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4,6 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation2|Version: Standard|Ändern
Preis:49,22 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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am 21. November 2006
Lange habe ich mit mir gerungen, über was ich nach meiner längeren Pause denn nun schreiben soll und Ihr werdet es kaum glauben, ich habe mich für ein Videospiel entschieden. Ausgesucht habe ich mir einen Titel aus unserer Playstation2-Sammlung, der Name des Videospiels lautet „Obscure“ und es gehört meiner Ansicht nach zum Genre der Actionadventure. Der Schwerpunkt liegt bei diesem Abenteuer ganz eindeutig auf einer Horror-Atmosphäre, Ihr sollt bei diesem Spiel in ein gruseliges Ambiente eintauchen, in welchem Euch mehr als nur einmal ein Schauer über den Rücken laufen soll. Ohne gleich am Anfang zuviel vorwegnehmen zu wollen, kann ich Euch versichern, dass dies tatsächlich öfters der Fall sein dürfte, mir erging es jedenfalls so, die nahe Verwandtschaft mit „Silent Hill“ ist schon nach ziemlich kurzer Zeit unübersehbar. Für mich stellt „Obscure“ ein durchaus interessantes und auf jeden Fall erwähnenswertes Videospiel dar, als einen echten Hit möchte ich es allerdings zumindest nicht ganz bezeichnen und dies aus mehreren Gründen...

VERSIONEN, PREIS

Soweit ich weiß, gab es zu diesem Videospiel keine direkten Vorgänger, mir ist zumindest in der Vergangenheit keines auf irgendeinem System in Erinnerung geblieben, insofern möchte ich schon von einer Art „Premiere“ reden. Allerdings muss ich ganz deutlich sagen, dass die Spielidee ganz sicher nicht neu ist und einige Dinge erinnern stark an Videospielhits aus der Vergangenheit, so zum Beispiel das schon erwähnte „Silent Hill“ oder auch „Resident Evil“. Wer ein großer Fan jener Spiele ist, sollte sich „Obscure“ auf jeden Fall ganz genau anschauen, ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Horror-Adventure für solche von großem Interesse ist. Jedenfalls ist „Obscure“ irgendwann im Sommer 2004 erschienen und zwar sowohl für die Playstation 2 als auch für Microsofts Spielkonsole, nämlich die X-Box. Gekauft habe ich dieses Spiel vor wenigen Monaten, im Spätherbst, es hat mich 25€ gekostet und mittlerweile habt Ihr bestimmt auch mit nur 20€ Glück, was ich doch ziemlich günstig finde, da „Obscure“ ja nun wirklich nicht schon ewig auf dem Markt ist. Zudem handelt es sich um eine lupenreine deutsche Pal-Version, was bedeutet, dass Ihr ohne langes Drumherum oder eventuelle Umbauten die DVD einfach in Eure Playstation 2 einlegen könnt. Die Umsetzung vom Original auf unsere europäische Norm ist überraschend gut gelungen, das ist ja auch heute immer noch keine Selbstverständlichkeit, Ihr müsst weder dicke schwarze Balken am oberen und unteren Bildschirmrand betrachten noch sind mir irgendwelche Einbußen im Hinblick auf die Spielgeschwindigkeit aufgefallen. Sehr erfreulich ist auch, dass wir es hier sowohl mit deutschen Bildschirmtexten als auch mit einer deutschen Sprachausgabe zu tun haben, somit kann ich zumindest in diesem Punkt überhaupt nichts zu meckern finden, sehr schön.

GESCHICHTE

Nun komme ich aber auch endlich zur eigentlichen Handlung dieses Spiels, worum geht es also in diesem Horror-Action-Adventure? Schauplatz der Geschichte ist zunächst eine amerikanische Highschool, wobei in den letzten Jahren auf dem Schulgelände immer öfter sehr merkwürdige Dinge passieren. Im Mittelpunkt der Geschichte an der Leafmore High stehen fünf junge Helden und zwar handelt es sich hierbei um die Schüler Shannon, Ashley, Josh, Stan und Kenny. Schon seit Monaten merkten die Schüler, dass irgendetwas an ihrer Schule nicht mit rechten Dingen zugeht, doch so richtig erklären konnten sie sich das Ganze bislang nicht. Eines Tages verschwindet allerdings urplötzlich der Basketball-Jungstar Kenny, dessen Rolle wir kurz im Intro übernahmen und mit dem wir uns mit den ersten Steuerungselementen vertraut machten. Spätestens jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an welchem den mysteriösen Umständen unbedingt auf den Grund gegangen werden muss, schließlich ist Kenny der Bruder von Shannon und der Freund von Ashley. Als die kleine Schülergruppe am Tage kurz nach Schulschluss auch noch unglücklicherweise vom Hausmeister eingesperrt wird, bleibt ihr gar nichts anderes übrig, als den Geheimnissen auf die Spur zu kommen, sie machen sich unverzüglich auf eine spannende Erkundungstour durch das riesige Schulgelände. Noch mysteriöser wird das Ganze, als auf einer Wand einer Toilette etwas von außerirdischen Monstern geschrieben steht, welche allerdings mit Menschen zu kooperieren scheinen. Unsere Helden erwartet jedenfalls eine hochdramatische Nacht, das Gruselabenteuer kann nun also endgültig beginnen, wobei Vergleiche mit den bekannten Teenie-Horror-Kinofilmen wie „Scary Movie“ oder „Scream“ meiner Meinung nach durchaus angebracht sind bzw. das Szenario ganz bewusst so gewählt wurde...

Kurz noch ein paar Worte zu den einzelnen Hauptfiguren an sich: Kenny ist, wie schon erwähnt, ein Star an seiner Schule, er hat ein großes Talent, was das Basketballspielen angeht, verfügt in erster Linie über eine gesunde Physis, als Albert Einstein würde ich ihn hingegen nicht unbedingt bezeichnen. Shannon ist seine Schwester, wirkt immer supergestylt und scheint ein auffällig intelligentes Mädchen zu sein. Ashley spielt die Rolle einer attraktiven jungen Frau, die „selbstverständlich“ auch modelt und insofern „super“ zu Kenny passt, ein paar Klischees müssen eben auch sein. Dann haben wir noch den manchmal etwas nervigen Josh, der als engagierter Schulzeitungsredakteur tätig ist und chronisch neugierig ist, dafür aber auch über eine gute Spürnase verfügt. Und schließlich gibt es auch noch Stanley oder auch Stan genannt, den hätte ich fast noch vergessen. Er verfügt zweifellos über kriminelle Energie, ist Drogen nicht abgeneigt und so eine Art Spaßvogel denke ich, jedenfalls ist das Knacken von Schlössern für ihn selten ein Problem. Schon nach kurzer Zeit werden die Nerven dieser Schülergruppe aufs Äußerste strapaziert, denn es wird von nun an sehr häufig die unangenehme Bekanntschaft mit ekligen Monstern in einer typischen dunklen und dreckigen Spielatmosphäre gemacht, wobei die individuellen Fähigkeiten jeder einzelnen eben erwähnten Spielfigur durchaus Sinn machen, doch dazu erzähle ich Euch später an anderer Stelle mehr...

SPIELVERLAUF, SPIELDAUER

Zur Verfügung stehen uns nunmehr nur noch Shannon, Ashley und Josh, der erste Treffpunkt der verständlicherweise stark irritierten Schüler ist die Kantine, in welcher wir nun eingreifen und uns zunächst einmal für zwei Spielfiguren entscheiden müssen. Sehr interessant und ganz sicher auch eine Stärke dieses Spiels ist nämlich der Kooperationsmodus, was bedeutet, dass wir zu keinem Zeitpunkt mit einer Figur ganz alleine unterwegs sind, stets folgt und der zweite andere Charakter, welchen wir ja ebenfalls ausgewählt haben. Zusätzlich könnt Ihr dem zweiten Charakter bestimmte Kommandos erteilen, so zum Beispiel, dass dieser warten bzw. etwas zurückbleiben oder uns in besonders heiklen Situationen automatisch zu Hilfe eilen soll. Interessant ist dabei nicht nur, dass wir auf Wunsch beliebig oft zwischen den beiden ausgewählten Charakteren hin- und herwechseln können, sondern zudem jederzeit auch ein zweiter menschlicher Mitspieler miteinsteigen kann, um selber die Rolle der Hauptperson übernehmen zu können, dieser muss nämlich nur die Start-Taste eines zweiten Controllers drücken und schon ist er bzw. schon ist sie mit von der Partie. Das ist natürlich große Klasse, so fand ich es zumindest und ist ganz klar als Pluspunkt, was den Spielverlauf angeht, zu werten.

Das riesige Schulgelände ist ziemlich übersichtlich aufgeteilt, es gibt die Abschnitte Kantine, Krankenstation, Bibliothek, Klassenzimmer, Sporthalle, Wohnheim und Theater, ich hoffe, ich habe jetzt keine Stelle ausgelassen. Natürlich habt Ihr zu Beginn des Abenteuers zu den meisten Orten noch keinen Zugang, diese Gebiete müsst Ihr Euch erst freispielen. Dafür ist erforderlich, dass Ihr einen entsprechenden Schlüssel ausfindig macht, wobei Ihr im weiteren Verlauf des Spiels öfter einmal wieder an alte Orte zurückkehren müsst, denn manchmal habt Ihr sehr interessante neue Informationen erhalten, die das erforderlich machen und außerdem kommt dadurch nach und nach Licht ins Dunkel, was die mysteriösen Umstände bzw. zu lüftenden Geheimnisse angeht. Auf unseren Erkundungstouren treffen wir dann zwangsläufig auf viele Monster, die zumeist ein sehr zombieartiges Aussehen haben. Doch nicht nur das Eliminieren dieser Feinde spielt eine Rolle in „Obscure“ sondern insbesondere auch das Entdecken wichtiger Briefe, Tagebucheinträge oder Videobänder, die uns in der Geschichte weiter voranbringen. Des Weiteren finden wir merkwürdige Käfige und Hinweise, welche sich mit dem verschollenen Zwillingsbruder des Direktors befassen und außerdem auf sehr obskure Experimente schließen lassen, hier wird im Übrigen wohl der Grund für den Titel dieses Spiels liegen, denke ich.

Damit es auf die Dauer auch nicht allzu langweilig wird, lockern einige eingespielte Zwischensequenzen den Spielverlauf etwas auf und sorgen durch die durchaus gelungene Präsentation auch für die entsprechend gruselige Spielatmosphäre. Rätsel gibt es natürlich auch, solche gehören in einem Actionadventure ja praktisch zur Grundausstattung, doch besonders viele Kopfschmerzen werden Euch diese leider nicht bereiten. Egal ob Ihr Euch selber als Einsteiger, Fortgeschrittener oder Profi betrachtet, einen besonderen Tiefgang haben die uns gestellten Aufgaben ganz sicher nicht, zudem wiederholen sich diese „Missionen“ dann im weiteren Verlauf auch noch, was ich etwas schade fand. Zumeist handelt es sich nämlich um Aufgaben wie „findet den Schlüssel zum nächsten Gebiet“ oder „entziffert den Code für ein Schloss“ oder Ähnliches. Hier ist uns Shannon stets eine echte Hilfe, solltet Ihr wirklich einmal der Verzweiflung nahe sein und wirklich nicht mehr weiterkommen, denn dieses kluge Mädchen hat eigentlich immer gute Ideen, ziemlich schnell, ja eigentlich zu schnell, seid Ihr dann jeweils am Ziel. Zwar gibt es daher keine frustrierenden Passagen, an denen man ewig festhängt, aber so einfach sollte uns das Lösen dieser „Rätsel“ dann doch eigentlich nicht gemacht werden, das finde ich jedenfalls.

Was ich hingegen sehr angenehm fand, war das Vorhandensein der Karte, welche dafür sorgt, dass wir uns eigentlich nie verlaufen dürften und uns nicht irgendwo ewig verfransen beziehungsweise völlig orientierungslos über das Schulgelände laufen. In dieser übersichtlichen Karte wird alles Wesentliche eingezeichnet, so zum Beispiel der Standort, wo wir uns also gerade aufhalten, der Zielort und die bislang verschlossenen Türen, die mit einem „X“ gekennzeichnet sind. Etwas ungewöhnlich aber dadurch nicht unbedingt schlecht ist die Tatsache, dass Ihr Euch immer das Portrait in der entsprechenden Schülerakte anschauen müsst, um zu erfahren wie es denn genau mit dem Gesundheitszustand der jeweiligen Spielfigur aussieht. Je nachdem wie blutverschmiert die Akte aussieht lässt sich „erahnen“ wie nahe der Charakter dem Tode ist. Jede Figur verfügt außerdem über Spezialtalente, so hält uns beispielsweise Josh stets auf dem laufenden, ob in einem Raum noch etwas Wichtiges vorhanden ist, Stanley knackt „brav“ seine Schlösser und Ashley und Shannon haben oft wertvolle Tipps parat und verfügen sogar über individuelle Angriffsmanöver.

Auch die Speicherfunktion ist hier in „Obscure“ etwas ungewöhnlich, denn es gibt in dieser Hinsicht keine festen Standorte sondern Ihr könnt überall und jederzeit speichern, vorausgesetzt Ihr verfügt über einen entsprechenden Vorrat an CDs, welche Ihr fleißig auf den Erkundungen zwischendurch aufsammeln solltet. Selbstverständlich müsst Ihr Euch auch nicht mit bloßer Hand gegen die Monster zur Wehr setzen, Ihr sammelt während des Abenteuers außerdem natürlich auch zahlreiche Gegenstände, darunter natürlich auch Waffen ein. Baseballschläger oder Eisenstangen lassen sich dabei sehr gut als Schlaginstrument gebrauchen, doch auch Schusswaffen werdet Ihr in Euren Besitz nehmen. Dabei gibt es sogar die Möglichkeit, bestimmte Gegenstände miteinander zu verbinden, so zum Beispiel die Taschenlampe mit einem Klebeband an die Pistole, einen Revolver oder an eine „gute alte“ Schrotflinte zu binden, was auf jeden Fall Sinn macht, denn mehr als einen Gegenstand könnt Ihr nicht gleichzeitig bedienen. Denn leuchtet Ihr ohne Waffe im Dunkeln oder andersherum schießt Ihr ohne Licht einfach in die Dunkelheit hinein, ist das natürlich weitaus weniger effektiv. Denn nach etwas 2 Stunden Spielzeit wird es dunkel an der Leafmore High, die Nacht bricht herein...

Einen ganz großen Negativpunkt muss ich nun aber leider doch erwähnen, so hochinteressant sich das Spielgeschehen auch anhören mag. Der Spielumfang ist fast schon unverschämt gering, ja im Grunde eine echte Dreistigkeit. Zumindest was den damaligen Kaufpreis von circa 60€ angeht, kann ich wirklich nur von einem extrem miserablen Preisleistungsverhältnis sprechen. Denn in weniger als zehn Stunden seid Ihr ganz sicher durch mit diesem Spiel, was eigentlich überhaupt nicht wahr sein kann, aber leider tatsächlich so der Fall ist. Da ist es meiner Meinung nach auch nur ein sehr schwacher Trost, dass Ihr nach dem erstmaligen Durchspielen Extrawaffen, Bonuskostüme für das erneute Angehen dieses Abenteuers sowie nettgemeinte Zusatzvideos zur Musik und dem Making Of dieses Videospiels bekommt, meiner Ansicht nach ist das einfach nur schwach, da kann und will ich auch überhaupt nichts beschönigen. Allein dieser Punkt wiegt derart schwer, dass eine deutliche Abwertung dieses Videospiels unbedingt erfolgen muss, leider...

SCHWIERIGKEITSGRAD, STEUERUNG, PERSPEKTIVE

Zum Schwierigkeitsgrad gibt es nicht allzu viel zu sagen, denn es stehen uns drei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die wie so üblich in „leicht“, „normal“ und „schwer“ unterteilt sind, für jeden von Euch ist also etwas dabei, ich jedenfalls entschied mich für „normal“ wie es wohl auch die Meisten von Euch zunächst einmal tun werden. Da die Rätsel wie schon angesprochen nicht besonders fordernd sind und sich auch die Monster nicht als superintelligent erweisen, sollten auch ruhig Anfänger den mittleren Schwierigkeitsgrad anwählen oder von mir aus auch nicht, denn angesichts der von mir eben erwähnten unverschämt kurzen Spielzeit können zumindest Fans dieses Spiels sicherlich alle drei Schwierigkeitsgrade hintereinander durchspielen, dann, aber auch nur dann stimmt es halbwegs mit der Spieldauer.

Was die Steuerung angeht, so ist diese zum Glück sehr gut gelungen, hier wurde wirklich ganze Arbeit geleistet. Mit dem linken Analogstick steuert Ihr die Spielfigur beziehungsweise lauft Ihr mit dieser durch die Gegend und mit dem rechten Stick justiert Ihr Eure Waffe oder die Taschenlampe oder am Besten beide Sachen auf einmal. Darüberhinaus lässt sich die Laufgeschwindigkeit der Figur beeinflussen, das Licht der Taschenlampe lässt sich sogar kurzzeitig verstärken und auch das Anvisieren der Monster dürfte Euch schon nach sehr kurzer Zeit in Fleisch und Blut übergegangen sein, hier sehe ich also überhaupt keine Probleme.

Die Kameraperspektive ist gerade bei solchen Spielen öfter für mich ein echtes Problem gewesen, oft verlor ich phasenweise den Überblick oder mir wurde geradezu schwindlig, doch erfreulicherweise passiert das hier bei „Obscure“ ziemlich selten. Das liegt in erster Linie daran, dass die Kamera fest an einer Person „montiert“ ist, was bedeutet, dass die Kamera praktisch immer an einer der beiden Akteure festgemacht ist. Probleme entstehen dabei eigentlich nicht, denn da ja nie ein einzelner Charakter alleine in den nächsten Raum gehen kann und somit zu zweit immer ein Zimmer nach dem anderen erforscht wird, bleibt Ihr in perspektivischer Hinsicht immer voll auf der Höhe, schließlich könnt Ihr immer zwischen den beiden Helden hin- und herschalten oder der zweite Charakter wird einfach beim Betreten des nächsten Raumes durch die erste Figur quasi „hinzugebeamt“. Das hört sich jetzt vielleicht etwas kompliziert an, ist es aber nicht. Bemerkenswert und in meinen Augen auch besonders wichtig ist das Anvisieren der Zombies mit der R1-Taste, wobei Ihr dann zusätzlich mit der Kreistaste auch noch zwischen den einzelnen Feinden hin- und herwechseln könnt. Somit entsteht nur äußerst selten ein unübersichtliches Chaos, selten bricht Hektik aus, was dem Spielverlauf natürlich gut tut...

GRAFIK

Zwar reißt mich die optische Aufmachung von „Obscure“ jetzt nicht unbedingt vom Hocker, gut ist sie aber trotzdem, Herausragendes wird uns allerdings nicht geboten, das muss ich ehrlich zugeben. Erst einmal positiv ist es, dass die Pal-Anpassung sehr gut gelungen ist, somit gibt es keine blöden schwarzen Balken am Bildschirm und auch das Spieltempo ist richtig flott, die Grafik bleibt fast immer flüssig, nur ganz selten ruckelt es einmal, dann aber doch störend, speziell wenn sich viele „Gestalten“ auf einmal auf dem Bildschirm tummeln. Das Szenario soll natürlich besonders düster und eklig wirken, dementsprechend fallen auch die Farbtöne aus, wobei die Hintergründe ruhig etwas detailreicher hätten ausfallen können, auch die Monster sehen nicht immer danach aus, als müssten sie einen Grafik-Oscar bekommen, zwar sind sie nicht extrem pixelig gezeichnet, doch mir überwiegend doch deutlich zu grob animiert. Gefallen haben mir hingegen die Animationen unserer Helden, diese sind ebenso gut gelungen wie manch wirklich gut in Szene gesetzte Spezialeffekte wie zum Beispiel teilweise die Lichtstrahlen in den Räumen oder Spiegelungen auf den Böden. Alles in allem möchte ich von einer soliden guten Grafik sprechen, aber keinesfalls mehr.

MUSIK

Die musikalische Untermalung schätze ich, was ihre Qualität angeht, ähnlich ein wie die Grafik, sie ist gut, passt eigentlich immer zur jeweiligen Spielsituation, kann mich aber nicht restlos begeistern. Natürlich dominieren hier gruselige Horror-Klänge, das war ja auch nicht anders zu erwarten gewesen, einige Begleitmelodien klingen wirklich „schön schräg“ und irgendwie auf eine unheimliche Weise verzerrt und genau das war ja auch Sinn der Sache. Kennern wird der Name „ProLogic2“ sicherlich etwas sagen, mir allerdings weniger, jedenfalls ist eine solche Unterstützung möglich, was eine noch höhere Qualität des Sounds garantieren soll. Sehr schöne Chorgesänge, die teilweise wirklich unter die Haut gehen, sind mir gut in Erinnerung geblieben, mindestens genauso gut fand ich allerdings die Soundeffekte wie zum Beispiel die Geräusche herunterfallender Kisten oder ein deutlich hörbares gequältes Stöhnen und Röcheln. Wie schon erwähnt, gibt es hier in „Obscure“ auch eine deutsche Synchronisation, tatsächlich ist die deutsche Sprachausgabe gut gelungen, die Stimmen der Synchronsprecher sind meiner Meinung nach gut gewählt und nur ganz selten wirkt die Übersetzung etwas merkwürdig.

MEIN FAZIT

Wer bis hierhin wirklich durchgehalten haben sollte, dem ist klar, dass mein Gesamtfazit nur positiv ausfallen kann, denn trotz einiger weniger Negativpunkte überwiegen die positiven Elemente ganz eindeutig. Natürlich sind einige Spielelemente von Kinofilmen und älteren Videospielen geklaut worden, aber das stört mich weniger, denn wahnsinnig neue Spielideen erwarte ich bei einem Horror-Adventure eigentlich auch gar nicht. Die Gruselatmosphäre hat auf jeden Fall ihren Reiz und die Heldengruppe wirkt im Großen und Ganzen doch sympathisch, was ja auch nicht gerade unwichtig ist. Die Optik ist gut gelungen, sie ist zwar nicht sonderlich spektakulär aber noch völlig okay, ebenso haben mir einige Hintergrundmelodien und ganz besonders vereinzelte Soundeffekte gut gefallen. Abgesehen von ein paar Momenten, in denen die Grafik etwas zu kämpfen hat und auch die Kamera nicht immer voll auf der Höhe ist, geht das Ganze doch relativ reibungslos über die Bühne. Besonders hervorzuheben ist die sehr interessante Geschichte, auch wenn diese hier in „Obscure“ sicherlich nicht völlig neu erfunden wurde, das war mir egal. Etwas negativer ist es dann schon vielmehr, dass die Handlung an sich doch sehr vorhersehbar entwickelt, große Überraschungen oder plötzliche Wendungen in der Geschichte sind absolute Mangelware. Das Schlimmste an diesem Videospiel für die Sony Playstation 2 ist aber auf jeden Fall die katastrophal kurze Spieldauer, über die auch die Bonusgegenstände am Ende des Spiels ganz sicher nicht hinwegtrösten können. Nur absolute Fans solcher Spiele werden dieses Spiel mit den dann erhaltenen neuen Kostümen und Extrawaffen noch einmal angehen, ein zweites Durchspielen kann ich Euch aber durchaus empfehlen, das war es dann aber auch, leider. Von größerer Bedeutung ist es da, dass der Preis mittlerweile doch angenehm niedrig ist, ansonsten hätte ich in meiner Gesamtbewertung wahrscheinlich noch mehr „nach unten“ gehen müssen. Weitere Pluspunkte hat dieses Videospiel aber natürlich auch noch vorzuweisen, denn „immerhin“ fand ich den Kooperationsmodus sehr interessant und die Spielatmosphäre zog mich zweifellos schon sehr schnell in ihren Bann, das will ich auch auf gar keinen Fall leugnen. Schließlich ist es dann so wie bei vielen bemerkenswerten Videospielen, ein bisschen mehr hiervon und an anderer Stelle noch ein bisschen mehr davon und es hätte sich um einen Riesen-Hit gehandelt, so aber kann ich dieses Horrorabenteuerspiel zwar ganz klar empfehlen und es eindeutig als „gut“ einschätzen, zu mehr hat es dann aber leider doch nicht gereicht.
22 Kommentare| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Wer nicht die Geduld oder Zeit aufbringen möchte die komplette Rezension zu lesen, kann auch gleich unten, unter Gesamt-Fazit weiterlesen.

Was sagt man so schön, besser gut kopiert, als schlecht neu gemacht. Das trifft hier zum größtem Teil zu. Obscure reicht zwar nicht an Resident Evil (1-3, Code Veronica) ran, geht aber zumindest bezogen auf den dritten Teil von Resident Evil einen konsequenteren Weg, der von vornherein schon eine jüngere Zielgruppe anvisierte, und nicht wie bei Resident Evil 3, beschnitten und entschärft wurde, um dieses einem jüngerem Zielpublikum zugänglich zu machen. Bei diesem Game kann man einige Paralellen zum amerikanischen Teenie-Horrorfilm erkennen, wie z.B. "Scream", aber insbesondere zu dem Film the "Faculty", welches ihn somit von der Story her, von den meisten Horrorspielen aus Japan unterscheidet.

Kleine unbedeutende Anmerkungen für Gamercracks:

Belustigung am Rande.:

1.) Die deutsche USK16-Version ist in der Inszenierung identisch mit der UK-Version. Einzige Veränderung die in der USK-Fassung vorgenommen wurde, war die Umbennung eines Namens, nämlich der, der Krankenschwester Wilson. In der UK-Version heißt sie Wickson, was bei der USK/FSK wohl anrüchige Assoziationen hervorrief. Dieser Name wurde überall korrigiert, sowohl in der Sprachausgabe, Untertitel, wie auch in allen dokumentarischen Unterlagen.

2.) Das Blut welches im Game nicht in vollem rot dargestellt wird, findet sich auch in den Übersee-Versionen wieder, da es sich ja bei fast allen Gegnern nicht um Menschen oder Zombies handelt, sondern um pflanzenartige Mutationen.

jetzt aber wieder schnell zurück zum Gameinhalt:

Gleich zu Anfang meiner Bewertung, möchte ich auf eine der im Horrorgenre exclusivsten Gameplayinnovationen, zumindest im Jahr 2004 aufmerksam machen, und diese besteht darin, das dieses Game einen wunderbaren Coop-Modus hat, der es einem ermöglicht dieses Game zu zweit zu spielen und zu geniessen, da dieser rundum gelungen ist.

Zu Beginn des Games eröffnen sich einem einige Einstellungsmöglichkeiten, wovon die Auswahl von drei Schwierigkeitsgraden wohl am wichtigsten ist.

Den Prolog beginnt man als einzelner Protagonist, in der Rolle des Highschool-Schülers Kenny, der zur nächtlichen Zeit in der Sporthalle noch einige Basketballwürfe üben will, während sich seine Freunde schon in der Umkleidekabine für den Heimweg rüsten, um sich dann von ihm zu verabschieden. Dann ertönt der Klang seines Handys, worauf er in den Umkleideraum verschwindet, um dort widerwillig den Anruf seiner Liebsten entgegenzunehmen, um ihr zu versprechen, das er sich sofort, ohne Umwege auf den Weg zu ihr machen wird. Nachdem er sich fürs duschen vorbereiten will merkt er, das seine Sporttasche verschwunden bzw. gestohlen worden ist, wo auch jetzt zumindest der Horror, in Bezug auf seine Person, anfängt. Nach einigem hin- und hergelaufe muß Kenny feststellen, das er auf dem Campus eingeschlossen ist, und es vorerst für ihn auch kein entkommen gibt.

Wo andere Games mit einem filmischem Prolog in das Game einführen, wird man hier gleich in das Geschehen reingeworfen, womit dieser Turnhallenprolog auch nur der Auftakt für das kommende Unheil ist. Für PS2 Verhältnisse eine sehr gute Umgebungsgrafik, wie auch relativ realistische Personenanimationen, die sich vor dem großem Vorbild Resident Evil nicht verstecken braucht. Auch wenn das ganze Game nur auf dem Schulcampus stattfindet, gibt es hier genug verschiedene Locations, die keine Langeweile aufkommen lassen.

Die Steuerung der zu spielenden Charaktere geht flüssig, und intuitiv von der Hand. Obwohl das Game eine durchaus gute deutsche Synchronisation hat (eine Sprachauswahl gibt es nicht), werden z.B. seine Gedanken bei spielerelevanten, aber auch bei unnützen Informationen der Hauptprotagonisten, wenn er bestimmte, interessante Gegenstände anklickt, als Untertitel dargestellt, womit einem häufig Hinweise zum fortkommen gegeben werden, da er nun weiß womit man sich vielleicht näher beschäftigen sollte, oder ob ein Gegenstand für ihn garkeinen Nutzen hat.

Die Geräuschkulisse ist hervorragend, wie auch die sparsam, aber immer passend eingesetzte Musikuntermalung. Bei den Tonausgaben kann man zwischen Mono und Dolby Prologic II wählen. Die Ladezeiten halten sich für das PS2 Niveau im normalem Rahmen, und unterbrechen das Gameplay nur, sollte man ein anderes Gebiet betreten.

Vergleiche zu Resident Evil lassen sich hier auch nur im Gameplay finden, während die Storyline sich doch wesentlich mehr an die jüngeren Spieler richtet, und durch sehr viele, gut inszenierte Zwischenfilmsequenzen weitergeführt wird. Hier ist der Horror nicht so tiefründig und verstörend wie bei Silent Hill, Siren, oder Projekt Zero, aber auch nicht so effektvoll, splattermäßig und beängstigend wie bei Resident Evil dargestellt. Dafür kann dieses Game jedoch mit einer durchaus sehr dichten, düsteren, wie auch unheimlichen Atmosphäre aufwarten, die gespickt ist mit einigen Schockeinlagen, welche einen schon einmal zusammenzucken lassen, und bei beginnender Kampfhandlung eine schnelle Reaktion erfordern.

Raetsel gibt es hier nur wenige, welche zum Großteil jedoch nicht sehr anspruchsvoll geraten sind, indem es z.B. gilt Regalwände zu verschieben, Items zu finden, oder Markierungsdaten richtig einzugeben. Einem Pappbecher mit Säureinhalt vom Chemieraum in den nächsten Stock bringen, um dort eine Eisenkette zu zerätzen, welche einem Zugang zu neuen Räumlichkeiten gibt, gehört schon zu den anspruchsvolleren Aufgaben, da der Becher, wenn man sich zuviel Zeit läßt, sich in seine Bestandteile auflöst.

An Items gibt es eine Menge zu finden, seien es Heilmittel, wie auch verschiedene Waffen. Angefangen vom Baseballschläger, Eisenstange, Revolver bis hin zur Pumpgun wird hier einiges was Freude macht aufgefahren. Die Möglichkeit z.B. mit einem Klebeband eine Taschenlampe mit einem Revolver zu kombinieren, macht in der Dunkelheit definitiv Sinn. Weitere Kombinations-/Bastelmöglichkeiten eröffnen sich im späterem Verlauf des Games. Das auswählen von Waffen und Items erfolgt einfach und intuitiv über die Schultertasten, und lassen keine Fragen offen. Die Gegnervielfalt erinnnert dann wiederum doch an den ein oder anderen Genrevertreter, von denen es einige gibt, die sich mit der Hilfe von Licht in die Flucht schlagen lassen, und andere, bei denen nur rohe Gewalt hilft.

Die normalen Gegner sind meist durch einfaches gezieltes triggern (unkontrolliertes, schnelles Tastendrücken) zu erledigen. Bei den Zwischen-, wie auch Bossgegnern sieht die Sache schon anders aus, da diese alle mit einer bestimmten Strategie ins Jenseits befördert werden wollen. Man kann hier nach dem Trial and Error Prinzip vorgehen, zur Zeitersparnis hilft es jedoch seinen Kopf anzustrengen, zumal man gelegentlich Hinweise in verschiedenster Form bekommt. Die Inszenierung der Kämpfe ist durchwachsen, und reicht von mäßig, bis sehr gut gelungen.

Größtes Manko dieses Games ist die nicht frei justierbare Kamera, die einen desöfteren, ob absichtlich oder nicht, von wichtigen Hinweisen ablenkt. Auch bei Kämpfen, die mit roher Gewalt geführt werden, kann man so schnell die Orientierung verlieren, und schlägt dann anstatt auf den Gegener, auf seinen KI-, oder Human gesteuerten Begleiter ein. Einen Lebensbalkenanzeige gibt es nicht. Der Verlust von Lebensenergie wird durch die Rumblefunktion des Controllers angezeigt. Sollte diese dann eine bestimmte Stärke haben, ist es Zeit für einen Energydrink, der die Lebensreserven wieder auf Vordermann bringt. Hier den richtigen Zeitpunkt zur Einnahme zu bestimmen, erlangt man am besten durch einige bewußt herbei geführte Bildschirmtode, die die eigenen Erfahrungswerte, in Bezug auf noch vorhandene Lebensenergie und den richtigen Zeitpunkt zur Einnahme des Heilmittels, steigern lassen.

Speichern kann man frei, muß hierfür jedoch Disc`s einsammeln, wobei einem dann 10 Speicherslots zur Verfügung stehen. Es gibt noch einen Vorteil des Games, der gleichzeitig auch Nachteil ist. Man besucht kaum Orte zweimal, und erspart sich somit viel sinnfreie Rumrennerei, die mache andere Horrorgames künstlich in die Länge ziehen. Dieses positive Merkmal ist jedoch, wie schon erwähnt, ein zweischneidiges Schwert, da sich somit die Spielzeit auf 6- 10 Stunden reduziert, je nach Spielweise.

Jetzt zu der größten Stärke des Games. Nach einiger Zeit, kann man sich einen Begleiter aussuchen, der entweder KI-gesteuert ist, falls man alleine spielt, oder eben durch einen Freund, welches natürlich sehr viel mehr Freude macht, einen begleitet. Einen geteilten Bildschirm gibt es hierbei nicht, sondern man muß sich immer in einem gewissem Radius bewegen, der zum Großteil von der Einstellungsperspektive der Kamera abhängt. Am ehesten vergleichbar mit dem Coop-Modus von Champions of Norrath, obwohl dieses ein ganz anderes Spielegenre ist. Erwähnenswert ist noch, das man jederzeit im Game zwischen KI-gesteuertem Partner, oder realem wechseln kann. Auch beim gamen mit dem KI-Partner kann man spielerisch die Rollen tauschen, und hat somit die Gelegenheit auch mal einen anderen Charakter, als nur Kenny, zu spielen. Die Partner-KI orientiert sich an Deinem Verhalten. Soll heißen, wenn Du auf etwas zielt, macht dieser das auch. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit 3 Grundbefehle dem KI Partner über das Steuerkreuz zu geben. Bei der vierten Auswahl, falls man das Steuerkreuz nach rechts drückt, übernimmt man dann die Steuerung des KI-Kollegen komplett, wechselt also den Charakter.

Im späterem Verlaufe des Games findet man immer mehr seiner Schulkollegen, wobei der Schulinnenhof der gemeinsame Treffpunkt ist. Dieser ist dann später mittels Teleportation sehr schnell erreichbar, und läßt einen somit nicht zuviele Wege umsonst laufen, da man sich unter seinen Schulkolleg/-en/-innen immer eine Person zur Begleitung aussuchen kann. Dieses macht in sofern Sinn, da jeder verschiedene Fähigkeiten beherscht, und es einige Rätsel gibt, die sich nur mit einer bestimmten Person lösen lassen, wie z.B. jemanden der gut Schlösser knacken kann usw.

Gesamtfazit:

Dieses Game ist für das Jahr 2004 grafisch obere Liga, und braucht sich vor den Triple-A Genrevertretern absolut nicht zu verstecken. Die Umgebungsgrafik ist detail- und abwechslungsreich, und weiß mit einigen atmosphärischen Highlights zu überzeugen. Die Soundkulisse ist immer passend, wie auch bedrohlich. Die Musikuntermalung wurde nur dezent eingesetzt, und läßt somit mehr Raum für die schon erwähnte dichte, wie auch düstere Umgebungsatmosphäre.

Die Steuerung ist einfach und intuitiv. Die Darstellung der eingebenen Bewegungsabläufe ist flüssig, und wirkt im Gegensatz z.B. wie bei Silent Hill nicht so hölzern. Die Zwischenfilme, die die Geschichte vorantreiben sind inszenierungstechnisch absolut auf der Höhe der Zeit (2004) gewesen. Speichern ist jederzeit möglich, wenn man denn die nötigen Disc`s dafür zur Vefügung hat.

Der Coop-Modus, welcher im 3-D Horrorgenre neu war, zumindest soweit ich es weiß, macht alleine Spaß, zu zweit jedoch noch wesentlich mehr. Die vielfältige Waffenauswahl, wie auch die verschiedenen Gegnertypen wissen das ein oder andere mal zu überraschen, oder gar zu schockieren. Die Item- und Waffenanwahl ist einfach zu bedienen, wobei das Bastelsystem das Sahnehäubchen bildet.

Die Karte ist übersichtlich, und gibt Information über den eigenen Standort, wie auch Ziele. Verschlossene Türen, wie auch ungelöste Rätsel, werden erst auf der Karte markiert, wenn man sie entdeckt haben sollte.

Dieses Game kann ich allen empfehlen, die schon Resident Evil (1-3, Code Veronica), Parasite Eve, wie auch Silent Hill gut fanden. Man sollte in Sachen Horror jedoch nicht zuviel erwarten. Atmosphärisch hat das Game zwar unbestritten seine Vorteile, wie auch im gesamtem Gameplay, wer hier jedoch Hardcoresplatter und Gore sucht, wird enttäuscht werden. Hier bestimmt die Atmosphäre, wie auch die physisch spürbare Spannung das Spielgeschehen. Die Freigabe ab 16 hat ja einen Grund. Trotzdem sollte dieses Game in keiner gut sortierten Videogamesammlung, mit Schwerpunkt Horror fehlen, da es, wie schon erwähnt, anderweitig seine Vorteile ausspielen kann.

Wer hier brachiale, brutale Splatter- und Gore-Action hofft zu finden, liegt hier absolut falsch, und sollte von diesem Game die Finger lassen. Man sollte auch davon ausgehen das je nach Spielweise, das Spielevergnügen im schlechtestem Falle schon nach 6 Stunden sein Ende haben kann. Dieser Zeitwert richtet sich aber hauptsächlich nach den Zeiten von Speedgamern. Ich hatte ca.8-9 Stunden Spielspaß.

Leider blieb Obscure ein Nischentitel, aufgrund der Horrorgameschwemme zur Jahrtausendwende. Das dieser Titel sich trotz der starken Konkurrenz, hauptsächlich aus Japan, trotzdem behaupten konnte, läßt sich ja daraus schliessen, das noch ein zweiter Teil von diesem Game entwickelt wurde.

Wer bei den alten PS1 Resident-Evil Teilen, wie auch bei Code Veronica, Dino Crisis 1 und Parasite Eve 2 nostalgische Gefühle bekommen sollte, und dieses Game noch nicht gespielt hat, sollte seinem melancholischem Gefühl, den "guten alten PS1 und PS2 Zeiten" gegenüber nachgeben, und sich dieses Stück Spielegeschichte zu Gemüte führen.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 1. November 2004
Wie schon oft beschrieben wurde, dreht sich die Geschichte in "Obscure" um die typische 08/15 Geschichte, dass Leute verschwinden und diese dann für Experimente missbraucht werden. Man darf sich keine neuartige und große Story erwarten, aber eine sehr unterhaltsame und wirklich fesselnde Präsentation, die in einer US-High School abspielt.
Story (Einleitung)
Man startet als Kenny, einen Basketball-Spieler, der einer Person tief hinab in einen Keller folgt, der sich am Schulgelände befindet. Wie sich jedoch gleich herausstellt, ist das kein gewöhnlicher Keller, sondern ein Forschungslabor, wo er einen Jungen findet, mit dem er zum Ausgang flüchtet. Doch leider schafft es Kenny nicht, den der Junge und Er werden von einer riesigen Bestie zu Tode gerissen, jedoch entkommt Kenny schwerverletzt und schafft es zum Ausgang zu kommen, jedoch wird er blutend wieder zurückgezerrt, als ihn noch mehr Monster erwischen (diese Szene bekommt man zu sehen, wenn man es wieder bis zum Anfang zurück schafft, in beiden Fällen wird Kenny niedergestreckt). So viel zum Start.
Story (Im Groben, ohne Spoilers)
Kenny's Freunde machen sich Sorgen um ihm, da in letzter Zeit immer mehr Leute für vermisst gemeldet werden und verschwinden. Als die 4 Freudne nach Kenny suchen wollen, werden sie unabsichtlich in ihrer eigenen Schule eingesperrt. Die Hauptaufgabe besteht darin, Kenny zu finden, was jedoch nach kurzer Zeit sich in einen Horror verwandelt. Überall tauchen diese Monster auf und allein das Sonnenlicht scheint die Teenager vor den gefährlichen Kreaturen schützen zu können. Als Kenny jedoch nirgends gefunden werden kann, machen sich die Freunde auf die Suche nach dem Hausmeister, der sie aus der Schule hinauslassen kann, da dieser die Schlüssel für den Haupteingang besitzt. Durch die vielen Beweise und Videoaufnahmen, die man im Laufe des Spieles findet, hoffen die Freunde, dass sie dies in die Öffentlichkeit bringen können. Doch bald müssen sie feststellen, dass eine Flucht sinnlos ist, überhaupt dann, wenn der Tag zur Nacht wird...
Es gibt schon viele Reviews zu dem Spiel, aber ich werde, denke ich mal, auf Sachen eingehen, die nicht so genau beschrieben wurden:
Der wichtigste Punkt, warum man sich Obscure kaufen sollte, ist der 2-Spieler Modus, wo 2 Spieler gleichzeitig sich den Wahnsinn in Form von Horror und Mystery stellen können. Zwar funktioniert die Intelligenz des CPU-gesteuerten Freundes gut, aber nur ein weiterer menschlicher Spieler ist in der Lage, schnell und vor allem intelligent zu reagieren. Die Monster kommen gerne angekündigt (im seltensten Fall wirklich überraschend und schockierend) in Gruppen und/oder vor allem von jeder Seite.
Anders, als in anderen Horror-Spielen, liegt hier wirklich ein sehr starker Mangel an Munition und Verbandskästen vor. Entweder wollte man es eher realistisch halten und in einer US-Schule weniger Munitionplätze verteilen oder einfach das Spiel wirklich interessant gestalten. Man kämpft mit einem akuten Mangel an Munition für die Handfeuerwaffen und vor allem bei schweren und großen Gegnern genügen meist 2-3 Hiebe, bis die eigene Person stirbt. Es ist alles schaffbar, aber sinnloses Ballern ist hier total fehl am Platz und einzig allein gutes Teamwork rettet mehr Leben, als man sich Anfangs bei diesem Spiel vorstellen kann. Eigentlich hängt allein der Schwierigkeitsgrad an der Anzahl der Munition ab, wie viel man im Spiel findet. Anmerkung: Die anfänglichen Waffen in Form von Baseballschlägern werden später unnötig, da die Monster so oder so einem treffen können, ob man eben hinschlägt oder nicht.
Die Charaktere haben zwar, laut der Anleitung und vielen Spielemagazinen, unterschiedliche Eigenschaften, jedoch sind 2-3 Personen immer unnützlich oder selten einsetzbar. Als Spieler wird man am häufigsten die beiden Jungs Stan und Josh spielen, da sie mehr einstecken können und die wichtigsten Eigenschaften haben, da Einer sagt, ob noch ein wichtiger Gegenstand im Raum ist und der Andere gut einstecken und am schnellsten die Schlösser knacken kann.
Grafisch/Musikalisch ist alles in Ordnung. Die Kamera hat leider viele unangenehme Punkte, wo man eher die falsche Seitenansicht sieht und der Punkt auf die Charaktere nah fixiert ist und genau aus der Sicht der Kamera meist Monster kommen.
Die Steuerung ist super elernbar, aber man sollte sie beherrschen können, wenn man schnell seine Lebensenergie nachladen möchte. Dies ist öfters sogar dringend notwendig, wenn ein Spieler komplett angegriffen wird und der Andere schießen muss.
Das Spiel verdient 2-3 Sterne für Spieler, die alleine spielen möchten, da es alleine weit aus schwieriger und frustrierender wird. Der Rest kann, meiner Meinung nach, unbeschränkt zugreifen, ideal für Freunde, wo immer einer ein Horrorspiel spielt und der Rest mitfiebert. Den nun heißt es, Alle für Einen, Einer für Alle.
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am 13. November 2014
Da ich schon den zweiten Teil von Obscure gespielt habe, wollte ich den ersten auch haben und wurde nicht enttäuscht.
Man läuft mit verschiedenen Charakteren durch das Schulgebäude, die alle verschiedene Fähigkeiten haben. Dort muss man Dinge finden, erledigen und Rätsel lösen. Alles in allem ein gutes Spiel :)
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TOP 500 REZENSENTam 21. Juli 2004
Ganz knapp beschrieben ist es ein schauriges Horrospiel wie Silent Hill 2, nur das man es mit 2 Leuten Spielen kann.
Vorsicht ist beim hantieren mit Waffen angesagt, da man durchaus seinem Mitspieler eine Keule auf den Kopf hauen kann, und dieser entsprechend Schaden nimmt.
Spielt man alleine übernimmt die Konsole den zweiten Spieler.
Die Umgebung und Storry ist so gut, das es mich einige male gemeinsam mit meiner Tochter fast vor Schreck vom Sofa gehauen hat.
Rätsel sind recht einfach und auch die Monster sind nicht all zu schwer. Das soll jetzt keine Kritik sein, sondern im Gegenteil.
Ich finde es so genau richtig, denn ich möchte unterhalten werden und nicht verzweifeln!
Ideal ist das Spiel, wenn zwei Gruselfans auf entdeckungstour gehen. Schrift und Sprache sind in Deutsch, was den Spielspaß durch eine sehr gute Syncronsprache noch einmal hebt!
Natürlich kann man das Rad nicht ein zweites mal erfinden, aber hier können endlich einmal zwei Gruseladventurefans zusammen auf Monsterjagd gehen!
Ach ja speichern kann man mit CD's die man findet (bei Resident Evil sind es ja Farbbänder, hier sind es aber CD'S). Die Grafil ist ganz toll gelungen und hat einige nette Spielereien.
Klasse das man nun endlich auch ein Abenteuer gemeinsam erleben kann! Toll!
Profis könnten höchstens moppern, das es zu einfach sei, oder die Storry nicht interessant genug. Mir reicht es, wenn ich fast vor Schreck vom Sofa falle und jede menge Spaß habe :)
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am 22. Juni 2004
Ich habe mir dieses Spiel mit einem Kumpel ausgeliehen und schnell mal durchgespielt und das in 5 Stunden(!!!)!
Das innovative an dem Spiel ist, das es wie ein Teenie-Horrorfilm wirkt. Ähnlich dem Film "Faculty" (einige Charaktere scheinen originalbesetzt zu sein)!
Das schlechte überwiegt leider:
- Die Geschichte ist nicht motivierend (Monster in der Schule, erforschen dieser und herausfinden was los ist. Am Ende wird das nicht mal aufgeklärt) sodass wir des öfteren die ellenlangen Dokumente überblätterten. Die Aktuere geben an einigen Stellen sinnlose Sprüche ab.
- Spielverlauf: einige wenige (sehr leichte) Rätsel, sonst ein paar Monster mit einem guten Waffenarsenal plattmachen.
- Atmosphäre: kommt kaum rüber. Ein paar Schreie aus der Ferne, kaum Schockeffekte. Nicht zu vergleichen mit Silent Hill wo man jeden Moment mit irgendwas rechnet.
Das besondere: Man kann dieses Spiel zu zweit, jederzeit spielen. Man muss nicht extra ein Spiel neu beginnen, da wenn man es alleine spielt der Computer die Steuerung des 2. Spielers übernimmt.
Wegen dem genialen Koop Modus bekommt dieses Spiel 3 Punkte. Ansonsten ist es eher langweilig, wenn auch ganz nett aufgemacht und viel zu kurz.
Keine Konkurrenz zu, Genre-top-titel Silent Hill.
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am 14. November 2005
Um es kurz zu machen, will ich mich hier nicht - wie so oft in Game-Reviews - über die technischen Aspekte des Spiels auslassen.
Vielmehr möchte ich Atari danken, dass es endlich mal jemandem gelungen ist, ein cooles Adventure mit rundum überzeugendem Co-op-Modus hinzubekommen. Statt frauenfreie Abende für TR 7, RE 4, MGS 3, etc. freischaufeln zu müssen, kann man für dieses Spiel Dank intuitiver Steuerung und überzeugender Atmosphäre die Freundin direkt mit einspannen - ohne dass diese als Nicht-Gamerin sofort die Schnauze voll hat. Und das ist m. E. eines der größten Plusse(?), die ein Spiel haben kann.
Ansonsten: Stringente 0815-Story mit sehr stimmungsvolle Atmosphäre (Das Intro versetzt einen sofort in perfekte Teeniehorrorfilmstimmung á la "The Faculty"), perfekte Soundkulisse, gute Musik, unaufdringlich in die Story integriertes Tutorial und ein intelligentes Charakter-System.
Großes Minus: Die knappe Spielzeit! Nach nur 6 Stunden ist man schon durch und gerade weil man jetzt gesehen hat, dass ein sinnvoller Co-op-Modus für Horror-Adventure existiert, ärgert man sich nur noch schwarz, dass es in diesem Genre meines Wissens sowas von überhaupt gar keinen äquivalenten Nachschub gibt. Und wie erklär ich das jetzt meiner angefixten Freundin?
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am 19. Juli 2004
Lange war ich nach meinen Silent Hill - Exzessen auf der Suche nach einem Horror-Game und habe es nun endlich gefunden. Ich habe es mit meinem Freund durchgespielt und wir beide waren der Ansicht das es "Silent Hill - nur zu zweit" ist.
+ Die Grafik:
Die Grafik während des Spiels ist echt sehr ausgereift und kommt an den Genreklassiker heran. Die Rendersequenzen sind allerdings nicht so real gestaltet.
+ Atmosphäre:
Ich finde schon, dass ein beklemmendes Gefühl in einem aufsteigt, wenn sich plötzlich die Umgebung schwarz färbt und aus ihr Gegner mutieren. Zudem finde ich den Knabenchor als hintergrundmusik, passend und die Musik ändert sich auch von Ereignis zu Ereignis und untermalt das Geschehen perfekt.
+ Das Spiel zu zweit:
Echt spaßig und man kann Gegenstände untereinander austauschen und sich gegenseitig helfen wenns mal brenzlig wird.
+ Speichern:
Man kann echt beruhigt alle paar Minuten speichern, da man überall die "Save-Disc" findet. Das viel besonders positiv aus, da man echt nicht bis zur verzweiflung alles nochmal spielen muss wie in SH.
+ Kommentare der Charaktere:
Im Gegensatz zu anderen Rezensenten finde ich die Kommentare der Charaktere sehr hilfreich, da sie ab und zu sagen: "Sollten wir nicht mal das und jenes ausprobieren?" oder "Ich weiß es, hier ist noch was!"; das hilft einem schon weiter manchmal und man kann wenns nervt ja auch einfach ignorieren oder eine "nicht so gesprächige Figur" nehmen.
- Die Rendersequenzen:
Naja, also die Rendersequenzen kommen nicht an Capcoms Produktionen oder welche von Konami heran, aber da die rar gesäht sind fällts nicht ins Gewicht.
Alles in einem ein sehr empfehlenswertes Spiel das auch ALLEINE Spaß machen wird!
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am 29. Juli 2005
Der Junge Kenny verschwindet in der hígh school unter mysteriösen Umstanden.
Die Freunde des jungen brechen auf um Licht ins Dunklel zu bringen und ihren Freund wieder zu finden.So beginnt die Geschichte des Spiels.Obscure ist ein wirklich gelungenes
Horror Spiel.Bei Obscure wurde viel vo Resident Evil abgeguckt.
Doch schon wegen des fantastischen Zwei Spieler Modus würde ich
Obscure vorziehen.Man muss nicht einen bestimmten Raum suchen um
zu speichern,man kann es einfach überall.Auch das Ziehlen mit der Waffe auf die Monster ist einfacher als bei so manchen spielen.Wer sich also für Horror Spiele interssiert ist bei diesen Spiel genau richtig.Selbst der Soundtrack ist mit Sum 41
sehr gelungen. Obscure ist nur weiter zu empfelen,erst recht für diejenigen die schon lange nach einem Spiel suchen bei dem sie den Storymodus zu Zweit spielen können!!!!!!!!
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am 24. Juli 2004
Obscure ist ein weiteres Horror-Adventure, die sich ein Scheibchen von Resident Evil- und Silent Hill-Erfolg abschneiden wollen. Die Story ist dabei aber eher nebensächlich, wenn auch nicht ganu unspannend...aber man hat sie eben schon zu oft gehört. Durch bio-chemische Experimente und Genmanipulation werden wieder mal Mutanten-Zombies und anderes Getier gezüchtet (Resident Evil & Alone in the Dark 4 lassen grüßen!), und diese werden durch ein Missgeschick (oder war es etwa doch keins?? - diese Frage wird dann später im Spiel erklärt, ich will aber nicht zuviel von der Story verraten) auf die Schüler einer Highschool losgelassen. Von der Atmosphäre her erinnert das Spiel an typische Teenie-Horrorfilme wie etwa "Faculty", auch hat mich die Grafik überzeugt, es wurde weitaus weniger vom "Grieselfilter" wie etwa in Silent Hill oder in Forbidden Siren Gebrauch gemacht. Der Sound ist auch sehr gut, im Spiel sorgen eher düster-unheimliche orchestrale Kompositionen, während in den Zwischensequenzen sogar Musikgruppen wie Sum41 oder die Sportfreunde Stiller zu hören sind. Die Rätsel sind eher einsteigerfreundlich gehalten und sorgen selten für Köpferauchen und sind aber auch immer logisch. Die Kämpfe mit den Gegner sind dank der guten Steuerung auch kein Problem. Aber am besten ist der Koop-Modus, das heisst zwei Spieler können gleichzeitig durch die Korridore und Schulzimmer schleichen und dem Geheimnis der Monster auf die Spur kommen. Und da alle beide gleichzeitig auf einem Bildschirm herumgehen, sorgt das für unterhaltsame, mitunter lautstarke Gespräche, zB "Schnell, Fenster aufschiessen" oder "Nicht da rüber, he, bleib hier, ich seh nix mehr" oder "Du hebst die Pistole auf, ich nehm das Klebeband". Den einzigen Nachteil den ich bei Obscure entdekcne konnte, war die sehr kurze Spielzeit. Hatte ich schon bei "Silent Hill" gemeckert, das man es zu schnell durch hatte, so ist man bei Obscure auch als ungeübter Spieler nach 6 bis maximal 8 Spielstunden durch. Wegen der freispielbaren Extras macht aber auch das erneute Durchspielen noch Spass und deshalb ist Obscure das ideale Spiel um die Wartezeit auf "Silent Hill 4:The Room" zu verkürzen, oder für diejenigen, die ein Horror-Adventure auch mal zu zweit spielen möchten.
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