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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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am 4. Mai 2004
Mein letztes Rea-Album war, glaube ich, das gruselige "God's Great Banana Skin", das meiner verhaltenen Begeisterung ein fulminantes Ende setzte. Platten wie "Auberge", "Road To Hell" und wenige Stücke der vielen, vielen anderen Scheiben begleiteten mich für eine Zeit, sagen wir: Fünf Jahre. Als erkennbar wurde, daß die Selbstwiederholung des musikalischen Anachronismus' Chris Rea nur noch ... Geräusche produzierte, kam ein Abschied ohne Tränen. Die alten Alben kann man ja immer noch hören, irgendwann, wenn man in dieser seltsamen Stimmung ist, vor den CD-Regalen hockt und Cover vergleicht, sich der wirklich ganz netten Konzerte erinnert, der glühenden Zigarette im dunklen Nichts und dieser feudalen Stimme zum fast noch feudaleren Gitarrenspiel.
Die durchaus freundlichen Besprechungen haben mich überzeugt, es noch einmal zu probieren, nicht als Reminenszenz, sondern als Chance für jemanden, der Rhythmen, Soli, Arrangements lediglich permutierte, zum Schluß, vor dem Big Bang, der Krankheit, die Rea fast in die Knie zwang. Vielleicht, dachte ich mir, besteht die anspruchsvoll-softe Ecke nicht nur aus Dido und Norah Jones, vielleicht, meinte ich, hat sich das alte Knittergesicht besonnen und mal was ganz Neues probiert.
Aber ein Saxophon alleine produziert keinen neuen Stil, keinen neuen Sound, kein neues Gefühl. Die Arrangements, Melodien und Dramaturgien ähneln den "alten Sachen" auf fatale Weise - okay, es ist alles ein bißchen bluesiger, aber, sorry, dann doch wieder eins zu eins die gleiche Grütze - perfekt produziert zwar, toller Sound und all das, aber im Abgang schlicht langweilig. Die Songs unterscheiden sich kaum, im Hintergrund meint man, "Auberge" oder "Gone Fishing" zu hören. Ein halber Schritt vorwärts, höchstens.
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am 2. August 2005
Diese CD ist 08/15 Piano Bar Gedudel. Nicht mehr, nicht weniger. Und kann in keiner Weise an die hervorragenden Frühwerke eines Chris Rea heranreichen, wo er bombastischen Rock allererster Kategorie spielte. Songs wie Road to Hell, Winning, Hired Gun, Steel River ... das waren Epen. Dies hier ist entspannte Gleichgültigkeit. Keine Spur von tollen Melodien wie früher einmal. Auch wenn er für diese Platte noch soviel Lob von hochnäsigen "Ich bin wichtig" Musikkritikern bekommt, die wahren Rea Fans können mit dieser Musik Nichts aber auch gar Nichts anfangen. Daher lieber zu Wired to The Moon, Shamrock Diaries oder Road to hell greifen und hiervon die Finger lassen! Ist nur was für versnobte Kritiker und Schnarchblueser über 60!
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am 6. Januar 2007
"The Blue Jukebox" ist kein Knaller-Album: kein Album, das einem vom ersten Takt an vom Hocker reißt. Was aber schon nach wenigen Takten deutlich wird: Chris Rea hat mit "The Blue Jukebox" ein Album für Genießer eingespielt. Man weiß nämlich sehr bald, dass diese CD nicht im Regal verstauben wird. Ein typisches Jelängerjeöfter-Album.

Chris Rea begibt sich mit seiner unverwechselbaren Stimme in die Abgründe von Blues und Jazz. Das "Blue" im Albumtitel steht gleichermaßen für den Blues wie für die "blue note", und oft auch für die gelungene Kombination von Blues- und Jazz-Elementen.

Der erste Gesamteindruck: Ein ruhiges, stimmungsvolles Album; die Musik klingt gelassen, cool, aber keineswegs gelangweilt.

"The Blue Jukebox" ist definitiv kein "Back to the Roots"-Album, das sollte man sich klarmachen, bevor man auf die Stichwörter "Blues" und "blue note" reagiert. Chris Rea hält meisterlich die Balance zwischen klarer Melodie und Improvisationsfreude, zwischen markantem Blues-Rhythmus und verspieltem Jazz; bei aller Tiefe lässt er sich kaum einmal zu selbstverliebten Überlängen oder melodietötenden Improvisations-Orgien verleiten. Man kann ihm höchstens vorwerfen, in einem oder zwei Tracks ein wenig zu glatten Bar-Jazz zu spielen (z.B. in "Paint My Jukebox Blue"). Diese (sehr wenigen) Tracks klingen tatsächlich ein wenig beliebig, passagenweise gar langweilig, trotz der schmelzenden Saxophon-Soli im Hintergrund... Aber die allermeisten Tracks auf "The Blue Jukebox", ob sie nun eher zum Blues oder zum Jazz tendieren, verbreiten eine unglaublich gelassene, gelöste Atmosphäre. Dem Hörer kann das nur recht sein: "The Blue Jukebox" ermöglicht trotz hohen Wiedererkennungswertes bei jedem neuen Hören neue Entdeckungen: wunderbare Details, etwa in der Kombination von Rhythmuswechseln und ausgebuffter Instrumentierung.

Dominiert wird das Album natürlich von Chris Reas rauchiger Stimme, von ihrer unprätentiösen Klangfarbe, die auch den ausgefeiltesten Arrangements eine sympathische Wohnzimmer-Atmosphäre verleiht. Ein weiteres Charakteristikum ist Reas Blues-Gitarre; auch sie, wie sein Gesang, gelassen und doch unverkennbar; am markantesten in "Somebody Say Amen", einem gediegenen Blues mit leichtem Jazz-Einschlag, aber auch in "Baby Don't Cry" -- und einigen weiteren.

Markant ist auch das Saxophon -- egal ob der jeweilige Song eher in Richtung Jazz oder zum Blues tendiert: Eric Sevas zurückhaltendes Spiel ist maßgeschneidert.

Jazz-Fans sehen das womöglich anders, aber für meinen Geschmack enthält "The Blue Jukebox" allerdings ein wenig zu viel Bar-Jazz -- zwar spielen Chris Rea und seine Band auch hier meisterlich auf, und etliche Passagen sind zum Dahinschmelzen schön, aber mitunter klingt mir das alles "zu ästhetisch" -- neben dem bereits erwähnten "Paint My Jukebox Blue" betrifft das auch noch "Steel River Blues" und "Let It Roll", der letztere Song dreht gegen Ende doch noch erfreulich auf, während z.B. "What Kind of Love Is This" nach tollem Anfang gegen Ende nachlässt.

Hingegen sind die vielen Blues-Tracks auf "The Blue Jukebox" vom Allerfeinsten: Zum Beispiel "The Beat Goes On" als Anfang und "Speed" als würdiger Abschluss bilden ganz einfach einen edlen Rahmen; sie klingen so melancholisch, wie Blues nunmal klingen muss -- und gleichzeitig cool. Wunderbare Musik eben. Einige andere Songs (Let's Do It, Somebody Say Amen, Monday Morning, Restless Soul, Baby Don't Cry) schweben auf ähnlich hohem Niveau. Hier stimmt alles, und der leichte (oder auch mal stärkere) Jazz-Einschlag macht "The Blue Jukebox" zu einem Blues-Album der Extraklasse.

Musik, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss. Etwas für Genießer.
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HALL OF FAMEam 14. April 2004
Nach seinem langsamen Rückzug aus der populären Rock/Popmusik mit seinem letzten Album "Stony Road" wendet sich Chris Rea weiter den Wurzeln seiner Musik zu. Dem Blues. Wobei das Album fast schon eine fatalistische Grundstimmung verströmt. Er spielt nur für sich, ihm ist es egal, ob das für die Charts populär genug ist u.ä. Aber so bekommt Rea wieder klassische gute Musik hin.
Weg vom ihn selbst anödenden Pop vergangener Jahre hin zu Songs, die zwischen Uptempo - Rockern (incl. Slideguitar - natürlich) und jazzigen Balladen ("Long Is The Time, Hard Is The Road" - mit wunderschönem Saxophon) wandert. Und natürlich der Blues. Den spielt er auf "Let`s Do It" oder "Restless Soul" so entspannt wie lange nicht mehr. Leider ist der Song "Paint My Jukebox Blue" - ein idealer finaler Songs für Bars - nicht der letzte auf diesem Album, denn er eignet sich bestens als eleganter Abschied. Hier macht jemand Musik, der den Frieden mit sich gefunden hat.
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am 12. April 2004
Chris Rea zitiert sich gerne selber, so auch auf dem neuen Album. Nach Blue Cafe kommt nun die Blue Jukebox, nach dem Klassiker Steel River kommt nun der Steel River Blues und nach dem (sehr schönen) Album Blue Street nun auch der Song mit gleichem Namen. Es ist kein Geheimnis mehr, daß die Farbe "Blau" eine große Bedeutung für Chris Rea hat (obwohl er eingefleischter Ferrari Fan ist). Das zeigen auch die von ihm angefertigten Zeichnungen im Booklet- siehe auch Chris Rea's Album HOFNER BLUE NOTES-.
Die Farbe entspannt und das wird auf seinem neuen Album mehr als deutlich. War sein letztes Album "Stony Road" noch durch seine katastrophale Krankheit gezeichnet, die ihm beinahe das Leben gekostet hat, kommt er mit seinen neuen Songs lebensfroh und lässig daher als ob er mit sich und seiner Welt den Frieden gefunden hat. Es ist knapp 20 Jahre her als Chris Rea das letzte mal durch ein Saxophon (damals gespielt von Kevin Leach) seinen Songs (besonders live) eine besondere Note gab. Auf dem neuen Album gibt sich Eric Seva als neues Bandmitglied die Ehre und man kann hoffen, daß dies keine Ausnahme bleibt.
Das Album ist durchweg hörenswert und es gibt keinen Song der nicht auf das Album passt. Wer auf radiotaugliche Hits spekuliert wird hier enttäuscht werden. Wer jedoch verdammt gute Musik von einem verdammt guten Künstler hören will, der sollte sich das Album zulegen.
Es gibt jedoch einen negativen Punkt- und ich hätte nie gedacht, daß ich dies jemals erwähnen würde......die von Chris Rea (wie immer hervorragend) gespielte Slide passt manchmal nicht in die Songs und es erscheint als ob sie den Fans zuliebe eingebracht wurde. Damit kann ich aber gut leben.
Leider ist es zur Zeit "in" die früheren Alben von Chris Rea abzuwerten und selbst in den kritischsten Medien, die Chris früher gerne als Weichspüler bezeichneten, wird eine Wandlung vom Saulus zum Paulus gesehen. Mit solchen Äußerungen kann ich recht wenig anfangen. Viele seiner Hits sind Klassiker und manche seiner Alben aus dem CD Regal nicht wegzudenken. Sicher gab es mal Tiefen in seiner Karriere (für mich Road to Hell part 2 bspw), doch welcher Künstler hat nicht solche Phasen?
Ich kann nur hoffen, daß Chris sich seiner Vergangenheit wieder bewusst wird und uns auch live wieder mit seinen Hits beglückt. Auf die zukünftigen Alben können wir auf jeden Fall gespannt sein.
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am 1. April 2004
Ungezählte Alben hat er nun veröffentlicht und dabei die unterschiedlichsten Stile versucht, was eine enorme Leistung ist, aber nicht immer erfolgreich und gut war. Nun ist also der Jazz an der Reihe,und es wäre nicht Chris Rea,wenn er ihm nicht seinen unvergleichbaren Chris Rea Wiedererkennungswert gäbe. Das ganze klingt versöhnlicher,anschmiegsamer als sein letztes Album "Stony Road",und hat nach mehrmaligen Anhören bei mir Erinnerungen an "Auberge" geweckt.
Insgesamt sicher eines der besseren Alben in letzter Zeit von Ihm, auch wenn es an seine frühen Werke nicht anknüpfen kann. Aber Chris Rea hat sich eben weiterentwickelt und tritt nicht auf der Stelle wie Chris de Burgh.
Anspieltip auf jeden Fall : Long is the time, Hard is the road
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am 29. März 2004
Die letzte CD "stony Road" war nach dem persönlichen Schicksalsschlag von Chris Rea seine brachiale musikalische Antwort - grob, herzhaft und ungeschliffen. Die neue Blues - CD ist es eher nicht mit dem Säbel gefochten, zwar Blues durch und durch aber mit dem Charme und der Abgeklärtheit eines veräucherten Nachtlokales. Insofern ist der CD - Titel wirklich passsend. Wer Chris Rea wie in "Auberge" oder "on the Beach" liebt wird seine Mühe haben sich in die CD zu hören. Aber der Versuch ist es wirklich wert und die CD gefällt bei mehrmaligen Hören immer besser. Für die jenigen die ohnehin Blues - Fans sind bleibt zu sagen, nicht nur Eric Clapton kann gute Blues CD's machen - unbedingt kaufen.
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am 3. Mai 2016
Schönes Album,
habe es als Audio-CD, konnte es aber wg. Kopierschutz nicht in mp3 wandeln,
deshalb der mp3-download, nur die Bitrate der mp3s ist zu niedrig-hier der Hinweis an Amazon: ev. mal über FLAC nachdenken.
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am 9. April 2004
Mittlerweile kann man Chris Rea ruhigen Herzens ob seiner früheren "Ergüsse" belächeln, ihm selber sind viele Dinge ja mittlerweile auch peinlich. Ein KING OF THE BEACH etwa, das in totaler Belanglosigkeit versand. Dagegen gelang ihm auch mit THE ROAD TO HELL ein echter Mainstreamklassiker. Aber auch das ist Geschichte, bereits mit STONY ROAD legte er ungeahnte Qualitäten frei. Nie wieder wolle er ein anderes Album machen als das, was er wirklich will. Viel von der Bitterkeit war bereits auf STONY ROAD zu hören, auch wenn das Album im Schwerpunkt andere Themen hatte. THE BLUE JUKEBOX ist jetzt ein etwas relaxteres Werk geworden und wer glaubte, es sei ein STONY ROAD II, hat sich deftig geirrt. Die blaue Jukebox sprüht vor Frühlingsgefühlen, musikalischer Ausgelassenheit und - siehe da - einer gesunden Prise Jazz, manchmal sogar mit Bläsern. Es macht überhaupt nicht viel inn, hier irgendetwas hervorzuheben...nja, vielleicht STEEL RIVER BLUE, das auch noch auf Grund des Titels an ein frühes Album erinnert.
Am Ende is man begeistert und dankbar, dass selbst altgediente Musiker wie Chris Rea ihr besten tage nicht in der Vergangenheit hatten. Klasse!
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am 31. März 2004
Respekt vor Chris Reas Wandlung zum seriösen Bluesmusiker, aber eine Spezialität von Rea, nämlich seine Melodien, bleiben auf der Strecke. Und auch die früher pointierten journalistischen Texte sind Allerweltslyrik gewichen, die so nichtssagend wirken, wie auch die zugegebenermaßen entspannte Musik. Allerdings nervt sehr bald das ständig plärrende Saxophon und die oftmals unpassende Slidegitarre, die Rea bei jedem Song irgendwo reinwürgen muss. Dabei zeigt er, dass er offensichtlich nur drei Licks beherrscht. Selten so uninspiriertes Gitarrenspiel gehört. Die scheinbare Einfachheit des Blues als Vorwand zu benutzen, höchst mittelmäßiges Material einzuspielen, hinterlässt bei diesem Album einen faden Nachgeschmack.
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