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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
49
4,1 von 5 Sternen
Blow Up
Format: DVD|Ändern
Preis:19,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 1. November 2016
Absoluter Kultfilm der 60`er Jahre in englischer Originalfassung. Ein Modefotograf macht Fotos in einem Park und entdeckt später beim entwickeln eine Leiche auf den Fotos. Spannend inszeniert.
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am 28. April 2016
Ein Fotograf macht Aufnahmen im Park. Beim Vergrößern und Aufhängen der Bilder erkennt er, dass er unfreiwillig Zeuge eines Mordes wurde. Er begibt sich auf Spurensuche und damit auch in Gefahr.
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am 13. Oktober 2017
Erst jetzt- nachdem ich diese DVD nach Lieferung einfach ins Regal gepackt hatte und jetzt erst zum Anschauen rausgeholt hatte- für einen gemütlichen DVD-Abend mit Tochter...war ich SEHR enttäuscht, als wir leider jetzt erst gesehen haben, dass diese DVD in italienisch und spanisch ist.
nun ist es aber auch zu spät zum Umtausch, zumal ich die Folie abgerissen hatte
Sehr ärgerlich
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am 10. September 2017
Hallo,BLOW UP war seit meiner Jugendzeit einer meiner absoluten Lieblingsfilme, ich halte ihn auch heute noch für einen der besten Filme aller Zeiten. Habe aus versehen die englische Originalfassung bestellt,aber diese Sache ist so toll, daß man es sich aus allen Perspektiven anschauen kann. Super, vielen Dank
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am 22. September 2017
Bekannter Kultfilm aus den zestiger Jahren in swinging London. Fantastisch! Gut zu sehen zusammen mit Blow Out: ein Remake von Blow-Up.
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am 16. November 2008
Bei der Betrachung dieses Filmes spielt die Betrachtungsart eine grosse Rolle. Wer versucht sich rein als Zuschauer in den Film hineinzuversetzen geht häufig verloren. Zwischenszenen die manchmal nicht verständlich sind lassen häufig darauf schließen, dass sie erstellt worden sind die Spielzeit zu füllen.

Aus fotografischer Sicht ist der Film auch eine ironische Darstellung des Fotografenberufes zu dieser Zeit. Die scheinbar männliche Stärke die komplette Macht zu haben über das Leben und trotzdem frei zu sein hat zu dieser Zeit viele Leute ermuntert auch Fotografen zu werden.

Der Trugschluss zwischen Schein und Sein und die verstrickte Geschichte lassen jedoch zum Denken animieten. Auch hierdurch wird der sonst so starke Charakter in eine nachdenkliche und unsichere Situation gedrängt.

Weiterhin bietet der Film viel Interprätationspielraum und macht Ihn trotz der manchmal schleppenden Atomosphäre zu einen ansehbaren Film.

Es kommt aldo drauf an, was man sehen will.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 15. Januar 2007
Hier heißt es nicht "Wer war der Mörder?" sondern "Gibt es einen Mord?" Denn als der Photograph Thomas seinen spontan in einem Park entstandenen Film entwickelt, glaubt er eine Geschichte zu sehen. Ein Mann und eine Frau spielen verliebt miteinander. Dann verschwindet der Mann, die Frau reagiert merkwürdig - mit einem schwer zu durchschauenden, vielleicht suchenden Gesichtsausdruck. Und am Ende, versteckt im dunklen Hintergrund eines Bildes, findet sich eine Leiche.

Dass hinter dieser Photostory auch etwas Wirklichkeit steckt, vermittelt sich nicht über die Bilder. Erst muss die Frau wieder auftauchen und die Herausgabe des Films verlangen, erst dann wird klar, dass hier wirklich ein Verbrechen passiert ist. Doch über die Tatsache eines toten Menschen hinaus bleiben die Hintergründe völlig unklar. Und so geht es in Blow Up auch nicht um die Aufklärung eines Verbrechens, sondern um die Frage, was eigentlich wirklich ist und was nicht.

Und so sind die vielleicht stärksten Episoden des Films die, die scheinbar nichts mit der Handlung zu tun haben. So leben fast alle Menschen in Thomas Welt im schönen Schein. Beziehungen, Jobs, Machtverhältnisse haben etwas Unwirkliches. Eine junge Jane Birkin kommt mit einer Freundin in das Studio des Photographen, es kommt zu einem One-Night-Stand. Aber am Ende sind eigentlich alle betrogen. Der Nachwuchs wird kalt abgefertigt und darf doch nicht Modell werden. Aber auch Thomas ist nicht zufrieden, hat schlechte Laune und begibt sich wieder auf die Suche nach scheinbar wichtigem - auf jedem Fall aber nach etwas anderem. Eine ähnliche Szene mit einem auch aus der Wirklichkeit bekannten Modell (Veruschka) transportiert zu Beginn eine ähnliche Botschaft: Eine Photosession endet fast schon als Sex mit der Kamera, die Sprüche von Thomas könnten auch im Schlafzimmer fallen - aber dann ist wieder alles vorbei, alles kalt und unpersönlich. Das Modell zieht sich wieder an, und die Welt sieht wieder anders aus.

Als die Frau aus dem Park zu Beginn in dem Photostudio auftauscht, bietet auch sie sich Thomas an. Aber auch das ist nur eine Finte, Sex kann genauso Illusion sein wie Liebe. Am Ende ist auch noch der rätselhafte Film mit der grobkörnigen Vergrößerung der Leiche verschwunden. Was ist nun wirklich passiert?

Zugegeben, der Film verliert sich manchmal selbst in der Schönheit seiner Bilder, ohne immer sagen zu können, welche Substanz, also welche Aussage wirklich dahinter steckt. So sehen wir schöne Bilder aus den Randbezirken Londons in den 60er Jahren, erhalten Einblick in den Aufbruch einer neuen, jungen Generation, sehen schöne Autos, Menschen und Einrichtungsgegenstände. Hat der Film eine klare Botschaft? Nein, nicht wirklich, aber vielleicht würde auch gerade das nicht zum oben beschriebenen Thema passen. Was den Film aber auf jeden Fall rettet, sind die großartigen Schauspielerleistungen. Insbesondere Thomas als scheinbar leidenschaftsloser Photograph und Beobachter ist brillant dargestellt.

Zuletzt: Eine weitere Hauptrolle spielt in diesem Film die Musik und - man glaubt es kaum - auch die Stille, die Abwesenheit von Musik und manchmal auch von allen Geräuschen. Selten habe ich einen Film erlebt, in dem die Tonspur so unauffällig, so leise dem Film doch einen prägenden Stempel verpasst hat.

Ein Erlebnis.
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Juni 2017
[Da Amazon mal wieder sinnlos Rezensionen zu unterschiedlichen Produkten mischt, weise ich sicherheitshalber auf Folgendes hin: Mein Text bezieht sich allein auf die deutsche DVD, die von Warner Home Video im Jahre 2004 herausgebracht wurde.]

»Blow-Up« von Michelangelo Antonioni (1912-2007) ist einer der Schlüsselfilme des europäischen Kinos der Nachkriegsjahrzehnte. Dabei ist er ein merkwürdiges Zwitterwesen: einerseits Arthouse-Kino, andererseits eine aufwändige Studioproduktion (Carlo Ponti produzierte für die MGM). Es wurde Antonionis einziger kommerzieller Erfolg, wozu die Marketing-Kompetenz und die Vertriebsmöglichkeiten eines Großstudios sicherlich maßgeblich beigetragen haben.

Hinzu kommt allerdings noch etwas anders: Der Film galt rasch als ›Skandalfilm‹. Er spielt im sogenannten ›Swinging London‹, womit der Normalbürger jener Jahre Frivolität und Sittenlosigkeit assoziierte. Und der Film lieferte Belege: Eine Foto-Session, die wie ein Geschlechtsakt inszeniert ist, Toben mit nackten jungen Mädchen, Marihuana-Rauchen und eine wilde Party, die Sex und Drogen vereint. Man ging in Antonionis »Blow-Up« wie man zuvor in Bergmans »Schweigen« gegangen war: wegen der ›schmutzigen Szenen‹, über die man sich hinterher notfalls nach Kräften empören konnte …

Insofern Antonioni in »Blow-Up« Bilder vom Swinging London liefert, hat der Film heute nur noch dokumentarischen Wert. Das Swinging London ist eine Welt von gestern, die sich überlebt hat und heute eher zum Lächeln reizt. Aber Antonionis eigentliches Thema ist nicht das London der 1960er Jahre, obschon die explosionsartige Entwicklung in den Bereichen Popkultur, Lifestyle und politischem Engagement erkennbar ihren Reiz auf ihn ausgeübt hat.

Im Zentrum des Films steht ein von David Hemmings gespielter namenloser Fotograf. Die Nähe zwischen Fotografie und Film erlaubt es, in dem Fotografen auch eine Art Stellvertreterfigur des Filmemachers zu sehen. Insofern ist »Blow-Up« auch eine Selbstreflexion des Filmemachens. Der Fotograf ist ein Repräsentant des Neuen und steht zumindest für einen maßgeblichen Teil der Kultur der Swinging Sixties.

Doch sympathisch kann man den Fotografen kaum nennen: Er ist egozentrisch und zynisch im Umgang mit anderen. Dazu kommt, dass seine Interessen von einer extremen Flüchtigkeit sind. Er bemüht sich, ja kämpft um Gegenstände und Menschen, aber lässt alles sofort wieder fallen. Nichts scheint ihm wirklich ernst, alles ist bloß oberflächlicher Reiz – zumindest am Beginn des Films. Sein Verhältnis zur Welt kommt in seiner Profession zum Ausdruck: Der Blick durch den Sucher der Kamera will sich die Welt gefügig machen. Der Fotograf kontrolliert, ohne selbst kontrolliert zu werden. Er ist distanziert und nicht engagiert.

Aber dieses Weltverhältnis wird im Verlauf der Filmerzählung erschüttert und brüchig. Der Fotograf trifft auf eine Frau, die er nicht beherrschen kann. Und er fotografiert etwas, von dem sich herausstellt, dass es sich seinem (fotografischen) Zugriff systematisch entzieht. Umgekehrt wird für ihn spürbar, dass er sich mit seiner Einstellung vom Leben abgeschnitten hat.

Ist Antonioni aber nun ein Kritiker des modernen Lebens, der allein eine Verlustrechnung aufmacht? Im Unterschied etwa zu Fellini hat Antonioni keine nostalgischen Intentionen. Wo das Alte auftaucht (etwa im Antiquitätenladen), wirkt es nicht anziehend, sondern geradezu abstoßend. Bei Antonioni scheint es eher so zu sein, dass er ein Diagnostiker des Übergangs mit Blick nach vorn ist. Menschen wie der Fotograf haben noch keine angemessene Art gefunden, eine Zukunft zu bewohnen, die sich vom Alten befreit hat. Eine alternative Lebensform deutet die eigenartige Gruppe junger Pantomimen an, deren Auftreten Antonioni an signifikanten Stellen, nämlich ganz am Beginn und ganz am Schluss des Films, platziert hat.

Auf der DVD liegt der Film in einer passablen Form vor. Nichtsdestoweniger fragt man sich, warum von diesem Klassiker bislang keine restaurierte Fassung in HD-Qualität (und auf Blu-ray) produziert wurde. »Blow-Up« ist nun wirklich alles andere als ein Produkt für die hinterste Arthouse-Nische.

Der Audio-Kommentar des Filmwissenschaftlers Peter Brunette, der eine maßgebliche Antonioni-Monografie (Cambridge University Press, 1998) vorgelegt hat, ist im Übrigen sehr hilfreich, und zwar insbesondere dort, wo es um die historische Einordnung unterschiedlicher Aspekte des Films geht.
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am 2. Oktober 2016
Vorweg: Dies ist keine Rezension. Über Blow-Up muss man keine Wort mehr verlieren; ich kenne nicht wenige Leute, die Antonionis Meisterwerk als ihren persönlichen Lieblingsfilm aller Zeiten bezeichnen; das trifft auf mich zu, habe ihn an die 30mal gesehen, viel dazu gelesen.
Dies ist ein Appell an den Verleger: Warum gibt es von diesem Film noch immer keine Blu-Ray? (auch nicht in US und UK; inzwischen sind fast alle anderen Meisterwerke von Antonioni auf BR verfügbar)
Ich weiß - im Streaming gibts HD; aber das ist hinsichtlich cinephiler (und audiophiler) Qualität nur die zweitbeste Lösung...
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 20. Dezember 2007
Hier heißt es nicht "Wer war der Mörder?" sondern "Gibt es einen Mord?" Denn als der Photograph Thomas seinen spontan in einem Park entstandenen Film entwickelt, glaubt er eine Geschichte zu sehen. Ein Mann und eine Frau spielen verliebt miteinander. Dann verschwindet der Mann, die Frau reagiert merkwürdig - mit einem schwer zu durchschauenden, vielleicht suchenden Gesichtsausdruck. Und am Ende, versteckt im dunklen Hintergrund eines Bildes, findet sich eine Leiche.

Dass hinter dieser Photostory auch etwas Wirklichkeit steckt, vermittelt sich nicht über die Bilder. Erst muss die Frau wieder auftauchen und die Herausgabe des Films verlangen, erst dann wird klar, dass hier wirklich ein Verbrechen passiert ist. Doch über die Tatsache eines toten Menschen hinaus bleiben die Hintergründe völlig unklar. Und so geht es in Blow Up auch nicht um die Aufklärung eines Verbrechens, sondern um die Frage, was eigentlich wirklich ist und was nicht.

Und so sind die vielleicht stärksten Episoden des Films die, die scheinbar nichts mit der Handlung zu tun haben. So leben fast alle Menschen in Thomas Welt im schönen Schein. Beziehungen, Jobs, Machtverhältnisse haben etwas Unwirkliches. Eine junge Jane Birkin kommt mit einer Freundin in das Studio des Photographen, es kommt zu einem One-Night-Stand. Aber am Ende sind eigentlich alle betrogen. Der Nachwuchs wird kalt abgefertigt und darf doch nicht Modell werden. Aber auch Thomas ist nicht zufrieden, hat schlechte Laune und begibt sich wieder auf die Suche nach scheinbar wichtigem - auf jedem Fall aber nach etwas anderem. Eine ähnliche Szene mit einem auch aus der Wirklichkeit bekannten Modell (Veruschka) transportiert zu Beginn eine ähnliche Botschaft: Eine Photosession endet fast schon als Sex mit der Kamera, die Sprüche von Thomas könnten auch im Schlafzimmer fallen - aber dann ist wieder alles vorbei, alles kalt und unpersönlich. Das Modell zieht sich wieder an, und die Welt sieht wieder anders aus.

Als die Frau aus dem Park zu Beginn in dem Photostudio auftauscht, bietet auch sie sich Thomas an. Aber auch das ist nur eine Finte, Sex kann genauso Illusion sein wie Liebe. Am Ende ist auch noch der rätselhafte Film mit der grobkörnigen Vergrößerung der Leiche verschwunden. Was ist nun wirklich passiert?

Zugegeben, der Film verliert sich manchmal selbst in der Schönheit seiner Bilder, ohne immer sagen zu können, welche Substanz, also welche Aussage wirklich dahinter steckt. So sehen wir schöne Bilder aus den Randbezirken Londons in den 60er Jahren, erhalten Einblick in den Aufbruch einer neuen, jungen Generation, sehen schöne Autos, Menschen und Einrichtungsgegenstände. Hat der Film eine klare Botschaft? Nein, nicht wirklich, aber vielleicht würde auch gerade das nicht zum oben beschriebenen Thema passen. Was den Film aber auf jeden Fall rettet, sind die großartigen Schauspielerleistungen. Insbesondere Thomas als scheinbar leidenschaftsloser Photograph und Beobachter ist brillant dargestellt.

Zuletzt: Eine weitere Hauptrolle spielt in diesem Film die Musik und - man glaubt es kaum - auch die Stille, die Abwesenheit von Musik und manchmal auch von allen Geräuschen. Selten habe ich einen Film erlebt, in dem die Tonspur so unauffällig, so leise dem Film doch einen prägenden Stempel verpasst hat.

Ein Erlebnis.
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