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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
41
Blood on the Tracks
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 7. April 2015
Was soll ich groß schreiben? Hier wurde schon alles geschrieben . Das Album ist natürlich eines von vielen Highlights in der Diskografie von Bob Dylan. Es wurde alles in den anderen Reviews schon gesagt was es zu sagen gibt.Ganz klar 5 Sterne
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am 16. Dezember 2012
Dieses Album ist eines der schönsten, die der Bobby Dylan je gemacht hat. Jedes Lied ist einzigartig wunderbar und schön. Habe ich zuerst wirklich nicht geglaubt. Buckets of Rain finde ich, ist das schönste Lied, dass er je geschrieben hat....

100%ige Kaufempfehlung für dieses göttliche Meisterwerk!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. Oktober 2013
Nicht jeder hat einen SACD Player. Ich habe mich zB. sogar bewußt dagegen entschieden, als ich vor Monaten einen neuen Player gekauft habe. Nach sorgfältigen Tests mit den besten Playern (Ayre, McIntosh, Audio Research, Ayon) fand ich, daß die nur-CD Player CDs hörbar besser abspielen als die SACD Player. Ein Vergleich mit SACDs, von denen ich wußte, daß die CD Spur und die SACD Spur aus dem gleichen Mastering stammten, hat mich dann überzeugt, daß SACD sich nur unwesentlich anders anhört als CD. Zumindest auf meinem Testgerät, dem McIntosh MCD 500.

Trotzdem hört sich die SACD Spur vieler Hybrid Scheiben besser an. Weshalb? Oft ist die CD Spur einfach aus einem alten Master gemacht und nur die SACD Spur neu gemastert. Es lohnt sich also manchmal nicht, eine SACD zu kaufen, wenn man keinen SACD Player hat. Trotzdem zielen die SACDs auf Audiophile Hörer und es kann sich lohnen, auch einen Blick auf Ihre CD Spur zu werfen. Der Trick ist, diejenigen SACDs zu identifizieren, deren CD Spur ebenso hochwertig und neu gemastert ist, wie die SACD Spur.

Bei MFSL kann man normalerweise davon ausgehen, daß sauber gearbeitet wird und die CD-Spur genau so hochwertig ist, wie die SACD Spur. Ich habe die aktuelle Blood on the Tracks CD von 2004, die meiner Ansicht nach schon ziemlich gut klingt. Trotzdem trägt die SACD-CD noch einmal eine Schicht Dumpfheit von Dylans Stimme ab und bringt ihn damit noch einen Schritt näher an den Zuhörer heran. Nett.

Die Dynamik der neuen SACD ist ebenfalls besser als die der 2004er CD. Sogar bei Dylan hat man die Lautstärke inzwischen an den Anschlag gefahren (sorgfältig und ohne zu clippen allerdings). Bei MFSL dagegen bleibt der Headroom frei und die Dynamik liegt im Mittel bei 13 DB, statt bei 12 auf der alten CD.
Gut so. Ich würde diese Hybrid-SACD auch CD Hörern wärmstens zum Kauf empfehlen. Besser hat Dylan-digital zuhause noch nicht geklungen.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. April 2004
Über die Tatsache, dass "Blood on the Tracks" eines der herausragendsten Alben von Bob Dylan ist, muss hier kein Wort verloren werden. Mein "Vorredner" bobrox hat dies auch in sehr schöner Weise dargelegt. Aus diesem Grunde möchte ich hier etwas über das SACD-Remastering sagen.
Als erstes ist es erstaunlich, was man aus dem immerhin fast 30 Jahre alten Master herausgeholt hat. Ich besitze auch die normale CD-Version, von der ich immer angenommen hatte, dass sie sehr gut klänge. Die SACD ist jedoch eine einzige Offenbarung (keine Übertreibung!). Die Instrumente sind wesentlich differenzierter herauszuhören und im Raum zu verorten (sofern man Dolby Surround besitzt). Besonders bei komplexer instrumentierten Songs wie "Tangled up in Blue" oder "Lily, Rosemary and the Jack of Hearts" gibt es dann ordentlich was auf die Ohren, da man meint, mitten zwischen den Musikern zu stehen. Zum Teil wurden auch die Instrumente neu abgemischt, so dass man teilweise Melodieläufe wahrnimmt, etwa die Klavierbegleitung in "Idiot Wind" oder die Mandoline in "If You See Her, Say Hello", die in der alten Abmischung ein wenig untergingen. Auch wurde das Klangspektrum überarbeitet, was sich vor allem bei einer harmonischeren Wiedergabe der Höhen zeigt, wodurch Stimme und Akustikgitarre sehr natürlich und lebendig klingen. Zudem wurde die räumliche Ausbreitung des Klanges der Instrumente authentischer gestaltet. Bei ausreichend aufgedrehter Lautstärke könnte man dann fast denken, Bob säße mitten im Zimmer.
Vergleicht man "Blood on the Tracks" mit SACDs neueren Datums muss man sagen, dass der Altersunterschied überraschend wenig auffällt. Jeder, der dieses Album liebt, und nicht in der glücklichen Lage ist, es als Vinyl sein Eigen nennen zu können, sollte sich diese SACD zulegen. Das Blut auf den Schienen war wohl nie frischer. Auch ohne Dolby Surround-Anlage, wird man vom überarbeiteten Klang dieses Albums umgehauen. Selbst wenn man "Blood on the Tracks" schon vorher, wie ich, tausendmal gehört hat, geht man hier wieder neu auf Entdeckungsreise. Kein Witz!
33 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 23. August 2004
"Blood on the tracks" ist aus meiner Sicht eines der besten Dylan-Alben aller Zeiten. Auf jeden Fall ist es das emotionalste und melancholischste von allen; logisch, denn der Interpret verarbeitet hier seine vorangegangene Scheidung in 10 Klasse-Songs, die als Gesamtwerk einen klaren roten Faden erkennen lassen. Der Auftakt "Tangled up in blue" ist ein Song voller Temeprament und weiser Melancholie zugleich. Der akustisch-geprägte, von einer dezenten Orgel unterlegte Sound ist wunderschön und verleiht dem Stück eine eigentümliche Wirkung. Der Text ist ebenso wunderschön wie die Melodie, und somit kann man sich einen besseren Auftakt gar nicht vorstellen.
"Simple twist of fate" ist von einer ähnlichen Emotionalität, diesmal jedoch in Form eines reinen Akustik-Gitarrenstücks vorgetragen. Diese konzentrierte Berg- und Talfahrt der Gefühle und komplizierten wie schlüssigen Texte wird vom dritten Stück, "You're a big girl now" etwas abgefedert; man wird zum Dahinschwelgen eingeladen. Doch das hält nur kurz an, denn der folgende Song "Idiot wind" ist sicherlich der bitterböseste, Hassliebe ausstrahlende Song, den man sich vorstellen kann. Ob man sich durch ihn befreit fühlen oder doch eher weinen soll hängt immer von der aktuellen Stimmung ab.
"You're gonna make me lonesome when you go" ist im Gegensatz dazu ein positive Gefühle ausstrahlendes Machwerk, und für mich, nach mehrmaligem Hören, zu einem absoluten Höhepunkt nicht nur dieses Albums, sondern auch Dylan's Gesamtwerkes avanciert. Der Text plätschert über eine harmlos erscheinende, genial einfache Melodie, aber wie schön der ist, und wie genial er KLINGT, ist gar nicht zu fassen: "Flowers on the hillside bloomin crazy/Crickets talking back and forth in rhyme/Blue river running slow and lazy/I could stay with you forever and never realize the time..."
"Meet me in the morning" ist eine locker-flockige Blues-Nummer,
die nicht wirklich ins Bild von "Blood on the tracks" passt, aber als kleine Abwechslung für zwischendurch nicht schadet.
Es folgt eines von Dylan's undurchdringlichen Epen: "Lily, Rosemary and the Jack of hearts"; mit bittersüßer Meldie.
Ein wunderschönes, einer verflossenen Liebe nachtrauerndes Lied ist "If you see her, say hello"; Herzschmerz und Melancholie pur, aber kein Kitsch, sondern wahre Emotionen.
"Shelter from the storm" ist für mich der absolute Höhepunkt des Albums. Schöneres Songwriting kann es nicht geben, vor allem, da das Lied musikalisch einfach gehalten, aber trotzdem sehr ausdrucksstark vorgetragen wird. "Buckets of rain" bildet den Abschluss zu dem vielleicht nicht ganz besten, aber sicherlich schönsten und gefühlvollsten Album, das Bob Dylan oder überhaupt irgendein Musiker jemals veröffentlicht hat.
26 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 6. Januar 2010
Also, es gibt ja schon einige Rezensionen zu diesem klassischen Bob Dylan Album, teilweise sehr ausschweifend,
mit fantypischer Begeisterung, bis ins Kleinste analysierend und natürlich für jeden Musikfreund immer sehr
hilfreich bei der eigenen Meinungsbildung. Ich möchte dieses Album deshalb einmal möglichst sachlich und kurz
charakterisieren: Es ist ein klassisches Singer/Songwriter Album, die Gitarre, vor allem die akustische Gitarre
bestimmt die Folkrock-Music dieses Klassikers, zusammen mit Dylans unverkennbarer Stimme und einigen satten
Orgelakzenten und Mundharmonika-Zwischenspielen. Ein klassischer "Dylan" halt, der mich beim zuhören immer wieder
entspannen läßt, die Seele "baumelt" vor sich hin und man genießt die vielen tollen Songs auf diesem Album.
Für mich sind das vor allem:
Tangled up in blue, Simple twist of fate, You're a big girl now, Idiot wind, Shelter from the storm und
Buckets of rain.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Juli 2009
Zugegeben: Würde man mich spontan fragen, welches mein absolutes Lieblingsalbum von Bob Dylan wäre, so kämen mir gleich (mindestens) 5 Scheiben gleichzeitig in den Sinn. Ob vorliegendes, also das 1974 erschienene BLOOD ON THE TRACKS, dabei wäre, wage ich sogar zu bezweifeln. Tatsächlich bin ich vor allem ein Fan der jüngeren Dylan-Dekade (ab OH MERCY von 1989), der aber durchaus auch die frühen Errungenschaften von His Bobness sehr zu schätzen weiß (etwa THE FREEWHEELIN' BD, ANOTHER SIDE OF BD oder z.B. BRINGING IT ALL BACK HOME, um hier nur einige Beispiele zu nennen).

BLOOD ON THE TRACKS enthält mit dem hervorragenden Opener "Tangled Up In Blue" jedenfalls unbestreitbar einen ganz, ganz großen Dylan-Song, der gewiss jedem Zweifel und Zweifler erhaben sein dürfte. Daneben findet man viele weitere gute (auch sehr gute) Titel, die mit der Zeit entdeckt und ins Herz geschlossen werden möchten (wo sie dann garantiert auch bleiben) - wie etwa "Simple Twist Of Fate", "You're A Big Girl Now", "Meet Me In The Morning" oder "If You See Her, Say Hello".

So gesehen erfüllt vorliegende Scheibe also alle Anforderungen eines wahren Pop/Rock-Klassikers, noch dazu nützt sich darauf vorhandenes Songmaterial wirklich nicht ab - ist also sehr zeitlos (was aber auf viele Dylan-Veröffentlichungen zutrifft, wie ich finde) - und auch thematisch passt alles sehr gut zusammen. Dylan singt desillusioniert vom Erwachsenen-Herzschmerz und klingt dabei brutal abgebrüht, was einerseits ein wenig auf Kosten seiner früheren Angriffslust geht (die ich auch sehr mag) und andererseits sehr starke Lyrics zum Vorschein bringt. Der Pop-Poet hat da wahrlich ins Schwarze getroffen (man nehme zum besseren Verständnis (mein Englisch ist nämlich auch nicht so berauschend) z.B. den dicken Lyrics-Schmöker (1962-2002) zur Hand, um nachzulesen).
Insgesamt eine sehr runde Sache also, weshalb ich es auch nur allzu gut nachvollziehen kann, wieso ausgerechnet BLOOD ON THE TRACKS so hohes Ansehen bei Fans und Kritikern genießt. Ich glaube (bin mir momentan aber nicht ganz sicher), dass das Album als drittbestes Dylan-Werk unter den besten 20 (hinter HIGHWAY 61 REVISITED und BLONDE ON BLONDE) der 500 besten Alben aller Zeiten (RS-Magazine-Liste) rangiert. Angeblich soll sogar Bob Dylan selbst einst (wie's heute aussieht, weiß ich nicht) enorm stolz auf diese Platte gewesen sein, weshalb er sie - noch vor ihrer Veröffentlichung - einem guten Freund vorspielte...

Ich für meinen Teil mag die Scheibe, obwohl ich ehrlich gesagt ein wenig Anlauf dafür brauchte, mittlerweile auch sehr, sehe sie allerdings nicht ganz weit oben in meiner persönlichen Dylan-Alben-Lieblingsliste. Tatsächlich - auch wenn kein wirklich schwacher Song hierauf vorzufinden ist - halte ich manche Kompositionen (also musikalisch gesehen) nicht unbedingt für überragend. Um ehrlich zu sein, lege ich z.B. das nicht unumstrittene STREET LEGAL (das ich wirklich gern hab und für unterschätzt halte) öfter zuhause auf, als eben BLOOD ON THE TRACKS. Vielleicht liegt das mitunter daran, dass vorliegende Platte ein bisschen deprimierend (und nicht nur deprimiert) auf mich wirkt. Es kann aber auch sein, dass ich Dylan einfach irgendwie noch genialer finde, wenn er einen allwissend-zynischen, angriffslustigen Unterton mitschwingen lässt. Obwohl... Nun, so ganz stimmt das auch wieder nicht, da ich z.B. Songs wie "Make You Feel My Love" oder "Not Dark Yet" (beide am großartigen TIME OUT OF MIND (von 1997) enthalten) andererseits auch wirklich, wirklich lieb hab und die für sich auch eher melancholischer Natur sind...
Hm. Man sieht: So einfach ist etwas kompliziert ;)

Fazit: BLOOD ON THE TRACKS gilt sowohl unter Fans als auch Kritikern als eins der allergrößten und besten Dylan-Werke überhaupt, womit es automatisch und selbstredend auch zum pop/rock-historischen Klassikerkreis zählt. Betrachtet man das Album genauer, so wird es sehr schwer sein, Argumente zu finden, warum dem nicht so sein sollte.
Zugleich empfiehlt sich die Scheibe wohl wirklich für Neugierige, Quereinsteiger und werdende Sammler, da sie viele starke Tracks enthält, die - trotz eher deprimierender Grundstimmung - recht vielfältig Bob Dylans Kompositionstalent unter Beweis stellen.
Auf der anderen Seite (ja, ich finde die Scheibe natürlich trotzdem gut - keine Sorge) gibt's da aber noch 5-10 weitere Dylan-Alben auf ähnlichem Niveau, die ich persönlich sogar lieber und öfter zuhause am Laufen habe als vorliegendes Werk.
Noch einmal: Fragte man mich nach meinen Dylan-Alltime-Favourites, so würde ich BLOOD ON THE TRACKS wohl eher nicht unter die besten 5 reihen.
Freilich ist dies gewiss "Jammern" (wenn man das überhaupt noch so nennen kann) auf schwindelerregend hohem Niveau - aber immerhin reden wir hier ja auch von niemand geringerem als Bob Dylan und da wären manchmal wirklich auch 6 oder 7 Sterne als Bewertungsmaß angebracht, wenn Sie mich fragen...

BLOOD ON THE TRACKS ist in meinen Ohren jedenfalls (obwohl ich nicht auf Anhieb so sehr davon überzeugt war) ein 5-Sterne-Album, das alle Anforderungen eines Klassikers (so abgedroschen dieses Wort mittlerweile auch schon ist) erfüllt. Dennoch war der gute Herr Zimmerman manchmal (meines Erachtens halt) sogar noch besser. Freilich: Schlechtere Alben als dieses hat der Mann auch gemacht... Nun denn - belassen wir's dabei ;)

Also: +++++

---- Anspieltipps ----
- Tangled Up In Blue
- Simple Twist Of Fate
- You're A Big Girl Now
- Meet Me In The Morning
- If You See Her, Say Hello

P.S. Als Sammler (als Dylan-Freund sowieso) wird man an dieser Scheibe nur schwer vorbeikommen. Viel Freude damit!
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am 12. April 2009
1975. Ein großartiges Jahr was die Musik angeht ... und nicht zuletzt wegen Blood On The Tracks. Nach mehreren etwas schwächeren, oder besser gesagt weniger starken Bob Dylan Alben bringt er Blood On The Tracks und ist wieder bei einem Niveau angelangt, dass an noch ältere Zeiten erinnert. Damit will ich auch sagen dass "Blood" Alben wie "Highway" oder auch "Blonde On Blonde" um nichts, aber auch absolut gar nichts nachsteht. Allein der Opener rechtfertigt den Kauf. "Tangled Up In Blue" ist ein Song, der sobald er im Kopf ist wohl niemals wieder herausgeht und das auch ohne langweilig zu werden. Aber nihct nur dieser Dylan-Classic ist den Kauf wert. Wie so oft bei Dylan besteht das Album nicht aus wenigen großen Highlights, sondern kann als Gesamtkunstwerk überzeugen. "Idiot Wind", "You re gonna Make Me ...", "Lily, Rosemary and The Jack Of The Hearts" ... (eigentlich könnte ich jetzt alle Titel aufzählen) sind einfach ein in sich geschlossenes Meisterwerk. Dylans Stimme ist einzigartig und besitzt einen Wiedererkennungswert wie auf allen Dylan Platten. Auf "Blood On The Tracks" gibts wieder Akkustik Gitarre, Mundharmonika und Gefühl hoch 10. Texte, die etwas aussagen und großartig sind. Melodien für die Ewigkeit.
"Blood On The Tracks" ist ein Meisterwerk, dass in keiner Plattensammlung fehlen sollte.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 3. November 2002
zur angemessenen beurteilung dieser lp bedürfte es der einführung eines sechsten sterns.
blood on the tracks stellt das persönlichste und gleichzeitig auch das hervorragendste album bob dylans dar.
hier wird die sich anbahnende trennung (wie letztendlich nur noch offensichtlicher auf "sara" vom album desire) in stücken wie "you're a big girl now" oder "idiot wind" verarbeitet.
ein überaus gefühlsintensives album ohne jedoch dabei in jegliche from des pathos überzuschwemmen. ach, was soll ich denn sagen? in den plattenladen gehen und kaufen. oder eben hier bei amazon bestellen.
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am 21. Mai 2006
Seit meine Schwester eines Abends Mitte der Siebzigerjahre mit dieser Platte nach Hause kam, war die Welt eigentlich nicht mehr so ganz dieselbe für mich. Bob Dylan hörte ich zu diesem Zeitpunkt schon seit einigen Jahren sehr gern, daran hat es also nicht gelegen. Aber dieses Album stand mit Kopf und Schultern über allem, was er bis dahin gemacht hatte. Und das sollte auch für lange Zeit so bleiben. "Blonde on Blonde" mag für die Geschichte der Rockmusik von erheblich größerer Bedeutung gewesen sein. Ich finde jedoch, bis zu "Saved" und "Oh Mercy" (beide sehr verschieden voneinander) hat keine seiner Studio-Aufnahmen eine vergleichbare Geschlossenheit erreicht.

"If You See Her, Say Hello" gehört auch nach Jahrzehnten zu meinen liebsten Musikstücken überhaupt, nicht nur was Bob Dylan angeht. Und kaum zu beschreiben ist heute, wie sehr darüber hinaus die Titel "Shelter from the Storm" und "Idiot Wind" mein Lebensgefühl und das meiner Freunde in jenen Jahren widergespiegelt hat. Lange Zeit bin ich dann gern zu Bob Dylans Konzerten gefahren. Es waren ganz einzigartige Ereignisse für mich, an die ich mich sehr gern erinnere. So freut mich natürlich, dass das uns hier erstmals zu Gehör gebrachte "Tangled Up in Blue" ein fester Bestandteil seines Live-Repertoires geworden ist, ähnlich wie einige Nummern von "Blonde on Blonde".

Auch bei der Covergestaltung hat man sich alle Mühe gegeben. Die LP-Originalhülle war aus edlem Carton und fühlte sich sehr gut an. Insofern tun mir alle diejenigen ein wenig Leid, für die Musik ein kleiner Balken auf ihrem Bildschirm ist. Das Geld war knapp in jenen Jahren, deshalb kauften wir uns Platten meist im Secondhand-Laden oder auf Flohmärkten. Schließlich gehörte "Blood on the Tracks" dann zu meinen ersten CDs. Nach einem Missgeschick musste ich mir kürzlich diese CD noch einmal neu kaufen. Ich kann sagen, das Remastering hat den Aufnahmen überraschend gut getan.
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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