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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
11
5,0 von 5 Sternen
Human Menagerie
Format: Audio CD|Ändern
Preis:90,05 €+ 3,00 € Versandkosten

am 5. Oktober 2006
Ich muss gestehen, dass Cockney Rebel lange für mich ein Buch mit sieben Siegeln waren, von "Sebastian" mal abgesehen. Es ist auch heute noch so: Selbst wenn man Leute fragt, die sich schon ewig in der Musikszene auskennen, fällt ihnen bei Cockney Rebel nur "Sebastian" ein, vielleicht noch mit Ach und Krach "Make Me Smile". Dabei ist es tatsächlich so, dass sie in den frühen 70er Jahren die einzige Gruppe außer den Sparks waren, die musikalisch wirklich neue Wege gingen: Sicher KLANGEN auch Queen u. a. anders, aber so ganz neu war das nicht, was sie taten. Während die Sparks eher verschroben klangen und irgendwie witzig, war die Musik von Cockney Rebel sehr ernsthaft, allerdings nicht so ernsthaft, dass sie langweilig waren wie zum Bleistift Emerson, Lake & Palmer. Steve Harley, der Sänger und musikalische Kopf, fand aufgeblasene zwanzigminütige Gitarrensoli laut eigener Aussage furchtbar ("It Stinks!!) und so findet man bei Cockney Rebel keine Leadgitarre (!). Natürlich wurden Gitarren benutzt, aber sie wurden als Ensembleinstrument benutzt und nicht zum Selbstzweck.

Damit brachten Cockney Rebel ein Element in die Pop/Rockmusik ein, dass nur schwer zu beschreiben ist. Harley schrieb lauter verzückte Popsongs, die alle Melodie hatten, aber nie aufdringlich wirkten. Das Schlimme war, sie wirkten nach, sie setzten sich im Kopf fest und ließen einen nicht mehr los und kaum jemand wird sagen können, dass einem in einem bestimmten Song eine bestimmte Stelle besonders gefallen hätte, der Ensemblestil wird konsequent durchgehalten. Das Wort "Popsong" hat oft einen negativen Touch, aber bei Cockney Rebel war das nicht so, denn dafür war die Musik zu intelligent und zu ausgefeilt und zu gut gespielt, auch live. Steve Harley hat immer Wert auf gute Musiker gelegt.

Also, "Sebastian" ist bekannt und es klingt wie eine Arie einer Oper und damit verlassen wir den Popsektor und begeben uns auf ein Gelände, dass Queen mit "Bohemian Raphsody" und "Prophets Song" ebenfalls behandelt haben, aber keiner der beiden Songs war so konsequent wie "Death Trip" auf dieser Scheibe. "Death Trip" ist eine Art Minioper und wenn ich schreibe Minioper, dann meine ich Minioper und nicht Minirockoper, wie es die Who bei "A Quick One While He's Away" getan haben. Nein, "Death Trip" ist ein knapp zehnminütiger Dauerrausch in Sachen Pop goes Opera und es ist fantastisch.

Es gibt kaum eine Platte, die so intelligenten Pop liefert wie "The Human Menagerie" und ich bin mir auch sicher, dass der eine oder die andere, die sich "The Human Menagerie kaufen und anhören, sagen: "Was hat denn der da für einen Müll geschrieben?" Das ist legitim. Es ging mir nicht anders und bei mir hat's rund acht Jahre gedauert.
22 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 3. Januar 2007
Ich muss gestehen, dass Cockney Rebel lange für mich ein Buch mit sieben Siegeln waren, von "Sebastian" mal abgesehen. Es ist auch heute noch so: Selbst wenn man Leute fragt, die sich schon ewig in der Musikszene auskennen, fällt ihnen bei Cockney Rebel nur "Sebastian" ein, vielleicht noch mit Ach und Krach "Make Me Smile". Dabei ist es tatsächlich so, dass sie in den frühen 70er Jahren die einzige Gruppe außer den Sparks waren, die musikalisch wirklich neue Wege gingen: Sicher KLANGEN auch Queen u. a. anders, aber so ganz neu war das nicht, was sie taten. Während die Sparks eher verschroben klangen und irgendwie witzig, war die Musik von Cockney Rebel sehr ernsthaft, allerdings nicht so ernsthaft, dass sie langweilig waren wie zum Bleistift Emerson, Lake & Palmer. Steve Harley, der Sänger und musikalische Kopf, fand aufgeblasene zwanzigminütige Gitarrensoli laut eigener Aussage furchtbar ("It Stinks!!) und so findet man bei Cockney Rebel keine Leadgitarre (!). Natürlich wurden Gitarren benutzt, aber sie wurden als Ensembleinstrument benutzt und nicht zum Selbstzweck.

Damit brachten Cockney Rebel ein Element in die Pop/Rockmusik ein, dass nur schwer zu beschreiben ist. Harley schrieb lauter verzückte Popsongs, die alle Melodie hatten, aber nie aufdringlich wirkten. Das Schlimme war, sie wirkten nach, sie setzten sich im Kopf fest und ließen einen nicht mehr los und kaum jemand wird sagen können, dass einem in einem bestimmten Song eine bestimmte Stelle besonders gefallen hätte, der Ensemblestil wird konsequent durchgehalten. Das Wort "Popsong" hat oft einen negativen Touch, aber bei Cockney Rebel war das nicht so, denn dafür war die Musik zu intelligent und zu ausgefeilt und zu gut gespielt, auch live. Steve Harley hat immer Wert auf gute Musiker gelegt.

Also, "Sebastian" ist bekannt und es klingt wie eine Arie einer Oper und damit verlassen wir den Popsektor und begeben uns auf ein Gelände, dass Queen mit "Bohemian Raphsody" und "Prophets Song" ebenfalls behandelt haben, aber keiner der beiden Songs war so konsequent wie "Death Trip" auf dieser Scheibe. "Death Trip" ist eine Art Minioper und wenn ich schreibe Minioper, dann meine ich Minioper und nicht Minirockoper, wie es die Who bei "A Quick One While He's Away" getan haben. Nein, "Death Trip" ist ein knapp zehnminütiger Dauerrausch in Sachen Pop goes Opera und es ist fantastisch.

Es gibt kaum eine Platte, die so intelligenten Pop liefert wie "The Human Menagerie" und ich bin mir auch sicher, dass der eine oder die andere, die sich "The Human Menagerie kaufen und anhören, sagen: "Was hat denn der da für einen Müll geschrieben?" Das ist legitim. Es ging mir nicht anders und bei mir hat's rund acht Jahre gedauert.
22 Kommentare| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 11. Juli 2000
Seit mehr als zwei Jahren suche ich diese CD ! Titel, wie Death Trip werden heutzutage nicht mehr komponiert, und leider hört man diese auch auf keinem Radiosender. Die geniale Symbiose zwischen Rock, Pop, klassischer Sinfonie und mächtigen Chorälen ist eigentlich nur mit den durchkomponierten Werken von Pink Floyd vergleichbar.
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Juni 2005
war das Debüt einer Band namens Cockney Rebel mit einem jungen Mann namens Steve Harley.
Noch heute ist die Musik zeitlos gut. "Sebastian" etwa ist unter Kennern ein "Kultstück". Aber das ganze Album ist ohne Durchhänger und wunderbar anzuhören. Sehr sehr zu empfehlen!!!
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am 29. Mai 2008
Zu Titel 11 und 12 lese ich "Keine Titelinformation"...

N°11 heißt "Judy Teen", N°12 "Rock And Roll Parade"; beide sind Bonustracks.
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am 14. April 2016
Es ist echt schade, dass mit dem Debüt der Gruppe 1973 (da war es noch Cockney Rebel und nicht Steve Harley & CR!) alles nur auf dem, zugegebenermaßen Superhit, Sebastian reduziert wurde.
Leider hat kaum jemand diese Art von Symbiose von hauptsächlich Pop, etwas Rock, Klassik und va kaum Gitarre in den ersten Jahren, verstanden.
Dabei hat Harley, der nahezu alles komponierte, mehr drauf gehabt. Schöne Melodien, durch Einschübe von Klassik interessant gestaltet. Textlich auch nicht uninteressant.
Aber die Hörer und erst recht die Radiostationen wollten auch schon damals nichts verworrenes hören (außer es waren deutsche Bands wie Faust, Can, die Düüls bei John Peel).
So blieb das 7 minütige Sebastian (auf der CD drauf) und das spätere Make Me Smile das einzige Vermächtnis Harley's in der Massentauglichkeit.

Wenn man aber mal das bald 10 minütige Death Trip, dass letzte Stück der originalen LP, sich anhört: irgendwie vermisst man da keine Leadgitarre. Die wird weitestgehend durch eine Geige ersetzt. Wie auch auf dem Rest des Albums. Höchstens eine akustische kann man mal vernehmen.
Erst auf späteren Alben gibt es einen richtigen Gitarristen, der aber auch keine Superduperendlos Solis spielen darf. Denn wie sagte Harley? "it stinks"...

Auf den ersten Veröffentlichungen auf CD gab es noch 2 extra Songs. Müssten Singles gewesen sein. Ob die neuen Versionen auch Bonus haben, entzieht sich meiner Kenntnis. Habe noch die erste Version von 1990 oder so.

Starkes Debüt!
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am 28. Juli 2009
Muss man haben. Zu einer Best of CD dringend zu empfehlen, da "death Trip" und "My only vice" so bizarr sind, dass sie auf keinem Sampler zu finden sind und sein werden. Ein Meilenstein der Popmusik.
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am 27. April 2013
War als Jugendlicher mal Cockney Rebel Fan - jetzt wollte ich mir das nochmal anhören - aus Nostagiegründen. Macht immer noch Spass.
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am 28. April 2013
Ich hatte diese Scheibe schon als Teen und sie gefällt mir immer noch. Schöne Musik, ideal zum Hören beim Autofahren.
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am 19. November 2004
"Human Menagerie" war das Debütalbum von Cockney Rebel und auf Anhieb das Beste, was sie gemacht haben. Ich habe die Platte damals in den 70ern rauf und runter gespielt, zusammen mit "A Night at the Opera" von Queen und David Bowies "Ziggy Stardust", und während diese beiden Klassiker geworden sind, die jeder kennt, ist Cockney Rebel weitgehend vergessen, man kennt eigentlich nur noch ihren Hit "Sebastian", und das war's. Dabei haben sie jede Menge eingängiger und zugleich raffinierter und witziger Songs geschrieben und brauchen sich z.B. vor dem Queen-Album keineswegs zu verstecken. Ich persönlich finde "Human Menagerie" mindestens genauso gut wie "A Night at the Opera".
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