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am 1. Februar 2005
Ein Genuß, mehr Worte sind m.E. überflüssig.
Musik, v.Karajan als Dirigent, Solisten erstklassig.
Von allen Aufnahmen die absolut empfehlenswerteste.
11 Kommentar| 39 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juni 2013
Karajan hat die Pariser und Londoner Sinfonien sowie die beiden späten Oratorien Haydns aufgenommen. Ein Überblick über seine Haydn-Einspielungen insgesamt ist vielleicht hilfreich.

- Die der Pariser Sinfonien beflügeln nicht unbedingt. Mit Ausnahme jedoch der gezählt sechsten in A-Dur, deren klassische Strenge und stolze Schönheit kaum anderswo gleich streng und stolz herüberkommt. Manko bei den andern fünf: Piano erscheint gegenüber dem Forte zu arg zurückgenommen, die grellen Hell-Dunkel-Kontraste ermüden in ihrer Dauerforcierung, wie dies sonst eher bei den Historisten zu bemängeln Anlaß gibt.

- Die Londoner Sinfonien bereiten mehr Vergnügen. Ausnahme: die unelastisch gespielte 103te. Eingeschränkt: die stellenweise ausgebremste 93te und 104te. Die 100ste gehört dagegen zu deren besten Einspielungen überhaupt: mit glücklich angesetzten Tempi und dynamischen Proportionen, die den andernorts oft entstehenden Eindruck, hier fehle ein Stück, dort ein Innehalten, dort eine vorbereitende Agogik, nirgends aufkommen läßt. Auch bei der 97ten, 99ten, 101sten und 102ten trifft der Dirigent den Nerv der Musik begeisternd. Karajans Vertrautheit mit österreichischer Musiktradition gibt dem Ganzen angemessene dynamische, rhythmische und artikulatorische Proportionen und den Menuetten eine unerwartet warme Eleganz. Am meisten "Beethoven" kommt übrigens in 99/IV, 101/Durchführung I, 102/IV und 104/III (als Beethovensches Scherzo) zum Vorschein. Dies entspricht nicht nur einer Besonderheit von Karajans Blick auf die Partituren, sondern läßt sich anhand der Noten zweifelsfrei nachvollziehen.

- Dann gibt es noch drei Einspielungen der "Schöpfung". Die beiden älteren mit Fritz Wunderlich werden auf den Internetseiten wie Legenden gehandelt. Wunderlichs Gestaltung erscheint aber insgesamt nicht sonderlich charaktervoll, bei aller Bewunderung für seine mustergültige Intonation und makellose Stimmführung bei den Arien und mitdenkende Einbringung bei den Ensembles. Die Rezitative in der hier dokumentierten Mono-Mitschnittversion hat er überraschenderweise anscheinend kaum durchgearbeitet. In der Stereo-Studioversion nach seinem Unfalltod wurden diese Abschnitte von einem sehr guten lyrischen Tenor übernommen. Karajan nimmt das Werk beide Male etwas schnell und kann die Ablösung der Formen noch zu keinen zusammenhängenden Bogen fügen. Die dritte Version aus seinen späten Jahre zelebriert das Werk umgekehrt bis zum salbungsvoll Pathetischen. Er erreicht jetzt den Bogen, aber zulasten von Details, die manieriert dickflüssig geraten.

- Die noch monumentaler als diese dritte Version besetzten und mit 2h35 vergleichsweise langsamen Jahreszeiten aus den 1970er Jahren stellen ungeachtet Mängeln bei Chor (Sopranintonation) und Solistin (Artikulation) eine der fesselndsten Aufnahmen dar. In diesem Werk hat der Komponist mit den Massen und Gruppierungen und deren systematischem Ausbau zum Ende hin im Zuge einer durchdachten Dramaturgie vielleicht erstmalig in der Klassik-Romantik ausdrücklich gespielt, und das hat Karajan wunderbar erfaßt.

Also wie das meiste auf dieser Welt: Anlaß, differenziert zu reagieren. Je nach persönlichem Geschmack ein paar Schatten, aber auch eine Menge Sonne.
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am 3. Januar 2010
Nicht umwerfende, aber gut hörbare Interpretation. Vernünftige Tempi, insgesamt gut gemacht. Preis-Leistungsverhältinis auf alle Fälle gut.
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am 29. September 2009
Ein Meisterwerk der Wiener Klassik in einer einzigartigen Aufnahme. Fantastische Solisten, das Orchester mit Herbert v. Karajan gewohnt souverän und ein unübertroffener Chor.

Kaufempfehlung: Nur diese Aufnahme
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am 26. Januar 2014
es ist ein Glücksfall ,daß diese Aufnahme noch verfügbar ist. Kann nur empfohlen werden
Hier sollte bei Interesse sofort zugegriffen werden
hei
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am 28. Juli 2014
Die Musik war ein Geschenk für eine ältere Dame, die sich sehr gefreut hat! Und auch mir hat die Qualität der CD gut gefallen.
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am 30. März 2014
Braucht eine solche CD eine Rezension? Die Schöpfung ist unvergleiche Musik, diese Aufnahme bringt das Herz zum Klingen. Danke für die Aufnahme
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