seine Figuren und diverse Ereignisse, bevor die Mission losgeht.
Würde man heute ein Remake drehen, wäre der Film wohl locker über 30 Minuten kürzer, als die über 140 Minuten, die er hat.
Die Ausstattung ist gelungen, die Action kann sich absolut sehen lassen.
Wie bei anderen Kriegsfilmen der 60er bekommt man auch hier einen sehenswerten Starcast zu sehen mit Lee Marvin, Charles Bronson, Telly Savalas, Donald Sutherland, George Kennedy, Ernest Borgenine.
Allerdings gefallen mir andere Kriegsfilme der 60er, wie Gesprengte Ketten, Die Kanonen von Navarone oder Agenten sterben einsam insgesamt noch etwas besser, als Das dreckige Dutzend.
Allerdings würde der Film mal wieder eine technische Überarbeitung verdienen und ein paar Extras.
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am 15. Juli 2006
Wegen seiner unkonventionellen Methoden ist der amerikanische Major Reisman (Lee Marvin) bei seinen Vorgesetzten schlecht angesehen. Dennoch erhält der Offizier den Auftrag, ein Spezialkommando auszubilden, das hinter den feindlichen Linien ein Schloss angreifen soll, in dem sich deutsche Wehrmachtsoffiziere zur Erholung aufhalten. Den gefährlichen Auftrag sollen zwölf zum Tode Verurteilte ausführen, denen im Gegenzug Strafmilderung versprochen wird.

Dieses ist der Hintergrund zu einem der erfolgreichsten Anti-Kriegsfilme aller Zeiten. Das liegt vor allem daran, dass der Film den Krieg nicht beschönigt, sondern in seiner menschenverachtenden Grausamkeit zeigt. Das mildert auch nicht die eher humorvolle Sequenz über ein Manöver an dem die dreckigen 12 teilnehmen. Robert Aldrich war der erste Drehbuchentwurf von Nunnally Johnson zu glatt und so beschloss er Lukas Heller dazu zuziehen, damit der Filme nach seinen Vorstellungen werden könnte. Dieses betraf vor allem den Schluss des Filmes, der nicht nach damaligen Vorstellungen gedreht wurde.

Die Darstellerriege ist ein weiterer Trumpf dieses außergewöhnlichen Streifens. Eine Reihe von Schauspielern waren etabliert, Lee Marvin hatte gerade den Oscar für Cat Ballou bekommen, Robert Ryan, Ernest Borgnine und Richard Jaekel waren schon bekannt. Für den ehemaligen Footballstar Jim Brown war es der Durchbruch als Schauspieler, so auch für Donald Sutherland oder den wunderbaren John Cassavetes, Telly Savalas Vorstellung als bigotter Soldat bleibt in Erinnerung, weiter glänzen Clint Walker (bereit ein TV-Star) und Trini Lopez .

Das dreckige Dutzend in Special Edition auf 2 DVDs hat neben dem Film, jetzt in 5.1 Ton, auch eine Menge Extras, wie z. B. ein 30-minütiges "Making-of", in dem viele der noch lebenden Beteiligten zu Wort kommen. Als weiteres Extra gibt es den 1985 für das TV gedrehte Sequel "Die nächste Mission" .

Dieser Film wurde in vielen anderen Filmen immer wieder zitiert und das völlig zu recht. Das Dreckige Dutzend ist und bleibt ein Klassiker, der nichts von sein Aussagekraft und Bedeutung verloren hat.
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am 29. Juni 2014
Lee Marvin verkörpert - wie in anderen Filmen auch - widerwilliges Pflichtbewußtsein gepaart mit Menschlichkeit. Der Versuch, beide Verhaltensweisen nebeneinander zu stellen, führt zu einer überlegenen Verschworenheit.
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am 13. Oktober 2013
Erst vor kurzem, fast ein halbes Jahrhundert nach der Produktion dieses Films, habe ich ihn mir im TV angeschaut; sozusagen zum ersten Mal gesehen..
Sicherlich ist meine nachstehende Meinung doch sehr von ähnlich gearteten Filmen aus der jüngsten Vergangenheit beeinflusst. Ich denke da an Q.Tarantinos "Inglourious Basterds", der vom Grundprinzip her das gleiche Thema inszeniert.
Zwölf amerikanische Militärangehörige, wegen schwerer Vergehen zum Tode oder langjährigen Haftstrafen verurteilt, werden auserkoren, zu einer Spezialeinheit ausgebildet zu werden, deren finales Ziel die Beseitigung von deutschen Wehrmachtsoffizieren auf einem Schloss in Frankreich ist. Lohn bei Gelingen ist Strafmilderung.
Major Reissmann (Lee Marvin) gelingt es, die egoistischen, nur auf ihr eigenes Wohl bedachten Männer zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammenzuschweißen, und darüber hinaus seinen Vorgesetzten zu beweisen, dass nur eine solche Truppe das geplante Unternehmen durchführen kann. Den Beweis liefert Major Reissmann, indem er seiner Truppe bei einem Manöverspiel die Aufgabe erteilt, den "feindlichen" Kommandostab kaltzustellen. Dabei wechselt seine Truppe die Armbindenfarbe von Blau auf Rot, von Rot auf Blau, ganz wie es den Erfordernissen entsprach, um dann letztlich ihren Auftrag erfolgreich zu erfüllen. Die Inszenierung dieser Episode hatte für mich das Flair einer kindlichen Verwirrungs-Schnitzeljagd von Pfadfindern, denen das sicherlich großen Spaß bereiten würde. Also weitab von jedweder kritischen Kriegsbetrachtung und eher zu einer Komödie tendierend.
Ebenso wird die im Vorfeld genannte harte, gnadenlose Ausbildung dieser Männer mehr oder auf Rasieren mit kaltem Wasser und das Schlafen auf Naturboden beschränkt. Einzig und allein das lebensgefährliche Wagnis, das Schloss einzunehmen und die Wehrmachtsoffiziere samt ihren weiblichen Begleitungen auszulöschen, ergibt dahingehend einen Sinn, dass die Oberkommandierenden der Alliierten "guten, disziplinierten und ihrem Vaterland bisher brav dienenden Soldaten" nicht einer solchen Gefahr aussetzen möchten.
Nach erfolgreichen, aber verlustreichen Abschluss des Unternehmens - eine Vielzahl des "dreckigen Dutzends" und die Mehrzahl der deutschen Offiziere und ihre Begleiterinnen verlieren ihr Leben dabei, stellte sich mir als skeptischen Zuschauer die Frage: War dieser Aufwand wirklich notwendig, um als Höhepunkt die Beseitigung von "durchschnittlich" deutschen Wehrmachtsoffizieren und deren Begleiterinnen in einem 2,5-Stunden-Film darzustellen?
Ich konnte diesem Film nichts besonderes hinsichtlich "Antikriegsfilm" abgewinnen, er schien mir doch mehr oder weniger ein typischer Vertreter der gängigen US-Filme zu sein, die straffällige, aufmüpfige Soldaten zu disziplinierten, aufopferungsvollen Helden verwandeln.
Hier an dieser Stelle komme ich auf "Inglourious Basterds" zurück. Hier war das Endziel die Beseitigung der mit ungeheurer Schuld beladenen Führungsriege Hitlerdeutschlands, was höchstwahrscheinlich dann auch tatsächlich zum Ende des II. Weltkrieges geführt hätte.
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