Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug Neuerscheinungen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More saison Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
198
3,9 von 5 Sternen
Version: Standard|Ändern
Preis:19,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 8. März 2015
Als langzeit Zockerin ging Final Fantasy 12 natürlich auch nicht an mir vorbei.
Ich muss zugeben das es mir von den Figuren, der Geschichte und der Aufmachung mit am Besten gefiel.
Einzig das 'neue' Kampfsystem sorgte bei mir für Frust damals.

Ich habe das Spiel diesmal für jemanden zu Weihnachten gekauft und war erstaunt als es hier ankam.
Das Spiel war noch eingeschweißt, mir einer kleinen Lasche auf der PS2 prangerte.
Das hat mich ungemein Glücklich gemacht, weil man heut zu Tage die meisten PS2 spiele für 'einen Apfel und ein Ei' bekommt, die aber in einem erbärmlichen Zustand sind.
Die Beschenkte hat sich jedenfalls gefreut und darüber freue ich mich auch ;)
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Februar 2007
Ich dachte mir mal ich schreibe ein paar Negative punkte zum Spiel und Positive punkte.

Positive Punkte:

+ Optik: Das RPG mit der wohl besten Grafik (Detailreichtum, Animationen, Wettereffekte etc.) auf der PS2. Und gewohnt gute FMV, auch die In-Game-Sequenzen sehen sehr gut aus.

+ Musik: Solide, tritt nicht so sehr in den Vordergrund, geht aber auch nicht an die Nerven. Ein insgesamt eher durchschnittlicher Soundtrack von Sakimoto. Wer die OSTs von FFT oder VS mochte, wird aber dennoch begeistert sein - gerade in den Dungeons bekommt man VS-Feeling.

+ Sehr große Gebiete und Städte, die viel Bewegungsfreiheit und gute Weitsicht bieten. Dafür keine echte Oberwelt wie zuletzt bei FFIX oder aktuell DQVIII.

+ Kampfsystem: Intuitiv und schnell zu erlernen, schafft ein neues (FF-)Spielgefühl - FFXI-Kenner wird es bekannt vorkommen. Und endlich keine RE mehr.

+ Gambit-System: Auch schnell zu erlernen, aber ungeheuer komplex und ungeheuer komfortabel. Mit der richtigen Einstellung kämpfen, stehlen und zaubern die Figuren von alleine und man lehnt sich zurück.

+ License Board: Nicht mehr so innovativ, aber man hat mehr Freiheit als noch in FFX und man kann auch mehr Fehler machen.

+ Karten-System: Sich verlaufen gehört der Vergangenheit an, sogar das nächste Ziel ist immer angegeben.

+ Wetter-System: In einem Gebiet kann bspw. mal Trockenheit herrschen und mal Regenzeit. Dadurch tauchen bestimmte (rare) Monster auf, auch auf die Magie wirkt sich das Wetter aus.

+ Schwierigkeitsgrad: Sehr anspruchsvoll, etwa in der Kategorie der japanschen SNES-Teilen.

+ Viele Side Quests, wie das Mob-Hunt, ein Art Monster jagen und Belohnung abkassieren.

+ Mit wenigen Ausnahmen hervorragende Sprecher.

+ Speicherpunkte sind intelligent platziert.

+ Summons: Viele bekannte Kreaturen aus FFT oder (Boss-)Monster aus früheren FF-Teilen.

+ Zahlreiche Waffen und Rüstungen mit bekannten Namen, die die Stärke eine Charakters enorm mitentscheiden - hohe Levels zu haben ist nicht so wichtig.

+ Freundlich/Neutral gesinnte NPC, die einfach so die Gebiete durchwandern und einem z.B. mit Support-Zauber helfen.

+ Geld zu bekommen wird schwerer, man muss abgelegte Gegenstände von gefallenen Monster in Shops verkaufen. Da man quasi alles kaufen muss - Skills, Magie, Waffen etc. - wird das Geld immer knapp. Aber via Mob-Hunt, diverse Mini Quests und vorausschauendes Chara-Management/-Spezialisierung bekommt man eigentlich nie Geldprobleme. (Habe im gesamten Spiel wahrscheinlich nur vier oder fünf Waffen gekauft.)

Negative Punkte:

- Story: Fängt bombastisch an, nimmt mit der Zeit aber deutlich ab. Man muss im Klaren sein, dass es hier nur um die Geschichte von Dalmasca handelt, genauer um Ashe und ihre Suche nach Nethicite, die wichtigste Ressource von Ivalice. Der eigentliche Krieg bekommt man nur am Rande mit. Die Story ist letztendlich doch zu kurz und die Auflösung am Ende einwenig zu simple. Nichtsdestotrotz gibt es ein schönes und offenes Ende (für Romantikern und Romantikerinnen). Augenfällig: Elemente aus den Star Wars-Filmen – muss jetzt aber nicht negativ sein.

- Blasse Hauptfigur: Vaan - Rolle des Beobachters - steht ganz klar im Schatten von Ashe und Balflear.

- Die Summons sind in vielen Fällen in harten und langen Kämpfen (ab Klasse S aus der Mob-Liste) nicht wirklich zu gebrauchen. Deren abschließende Spezialattacken (wie in FFVII, FFVIII) lassen sich nicht abrechen.

- Das Reiten auf den Chocobos wird auf knapp drei Minuten beschränkt.

- lange Ladezeiten, teilweise sehr lange Ladezeiten, wenn man neue Orte betritt oder es zu Zwischensequenzen kommt.

- kein 16:9 Modus: Ärgerlich, da die unterschiedlichen Landschaften sehr schön gestaltet sind.

- Gelegentlich Kameraprobleme, wenn man sich in engen Räumen befindet. Dafür das erste (Offline-)FF in einer 3-D Welt, sprich frei lenkbare Kamera.

- Gelegentliches Ruckeln, wenn zu viele (große) Monstern auf dem Bildschirm auftauchen.

- Die Spielbalance leitet darunter, wenn man relativ früh viel LP - License Point für das License Board - sammelt und die richtigen Skills frei schaltet. Insbesondere die Mist-Knacks, also Limit-Breaks, stören die Spielbalance - habe bspw. ab 1/3 des Games nie mehr ernsthafte Probleme mit den Bossen gehabt.

- Das so genannte Trade-Shop, wo man die besten Ausrüstungen kaufen kann, ist nicht gerade übersichtlich. Man kauft einen Artikel anhand einer vagen Beschreibung und hofft dann etwas Gutes erworben zu haben. Letztendlich muss man den Spielstand öfters neu laden oder sich FAQs zu rate ziehen.
44 Kommentare| 159 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. November 2014
Das Spiel versucht geziehlt Akzente zu setzen.

Pro:
-Gambit-System
-Endlich eine spielbare Viera!:)
-Charaktere können verschiedene Waffen ausrüsten, jedoch nicht effektiv nutzen. Nur ein kleines Waffenset bringt gute Resultate (z.B. Viera: Bogen=Starke Angriffe. Katana=Viele Folgeangriffe. Andere Chars können Letzteres nicht.
-Zonenübergreifendes, offenes Monster-Abschlachten (Innerhalb einer Zone können Kill-Chains für mehr Exp/Drops erreicht werden ohne in endlose Zufallskämpfe verwickelt zu werden).
-Große Städte.
-Viele Arten von Händlern.
-Mit Geschick sehr flüssig Spielbar.
-Umschalten zwichen Kampfmodi möglich.

Kontra:

-Verwirrende Story: Die Wichtigkeit der einzelnen Dine ergibt sich meistens nicht und man läuft, auch mit Ziel, planlos umher.
-Ballance: Starke Monster in schwächeren Gegenden=O.k. wenn sie nicht alle zusammen angreifen würden!>.<
-Ewiges Gefarme: Levelups sind schwer zu bekommen. Man findet erst sehr spät gute Plätze zum Leveln=Zeitaufwendig
-Ewiges Gefarme 2: Nützliche Items droppen erst nach einer gewissen Kombo-Kette (z.B. ab 50, 75, 100 usw.)=Zeitaufwendig und teilweise nicht umsetzbar.
-Verstreute Händler.
-Crafting-System: Zufällig gesammelte Items verkaufen=Zufälliges freischalten von guten/meist schlechten Waffen/Rüstungen.
-Ohne Hilfe/Guide/Tipps kaum spielbar=Raubt den meisten Spaß.
-Manchmal passieren Dinge viel zu schnell/undetailliert, meistens jedoch zu langwierig.

Zum Gameplay:

Man kann jeden Charakter spielen, jedoch nur einzeln. Im Kampf wird nur der Ausgewählte bedient, die Anderen machen ihr eigenes Ding. Dieses Ding kannst du vorher Einstellen und erweitern und genau das ist des Spieles Stärke und gleichzeitig Nachteil. Es ist eher ein Dragon Age als ein Final Fantasy denn man kann sämtliche Aktionen der Gruppenmitglieder festlegen.

Beispiele für Neulinge:

-Own Health > 50% = Cast Vita
-Surroundet by Enemy = Take Distance
-Any = Attack Group Leader target (Deine Auswahl)

usw.

Fazit:
Ein interessantes Final Fantasy, obgleich kein richtiges. Man geht sehr in die Tiefen der noch nicht so sehr ausgeführten Rassen und kann durch freie Begehbarkeit der Karte viel Spaß haben...Oder auch nicht.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. September 2011
Hey Leute!

habe ich mich den letzten Wochen nochmal an FF12 gewagt, um mal zu schauen ob sich meine meinung vor 6 jahren als Kind bestätigt. Es fällt sofort auf,dass die Grafik im Vergleich zu FF10(FF10-X nicht erwähnenswert) um einiges verbessert wurde. Das Charakterdesign sieht nicht mehr so klumpig aus, wenn nicht gerade Sequenzen in hochauflösender Grafik angesagt sind. Zur Story lässt sich sagen,dass es ziemlich lange dauert bis überhaupt eine deutliche Handlung sichtbar wird, sich die Charaktere entwickeln und Zusammenhänge verständlich werden. (5-6 Stunden)Wieder,im Vergleich zu FF Vorgängern, ist die Story diesmal nicht Emotional,Tiefsinnig und manchmal Melancholisch, jedoch in vielen Weisen komplex. Hauptaugenmerk hierbei sind für ein Spiel komplexe politische Zusammenhänge und die Legende von Götterwesen. Zum Gameplay: Sozusagen der Vorläufer von White Knight Chronicals. Man kann nur einen Charakter gleichzeitig kontrollieren, die anderen 2 werden mit Hilfe der neuartigen Gambits passiv gesteuert( Automatische Befehlseinstellung z.B.: Gegner des Gruppenführers---> Angriff) Zusätzlich gibt es Aktionsbalken,wie schon bei FFX-2, die sich jeh nach Zustand mal schneller oder langsamer füllen. Alle klassischen Final Fantasy Zaubersprüche sind auch hier in großer Fülle vorhanden (Blitzga, Flare). Die neuen ''Quickenings'' sind mächtige combofähige Ultimates mit wunderbar geschmückten Effekten. Am Anfang sehr stark,fast schon ''overpowered'',da man viele Bosse mit einer gelungenen Combo vernichten kann. Die klassischen Beschwörungen durften natürlich auch nicht fehlen,nur diesmal ziemlich nutzlos. Die beschworene Beschwörung ist nicht steuerbar, hat ein Zeitlimit und eine Ekstase, die unter bestimmten Bedingungen triggert. Anders als bei FF10,darf jeder beschwören und zusammen mit der Bestia kämpfen. Die Charakterbildung in FF12 ist etwas ungewohnt. Anders als bei allen FF-Teilen gibt es nun ein Lizenzbrett, wodurch man erst Lizenzen braucht um bestimmte Zauber, Rüstungen,Waffen verwenden zu dürfen. Wenige Lizenzen wirken sich auf die Charakterstärke im einzelnen aus wie z.B durch HP-Steigerungen/ Durchschlagskraft. Jegliche Zaubersprüche lassen sich in einem Shop kaufen. Ich würde jetzt noch gerne kurz die Pros/Cons aufzählen: Pros: Neuartiges Spielerlebnis für die PS2,einzigartiges Kampfsystem, viele Geheimnisse,viele Endgegner, angenehme Story, oft schöne Sidequests(durch Monsterjagt z.B), gelungene Grafik und eine sehr lange Spielzeit von ca 100 Stunden,viele seltene Monster,wundererbare Musik(zwar diesmal nicht von Nobue Uematsu, trotzdem sehr schön in Szene gesetzt). Cons: Gambits nehmen einem viel Arbeit ab, sinnloses Charakterdesign von z.B Penelo( kaum Dialoge, kaum Hintergründe zur Persönlichkeit, nichts Tiefsinniges), Superbosse dauern VIEL zu lange(bis zu 10 std und mehr, oft zu leichte Mainstorybosse durch Quickenings, Gil farmen ist manchmal langweilig und langwierig(trotzdem sehr wichtig,um nicht den Schwierigkeitsgrad ins unendliche zu schießen),zufällige Kisteninhalte(unter eine bestimmten Warscheinlichkeit)und wenn Ihr die ultimative Waffe erhalten wollt..MÜSST Ihr vor dem Spiel gründlich einen Guide lesen( es gilt dabei einige Kisten NICHT im Spielverlauft zu öffnen, um die ultimative Waffe später in einer Kiste wiederzufinden) keine Ahnung wer sich sowas blödes und undurchschaubares einfallen ließ >.<. Alles in einem ist es ein gelungenes Spiel und sicherlich immer noch spannender als einige PS3 Spiele heutzutage. Greift zu, betrachtet es NICHT als einen FF Nachfolger und Ihr werden sehr viele Stunden voller Rätsel, Spaß und Geheimnissen haben.
22 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Juni 2007
am 23. februar war es soweit: für europäische ps2-konsoleros erscheint "final fantasy XII", knapp fünf jahre nach "final fantasy X" und nur ein halbes jahr nach dem us-release.

:: story:

"final fantasy XII" spielt in der selben welt wie der ps1-kracher "vagrant story", die sich ivalice nennt. dort tobt ein heftiger krieg zwischen den grossmächten archadis, im osten und rozarria, im westen. mittendrin liegt ein kleines, unschuldiges königreich namens dalmasca, dessen geografische lage von hoher strategischer wichtigkeit für das imperium archadis ist. man verleibt es sich ein, nicht ohne den thron-aspiranten, lord rasler, im kampf zu töten. dessen potenzielle gemahlin, prinzessin ashelia b'nargan dalmasca, stirbt offiziell ebenso bei dieser aktion. in wahrheit aber verschwindet sie im untergrund, nicht ohne die hoffnung, das schicksal später doch noch wenden zu können und rache an den mördern ihres gemahls und tausender unschuldiger dalmascaner zu nehmen. zwei jahre vergehen und schliesslich beginnt für euch die epische schlacht als...

:: charaktere:

...vaan. vann ist ein milchgesichtiger waisenjunge aus der königlichen stadt rabanastre, dessen eltern und bruder reks ebenso bei dem krieg getötet wurden. er verdient sich sein geld durch klauen und hat den traum einmal ein grosser luftpirat zu werden. ausserdem schwört er rache für den verlust seines bruders. als in rabanstre eine riesige party zu ehren der neuen eroberer stattfindet, entschliesst er sich in den palast einzubrechen, um schätze zu klauen, soviel er tragen kann.

seine freundin heisst penelo, eine sängerin und tänzerin, die sich gut in martial-arts-kampftechnik auskennt. sie ist sowas wie vaans gewissen und passt auf, dass er nicht zuviel mist baut.

als vaan seine "mission" im palast erledigt hat, trifft er auf der flucht zwei interessante gestalten, die sich ihm anschliessen und die ihn bist zum bitteren ende begleiten werden: den edlen luftpiraten balthier und seine freundin, fran, eine vieira-kriegerin. fran ist die älteste eurer gruppe, da vieira länger leben als menschen und zudem ist sie die mit den ausgeprägtesten sinnen.

wie ihr so durch die kanalisation flüchtet hüpft euch buchstäblich irgendwann ashe in die arme, die eigentliche hauptfigur des spiels. eure wege kreuzen sich nur, aber später gehört sie ständig zu eurem team.

fehlt nur noch basch: basch ist der auron von ff12, der im verdacht steht, den könig ermordet zu haben. die beziehung zu ihm gestaltet sich deshalb anfangs am schwierigsten, besonders wegen ashe, aber natürlich handelt es sich nur um ein missverständnis, das bald aufgeklärt wird.

im laufe eurer geschichte begegnen euch noch ein paar andere charaktere, die sich kurzfristig eurer party anschliessen. ihr könnt diese dann nicht pushen, sie helfen euch aber beim kämpfen, wollen aber im falle eines todes natürlich auch wieder von euch reanimiert werden. der charakter, der von diesen am treuesten zu euch hält und der wohl am wichtigsten ist, ist larsa, der kleine bruder von lord vayne solidor, der "böseste der bösen" und der machthungrigste. larsa ist sowas wie der mittelsmann, der andere ziele verfolgt als sein gieriger bruder vayne und die vision einer friedlichen welt hat.

:: gameplay:

"final fantasy XII" ist insofern eine kleine revolution der serie, da bei diesem titel komplett auf zufallskämpfe verzichtet wurde. hier liegt eine der absoluten stärken des spiels, da man manchmal den eindruck hat, man zocke eine mischung aus "vagrant story", "diablo" und natürlich "final fantasy". die gegner erscheinen auf eurer karte als rote punkte, wobei euch manchmal auch "friedliche" begegnen, die erst aggressiv werden, wenn man sie angreift. durch diese neuerung wird die ganze riesige welt zu einer einzigen kampf-arena!

eure charaktere entwickeln sich anhand eines speziellen lizenz-bretts, das ähnlich dem sphärobrett aus "ffX" ist. für erfolgreiche kämpfe erhaltet ihr lizenzpunkte, die ihr auf dem lizenzbrett verheizen könnt. das problem: nur, weil ihr eine lizenz besitzt, heisst das nicht, dass ihr entsprechende waffen oder zauber automatisch bekommt! ihr erhaltet quasi nur die "erlaubnis", diese zauber und waffen zu nutzen, erhalten müsst ihr die aber von shops oder monstern/gegnern! das kann manchmal ziemlich ärgerlich werden. ausserdem finde ich, dass das sphärobrett vielleicht einen tick zu kompliziert, aber wesentlich besser gestaltet war. die spezialisierung eurer charaktere ist ebenso durch dieses lizenzbrett fast überflüssig, da jeder charakter das selbe besitzt und die felder sich bei jedem gleichen, bis auf die, die spezielle techniken bereithalten. gerade am anfang solltet ihr euch aber hüten, für jede person die selben felder freizuschalten, denn es wird euch oft das genick brechen, wenn ihr keine "spezialisten" habt.

eine weitere neuerung, diesmal in bezug auf euer kampfsystem, sind die gambits. gambits sind automatisierte folgen von handlungen, die für jeden eurer party zur verfügung stehen, damit ihr nicht die ganze zeit wie ein verrückter auf den controller hacken müsst. am anfang machen die keinen sinn, höchstens in bezug auf eure charaktere, die ihr nicht selber steuern wollt, aber später werdet ihr daran gefallen finden, v.a., weil das kämpfen viel schneller und komfortabler vonstatten geht. und glaubt mir: ihr müsst viel kämpfen, verdammt viel. jeder eurer charaktere hat insgesamt 12 gambit-slots zur verfügung. was ihr beachten solltet: setzt alle heilungszauber an den anfang eurer gambit-liste, danach erst die kampfhandlungen, aber das bekommt ihr auch selber im laufe des spiels raus. gambits waren bereits oft der grund zu massiven kritiken an "ff12". ich persönlich habe bis 40h spielzeit nicht auf sie geachtet, war aber später froh, dass es sie gibt. euch wirds wahrscheinlich ähnlich ergehen, also trainiert das und nutzt sie, wo ihr könnt! ob es euch gefällt oder nicht: sie sind ein wesentliches element des games und wurden aus bestimmten gründen eingeführt!

die mysth-teks: mysth-teks sind die limit-breaks früherer "final fantasy"-games. das heisst: es sind spezielle techniken eurer kämpfer, die ihr auf dem lizenzbrett freischalten müsst. jeder kann maximal drei erlernen. wenn ihr sie anwendet, sinken eure mp auf 0, behaltet das im auge. ihr könnt die mysth-teks auch aneinanderketten, was euch aber wahrscheinlich nicht in dem ausmass gelingen wird, wie ihr euch das denkt. in meinen augen waren sie ganz klar eine der überflüssigsten sachen im game: sie bringen nur wirklich was, wenn ihr 10 oder mehr verketten könnt, sie verbrauchen ALLE mp, also wundert euch nicht, wenn ihr deswegen alle im kampf verreckt. "ff12" spielt sich besser, wenn ihr zaubert und kämpft, vergesst einfach die mysth-teks.

esper: esper sind mächtige überwesen, die ihr beschwören könnt, ähnlich den bestia anderer ff-games. ihr müsst gegen jede esper kämpfen und gewinnen, um sie besitzen zu können. die haupthandlung führt euch zu insgesamt 5 esper. es gibt aber noch viele mehr, an den unmöglichsten orten. esper sind prinzipiell ziemlich cool, aber ihr habt während ihrer erscheinungszeit nur den charakter zur hand, der sie beschworen hat, alle anderen verschwinden in der zeit. sie verbrauchen nicht ganz soviel mana wie die mysth-teks; sterbt ihr, verschwindet die esper, stirbt die esper, kommen eure gefährten zurück.

optionales:

neben der haupthandlung gibt es das thema der mob-jobs. mobs sind gefährliche monster, die sich an den übelsten orten ivalices aufhalten und die bezwungen werden wollen. ihr bekommt immer geld und heisse waren von den auftraggebern, wenn ihr sie besteht. da ihr durch ganz ivalice reisen müsst, um sie zu finden, könnt ihr, wenn ihr ernsthaft alle niederstrecken wollt, zwischen 15-35 stunden zusätzlich einplanen! nehmt euch den spielberater oder das internet zur hilfe, wenn ihr euch grossen frust bei der suche ersparen wollt.

:: grafik:

okay, was soll man dazu sagen!? ich weiss nicht genau, wie square das immer wieder schafft, aber gerade im rollenspiel-bereich werdet ihr nichts besseres visuelles finden. die ps2 ist mittlerweile in die jahre gekommen, bei "ff12" aber zeigt sie nochmal, was wirklich drin steckt in dieser kleinen schwarzen kiste. alles ist 3d, es gibt relativ wenig fmv-zwischensequenzen, aber wenn sie kommen, werdet ihr euren mund nicht mehr zu bekommen. grafik-fehler sind nicht bemerkbar, alles wirkt bis in kleinste detail austariert, hier steckt viel zeit und liebe drin.

die kamera: ihr habt mit dem rechten analog-stick praktisch die volle kontrolle über die kamera. nutzt sie! sie ist euer bester freund.

:: sound:

die pal-version des spiels verfügt über eine englische sprachausgabe. da es sich um ein edel-rollenspiel handelt und auch adlige darin vorkommen, wurde die sprache der figuren dementsprechend angepasst (z.b. durch britische sprach-nuancen). besonders fran und ihr wahnsinniger akzent stechen heraus, aber auch balthier kann überzeugen. vaans gelaber nervt mich öfters, er ist eben noch ein kind, aber auch nicht perfekt getroffen.

von nobuo uematsu, dem godfather alter final-fantasy-musik und sounds, stammt nur noch der titel-track. alles andere steuert hitoshi sakimoto bei, der auffallend viele samples eingebaut hat. die allerdings verfügen über eine wahnsinnige bandbreite an elementen, passen zu 100% perfekt zur umgebung und tragen enorm zur gesamt-stimmung bei. besonders die samples zur ogir-yensa-sandsee und dem salika-wald haben mir besonders gut gefallen, aber der soundtrack ist wie bei vielen japanischen rollenspielen definitiv mehr als nur einen blick wert.

:: kritik:

zuerst das negative: laufen, laufen, laufen und kämpfen, kämpfen, kämpfen. das macht "final fantasy XII" zu einem hardcore-titel. es gibt insgesamt zu wenig speicherpunkte, was aber bisher bei jedem "ff" der fall war. unter 1,5 bis 2h pro session kommt ihr nicht weg. also plant viel zeit ein. vaan ist für mich der bisher schlechteste protagonist einer final-fantasy-serie. da ihr aber wirklich jeden eurer sechs gefährten zur hauptfigur machen könnt, die eure truppe anführt, ist das nicht ganz so schlimm. bei der story ging mir das ewige problem mit den dummen nethiziten irgendwann gegen den strich. es hätte nicht das zentrale thema sein sollen. was auch fehlt sind die ausflüge in andere dimensionen oder parallel-welten, darauf wurde gänzlich verzichtet. das legt zwar den hauptschwerpunkt auf ivalice, was genug sehenswertes parat hält, aber besonders gegen ende habe ich die krassen wendungen vermisst.

ich bin jetzt durch und muss sagen: schade, dass es schon vorbei ist. es ist wirklich ein kracher geworden und hat mich über allein fünf wochen kontinuierlich zwei stunden pro tag bei der stange gehalten. es besteht enormes suchtpotenzial. es sieht einfach alles so wunderschön und herrlich aus, man möchte sich beinahe ein ticket kaufen und selbst nach ivalice reisen. square zeigt, wie man heute qualitativ hochwertige ausnahme-märchen erzählt. es ist beinahe alles zu phantastisch, um es glauben zu können. und ich hatte anfangs wirklich meine zweifel. wenn ihr euch bisher noch keine ps2 gekauft habt, hier habt ihr den wahren grund, wieso ihr das machen solltet. wirklich jeder sollte dieses spiel spielen, egal ob rollenspiel-fan oder nicht, gerade der quasi-revolutionäre charakter macht es zu einem ausnahme-titel, nicht nur in der ps2-welt.

wertung:

grafik: 9 von 10

sound: 9 von 10

gameplay: 9 von 10
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. April 2007
Als Final Fantasy Fan seit Teil VII für die PSone, war FF12 ein Pflichtkauf für mich. So hatte ich es mir auch direkt am ersten Tag gekauft und von da an hat man mich nicht mehr von der Konsole losgekriegt. Am Wochenende oder wenn man sonst zuviel Zeit hat, kann es dann schonmal passieren, dass man 10 Stunden oder mehr, am Stück zockt.

Der erste Eindruck:

Es war etwas gewöhnungsbedürftig, als ich mich das erste mal in Rabanastre, der Heimatstadt des Spielhelden wiederfand. Diese etwas eckig anmutende Architektur kannte ich noch von irgendwoher und böse Erinnerungen wurden wach. Den gleichen Stil fand man nämlich damals beim Genrevertreter "Vagrant Story" noch für die PSone. Das lag nämlich daran, dass sich der selbe Leveldesigner für die Levelarchitektur von Final Fantasy 12 verantwortlich zeigt, wie damals für "Vagrant Story".

Befürchtungen, dieses "eckige Design" würde sich nun durchs ganze Spiel ziehen verflogen dann aber ziemlich schnell, als es zu den ersten Aussenmissionen ging. Ansonsten ist alles in gewohnter Final Fantasy Manier. Man kann mit den verschiedensten Leuten reden und so nützliche Hinweise über Goodies, Quests, versteckte Bereiche, o. Ä. herausfinden.

Story:

Die Story ist in jedem Final Fantasy Teil die Basis. Allein für diese braucht man bei FF12 gut 50 Stunden und mehr, ich denke unter 50 Stunden ist es zu schaffen, aber man spielt ein RPG ja nicht auf Zeit.

Der Hauptcharakter des Spiels ist Vaan, ein 17-jähriger Jungspund aus Rabanastre, der davon träumt ein Luftpirat zu sein und die ganze Welt von Ivalice zu bereisen. Zu Anfang ist man noch alleine mit Vaan unterwegs, aber schon bald wird er auf neue Gefährten treffen, so dass sich die Party immer mehr vervollständigt. Als ein Krieg zwischen dem Archadianischen Imperium und seinem alten Feind Rozzaria immer ausweichlicher scheint, machen sich die 6 Freunde auf und setzen alles daran, den Krieg zu verhindern.

Doch die Story ist nicht das Einzigste, was man spielen kann. Es gibt wieder mal Unmengen an Nebenaufgaben, sog. Sidequests, die erledigt werden wollen. Als da wären die Mob Hunts, das sind Monsterjagden, die von Bürgern aus ganz Ivalice in Auftrag gegeben und auf die eine Belohnung ausgesetzt wurde. Je weiter man mit diesen Mobs kommt, je mehr erfährt man auch über das Spiel, es ist ein Teil dieser Geschichte und eine kleine Story in sich. Neben den Mob Hunts, was wohl gut mehr als die Hälfte der Sidequests ausmachen dürfte, gibt es noch zahlreich andere Rätsel und Aufgaben. Einige davon sind wichtig, wenn man später an die wirklich starken Waffen und Ausrüstungen kommen will und davon gibt es einige.

Wenn man FF12 mit allen Nebenaufgaben, allen versteckten Bossen und allen Mob Hunts durchspielen will, kommt man locker auf über 120 Stunden und mehr.

Gameplay:

Das Gameplay ist, was die Steuerung und Einstellbarkeit anbelangt sehr ausgereift. In Städten und Bezirken ist man immer mit dem "maincharacter" Vaan unterwegs. Ausserhalb, also in den Kampf- und Erkundungsgebieten kann man immer 3 Charaktere für den Kampf auswählen und einen Gruppenführer, den man dann direkt steuert, während die anderen 2 folgen.

Die Aussenwelten gestalten sich diesmal erstmalig in echter Dynamik, da die Gegner nicht mehr, wie in früheren Teilen, per Zufall aus dem Nichts auftauchen und einen in einen neuen Kampfbildschirm "entführen", sondern sind direkt im Gebiet verteilt. Active-Dimension-Battle-System, nennt sich das Ganze. Man sieht so also überall seine Gegner und kann sie jederzeit mit Analyse durchleuchten, um zu sehen, welches Level sie haben und ob sich ein Angriff lohnt, oder ob man besser einen großen Bogen, um sie macht. Letzteres empfiehlt sich besonders, wenn der Gegner deutlich über dem eigenen Level ist. Falls man dann doch an so einen Gegner gerät und er einen anvisiert, gibt es immer noch die Möglichkeit zur Flucht per R2 Knopf und schon werden Waffen eingesteckt und man sich selbst die virtuelle Haut retten. Falls die 3 aktiven Gefährten trotzdem mal im Kampf gefallen sein sollten, bedeutet das noch nicht, dass jetzt der "Game Over" Bildschirm käme. Man kann immer noch die 3 inaktiven Charaktere ins Spiel holen und an der selben Stelle weitermachen. Erst, wenn auch die gefallen sind, heißt es "Game Over".

Man muss sich dabei im Kampfgeschehen keineswegs um alle 3 Charaktere selber kümmern. Wenn man Gambits eingestellt hat, agieren diese nämlich von alleine. Gambit, steht für die Funktionen oder Befehle, die der Charakter selbstständig ausführt, sobald man sie eingestellt hat. Im Laufe des Spiels erlernt man mehr und mehr dieser Gambits und kann sich so seine perfekten Kombinationen austüfteln. Besonders bei den schweren Gegnern und den Endbossen ist das sehr hilfreich, wenn nicht sogar unerlässlich.

Des weiteren gibt es das Lizenzbrett, dass einem ermöglicht Lizenzen für neue Waffen, Rüstungen, Abilyties, Magie, Techniken etc. zu erwerben.

Lizenzpunkte, also LP, gibt es nach jedem Kampf mit einem Monster, bei den meisten 1LP pro Gegner, bei den Bossen entsprechend mehr. Hat man dann genug LP für, zum Beispiel, einen Zauber gesammelt, kann man diesen freischalten. Man muss sich diesen allerdings noch kaufen, in einer der Magie shops in ganz Ivalice, um ihn auch benutzen zu können. Genauso ist es auch mit den Waffen, den Rüstungen und den Techniken. Um die benutzen zu können, heißt es Lizensieren und im shop kaufen.

Grafik/ Sound:

Die Grafik ist so ziemlich das Beste, was es auf der guten alten Playstation 2 zu sehen gibt. Die Framerate bleibt Konstant und Grafikfehler sucht man auch vergebens. Qualität, wie man es von Square Enix eigentlich auch gewohnt ist. Wenn man erst mal aus Rabanastre raus ist, merkt man wie abwechslungsreich und detailreich die grafische Umgebung ist. Die Architektur der Städte allein, ist sehr schön anzusehen und man hat wirllich das Gefühl, sich in einer riesigen, belebten Stadt zu befinden.

Soundtechnisch gibt es auch nichts zu bemängeln. Dolby Pro Logic II und THX und eine musikalische Untermalung der Kämpfe, die Laune macht.

Mein Fazit:

Ich habe jetzt eine Spielzeit von 110 Stunden, storytechnisch bin ich im letzten Level. Von da aus kann ich aber immernoch alle Nebenaufgaben erledigen, und wer Final Fantasy kennt, der weiß, dass man die wirklich guten Waffen, Magien, Rüstungen etc. erst in den Sidequests finden wird und diese zum Teil gut versteckt sind. Es ist daer durchaus keine schlechte Idee, sich ein Lösungsbuch zu kaufen. Es gibt zwar wenige Dinge, die man wirklich verpassen kann im Spiel und später nicht mehr nachholen kann, Stichwort: "Doxa-Lanze". Jedoch ist so ein LB in jedem Fall hilfreich. Abschließend noch ein kleiner Tipp von mir: Verkauft nicht das Item "Schlangenei", sonst kommt ihr später nicht mehr in einen versteckten Bereich und verpasst eine optionale "Esper".

Ansonsten kann ich euch das Spiel nur wärmstens empfehlen.

MfG
0Kommentar| 34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Oktober 2014
Ich finde diesen Teil der Final Fantasy Saga sehr schön gemacht.
Grafik super, Geschichte toll... was soll man noch mehr sagen???

Am besten das Lösungsbuch direkt mitbestellen - es hilft ungemein!!!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Februar 2014
Natürlich, zu aller erst sei gesagt, dass der zwölfte Teil der Final Fantasy Serie geschmackssache ist. Das aktive Kampfsystem, aber auch die Handlungen sind sehr eigen. Nur treffen die genau meinen Geschmack, dieses Spiel hat meine Jugend geprägt, sodass ich mich selbst heute wie ein kleines Kind freue und es kaum erwarten kann, dass es bei mir eintrifft.!

Freue mich auf die bunten Welten, die schöne Geschichte des Luftpiraten Vaan und die etlichen Nebenmissionen, die einen so ziemlich durchgehenden Spielspaß ermöglichen. Meiner Meinung nach einer der Besten (wenn nicht sogar der Beste) Final Fantasy Teil.

Werde meine Bewertung nach Eingang der Ware und nach dem langen Wochenende evtl. überarbeiten, um euch umfassende Infos zu geben. Ansonsten:

FINAL FANTASY XII 4 ever!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Juli 2015
Es ist ja nicht unbedingt risikofrei gebrauchte Computerspiele zu kaufen, aber es kann sich auch Lohnen.
In diesen Fällen macht man dann ein Schnäppchen, was hier absolut zutraf.
Auf jeden Fall gern wieder.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Oktober 2006
Habe das Spiel nun durch und muss mal meine kritsche Meinung dazu abgeben:

Nach einem wundervollen Intro mit passendem Prelude (die typische FF Melodie) startete ich ein neues Spiel. Die darauf folgende Sequenz (die ca. 15min dauerte) erzählte Grundsätzliches zur Story von FFXII, was ich hier aber nicht erwähnen möchte.

Danach wird man langsam ins Spiel eingeführt: Wie man kämpft, Charaktere austattet und stärkt, das Gambit-System, usw...

Das Kampfsystem ist für mich eine Art "Real Time - ATB". Also das altbekannte ATB bloß in Echtzeit, das heißt: Man betritt einen Ort auf dem sich Gegner/Monster befinden und jedes kann man sofort angreifen bzw. meiden. Wenn man sich einen Gegner ausgesucht hat, drückt man die X-Taste und wählt einen Angriff oder Zauberspruch. Ein blauer Bogen wird auf den Gegner gerichtet, somit ist er also anvisiert. Daselbe umgekehrt: Die Gegner greifen sofort an wenn man in ihre Nähe kommt, dies erkennt man an einem roten Bogen. Von einem besiegten Gegner bekommt man sofort die EXP/LP und Items.

Mitten im Kampf kann man zwischen den Charakteren (die CPU gesteuert sind) wechseln um Befehle zu ändern, da diese schon einen Standartbefehl haben den man mit Hilfe vom GAMBIT-System erstellt hat. Im Gambit-System werden den restlichen Charakteren Befehle zugeteilt, die sie standartmäßig ohne das Eingreifen vom Spieler, ausführen. Z.b. immer angreifen, heilen, oder Magie einsetzen. Es gibt auch mehrere Kombinationen bzw. Gambi-Slots die man addieren kann für weitere Befehle wie Auto-Potion wenn weniger als 50% HP, oder automatische eine Phönixfeder auf verunglückte Partymitglieder werfen.

--> Score: 8/10

--> Final Fantasy Faktor:

- Neues Kampfsystem mit alten Wurzeln : 4/10 Punkten

- Das Gambit-System hat Ähnlichkeit mit den "Auto Abilities": 6/10

Charakterentwicklungssystem:

Die "Lizenz-Tafel" erinnert an das Sphärobrett. Doch hier werden nicht die Charakterattribute verändert (STR, DEF,...) sondern Lizenzen für jeden Charakter addiert. Nur durch Lizenzen kann ein Charakter z.b. eine neue Waffe oder Rüstung tragen bzw. einen neuen Zauberspruch erlernen. Hat man sich also eine Waffe im Shop gekauft, kann man diese erst tragen wenn man die Lizenz dafür freigeschaltet hat. Lizenzpunkte bekommt man nach jedem besiegten Gegner.

--> Score: 6/10

--> Final Fantasy Faktor:

- Etwas ganz neues was man sich eigentlich hätte sparen können: 3/10 Punkten

Grafik:

Hier wurde eigentlich alles aus der PS2 rausgeholt, die Charaktere und Umgebung sind sehr detailliert. Die Filmsequenzen sehen ebenfalls gut aus.

An sich sieht alles sehr "erwachsen" aus. Also kein "Knuddel-Look" oder "mittelalterlicher Märchenstyle" wie in FFIX.

Erinnert aber stark an Final Fantasy Tactics (Advance): Mit Bangaas, Mogrys und anderen Bekannten. Da alle 3 Spiele ja auch in der gleichen Welt spielen.

Was mir sehr gefällt: Die Städte sehen SEHR lebendig aus da überall Leute rumlaufen und man so gut wie jeden ansprechen kann.

--> Score: 10/10

--> Final Fantasy Faktor:

- Eine fabelhafte FF-Welt für sich die aber trotzdem alte Elemente hat: 9/10 Punkten

Sound/Musik:

Die Musik ist die beste die ich bis jetzt in einem FF-Spiel gehört habe. Viele neue zauberhafte Klänge die sehr an FFT erinnern und alte bekannte wie "Prelude" und die Sieges-Fanfare.

Besonders die Musik wenn man im Welt-Modus ist finde ich fabelhaft.

Die Synchronisation ist ebenfalls sehr gelungen. Passt perfekt und jeder Charakter hat eine passende Stimme die zusätzlichen Charme verleiht.

--> Score: 10/10

--> Final Fantasy Faktor:

- Eigentlich sehr FF-Like wobei die Sieges Fanfare mehr als zu kurz kommt: 8/10 Punkten

Story:

Diese gefällt mir persönlich gar nicht da ich die alten FF typischen Storys sehr vermisse.

Z.B. die Mysterien um die Charaktere/Bösewichte die im Laufe des Spiel immer interessanter wurden.

In FFXII dagegen geht es um Politik und Krieg, um Eroberungen von Ländern/Gebieten und um Richter. Diese waren in FFT bekannt für die Gesetze in Kämpfen doch hier nehmen sie eine andere Rolle ein.

Alles in Allem dennoch nicht gerade uninteressant.

--> Score: 7/10

--> Final Fantasy Faktor:

- Hier kommt das "Final Fantasy Gefühl" eigentlich gar nicht auf und fesselnd ist die Story auch nicht gerade: 3/10 Punkten

Sonstiges:

Ziemlich mager sind die Side Quests. Bis jetzt hatte jedes FF ein besonderes Minispiel bzw. Sidequest wie: Triple Triad oder Blitzball. Nach solchen Sachen sucht man in FFXII vergeblich. Es gibt wohl "Clan Hunting" bei dem man sich eine Aufgabe holt und bestimmte Monster jagt um anschließend eine Belohnung zu bekommen und im Clan weiter aufzusteigen. Aber dies ist ziemlich langweilig da man nach normalen Kämpfen keine Lust hat für ein "Minispiel" weitere Kämpfe zu bestreiten.

--> Score: 6/10

--> Final Fantasy Faktor:

- Nicht viel nebensächliches und spaßiges wie man es sonst gewohnt war: 2/10

Fazit: Wenn man davon absieht das dies ein FF ist, ist das Spiel wirklich gut. FF-Veteranen werden aber etwas entäuscht sein da dieses Spiel nicht deren Erwartungen erfüllt

Insgesammt: 7,8 von 10

Final Fantasy Faktor: 5 von 10
55 Kommentare| 58 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 2 beantworteten Fragen anzeigen

Haben sich auch diese Artikel angesehen

48,72 €
14,99 €
25,77 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken

Gesponserte Links

  (Was ist das?)