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am 14. Juli 2011
Eine miese Verbrecherbande, eine entführter kleiner Junge und John Wayne in einer seiner typischen Rollen. Action, Spaß, Spannung, und das alles auf einer Blu Ray mit einer sehr guten Bildqualität.

Zum Inhalt: Der Wilde Westen im Jahre 1909. Unter der Führung des Ex-Soldaten John Fane (Richard Boone) überfällt eine Bande von Verbrechern die Farm von Jakob MacCandle. Sie töten einige Farmarbeiter, verletzen ein Mitglied der Familie schwer und entführen den kleinen Little Jake MacCandle. Martha MacCandle (Hollywood-Grande-Dame Maureen O Hara)beschließt, die Sache ihrem Mann Jakob MacCandle (John Wayne) regeln zu lassen. "Big Jake" ist ein Mann der härteren Art und macht sich zusammen mit seinen Söhnen auf, seinen Enkel zu retten. Denn "Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss.

Zur Kritik: "Big Jake" ist ein toller "Spätwestern", und das im wahrsten Sinne des Wortes. Nicht nur, das der Film im Jahr 1909 spielt und das Aufkommen der modernen Technik in Form von Automobilen und Motorädern auch "Big Jake" einholt, er muss sich auch in so manchen humorvoll angehauchten Szenen mit diesen Dingen auseinandersetzen. Action, ein bisschen Spaß, emotionale Momente (die erste gemeinsame Szene zwischen "dem Duke" John Wayne und der Hollywood-Grande-Dame Maureen O Hara in der Bahnhofstation war für mich ausserordentlich ergreifend!) und Spannung machen "Big Jake" zu einem Western der besonderen Güte!

Zur Blu Ray: Die Bildqualität der Blu Ray gestaltet sich sehr gut. Die Gesamtschärfe hält sich während des ganzen Filmes auf einem sehr hohen Niveau. Besonders die Gesichter der Schauspieler werden oft so scharf wiedergegeben, das es eine Freude ist. Aber auch andere Konturen werden jederzeit sehr scharf gezeigt. Die Farben werden frisch und knackig wiedergegeben. Panoramaaufnahmen und Hintergründe sind immer wieder durch eine sehr gute Detaildurchzeichnung geprägt. Filmkorn und Filmrauschen zeigen sich des öfteren, besonders in dunklen Szenen, aber so diskret, das es überhaupt nicht stört. Die Bildqualität der Blu Ray ist wirklich gelungen!! So sollte jeder Western aus dieser Zeit aussehen.

Eine klare Kaufempfehlung!!
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am 30. August 2005
"Big Jake" mag man wohl als eine Auftragsarbeit des Drehbuch-Ehepaares Harry Julian Fink und Rita M. Fink betrachten, überwiegen in diesem Film doch die komischen Elemente (John Wayne wird verhauen und löst den Konflikt mit witziger Bemerkung). Irritierend, wenn man an Finks frühere (z.B. "Major Dundee") oder seine späteren Arbeiten (z.B. "Dirty Harry") denkt, verzichten diese doch gänzlich auf Ironie.

Stattdessen machten sie durch Radikalität der Aussagen den Zuschauer eher nachdenklich und betroffen (Selbstjustiz als Reflex eines durchsetzungsschwachen Rechtsstaates; "Dirty Harry"). Doch die Kernbotschaft bleibt in allen genannten Filmen dieselbe: Die Unfähigkeit der legitimen Ordnungsmacht, Unrecht wirkungsvoll zu bekämpfen.

Hier agiert John Wayne als Patriarch, dem die Würde abhanden gekommen ist, weil er ohne trifftige Gründe jahrelang seiner Frau, seinen Kindern und seinem Hof fernblieb (erkennbare Drehbuch-Schwäche). Doch der Raub seines Enkels durch feige mordende Banditen gibt ihm Gelegenheit, seinen Respekt gegenüber Frau und Kindern wiederzugewinnen - und nach Hause ehrenvoll zurückzukehren.

Dabei wird eindeutig die eigenständige, konventionelle Verbrecherverfolgung (Pferd, Gewehr, Pistolen-Kampf) als effektiver geschildert gegenüber der modernen Form mit Automobil und viel Besatzung (die Geschichte spielt 1909). Schießen doch die Banditen die Autos zu Schrott und machen damit die Ordnungsmacht handlungsunfähig. Daß der Sheriff bei dieser Wüstenjagd sein Wasser vergißt, rundet diese Unfähigkeit nur ab.

Konsequenz: Vertraue nicht auf den Staat, vertraue nur dir selbst. Ein Credo, was John Wayne immer glaubhaft verkörperte und so zur Galionsfigur des konservativen Amerika werden ließ. Folgerichtig ziehen deshalb nur Wayne, seine Söhne und der beste Freund in den Kampf, den sie am Schluß auch erfolgreich bestehen. Alles andere wäre bei diesem "Familienfilm" eine Überraschung.

Doch das archaische Familienpathos mit dem überragenden Vater war 1971, als der Film in die Kinos kam, schon weitgehend überholt. Ein Umstand, dem der Film unaufdringlich, aber dafür umso menschlicher Rechnung trägt. Zudem wird der alte Haudegen Wayne mit der modernen Technik, die seine Absolutheit in Frage stellen kann, letztendlich versöhnt. Trotz langjähriger Überlebenserfahrung erleidet er eine Schußverletzung und die Treffsicherheit eines Präzisionsgewehrs mit moderner Zieloptik rettet ihm sogar noch das Leben.

Mehr ist auch nicht dazu zu sagen: Halt die alten Werte hoch, pass dich an, aber nicht verbiegen und geh heim.

Genau damit endet dieser Film, mit der Äusserung, nach Hause zu gehen und einem eingefrorenen Schlußbild.
Insgesamt bleibt festzustellen: Ein unterhaltsamer Film, der sämtliche Erwartungshaltungen eines "unpolitischen" John Wayne-Films bestens erfüllt.
Angenehme 105 Minuten!
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Dezember 2011
Big Jake gehört zu meinen Favorites was das Westernbusiness betrifft. Sicher der Schwarze Falke wird er nicht den Rang ablaufen, aber er hat seinen eigenen Reiz. Vor alles das Setting gefällt mir, der den Westen zeigt, der im Sterben liegt. Motorräder, Autos und ein senierender Cowboy, der bei dem guten alter Pferd bleibt und komischerweise der Technik noch was vorraus hat ;)... Das Szenario der Entführung ist grundsolide, und errinnert an andere Western und scheint für mich Mittel zum Zweck zu sein.
Der wahre Kern zeigt sich in dem veränderten Westen, wo Zynismus und Humor nicht zu kurz kommen, ebenso Vater Sohn Spannungen. Der Gewaltgrad ist im Gegensatz zu einigen Genre Kollegen etwas höher, was sich gleich schon in der Anfangssequenz bemerkbar macht.
Die BluRay bietet ein wirklich schönes Bild, die Farben wirklich frisch und scharf. Es hat auf jeden Fall was nostalgisches, den Film zu in diesem Bild zu erleben. Der Ton ist eher Mau, aber mit der richtigen Anlage und dem passenden Fernseher zaubert der Film ein tolles Westernerlebnis auf den Bildschirm, sowohl für die Augen als auch Ohren.
Ein Wendecover ist auch enthalten, was mich sehr positiv gestimmt hat.

Best Regards
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am 28. Juli 2015
Dann sind Sie hier gut bedient. Zwar ist John Wayne schon in die Jahre gekommen (mit Lesebrille), aber er steht seinen Mann und zeigt den Jünglingen wo es lang geht. Die 110 Min. sind spannungsgeladen, die Gangster (Entführer) geldgierig, verschlagen und brutal; nebenbei gibt es schöne Landschaftsaufnahmen nahe Mexiko zu sehen. Am Ende siegt die Gerechtigkeit durch überlegenes Kalkül, Mut und die richtigen Helfer. Was will der Zuschauer mehr?!
Aufbereitet in HD-Qualität auf einer Blu-ray-Scheibe mit Untertiteln in etlichen gängigen Sprachen und für Hörgeschädigte (Englisch).
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am 12. März 2005
This film is one of the better later-day John Wayne films, though strangely violent for a Wayne film. The Duke stars Jacob MacCandles (maybe a reflection of his real life family situation) as a tough man, estranged from his wife and grown sons. Bobby Vinton gives a quickie performance as Wayne's eldest son, shot when (the great) Richard Boone and his band of cutthroats nearly slaughter all on Jacob's ranch in the kidnapping of his grandson (played by Wayne youngest son Ethan). Patrick Wayne, his real son, plays second eldest son and youngest son, Michael, is played by Christopher Mitchum (Robert Mitchum's son!).
In tow are Wayne regulars, Harry Carey (disgusting tobacco chewing baddie), Bruce Cabot as the Indian tracker showing age with Jacob, Glen Corbett as breed the fast gun that faces off against Patrick Wayne in a gun fight, the most natural actor to ever grace the screen, the late Richard Boone, and a lovely appearance by the eternally beautiful Maureen O'Hara, once again playing John's long suffering wife whot loves him, but cannot live with him.
It is super to watch Wayne with Cabot, Carey, Boone and O'Hara, and Jim Davis (later rose to fame once more as Jock Ewing of Dallas) and though the film is intensely violent, I don't see it was gratuitous. The violence came from the end of a very violent era, times were changing, but not fast enough. The violence of the kidnappers had to be there to show Wayne's to-the-wall rescue of his small grandson was called for. Wayne's character was a violent man when the times called for it, but it was just as willing to let things go - if ONLY the other person walked away.
He worked well with his sons and Mitchum, and the interaction between Jacob and his two sons provides the Wayne brand humour in the film.
The times were changing for the code of the old west, and in the same way, times were changing for John Wayne....
I give Wayne credit for not pulling punches in a film that does him credit
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TOP 500 REZENSENTam 1. Oktober 2014
Toll ist an dem Film schon der Vorspann, der im Wechsel die Entwicklungen und den steten technischen Fortschritt in den USA zeigt und im Vergleich dazu, was sich grad im (noch) bestehenden Wilden Westen tut. Im Ganzen ist der Streifen flott, amüsant und greift auch verhältnismäßig tief in die Kunstblut-Eimer und einige zaghafte Splatter-Effekte hat man auch integriert (Schrotschusswirkung etc.). Ich kannte den Western bisher nicht und bin sehr froh, mir den zu gelegt zu haben.
Wayne spielt einen alternden Revolverhelden, der viele Jahre von seiner Frau getrennt, den Westen durchstreift hat und nicht mal seine Söhne richtig kennt. Das ändert sich, als sein Enkel von einer brutalen Fiesfressen-Gang entführt wird und seine Frau 1 Mio. Dollar hinlegen soll...kurzerhand telegrafiert sie nach ihrem nicht gerade geliebten Mann, der mit seinen beiden Ältesten den Gaunern nachstellt. Dabei zeigt sich, dass ein guter alter Westmann doch seine Vorteile ins Spiel bringen kann - besonders dann, wenn die zuvor per Automobil-Kolonne losgezogenen Texas-Ranger einen feurigen Untergang in einem Hinterhalt erlitten haben...echt super Ideen, die die Diskrepanz der ausgehenden Revolverhelden-Zeiten mit der beginnenden Moderne gut rüber bringen. Nicht nur für Wayne-Fans ein Genuss.
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am 22. April 2016
John Wayne war 64, als er diesen Film 1971 unter der Regie von George Sherman drehte. Man könnte ihn auch für älter halten. Aber den echten Wayne-Fans dürfte das egal sein. Wir schreiben das Jahr 1909 und im Westen halten schon die ersten Automobile und Motorräder Einzug. Wayne ist hier umgeben von Familienmitgliedern: Patrick Wayne spielt James McCandles und Ethan Wayne ist Little Jake. Sohn Michael ist der Produzent des Films. Little Jake wird von einer Bande Gesetzloser - angeführt von John Fain (Richard Boone) - entführt und soll für eine Million Dollar freigelassen werden. Jake McCandles (John Wayne) macht sich zusammen mit Sohn James McCandles (Patrick Wayne), Jeff McCandles (Bobby Vinton), Michael McCandles (Chris Mitchum) sowie dem Indianerfreund Sam Sharpnose (Bruce Cabot) auf zur Verfolgung der Banditen. Unterstützt wird er dabei vom zuständigen Marshall mit seinen Leuten, die - sehr fortschrittlich - in Automobilen die Verfolgung aufnehmen, was jedoch nicht sehr erfolgreich ist. Michael nimmt sein Motorrad zu Hilfe und stiftet dabei allerlei Verwirrung. Jake und Sam bleiben bei ihren Rössern. Im Laufe der Verfolgung kommt es zu einer Reihe spannender, aber auch komödiantischer Szenen und letztlich zu einem Shoot Out. John Wayne ist Mythos, Legende und Institution zugleich - egal in welchem Alter: Er agiert immer zeitgerecht und ist auch erstaunlich beweglich. Stars wie ihn gibt es heute nicht mehr. Das Bild ist Widescreen 2.35:1 (Farbe). Der deutsche Ton Mono, der englische Soundtrack Dolby Digital 5.1! Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch.Extras gibt es keine.
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am 27. Mai 2016
"Big Jake" (1971) ist eigentlich so wie fast alle spaeten Wayne Western. Er als sympathischer alter Baer oder "Ueber-Vater" in einer simplen Story voller Action und Humor. Und das funktioniert immer.

Diese spaeten Wayne Filme waren meist "Familientreffen". Er arbeitete bevorzugt mit alten Regie-Haudegen, mit denen er schon seit Jahrzehnten befreundet war. und auch unter den Darstellern finden sich groesstenteils Freunde, Vertraute und Familie. Im Vorjahr war er mit Howard Hawks ein letztes mal zusammen, und in "Big Jake" mit George Sherman (dessen letzter Film das war). Wayne gefaellt mir hier besonders gut, er ist fast sowas wie ein Dirty Harry im Western (die Drehbuchautoren waren Miterfinder vom guten Harry). Der erste Schnitt zu ihm, die totale von seinem Gesicht, toll!! Er spielt das ziemlich cool, und in vielen Szenen zaubert er dem Zuschauer ein Grinsen in die Visage. Durch die deutsche Synchronisation fuehlt man sich manchmal gar an Bud Spencer Filme erinnert. Bisschen unausgegoren finde ich hier aber die Mischung aus Action und Humor. Die Ausgangssituation ist zu ernst, die Toetungsszenen zu brutal - ich mein, die Bosewichte werden mit humorvoller Note vorgestellt, dann begehen sie ein echtes Massaker und in der naechsten Szene gleich wieder Slapstick-Humor. Howard Hawks konnte die Mitte besser treffen. Apropos Boesewichte: Richard Boone ist fantastisch! Komisch, als "guter" gefaellt der mir so gut wie nie, als "Boeser" immer Top (siehe auch den Randolph Scott Western "The tall T").

Unterm Strich ein hoechst unterhaltsamer Film, der wirklich spass macht. Und wie die meisten John Wayne Filme sieht auch "Big Jake" auf Blu Ray erstklassig aus.
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am 19. April 2015
Texas im Jahr 1909. Auf der vornehmen McCandles-Farm taucht eine Bande auf, die Unfrieden stiftet. Es kommt zu einer blutigen Schiesserei. Den jüngsten Spross der Familie, den kleinen Jake (Ethan Wayne) entführen die Banditen. Sie hinterlassen eine Nachricht, in der sie eine Million Dollar Lösegeld verlangen. Das Sagen auf der Farm hat Martha McCandle, die Mutter des Entführten. Zusammen mit ihren älteren Söhnen James (Patrick Wayne) und Michael (Christopher Mitchum) sucht sie den alten Jacob (John Wayne) auf, der nicht so der häusliche Typ ist und die Farm schon vor Jahren verlassen hat. Er soll helfen, den Jungen wieder aus den Händen der Entführer zu befreien. Dieser stellt erst mal die Rangordnung klar und macht sich dann mit den beiden Söhnen, den Indianer Sam Sharpnose (Bruce Cabot) und weiteren Männern auf den Weg. Während Jacob und Sam zu Pferd unterwegs sind, besteigen die anderen ihre neuen Autos, ausser Michael, der ein Motorrad hat. Im Gepäck haben die Männer eine grosse Geldkiste, die sie einsetzen sollen, um den entführten Jungen nur noch durch Übergabe von Lösegeld frei zu bekommen. Den Entführer John Faine (Richard Boone) und seine Bande sichten sie bald einmal und verwickeln sie in einen Kampf. Aber der kleine Jake wird nach kurzer Flucht gleich wieder geschnappt. Die McCandles kommen um etwas Material, aber sie geben nicht auf. Schliesslich kommt es dazu, dass sie eine Übergabe aushandeln. Diese soll in der Stadt Escondero erfolgen. Dort schmieden die McCandles einen Plan, um die Banditen aufzuscheuchen und den Jungen zu befreien.
Beim Spätwestern „Big Jake“ (National General Pictures, 1971) führte George Sherman Regie, mit den Hauptdarstellern John Wayne und Maureen O’Hara hatte er schon früher Filme gedreht. Wie schon bei Waynes vorherigem NGP-Film „Rio Lobo“ sollte es der letzte Kinofilm für den Regisseur werden. Zeitweise sprang Wayne sogar selber für Sherman als Regisseur ein, weil dieser schon etwas angeschlagen war. Der Film ist ein typisches Wayne-Vehikel, in welchem seine Figur der unbestrittene Chef ist und die anderen, wenn sie nicht parieren, entweder in den Senkel gestellt oder noch unfreundlicher behandelt werden. Die Entführungsgeschichte ist ein typisches Katz-und-Maus-Spiel. Wie es ausgeht, braucht nicht verraten zu werden. Damit die Geschichte nicht allzu einfach rüber kommt, wurde sie in einer Zeit angesiedelt, in der der Westen immer mehr aufhörte, das zu sein, was er vorher lange war. Die Technik hält Einzug und mit ihr eine neue Generation von Leuten. Der Film hält dabei natürlich die alten Tugenden hoch. Trotzdem ist er ganz unterhaltsam und spannend --und zum Teil auch lustig. Letztlich ein ganz unterhaltsamer Film, den man nicht ganz so ernst nehmen sollte, wie er tut.
Auf der Paramount-DVD gibt es, wie so oft, nur den 105 Minuten langen Film zu sehen. Hintergrundinformationen gibt es allerhöchstens noch aus dem Umschlagtext. Leider fehlt zu Beginn das NGP-Logo. Nach diesen Versäumnissen nun das Positive. Die Präsentation des Films ist vorzeigbar. Denn das Bild im Format 2,35:1 (16:9-anamorph) kann sich sehen lassen. Farben, Kontrast und Schärfe wirken gut. Der Ton ist auf Englisch in Dolby Digital 5.1, bei Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch hat es nur für Mono gereicht, aber die Aufbereitung ist in Ordnung. Dazu kann die Disc mit einer ganzen Reihe von Untertiteln aufwarten: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Griechisch, Türkisch, Niederländisch, Isländisch, Norwegisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Polnisch, Tschechisch, Ungarisch, Slowenisch, Kroatisch, Serbisch, Rumänisch, Bulgarisch, Arabisch und Hebräisch. Ebenso wie der Film hat auch die DVD ihre guten Momente. Deshalb reicht es für drei von fünf Glockenschlägen und ein gemütliches Nickerchen auf dem Hotelbett.
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am 8. Juli 2007
Der Westen kurz nach 1900. Eine Bande überfällt die Ranch von Maureen O'Hara und entführt den kleinen Enkel von John Wayne, der Mann von O'Hara, die er seit einiger Zeit verlassen hat. Die Bande fordert ein Lösegeld für den Jungen und obwohl sie von anderer Seite Hilfe angeboten bekommt, entscheidet sie, dass für die Übergabe des Geldes nur ein Mann in Frage kommt, natürlich der alte Haudegen Wayne.

"Big Jake" zählt nicht zu den größten Western von John Wayne oder überhaupt, deshalb kann man im Vergleich keine fünf Sterne vergeben, aber er ist rundum gute Unterhaltung. Einen Teil seines Reizes bezieht er aus der Tatsache, dass auch der Westen moderner geworden ist und so fahren auch hier Autos und Motorräder herum. Außerdem gibt es modernere Waffen.

Die Filmsöhne Waynes (von denen einer sein richtiger Sohn Patrick ist und der Enkel ebenfalls ein Sohn Waynes ist - namens Ethan nach Waynes Figur in "The Searchers") fahren voll auf das moderne Zeug ab. Natürlich zeigt Wayne denen auf altmodische Art, wat 'ne Harke ist und verkloppt die beiden erst einmal.

Wayne machte hier aus seinem Alter keinen Hehl und hat zum Lesen schon mal eine Brille auf der Nase. Außerdem wählt er wie sein alter indianischer Kumpan als Waffe lieber eine Schrotflinte, weil er nicht mehr so gut sieht.

In einer gewissen Art und Weise ist "Big Jake" ein Vorläufer des modernen Actionfilms: Trotz etlicher Toter - es müssten so um die zwanzig sein - sind die Dialoge locker und der Film größtenteils humorvoll angelegt. So gibt es den Running Gag, dass Wayne immer wieder Leute begegnen, die ihm (Jake) sagen: "Ich dachte, du wärst schon längst tot", bis es ihm so auf die Nerven geht, dass er droht: "Dem nächsten, der das sagt, jag' ich eine Kugel in den Bauch." Der nächste, der es sagt, ist der Chef der Entführer.
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