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am 8. Dezember 2014
EBM ist die Musik der blauen Banane der frühen 80er Jahre. Unter dem Einfluss des Industrials (Vor allem SPK und Nurse With Wounds) und Post-Industrials (Vornehmlich DAF und Krupps) - Jeder kann Musik machen auch ohne eine Instrument bedienen zu können - und unter dem des postindustriellen Standortverfalls in Mitteleuropa, schmiedeten die Belgier Daniel Bressanutti, Dirk Bergen, Patrick Codenys und Jean-Luc De Meyer ihr unterkühltes Debütalbum. Das Album ist heute natürlich ein Roland-System-Anachronismus erster Güte. Die Entwicklung der elektronischen Musik lässt sich an einigen Veröffentlichungen ablesen, neue Instrumente verändern immer auch bestimmte Musiksparten. So ist der Weg von Samplern, Synthesizern und Sequenzern auch, aber nicht nur, am Weg vom Krautrock über den Industrial und Post-Industrial zu Synthie-Pop und EBM und dann über weite Strecken darüber hinaus bis hin zu all den Technovarianten heutiger Zeit. Geography war also ein Schritt in dieser Entwicklung, einfache wummernde Beats, kalte hallende Roland-System-Effekte und eine meist brummelnde Stimme mit schlechtem Englisch, das ist was man zu hören bekommt.
Dabei sind Hits wie der Klassiker Operation Tracks das mit einem langen Anlauf daherkommt bis es einen hämmernden 4/4-Beat gibt, hektische helle Klangeffekte und verzerrte Sprachsamples vor dem Jean-Luc De Meyer einen Text mit monotonem Sprechgesang vorträgt. Dem von Beginn an stur stampfenden U-Men. Der Kraftwerkbeeinflussten Ballade 'Kampfbereit' aus Neonlicht und reduzierten Effekten. Oder dem zügig klopfenden mit düster-psychedelischen (Frühindustrial)-Effekten und eingeworfenen in den Hintergrund gemischten Schreisamples Black White Blue.
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am 18. Juni 2012
...es war einmal.
Eine Band aus Belgien, mit brachialem Krachtheater und markigen Vocals, sowie mit einem eindringlichen Sound. Dafür, dass es das Erstlingswerk von Front 242 ist, ist es ein Meilenstein. Fehlende oder ausglassene Übergänge machens erst richtig interessant, diese Imperfektion klingt nicht nur nach Experiment, es ist auch eine Selbstfindung. Für Front sicher, für den Hörer auch. Nach dieser Scheibe kann (konnte) er herausfinden, wo seine Geschmacksrichtung liegt(lag). Hört man die Stimme von Jean-Luc Meyer, und man findet dies gut, so geht man doch stramm in Richtung Depeche Mode, die zu dieser Zeit kaum anders klangen.
Geht man mit U-Men mit, dann ists klar, man wird die Schweißerbrille nie wieder absetzen.
Im Übrigen, sehr sympathisch auf dieser CD: Track 10. Der könnte genausogut aus 2000-2010 stammen. Der Bass kommt von vorn^^
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am 2. April 2004
242 Geography,
Um es vorweg zu sagen: wer mit der ReEdition von Geography liebäugelt, sollte lieber gleich zur Limited Edition greifen, die Bonus CD ist der Hammer und wer die paar Euro sparen will betrügt sich selbst!
Nachdem schon damals Skinny Puppy die hervorragende Back and Forth 2, 3&4 (digital BRAP) herausgebracht haben und die im gesamten Skinny Puppy Katalog bei mit ganz vorne steht, war man ja schon gespannt was nun 242 aus ihrem alten Stoff machen würden.
Wer technische oder gar musikalische Innovation sucht wird klar enttäuscht, ist ja mittlerweile auch 20 Jahre alt und die benutzten Geräte TR808/Korg MS20 etc. haben ja auch schon ihren zweiten Retrohype (und dessen Begrabung) im überfüllten Eletroniksektor gleich welcher Art, hinter sich.
Als Zeitdokument ist es allerdings erstaunlich, was mit neuer Technologie aus dem alten Zeug noch herauszuholen ist. Schließlich haben sich die Mastering- und Mix-Technologie - VORSICHT NICHT MIT REMIX VERWECHSELN - und die Erfahrung der Herren 242 eine gewaltigen Schritt weiterentwickelt und einge Flauten des Orginals ausgebügelt.
Was allerdings gebleiben ist, ist der Sinn für Experimentierfreude der sich damals mit der erschwinglich werdenden Synthesizertechnologie etablierte und der auch nach 20 Jahren auf dem Album nachzuempfinden ist und die Eckigkeit und Ungeschliffenheit mit der 242 damals zu Werke gingen haben ein ganz eigenens Flair das heute nur schwer zu finden ist, bei den ganzen glattgebügelten Möchtegerne der Szene.
Die musikalische Qualität von Geography ist OK, selbst nach all den Jahren und kann zu rhytmischem Kopfnicken führen. Allerdings wird das Album von der Qualität der Bonus Disc weit in den Schatten gestellt, Die GROOVED wirklich! Was hier geboten wird ist so, sorry aber es passen echt keine anderen Begriffe, so obercool, so undergroundig, daß es sie sich keineswege vor heuigen Ideen verstecken müßte. Und um ehrlich zu sein, wäre bei mir die ReEdition von Geography allein wieder zeimlich schnell bei ebay gelandet.
Ich denke, ich werde Geography Limited Edition neben Back and Forth 3&4 einordnen.
Fünf Sterne gibt es aber trotzdem nicht für ein 20 Jahre altes "Anfänger" Album, dessen Alter sich doch bemerkbar macht. Trotzdem: Wiederbelebung voll gelungen, mehr kann man daraus wirklich nicht machen.
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am 17. August 2008
Dieser 1992 10 Jahre nach seinem ersten Erscheinen veröffentlichte Re-Release des ersten Albums der belgischen Brachialelektroniker enthält neben den 12 Songs des Originals noch 3 Bonustracks und deckt somit die Schaffensphase von 1981 bis 1983 ab.

Vieles klingt hier noch kantig, sehr experimentell und sperrig, trotzdem findet man hier schon den einen oder anderen EBM-Genreklassiker wie z. B. "U-Men". Der Sound ist weniger dominant-wegblasend wie auf späteren Veröffentlichungen, aber selbst wenn die Platte noch irgendwie unfertig klingt und der Zahn der Zeit schon an dem einen oder anderen Sound genagt haben mag, hält man hier ein einzigartiges Zeitdokument aus den frühern Achtziger Jahren in den Händen.

Ob jetzt "Least Inklings", "Geography I" oder auch "Kampfbereit" - Schweißerbrille ausgepackt und ab durch den Zeittunnel in längst vergangene Underground-Tage!
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am 10. April 2010
Wer wie ich auf Dark wave und Electro steht, macht beim Kauf dieses Albums nichts falsch. Die einzelnen Tracks könnten länger sein.
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