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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
21
4,7 von 5 Sternen
In Keeping Secrets Of Silent Earth 3
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 13. September 2004
Schon schwierig den Hintergrund eines Albums zu beschreiben, den wohl die Band selbst nicht mehr durchschaut. Aber gut: "In Keeping Secrets Of Silent Earth: 3" ist das Zweitwerk von Coheed And Cambria und der Nachfolger in jeder Hinsicht von "The Second Stage Turbine Blade". Jenen beiden Alben sind Teil 2 und 3 einer vierteiligen Science-Fiction-Saga mit den Helden Coheed und Cambria. Die Story? Ähh, muss ich passen. Aber "In Keeping..." lässt sich auch ohne jedes weitere Verstehen in die höchsten Höhen jubeln.
Bestes Beispiel wäre schon mal der nicht besser zu machende Albumauftakt. Rrrrrrring. Rrrrrrring. Nach ungefähr 25 Sekunden erbarmt sich endlich jemand und hebt den Hörer ab, damit wir in ein fesselndes und vielschichtiges Album einsteigen können. "The Ring In Return" heißt das Intro und bereitet den Weg für den 8-minütigen Titeltrack, der majestätisch dahinschreitet. Und sich plötzlich für einen Mörderrefrain schier zerreißt. Sich in der Mitte verliert, um wieder neu zu beginnen. Und nicht zuletzt den Hörer enthusiastisch zurücklässt. Ist das Emo? Ist das so ähnlich wie Mars Volta? Ist das Prog? Von allem etwas, und dann doch etwas ganz eigenes.
Jedoch ist "In Keeping..." trotz einer gewissen Eingewöhnungszeit nicht ganz so schwere Kost, wie man nun annhemen könnte. Ein "Blood Red Summer" oder "A Favor House Atlantic" schafft die Distanz auch mit Tiefgang ohne große Verschachtelungen. Als Herzstück dient dabei die Triologie "The Camper Velourium". "Faint Of Hearts" rockpoppt dabei noch vergleichweise froh, "Backened Of Forever" zieht schon eher Wolken an den Himmel und "Al The Killer" ergeht sich in einen ebensolchem Song.
So darf man wohl gespannt sein, wie die Teile vier und eins ausfallen werden. Eins ist sicher: Es ist bereits ganz groß und es wird wohl noch viel, viel größer. Mit "In Keeping..." haben sie ein Meisterstück abgeliefert, das so schnell nicht aus den Playern kommen wird.
Highlights: In Keeping Secrets Of Silent Earth: 3 | Three Evils (Embodied In Love And Shadow) | The Camper Velourium III: Al The Killer | A Favor House Atlantic
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am 24. August 2006
IN KEEPING SECRETS war das erste Album, welches ich mir von Coheed and Cabria gekauft habe und genießt bei mir daher eine gewisse Sonderstellung.

Und obwohl meiner Meinung nach das dritte Album GOOD APOLLO das bisher beste der Band geworden ist, befinden sich doch eine Vielzahl meiner absoluten Lieblingslieder von Co&Ca auf diesem Album hier - ich denke dabei v.a. an Stücke, wie:

' in keeping secrets of silent earth - der achtminütige Titeltrack, wobei gekonnt Harmonien, Schreiattacken und Tempowechsel mit Bedacht zusammengefügt wurden.

' the crowing - das Sahnestück auf diesem grandiosen Album; hier verbinden sich nervöses Metal-Riffing und Sanchez' aufgeregter Gesang mit einer schmeichelnden Melodie - und obwohl der Song mit seinen fast 7min zu den schwerer verdaulichen Stücken auf dieser CD gehört, kommt er doch mit einer derartigen Leichtigkeit daher, dass es fast schon wieder beängstigend ist.

' three evils - ein schnörkelloser Rocksong, der bis kurz vor Ende eine schier unglaubliche Hookline versteckt hält. Genial!

' the faint of hearts - der erste Teil der "camper velourium" Trilogie spart nicht an wunderschönen Harmoniewechseln und eingängigen "Uh hu hu"-Chören.

und nicht zuletzt das wohl bekannteste Co&Ca Lied überhaupt:

' a favour house atlantic - einer der poppigeren, kürzeren Songs von Coheed and Cambria, mit garantiertem Ohrwurmeffekt.

Tja, was kann man sonst noch groß über dieses Album sagen?

Co&Ca waren, sind und werden - neben Dream Theater - einfach immer meine absoluten, persönlichen Prog Rock Helden sein und auch auf IN KEEPING SECRETS beweisen sie nur wieder einmal, dass sie definitiv zu den Besten ihres Genres gehören - einfach wunderschöner, kitschfreier, virtuoser, melodischer und gleichzeitig stets progressiver Sound, der auch nach mehrmaligem Hören nichts an seinem Glanz verliert!

Ich kann jedem Prog Rock Fan diese Platte nur ans Herz legen - auch wenn Claudios hohes, zartes Stimmchen mit Sicherheit etwas Gewöhnung bedarf - aber mal ehrlich, Coheed and Cambria ohne die Stimme von Mr. Sanchez wäre undenkbar - das macht ja gerade auch irgendwie den Charme dieser einmaligen Band aus!

Von mir gibts jedenfalls volle 5 Sterne! :)
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am 24. August 2005
Wer sich in der heutigen Rockwelt ein wenig auskennt weiss, dass der Markt gerade mit sogenanten "emo" Bands überschwemmt ist. Emo steht für emotional und lässt sich grob als eine raue, eben sehr "emotionale" Form des Punk beschreiben. Unter dem eigentlichen Begriff emo stehen nochmals sogenannte Untergenres wie zb. emocore (My Chemical Romance ...), Screamo (Finch, The Used ...), Post-Hardcore (Posion the Well), der recht geradlinige Emo-Rock (Jimmy Eat World) und dergleichen mehr. Lange Rede, kurzer Sinn ... der Markt ist voll von Bands; die einen mehr, die anderen weniger begabt. Wer sich also innerhalb dieses Genres etablieren, gar hervorstechen möchte, muss nicht nur seine Instrumente beherrschen, sondern auch nen schlag guter Ideen und insbesondere einen eigenen Stil mitbringen.
Die durchgeknallten Jungs von Coheed & Cambria gehören zu dieser kleinen aber feinen Auswahl an Bands die heuer mit grandiosem Song- und Soundwriting, talentierten Musikern und grossem Ideenreichtum punkten können. Dabei ist der Sound von CAC nun doch nicht mit einem Wort zu erklären; auf der einen Seite, eben ganz schön emo(core), mit rührenden Melodien, catchy Lyrics und einer markant herzzereissenden Heliumstimme seitens Claudio Sanchez. Andererseits gehen sie aber auch als astreine Prog-rock/metal Band durch, die mit teils wirklich schwindelerregenden Arrangements, allerlei Finessen und ausufernden Songs, die oftmals an der 9 minuten Marke kratzen ein jedes Muckerherz höher schlagen lassen. Die Band selbst betitelt ihren Sound übrigens als sogenannten "SciFi-Emo", was wohl weniger mit einem Stil an sich, als vielmehr mit der (äusserst konfusen) SciFi Story um das Album bzw. deren Lyrics zu tun hat. /
Aber kommen wir ruhig wieder zurück zur Musik. Die scheint auch nicht von dieser Welt, denn was CAC da innerhalb von 70 minuten zelebrieren ist wahrlich als traumhaft zu bezeichnen. Manches mal erinnert das Ganze, bedenkt man Intensität, freigesetzte Energie und diese "losgelöste Art" der Kompositionen an Mars Volta. Zb. das dreiteilige "The Velourium Camper", welches sich vom einschmeichelnd, beinahe funkig anmutenden ersten Teil "Faint of Hearts" über das brutal antreibende "Backend of Forever" bis hin zum atmosphärisch äusserst dichtem Finale "Al The Killer" vorarbeitet. Dabei überrascht die Band immer wieder mit spannenden Wendungen und, bei aller progschen verquerheit auch mit erstaunlich griffigen Melodien, die aber niemals abgespackt wirken, sondern stets grossartig verpackt sind. Da geben sich hysterische Ausbrüche und ruhig, gar düster instrumentierte Passagen die Klinke in die Hand ... nachzuhören im wirklich atemberaubenden Titeltrack. Und immer wieder diese wundervolle Stimme. Spätestens wenn Sanchez dann in bester emocore Manier sein Organ rauer und lauter werden lässt, kann sich auch ein Gefühls-Krüppel der Gänsehaut nicht mehr erwehren. Ganz gross!
In Keeping Secrets of Silent Earth: 3 ist, ich möchte es jetzt schon sagen, ein Album für die Ewigkeit. Gemacht für Leute, die auch nach 50+ Durchläufen noch neue Facetten finden wollen. Mal wieder eines von diesen Alben, welches als Gesamtkunstwerk verstanden werden möchte, wo die skip-taste gedanklich nicht existiert. Wer auch nur ansatzweise etwas mit Prog-Rock oder emo zu schaffen hat, kaufe sich dieses Album und sei dann beeindruckt von soviel traumhaft schöner Musik. Bei aller Liebe, mehr gibt es nicht zu sagen ...
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am 18. Januar 2005
...hat sich dieses Album wahrlich verdient. Elemente aus den verschiedensten Bereichen der Gitarrenmusik wie Metal, Emo, Punk, ja sogar Pop, verschmelzen auf "In keeping Secrets Of Silent Earth" zu einem einzigartigen musikalischen Mix. Die Lokalisation der Platte im Genreurwald fällt so nicht leicht, eigentlich sollte aber jeder, der gerne Alternative hört, bei der zweiten Platte von Coheed and Cambria (die früher noch unter dem namen Shabutie spielte) auf den Geschmack kommen.
Allerdings darf man sich zunächst von der Stimme des Sängers Claudio Sanchez nicht abschrecken lassen, welche einem zunächst ungewöhnlich hoch und hell erscheint(zumindest ist es mir so ergangen). Hat man sich aber erstmal an das Organ des Frontman gewöhnt, offenbart sich ein wundervoller, emphatischer Gesang, in den der Kopf von Coheed and Cambria wirklich all sein Herzblut fließen zu lassen scheint. Das lässt sich insofern besser erklären, als dass er in 4-teiliger Folge (IKSOSE ist der 3. Teil) eine selbst erdachte Science Fiction Saga vertont und interpretiert. Man muss aber nicht unbedingt die Geschichte bzw. die Texte von Co&Ca verstehen oder ein Science Fiction Fan sein um an der Platte seinen Spaß zu haben.
Nach dem Intro folgt mit dem Titelsong gleich der erste Kracher des Albums, der besonders am Ende durch den Chor epische Ausmaße annimmt.
"Three Evils" scheint eher ein punkverwandtes Stück zu sein, etwas temporeicher geht es hier zu und die Gitarrenmelodien am Ende sind großartig, ebenso wie die Lyrics.
"The Crowing" im Anschluss ist etwas langsamer, dafür abwechslungsreicher und weiß sich gegen Ende dramatisch zu steigern.
"Blood Red Summer" ist wohl das poppigste Stück, wenn man im Kontext der Platte davon reden mag. Negativ soll das hier überhaupt nicht verstanden werden.
Die Camper Velourium Trilogie ist genauso Klasse wie die anschließende Singleauskopplung "A Favour House Atlantic", ein schneller Punkkracher, mit eingängiger Melodie.
Den krönenden Abschluss bietet dann wieder ein epischeres Stück, das anfangs etwas ruhigere "The Light & Glass", das am Ende mit der -sofern man will- Titelmelodie, die auch im Intro schon erklang, den Ausgang der Platte bildet. Das denkt man zumindest, doch ist nach einiger Zeit noch ein langer Hidden Track zu hören, der der Qualität der vorangegangenen Songs in nichts nachsteht.
Hab ich jetzt eigentlich noch was vergessen? Ja natürlich, den zweiten Track "Cuts Marked In The March Of Men", der, wie sollte es auch anders sein, ebenfalls ein absoluter Hinhörer ist.
Das Fazit kann demnach nur eine 100% Kaufempfehlung sein: 70 Minuten klasse Musik sind den Preis wirklich mehr als Wert. Zudem scheint mir diese Platte einen hohen Lamgzeitwert zu besitzen, da man sie immer wieder gerne in den Player einlegt. Trotz intensivem Genuss habe ich mich zumindest noch nicht ganz satt gehört. Umso so besser, als dass das die Wartezeit auf den nächsten teil des Quartetts schön verkürzt!
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am 28. Dezember 2003
Diese Band ist ein Ereignis! Der Bandname basiert auf den Hauptcharakteren eines von Sänger/Gitarrist Claudio Sanchez erfundenen Comics, somit handelt es sich bei "In Keeping Secrets Of Silent Earth: 3" um ein Konzeptalbum, das quasi die Geschichte des Vorgängers "Second Stage Turbine Blade" weiterführt. Zweifellos ein ungewöhnliches Bandkonzept, aber schon allein das macht den Vierer aus New York so faszinierend. Musikalisch bewegen sich Coheed And Cambria zwischen den Eckpfeilern Emo, Hardore, Pop und progressivem Metal, jedoch schaffen sie sich aus diesen Zutaten einen ganz eigenen, unvergleichlichen Stil und begeistern durch schlichtweg geniales Songwriting und den einerseits zwar gewöhnungsbedürftigen, da leicht exzentrisch-androgynen, aber nichtsdestotrotz anbetungswürdigen, da wandlungsfähigen, bis zum Abwinken intensiven Gesang von Claudio Sanchez, der zwischen fragilen, hymnischen sowie eruptivenen, verzweifelten Momenten hin- und her pendelt. Diese Musik geht unter die Haut, auch wenn man sie sich ein bißchen erarbeiten muss, um sie in ihrer vollen Genialität zu realisieren, und es bleibt nur zu hoffen, dass diese Band nach dem durchschlagenden Erfolg im Heimatland endlich auch in Europa auf offene Ohren stößt und für ihre Originalität belohnt wird!
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am 11. September 2004
...und Schreie gibt es jede Menge auf "In Keeping Secrets Of Silent Earth: 3", einem Album, das einem wahrhaft den Atem raubt. Überwältigend sind die Emotionen, die uns Sänger Claudio Sanchez preisgibt. Seine Verzweiflung, Zuversicht, innere Zerrissenheit und Depression lässt den Hörer nur noch tiefer eintauchen in diese Rock-gewordene Science-Fiction-Saga. Jedoch wird die Geschichte zum Glück ohne allzu viel Pathos erzählt, was dem Album unglaublich zugute kommt. Seit Dredg's "El Cielo" weiß man ja, dass zuviel Pathos ein Album zerstören kann.
Nie hätte ich geglaubt, dass mich scheinbar simple Songs so in ihren Bann ziehen können: Die punkigen kürzeren Songs mit um die 4 oder 5 Minuten Länge wie zum Beispiel "Three Evils (Embodied In Love And Shadow", "A Favor House Atlantic" oder "Blood Red Summer" gehen auch schon nach 2 bis 3 Rotationen gut ins Ohr, entwickeln aber mit der Zeit eine immer größere Intensität. Man braucht also längst nicht so viel Eingewöhnungszeit wie bei The Mars Volta", um die CD genießen zu können. Trotzdem gibt es einige progressive Songs, die man erst nach 10maligem Hören begreifen kann. "The Crowing" zum Beispiel, bei dem die Härte in gut porzionierten Schüben auftaucht, ist eines der absoluten Highights des Albums. Für Kenner es Vorgänger-Albums gibt es auch eine Menge zu entdecken, kleine Deja-vus sind eingestreut, ohne jedoch Stagnation zu betreiben. Viel mehr haben sich Coheed And cambria bemüht, den Eindruck eines großen Gesamtwerkes zu erzeugen, was ihnen super gelungen ist. Respekt!
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am 6. September 2004
...ist dieses album, bzw. diese band. ein jammer geradezu, wenn man bedenkt dass nach insgesamt 4 alben schluss sein soll mit coheed & cambria. seit langem ist dieses album eins, dass ich garnicht mehr aus dem player nehmen möchte, nein, einfach nicht kann! suchtgefährdend, achtet man auf die kleinen liebevoll gespielten details, die harmonie innerhalb der einzelnen stücke und trotz alledem der abwechslungsreichtum. klasse und einfach überwältigend - definitiv ein album für die ewigkeit.
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am 3. Oktober 2004
Wow, ich habe in letzter nur sehr selten solch spannende und mich ansprechende Musik gehört. Der etwas gewöhnungsbedürftige Gesang von Claudio Sanchez geht aber direkt unter die Haut.
Hier wird gepoppt, geproggt und vor allem gerockt was das Zeug hält. Höhepunkt des Albums ist für mich "The Crowing": eine einzige Berg-und Talfahrt!
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am 18. Januar 2006
Die 3 bisher erschienen Scheiben von C&C sind teilweise wirklich schwere Kost. Kaum ein Song ist beim ersten Hören "verstanden". Erst nach einigen Durchläufen erschließen sich einem die Melodien und man gewinnt die Platte mehr und mehr lieb.
Dieses zweite (!) Werk von Coheed and Cambria erzählt den dritten Teil der epischen Geschichte um die namensgebenden Charaktere Coheed und Cambria. Wer die verstrickte Sci-Fi-Story durchschauen will, sollte die dazugehörenden Comics lesen, denn die Songtexte sind ziemlich rätselhaft.
Mit "Second Stage: Turbine Blade" und "IV: Good Apollo I'm Burning Star" sind die Teile 2 und 4 erschienen. Nach Good Apollo erscheinen noch Teil 5 und 1. Das der Anfang der Geschichte am Ende erzählt wird mag verwirrend sein, doch hat sich Mastermind Claudio Sanchez etwas dabei gedacht.
"In Keeping Secrets" ist dem etwas holprig produziertem "Turbine Blade" vorzuziehen, auch wenn alle 3 Scheiben klasse sein. Mit jedem neueren Werk wurde die Produktion dann besser, was im genialen 3. Werk seinen bisherigen Höhepunkt gefunden hat.
Die Platte ist für alle Fans von "progressivem" Metal zu empfehlen.
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am 19. Januar 2005
Nachdem mir diverse Bewunderungs- und Begeisterungsrufe in der alternativen Musikszene bereits den Mund wässrig gemacht hatten, bestellte ich "In keeping secrets..." ohne vorheriges Probehören einiger Songs. Wenn man von Tool, A Perfect Circle oder The Mars Volta als Referenzen liest, kann eigentlich nichts schiefgehen, oder? Fast... Nach dem unkonventionellen, jedoch sehr hörenswerten Opener folgt mit dem Titeltrack bereits das Highlight des Albums. Ein großartiges Stück Musik, 8 Minuten voller Leidenschaft und Emotion. Auch das nachfolgende "Cuts marked..." und das progressive, teilweise sehr harte "The crowing" wissen zu überzeugen. Leider kann das Album das Niveau dieser Songs nicht halten. "Three Evils..." wird von einem Gitarrenriff geprägt, das auch eine durchschnittliche Schüler-Punkband nicht schlechter hinbekommt und das eher an Sum 41 erinnert. "Blood Red Summer" plätschert ohne große Höhepunkte dahin, und auch "A favor house atlantic" schlägt musikalisch leider in der Pop-Punk-Kerbe. Man sieht zwar den Ansatz der Band, einen Gegensatz zwischen der Musik und den - größenteils sehr düsteren und hochklassigen Texten - zu schaffen. Das kann man aber sicher auch realisieren, ohne in musikalische
Belanglosigkeiten abzudriften.
Der offizielle Schlusstrack, das wunderschöne "The light and the glass", und der Hidden Track versöhnen am Ende dann doch ein wenig mit einem Album, das alles andere als ein Fehlkauf ist, mich aber nicht vollständig überzeugen kann. Die Liste der "Skip-Kandidaten" ist einfach ein wenig zu lang.
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