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Kundenrezensionen

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am 1. Dezember 2013
Catherine ist Zarin Katharina... ein schöner Werbegag... ;-)

Mit dieser Produktion gelang ein schönes Portrait der Zarin, auch wenn es sich nicht wirklich an die historischen Fakten hält. Die Ausstattung ist erstklassig (welch einen Spaß müssen die Kostümbildner gehabt haben!), die Schauplätze zaristisch glamourös, und die Besetzung fantastisch. Wer kann, möge sich die Originalfassung ansehen - nur dann kommt man in den Genuß von Brian Blesseds sonorer, unvergleichlicher Stimme, die man auch bei John Rhys-Davies findet, eine Wonne. Und auch Catherine Zeta-Jones überzeugt mit einer angenehm tiefen, modulierten Stimme. Sie stand damals noch am Anfang ihrer Karriere und rückblickend sieht man, wie viel sie seither dazu gelernt hat, aber sie gibt die Zarin mit der notwendigen Mischung aus Verletzlichkeit und Manipulationsgeschick.

An ihrer Seite steht nahezu der ganze McGann-Clan (in Großbritannien eine sehr beliebte Schauspielerfamilie), u.a. als ihre Liebhaber Orlov und Potemkin. Paul McGann als Potemkin ist ein Ereignis. Dieser Darsteller, der in vielen Produktionen sein Charisma entfaltete (z.B. in Hornblower, was wärmstens empfohlen sein möchte), zeigt einen vielschichtigen Charakter, der in der letzten Stunde leider durch den Zeitraffer der Erzählung leidet. Ich denke, eine längere Laufzeit hätte dem Mehrteiler gut getan, um die Erzählstränge zusammenzuführen.
Jeanne Moreau, Grande Dame des französischen Kinos, ist als Zarin Elisabeth zu sehen, und Omar Sharif als ihr langjähriger Liebhaber und Gefährte.

Katharina die Große ist Kostümfernsehen vom Feinsten und macht einfach Freude, wenn man den eigenen kritischen Blick ein wenig ruhen läßt. Im Kern sehen wir hier, wie eine Frau in einer männerdominierten Zeit (woran auch Zarin Elisabeth nicht wirklich etwas zu ändern vermochte) ihr Überleben sichert, sich vor Intrigen schützt und selbst eine Meisterin darin wird, um die Macht zu sichern. Einem Mann wurde dies ohne Zweifel zugestanden. Wenn aber eine Frau sich solcher Methoden bediente, wurde sie verteufelt.

Daß sie, als Frau, es damals aber deutlich schwerer hatte, ihren Platz zu finden und zu halten, wird gerne vergessen. Ihr Kind wurde ihr weggenommen, sie war von Spionen umgeben, hatte keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern - in einem Land, das sie zunächst nicht wollte. Für mich ist Katharina, trotz ihrer Skrupellosigkeit, eine interessante und mutige Persönlichkeit, der es gelang, Russland näher an die neue Zeit zu führen, und sie steht in einer Reihe mit Elizabeth I, Maria Theresia, Elizabeth Woodville oder Eleonore von Aquitanien. In diesem TV-Mehrteiler sehen wir einige Facetten davon, was mir großen Spaß macht.
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am 18. Oktober 2015
Zwar nur angelehnt an wahre Begebenheiten, wurde der Film überaus wirkungsvoll und begeisternd inszeniert. Die Ausstattung der Szenarien ist bildgewaltig, die Kostüme verschwenderisch und beides genial angewendet. Der Zuschauer kann sich vortrefflich in diese Zeitepoche und dem hier dargestellten Milieu am russischen Hof hineinversetzen. Durch den perfekten Einsatz dramaturgischer und unterhaltsamer Stilelemente bleibt der Film stets interessant, lässt trotz des eigentlich sehr mässigen Spieltempos keine Langeweile aufkommen. Der Film lässt sich Zeit in der Darstellung der mitunter etwas überzogen dargestellten Charaktere, was für den weiteren Handlungsablauf aber unbedingt von Vorteil ist. Nicht zuletzt wird das Spielgeschehen durch die darstellerischen Hochleistungen einer auserlesenen Besetzung geprägt. Besonders hervorzuheben ist die schauspielerische Meisterleistung von Catherine Zeta-Jones, die durch ihre Ausdrucksstärke und Glaubwürdigkeit den Film als überaus "gelungen" prädesziniert und durch ihr Charisma der "Katharina" eine besondere Einzigartigkeit verleiht. Für Liebhaber dieses Genres sind beide Teile sehr sehenswert und überaus unterhaltsam.
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am 9. Januar 2008
Der zweiteilige, 1995 gedrehte Film geht etwas salopp mit der russischen Geschichte um. Dies ändert nichts daran, dass die Intrigen und Machtkämpfe in einem europäischen Herscherhauses durch die Schauspielerinnen und Schauspieler eindrucksvoll dargestellt werden. Dasselbe gilt für den Glanz und das Elend, welche zu jener Zeit nebeneinander standen. Ein Dokumentarfilm war niemals vorgesehen. Die Hauptrolle spielt die bis dahin weitgehend unbekannte britische Jungsschauspielerin Catherine Zeta-Jones und erzielte damit den Karrieredurchbruch. Berühmte Schauspieler wie zum Beispiel Omar Sharif (Doktor Schiwago) spielen Nebenrollen. Alles in allem haben wir es mit einem gelungenen Historiendrama zu tun.
Auf der Hauptdisc finden sich die beiden Teile (Kampf um den Thron; Zwischen Pflicht und Leidenschaft) mit wahlweise deutschem oder englischem Ton. Untertitel finden sich nicht. Die zweite Disc enthält einen rund 30-minütigen Making-of-Film, der durchaus interessante Einblicke in die Dreharbeiten mit einigen kurzen Stellungnahmen von Schauspielerinnen und Schauspieler, Regisseur, einem lebenden deutschen Grafen und Verwandten der Zarin und weiteren Personen bietet. Mehr an Extras wird nicht geboten. Dies ist etwas schade, hätte es sich doch gelohnt, auf die offensichtlich nicht gefüllten Special-Disc einen historischen Abriss zur Person der Zarin Katharina aufzunehmen.
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am 16. September 2010
Der Film besteht aus zwei Teilen, wobei ich ganz klar sagen muss, dass der erste, "Der Kampf um die Krone", wesentlich besser gelungen ist. Hier sieht man die Entwicklung von Katharina recht schön, die als etwas naive Braut an den russischen Zarenhof gebracht wird und sich zu einer skrupellosen Politikerin entwickelt. Auch der Einblick in die prunkvolle Welt am Zarenhof im 18. Jahrhundert ist wirklich gut gelungen.
Manche Passagen kommen allerdings meiner Meinung nach zu kurz und man kann sich nie ganz in die Protagonistin hineinversetzen, weil zu wenig von deren Innenleben preisgegeben wird.

Der zweite Teil, "Zwischen Pflicht und Leidenschaft", verdient dagegen weniger Lob. Die Ereignisse werden jetzt fast schon durcheinandergeworfen, Männer - die dank ihrer Perücken und dank der für das deutsche Ohr schwer einprägsamen russischen Namen auf den ersten Blick fast alle gleich aussehen und heißen - tauchen auf und verschwinden wieder und die Kampfszenen sind einfach lächerlich. Beispielsweise wird bei einer "Schlacht" gesagt, es seien um die 1000 Feinde. Als jedoch die Kamera dann auf das feindliche Lager gelenkt wird, sieht man höchsten dreißig.
Außerdem wird hier der Fokus kaum noch auf Katharina gelenkt, sondern viel mehr auf besagte "Kämpfe", die zudem nicht wirklich glaubhaft ausgeführt werden. Katharina wird im zweiten Teil fast schon zu einer Randfigur, die man ab und zu noch sieht, aber über deren Gedanken usw. man kaum noch etwas erfährt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass "Der Kampf um die Krone" 4 Sterne wert ist, während "Zwischen Pflicht und Leidenschaft" höchstens 2 Sterne verdient. Hätte man den ersten Teil etwas länger gemacht und noch besser ausgestaltet und den zweiten Teil klarer strukturiert, Katharina als wahren Mittelpunkt verwendet und die Kämpfe mit mehr liebe zum Detail in Szene gesetzt, wäre der Film im Ganzen wirklich gut geworden.

Man kann sich "Katharina die Große" auf jeden Fall ansehen, vor allem den ersten Teil, aber ob sich eine Anschaffung lohnt, sollte man vielleicht erst danach entscheiden.
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am 1. Januar 2014
...mehr braucht wohl nicht gesagt zu werden. Schon als junge noch am Anfang ihrer Karriere stehende Schauspielerin zeigte sie ihr überzeugendes Können. Als historische Katharina die Große wirkt sie treffend besetzt. Das Leben dieser Persönlichkeit wird toll dargestellt und auch die restliche Besetzung kann nur herausgehoben werden. Einfach ein Erlebnis ...
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am 12. September 2013
Als ich diese DVD kaufte, hoffte ich, mehr über
das relativ lange und erlebnis- sowie ereignisreiche Leben der zweiten Frau, auf dem Zarenthron zu erfahren. Ihr Liebesleben war gelinde gesagt mehr als erfüllt und ausreichend,besonders in dieser Zeit. Höchst amüsant und spannend von Zeta-Jones dargestellt und von Potemkin
geradezu teuflisch gut gebracht im Film.

Also waren alle Darsteller total brilliant,
und offensichtlich sehr wahrheitsgetreu
in ihren Darstellungen, was ich wieder einem meiner Bücher entnommen habe,das sich mit den Romanows beschäftigt, die aus dem Nichts kamen und lange Zeit in Russland als Zaren herrschten und dieses Riesenreich beinflußten,bereicherten an Grund und Boden./

Die von diesen Zaren ausgegebenen neuen Gesetze waren hart sowohl für den Adel als sowieso für die leibeigenen Bauern, das Militär, aber grossartig für Rußland, das dadurch erst zu dem Land wurde, das später als "das" Russland in die Geschichtsschreibung einging. Sibirien wurde u.a. erschlossen, neue Städte geschaffen, kurzum es tat sich vieles, womit unter Katharina der Großen, der kleinen Deutschen aus Zerbst, niemand gerechnet hatte.
Auch der öffentlich bekannte und wertgeschätze Liebhaber Potemkin wollte Katharina nur lieben und ihr bester Freund bleiben ein Leben lang für beide, ohne ihn wäre Russland nicht DAS Russland geworden, von dem wir heute sprechen.

Alles was der Film hergibt setze ich eigentlich als bekannt voraus - wer dennoch Lust hat,sich diese bei amazon.gekaufte DVD
anzuschaffen, könnte schlimmere Fehler begehen.
1 1/2 amüsante Stunden stehen dem eventuellen
Käufer sicherlich bevor, ausserdem Prachtgarderoben, wie man sie selten sieht.
Alles in allem ein gelungener Historienfilm,
mit kleinen Nebeneffekten, wie sie immer vorkommen.

gisela mayer
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TOP 500 REZENSENTam 8. Januar 2011
Am 21. August 1744 heiratet die erst fünfzehnjährige Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst ihren Cousin zweiten Grades Großfürst Peter Fjodorowitsch (Zar Peter III). Der jedoch zeigt wenig Interesse an seiner jungen Frau und auch Jahre nach der Hochzeit ist die Ehe noch nicht vollzogen. Großfürstin Katharina ist das egal, sie liest viel und bildet sich weiter. Zarin Jelisaweta Petrowna Romanowa ist davon nicht begeistert, sie sieht Katharinas Lebensaufgabe darin einen Erben zur Welt zu bringen und arrangiert eine Affäre mit Grafen Saltykov, die den ersehnten Erben Pawel Petrowitsch hervorbringt, den Peter als legitim anerkennt.
So hintergangen verliert Katharina den Glauben an die Liebe. Sie erkennt, dass es nur einen Weg gibt, die Welt zu verändern: Macht. Sie beschließt, den Zarenthron zu erobern.
Sie verbündet sich mit Kanzler Bestuzhev und stürzt ihren Gatten mit Hilfe ihres Liebhabers.

Dieser zweiteilige Fernsehfilm aus dem Jahre 1995 ist eine deutsch-US-amerikanisch-österreichischer Produktion über das Leben von Katharina II (Katharina die Große) (1729-1796) und umfasst die Jahre ab ihrer Eheschließung 1744 bis zu ihrer Krönung 1762 (Teil 1) und 1762 bis ca. 1772 (Ende der Affäre mit Orlov) (Teil 2).
Da es sich um eine Coproduktion handelt sind Schauspieler aus allen 3 Ländern vertreten, jedoch wundert es kaum, dass die Hauptrollen mit amerikanischen Schauspielern besetzt wurden, wie Catherine Zeta-Jones als Katharina II, Paul McGann als Potemkin, Ian Richardson als Vorontzov... von europäischer Seite viel mir Hauptsächlich Hannes Jaenicke als Peter III und Veronica Ferres als Gräfin Vorontzova auf.
Einerseits Staraufgebot in einem Fernsehfilm, anderseits sind einige Schauspielerische Leistungen wie die von Veroniva Ferres eher peinlich.
Der ganze Film wirkt eher billig. Natürlich handelt es sich nicht um einen Kinofilm, aber von den Farben und der Machart her wirkt er weniger wie Mitte der 90er Jahre gedreht als eher Ende der 80er Jahre. Die Musik ist teils dermaßen süßlich, schnulzig, dass man sich an "Vom Winde verweht" erinnert fühlt und auch einige der Szenen erinnern Stark an Hollywoodprodutionen der 50er Jahre.

Der Film an sich ist historisch halbwegs korrekt, aber er hetzt durch die Geschichte und bleibt dabei dennoch extrem ereignislos. Man feiert, man intrigiert, ein paar Köpfe rollen und die Zeit zieht sich. Hübsche Kostüme und aufwendige Kulissen sind eben nicht alles. Besonders störte mich, dass für die Rolle der jungen, fünfzehnjährigen Katharina und Peter keine anderen Schauspieler genommen wurden, sondern gleich die eher mittelalten Hauptdarsteller, die auch über den ganzen Film hinweg kein bisschen alterten.

Fazit: Eine Fernsehproduktion der 90er Jahre. Nicht berauschend, nicht schlecht aber auch nicht gut.
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am 31. Oktober 2014
Historischer Hintergrund mäßig, schauspielerische Leistung (besonders die erotischen Szenen) ein Witz und die ständig dudelnde schwulstige Musik eine Zumutung. Wer Kitsch mag unbedingt anschauen.
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am 19. Februar 2014
"Katharina die Große" diese Verfilmung hab ich im Fernsehn gesehen und nun musste sie in unsere kleine Sammlung der DVDs
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am 10. August 2010
Dieser Film hat mich sehr enttäuscht, er ist viel zu lang, der Spannungsbogen wird nicht gehalten, alles erinnert sehr an eine Billigproduktion. Einzig, dass mich das Thema sehr interessiert hat und die Schauspielleistung von Catherine Zeta-Jones haben mich dazu bewogen den Film überhaupt zu Ende zu sehen und ihm hier zwei Sterne zu geben, schade.
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