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Kundenrezensionen

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am 11. November 2004
Diesen Film sah ich in einem kleinen Programmkino in München. Ich könnte im nachhinein kaum mehr sagen, warum ich mir an diesem Tag gerade diesen Film ausgesucht hatte. Ich lese kaum Kritiken über Filme abseits vom Mainstream, sondern sehe sie mir hauptsächlich aufs Geratewohl an. Schottisch mit dt. Untertiteln. Und die waren auch nötig! Ich hätte wohl die erste halbe Stunde kaum ein Wort verstanden, auch wenn man danach ein wenig in die Sprache findet.
Der Film besticht ähnlich wie Dancer in the dark mit Björk durch die Tatsache, dass man hier grandiose - wirklich außergewöhnliche - Menschen / hier hauptsächlich Kinder gefunden hat, die eine absolut phantastische Schauspielleistung erbringen. Der Film gewinnt durch seinen Realismus fernab von jeglichem Hollywood-Einheitsbrei. Das Leben der Jugendlichen, die ihre Unschuld bereits verloren haben, wird zum persönlichen Drama, und es gibt keinen Ausweg aus ihrer Welt. Kein Ausweg aus ihrem Schicksal.
Ich kann diesen Film nur sehr empfehlen, ein ruhiger, aber harter Film, ein kleines Meisterwerk, das zu wenig Leute gesehen haben...
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am 15. April 2007
Schottland heute. Das Leben heute. Speziell das Leben von Liam (Martin Compston). Er ist gerade 15, hat Schulprobleme und lebt von kleinen Deals. Dabei ist er so erfolgreich, dass er in die Fänge des Glagower Paten gerät. Seine Freundschaft zu seinen Kumpanen Pinball (William Ruane) wird dadurch auf die Probe gestellt.

Seine Beziehungen zu Freunden und Familie sind sehr kompliziert: Inhaftierte Mutter. Bald kommt sie frei. Der Junge will ihr ein neues Heim besorgen - mit Drogendeals. Gleichzeitig soll nicht erneut zu ihrem Ex ziehen. Doch die Mutter ist schwach.

Seinen Freund scheint er auch zu verlieren. Denn der ist stark. Stärker als Liam. Denn Liam treibt es in die größeren Dealerringe. Und seine Schwester? Die stößt er vor den Kopf, obwohl, die sich um ihn sorgt. Stets seine Verwundungen auf dem Schlachtfeld der Straße behandelt.

Aber das größte Problem hat er mit sich selbst. Eigentlich typisch für sein Alter. Denn er sucht einerseits Anerkennung und Bestätigung: von der Mutter, vom Kumpanen, von der Drogenclique. Der Zuschauer wird mit in das Geschehen gezogen und weiß nicht so recht, ob er sich auf die Seite des Protagonisten stellen sollte oder nicht.

Nicht umsonst hat das Werk von Regisseur Ken Loach verschiedene Auszeichnungen bekommen. Bester Film (British Independent Film Award 2002), Bestes Drehbuch (Internationale Filmpreise Cannes 2002), Preis der Filmkritik (Europäischer Filmpreis) sowie Bester Newcomer (British Independent Film Award 2002).

Der Film ist eindeutig kein Action - oder Schockermovie, sondern authentisch realistisch. Das ist seine große Stärke. Zuschauer, denen Trainspotting" zu schnell war, die werden diesen Film mögen. Junge Menschen, die sich noch auf der Suche befinden, werden diesen Film verstehen.

Das Ende des Streifens ist so offen wie das Leben. Er hat die Entscheidung. So wie jeder von uns.

---

Die DVD bietet sowohl Deutsch als auch Englisch. Dazu diverse Kino-Trailer, Beiträge über die Filmproduktion sowie eine Epix-Trailer Show.
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am 2. November 2007
Liams Mutter sitzt im Gefängnis, sein Großvater und der Freund seiner Mutter sind beide Kleindealer. Liam, der bei seiner Schwester und ihrem kleinen Sohn wohnt, will nicht, dass seine Mutter zu ihrem brutalen Freund zurück geht, wenn sie aus dem Gefängnis kommt. Er liebt seine Mutter und braucht Geld, denn er möchte ihr einen Wohnwagen direkt am Meer kaufen. Deshalb stiehlt er dem Freund der Mutter Drogen, um selbst zu dealen. Liams Freund Pinball macht zunächst mit. Als der Chef eines großen Drogenclans auf Liam aufmerksam wird, heuert er ihn an. Liam geht darauf ein, doch sein Freund Pinball steigt aus und die Freundschaft der beiden endet im Streit. Liam verdient so viel Geld, dass er seiner Mutter bei ihrer Entlassung eine schön eingerichtete Wohnung besorgen kann. Doch als sie nach der Einweihungsfete am nächsten Morgen verschwunden und wieder zu ihrem gewalttätigen Freund zurückgegangen ist, dreht Liam komplett durch. Das Ende bleibt zwar offen, ist aber eher hoffnungslos. Noch einmal spricht Liam mit seiner Schwester, die ihn liebt, am Handy. Es ist der Tag seines sechzehnten Geburtstags. Sie hatte ihn schon vorher gewarnt, dass ihre Mutter ihr früheres Leben wieder aufnehmen und zu ihrem brutalen Freund zurück kehren würde. Liam wird von der Polizei gesucht. Im Schlussbild sieht man ihn, wie er verzweifelt und allein am Strand entlang Richtung Meer läuft. Was wird er tun?
Der Film macht einen sehr betroffen und der Titel sweet" sixteen ist natürlich ironisch gemeint, denn alles in Liams Leben war bisher deprimierend und man ahnt, dass er es nicht schaffen und irgendwann auf der Strecke bleiben wird. Vielleicht wird er nicht mal seinen sechzehnten Geburtstag überleben?
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am 15. April 2007
Schottland heute. Das Leben heute. Speziell das Leben von Liam (Martin Compston). Er ist gerade 15, hat Schulprobleme und lebt von kleinen Deals. Dabei ist er so erfolgreich, dass er in die Fänge des Glagower Paten gerät. Seine Freundschaft zu seinen Kumpanen Pinball (William Ruane) wird dadurch auf die Probe gestellt.

Seine Beziehungen zu Freunden und Familie sind sehr kompliziert: Inhaftierte Mutter. Bald kommt sie frei. Der Junge will ihr ein neues Heim besorgen - mit Drogendeals. Gleichzeitig soll nicht erneut zu ihrem Ex ziehen. Doch die Mutter ist schwach.

Seinen Freund scheint er auch zu verlieren. Denn der ist stark. Stärker als Liam. Denn Liam treibt es in die größeren Dealerringe. Und seine Schwester? Die stößt er vor den Kopf, obwohl, die sich um ihn sorgt. Stets seine Verwundungen auf dem Schlachtfeld der Straße behandelt.

Aber das größte Problem hat er mit sich selbst. Eigentlich typisch für sein Alter. Denn er sucht einerseits Anerkennung und Bestätigung: von der Mutter, vom Kumpanen, von der Drogenclique. Der Zuschauer wird mit in das Geschehen gezogen und weiß nicht so recht, ob er sich auf die Seite des Protagonisten stellen sollte oder nicht.

Nicht umsonst hat das Werk von Regisseur Ken Loach verschiedene Auszeichnungen bekommen. Bester Film (British Independent Film Award 2002), Bestes Drehbuch (Internationale Filmpreise Cannes 2002), Preis der Filmkritik (Europäischer Filmpreis) sowie Bester Newcomer (British Independent Film Award 2002).

Der Film ist eindeutig kein Action - oder Schockermovie, sondern authentisch realistisch. Das ist seine große Stärke. Zuschauer, denen Trainspotting" zu schnell war, die werden diesen Film mögen. Junge Menschen, die sich noch auf der Suche befinden, werden diesen Film verstehen.

Das Ende des Streifens ist so offen wie das Leben. Er hat die Entscheidung. So wie jeder von uns.

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Die DVD bietet sowohl Deutsch als auch Englisch. Dazu diverse Kino-Trailer, Beiträge über die Filmproduktion sowie eine Epix-Trailer Show.
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am 29. Oktober 2016
Liam ist für seine 15-plus schon ein ganz schönes Früchtchen. Hat aber ganz typisch im Sinne des Regisseurs einen guten Kern. Ken Loach ist wieder ein ganz großartiger Film gelungen. Hier versucht Liam (Martin Compston) mit kleinen kriminellen Aktivitäten nicht nur zu überleben, sondern seine kaputte Mutter Jean (Michelle Coulter), die im Knast sitzt, in ein anständiges Leben zu führen. Seine Schwester Chantelle (Annmarie Foulton) hat einen kleinen Sohn Cal und wurstelt sich so an der Seite des großen Bruders durchs Leben. Die überaus überzeugenden Dialoge hat wieder Kens Drehbuchautor Paul Laverty geliefert und uns für das Milieu zwingende Situationen vorgeführt. Liam ist viel cleverer als sein Freund Pinball (William Ruane). Der ist einfach dumm wie Brot und hält sich mit Autodiebstahl über Wasser. Reitet sich so sehenden Auges in den eigenen Schlamassel. Liam wagt sich ans große Geschäft mit der örtlichen Mafia ran. Der Versuch für Mutter Jean einen Wohnwagen zu kaufen scheitert und selbst eine vornehme Wohnung verlässt die drogenabhängige Frau. Es scheint ein Teufelskreis zu sein. Liam bezieht Prügel von allen Seiten und benutzt schließlich das Messer, dass ihm der große Gangster mal geschenkt hatte, als er bei einem fiktiven Mord seine Zuverlässigkeit beweisen musste.
Man kann nachvollziehen in welchen Denkbahnen sich die Gedankenwelt der Kids bewegt. Immer mit dem Kopf durch die Wand und hinter jedem Argument wartet eine Faust. Und Liam zeigt auch Kante gegenüber dem Stiefvater, dem Großvater und dem besten Freund. Sein Umfeld zieht ihn immer wieder runter und rein ins Verbrechen. Selbst Chantelle nimmt er in den Würgegriff, weil er sich nicht anders zu helfen weiß. Am Ende läuft er am Strand entlang, bekommt einen Anruf von Chantelle. Glückwunsch: er ist sechzehn! Die Polizei sucht den jetzt Strafmündigen. Die folgenden Details können wir uns denken. Erschütternd ehrlich.
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am 11. September 2011
Zuerst einmal möchte ich darauf hinweisen, dass Sweet Sixteen kein schöner Film, kein einfacher Film ist, aber ein berührender und tiefgründiger Film. Die Kameraführung, die Schauspieler, die Landschaften - alles zusammen entwirft auf eine kühle, brutale und gleichzeitig zarte Weise ein verstörendes Bild einer Jugend, die geprägt ist von Gewalt, Drogen und der Suche nach Orientierung und einem Zuhause. Wer Filme abseits des Mainstreams mag, wer berührende Filme über das Erwachsenenwerden abseits von Kitsch und optischer Zuckerwatte mag, liegt mit diesem Film richtig. Der Dialekt der Schauspieler ist im Original sehr schwer zu verstehen.
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