Hier klicken Amazon-Fashion Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle AmazonMusicUnlimited GC HW16

Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
4
4,0 von 5 Sternen
5 Sterne
3
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
1

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 17. Dezember 2004
Takashi Miikes Filme wie Ichi the Killer, Full Metal Gokudo oder das Remake des 70er Jahre Klassikers Graveyard of honour (und viele andere mehr), behandeln die Yakusa (Jap. Mafia) als Zentrales Thema und auch bei Blues Harp ist das nicht anders. Woher seine Faszination zur Yakusa kommt lässt sich nur erahnen und macht aber vielleicht genau darum die Miike Filme so interessant. In Blues Harp treffen 2 Männer aufeinander die in ihren Wesenszügen unterschiedlicher kaum sein können. Der eine ist im Waisenhaus aufgewachsen, mehr oder weniger zufrieden mit dem was er hat und verdient sein Geld in einem schäbigen, kleinen Musikclub auf Okinawa. Der andere ist ein karrieregeiler Kleingangster der sich einem Yakusa Clan angeschlossen hat und mit betrügerischen Mittel versucht, oberster Boss des Clans zu werden. Durch Zufall treffen die beiden aufeinander und werden Freunde. Miike schafft es wieder meisterlich seinen Figuren Leben ein zu hauchen und ihnen ein kantiges, sehr glaubhaftes Profil zu verleihen. Blues Harp ist keine leichte Kost, zumal das Ende der Story wie bei Miike üblich, eine tragische und unerwartete Wendung nimmt, aber sicher einer der besten Filme dieses Genre überhaupt.
Takashi Miike ist mit Blues Harp ein weiterer genialer Wurf gelungen und wird sicher alle erfreuen, die schon Dead or Alive oder andere seiner Yakusa Filme mochten.
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Dezember 2016
Miikes "Blues Harp" zeigt hervorragend, wie mit einfachen Mitteln und ohne große Explosionen, CGI, minutenlangen Schusswechseln ein Gangsterfilm schnörkellos und mit genau dem richtigen Erzähltempo inszeniert werden kann. Zuschauer, die einen Miike á la "Ichi the Killer" erwarten mögen vorgewarnt sein, derartiges hier nicht vorzufinden.

Der Film lässt sich tatsächlich wunderbar mit dem Blues-Genre vergleichen: Oberflächlich gesehen einfach und unterhaltsam, eine (furios geschnittene) Intro-Sequenz, die Spaß macht und wiederkehrende Muster von Kennenlernen, Freundschaft und Eifersucht. Beschäftigt man sich jedoch tiefer und genauer mit der Materie, sei es nun mit dem Blues oder den Filmfiguren und ihrer Entwicklung,so entdeckt man ein facettenreiches Kleinod mit zahlreichen tollen und intensiven Momenten. Der Film schafft es vielschichtig zu sein und gleichzeitig eine geradlinige Gangsterballade zu bleiben mit den gewohnten Machenschaften und der gewohnten Gier sowie dem Unschuldigen, der durch seine Gutmütigkeit in eine verhängnisvolle Situation gerät.

Das Ganze wird durch eine tolle Dramaturgie und Bildkomposition bestens unterstützt, wobei Miike sich nicht groß mit der Kunstfertigkeit seiner Regie hervortun will, sondern seine Einfälle subtil in den Fluss der Bilder einfügt. Er konzentriert sich vorrangig auf die Figuren und ihre Sphären, ihre Welten, in denen sie leben. Er lässt dabei den Zuschauer oft aus den Handlungen und den Körperlichkeiten der Charaktere lesen, anstatt viel Sinntragendes oder gar schwere Zeichen in die Dialoge zu legen. Der Film kann zum Nachdenken oder Diskutieren anregen ohne dabei seinen eigenen Ansprüchen, die er stellt, nicht gerecht zu werden (wie es bei Midcult der Fall ist). Er benötigt auch keine martialische Gewalt, um den Szenen ihre Spannung zu verleihen.

Zuletzt sei gesagt, dass der Film unbedingt im Originalton gesehen werden sollte (wie prinzipiell alle asiatischen Filme). Schade ist, dass die deutschen/ englischen Untertitel nur schwer das bestimmte Gefühl oder die feinen Nuancen der japanischen Sätze vermitteln können. Ansonsten: Sehr empfehlenswert für alle Liebhaber von Gangsterfilmen, des japanischen Kinos, Geschichtenerzählens und nicht zuletzt der Bluesmusik.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Oktober 2011
In diesem, von Takashi Miike virtuos inszenierten Werk, handelt es sich um die Freundschaft zweier Männer. Der gerissene Yakuza Kenji findet auf der Flucht vor einer verfeindeten Gang Unterschlupf bei dem Mundharmonikaspieler Chuji. Dieser hofft durch sein musikalisches Talent, seine kriminelle Vergangenheit als Drogendealer abschütteln zu können und seiner schwangeren Freundin Tokiko und sich den Eintritt in ein bürgerliches Leben zu verschaffen. Was beide nicht wissen: Kenjis Verfolger sind Chujis Dealer-Chefs'

Taksahi Miike unterlegt auch diesen Film mit einer melancholischen Schwere und extrem ruhigen, aber genial komponierten Einstellungen und verzichtet auf grobe Tabubrüche, was diesen Film einen seriöseren Anstrich gibt.
Besondere Beachtung verdient auch der genial geschnittene Vorspann, in dem Kenji durch Dobuita gejagt und geprügelt wird. Das alles im Takt der Filmmusik! Miikes Fingerübung für den wohl besten Vorspann der Filmgeschichte, nämlich den von Dead or Alive, zwei Jahre später.
Ein sehr schöner, ruhiger Film der wieder einmal zeigt, das Miike nicht extrem sein muss um gut zu sein!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Mai 2015
Die DVD ist NICHT wie beschrieben 16:9 abgetastet sondern Ratio und die Bildqualität ist so schlecht wie eine VHS Kopie - ist das überhaupt das Original??? Ich bin echt sauer!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

29,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken