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am 26. Juli 2013
Die Bühne ist immer ein schwarzer Hintergrund. Es gibt einige Hocker, ein Trinkbecher, und ein Minikessel für die Hexen und zwei Kerzen. Mehr nicht. Die Personen sind modern schwarz-weiß gekleidet, Duncan als sehr Frommer ist rein weiß gekleidet, wie ein Priester. In der Regel verwischen sich die Konturen der eher schwarz gekleideten Männer (Lady Macbeth natürlich auch) mit dem Hintergrund und es werden nur die Gesichter kunstvoll belichtet so wie in vielen Rembrandt-Gemälden. Es gibt überwiegend close-ups. Das Gesicht füllt den ganzen Bildschirm aus.

Bei dieser Regie steht und fällt die Produktion mit der Mimik und Sprechkunst der Darsteller. Das Bühnenbild und die Stellungen und Bewegungen der Personen mit in die Interpretation eines Stücks einzubeziehen entfällt hier vollkommen. Hinzukommende Personen sind auf einmal da und verschwinden wie in Luft aufgelöst, was für die Hexen prima ist.

Bei Macbeth und Lady Macbeth ist - mit Abstand zu den anderen – fortwährend gute Schauspielkunst zu finden. Sie wäre sehr gut, wenn sie nicht durch einiges „overplaying“ gestört würde: z.B. zu extreme Gesichtsverzerrungen mit Schaum vor dem Mund bei Macbeth, wenn er Banquos Geist sieht, und allzu weinerliches Flehen der Lady Macbeth, um ihren Mann zu beruhigen und sehr lautes Anschreien der Gäste des Banquets, dass sie jetzt gehen sollen.
Und Macbeth kommt mir durchweg etwas unterkühlt vor, das kann ich schwer mit seiner anfänglichen großen Reue in Einklang bringen, seine Wutausbrüche in der zweiten Hälfte kommen mir etwas zu gemacht vor.
Malcolm und Macduff spielen schwach, finde ich. Dem Malcolm konnte ich seine Rede an Macduff, wo er sich selbst als Schurken outet, nicht abnehmen. Das kam nicht glaubhaft an.

Prinzipiell konnte ich mich auf diese Regie des ganzen Stücks gut einlassen (ich kannte „Macbeth“ schon ziemlich gut), aber schon während des Anschauens wünschte ich mir: wenn doch die Schauspielkunst aller Beteiligten noch etwas besser wäre.
Zugegeben: besser nach meinem Geschmack wäre. Denn ich will Ihnen nicht vorenthalten, was auf der Rückseite der DVD-Hülle steht: "Sir Ian Mckellen won the 1976 Plays and Players Best Actor award, and Dame Judi Dench the 1977 Society of West End Theatres' Best Actress award, for their performances in the play."

Wer Macbeth überhaupt noch nicht in einer anderen Produktion gesehen hat, dem möchte ich lieber die BBC-Produktion von 1983 empfehlen. Schauspielerisch ist sie mindestens genauso gut und dann gibt’s da noch mehr zu sehen.

Übrigens gibt es in dieser Produktion hier besonders in der zweiten Hälfte einige Kürzungen, wahrscheinlich weil es psychologisch uninteressant schien.
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am 14. Mai 2012
Ich mochte diese Verfilmung sehr gerne, wenn sie auch schon etwas älter ist. Die Schauspieler überzeugen auch in Shakespeares Sprache, die Besetzung ist brillant.
Sehr düster, natürlich, schließlich handelt es sich um eine Tragödie.
Wer Großbritanniens und Hollywoods Eliteschauspieler (nicht die Sternchen, die nicht spielen können!) sehen möchte, sollte diese DVD kaufen!
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