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am 11. Mai 2005
Carcass gelten heute als legendär, waren sie doch Mitbegründer des Grindcore und Pioniere des Death Metal. Fans des Grindcore ist Heartwork vielleicht etwas zu metallastig, für alle anderen ist es ein Meisterwerk, das auch heute noch top ist. Düstere, geniale Kompositionen, wunderschöne Solos und manisches Riffgewitter: Bill Steer und Mike Amott (heute bei Arch Enemy) zeigen hier was sie drauf haben - und das ist beeindruckend. Generell ist die Scheibe melodischer als man meinen könnte, ohne jemals an ihrer Aggressivität zu verlieren; Songs wie Buried Dreams, Heartwork oder Death Certificate zeigen wie's gemacht wird. Kommerziell war die Platte so erfolgreich, dass letztendlich die Band daran kaputt ging; was der Nachwelt geblieben ist, ist ein Standardwerk des Death Metals, das neben Bands wie Entombed, Cannibal Corpse und Morbid Angel in keiner Sammlung fehlen sollte.
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am 16. Oktober 2011
(Review aus dem Jahre 2005)

Die Ursprünge von Carcass gehen bis in die mittleren Achtziger zurück. Gitarrist Bill Steer (ex- Napalm Death), Bassist Jeff Walker und Ken Owen an den Drums bildeten der Kern der Truppe, welcher immerhin bis zur vorzeitigen Auflösung 1997 zusammen bleiben sollte. Neben den erwähnten Krachbrüdern von Napalm Death, die seit Anbeginn ihrer Karriere niemals die Band auflösen mussten, darf man Carcass gleichsam als Protagonisten Combo der damals stark aufkeimenden Grindcore Szene Englands zählen. Die Full Length Vorläufer Alben "Reek Of Purefaction" 1988), "Symphonies Of Sickness" (1989) und "Necroticism - Descanting the Insalubrious" 1991) ließen von von mal zu mal eine enorme Steigerung in allen Belangen erkennen, wobei die Tendenz zum Death Metal - der dazumal seine (kommerzielle) Breitenwirkung am Zenit erreichte - mächtig Einzug ins Songwriting erhielt.

Während vielen Grind Puristen hier der nächste Schritt Richtung Melodie und Zugänglichkeit die Schmerzgrenze endgültig überschritt, löste indes bei Freaks traditioneller Klänge als auch beim jungen Death Metal Publikum der vierte Vollzeit-Silberteller des Briten Quartetts mitunter überschwängliche Reaktionen aus. Vielleicht wäre es jetzt vermessen, vom vollkommenen Brückenschlag zwischen Grindcore und melodischem Death Metal zu sprechen, aber kaum eine Band aus diesem eingeschworenen Genre hatte bis dato den Mut zu solchem Kompromiss, der sich allerdings nicht nur in erstklassigem, sondern darüber hinaus in einem durchschlagskräftigem Songmaterial manifestierte!

Der damals noch weniger bekannte schwedische Gitarrist Michael Amott, Chefdenker der heutigen Abräumer Arch Enemy (zuvor bei Carnage), war in Puncto Co-Songwriting mit Bill Steer (bereits auf "Necrotism - Descanting The Insalubrious" gab es dieses formadible Duo zu hören) nicht unwesentlich daran beteiligt, stechen vor allem s e i n e brillanten Leads und Soli immer wieder hervor. Spätestens seit der VIVA Metalla Signation, wo man die imposante Anfangssequenz vom gewaltigen Titelsong zu "Heartwork" eine Zeit lang vernahm, dürfte selbst dem letzten Hinterwäldler in den zentralen Neunzigern Carcass ein Begriff gewesen sein.

Der Opener "Buried Dreams" hätte wie das groovige "No Love Lost" oder "Embodiment" ungewöhnlicher kaum ausfallen können: ein Midtempo-Track (!), der die neu gewonnene "Kontrolle" von Carcass zum Besten gibt und mit perfid/morbidem Getöse und deftigen Blastbeats nichts am Hut hat. Jedoch ganz ohne Brachialität Marke Carcass hätte "Heartwork" vermutlich nicht so hochgradig und effektiv funktioniert. Denn das dazwischen liegende "Carnal Forge" und ebenso "This Mortal Coil" sind neben dem besagten Herzstück eine perfekte Kombination aus rabiaten Riffgewalten, markanten Geschwindigkeitsausbrüchen und kurzen Blastparts, wo eben auch das Melodie-Element niemals zu kurz kommt. Sprich eine wundervolle Fusion aus früheren (Grindcore) und späteren (Death Metal) Band Attributen. Wie gesagt, frönten Carcass mehr soziale und weltliche Themen in ihren Texten zu verarbeiten, als ihr bis dato ausgereiztes Patholgie Wissen nochmals zu strapazieren. Im Zuge dessen auch der Titel des siebten Songs ein bemerkenswerter: "Arbeit macht Fleisch" ist eine semiprovokante Abwandlung des Nazi Slogans "Arbeit macht frei". Infolge jenes Variantenreichtums im Kontext des hohen Wiedererkennungswert räumten die Jungs dazumal weltweit enorm ab. Mit Produzent Colin Richardson im Rücken wurde zudem ein klarer und druckvoller Hammersound kreiert, der heute noch zu imponieren weiß.

Ich für meinen Teil finde die Scheibe jedenfalls auch heute noch einzigartig in ihrer geschickten Stilverschmelzung, weil selbst die Bezugnahme der musikalisch 'extremen' Wurzeln ausgiebig präsent (u. a. Jeff Walker's derber Vocals wegen, von einigen saftigen Gehacke-Parts ganz zu schweigen!) und ihrer fast schon - magnetischen - Anziehungskraft. Übrigens: die exquisite Frontcover Skulptur namens 'Life Support 1993' stammt vom Schweizer Künstler H. R. Giger (u. a. Danzig, Celtic Frost).
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am 11. Juli 2016
Die vielleicht beste Scheibe von Carcass.
Uneingeschränkte Kaufempfehlung für alle, die wissen, was sie erwartet.
Muss man nicht mehr dazu sagen.
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am 1. Januar 2010
aus death und thrashmetal.carcass spielen hier schnell und fies.man wird regelrecht vom eindringlichen gesang erdrückt.es sind noch viele grindcore-elemente enthalten,da carcass ja ursprünglich dieser musikrichtung huldigten.gerade diese besondere mischung machts eben aus,das sich dieses album vom rest positiv abhebt.anspieltip,der gleichnamige titelsong.
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