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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
31
4,3 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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Es gibt wirklich viele "Indianer-Filme", doch nur sehr wenige befassen sich so intensiv mit der Kultur und den Traditionen der "Ureinwohner" Nordamerikas. Zwar haben sich die Drehbuchautoren einige "Freiheiten" herausgenommen, aber im Großen und Ganzen scheint mir das doch sehr authentisch zu sein.
Wie auch immer, in jedem Fall hat Regisseur ELLIOT SILVERSTEIN einen wirklich hochspannenden Film gemacht, der heute völlig zu recht den Klassikerstatus trägt!

Die Darstellung der Indianer wirkt unheimlich authentisch, nicht so überzogen und oberflächlich wie bei den meisten Filmen dieser Art. Der Regisseur stellt die Indianer in den Mittelpunkt, er stellt sie nicht als "Bösewichte" dar, sondern sorgt dafür, dass sie, trotz grausiger Rituale und Traditionen, dem Zuschauer sehr sympathisch erscheinen.

Der Film wurde an Originalschauplätzen, bei den "Rosebud Sioux" in South Dakota, gedreht. Im Film wird auch an manchen Stellen Originalsprache der Sioux verwendet.

Um die Authentizität zu steigern, traf sich der Produktionsdesigner mit echten amerikanischen Indianern, musste dabei aber feststellen, dass deren Wissen über indianische Kleidung vor allem auf von Hollywood entworfenen Kostümen basiert!
Ob das nun stimmt oder nicht, ich persönlich finde die Kostüme sehr gelungen, teilweise hat mich beispielsweise der Federschmuck an Fotografien von "echten" Indianern erinnert.

RICHARD HARRIS finde ich auch großartig, er spielt die Rolle des "Mann, den sie Pferd nannten" einfach sau gut! Der Film kommt ohne großartige Dialoge aus, selbst die Passagen, in denen Indianisch gesprochen wird, kann man sehr gut den Sinn erahnen, ohne das sie mit Untertiteln versehen wurden. Das kann man an der Mimik und der Gestik der Akteure erkennen, mir hat das sehr gut gefallen.

ZUM INHALT:
Der englische Adlige LORD JOHN MORGAN (Richard Harris) ist ein Abenteurer, der in der Weltgeschichte herumreist. Als er mit ein paar Trappern den Norden Amerikas bereist, wird er von Sioux-Indianern überfallen. Seine Begleiter werden ermordet und er selber von den Sioux verschleppt.
YELLOW HAND (Manu Toupou), der Häuptling der Sioux, schenkt ihn seiner alten Mutter BUFFALO COW HEAD (Dame Judith Anderson), der er von nun an zu Diensten sein muss. Die Indianer nennen ihn "Pferd" und machen ihm schnell klar, dass eine Flucht aussichtslos ist. Mit Hilfe eines anderen Gefangenen, BATISE (Jean Gascon), erlernt er die Sprache der Indianer und wird mit ihren Traditionen vertraut.
Mit der Zeit nimmt JOHN immer mehr die Lebensweise der Indianer an und verliebt sich in RUNNING DEER (Corinna Tsopei), die Schwester des Häuptlings. Als er dann zwei feindliche Indianer tötet, steigt er bei den Sioux zum Krieger auf und hält um RUNNING DEER'S Hand an.
Bevor er aber als vollwertiger "Sioux" anerkannt werden kann, muss er sich dem grausamen Rituals des "Sonnenschwurs" unterziehen.......

Mein Fazit: Wer auf Filme steht, in denen die Indianer im Vordergrund stehen und nicht nur als bösartige Wilde dargestellt werden, der ist hier genau richtig.
Ob die Darstellung der Indianer nun hundertprozentig richtig ist, kann ich nicht gänzlich beurteilen, trotzdem finde ich sie sehr gelungen. In jedem Fall wirken die Indianer in "Ein Mann, den sie Pferd nannten" auf mich viel authentischer als in 90% der restlichen Western- oder Indianer-Filmen.
Ich habe an diesem Film rein gar nichts auszusetzen und würde ihn Genre-Freunden unbedingt empfehlen wollen. Für mein Dafürhalten ist "Der Mann, den sie Pferd nannten", definitiv ein zeitloser Klassiker der auch heute noch nichts von seiner Anziehungskraft verloren hat.
Tolle Bilder, tolle und überzeugende Schauspieler - was will man mehr von einem Film erwarten?

Meine Bewertung: 10 von 10 Punkten.
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am 19. Januar 2013
Ein sehr schöner Western die Aufnahmen für diese Blu-ray,
Sind sehr schön gemacht.Mann muß mal dran dencken wie alt der film ist.
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am 18. September 2013
Ich war gespannt auf diesen Film, der ein realistisches Porträt der Sioux Indianer im frühen 19.Jh.darstellen sollte.
Ich denke, nicht alles in diesem Film entspricht der Realität. Doch sind einige Szenen wirklich excellent dargestellt.
Die gefangennahme des Weissen könnte ich mir durchaus so vorstellen. Den die Sioux waren Krieger und gingen mit ihren Feinden nicht gerade zimperlich um.
Die Sonnentanzzeremonie ist die von den Mandanen. Warum man so einen Trubel in anderen Rezensionen darum macht weiss ich nicht. Den die Mandanen waren mit den Sioux ein verwandter Stamm. Der auch in dieselbe Sprachgruppe gehört. Und der Sonnentanz wurde hier sehr schön inszeniert. Bei den Lakotas tanzten sie aber um einen Pfahl/Baum an Pferdehaarseilen. Sie tanzten solange, bis die Haut riss. Doch die Prozedur war ein und dieselbe!Und es galt auch für die Sonne,ihren Vater. Es war eine Art Wiedergutmachung. Eine für Wakan Tanka über die Sonne gewidmete Danksagung.
Dieser Film, ob es sich nun so zugetragen hat oder nicht besticht mit seinen grandiosen Aufnahmen.Ein paar Kostüme wurden nach der Vorlage von Karl Bodmer entworfen. Ein paar Szenen sind etwas brutal, doch enthält er auch eine kleine humoristische Ader.
Fazit: eine gute Geschichte. Für sein Alter (1970) ein farbenfroher Film.
Die Indianer werden hier im Gegensatz zu dem Film der mit dem Wolf tanzt manchmal ziemlich brutal dargestellt. Doch meines erachtens waren die Natives im Costner Film etwas zu "Nett"dargestellt. Eine Mischung zwischen diesem Film und Costners Film käme der Realität meines erachtens Näher. Man bedenke, das es einer der ersten Filme ist, der sich dem Leben der Indianer widmete.
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am 2. Juli 2011
Ich habe mir denn Film auf BD angeschaut und war sehr positiv überrascht.
Diese BD hat wohl ein Komplett neues Master bekommen,einfach Phantastisch wenn man bedenkt das der Film von 1970 ist.
Die BD von Spiel mir das Lied vom Tod sieht um einiges schlechter aus.
Auf einem Lcd oder kleinen Plasma kann man bestimmt keinen Unterschied sehen,auf einer Leinwand mit 3,50 m dagegen schon.

Empfehlung:Bedenkenloser kauf !
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TOP 100 REZENSENTam 2. Mai 2016
Von diesem Film kann man nur begeistert sein, denn er spielt mit allen Klischees und zeigt doch nur Authentizität. Bis Richard Harris in den Wilden Westen zog, war der eine Domäne des Weißen Mannes, - wurscht, dass er eigentlich den Indianern gehörte, wen interessiert das schon. Da drehen die Sioux den Spieß um und nehmen einen englischen Lord gefangen. Völlig unbeeindruckt von europäischer Klassenlogik befinden sie, dass er bestenfalls als Arbeitspferd geeignet sei.
Der entkleidete Lord befreit sich aber aus seiner misslichen Lage, indem er sich auf die fremde Welt einlässt und zeigt, dass er kämpfen kann. So wie er Schritt für Schritt die Rituale des wahren Westens lernt, so begreifen auch die Zuseher langsam, dass da eine faszinierende Kultur es wert ist, verstanden zu werden.
Am Schluss wird "Pferd" ein Ehrentitel. Denn innerhalb weniger Jahrhunderte hat das edle Tier den Westen umgewandelt in das Bild der Prairieindianer, das wir heute kennen
R Opelt, Autor von "Im Schatten des Kriegers"
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am 5. Oktober 2011
Der Film selbst ist für mich einer der schönsten Indianerfilme überhaupt. Habe lange auf die Blu Ray gewartet. Leider muß ich sagen, da hätte mehr draus werden können. Die Bildqualität ist nicht viel besser als auf der DVD. Starkes Bildrauschen fast durchgehend. Vom Ton her waren meine Ansprüche ohnehin nicht sehr hoch. Alledings sind alle Dialoge gut verständlich. Was beim Bild gegangen wäre zeigt die Blu Ray von Ben Hur. Das ist Reference und dem Medium Blu Ray absolut würdig!!!
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am 4. August 2011
Zum Inhalt: Amerika, frühes 19. Jahrhundert. Der englische Aristokrat John Morgan wird während eines Jagdausfluges von Kriegern vom Stamm der Sioux entführt und in deren Lager verschleppt. Wegen der sporadischen Fortbewegung auf allen Vieren bekommt er vom Häuptling den Namen "Shukawakan" (Pferd) verliehen. Dieser schenkt ihn seiner Mutter als Lasttier. Nach einem erfolglosen Fluchtversuch erkennt Morgan, das er nur dann eine Zukunft hat, wenn er sich dem Leben im Lager unterordnet. Mit Hilfe des ebenfalls Gefangenen und verkrüppelten Batis beginnt er, sich die Bräuche und Sitten und das Leben der Indianer zu verinnerlichen. Nach einer kriegerischen Aktion verdient er sich die Anerkennung des Stammes und möchte Stammesmitglied werden und die Schwester des Häuplings heiraten. Doch bevor diese Privilegien genießen kann, muss er sich dem Sonnenschwur unterziehen, eine Reihe makabrer und grausam anmutender Rituale.

Zur Kritik: "Der Mann, den sie Pferd nannten" zählt für mich zu den besten Filmen, die in den 60er Jahren gedreht wurden, und er war der erste Film, der sich ernsthaft mit dem Leben, den Sitten und den Gebräuchen der amerikanischen Ureinwohner beschäftigte. Der Film nimmt den Zuschauer auf eine faszinierende Reise in eine fremde Welt mit und zeigt auf interessante Weise den Wandel eines Mannes vom "zivillisierten" Engländer hin zum "Halbindianer".

Zur Blu Ray: Die Blu Ray bietet eine sehr gute Bildqualität. Die Schärfe hält sich den gesamten Film auf einem hohen Niveau. Gesichter der Protagonisten werden bei Nahaufnahmen fortwährend sehr klar und schön gezeigt. Je nach Fokussierung werden Hintergründe und auch Landschaften sehr detailiert und schön präsentiert. Farben kommen jederzeit schön zur Geltung. Es war toll, den Film in einer so schönen Qualität zu sehen.

Extras gibt es keine.

Von meiner Seite eine KLARE Kaufempfehlung.
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am 7. Oktober 2016
.....aus heutiger Sicht eher langweilig. Damals hatte der Film eine Altersfreigabe von 18 Jahren, heute ab 12 Jahren. So ändern sich die Sehgewohnheiten. Damals brach der Film mit den Westernklischees. Heute macht man solche Filme um Einiges realistischer.
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am 5. Januar 2013
ersteinmal muss man zum film eigentlich nicht viel sagen, ob er sich nun zu 100% an die lebensweise der lakota hält oder nicht... er ist einfach grossartig und ein meilenstein des western genres... und verdient an sich 5 sterne !

aber LEIDER ist sowohl auf der dvd version, als auch auf der blu-ray version ein nerviger tonspurfehler vorhanden... dem anscheinend bisher noch niemandem aufgefallen ist. die dvd version habe ich damals schon umgetauscht und hatte eigentlich die hoffnung das mit der blu-ray veröffentlichung dieser fehler behoben wurde... aber NEIN.

auch auf der blu-ray wurde der fehler NICHT behoben (wenn ihr die dvd oder blu-ray habt, testet es mal !)

und zwar beginnt dieser beim angriff der schoschonen auf das dorf der sioux... beim genauen vergleich von bild und ton, merkt man das diese nicht zusammenpassen (deutsche tonspur, die anderen habe ich nicht getestet):

der tonfehler beginnt ab 1:35:37/38... u.a. laufen die feindlichen schoschone krieger (zu fuss) den berg runter... genau zu dieser sequenz gehört eigentlich der signalton der erst um 1:36:15 zu hören ist / um 1:36:23 hört man den krieger mit schild und tomahawk rufen... zusehen ist dieser, wie er ruft aber erst um 1:36:28... wenn man genau hinsieht und hört... fallen noch viele weitere dinge auf... enden tut der fehler so um die 1:37:28/29... es gibt auch einen kurzen ruckler im bild, ab da passt es wieder

auf der alten vhs version ist bild und ton fehlerlos und kann bestens mit meinen angaben oder der dvd / blu-ray version verglichen werden !

demnach geht die blu-ray morgen wieder an amazon retour

deswegen nur 1stern... bei einer neuveröffentlichung sollte man langsam mal auf solche dinge achten oder einen testlauf starten bevor WIEDER mangelhafte ware an uns verkauft wird.

schade, wieder eine entäuschendes re-release :(
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am 18. August 2006
Dieser Film altert nicht; er ist heute noch so frisch und ungewöhnlich damals - ein zeitloser Klassiker! Die Handlung ist schnell erzählt; ein verwöhnter Lord (Richard Harris) wird auf seiner Reise durch den noch jungfräulichen Westen von Sioux-Indianern gefangen genommen und als Arbeitspferd der Mutter des Häuptlings geschenkt. Mit Glück und Mut kann er sich jedoch als Krieger beweisen und wird mit einem Initiationsritual in den Kreis der Tapferen aufgenommen, was es ihm ermöglicht, um die Schwester des Häuptlings zu freien. Doch die Idylle hat keinen Bestand....

Als ich vor 20 Jahren das erste Mal den Film sah, war ich völlig in seinen Bann gezogen. Beim Initiationsritual dachte ich allerdings, dass es an den Haaren herbeigeholt sei - um 10 Jahre später festzustellen, dass der Entdecker George Catlin 1830 genau dieses Ritual bei den Mandan-Indianern dokumentiert hat, sogar mit Illustrationen! Auch heute hat der Film nichts von seiner Faszination eingebüßt, und was er den meisten Indianerfilmen voraus hat, ist das Gefühl von Authentizität, das er vermittelt: So sprechen die Indianer ihre Sprache, ohne dass Untertitel eingeblendet werden - wodurch man sich mit der prekären Lage des weißen Sklaven sehr schnell identifizieren kann. Ebenso bleibt die Geschichte eine rein indianische Geschichte, in der die Eroberung des Westens durch die Weißen nicht weiter thematisiert wird (was aber in den mittelmäßigen Sequels rauf und runter dekliniert wird).

Und eins ist klar: Ein junger, charismatischer Richard Harris spielt hier die Rolle seines Lebens!

Ein Juwel der DVD-Sammlung für alle, die sich für eine wirklich außergewöhnliche Geschichte interessieren. 5 Sterne.
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