Hier klicken April Flip Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren 30 Tage lang gratis testen Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle AmazonMusicUnlimited longss17

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
77
4,6 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:7,88 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 2. Februar 2004
Die Ureinwohner der Ostküste Neuseelands glauben, dass ihr Urahne Paikea vor über tausend Jahren das Land auf dem Rücken eines Wales erreichte. Seither trägt in jeder Generation ein männlicher Nachfahre des "Walreiters" diesen Titel und ist Oberhaupt des Stammes. Der neue Erbe dieses Namens stirbt jedoch bei der Geburt; seine Zwillingsschwester überlebt. Der Stammesführer Koro weigert sich jedoch seine Enkelin Pai(kea) als zukünftiges Stammesoberhaupt zu akzeptieren, da dies nicht der Tradition entspricht. Koro ist sogar überzeugt davon, dass das Unglück seines Stammes mit der Geburt Pais begann. Er versammelt die männlichen Erstgeborenen des Dorfes um sich und macht sie mit den alten Riten seines Volkes vertraut, in der Hoffnung so einen würdigen Stammesführer ermitteln zu können.
Koro verbietet der 12-jährigen Pai (hervorragend verkörpert von der talentierten Jungschauspielerin Keisha Castle-Hughes) den Zugang zu diesem auserwählten Kreis. Sie muß sich die Anerkennung ihres geliebten Großvaters Koro und den ihr gebührenden Rang schwer erkämpfen. Im Innersten fühlt sie sich zur Stammesführerin berufen und dieser Bestimmung folgend lehnt sie sich (eigentlich unbewußt) gegen Koro und die tausendjährige Tradition ihres Volkes auf, um ihr Schicksal zu erfüllen. Erst als sie - wie ihr Urahne - auf einem Wal reitend im Meer verschwindet, beginnt ihr verstockter Großvater zu begreifen...
Die hier so einfühlsam und ergreifend erzählte Geschichte (in wunderschönen Bildern und einem etwas mystischen Ende) ist eigentlich mehr als die Schilderung der konfliktreichen Beziehung eines Mädchens zu ihrem Großvater, dem Stammesführer eines vom Aussterben bedrohten Maori-Stammes: Hauptkonflikt des Filmes ist das Aufeinanderprallen von zwei Traditionsbegriffen. Dabei steht der Großvater Koro für die alte Tradition, das Überlieferte; das Mädchen Pai hingegen für eine dynamische, neue Interpretation der Tradition ohne diese explizit zu vertreten.
Der neuseeländischen Regisseurin Niki Caro ist ein Meisterwerk gelungen, das ich jedem empfehlen kann, der anspruchsvolle, tiefgehende Filme zu schätzen weiß.
0Kommentar| 47 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. November 2011
Eine tief bewegende Geschichte. Ein alter Stammesvater kann sich nicht damit abfinden, dass sein Sohn ihm nur ein Mädchen zum Nachfahren macht. Denn schließlich soll das Wissen nur auf der männlichen Linie weiter gegeben werden. Er kann und will sich nicht damit abfinden. Während seine Familie längst die Zeichen sieht, dass das Mädchen mit all den Fähigkeiten und Talenten ausgestattet ist, um die Nachfolge anzutreten, muss der Großvater erst mit eigenen Augen sehen, wie das Mädchen einen gestrandeten Wal allein dadurch rettet, dass sie auf ihm reitet. EIner alten Legende zufolge sind die ersten Anführer des Stammes ebenfalls auf einem Wal reitend in dieses Gebiet gekommmen.
Der Film schafft es in wunderbar stimmigen Bildern die Mythen der Maori zu traansportieren - in sehr gefühlvollen Bildern, phantastischer Musik und großartiger schauspielerischer Leistung.
Ein Kunstwerk für Menschen, die sich offen mit anderen Kulturen und deren Traditionen auseinandersetzen und den Wert dieser jahrhundertelangen Geschichte erhalten und erleben wollen.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Oktober 2016
Die Maori in einem neuseeländischen Küstendorf führen ihren Ursprung auf den sagenhaften Wal-Reiter Paikea zurück, der vor Jahrtausenden auf einem Wal reitend an die Küste kam und das Dorf Whangara gründete, die männlichen erst geborenen Nachkommen erben diesen Namen und sind die Anführer des Dorfes. Die Frau des Sohnes von Koro gebiert Zwillinge, doch sie und der männliche Neugeborene sterben, Vater Porourang nennt das Mädchen Paikea, zum Ärger von Koro (Rawiri Paratene).
Der Vater wird von Koro angehalten, erneut zu heiraten, als er von einer Reise zurückkehrt, doch der Künstler ist inzwischen in Deutschland verheiratet und seine Frau erwartet ein Kind. Und so macht sich Koro schweren Herzens daran, unter den erstgeborenen Jungen einen neuen Whale-Rider zu finden, unterrichtet und prüft sie.
Paikea, die sich berufen fühlt, beteiligt sich, wird jedoch ausgeschlossen und übt heimlich mit ihrem Onkel, dem jüngeren Bruder des Vaters. Sie liebt ihre Großeltern, trotz der Ablehnung von Koro.
Alle jungen Kandidaten scheitern an einer Aufgabe, die den neuen Stammesführer bestimmen soll, Koro zieht sich vom Dorfeben zurück.

Paikeas Stundekommt, als eine Gruppe von Walen gestrandet ist, alle Versuche, die Tiere in den Ozean zurückzubefördern , scheitern. Paikea reitet bei Flut auf dem Leittier zurück in die Freiheit der Tiere,wobei sie nur knapp mit dem Leben davonkommt:

"Whale Rider" wirrd getragen von seiner 12jährigen Hauptdarstellerin Keisha Castle-Hughesn die für ihre große Darstellung eine Oscar-Nominierung für die beste weibliche Hauptrolle erhielt. Beindruckend z.B. die Szene, als sie sich beim Unterricht des großvaters weigert, zurück auf die zweite bankreihe zu setzen und ausgschlossen wird. Verletzung, Stolz und Bewußtsein ihrer Aufgabe vermittelt ihre Mimik großartig, wie den ganzen Film über die Liebe zu ihm trotz der Zurückweisung bestehen bleibt, sie merkt, dass er sie nicht als Whale Rider akzeptieren kann, als Enkeltochter liebt er sie auch. Natürlichspielt auch die Landschaft Neuseelands an der Küste als großartige Kulisse für das Dramja eine große Rolle.
In "Whale Rider" werden Probleme der modernen Maoiri geschildert, der Übergang von selbstbewußtem Sinn für die Identität eines Volkes, die bis vor 200 Jahren die einzigen Bewohner Neuseelands waren, hin zu Menschen der Moderne, die überkommene Vorstellungen ablegen müssen, ohne ihre Traditionen zu vergessen und zu verleugnen. Wie auch viele Indianer sind bei den Maori viele statt stolze Krieger alkoholabhängige und übergewichtige Menschen, die von den Eroberern mehr die Schattenseiten wie Alkoholismus und Völlerei übernommen haben, zunehmend weniger Maori leben noch ihre Tradition, kennen sie überhaupt.
Die Paikea in "Whale Rider" erkennt und stellt dar, was ihre Aufgabe ist. Die Tradition und das Gedächtnis der Vorfahren bewahren, gleichzeitig als erste Frau mit überkommenen Rollenvorstellungen aufzuräumen und ihrem Volk einen Weg in die Zukunft zu weisen, ohne ihre ethnische Zugehörigkeit als exotische Randgruppe der Gesellschaft zu empfinden.

1994 war "Die letzte Kriegerin" mit Temuera Morrison und der großartigen Rena Owen von Lee Tamahori, mütterlicherseits mit Maori-Wurzeln, auch deshalb (nicht nur)in Neuseeland ein großer Erfolg, weil er den Maoiri half , ihren Stolz zurückzugewinnen, ein Film von und mit überwiegend Maori, der auch international große Beachtung fand und vielfach preisgekrönt war. In dieser Tradition kann auch "Whale Rider" der neuseeländischen Regisseurin Niki Caro gesehen werden, der mit diesem Film der Durchbruch gelang und die auch 2005 "Kaltes Land" drehte, für den sowohl Charlize Theron als auch Frances McDormand eine Oscar-Nominierung erhielten. Beide hier genannte Filme sind unbedingt sehenwert.

Ich kann "Whale Rider" als Film über eine legendäre Figur der Maori, deren Nachfolge in der Jetzt-Zeit erstmals von einem Nädchen angetreten wird, als einen Film mit einer wunderbaren jungen Hauptdarstellerin als Figur, die ihr Volk in die Zukunft leiten will, ohne seine Tradition und sein Selbstbewußtsein, seine Identität aufzugeben, nur wärmstens empfehlen.

Doc Halliday
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Februar 2004
Um diesen ausgezeichneten Film beschreiben zu können, und ihm seiner Größe gerecht zu werden, braucht mann/frau schon das Profil eines Ernest Hemingway oder Homers.
So bitte ich um Verständnis, wenn ich es versuche und mutig genug bin, mit meinem begrenzten Wortschatz diesem besonderen Film gerecht zu werden. „Whale Ryder" erzählt eine Geschichte eines Mädchen mit Namen aus unserer Zeit, das wahrlich positive Menschenführung besitzt. Und glücklicherweise ist unsere Zeit auch endlich reif, um solche Fähigkeiten auch Frauen zugestehen......
Die "Bilder-Geschichte" erzählt von einem Mädchen, das als Zwilling eines Häuptlingssohnes der Ureinwohner irgendwo in Neuseeland geboren wird. Doch bei der Geburt stirbt Mutter und ihr Zwillingsbruder. Der harterzogene Großvater und Stammeshäuptling erwartete sehnlichst seinen männlichen Nachfolger, und er sieht das Mädchen, das diese Geburtstragödie überlebt, als Überbringer böser Omen. Eigentlich will er seine Enkeltochter weggeben, doch glücklicherweise interveniert die liebevolle & großherzige Großmutter. Der Vater des Kindes flüchtet aus dem Dorf und überäßt das Schicksal seiner Tochter seinen Eltern. Doch immer mehr wächst selbst dem Großvater dieses tolle, weise und mutige Mädchen ans Herz, auch wenn er es nicht zeigt oder zu zeigen vermag.
Nun wird es Zeit, dass Großvater/Stammeshäuptling sein Wissen und die Traditionen seiner Vorväter weitergibt an die kommende Generation. Er beginnt die Erstgeborenen/männlichen Jungs des Dorfes zu trainieren, und schließt traditionsgemäß Mädchen aus der Ausbildung aus, obwohl man jetzt schon spürt und weiß, seine Enkeltochter Pai (die zwölfjährige Pai wird von Keisha Castle-Hughes gespielt) ist die richtige für die große Aufgabe das Wissen zu hüten, es zu verkörpern und den Stamm gerecht und edel zu führen. Die Wale sind für das Volk der Neuseeländer die Verbindung zu der Welt der Ahnen und symbolisieren die Macht und Intelligenz der Natur. Es wird erzählt, dass der erste Mensch auf einem Wal "reitend" zu ihrer Insel kam, um den Stamm gründete. So ist verständlich, dass diese Menschen eine besondere und tiefe Verbindung zu diesen besonderen (Lebe)Wesen haben.
Auch wenn das Mädchen offiziell nicht an der Ausbildung der Häuptlingsanwärter teilnehmen darf, ihr Onkel väterlicherseits bildet sie in der traditionellen Kampfkunst aus, uns sie ist richt gut darin. Ihr Mut und Intelligenz ist außerordentlich und zeichnet sie zum/r wahren "Führer/in" aus.....
Sie ruft mit ihren geistigen/angeborenen Fähigkeiten die Wale herbei, doch sie stranden. Alle Schuld für das Drama, wirft ihr der Großvater vor; das Dorf versucht diese "geheimnisvollen Wesen" aus der Tiefe des "Urmeeres"/die Tiefe des Urgeistes zu retten. Die Flut lässt auf sich warten, alle Versuche sie zu retten, gehen schief, denn die Leitmutter der Wale selbst ist gestrandet. Doch keiner sieht, wie das Mädchen auf den Wal steigt und als die Flut kommt ihm zuredet und der Wal wieder Lebenswillen bekommt und losschwimmt. Es folgen die anderen Wale. Großmutter ruft, wo ist meine geliebte ......, alle sehen, wie ganz weit schon in der Ferne der Leitwal und das Mädchen auf ihm, im Meer dem weiten Horizont entgegen „davongleiten"........
Es wird Zeit, dass die Welt erkennt, Frauen sind stark und absolut fähig gute, starke und sorgsame Menschenführer ein können, vielleicht besser als der Beste unter den Männer. Sind sie nicht wirklich das starke Geschlecht. P.S. Das hat ein Mann geschrieben & der sich daran erfreut, dass Frauen endlich den Respekt bekommen, der ihrem Wesen und wahren inneren Stärke auch gerecht wird. Nur nebenbei, die alte Indische Hochkultur sieht schon immer die Frau als die "stärkste und intelligenteste" Shakti/Energie im ganzen Kosmos an. Ganz hätte ich es vergessen, die vielen Auszeichnungen, die der Film bekam, sind mehr als gerechtfertigt. 10 Punkte hätte ich eigentlich zu vergeben.
0Kommentar| 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Januar 2012
Die Geschichte wurde ja schon hinlänglich beschrieben...

Für mich hat der Film so unglaublich viel mit Liebe und Hingabe, auch zum eigenen Leben und der Lebensaufgabe, zu tun. Das kam mir bisher zu kurz.
Pai agiert weniger berechnend, um irgendeine Stammeshäuptlingsfolge zu erreichen, sondern weil sie ihren Großvater liebt, eben für seine unbändige und auch blinde Hingabe an sein Volk und sein Land, und den, beide miteinander verwebenden Mythen. Pais Liebe macht es möglich, dass die Träume und die Kraft des Großvaters durch Pai hindurch auf neue, zeitgemäße und unschuldige Weise wirksam werden. Ihr Leben und Handeln folgt einer endogenen Ent-Wicklung, die sie folgerichtig an ihren natürlichen Platz bringt und noch dazu der Schlüssel für die Rettung ihres Volkstammes ist, der an seiner Sinn-Losigkeit erkrankt und schon fast verendet ist. Eben diese sinnentleerte Dorfgemeinschaft folgt Pai in ihrem Glauben und ihrer Hingabe an das Leben und erlebt dadurch ein gemeinschaftliches Wiedererstehen ihrer persönlichen und kollektiven Werte. Schon das Auftauchen der hilfebrauchenden Wale und die gemeinschaftlichen hilflosen Rettungsaktionen rütteln die Stammesgemeinschaft auf, bis hin zum fulminanten Ende. Vielleicht ist der Film hier ein wenig zu dick aufgetragen. Hier wird er märchenhaft. Aber das darf er auch, denn in dem Gedanken an das schier Unmögliche machen wir uns auf um unsere gewohnten Bahnen zu durchbrechen.

Ein wunderschöner, total berührender Film. Absolut empfehlenswert!!!
Ich würde sagen ab 10-12 Jahren, denn er ist nicht so leichtgängig.
Er wird auch beim mehrmaligen Gucken nicht langweilig.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. November 2007
Ein anspruchsvoller Film, einfach und weise - wunscherschön und tieftraurig zugleich! Für jeden Liebhaber von Tiefsinn und berührenden Geschichten die das Leben schreibt ein absolutes Muss! Wirklich empfehlenswert!!!
Ihre Wiebke Reinhardt von heiltoenen.de
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. August 2009
Der Film ist alles mögliche, aber Esoterik kommt darin überhaupt nicht vor - die Maori begründen Ihre Herkunft auf diese Uralten Sagen, das ist so wie die deutsche Nibelungensage, was hat das mit Esoterik zu tun??

Ich fand den Film wundervoll, nicht nur deswegen, weil es auch heute noch oft so ist, das Mädchen vieles nicht dürfen, und wenn sie es dennoch tun, werden Sie geächtet, verspottet oder gemieden, da unterscheiden sich die Europäer nicht besonders von den Maori.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Juni 2015
Einer meiner Lieblingsfilme - aus dem Jahre 2004- der schnell zum Kultfilm wurde.
Zusammen mit "In my fathers den".
Beide Filme von Neuseeländern gemacht und in Neuseeland gedreht.
Dieser nach dem Roman eines Maori namens Witi Ihimaera.

Die Maoris - die Einwohner von Neuseeland, die vor dem Einfall der Briten dort vor ca. 200 Jahren allein und ungestört ihre Kultur und ihren Glauben lebten - nennen das Land "Weiße Wolke" und verehren einen Mann namens Paikea, der dort einst als Erster von ihnen auf einem Wal landete.
Sie hatten bis vor nicht allzu langer Zeit stets einen Häuptling, der sich neben seinem wirklichen Namen auch immer Paikea nannte, und sein hohes Amt in jeder Generation seinem männlichen Nachfolger vererbte.

Ein solcher Häuptling, hier auch Koro genannt, ist einer der drei Hauptdarsteller und eine wirklich hinreißende Persönlichkeit.
Dessen Glaube und Boden unter seinen Füßen bereits zu schwanken begann, nachdem sein Sohn - ebenfalls ein beeindruckendes Wesen- und auch andere Maoris schon lieber tranken und Wettrennen in alten Autos oder auf Motorrädern veranstalteten, statt die alten Traditionen zu pflegen.

Der Film beginnt damit, dass die Schwiegertochter von Koro Zwillinge zur Welt brachte, von denen nur das Mädchen überlebte nicht aber der männliche Enkel, der ersehnte Nachfolger bei Generationsüberspringung, der gleich nach der Geburt stirbt. Kurz danach auch die Zwillungsmutter.

Koro aber trauert nur um den erhofften Amtserben und verwahrt sich strikt dagegen, dass nun das Mädchen seine Nachfolgerin werden könnte.
Seine Ehefrau - ebenfalls eine wunderbare Figur - sagt daraufhin zu dem Säugling in ihrem Arm entnervt und cool: " Ich lasse mich scheiden, Du brauchst es nur zu sagen."
Sein Sohn nennt gegen den Willen seines Vaters seine Tochter Paikea- sie wird später Pai gerufen- liefert sich dabei einen Kampf mit Koro und wandert nach Europa aus.

Pai wächst bei ihren Großeltern auf und gewinnt auch die Liebe von Koro.
Aber eine Nachfolgerschaft schließt er bis zum Happy End strikt und vehement aus, wie ein Betonkopf.

Das Mädchen aber weiß, dass sie die Nachfolgerin IST, und beweist es ihm schließlich dadurch, dass sie allen Jungs aus der gesamten Umgebung - in der Koro nun verzweifelt einen familienfremden Nachfolger zu rekrutieren versucht- in jeder, aber auch wirklich JEDER Hinsicht haushoch überlegen ist.
Der Kampf um ihr Amt und die Anerkennung seitens ihres geliebten Großvaters nimmt den ganzen Film ein und ist sowohl amüsant als auch ernsthaft und äußerst berührend.

Der Zuschauer sieht hier sehr viel sowohl von der alten Maorikultur und -tradition, als auch von dem Wandel der Gesellschaft in Neuseeland in den Jahren wohl ab 1970.

Daneben hat der Film aber auch Märchencharakter und Parabelqualität.
Sehr empfehlenswert also, in vielerlei Hinsicht.
Daher 5 Sterne, auch heute noch.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. November 2008
Wow, selbst nach dem zweiten Mal anschauen dieses Films bin ich noch immer hin und weg von dieser zeitlosen Geschichte. Kurzgesagt geht es um das Leben des kleinen Maori-Mädchens "Paikea", welches verzweifelt versucht sich gegen eine tausendjährige Tradition aufzulehnen, um ihre wahre Bestimmung zu erfüllen. Sie kämpft um die Liebe und Anerkennung ihres engstirnigen und konservativen Großvaters.
Es macht wenig Sinn, alle Details des Films zu erwähnen, man muss ihn einfach gesehen haben! Die hervorragende Musik von Lisa Gerrard, die auch verantwortlich für die O.S.T. von Gladiator und Baraka ist, trägt maßgeblich zur Klasse und Einmaligkeit dieses Meisterwerkes bei.

Fazit: Nicht lange überlegen und KAUFEN, zusammen mit der genialen Original Soundtrack CD!!!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 24. Februar 2009
Dieser Film geht um weit mehr als nur die Beziehung zwischen der kleinen Pai und ihrem Großvater. Er zeigt eine Welt, in der die alten Traditionen und Werte langsam verloren gehen. Er zeigt, wie schwer sich der ältere Stammesführer tut, von seinen Glaubensätzen zu befreien und das wesentliche, was vor seinen Augen ist, zu sehen. Es zeigt die Stärke der Frauen in dieser Kultur. Er lehrt uns auch etwas über die Kraft der Liebe.

Ein wunderschön verfilmter, tief beeindruckender Film über die moderenen Maoris, Ihre Traditionen und Familienbeziehungen. Whale Rider gehört für mich zu den "must see" Filme, die man immer wieder mal anschaut.

Die kleine Keisha Castle-Hughes ist umwerfend, wie auch den Rest der Besatzung.

Top Film!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

12,99 €
7,79 €
10,21 €
6,97 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken