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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
33
4,5 von 5 Sternen
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. August 2004
...lautet der Originaltitel und genau das ist dieses Film-Meisterwerk. Frank Capra hat ein modernes Märchen geschaffen, in dem Bette Davis als die Gin-liebende Bettlerin Apfel-Annie in eine arge Bredouille gerät, als ihre Tocher, die sie als Kleinkind in ein spanisches Kloster verfrachtet hat und die ihre Mutter für eine Dame der New Yorker Gesellschaft hält, den Besuch mitsamt adeligem Verlobten nebst Vater desselben ankündigt. Nun hilft nur eins: die geballte Hilfe der ganzen Gangster-Meschpoke, um die Katastrophe abzuwenden.
Für den Film gab's reichlich Oscars und das zu recht. Ein perfekter Hollywood-Schinken,tolle Schauspieler (u.a. Peter Falk als schmieriger Kleingangster und rechte Hand des "Lords"), tolle Ausstattung, teilweise witzig, teilweise zum Heulen schön. Lust auf einen "klassichen" Kinoabend abseits von "Ben Hur" oder "Spartakus"? Dann ist dies der richtige Film.
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am 2. April 2010
Wenn man ein wirklicher Filmfan ist dann ist ein Film nicht daran zu messen wieviel er gekostet hat oder welche bahnbrechenden Effekte dort zu bestaunen sind und den Schauspieler eher als nebensächlich erscheinen lassen, sondern daran wie gut die Charaktere gezeichnet, eine atmosphärische Dichte entsteht, eine Story einen in seinen Bann zieht. Wenn man auf die letzteren Dinge wert legt und gut unterhalten werden möchte dann ist man bei diesem Film genau richtig, Bette Davis als Trinkerin zu sehen, in zerfetzter Kleidung, gelingt es gekonnt sich in der welt der Reichen zu behaupten. Man freut sich über die überraschende Wandlung von der Appleannie zu einer Dame der Gesellschaft. Und lacht überall die Verstrickungen in denen sie sich befindet.
In diesem Film bekommt man Humor, Mitleid und Romantik geboten. Und nicht zu vergessen sind die anderen guten Darsteller wie auch Peter Falk als tollpatschigen Gehilfen vom Lord.
Also einfach ansehen und wohlfühlen. :-)
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am 19. November 2015
Hallo Filmfreunde!

Heute ein Klassiker!

Plot:
Die Bettlerin Apfel-Annie (Bette Davis) hat eine Tochter im Ausland, die nicht weiß, dass ihre Mutter arm ist. Eines Tages bekommt Annie einen Brief in der die Tochter sie mit ihrem spanischen Verlobten vom Königshaus besuchen will. Annie ist verzweifelt, gut dass sie den Gangster Dave den Lord kennt, der auf ihre glückbringenden Äpfel schwört und aus der Bettlerin Apfel-Annie, Mrs. E. Worthington Manville macht....

Eigentlich im Großen und Ganzen ein herrlich, leichter Streifen mit schönen Dialogen und wie man es von Capra gewohnt ist perfekt in Szene gesetzte Charaktere.

Fazit:
Eine leichte Komödie in Anbetracht der Zeit.

Critic(al)Film(Hits) Punkteverteilung:
Genre (Drama-Komödie):7.5/10 Punkten
Gesamt:7/10 Punkten

Dies war einer meiner Critic(al) (Hit)s an diesen Film.

MFG der Richter-Fan: Critic(al)Film(Hits)
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am 3. Juni 2009
Dieser klassische Hollywoodfilm ist ein ganz aussergewöhnlicher Film, den man unbedingt gesehen haben muss. So weit ich weiß wurde dieser farbenprächtiger Steifen nicht neu verfilmt. Die Starbesetzung mit Glenn Ford, Bette Davis usw. haben auch einzigartiges geleistes, welches nicht so einfach ist nachzuspielen.
Obwohl dieser Film auf der Strasse spielt, da es in der Handlung um Obdachlose handelt, die Kleidung dem entsprechend bescheiden ist, sind die Farben, Kulisse und das ganze Ambiente so toll gemacht, dass die Leute zu beneiden sind.
Die Tochter einer Obdachlosen auch Appleanni genannt (von Bette Davis gespielt) lebt in Spanien, weiß nichts von der Armut ihrer Mutter, hat sich mit einem Grafen verlobt und möchte diesen ihrer Mutter vorstellen und kündigt ihre Ankunft in New York an.
Selbstverständlich bricht unter den ganzen Obdachlosen die Panik aus und stellen so einiges an, damit Appleanni vor ihrer Tochter und dem Grafen gut da steht an. Sie besorgen eine Wohnung im Nobelviertel, dem entsprechend Kleidung, arrangieren einen Ball usw.
Glenn Ford ist von dem ganzen Unternehmen nicht begeistert, steuert aber am meisten dazu bei.
Ich könnte so vieles mehr darüber berichten, da ich diesen Film schon sehr oft gesehen habe. Aber ich werde nun nur noch sagen - Kauft euch den Film selbst und schaut in an. Ihr werdert begeistert sein. Versprochen.
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TOP 500 REZENSENTam 3. Januar 2016
Dafür werde ich jetzt bestimmt wieder heftige Kritik und nicht-Hilfreich-Klicks einfahren müssen... Denn alle bisherigen Rezensionen loben den Film über den grünen Klee ;o).

Manchen Filmen verzeihe ich gerne irgendwelche Regiefehler oder Ungereimtheiten, da sie einfach schön sind, magisch, zu fesseln wissen. Hier jedoch leider nicht.

Die Story ist ganz nett und könnte sicherlich gut neu verfilmt werden. Auch (der spätere Columbo) Peter Falk spielt seine Rolle (als zynische rechte Gaunerhand) echt gut. An der Version, hat für mich, jedoch der Zahn der Zeit genagt. Es gibt mir zu viele Ungereimtheiten, Unlogischkeiten, die auch leider durch nichts überspielt werden. Dazu hektisches Rumgerenne, Rumgeschreie und alles wirkt irgendwie holprig und das, obwohl der Film, gefühlt, ewig geht - er hat also auch noch Längen - 131 Minuten!
Bei den Doris Day oder Marilyn Monroe Filmen (vor allem Manche mögens heiß) ist das ähnlich (nur haben die alle keine Überlänge) aber bei denen ist das leicht stelzige irgendwie nett und lustig.

Eine verarmte Apfelverkäuferin, dem Gin nicht abgeneigt - und das Flaschenweise, kann plötzlich Tagelang darauf verzichten?
Sie hat Ihr kleines Mädchen nach Spanien abgeschoben. Die kommt nun um Ihren Bräutigam (mit dessen Vater) vorzustellen. Die Tochter ist in dem Glauben Ihre Mutter sei eine reiche Witwe. Die Mutter nimmt aber nicht an der Hochzeit in Spanien teil!
Alles dreht sich im Grunde nur um die wenigen Besuchstage und die hektischen Aktionen, die Mutter als reiche Witwe mit besten Beziehungen zur High-Society dastehen zu lassen. Danach geht alles wieder auf Null zurück und sie wird ihre Tochter nie wieder sehen...

Nee. Es gibt so viele alte Kleinode wie Mister Deeds geht in die Stadt (aber bloß nicht die Neuverfilmung) und Gene Kelly in Der Pirat oder Ein Amerikaner in Paris,... - aber der hier zählt für mich nicht dazu...
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am 22. September 2011
Ist es moralisch vertretbar, seine Tochter über die eigenen Lebensverhältnisse zu belügen, um ihr ein unbeschwerteres Leben zu ermöglichen? Bleeeeep! Falsche Frage! "Die unteren Zehntausend" ist keine Philosphiestunde, sondern ein Märchen der schönsten Sorte, wie sie in Hollywood vor allem von Frank Capra erzählt wurden.

Der Film (O: "Pocketful of Miracles") ist Capras 1961er-Remake seines eigenen 1933er-Films "Lady für einen Tag" (O: "Lady for a Day") und erzählt die Geschichte der Broadway-Bettlerkönigin Apple Annie (Bette Davis), deren Tochter nichts von ihrem Elend weiß, weil sie von Kindheit an im Ausland lebt. Das Leben dort finanziert ihr ihre Mutter mit ihren eigenen Einnahmen aus Apfelverkäufen und den Beiträgen ihrer Bettlerkollegen. Als die Tochter nun beschließt, einen Adeligen zu heiraten und ihn sowie seinen Vater vorher ihrer Mutter vorzustellen, ist natürlich Feuer am Dach. Die dürfen auf keinen Fall rausfinden, dass Annie in Wahrheit keine Dame der feinen Gesellschaft, sondern eine arme Apfelverkäuferin ist.
Zu Hilfe kommt ihr der liebenswerte lokale Gangsterkönig Dave the Dude (Glenn Ford), der auf ihre Äpfel als Glücksbringer schwört.

Der Film wirft, wie zu erwarten, ein sehr, sehr verklärtes Bild aufs Bettler- und Gangsterleben, aber vermutlich wird niemand von einem Capra-Film eine tiefschwarze Milieustudie erwarten. Zu erwarten ist - wie bei Capra meistens - eher eine bisweilen etwas traurige, meistens rührende, oft witzige Geschichte über "kleine" Leute, die mit ein wenig Hilfe Unerwartetes zustande bringen, an deren Ende auch hartgesottenen Stallonefans vor Rührung und Freude ein feuchtes Glitzern in den Augenwinkeln stehen dürfte.
Überraschung! Genau so eine Geschichte ist das hier. Der Film, übrigens Capras letzter, ist tatsächlich über die Maßen unterhaltsam und einfach schön anzusehen. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet die oscar-nominierte Performance von Peter Falk, der einen grantigen, ständig genervten Gangster spielt, dem die ganze Geschichte unheimlich Magenschmerzen bereitet, weil sie seinen Chef Unmengen Zeit kostet, die er eigentlich in Verhandlungen mit einem anderen wichtigen Gangsterboss verbringen sollte. (Wer den Film auf englisch ansieht: Sein sarkastischer Ausspruch "Does it still kinda get you right here?" gegen Ende des Films kommt einfach traumhaft rüber; ich hab Tränen gelacht.)

Zur DVD gibt's nicht viel zu sagen, Zusatzausstattung ist keine vorhanden. Vielleicht zu den Sprachen: Die DVD enthält neben der deutschen (und einigen anderen) auch die englische Sprachspur, Untertitel sind in englisch und diversen anderen Sprachen, aber nicht in deutsch vorhanden. Die Bildqualität ist m.E. in Ordnung.

Weil mich der Film so gut unterhalten hat, bekommt die DVD trotz mangelhafter Ausstattung die Höchstnote. Ich glaube übrigens, dass die DVD genau die selbe ist wie Pocketful Of Miracles [UK Import], weil sie die selben Sprach- und Untertitelspuren enthält. Falls der Preis hier also zu hoch ist, kann man eventuell eine Bestellung über amazon.uk in Erwähnung ziehen, das Produkt dürfte das gleiche sein, nur die Hülle ein wenig anders.
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am 17. September 2011
Ein Klassiker endlich auf DVD. Ich habe mich sehr auf diesen von mir sehr geschätzten Film gefreut und meine Erinnerungen wurden nicht betrogen. Auch heute noch begeistert mich diese Geschichte einer armen Frau und einer Gruppe Gangster mit Herz. Und wie immer ist meine Meinung: Einem Klassiker auf DVD darf man das Alter ansehen und muss nicht mit allem Neuen Schnickschnack aufwarten!
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am 16. Dezember 2014
Aus einer Zeit als noch die Story zählte und nicht nur das Aktion geladene Kino. Schon im Vorspann ist man von dem Film gefangen... Spannung und Spaß bis zum Schluss... Etwas für die gemütliche Zeit... Kann man mehr als einmal schauen...
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Ein wunderbarer Film. Herrlich komödiantisch, dann wieder tief traurig. Bette Davis in der Rolle ihres Lebens und einer schauspielerischen Meisterleistung. Wenn es ginge ich würde 7 Sterne vergeben. Ganz grosses Gefühls-Kino!
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am 10. April 2013
Ein wundervoll lustiger Film. Ich habe mich wahnsinnig amüsiert. Die Geschichte ist einfach wundervoll und mit den Schauspielern fantastisch besetzt.

Er ist übrigens für eine Komödie aus dieser Zeit überraschend lang, was mich allerdings nicht gestört hat, ich war von der ersten bis zur letzten Minute hingerissen.
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