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am 24. Juli 2011
Wie alle Ausgaben der "Rock & Roll Cinema"-Collection wurde auch Alan Parkers Verfilmung des Romans "Dublin Beat" von Roddy Doyle, eine meisterliche Mischung aus Musikfilm & Working-Class-Tragikomödie, in ein sehr schickes und auch platzsparendes, da sehr dünnes, Mediabook verpackt.
Auf dem Frontcover ist ein fixer FSK-Aufdruck angebracht, der aber nicht zwingend stört.
Die Bild- & Ton-Qualität des Films sind - wie nicht anders zu erwarten - tadellos. Als Bonusmaterial gibt's den Kinotrailer, 2 Making Ofs, die Filmbiografie Parkers sowie das Musikvideo "Treat Her Right".
Fans des Films sollten bei dieser tollen Ausgabe unbedingt zugreifen!

Diese Edition ist übrigens auch in einer 2011er Neuauflage (Commitmens ( Rock & Roll Cinema )) sowie in der ersten "Rock & Roll Cinema"-Sammlerbox (Rock & Roll Cinema Sammlerbox ( Filme 1-12 ) [12 DVDs] erhältlich!
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am 27. September 2017
Komödie über die Gründung einer Band, auf den zweiten Blick ein gelungenes Portrait der Dubliner Arbeiterschicht der späten 80er. Die Handlung ist etwas knapp. Die meiste Zeit werden Songs der Band vorgestellt, die sich mit ganzen Herzen den Soul der 60er verschrieben hat.
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am 14. November 2015
Für mich der beste Musikfilm des Jahrzehnts. Tolle Musik, großartige Schauspieler, mitreißende Handlung. Auch nach dem 4. Mal noch immer sehenswert.
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am 26. Juli 2016
Ich habe den Film damals im Kino gesehen und war begeistert. Leider fehlt bei den DVDs, den Musik-CDs etc. das Beste - Andrew Strong singt den Blues Brothers Song "Guilty":

Yeah baby, yeah I've been drinkin'
And I, I shouldn't come by, no
But I found myself in trouble
And I had nowhere else to go

Got some whiskey from the barman
I got some cocaine from my friends
I gotta keep on movin'
Til I'm back in your arms again

Guilty, yes I'm guilty
And I'll be guilty for the rest of my life
How come baby, how come I never do what I'm supposed to do
How come everything I try never turns out right?

You know how it is with me baby
You know I just can't stand myself
And it takes a whole lot of medicine darling
for me to pretend that I'm somebody else

Leider fehlt dem gekürzten Film dadurch ein Stück Seele, aber er gefällt mir trotzdem gut.
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am 29. April 2017
Worum geht's?
Jimmy Rabbitte will den Soul nach Irland bringen und gründet „die härteste Arbeiter-Band der Welt“.
Die ersten Auftritte sind noch recht desaströs. Doch durch Auftritten in Kneipen und Clubs steigt
auch der Erfolg der Band. Kurz vor dem Durchbruch, bricht die Gruppe durch Rivalitäten und Animositäten
im Streit auseinander.
Was dem Film eine gehörige Portion Authentzität gibt, ist die Tatsache, dass alle Darsteller richtige
Musiker sind und vor diesem Film keine Schauspielerfahrung hatten.
Die Blu-Ray:
Das Bild der Blu-Ray bietet ein sauberes Bild mit kräftigen Farben.
Entscheidend bei diesem Film ist natürlich der Sound. Der kommt
wahlweise im 5.1 HD-Master oder im einfachen 2.0 Stereo rüber.
Ich finde die 5.1 Tonspur sehr räumlich und ausgewogen.
Extras sind leider keine vorhanden.
Ich hatte vorher die DVD und bereue den Umstieg auf keinen Fall.
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am 1. Oktober 2004
...mit der gelungenste Musikfilm, den ich kenne! Da wirkt nichts gekünstelt und die Zeichnung der Charaktere ist wundervoll. Dies mag nicht zuletzt daran liegen, daß die meisten Darsteller direkt von der Straße kamen und mit einer unverbrauchten Energie spielen. Der mitreissende Soul, der sich durch den Film zieht ist meist live gespielt und wirkt deshalb niemals aufgesetzt...kaum zu glauben, daß "Rauchstimme" Andrew Strong zu diesem Zeitpunkt stolze 16 Jahre alt war... eine kleine sympathische Geschichte vor den Kulisssen von Dublins ärmster Ecke und schliesslich noch der trockene Humor, der mich auch dann zum lachen bringt, wenn ich mir den Film allein anschaue ...
Die Ausstattung der Gold Edition ist angemessen. Zwei kurze Making of's (das erste ist allerdings im zweiten weitestgehend enthalten), Musikvideo, Trailer und ein kurzes aber informatives Booklet ... die DVD macht rundum Spaß!
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am 5. Juli 2011
Jimmy, ältester Spross der Dubliner Arbeiterfamilie Rabbitte, hat einen Traum: Zu den ganz Großen im Musikgeschäft gehören - das wär's! Im Unterschied zu vielen seiner Altersgenossen träumt der junge Mann allerdings nicht von einer Karriere als Sänger oder Musiker, sondern spielt stattdessen im Geiste schon mal durch, wie ein Interview zwischen BBC-Radiolegende Terry Wogan und ihm, dem erfolgreichen Bandmanager Jimmy Rabbitte (Robert Arkins), ablaufen könnte.

Eine Vorstellung davon, mit welcher Art von Musik die imaginäre Band die Charts gestürmt hat, hat Jimmy natürlich auch schon: "Dublin Soul" soll es sein. An Selbstvertrauen mangelt es Jimmy nicht, wohl aber an talentierten Musikern, aus denen sich eine entsprechende Band formen ließe. Was tun? Schnell ist eine Anzeige in die Zeitung gesetzt ("If you've got soul, Dublin's hardest-working band is looking for you. PS: Rednecks and southsiders need not apply.") - sehr zum Missfallen von Jimmys Vater (wunderbar: Colm Meaney), der solche Eskapaden für Geldverschwendung hält und der als eingeschworener Fan des "King" of Rock'n Roll außerdem über Jimmys Soul-Faible ohnehin nur die Nase rümpfen kann.

Trotz der Warnung, Hinterwäldler und feine Pinkel bräuchten sich gar nicht erst bewerben, findet sich bald eine ziemlich illustre Klientel im Hause der Rabbittes ein: vom Boy George-Verschnitt über alternativ angehauchte Damen mit Faible für Joni Mitchell und Joan Baez bis hin zum Led Zeppelin-Fan und zur kompletten Cajun-Combo fühlen sich offensichtlich eine ganze Menge von Leuten angesprochen. Irgendwann lockt der Auflauf sogar einen nichts ahnenden Kerl an, der Jimmys Anzeige nicht einmal gelesen hat. Warum er sich trotzdem eingereiht habe? Tja, er habe halt gedacht, Jimmy verkaufe Drogen.

Peu à peu schart Jimmy Rabbitte dann aber doch noch die richtigen Kaliber um sich: In Buskontrolleur Declan (toll: Andrew Strong) findet sich ein stimmgewaltiger, leider aber auch sehr von sich eingenommener Frontmann, und selbst die drei dekorativen Backgroundsängerinnen, die vorher bestenfalls im Kirchenchor gesungen haben, entwickeln mit der Zeit auch die gewünschten stimmlichen Qualitäten.

Voilà! "The Commitments" ("All great bands were 'the' somethings", weiß Jimmy) sind geboren, und den zaghaften Einwand des Saxophonisten, ob man nicht vielleicht ein bisschen zu weiß sei für eine überzeugende Soul-Formation sei, hat Jimmy inzwischen ebenfalls entkräftet.

Die Argumentationskette lautet dabei wie folgt: "The Irish are the blacks of Europe. And the Dubliners are the blacks of Ireland. And the Northsiders are the blacks of Dublin". Und deshalb lautet, nach einer kleinen Stadtbücherei-Nachhilfestunde mit einem James Brown-Video, die Parole natürlich auch ganz im Geiste des großen Vorbildes: "Say it loud - I'm black, and I'm proud!"

Seit Alan Parkers Film im Kino zu bewundern war, ist eine Menge Wasser die Liffey hinabgeflossen, und es hat sich einiges getan am Selbstbild der Iren im Allgemeinen und wohl auch an dem der Dubliner im Besonderen. Der wirtschaftliche Boom, den die Grüne Insel ab Mitte der 90er Jahre erlebte, bescherte Irland neue Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe wie in der Dienstleistungsbranche (nebst den einschlägigen Bausünden, die anscheinend unvermeidliche Begleiterscheinungen von Wirtschaftswundern sind), und so ist das Bild, das "The Commitments" von Dublin zeichnet, heute wohl nicht mehr so treffend wie noch zu Beginn der 90er Jahre. Damals freilich erkannten sich so viele irische Kinozuschauer in den Helden von Alan Parkers Tragikomödie, dass der Film im Nu zum Kassenschlager wurde. Der Erfolg wiederholte sich auf dem Kontinent und in den Staaten: "The Commitments" trafen offensichtlich nicht nur den Nerv irischer Kinogänger.

Kein Wunder, denn das, was den Charme der Figuren in "The Commitments" ausmacht, ist universell: Auf Menschen wie Jimmy Rabbitte und Bands wie "The Commitments" stößt man nicht nur in irischen Proberäumen. Überhaupt ist Parkers Film eng an der Wirklichkeit entlang gestrickt. Das fängt schon damit an, dass es sich beim Gros seiner Darsteller um Laien handelt, die in "The Commitments" erstmals vor der Kamera stehen. Gerade im Fall von Sänger und Frontmann Andrew "Decko" Strong ist das geradezu frappierend, denn das damals gerade mal 16 Jahre junge Stimmwunder wurde seinerzeit nicht ohne Grund von der Musikpresse als eine Art neuer Joe Cocker gefeiert. Und was für die Figuren im Film gilt, gilt auch für die Darsteller: der größte Teil von ihnen hat keine Karriere im Showgeschäft eingeschlagen, sondern geht mehr oder minder alltäglichen Jobs nach; selbst um Andrew Strong ist es inzwischen reichlich still geworden.

Der Film um den schnellen Aufstieg und den jähen Fall der Dubliner Soulband "The Commitments" aber ist heute so gut wie damals - wer den Film kennt, stimmt sicher zu: Die Geschichte, die der Film erzählt, ist im besten Sinne volksnah, steckt voller Mutterwitz und hat, wie könnte es anders sein, jede Menge Seele. Mein persönliches Fazit lautet jedenfalls: "The Commitments" ist neben "Blues Brothers" meine liebste musikalische Komödie; allerdings, und hierin liegt der wesentliche Unterscheid zu John Landis' Film, kommen in Alan Parkers Film auch die leisen Zwischentöne nicht zu kurz: die Helden in "The Commitments" sind die so genannten kleinen Leute, und ihre Geschichte erzählt davon, wie schnell Seifenblasen zerplatzen können.

Die DVD

... bietet zusätzlich zum Film

* Making Of 'The Commitments'
* Alan Parkers Film-Biographie
* Musikvideo 'Treat Her Right'
* Teaser-Trailer
* Original-Kinotrailer; Booklet

Positiv fällt auf, dass es sich bei dieser Ausgabe um eine farbkorrigierte Version handelt - eine RC2-DVD, die bereits vor Jahr und Tag für den englischsprachigen Raum aufgelegt worden ist, ist auffällig rotstichig; hier hat man dankenswerterweise Abhilfe geschaffen. Allerdings unterschlagen sämtliche deutschen Ausgaben des Films beharrlich das umfangreiche Bonusmaterial der Version für den US-Markt - schade!

R e s ü m e e

Gegen die zwei DVDs der famos ausgestatteten "Collector's Edition", die in den USA erschienen ist, verblasst sowohl die britische als auch die deutsche Version, weshalb man bekennenden Fans der Films guten Gewissens leider auch nur den RC1-Import zum Kauf empfehlen kann. Der bietet unter anderem einen sehr hörenswerten filmbegleitenden Audiokommentar des Regisseurs Alan Parker und gewährt Aufschluss darüber, was aus den Mitgliedern der Film-Band geworden ist. Dagegen nimmt sich das zusätzliche Material der bislang erschienenen deutschen Editionen sehr mau aus. Um nicht zu sagen: Hier hat es bei der Zusammenstellung an Seele gefehlt.
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am 31. Juli 2013
Auch wenn das Menü sich auf das wesentliche (nur der Film) beschränkt, ist es ein sehr guter Film und in guter Qualität.
Ich kannte ihn bisher nur aus einer sehr schlechten Aufnahme auf VHS und war positiv überrascht, als ich die DVD ansah.
Leider gibt es keine Boni was ich schade finde, deshalb nur 4 Sterne
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HALL OF FAMETOP 1000 REZENSENTam 30. Mai 2007
"We skip the light fandango...Turn cartwheels across the floor.... I was feeling kind of sea sick... But the crowd called out for more..."

(Jimmy Rabbitte's Schlussworte & Zitat aus dem Song "A Whiter Shade Of Pale" von Procol Harum")

Der junge Dubliner Jimmy Rabbitte (Robert Arkins) hat die Vision von der "härtesten Arbeiterband der Welt", die den "Dublin Soul" spielen wird. Als deren künftiger Manager rekrutiert er die ersten Mitglieder aus einer müden Rockformation, die auf einer irischen Hochzeitsfeier aufspielt und der erst 17-jährigen Bluesröhre Deco (Andrew Strong), der dort betrunken seine Sangeseinlage gibt. Zur Komplettierung der Band gibt er eine Zeitungsannounce auf. Bei den darauf folgenden Vorstellungsgesprächen und Darbietungen der Bewerber, die im Haus von Rabbittes Familie stattfinden, erhält der Zuschauer einen amüsanten Überblick über sämtliche Richtungen der Rock/-Popmusik und deren bekanntesten Protagonisten. Die Präsentation von "Elvis was a Cajun", wird von Jimmys Vater (Colm Meaney), einem glühenden Presley-Verehrer, als "Blasphemie" kommentiert. Mit dem Joey "The Lips" Fagan (Johnny Murphy) kommt als Senior ein Trompeterveteran hinzu, der mit priesterlichen Worten (und bisweilen an Baron von Münchhausen erinnernd) darüber berichtet, mit wem er bereits "gejamt" habe. Nachdem er der Band ihren Namen gegeben hat, und sein besonderes Interesse nicht nur deren Professionalität, sondern auch (nacheinander) den attraktiven (Chor)-Sängerinnen Nathalie, Imelda und Bernie widmet, folgen die ersten Auftritte von "The Commitments"........

...... doch schon bald sollen zentrifugale Kräfte aus Jazzvorliebe, Soloambitionen, Egoismus, Rivalitäten und Antipathien die Band im Film auseinanderreißen, sodass auch der von Joey "The Lips" Fagan angekündigte Wilson Pickett zu spät kommt......

.......im realen Leben jedoch wurde von Mitwirkenden des Films die Formation "The Stars From The Commitments" gegründet, deren Auftritt in "Ackroyd's House of Blues" in Los Angeles (1996) vom "Bluesbrother" als bester Soul Review den er je gehört oder gesehen hatte, bezeichnet wurde. Bei späteren Konzerten und Touren sollten gemeinsame Auftritte mit Wilson Pickett (!) B. B. King, Sam Moore (Sam & Dave), Steve Cropper (Blues Brothers), Clarence Clemons (E- Street Band), Denis Edwards (The Temptations) Buddy Miles, James Brown u. a. folgen.

Der auf Roddy Doyles Roman "Dublin Beat" basierende und von Regisseur Alan Parker vorwiegend mit Laiendarstellern (die ihre Musik selbst live spielen) inszenierte Film trägt die Züge einer Sozialstudie und ist gleichzeitig ein Dokument für die Geschichte der modernen Rock- und Popmusik, deren zweite Wurzel neben dem Afroamerikanischen vor allem in Irland, dem Land der Barden und ihres Wortwitzes, zu finden ist. Daher ist auch die Filmpassage, in der ein Bandmitglied vom seinem Beichtvater dahingehend korrigiert wird, dass nicht Marvin Gaye, sondern Percy Sledge das Lied "When A Man Loves a Woman" gesungen hat, nicht nur bloßer Filmgag, sondern auch in der Realität durchaus denkbar. Das den Film und seinen hervorragenden Soundtrack abschließende "Midnight Hour" passt dramaturgisch besonders gut, da man bis Mitternacht (vergeblich) auf das Erscheinen Wilson Picketts wartete.

Die "Special Edition" bietet zusätzlich das "Making Of" des Films und das Musikvideo zu "Treat Her Right".

Dafür gibt es 5 Amazonsterne und die Hoffnung auf eine Fortsetzung!
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HALL OF FAMETOP 1000 REZENSENTam 24. Mai 2005
"We skip the light fandango...Turn cartwheels across the floor.... I was feeling kind of sea sick... But the crowd called out for more..."
(Jimmy Rabbitte's Schlussworte & Zitat aus dem Song "A Whiter Shade Of Pale" von Procol Harum")
Der junge Dubliner Jimmy Rabbitte (Robert Arkins) hat die Vision von der "härtesten Arbeiterband der Welt", die den "Dublin Soul" spielen wird. Als deren künftiger Manager rekrutiert er die ersten Mitglieder aus einer müden Rockformation, die auf einer irischen Hochzeitsfeier aufspielt und der erst 17-jährigen Bluesröhre Deco (Andrew Strong), der dort betrunken seine Sangeseinlage gibt. Zur Komplettierung der Band gibt er eine Zeitungsannounce auf. Bei den darauf folgenden Vorstellungsgesprächen und Darbietungen der Bewerber, die im Haus von Rabbittes Familie stattfinden, erhält der Zuschauer einen amüsanten Überblick über sämtliche Richtungen der Rock/-Popmusik und deren bekanntesten Protagonisten. Die Präsentation von "Elvis was a Cajun", wird von Jimmys Vater (Colm Meaney), einem glühenden Presley-Verehrer, als "Blasphemie" kommentiert. Mit dem Joey "The Lips" Fagan (Johnny Murphy) kommt als Senior ein Trompeterveteran hinzu, der mit priesterlichen Worten (und bisweilen an Baron von Münchhausen erinnernd) darüber berichtet, mit wem er bereits "gejamt" habe. Nachdem er der Band ihren Namen gegeben hat, und sein besonderes Interesse nicht nur deren Professionalität, sondern auch (nacheinander) den attraktiven (Chor)-Sängerinnen Nathalie, Imelda und Bernie widmet, folgen die ersten Auftritte von "The Commitments"........
...... doch schon bald sollen zentrifugale Kräfte aus Jazzvorliebe, Soloambitionen, Egoismus, Rivalitäten und Antipathien die Band im Film auseinanderreißen, sodass auch der von Joey "The Lips" Fagan angekündigte Wilson Pickett zu spät kommt......
.......im realen Leben jedoch wurde von Mitwirkenden des Films die Formation "The Stars From The Commitments" gegründet, deren Auftritt in "Ackroyd's House of Blues" in Los Angeles (1996) vom "Bluesbrother" als bester Soul Review den er je gehört oder gesehen hatte, bezeichnet wurde. Bei späteren Konzerten und Touren sollten gemeinsame Auftritte mit Wilson Pickett (!) B. B. King, Sam Moore (Sam & Dave), Steve Cropper (Blues Brothers), Clarence Clemons (E- Street Band), Denis Edwards (The Temptations) Buddy Miles, James Brown u. a. folgen.
Der auf Roddy Doyles Roman "Dublin Beat" basierende und von Regisseur Alan Parker vorwiegend mit Laiendarstellern (die ihre Musik selbst live spielen) inszenierte Film trägt die Züge einer Sozialstudie und ist gleichzeitig ein Dokument für die Geschichte der modernen Rock- und Popmusik, deren zweite Wurzel neben dem Afroamerikanischen vor allem in Irland, dem Land der Barden und ihres Wortwitzes, zu finden ist. Daher ist auch die Filmpassage, in der ein Bandmitglied vom seinem Beichtvater dahingehend korrigiert wird, dass nicht Marvin Gaye, sondern Percy Sledge das Lied "When A Man Loves a Woman" gesungen hat, nicht nur bloßer Filmgag, sondern auch in der Realität durchaus denkbar. Das den Film und seinen hervorragenden Soundtrack abschließende "Midnight Hour" passt dramaturgisch besonders gut, da man bis Mitternacht (vergeblich) auf das Erscheinen Wilson Picketts wartete.
Dafür gibt es 5 Amazonsterne und die Hoffnung auf eine Fortsetzung!
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