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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
19
4,0 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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am 26. März 2017
Das Buch punktet sicherlich bei Menschen aus der Region, da man beim Lesen Kopfkino hat. Neutral bewertet, sind es seichte, an einander gereihte Geschichten, die vermutlich die meisten Leute in der Altersklasse durchlebt haben. Nett, aber kein Buch das bleibenden Eindruck hinterlässt.
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Als Zuschauer erlebt man, an der Seite von Helmut (Fabian Busch) u .a. dessen Jugend und die prägenden Hintergründe dieser Zeit der ersten Orientierung in der Welt - d.h. inkl. erster Liebe, Klassenfahrt, DDR-Ausflug, Nato-Doppelbeschluss, Umweltbewegung, Friedensbewegung u.v.a.m. - nahezu 20 Jahre bleibt man an der Seite von Helmut, erlebt die Wiedervereinigung, Konflikte im Elternhaus, wechselnde Beziehungen... und und und - hochinteressant inszenierte Zeitreise, bei der man sich als Zuschauer immer wieder fragen wird: "Wo war ich zu der Zeit, welche Erlebnisse waren auch die meinen?".

Fabian Busch beweist während dieses Films seine Wandlungsfähigkeit - über 87 Minuten hinweg gibt er den heranwachsenden Oberschüler der 1980er Jahre ebenso überzeugend, wie er letzlich auch gekonnt in die Rolle des erwachsenen Helmut schlüpft.

Bleibt der Verweis aufs Hörbuch, welches meiner Meinung nach ganz einfach eine entscheidende Nasenlänge vor dem Filmerlebnis hat, die Version fürs Kopfkino ist eben noch einen Tick besser - überzeugen Sie sich doch ganz einfach selbst, auf der DVD wird nämlich u.a. eine Hörprobe geboten!
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am 28. Februar 2004
Eigentlich faßt der Expertenkommentar den Film schon perfekt zusammen.
Heute konnte ich (Baujahr 1971) die DVD bereits ausleihen.
Ich bin in ähnlichen Verhältnissen wie Helmut aufgewachsen, und überhaupt war vieles ähnlich.
Und genau darum sollten besonders Leute, die in den 80ern aufgewachsen sind, bei diesem Film alle überflüssigen Personen sowie Popcorn, Chips und sonstige Ablenkungen beiseite lassen und sich fallenlassen. Aber Vorsicht: Dieser Film packt Euch beim Herz und läßt Euch lange Zeit nicht los. Im Gegenteil, mich hat es erst nach dem Abspann so richtig gepackt.
Wer die neuen deutschen, auf der jeweiligen Popkultur basierenden Erzählfilme mag - den wird "Liegen lernen" erbarmungslos packen. Und alle anderen - einfach versuchen.
Oder um er kurz machen: SUPERSCHÖN!
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am 18. September 2006
Dieser Film packt Dich, wenn Du selbst eine Jugend in Deutschland so ca. zwischen 1970 und 1990 hinter Dich bringen musstest - denn in den meisten entsprechenden Biographien - egal ob männlich oder weiblich - wird es eine Jugendliebe wie Filmcharakter Britta geben.

Etwas unverständlich sind mir daher die teilweise hier geäußerten negativen Kritiken, weil der Film mit großer Hingabe an Details diesen oft schmerzhaften Prozess des "Lieben Lernens" (und nicht nur "Liegen Lernens") nachzeichnet, eingebettet in die von der Ausstattung perfekt inszenierte Stimmung der 80er und 90er Jahre.

Die Charaktere sind glaubhaft und durchweg toll gespielt, erschütternd auch die Nebenrollen wie die Eltern des Protagonisten Helmut, die in ihrer Spießigkeit Gänsehaut ob des eigenen Deja-Vu erzeugen und als Synonym für mindestens die Hälfte der damaligen Elterngeneration stehen. Insgesamt: tolles Buch, toller Film, stimmig und ergreifend.

Die Ausstattung der DVD mit umfangreichem und interessantem Bonusmaterial ist ebenfalls den Kauf wert, Fazit: Daumen hoch auf allen Ebenen.
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am 20. Januar 2005
Flitzpiepe steht für Helmut, einen Mann, der die Frauen nicht sucht, weil die Frauen einen eh finden. Das könnte ein kluger oder auch ein fauler Mann sein. Helmut ist beides. Er denkt kaum über sich nach und paßt ideal in unsere Zeit, die von solchen Männern um die dreißig herum überflutet zu sein scheint - Flitzpiepen eben. Es steht aber auch für Britta, die verdammt gut aussieht und solche Typen mag. Oder Tina, die spröde und kantig ist, aber auch sie mag Männer, die einfach nur da sind und nicht viel mehr verlangen.
Nick Hornby hat das Thema in High Fidelity aufgegriffen, dann kam Sven Regner mit Herr Lehmann und schließlich Frank Goosen mit seinem Roman liegen lernen. Alle drei Bücher sind verfilmt, in allen dreien spielen orientierungslose Männer die Hauptrolle. Sie taumeln von einer Frau zur anderen und haben keine Ahnung, was sie eigentlich wirklich wollen. Dabei erscheinen die Frauen wie Randfiguren, dienen aber der Charakterisierung dieser Männer. Sie sind eigentlich die wahren Helden oder anders gesagt, sie sind die Leinwand, ohne die es kein Bild geben würde.
Der Roman liegen lernen hat eine angenehme Leichtigkeit, hinterläßt aber kaum Spuren im Kopf. Hendrik Handloegtens Verfilmung bietet da mehr. Sie geht tiefer und läßt einen an einem brütenden Sommertag einen dieser raren Regenschauer spüren - der in diesem Fall zwar nur 94 Minuten anhält, nach dem aber die ganze Stadt anders riecht.
Handloegten ist einer von den Regisseuren, auf deren neuen Film man wartet und wartet und sich fragt, was tun diese Leute, wenn sie keine Filme machen. Sie schreiben an Drehbüchern mit, ist die Antwort. Bei Goodbye Lenin und Die Liebe in Gedanken hatte Handloegten seine Finger im Spiel. Und nach seinem wunderbaren Erstling Paul is dead kommt mit liegen lernen nach drei Jahren sein neuer Film in die Kinos.
Viele Momente darin sind auf das Wesentliche reduziert, die Kunst des Weglassens wird gefeiert und die Dialoge sind so sparsam, daß man den Schauspielern oft zurufen möchte: Sagt mehr! Das alles bringt Tempo und null Langeweile - nach einer Viertelstunde vertraut man dem Regisseur, daß er einen überall hinführen kann.
Im Gegensatz zu Goosens Roman, wirkt der Hauptcharakter im Film viel sympathischer. Er hat durch Fabian Busch neue Züge bekommen, man kann seine Irrfahrt nachvollziehen und verzeiht ihm die Fehler.
Und Flitzpiepen hin oder her, es laufen viele Typen herum, die sich in Helmut wiedererkennen werden; und es laufen auch viele Frauen herum, die mit solchen Flitzpiepen auskommen müssen. Auf daß die Männer von den Frauen lernen, auf daß die Frauen ihrer nicht müde werden.
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am 1. März 2004
... meiner Generation, der Enddreißiger. Denn der Protagonist des Films hat mein Alter und ich fand es wunderbar, mit ihm und dem Film auf Zeitreise zu gehen....
In den frühen 80ern verliebt sich der Filmheld (oh Gott, jetzt fällt mir sein Name nicht mehr ein... nennen wir ihn weiter 'Filmheld'...!) in eine Mitschülerin: blond, selbstbewußt, wunderschön ist Britta, doch irgendwie auch unnahbar und nicht echt - so will sie beispielsweise, daß die Liebesbeziehung zum Filmhelden geheim bleibt. Der tut das aber gern für sie, ist wie verrückt nach ihr. Sie wird auch zum ersten Sexerlebnis seines Lebens - das "Liegen lernen" hat begonnen. Doch schon bald geht Britta zu ihrem Vater in Amerika, um dort zu leben und weiter zur Schule zu gehen. Der zurückgelassene Filmheld mit gebrochenem Herzen schreibt ihr, doch nie kommt eine Antwort.
Es geht voran, Karriere und Geschichte werden gemacht - und der Zuschauer erlebt eine Reihe verschiedenster Sex- und Liebesbeziehungen unseres Filmhelden. Bis er schließlich die Richtige findt - nur weiß er es selbst noch nicht. Erst Britta verhilft ihm zu dieser Erkenntnis...
Eine Nebenhandlung fand ich noch besonders schön: die Beziehung des Helden zu seinen Eltern. Sie zeigt, daß - wie unser Held dann selbst erkennt - auch Eltern Menschen mit Persönlichkeiten und Liebesleben darstellen, ein Leben leben und nicht "einfach nur Eltern und da" sind.
Fazit: Ein feiner kleiner Film über das Erwachsenwerden. Sehenswert!
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am 8. Mai 2006
Ich kannte das Buch nicht, gehöre also zu den Menschen, die zuerst den Film gesehen haben - und ich muss sagen, ich habe mich prächtig unterhalten. Das mag daran liegen, dass ich 1964 geboren und damit ein "Kind der 80-er" bin; und wer sich hierzu gehörig fühlt, wird diesen Film mögen. Sehr liebevoll und detailgetreu wird nämlich die Rahmenhandlung in dieses Jahrzehnt eingebunden, ohne jedoch typische Klischees wie NDW oder Popper zu bedienen. Viel authentischer kommt die obligatorische Klassenfahrt nach Berlin daher oder das Aufkeimen der Friedensbewegung. Dazu Details wie das Kinderzimmer mit "Was-ist-Was-Bibliothek", Weingläsern von Leonardo mit schwarzem Stiel oder der Mono-Kassettenrecorder als ständiger Begleiter auf der Klassenfahrt (super die Szene in der Jugendherberge, als anlässlich der abendlichen "Disco" zwei Mädels mit Schulterpolstern F.R. Davids "Words" fordern ...). Irgendwie ist dies alles vertraut und man ertappt sich im Laufe des Films immer öfter bei dem Gedanken, dass es so (oder so ähnlich) damals war. Ich hatte das große Déjà-vu bei der Musik von Fisher Z - wer kennt diese Band heute schon noch? Auch das Studi-Leben ist gut dargestellt, vor allem die öden Mediziner-Kommilitonen, die selbst an Weihnachten nur über ihr Studium quatschen können. Sehr schöne Sequenz. Auch wenn es durchaus Parallelen zu "Herr Lehmann" gibt - der Mauerfall wird ebenfalls thematisiert -, ist "Liegen lernen" doch anders, nämlich besser.

Fazit: Empfehlenswert für eine Reise in die Jugend. Am besten mit Gleichgesinnten ansehen - da werden Erinnerungen wach!
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am 1. März 2004
Das gibt es selten. Buch und Film bilden eine Einheit! Kein Wunder, dass Frank Goosen im Kino geweint hat. Sein Buch wurde wirklich sehr gefühlvoll und detailliert umgesetzt! Wer beides noch nicht kennt, sollte zuerst den Film sehen und dann das Buch lesen. Es ergänzt in seiner Ausführlichkeit wuderbar das gesehene!
Alle Charaktere sind perfekt getroffen, das Gefühl der verlorenen Jugend kommt mit jeder Szene perfekt rüber und man fühlt sich sauwohl, weil man sich selbst ständig wiederentdeckt!
Danke für diesen schönen Film, der in den Kinos leider nicht den erwünschten Erfolg hatte!
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am 18. Januar 2013
Der Film gefällt mir gut. Das ist sicher einer, den man sich öfter anschauen kann. Eine Komödie, die anspruchsvoll ist und gut unterhält.
Liebe Grüße
Marta
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am 3. September 2015
Der "Held" des Filmes Helmut (Fabian Busch) ist zu Beginn der Kohlschen Kanzlerschaft 18 , also 1964 geboren.Er liebt Britta (Susanne Bormann), eine politischt interessierte Schülerin und dann gewählte Schulsprecherin, die auch tatsächlich etwas an dem Schluffi ohne eigene Meinung findet. Sie ist seine erste große Liebe, wobei er sie eher anhimmelt und oft träumt, wenn sie politisiert. Als sie in die Usa reist, ist er bald vergessen, und fast ohne sein zutun hat er schon die nächste Beziehung zu Gisela (Fritzi Haberland), die ihn schon früher angehimmelt hat. Er ziieht ruckzuck mit in die WG der Medizinstudentin, jobt im Parkhaus, später an der Uni und studiert nenenbei. Gisela betrügt er mit der Mitbewohnerin Barbara (Sophie Rois), die bei seiner Anmache im Geist ihren Terminkalender durchforstet und ihm einen Termin gibt. Barbara wird beleidigend verlassen (er wiise nicht, ob er sie liebe, fieser kann man ja kaum sagen, daß sie ihm egal ist.
Obwohl er erfährt, daß er nicht der einzige Liebhaber der begehrten Schönheit Britta war, löst er sich erst gegen Ende (und Anfang des Filmes, der überwiegend eine Rückblende über 16 Jahre war) von Britta, der er offensichtlich nicht viel bedeutet hat; als er nach einem letzten Treffen besoffen mit dem Kopf in einer Pfütze landet, geht ihm nach 12 Jahren (warum, weil er jetzt erst über sie desillusioniert ist ?) ein Licht auf und er eilt zurück zu seiner Freundin Tina (Birgit Minichmayr).
Ich weiß nicht, welches Alter sich von dem Film angesprochen fühlt, evtl. Menschen um Jahrgang 1964, ich habe die 80er Jahre anders in Erinnerung, wahrscheinlich da ich 10 Jahre älter bin. Kurz und gut, der gute Helmut braucht Jahre, um endlich einen Lebensplan zu fassen, und der lautet, wenn schon ein Kind, dann mit Tina. Und dazu brauchte es 16 Jahre (Ära Helmut Kohl) des Rumschluffens und die Erkenntnis, daß die erste große Liebe wohl einseitig war, sowie ca 90 Minuten Zeit, in der ich mich mit Helmut im Film gelangweilt habe.

Fabian Busch, mir bisher unbekannt, spielt solide, die Rolle fordert einem Mimen nicht viel ab.
Das gleiche gilt für Susanne Bormann, die allerdings (nicht nur einmal kurz nackt) schon eine Augenweide ist und auch später in besseren Filmen überzeugt hat.
Die tolle Birgit Minichmayr hat in dem Film nicht viel Möglichkeit, ihr Können auszuspielen, glaubwürdig Florian Lukas als Mücke, ein Typ, den Lukas oft spielt, und das recht gut.
Die beste Darstellung bietet Fritzi Haberland, sie kommt mit der grossen Nina Hoss, Lars Eidinger , Mark Waschke und Devid Striesow aus einer Klasse der renomierten Hochschule der Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin, diese 5 hervorragenden Schauspieler gaben etliche Film- und Darstellerpreise abgeräumt. Als Gisela überzeugt sie sher, eine junge Frau, die Hemut schon früh schüchtern anhimmelt, phantastisch eine Szene, in der sie aus Helmuts Bierflasche trinkt, diese bewußt vorher nicht am Flaschenhals abwischend, berührend, als sie Helmut mit der Mitbewohnerin im Bett erwischt und von ihm erfahren muß, daß sie ihm eigentlich gleichgültig ist.

Zielgruppe? Ich gehöre nicht dazu, meine Schulzeit endete 10 Jahre vorher, das war doch eine ganz andere Generation, was nicht wertend gemeint ist. Wenn der Film Leute um Jahrgang 1964 ansprechen sollte und sie sich in dieser Zeit und diesem Film wiedersehen, dann ist deren Geld im Gegensatz zu meinem nicht zum Fenster hinausgeschmissen. Daß Hendrik Handloegten sehr gute Filme machen kann, hat er mit "Fenster zum Sommer" mit Waschke, Hoss und Haberland bewiesen, einige Jahre später.

Und ehe jetzt einige Filmfreunde HB-Männchen spielen: der Film hat mir gar nicht gefallen, es ist kein schlechter Film!

Doc Halliday
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