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am 23. August 2004
Dieses erste wirkliche Bob-Dylan-Album sollte dem damals jungen Songschreiber zu seinem kometenhaften Aufstieg und auch zu seinem Image als Sänger der Unterdrückten dieser Welt verhelfen.
Zunächst einmal ist zu konstatieren, dass außer Dylan's Gitarre und seinem Gesang auf "The freewheelin'" nur noch die obligatorische Mundharmonika zu hören ist. Dylan befand sich 1963 also auf dem klassichen Folk-Singer-Pfad.
Der Auftakt zu diesem Klassiker wird von dem unvermeidlichen "Blowing in the wind" gebildet. Ich möchte über dieses Lied kein Wort mehr verlieren, mit Ausnahme der Anmerkung, dass es beim besten Willen auf keinen Fall das Beste ist, was Dylan geschrieben hat. Richtig interessant wird es also ab Track 2, "Girl from the North Country", das nenne ich ein Liebeslied: Ehrliche Wertschätzung, keine abgedroschenen Floskeln, einfach schön. Textprobe: "Please see for me if her hair hangs long...if it rolls and it flows all down her brest..." Kontrastprogramm, denn: "Masters of war" folgt, eine düstere, anklagende Hymne an Kriegstreiber und Profiteure, an alle, vom Bomben abwerfen lassenden US-Präsidenten bis zum Rüstungslobbyisten, mit so viel ehrlichem Hass und so viel Gerechtigkeitswille gedichtet und vorgetragen, einfach göttlich.
Man könnte so weiterschreiben, kann es aber auch sein lassen.
Aus dieser dichten Masse der Weltklassesongs weitere Höhepunkte herauszufiltern, ist nicht wirklich einfach, aber ich nenne einfach mal das apokalyptische "A hard rain's a-gonna fall" und das ebenfalls düstere "Bob Dylan's dream". Aber der Sinn für Humor, der Dylan später noch mehr auszeichnen sollte als in dieser frühen Phase seiner Karriere, er sticht schon hier durch:
"Talking World War III blues" - was sich nach einem weiteren düsteren J'accuse-Song anhört, entpuppt sich zwar als kritische, aber äußerst gewitzte Geschichte über einen Apokalypsen-Albtraum, der einfach so subtil und mit so vielen zusammenhanglos aneinandergereiten Assoziationen gespickt ist, dass man sowohl zum Nachdenken als auch zum Lachen angeregt wird.
Alles in allem ist "The freewheelin'" ein politisch engagiertes, mit großartigen und emotionalen Songs gespicktes Album, das man besitzen und genießen sollte.
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"First I'm a Poet...", soll Bob Dylan einmal gesagt haben. Nach heutigem Stand, also nach den den beiden Literaturnobelpreisnominierungen (u.a. eben für seinen bisherigen Songnachlass) und (ohne Bootleg-Series gerechnet) gut 30 Alben später dürfte das wohl bei kaum jemandem Verwunderung oder einen zynischen Kommentar auslösen...

Untermauert hatte diese Behauptung Herr Dylan jedenfalls bereits in den frühen 60ern, als er im zarten Alter von 21 Jahren - bewaffnet mit Gitarre, Mundharmonika und Stimme - den Grundstein für (s)eine Weltkarriere legen sollte. THE FREEWHELIN' BD ist voll von düsteren Antikriegsliedern, die sich immer wieder mit Liebesliedern (natürlich auch nicht nur fröhlichen) abwechseln. Dylans Sprache ist sehr klar, direkt und offen, gleichzeitig jedoch offenbart der junge Gitarrenpoet ein hochsensibles lyrisches Gespür für Sprache und deren Gebrauch. "Wie viele Menschen müssen denn noch unnötig sterben, bevor wir erkennen, dass schon zu viele gestorben sind?" - Tja, Bob, eine Frage, die wir uns auch heute noch - fast 50 Jahre später - stellen müssen! "Blowin' In The Wind" ist wohl DER Song schlechthin auf THE FREEWHELIN' BD. Hinzu kommen allerdings noch sämtliche weitere (echte) Klassiker, wie etwa "Masters Of War" (mein persönlicher Liebling auf der Scheibe), "Don't Think Twice (It's Allright)", "A Hard Rain's Gonna Fall" oder "Corrina, Corrina", das sogar mit Begleitband aufgenommen wurde...

"Ich bin erst 21", soll der junge Bob Dylan damals gesagt haben, "aber wenn sogar ich weiß, dass es zu viele Kriege auf der Welt gibt, dann müssen es die anderen (älteren) erst recht wissen!" Nun, wer würde ihm da widersprechen? Noch dazu, wo er seinen poetisch vorgetragenen "Statements" derart eindringlich-gefällig Ausdruck verleiht. Es empfiehlt sich jedenfalls, genau hinzuhören - auf diesem Album spricht (oder singt) ein Mann zu uns, der wirklich ein Anliegen auf dem Herzen hat. Mit seinen jungen 21 Lenzen auf dem Buckel hört sich Herr Dylan dabei viel authentischer und "intelligenter" an, als so mancher 70jähriger heutzutage, wenn er gegen Unterdrückung, Gewalt und Ungerechtigkeit wettert.

Was soll man noch sagen? THE FREEWHEELIN' BD ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Dylan's wichtigstes Album, weil es eben sozusagen den Grundstein seiner unerreichten Karriere markiert. Noch dazu strotzt es vor unerhört vielen frühen "Hits" des großen BOB, die musikalisch, mehr noch aber inhaltlich, die außergewöhnlichen Songwriterfähigkeiten eines Bob Dylan unter Beweis stellen.

Mag sein, dass die Songs ein Bob Dylan der Gegenwart so nicht mehr zum Besten geben würde. Dennoch - so würde ich meinen - wären sie nach wie vor gut genug, um auch von einem Siebzigjährigen ernstgenommen werden zu können. Und von wie vielen Songs (anderer Künstler) kann man so etwas schon ernsthaft behaupten??

Fazit: Zwar ist THE FREEWHEELIN' BOB DYLAN nicht unbedingt mein persönlicher Favorit in der mittlwerweile mehr als üppig bestückten Alben-Chronologie des Großmeisters, dennoch ist es ohne Zweifel ein bedeutsames und qualitativ hochwertiges Stück(chen) Musikgeschichte, dem man - auch sehr objektiv gesehen - eigentlich nur mit 5 STERNEN gerecht werden kann.

P.S. Es empfiehlt sich, sich (als Fan) zusätzlich zu den Frühwerken Dylans (also bis 1965), die ersten drei Alben der BOOTLEG-SERIES zuzulegen, da hier - neben Alternativversionen - auch zusätzliche Tracks, die einst nicht auf den Alben gelandet waren, zu hören sind, wie z.B. das mittlerweile schon legendäre "Who killed Davey Moore?". Die ersten Drei der BOOTLEG-SERIES sind übrigens zu einem sehr angemessenen Preis in zusammengefasster (Box)-Form erhältlich - ein weiterer, kleiner Zugreiftipp zwischendurch also!!

Im Grunde handelt es sich bei THE FREEWHEELIN' BOB DYLAN um ein MUSTHAVE für musikbegeisterte Menschen, egal ob jung oder alt. Nicht umsonst wurde diese Platte auch (neben einigen anderen Dylan-Werken) unter die besten 100 Alben der Rock-Pop-Musikgeschichte gewählt!
Für mich (als Fan) eines von rund 15 Dylan-Musthaves!

---- Anspieltipps ----
- Blowin' In The Wind
- Girl From The North Country
- Masters Of War
- A Hard Rain's Gonna Fall
- Don't Think Twice, It's All Right
- Corrina, Corrina
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am 1. März 2015
Vergessen Sie sämtliche bisherigen "Freewheelin`" Ausgaben - Columbia/CBS Erstpressungen natürlich ausgenommen -
denn diese 2 x180 g 45rpm MFSL Scheiben bringen Ihnen Dylan tatsächlich livehaftig in Ihr Wohnzimmer. Da baut
sich eine derart authentische Bühne auf, dass bereits bei Intonation von "Blowin` in the Wind" die viel strapazierte
Gänsehaut zum Rückenspaziergang ansetzt.
Hier wurden nicht - wie so oft der Fall - Ecken und Kanten zu Lasten Originalität geglättet, sondern perfekte Arbeit
geleistet.
Dylan`s Gitarre und Harmonika haben Körper und Charakter, sein Stimmvolumen weder ausgedünnt noch aufgeblasen -
absolut realistisch!
Exakt so, muss das vor gut fünfzig Jahren unter John Hammond`s Regie im Studio geklungen haben.

Pressung, Klappcover, Innenhüllen natürlich - wie bei MFSL üblich - Wertigkeit auf höchstem Niveau.

Dicke Empfehlung - eine Investition die lohnt!
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am 16. Januar 2013
Dieses "Produkt" kann man nicht bewerten. Es ist legendär. (Das wäre so als sollte man einen van Gogh "bewerten"). Man kann damit lachen und damit weinen. Man kann es seiner Freundin schenken oder seinem Sohn. Man mag es oder man mag es nicht. Man hat seine Erinnerungen damit. Man braucht niemandem etwas darüber erzählen. Man kann niemanden von Dylan überzeugen, der ihn nicht mag, der denkt, dass er nicht schön singen würde... Wenn man aber Dylan mag, ist es eine der allerbesten Scheiben überhaupt. Existenzialistisch eben.
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am 21. Juni 2016
Auch heute noch die Scheibe, mit der man beginnen sollte, wenn man über diesen Kerl etwas wissen und hören will (oder damals die Vinyl-Ausgabe verpasst hat). Der hat(te) etwas, was man nicht lernen kann. Er hat die "Tagesmelodie", die man einen ganzen Tag ohne Grund vor sich hinsingt oder -pfeift, bereichert.
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am 5. April 2008
Mit Bob Dylan begann ein sehr spannendes Kapitel der Musikgeschichte. Ein Jahr nach seiner Debut-LP, die bereits zwei eigene Nummern enthielt, kam sein legendäres Album "The Freewheelin' Bob Dylan" auf den Markt. Die meisten der hier vorgestellten Stücke haben bis heute nichts von ihrer Bedeutung eingebüßt.

Diese Veröffentlichung fiel in eine Zeit, in der die Demokratie nicht mehr allein formalen Verfassungsrang hatte, sondern zunehmend zum praktizierten Leitgedanken des öffentlichen Lebens wurde. Politisch bewusste Akteure prangerten offenkundige Missstände mit dem Hinweis auf ihre Verfassungswidrigkeit an. Dylan wurde Teil der Bürgerrechtsbewegung, zu einer Zeit, als das noch persönliche Risiken mit sich brachte.

Das Coverfoto entstand in der Jones Street, Ecke West 4th Street (Greenwich Village, New York City). Es zeigt ihn mit seiner damaligen Freundin Suze Rotolo, die einen großen Anteil an seiner Politisierung hatte. Stücke wie "Blowin' In The Wind" und "A Hard Rain's A-Gonna Fall" wurden schon bald zu Hymnen der Protestgeneration. Mit seiner nächsten Veröffentlichung, "The Times They Are A-Changin'", setzte Dylan diese Richtung fort.
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am 25. November 2015
Selbst wenn "Masters of war" der einzige Song auf dieser Platte wäre und Dylan sich sonst nur geschneuzt und mit seiner Großtante telefoniert hätte, wäre dieses Werk fünf Sterne wert. Und da neben "Masters of her" hier noch weitere Klassiker wie "A hard rain's ..", "Blowin' in the wind", "Don't think twice ..." und "Girl from the north country" drauf sind, bleibt einem auch nach mehr als fünfzig Jahren nach dem Erscheinen die Spucke weg. Was für ein Album, was für eine Wahnsinnstat.

Vor allem "Masters of war", das gerade heute besser, gehässiger und notwendiger denn je klingt, ist eine Offenbarung. In Zeiten, in denen in Europa und in Deutschland von Krieg geredet wird, von "Bodentruppen", "Luftschlägen" und "Vernichtung", sollte man allen Verantwortlichen und all den gedankenlosen Nachschwätzern diesen Song wie einen nassen Waschlappen um die Ohren hauen.
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am 1. Januar 2008
ein album ohne schwächen; solider folk aus den 60er jahren zur zeit der kubakrise; dylan beweist auf diesem tonträger das musik auch politisch seien kann ohne flach zu klingen; ein paar liebeslieder sind auch mit dabei; und natürlich der gassenhauer schlechthin
"blowin` in the wind" fazit: wenn man dylan und seine anfänge kennenlernen möchte, ich meine bevor er "plugged" ;) wurde, ist man mit diesem album bestens bedient
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am 14. August 2012
Es soll Leute geben, denen die Texte von Bob Dylan viel wichtiger sind als die Melodien der Songs, deren Arrangements oder gar die Soundqualität der Aufnahmen. Dass aber auch ein Bob Dylan außerordentlich gut klingen kann, wissen audiophil veranlagte Hörer spätestens seit den Gold-CDs von Highway 61 Revisited (DCC) und Bob Dylan`s Greatest Hits (Audio Fidelity). MFSL hat jetzt mit "The Freewheelin` Bob Dylan" die erste Scheibe einer kleinen Dylan-Reihe auf SACD veröffentlicht, es folgen demnächst noch die Alben "Another Side Of Bob Dylan", "Bringing It All Back Home", "Blonde On Blonde", "Blood On The Tracks" und "The Basement Tapes". Grundlage für "The Freewheelin` Bob Dylan", Dylans zweitem Album überhaupt und quasi sein musikalischer Durchbruch, waren Angabe gemäß die originalen Stereo-Mastertapes aus dem Jahr 1963. Das Ergebnis des neuen Remasters ist nicht weniger als eine Offenbarung. Man wähnt sich fast in einer Wohnzimmersession mit Bob Dylan. Nicht nur die Transparenz des musikalischen Geschehens ist faszinierend, die akustischen Gitarren haben plötzlich Körper, und Dylan und seine Sidemen (bei "Corrina, Corrina") scheinen zum Greifen nah. Unglaublich, dass die Aufnahmen bereits vor 50 Jahren entstanden sind. MFSL hat (u.a.) vor mittlerweile mehr als 30 Jahren mit seinen Half-Speed-remasterten Beatles-Alben die bis heute am besten klingenden Beatles veröffentlicht, und damit maßgeblich seinen Ruf als audiophile Soundschmiede begründet. Bob Dylan steht daher in einer langen Tradition glänzend produzierter Remasters, die hoffentlich noch lange nicht zu Ende ist!
SACDs mögen auf ewig dazu verdonnert sein, ein Nischendasein zu fristen, in dieser Qualität (das gilt für alle von MFSL zuletzt veröffentlichten SACDs) machen sie jedoch hörbar viel Spaß und sind ihr Geld definitiv wert!
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TOP 1000 REZENSENTam 9. September 2009
in diesem - zweiten - album des zukünftigen helden aller american-singer-songwriter aus dem jahr 1963 präsentiert sich bob dylan nur mit gitarre, mundharmonka und dem für ihn typischen genöle, dass manche themenverfehlend gesang nennen.

der wechsel zum folk/rock manch späterer alben ist noch nicht vollzogen, dylan konzentriert sich textlich primär darauf, was um ihn herum vorgeht und behält sein inneres noch mehr oder weniger für sich.

auf diesem alben findet sich neben dem x-mal gecoverten ultraklassiker "blowin in the wind" noch das anklagende "masters of war", das ebenfalls oft (zb von brian ferry) gecoverte "a hard rains are gonna fall", das später in diversen metamorphosen präsentierte "don't think twice, it's all right" sowie "i shall be free" und andere prätiosen in der urversion. großartige, ganz starke songs, unverzichtbare melodien...

an dylan kommt wohl kein halbwegs an musik interressierter vorbei und dies hier ist neben "bringing it all back home" aus dem jahre 1965 auch ein album aus der anfangsphase dieses großen künstlers, das zum verständnis der zahlreichen späteren werke fundamental notwendig ist.

die tonqualität des remasters ist sehr ordentlich, das gilt auch für die ursprüngliche LP. meines wissens existiert auch eine remasterte neuauflage auf vinyl.

ein zeitdokument eines ganz großen - unverzichtbar eigentlich...
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